DE269398C - - Google Patents
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- DE269398C DE269398C DENDAT269398D DE269398DA DE269398C DE 269398 C DE269398 C DE 269398C DE NDAT269398 D DENDAT269398 D DE NDAT269398D DE 269398D A DE269398D A DE 269398DA DE 269398 C DE269398 C DE 269398C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/42—Details of containers or of foldable or erectable container blanks
- B65D5/4212—Information or decoration elements, e.g. content indicators, or for mailing
- B65D5/425—Decoration elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269398 KLASSE 54«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Papierborten zur Verwendung als Zierspitze (Staubklappe)
an Schachteln o. dgl., die mit einer Kante an den oberen Rand der inneren Schachtelwandüngen
angeklebt werden. Derartige Papierborten wurden bisher so ausgeführt, daß nur der über den Rand der Schachtelwandungen
hinausragende Bortenstreifen oder auch nur ein Teil desselben geprägt, gepreßt oder sonstwie
verziert war, während der übrige Teil der Borte und auf alle Fälle die Klebkante glatt
waren. Derartige Papierborten besitzen insofern Nachteile, als sich dieselben durch die
einseitige Prägung verziehen. Die Folge davon ist, daß einesteils der Klebrand wellig
wird und schlecht an der Schachtelwandung haften bleibt, anderenteils ein Aufstapeln der
Borten, wie es für maschinelle Befestigung derselben an den Schachteln notwendig ist,
sich über gewisse Grenzen hinaus als unmöglich erweist; da die Papierborten an den
geprägten Stellen dicker sind als an den glatten und daher die Stapel windschief werden.
Der Zweck der Erfindung ist es nun, eine Papierborte zu schaffen, die diese Nachteile
vermeidet. Dies geschieht der Erfindung gemäß dadurch, daß die Borte über ihre ganze
Breite geprägt ist und die Prägung der Klebkante die Form von Taschen oder Ausbeulungen besitzt.
Die Ausbildung der Prägung an der Klebkante in Form von Taschen, Ausbeulungen
o. dgl. zeitigt noch den weiteren Vorteil, daß ein besseres Haften der Klebkante sowohl an
dem das Bestreichen mit Klebstoff bewirkenden Maschinenteile der Anklebemaschine als
auch an dem Schachtelrand gewährleistet wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen:
Fig. ι in Ansicht eine in einem Arbeitsgang hergestellte Doppelspitzenkante,
Fig. 2 den Querschnitt durch die eine Kante in vergrößertem Maßstabe und
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil eines Packens von Papierborten in vergrößertem
Maßstabe.
Fig. 4 stellt eine Seitenansicht eines Packens mit den wesentlichen Teilen einer bekannten
Maschine, um sie an den Schachteln anzukleben, und
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht einer Schachtel mit den daran befestigteil Kanten
dar, während
Fig. 6 einen Querschnitt durch einen Packen von Papierborten bekannter Art zeigt, bei
welchen die Befestigungsseiten glatt und nicht geprägt sind, so daß der Unterschied in der Dicke
des geprägten und des ungeprägten Teiles ersichtlich ist.
Bei der Herstellung der Kante wird ein Streifen Papier 1, der genügende Breite besitzt,
um zwei Kanten zu bilden, in bei Sargzierat aus Batist o. dgl. bekannter Art
zwischen zwei Walzen hindurchgeführt, von denen die eine als Matrize, die andere als
Patrize zur Wirkung kommt und mit dem betreffenden Muster doppelt nebeneinander
graviert ist, so daß in dem Papierstreifen zwei parallel zueinander liegende Muster eingeprägt
werden. Der Streifen wird dann in der Mitte längs durchgeschnitten, wie bei 2 (Fig. 1) angedeutet, so daß man zwei Streifen
von dem gleichen Muster erhält, die dann in passenden Längen für die Schachteln abgeschnitten
und in Packen gestapelt werden, wie in Fig. 3 gezeigt; oder es können die
nicht zerschnittenen, doppelten Blätter in Schachtellänge zerschnitten, in Packen gestapelt
und so vertrieben werden, worauf der Schachtelfabrikant dann die Packen der Länge
nach durchschneidet, je nachdem er sie verwenden will.
