DE1250886B - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04B1/02—Transmitters
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.
H03b
ratsche Kl.: 21 a4 -1/01
Nummer: 1250 886
Aktenzeichen: S 82867IX d/21 a4
Anmeldetag: 14. Dezember_12£2
Auslegetag: 28. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Senderanlage einer Funkverbindung, insbesondere einer Richtfunkstrecke,
vorzugsweise zur Übertragung der Informationen eines breiten Frequenzbandes, bei der
parallel betriebene Sender vorgesehen sind, die auf eine gemeinsame Antenne arbeiten. Insbesondere
handelt es sich um eine Senderanlage für eine sogenannte EM-Verbindung, das ist eine Funkverbindung
mit Einseitenbandmodulation, die vor allem der Übertragung der Informationen aus vielen
Telefoniekanälen und/oder Telegraphiekanälen dient.
Bei Anlagen dieser Art ist es zur Sicherstellung eines über große Zeiträume hinweg störungsfreien
Betriebes erforderlich, dem eventuellen Ausfall einzelner Geräte durch eine sogenannte Ersatzschaltung
in Verbindung mit einer Überwachung vorzubeugen. Bei Richtfunkstrecken beispielsweise, bei denen auf
mehreren relativ eng benachbarten Frequenzen mehrere Strecken parallel geführt sind, geschieht dies in
der Weise, daß für diese Strecken eine Ersatzstrecke gemeinsam vorgesehen wird, die ebenfalls im benutzten
Frequenzbereich arbeitet und an die Stelle einer eventuell ausfallenden Betriebssti ecke treten
kann. Diese Art der Ersatzschaltung, die sich zwar in der Praxis eingeführt hat, hat den Nachteil, daß
für die in Reserve befindliche Ersatzstrecke stets ein gewisser Frequenzbereich freigehalten werden muß,
der somit in dem gesamten Übertragungssystem für andere Zwecke nicht ausgenutzt werden kann. Ein
diesen Nachteil vermeidender Lösungsweg zur Ersatzschaltungstechnik besteht darin, daß_eine__zur
Betriebsstrecke gleichartige Ersatzstre^Ee^äufder gleichen Frequenz "wie die Betriebsstrecke in Bereitschaft
gehalten" wird, die im Bedarfsfall an die Stelle der defekt gewordenen Betriebsstrecke tritt. Diese
Art der Ersatzschaltung findet jedoch derzeit kaum mehr Anwendung. Der Grund hierfür kann darin
gesehen werden, daß die Umschaltung eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, für die ein Betrieb völlig
unterbrochen ist. Man muß nämlich den Ersatzsender über entsprechend bemessene und mechanisch
meist träge Hochfrequenzschalter auf die jeweilige Antenne aufschalten und die entsprechenden Umschaltungen
auf der zugehörigen Empfangsseite vornehmen. Die Unterbrechungszeiten der Streckenverbindung
liegen damit in der Regel zwischen vielen Millisekunden und einigen Sekunden, je nach der
Art der zur Anwendung kommenden Schalter. Es ist zwar bei diesen bekannten Schaltungen möglich, die
Umschaltzeiten auf das Ersatzgerät bzw. die Ersatzstrecke dadurch praktisch vernachlässigbar gering zu
machen, daß man das Ersatzgerät bzw. die Ersatz
Senderanlage für eine Funkverbindung, bei der parallel betriebene Sender nach Art der aktiven Reserve vorgesehen sind
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dieter Leypold, München-Solln; Dipl.-Ing. Klaus Peterknecht, Dipl.-Ing. Fritz Schiener, München
Dipl.-Ing. Dieter Leypold, München-Solln; Dipl.-Ing. Klaus Peterknecht, Dipl.-Ing. Fritz Schiener, München
strecke dauernd zum Betriebsgerät bzw. zum Ersatzgerät parallel laufen läßt. Diese Art des aktiven Ersatzbetriebes
erfordert jedoch in den bisher bekannten Ausführungen einen derart hohen Aufwand in
der Überwachung, daß die eingangs erwähnte, auf einer getrennten Betriebsfrequenz arbeitende Ersatz-Streckentechnik
den Vorzug findet.
