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DE1253571B - Einschlagwerkzeug fuer Taeschnerarbeiten mit der Hand - Google Patents

Einschlagwerkzeug fuer Taeschnerarbeiten mit der Hand

Info

Publication number
DE1253571B
DE1253571B DER38204A DER0038204A DE1253571B DE 1253571 B DE1253571 B DE 1253571B DE R38204 A DER38204 A DE R38204A DE R0038204 A DER0038204 A DE R0038204A DE 1253571 B DE1253571 B DE 1253571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
edge
impact tool
section
leather
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER38204A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Paul Roeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBERT PAUL ROEDER
Original Assignee
ROBERT PAUL ROEDER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROBERT PAUL ROEDER filed Critical ROBERT PAUL ROEDER
Priority to DER38204A priority Critical patent/DE1253571B/de
Publication of DE1253571B publication Critical patent/DE1253571B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68FMAKING ARTICLES FROM LEATHER, CANVAS, OR THE LIKE
    • B68F1/00Making articles from leather, canvas, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Einschlagwerkzeug für Täschnerarbeiten mit der Hand Die Erfindung bezieht sich auf ein Einschlagwerkzeug für Täschnerarbeiten mit der Hand in Form eines flachen Stabes von zweieckigem Querschnitt, der an dem einen Ende breit gelassen ist und an dem anderen Ende spitz zuläuft.
  • Es sind bereits maschinelle Vorrichtungen zum Bekleben von Tafeln mit Leder oder auch Maschinen mit Faltlegevorrichtungen zur Bearbeitung von überzügen aus Leder vorgeschlagen worden, die unter Aufwand von vielen Sonderteilen ein schnelles Ab- füttern oder Verstärken feiner Lederwaren erlauben. Solche Maschinen eignen sich gewiß für die Massenfabrikationen von Täschnerwaren. Bei Reparaturen oder Einzelteilen sind jedoch derartige Maschinen unwirtschaftlich. Man ist daher in solchen Fällen auf das bekannte einfache Falzbein der eingangs genannten Art angewiesen, welches aber keine Einsparung von Zeit erlaubt und daher den Preis für derartige Arbeiten untragbar hoch treibt. Durch die Erfindung soll dieser Nachteil verraieden werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei dem Einschlagwerkzeug der eingangs genannten Art das breite Stabende in einen größeren Abschnitt und einen kleineren Abschnitt unterteilt ist und im größeren Abschnitt das Stabende nach der einen Breitseite des Stabes hin schneidenartig dünn ausläuft und eine Ab- flachung bildet und daß in dem verbleibenden kleineren Abschnitt des Stabendes ein rautenförmiger Vorsprung vorgesehen ist, dessen nach innen weisende Hälfte eine Ebene bildet, die etwa parallel zu der Ab- flachung des Stabendes liegt und ebenfalls schneidartig dünn ausläuft, und daß entlang der dem rautenförmigen Vorsprung gegenüberliegenden Längskante des Stabes ein langer, durch Stege unterbrochener Schlitz angebracht ist, dessen Außenkante einen solchen Abstand von der Längskante des Stabes aufweist, der der Breite des überstehenden Randes des Außenleders od. dgl. entspricht.
  • Mit dem rautenförmigen Vorsprung an dem breiten Ende des Stabes kann der überstehende Rand des Außenleders erfaßt und angehoben werden. Durch den schneidenartig dünn auslaufenden Teil wird dann der Rand nach innen eingeschlagen und, wenn an diesem Rand vorher Kleber aufgetragen wurde, auch daran gehalten. Diese Arbeit gelingt jedoch nur dann einwandfrei, wenn der Stab fest und sicher in der richtigen Lage zum Werkstück gehalten wird. An der glatten Oberfläche eines Falzbeines findet die Hand nicht ausreichend Halt. Wenn die Oberfläche des Werkzeuges