Aus Fig. 2, welche ein vergrößerter Querschnitt durch die neue Kante ist, ist ersicht-Hch,
daß die Prägungen alle von ziemlich der gleichen Tiefe sind, so daß der Streifen die
gleiche Dicke der ganzen Breite nach hat. Wenn also eine Anzahl solcher Streifen übereinandergelegt
und dicht zusammengepreßt werden, so daß sich die entsprechenden Prägungen ineinanderschachteln, wird der so hergestellte
Packen an seinen Seitenkanten die gleiche Dicke haben, wie in Fig. 3 gezeigt.
Vorzugsweise wird die Befestigungskante 3 des Streifens in solcher Weise geprägt, daß zahlreiche Luft- oder Leimzellen 4 gebildet werden, die nicht nur dazu dienen, dem Streifen die erforderliche Dicke zu geben, sondern auch dazu beitragen, die Saugwirkung des von der Maschine verwendeten Stempels zu erhöhen, um die Befestigungskante, wie bei 5 in Fig. 4 dargestellt, anzuheben; außerdem erhalten sie von diesem Stempel auch eine genügende Menge Leim, um ein festes Ankleben des Blattes an die Schachtel zu gewährleisten.
Vorzugsweise wird die Befestigungskante 3 des Streifens in solcher Weise geprägt, daß zahlreiche Luft- oder Leimzellen 4 gebildet werden, die nicht nur dazu dienen, dem Streifen die erforderliche Dicke zu geben, sondern auch dazu beitragen, die Saugwirkung des von der Maschine verwendeten Stempels zu erhöhen, um die Befestigungskante, wie bei 5 in Fig. 4 dargestellt, anzuheben; außerdem erhalten sie von diesem Stempel auch eine genügende Menge Leim, um ein festes Ankleben des Blattes an die Schachtel zu gewährleisten.
Zur besseren Erläuterung ist in Fig. 4 ein Packen von Papierborten zusammen mit einigen
Teilen einer bekannten Maschine dargestellt, die jetzt allgemein zum Ankleben der
Kanten in Schachteln verwendet wird. In dieser Figur bezeichnet 6 einen senkrecht beweglichen
Schlitten für den Packen 7. 8 und 9 sind Klemmamboß und Klemmplatte, die abwechselnd
in Eingriff mit der Oberfläche des Packens 7 längs dessen gegenüberliegenden Seitenkanten gebracht werden. 10 ist ein
senkrecht beweglicher Stempel mit nachgiebiger Stirnseite 12, die sich gegen den Befestigungsteil
der Kante anlegt, genügend Leim aufträgt und sich dann nach oben bewegt,
wobei sie den geleimten Teil der Kante anhebt, wie bei 5 angedeutet, um dem Klemmamboß
zu gestatten, sich darunter zu bewegen, so daß die Kante sich auf die schräge Wand
13 stützt, wenn sie von dem Stempel losgetrennt
ist. 14 ist ein hin und her gehender Druckstempel, der ebenfalls eine federnde
Stirnseite hat und dazu dient, den geleimten Befestigungsteil 3 der Kante gegen die Innenwand
der Schachtel zu drücken, die durch die schräge Wand 13 des Ambosses gestützt
wird.
Aus Fig. 6 ist ersichtlich, ^ daß bei Verwendung von Borten der bis jetzt bekannten Art
der Packen auf der einen Seite bedeutend dicker ist als auf der anderen, (und dieser
Dickenunterschied längs der Seitenkante ist es, der durch die neue Kante vermieden weri
den soll.
Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf die dargestellte Kante mit irgendeinem bestimmten
Muster beschränkt, da dieses dem Zwecke entsprechend ' schwanken kann. Auch die Prägung kann eine von der dargestellten verschiedene
sein, obgleich eine zellenartige Prägung vorzuziehen ist.
Im vorhergehenden ist der Ausdruck »geprägt« im Zusammenhang mit dem verzierten Blatte
in weitem Sinne gebraucht und soll sowohl erhabene, wie erhabene und durchbrochene
Muster, wie auch Spitzenmuster u. dgl. in sich schließen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Papierborte zur Verwendung als Zierspitze (Staubklappe) an Schachteln o. dgl., die mit einer Kante an den oberen Rand der inneren Schachtelwandungen angeklebt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Borte über ihre ganze Breite geprägt ist und die Prägung der Klebkante die Form von Taschen oder Ausbeulungen besitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269398C true DE269398C (de) |
Family
ID=526268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269398D Active DE269398C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269398C (de) |
-
0
- DE DENDAT269398D patent/DE269398C/de active Active
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