Qer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ersatzschaltung in der Senderanlage einer Funkverbindung
in der frequenzsparenden Weise derart vorzunehmen, daß bei wesentlicher Verminderung
des erforderlichen Überwachungsschaltungsaufwandes in den praktisch vorkommenden Ersatzschaltungsfällen
eine Streckenunterbrechung so gut wie ausgeschlossen ist. Es wird hierbei von dem Parallelbetrieb
entsprechender Geräte im Sender ausgegangen.
Ausgehend von einer Senderanlage für eine Funkverbindung, insbesondere eine Richtfunkstrecke, vorzugsweise
zur Übertragung der Informationen eines breiten Frequenzbandes, bei der parallel betriebene
Sender nach Art der aktiven Reserve vorgesehen sind, indem die Endstufenteile _dej in je einen_VoTr_
stuf enteil und einen Endstufenteil unterteilten ,Sender gleichzeitig auf eine gemeinsame Antenne arbeiten
und jeder Vorstufenteil, von denen alle bis auf wenigstens einen gesperrt sind, ubex_eioeJjabetechcri=
tung_auf alleJEj^^ejU^l^-äUig^cl^^ .SiadjJwird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst,, daß
jeder defSehder in einen Elektröhejrjoliren enthaltenden EndstufeWeil und einen vorausgehenden von
Elektronenröhren freien, als Verstärkerelemente nur Halbleiterelemente enthaltenden Vorstufenteil aufgeteilt
ist, und daß jeder Endstufenteil mit einer
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Überwachungsschaltung für die Ausgangsleistung versehen ist, die derart ausgebildet ist, daß bei gleichzeitigem
Ansprechen aller Uberwachungsschaltungen der bis dahin aktive Vorstufenteil gesperrt und einer
der bis dahin gesperrten Vorstufenteile freigegeben wird.
Durch die angezogene Literaturstelle ist zwar eine Sendeanlage bekannt, bei der zwei Endstufen über
eine Brückenschaltung auf eine gemeinsame Antenne arbeiten, und bei der zwei Vorstufen vorgesehen
sind, von denen nur jeweils eine aktiv ist, die über eine Hochfrequenzbrücke auf beide Endstufen aufgeschaltet
ist. Diese Anlage ist jedoch gänzlich mit Röhren bestückt und die Überwachung erfolgt offensichtlich
nur so, daß bei Ausfall der einen Vorstufe die Ersatzvorstufe mit Anodenspannung versorgt
wird. Beim Erfindungsgegenstand sind hingegen die Vorstufen mit Transistoren bestückt, wodurch die
besondere Art der Überwachung gemäß der Erfindung erst angewendet werden kann, da nämlich die
röhrenbestückten Stufen in fast allen Fällen wohl eher zu Störungen Anlaß geben werden, als die mit
Halbleiterbauelementen bestückten Vorstufen des Senders.
Es ist außerdem durch die deutsche Auslegeschrift 1 071 772 eine Anordnung, bestehend aus wenigstens
zwei Oszillatoren, bekannt, von denen jeweils nur einer im Betrieb befindlich ist und in diesem Fall
alle anderen sperrt. Beim Erfmdungsgegenstand wird hingegen eine ganz andere Art von Sperrung verwendet,
die außerdem nicht die Oszillatoren, sondern andere Teile in den Vorstufen betrifft.
Vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Endstufenteile mit Frequenzumsetzern versehen sind, die einen gemeinsamen
Umsetzoszillator haben, dessen Ausgangsphase für die einzelnen Umsetzer bis auf höchstens
einen derart einstellbar ist, daß alle Endstufenteile ausgangsseitig wenigstens nahezu gleichphasig
auf die gemeinsame Antenne arbeiten.