besonders aufgerauht wäre, würde zwar die Hand daran besser Halt finden, man könne damit aber nicht mehr das Leder glätten, ohne es zu beschädigen. Es ist daher gemäß der Erfindung zusätzlich und an der dem rautenförmigen Vorsprung gegenüberliegenden Seite ein Schlitz vorgesehen, der zur Erzielung einer größeren Festigkeit durch Stege unterbrochen ist. In diesem Schlitz kann der Daumen oder irgendein anderer Finger der Hand sich etwas eindrücken und dadurch einen sicheren Halt an dem Stab finden. Der Schlitz kann aber mit Vorteil zugleich noch einem anderen Zweck dienen, wenn man ihn so anordnet, daß seine Außenkante um den überstehenden Rand des Außenleders von der Längskante des Stabes entfernt ist. Dann braucht nämlich nur nach Auflegen des Innenleders auf ein Stück ausreichend großen Außenleders die Außenkante des Schlitzes an die Kante des Innenleders angelegt zu werden, und es kann dann durch Entlangführen eines Messers an der Außenkante des Stabes sofort der Rand des Außenleders auf die richtige Breite beschnitten werden, ohne daß es dazu noch irgendeines anderen Werkzeuges bedarf.
  • Die Zeichnungen geben ein Einschlagwerkzeug für Täschnerarbeiten gemäß der Erfindung beispielsweise wieder, und zwar zeigt F i g. 1 das Werkzeug von der Arbeitsseite, F i g. 2 dasselbe von der Schmalseite, F i g. 3 dasselbe von der Rückseite gesehen; F i g. 4 zeigt, wie mittels eines Werkzeuges nach der Erfindung ein Stück Außenleder, auf welches das fertig vorgeschnittene Innenleder aufgelegt ist, auf das richtige Maß beschnitten wird, ohne erst den nötigen Randstreifen besonders anreißen oder aufzeichnen zu müssen; F i g. 5 zeigt das Umbucken des überstehenden Randes des Außenleders mittels eines Werkzeuges nach der Erfindung; F i g. 6 zeigt, wie das gleiche Werkzeug nach der Erfindung auch noch zum Verlesen der abgerundeten Ecken eines Werkstückes verwendet werden kann. Das Einschlagwerkzeug nach der Erfindung ähnelt weitgehend in seiner äußeren Form einem Falzbein, wie es für Täschnerarbeiten bisher verwendet wird. Nach der Erfindung verläuft jedoch auf einem größeren Abschnitt 1 (F i g. 1) das breite Ende 2 des Stabes 4 nach der einen Breitseite 3 des Stabes 4 schneidenartig dünn und bildet dabei eine Abflachung 5 (F i g. 2). Im restlichen Abschnitt 6 des breiten Endes 2 des Stabes 4 ist ein rautenförmiger Vorsprung 7 vorgesehen, dessen nach innen weisende Hälfte 8 eine Ebene 9 bildet, die parallel zu der Ab- flachung 5 des Stabes 4 angeordnet ist und schneidenartig dünn in eine feine Kante 10 ausläuft. Um das Werkzeug nach der Erfindung trotz der notwendigen äußeren Glätte sicher in der Hand halten zu können, ist entlang der dem rautenförmigen Vorsprung 7 gegenüberliegenden Längskante 11 des Stabes 4 ein langer, durch Stege 12 bis 14 unterbrochener Schlitz 15 vorgesehen, dessen Außenkante 16 einen solchen Abstand von der Längskante 11 des Stabes 4 aufweist, der der Breite des überstehenden Randes des Außenleders od. dgl. entspricht.
  • Ferner ist noch das spitze Ende 27 des Werkzeuges zur Hälfte mit einer Metallklappe 17 abgedeckt, die das übliche Verlesemesser ersetzt. Ferner erspart die in F i g. 1 eingezeichnete Zentimetereinteilung in den meisten Fällen das sonst noch notwendige Zentimetermaß.
  • Das Werkzeug wird wie folgt verwendet: Wenn nach F i g. 4 auf ein Stück Außenleder 18 das vorbereitete Stück Innenleder 19 so aufgebracht ist, daß ringsum das Innenleder 19 noch einen ausreichend breiten Rand aufweist, dann legt man die Außenkante 16 des Werkzeuges 4 fest an die Außenkante 20 des Innenleders 19 an und schneidet mit einem Messer den die Außenkante 11 des Werkzeuges 4 überragenden Rand 21 ab. Es verbleibt dann der in F i g. 4 strichpunktiert angedeutete und in F i g. 5 voll ausgezogene Außenrand 22 des Außenleders 18 übrig.
