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DE492924C - Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder - Google Patents

Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder

Info

Publication number
DE492924C
DE492924C DEM104093D DEM0104093D DE492924C DE 492924 C DE492924 C DE 492924C DE M104093 D DEM104093 D DE M104093D DE M0104093 D DEM0104093 D DE M0104093D DE 492924 C DE492924 C DE 492924C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leather
hammer
edge
roller
gluing panels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM104093D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Masch Werke Zu Frankfurt A M V
Rieber GmbH and Co KG
Original Assignee
Masch Werke Zu Frankfurt A M V
Rieber GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Masch Werke Zu Frankfurt A M V, Rieber GmbH and Co KG filed Critical Masch Werke Zu Frankfurt A M V
Priority to DEM104093D priority Critical patent/DE492924C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE492924C publication Critical patent/DE492924C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68FMAKING ARTICLES FROM LEATHER, CANVAS, OR THE LIKE
    • B68F1/00Making articles from leather, canvas, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder, bei der die mit Klebstoff bestrichenen Lederränder über die Einlage aus Pappe oder ähnlichen Stoffen durch Heben und Umlegen des Lederrandes mittels einer umlaufenden Umlegerolle umgebugt werden. Es sind bereits zum Umlegen von Papier oder Stoffstreifen senkrecht zur Auflagefläche stehende, sich im Durchmesser erweiternde, umlaufende Umlegerollen bekannt. Gemäß der Erfindung ist aber ein gleichachsig mit der Umlegerolle auf und ab beweglicher Hammer vorgesehen, der klauenartig zwischen Ansätze der umlaufenden t'mlegerolle greift. Die Ansätze der Biegerolle heben beim Umdrehen den Rand und streichen ihn hoch, während der Hammer den hochgestrichenen Rand niederdrückt und anpreßt. Hierbei ist die Geschwindigkeit der Drehbewegung eine verhältnismäßig geringe, während der Hammer sich rasch auf und ab bewegt. Der mit Klebstoff bestrichene Werkstückrand wird somit beim Vorschub in wirksamer Weise umgelegt und angehämmert, so daß jede _Nacharbeit von Hand sich erübrigt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt. Abb. i ist ein Aufriß der Maschine, teil-«-eise im Schnitt.
  • Abb. 2 ist eine Stirnansicht der Maschine. Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie I-1 der Abb. i. Abb. -1 ist ein Teilschnitt, der Hammer und Biegerolle in einer voneinander entfernten Lage zeigt.
  • Abb. 5 zeigt im Grundriß eine Ansicht der Biegerolle und veranschaulicht gleichzeitig die Einwirkung der Maschine auf das Werkstück.
  • Der Antrieb der Maschine erfolgt von der Riemenscheibe 4 aus durch die Welle 2, welche im Maschinenrahmen i gelagert ist. Auf dieser Welle :2 sitzen das Kegelrad 5, das Exzenter 7 und das Schraubenrad 14. Das Kegelrad 5 ist in Eingriff mit dem Kegelrad 6, welches auf der Büchse 3 aufgekeilt ist. Die Büchse 3 trägt am oberen Ende die Biegerolle i i, welche, wie aus Abb. 5 erkennbar, mit radialen Ausschnitten i i' versehen ist, zwischen denen die nach oben ragenden Ansätze oder Rippen i i" sich befinden. Überdies erweitert sich der Durchmesser der Rolle i i, wie aus Abb. 4 ersichtlich, nach oben. In die Ausnehmungen i i' greifen klauenartig die Ansätze iö des Hammers io derart, daß der Hammer io von der umlaufenden Rolle ii mitgenommen wird, überdies aber eine auf und ab gehende senkrechte Bewegung ausführen kann. Diese senkrechte Bewegung erhält der Hammer io von der Schwingwelle 9, die durch die Gabel 30 und Gabelmuffe 31 an dem Bund 32 der Spindel io" des Hammers io angreift. Am unteren Ende der Spindel io" ist eine durch die Stellmutter 34 in der Federwirkung regelbare, sich gegen das Gestell i abstützende Feder 33 angebracht. Die Schwingwelle 9 ist mittels eines Armes 27 mit der Pleuelstange 8 verbunden, die vorn Exzenter 7 der Welle 2 ihre Bewegung erhält. Das Schraubenrad 1q. steht in Eingriff mit dem Schraubenrad 15, welches auf der senkrechten Welle 16 aufgekeilt ist. Diese Welle 16 trägt am oberen Ende die Schnecke 17, welche in das Schneckenrad 18 der Welle i9 eingreift. Die Welle i9 ist im Klebstoffbehälter 2i gelagert und trägt die Förderschnecke 2o für den Klebstoff, der durch das Rohr 35 und eine entsprechende nicht eingezeichnete Düse zur Arbeitsstelle geführt wird.
  • Das Werkstück wird auf den Tisch 36 gelegt und gegen die Büchse 12 gehalten, die frei drehbar die Büchse 3 der Umlegerolle i i umfaßt. Der Rand ä des Leders a wird von den Ansätzen ii" der langsam umlaufenden Umlegerolle i i erfaßt, hochgebogen und um einen bestimmten Winkel nach abwärts umgelegt. Der mit der Umlegerolle ii sich drehende Hammer io führt sehr rasche Schläge nach unten aus und drückt den teilweise umgebogenen Rand nach unten gegen die Pappeinlage b. Hierbei entsteht ein scharf ausgeprägter Rand, da die Pappeinlage mit dem Leder .an die Büchse z2 angedrückt wird und der umzulegende Lederrand nicht ausweichen kann. Da der Klebstoff gleichzeitig dem umzubiegenden Rande zugeführt wird, geht -der ganze Vorgang des Anklebens und Bugens selbsttätig vor sich. Die Maschine läuft ununterbrochen, während die Klebstoffzufuhr von dem Fußhebel 24 aus durch das Gestänge 23 jederzeit eingeleitet und abgestellt werden kann. Wesentlich hierbei ist, daß die Drehbewegung langsam, die Hammerbewegung verhältnismäßig sehr schnell stattfindet. Die Hammerschläge sind infolge der Feder 33 nachgiebig, so daß sich der Hammer an verschiedene Stärken der Einlage leicht anpaßt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder durch Heben und Umlege n des Lederrandes mittels einer umlaufenden Umlegerolle, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig mit der Umlegerolle (i i) ein auf und ab beweglicher Hammer (io) vorgesehen ist, der klauenartig zwischen Ansätze (ii'') der umlaufenden Umlegerolle (i i) greift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag für den Werkstückrand eine drehbare Büchse (i2) vorgesehen ist, welche als Lagerbüchse für die Umlegerolle (i i) und den Hammer (io) dient.
DEM104093D 1928-03-25 1928-03-25 Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder Expired DE492924C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM104093D DE492924C (de) 1928-03-25 1928-03-25 Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM104093D DE492924C (de) 1928-03-25 1928-03-25 Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE492924C true DE492924C (de) 1930-02-28

Family

ID=7325310

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM104093D Expired DE492924C (de) 1928-03-25 1928-03-25 Vorrichtung zum Bekleben von Tafeln mit Leder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE492924C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253571B (de) * 1964-06-24 1967-11-02 Robert Paul Roeder Einschlagwerkzeug fuer Taeschnerarbeiten mit der Hand

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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