Es empfiehlt sich im Eingang der Endstufenteile Dämpfungsregler zur Einstellung wenigstens nahezu
gleicher Ausgangsleistungen der einzelnen Sender vorzusehen.
Vorteilhaft werden zur Sperrung bzw. Freigabe der Vorstufenteile und der gegebenenfalls vorgesehenen
zwischengefügten Verstärker, die vom Ausgang der Endstufenteile abgeleiteten Steuerspannungen
verwendet.
Der zwischengefügte Verstärker besteht dabei in vorteilhafter Weise aus einer Transistorstufe in Basisschaltung,
in deren Eingang wechselstrommäßig nach Art eines Querzweiges ein bei aktivem Verstärker
gesperrter Richtleiter eingefügt ist, der bei zu sperrendem Verstärker mittels einer Steuerspannung
leitend wird, unter gleichzeitiger Sperrung des Kollektorstromes des Transistors mittels Sperrung des
Transistors über die Basisvorspannung.
Als vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung hat es sich erwiesen, wenn bei Ausbildung der Vorstufenteile
in der Weise, daß diese auch bei fehlender Einspeisung von Basisbandsignalen die Endstufenteile
ansteuern, für die vor den für die Ansteuerung maßgebenden Schaltungsgruppen liegenden Schaltungsabschnitte eine getrennte Überwachung vorzugsweise
mit einer Umschaltungseinrichtung zum gegenseitigen Austausch der Vorstufenteile vorgesehen ist.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
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In der Fig. 1 ist die Senderanlage eines Richtfunksystems gezeigt, das zur Übertragung der Informationen
eines beispielsweise im Frequenzbereich zwischen 12 und 550 kHz gelegenen Basisbandes.
dient, dessen Informationen mittels einer Radiofrequenz im Bereich um 400 MHz zur Aussendung
gebracht werden sollen und mit einer hier nicht näher zu behandelnden Empfangsanlage am fernen
Empfangsort aufgenommen und weiterverarbeitet ίο werden. Das Basisband wird über die üblichen
Trägerfrequenzeinrichtuttgen angeliefert und enthält beispielsweise die Informationen aus 120 Telefoniekanälen.
Diese Technik ist an sich bekannt und braucht deshalb im Rahmen dieser Anmeldung nicht
näher erläutert werden.
Die über den Basisbandeingang 1 eingespeisten Basisbandsignale werden über einen Gabelübertragerl
zwei zueinander parallelen Geräteteile zugeführt, die untereinander gleichartig aasgebildet
sind. Die Ausgänge dieser beiden Geräteteile werden über die zwei Gabelübertrager 3, 4 kombiniert und
vom Gabelübertrager 4 in zwei ebenfalls untereinander gleichartig ausgebildete Endstufenteile eingespeist. Die Ausgänge der Endstufenteile werden über
einen Gabelübertrager 5 zusammengefaßt und über die üblichen Filterschaltungen 6 der gemeinsamen
Sendeantenne 7 zugeführt. Die zwischen den Gabelübertragern 2, 3 gelegenen VorstufenteiIe enthalten
keinerlei Elektronenröhren, sondern nur Transistoren als Verstärkerelemente. Auch Röhrendioden sind
vermieden und durch Halbleiterdioden ersetzt. Die Endstufenteile zwischen den Gabelübertragern 4, 5
sind praktisch durchwegs mit Elektronenröhren bestückt. Es existieren somit elektronenröhrenfreie
Vorstufenteile und im wesentlichen nur Elektronenröhren enthaltende Endstufenteile.
Zu der Ausbildung der Vorstufenteile ist auf folgendes aufmerksam zu machen. Das Basisband wird
in den einzelnen Vorstufenteilen über einen weiteren Gabelübertrager 8 bzw. 8' mit geringer Ubertragungsdämpfung
für die Basissignale eingespeist. Der Gabelübertrager 8 bzw. 8' ist vorgesehen, um eine
der zusätzlichen Überwachung dienende Pilotfrequenz von beispielsweise 304 kHz mit einzuspeisen.