  • Darauf wird der Rand 22 mit Kleber eingestrichen, das Werkzeug mit dem anderen Ende so angesetzt, wie das die F i g. 5 zeigt. Es greift dann die dünn verlaufende innere Hälfte 8 des rautenförmigen Vorsprunges 7 unter den Rand 22 und biegt ihn allmählich unter die Abflachung 5 des Werkzeuges 4, wo er unter dem Druck des Werkzeuges gehalten wird. Dann werden durch einfaches Vorwärtsbewegen des Werkzeuges 4 in Richtung des Pfeiles 23 die geraden Teile 24 und 25 in der dargestellten Weise fertig umgelegt und angedrückt. Zum Verlesen der Ecken 26 dient, wie F i g. 6 zeigt, die Kante der Metallkappe 17 der Werkzeugspitze 27, mittels welcher das Leder in Falten 28 gelegt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einschlagwerkzeug für Täschnerarbeiten mit der Hand, in Form eines flachen Stabes von zweieckigem Querschnitt, der an dem einen Ende breit gelassen ist und an dem anderen Ende spitz zuläuft, dadurch gekennzeichnet, daßdas breite Ende(2) in einen größeren Abschnitt(1) und einen kleineren Abschnitt(6) unterteilt ist und im größeren Abschnitt das Stabende (2) nach der einen Breitseite (3) des Stabes (4) hin schneidenartig dünn ausläuft und eine Abflachung (5) bildet und daß in dem verbleibenden kleineren Abschnitt (6) des Stabendes (4) ein rautenförmiger Vorsprung (7) vorgesehen ist, dessen nach innen weisende Hälfte (8) eine Ebene (9) bildet, die etwa parallel zu der Abflachung (5) des Stabendes (2) liegt und ebenfalls schneidenartig dünn ausläuft, und daß entlang der dem rautenförmigen Vorsprung gegenüberliegenden Längskante (11) des Stabes (4) ein langer, durch Stege (12 bis 14) unterbrochener Schlitz (15) angebracht ist, dessen Außenkante (16) einen solchen Abstand von der Längskante (11) des Stabes (4) aufweist, der der Breite des überstehenden Randes (22) des Außenleders (18) od, dgl. entspricht.
  2. 2. Einschlagwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das spitze Ende (27) des Werkzeuges zur Hälfte mit einer Metallkappe (17) abgedeckt ist. 3. Einschlagwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Maßeinteilung an der nicht durchbrochenen Hälfte des Stabes.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 492 924; deutsche Auslegeschrift Nr. 1037 256.
DER38204A 1964-06-24 1964-06-24 Einschlagwerkzeug fuer Taeschnerarbeiten mit der Hand Pending DE1253571B (de)

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DER38204A DE1253571B (de) 1964-06-24 1964-06-24 Einschlagwerkzeug fuer Taeschnerarbeiten mit der Hand

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DE1253571B true DE1253571B (de) 1967-11-02

Family

ID=7405438

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DER38204A Pending DE1253571B (de) 1964-06-24 1964-06-24 Einschlagwerkzeug fuer Taeschnerarbeiten mit der Hand

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009016021A1 (de) * 2009-04-02 2010-10-07 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Falzbein oder Spitzknochen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE492924C (de) * 1928-03-25 1930-02-28 Masch Werke Zu Frankfurt A M V Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder
DE1037256B (de) * 1956-01-24 1958-08-21 Adam Kreis Maschinenfabrik Faltenlegevorrichtung zur Bearbeitung von Werkstuecken oder UEberzuegen aus Leder od. dgl.

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DE102009016021B4 (de) * 2009-04-02 2021-07-01 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Falzbein oder Spitzknochen

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