An den Ausgang des Gabelübertragers 8 bzw. 8' schließt sich unter Zwischenschaltung eines
Verstärkers 9, 9' ein erster Frequenzumsetzer 10 bzw. 10' an, in dem das Basisband in der Frequenz
beispielsweise in eine 2 MHz-Lage umgesetzt wird. Zu diesem Zweck wird von einem sogenannten Nullfrequenzgenerator
11 bzw. 11' eine Nullschwingung von 2000 kHz in den FrequenzumsetzerlO eingespeist,
dessen Ausgang über einen Verstärker 12 bzw. 12' eines der beiden bei der Frequenzumsetzung entstehenden
Seitenbänder entnommen wird. Beim Ausführungsbeispiel ist dies das frequenztiefere Seitenband.
Der Entnahme dieses Seitenbandes dient das Filter 13 bzw. 13', das zusätzlich derart ausgebildet
ist, daß es die Nullschwingung mit einer Frequenz von 2 MHz praktisch vollkommen unterdrückt. Die
Nullschwingung wird nämlich über einen Gabelübertrager 14 bzw. 14' unter Zwischenschaltung eines
einstellbaren Dämpfungsgliedes IS bzw. 15' in der Amplitude definiert zugesetzt. Man hat somit die
Möglichkeit, die Amplitude der Nullschwingung unterhalb des Kanalpegels zu wählen, beispielsweise
6 Dezibel unterhalb des Meßpegels eines Kanals, wenn unter dem Meßpegel eines Kanals der Pegel
verstanden wird, der in einem Frequenzbereich auftritt, der einem der Telefoniekanäle des Basisbandes
entspricht, wenn in diesem mit einem gesonderten Pegel gemessen wird. Damit für den Gabelübertrager
14 ein wellenwiderstandsrichtiger Abschluß gegeben ist, arbeitet dieser auf ein Dämpfungsglied 115 bzw.
115', das beispielsweise eine Übertragungsdämpfung von 3 Dezibel hat.
Auf das Dämpfungsglied 115,115' folgt ein Gabelübertrager 17, 17', über den die der Überwachung
dienende Pilotfrequenz von 304 kHz, die am Gabelübertrager 17 mit einer Frequenz von 1696 kHz erscheint,
zur Überwachung entnommen wird. Dieses Pilotsignal läuft selbstverständlich über den anderen
Gabelübertragerausgang weiter und wird auch über den Sender abgestrahlt. Es kann damit in an sich
bekannter Weise in den weiteren Streckenabschnitten für Überwachungszwecke mit herangezogen werden.
Die Aussiebung der Pilotfrequenz geschieht über ein Bandfilter 18. Das Bandfilter 18 stellt dabei nur eine
Vorselektion dar, auf die nach Art eines Überlagerungsempfängers eine Mischstufe 19 mit relativ sehr
selektivem Verstärker 20 folgt. Die Mischstufe 19 wird aus einem Überlagerungsoszillator 21 gespeist,
der beispielsweise eine Frequenz von 2060 kHz hat. Damit ist die Durchlaßfrequenz des sehr selektiven
Verstärkers 20 bei 364 kHz festgelegt. Am Ausgang dieses Verstärkers 20 ist neben einem Uberwachungsinstrument
22 noch ein Relais 23 angeschaltet, das bei Ausfall der Pilotfrequenz anspricht und ein
Kriterium dafür abgibt, daß ein Fehler in dem Abschnitt zwischen den Gabelübertragern 8 und 17 eingetreten
ist. Durch die Pilotüberwachung wird übrigens auf vorteilhaft einfache Weise zugleich der
Trägeroszillator für das Dienstgespräch überwacht.
Im Sender wird weiterhin vom Gabelübertrager 17 das in die 2-MHz-Lage transportierte Basisbandsignal
dem Gabelübertrager 24 zugeführt, der vorgesehen ist, um beispielsweise einen Dienstkanal mit
einzuschleifen, der vom Dienstgesprächanschluß 25 über einen Frequenzumsetzer 26 gewonnen wird,
dem als Überlagerungsspannung die Ausgangsspannung des Überlagerungsoszillators 21 zugeführt wird.
Die Stufe 26 ist beispielsweise als Ringmodulator ausgebildet, hat also die Eigenschaft, daß sie nur die
zwei Modulationsseitenbänder an ihrem Ausgang abgibt, bei unterdrücktem Träger. Über ein Netzwerk
27 wird der Träger phasenrichtig und amplitudengerecht hinzugefügt, so daß am Eingang des
Filters 28 ein Dienstgespräch in Zweiseitenbandamplitudenmodulatoren vorliegt. Das Filter 28 hat
vor allem die Aufgabe, Oberwellen von weiteren Oszillatoren 29, 30, 31 zu unterdrücken, die anderen
Zwecken dienen und die wahlweise über die symbolisch dargestellten Schalter anschaltbar sind. Beispielsweise
ist das Filter 28 als Tiefpaßfilter mit einer Grenzfrequenz von 3 MHz ausgebildet. Zum wellenwiderstandsrichtigen
Abschluß des Gabelübertragers 24 ist an dessen Ausgang wiederum ein Dämpfungsglied
32, 32' angeschaltet, das beispielsweise eine Ubertragungsdämpfung von 2 Dezibel hat. Zu erwähnen
ist noch, daß die Dienstgesprächeingänge 25, 25' über eine Gabelschaltung zu einem gemeinsamen
Dienstkanaleingang zusammengefaßt sind.
Auf die Dämpfungsglieder 32, 32' folgt ein Frequenzumsetzer 33, 33' zur Transponierung des in der
2-MHz-Lage befindlichen Signals, beispielsweise in die 35-MHz-Lage. Zu. diesem Zweck wird die Überlagerungsstufe
33, 33' aus einem vorzugsweise quarzstabilisierten Überlagerungsoszillator 34, 34' gespeist,
der beispielsweise auf 33 MHz schwingt. Im Ausgang der Uberlagerungsstufe 33,33' wird das obere Seitenband
frequenzselektiv über den Verstärker 35, 35' und das Filter 36, 36' entnommen. Die Teile 35, 36
bzw. 35', 36' können dabei auch einen einzigen entsprechend selektiven Verstärker bilden. An den Ausgang
der Teile 35, 35', 36, 36' schließt je ein Verstärker 37, .37' an, mit denen der Gabelübertrager 3
verbunden ist, und zwar in.der Weise, daß der Verstärkers? an dem einen und der Verstärker 37' an
dem anderen der beiden gegenseitig entkoppelten Anschlüsse liegt, wobei an dem mit diesen beiden
Anschlüssen jeweils durchverbundenen Ausgang des Gabelübertragers 3 ein Eingang des Gabelübertragers
4 angeschaltet ist. Der andere Ausgang des Gabelübertragers 3 ist, wie schematisch angedeutet,
durch einen Abschlußwiderstand 38 praktisch reflexionsfrei abgeschlossen. Am Gabelübertrager 4 ist
der gegenüber dem Einspeisungsanschluß entkoppelte Anschluß ebenfalls mittels eines Abschlußwiderstandes
39 praktisch reflexionsfrei abgeschlossen. Die beiden Ausgänge 40, 40' des Gabelübertragers
4 führen zu den beiden parallel betriebenen Endstufen. Vom Ausgang 40 des Gabelübertragers 4
aus erfolgt die Speisung des Endstufenteiles I und vom Ausgang 40' des Gäbelübertragers 4 die Speisung
des Endstufenteiles II, und zwar jeweils in der u 35-MHz-Lage. In beide Endstufenteileingänge sind
Dämpfungsregler 41, 41' eingefügt, die dazu dienen, daß die beiden Sender auf wenigstens nahezu gleiche
Ausgangsleistung eingestellt werden können. Die Ausgangsleistungen werden durch je eine schwach
an die Senderausgänge angekoppelte Meßsonde 42, 42' bestimmt.
Vom Dämpfungsregler 41 aus wird über einen unterteilten Verstärker 43, 44 bzw. 43', 44' der Frequenzumsetzer
45, 45' des Endstufenteiles gespeist.
Dieser Frequenzumsetzer 45, 45' dient der Transponierung des Signals aus der 35-MHz-Lage, beispielsweise
in die 400-MHz-Lage. Das für die Übertragung vorgesehene Seitenband am Ausgang des Frequenzumsetzers
45 wird über den Verstärker 46, 46' frequenzselektiv im Pegel angehoben und über die
Gabelschaltung 5 und das Filter 6 der gemeinsamen Senderantenne zugeführt. Die Umsetzfrequenz für
den Frequenzumsetzer 45 wird von einem Quarzgenerator 47 oder 47' abgeleitet, dessen Ausgangsenergie
über eine Gabelschaltung 48 auf beide Frequenzumsetzer 45, 45' aufschaltbar ist. Beim Ausführungsbeispiel
wird die Umsetzfrequenz weiterhin durch Frequenzvervielfachung in dem Teil 49, 49'
gewonnen. Damit die Ausgangsleistungen der beiden Senderendstufen 46, 46' sich auch wenigstens nahezu
phasengleich überlagern, ist zumindest in eine der Zuleitungen zu den Frequenzumsetzern 45, 45' ein
Phasendrehglied 50 eingeschaltet, welches die Herstellung der wenigstens. nahezu exakten Phasenlage
ermöglicht. Die erwähnte Einschaltungsart hat den zusätzlichen Vorteil, daß die tatsächliche Phasendrehung
in 50 um den Vervielfachungsfaktor in kleiner sein kann als der endgültige Phasenwinkel.
Da das Ausführungsbeispiel die Senderanlage für eine EM-Funkstrecke behandelt, ist weiterhin eine
Gegenkopplung vorgesehen, die vom Ausgang der Endstufe bis in die Vorstufenfrequenzlage reicht
und beim Eingang des Verstärkers 44 in der35-MHz-
1 ZOU ÖÖÖ
Lage ansetzt. Zu diesem Zweck wird vom Ausgang des Verstärkers 46, 46' ein geringer Anteil der Ausgangsenergie
über einen Richtungskoppler 51, 5Γ entnommen, der über ein einstellbares Dämpfungsglied
68, 68' auf den für die geforderte Gegenkopplung erforderlichen Pegel durch Einstellung noch
abgesenkt werden kann. Dieser vom Ausgang der Senderendstufe 46 entnommene Energieanteil wird
über einen Richtungskoppler 52 einen Anteil der Ausgangsenergie des Frequenzvervielfachers 49 hinzugefügt
und einer der Umsetzung dienenden Mischstufe 53 zugeführt. In deren Ausgang ist somit wieder
das Signal in der 35-MHz-Lage vorhanden. Die Hochfrequenzenergie mit Summenfrequenz wird
unterdrückt, beispielsweise durch den für andere Zwecke noch vorgesehenen selektiven Zwischenverstärker
154,154'. Zur Einstellung der für die Gegenkopplung erforderlichen Phasenlage der für die
Rückumsetzung benutzten Schwingung sind zwischen die Stufen 49 bzw. 49' und den Richtungskoppler 52
bzw. 52' noch je ein Phasendrehglied 56 bzw. 56' eingeschaltet. Zur exakten Einstellung der Gegenkopplung
ist in an sich bereits vorgeschlagener Weise an dem Ausgang des Rückumsetzers 53, 53' eine
über einen Gabelübertrager 54, 54' wahlweise anschaltbare Schleife mit einem Phasenschieber 55, 55'
einem Dämpfungsglied 16, 16', einem Gabelübertrager 57, 57' und einem Dämpfungsglied 58, 58'
vorgesehen. Die wahlweise Anschaltung dieser Einstellungsschleife ist mittels der Schalter 59, 59' möglich.
Im einzelnen wird zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen auf das Deutsche Patent 1066243
Bezug genommen, doch ist die hier angewandte selektive Messung von besonderem Vorteil. Vom
Gabelübertrager 54 wird das rückumgesetzte Signal in der 35-MHz-Lage weiterhin über einen selektiven
Verstärker 60, 60' einem Frequenzumsetzer 61, 61' zugeführt, der von einem Umsetzoszillator 62, 62'
mit einer Frequenz von beispielsweise 35,05 MHz gespeist wird. Im Ausgang des Frequenzumsetzers
61 steht damit die der Nullfrequenz (vgl. Generator 11) entsprechende Frequenz mit einem Wert von
50 kHz zur Verfügung, die über ein Bandpaßfilter 63, 63' und einen selektiven Verstärker 64, 64' entnommen
wird, die für die eigentliche Senderüberwachung dient. Weiterhin ist im Ausgang der Uberlagerungsstufe
61, 61' noch bei Anschaltung des Generators 29, 29', der auf die Bandmittenfrequenz des Basisbandsignals
in der 2-MHz-Lage abgestimmt ist, also eine Frequenz von 1722 kHz hat, eine Frequenz von
328 kHz verfügbar, die über ein Bandpaßfilter 65, 65' und einen Verstärker 66, 66' einem Anzeigeinstrument
67, 67' zugeführt wird. Dies ist erforderlich, damit die Gegenkopplung, wie in dem älteren Patent
erwähnt, nach Betrag und Phase bei der Bandmittenfrequenz eingestellt werden kann. Es ist zu diesem
Zweck über das Phasendrehglied 56, 56' ein Minimum einzustellen. Dieses Minimum kann dann durch
entsprechende Einstellung des Dämpfungsreglers 68, 68' praktisch auf Null abgesenkt werden. Wie bereits
erwähnt, hat diese Ausbildung gegenüber der im deutschen Patent 1 066 243 beschriebenen noch wesentliche
Vorteile.
Am Ausgang der zweckmäßig ebenfalls zu einer Einheit zusammengefaßten Stufen 63 bzw. 63' und
64 bzw. 64' steht somit bei funktionsfähigem Vorstufenteil und Endstufenteil stets eine auf die Nullfrequenz
zurückzuführende Kontrollspannung zur
Verfügung. Diese wird in einem Instrument 74 bzw. 74' zur Anzeige gebracht. Um die Anzeige z.B. in
den Mittelbereich des Instrumentes zu legen und unabhängig von Röhrenstreuungen zu machen, wird
zweckmäßig der Verstärker 64 bzw. 64' in der Verstärkung einstellbar ausgebildet und/oder im Zuge
oder im Eingang des Verstärkers 64 bzw. 64' ein regelbares Dämpfungsglied vorgesehen. Der Verstärker
64 bzw. 64' speist weiterhin ein Relais 69 bzw. ίο 69', das dann anspricht bzw. in seine Kontaktstellung
geht, wenn am Ausgang der Senderstufe 46 bzw. 46' und damit am Ausgang des selektiven Verstärkers 63,
64 (bzw. 63', 64'), der das Kriterium für die Nullfrequenz bildende Pegel einen Mindestwert unterschreitet.
Dieser Mindestwert ist z. B. durch Einstellung der Relaiserregung mittels eines nur dem Relais
vorgeschalteten Dämpfungsgliedes einstellbar und wird z. B. 3 bis 5 Dezibel unter dem Wert für normale
Verhältnisse gewählt. Die vorstehend erläuterte Überwachung hat den zusätzlichen Vorteil, daß sie
zugleich eine Überwachung der Gegenkopplung bildet.
Die Ausgänge 75, 75' werden einer Auswertevorrichtung 70 zugeführt, die zusätzlich noch das Ausgangskriterium
des Uberwachungsverstärkers 20, 20' erhält.
Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, daß beim Ausführungsbeispiel die Relais 23, 23' und 69,
69' nicht etwa die Aufgabe haben, entsprechende Signale an die Schaltvorrichtung 70 zu geben, sondern
nur die üblichen optischen Signale, wie Blinklampen u. dgl. und akustische Signale, wie Läutewerke,
Summer u. dgl. auslösen.
Wie bereits erwähnt, liegen zwischen den Gabel-Übertragern 2 und 3 nur Schaltungsgruppen, die frei
von Elektronenröhren sind, also nicht deren Ausfallerscheinungen zeigen, und zwischen dem Gabelübertrager
4 und dem Gabelübertrager 5 im wesentlichen nur Schaltungsgruppen, die Elektronenröhren als verstärkende
Elemente enthalten. Lediglich vom Ausgang des Gabelübertragers 54 bis zu den Teilen 69,
69' sind wieder Elektronenröhren vermieden und beispielsweise Transistoren als Verstärkerelemente eingesetzt.
Bei der Ersatzschaltung wird nun von folgenden Überlegungen ausgegangen. Die Senderendstufenteile
I und II werden ständig in Betrieb gehalten und arbeiten praktisch phasengleich und betragsgleich auf
die gemeinsame Antenne 7. Von den Vorstufenteilen arbeitet stets nur eines, beispielsweise das in der
F i g. 1 oben dargestellte und zwischen dem Gabelübertrager 2 und dem Gabelübertrager 3 liegende.
Tritt nun im Ausgang des Verstärkers 64 oder des Verstärkers 64' das Kriterium für fehlende Nullschwingung
auf, so bedeutet dies, daß der entsprechende Endstufenteil ausgefallen ist, weil beide Endstufenteile
(I und II) das der Nullschwingung entsprechende Hochfrequenzsignal parallel eingespeist erhalten.
Tritt sowohl im Ausgang des Teiles 64 als auch des Teiles 64' das Kriterium für fehlende Nullschwingung
auf, so bedeutet dies, daß der Fehler mit fast ausschließlicher Sicherheit nur im Vorstufenteil zu
suchen ist, und zwar in dem Bereich, der zwischen dem Gabelübertrager 14 und dem Gabelübertrager 3
liegt. Der vorausgehende Abschnitt zwischen dem Gabelübertrager 2 wird einschließlich bis zum Gabelübertrager
17, wie bereits erläutert, gesondert überwacht, und zwar über die Pilotfrequenz von 304 kHz.
Claims (1)
1. Senderanlage für eine Funkverbindung, insbesondere eine Richtfunkstrecke, vorzugsweise
zur Übertragung der Informationen eines breiten Frequenzbandes, bei der parallel betriebene Sender nach Art der aktiven Reserve vorgesehen
sind, indem die Endstufenteüe der in je einen Vorstufenteil und einen Endstufenteil unterteilten
Sender gleichzeitig auf eine gemeinsame Antenne arbeiten und jeder Vorstufenteil, von denen alle
bis auf wenigstens einen gesperrt sind, über eine Gabelschaltung auf alle Endstufenteüe aufgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Sender in einen Elektronenröhren enthaltenden Endstufenteil und einen vorausgehenden von Elektronen freien, als Verstärkerelemente nur Halbleiterelemente enthaltenden
Vorstufenteil aufgeteilt ist, und daß jeder Endstufenteil mit einer Überwachungsschaltung für
die Ausgangsleistung versehen ist, die derart aus-
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1250886B true DE1250886B (de) |
Family
ID=604424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES82867A Pending DE1250886B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1250886B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0104486A3 (en) * | 1982-09-02 | 1985-07-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Information transmission system |
-
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- DE DES82867A patent/DE1250886B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0104486A3 (en) * | 1982-09-02 | 1985-07-17 | Siemens Aktiengesellschaft | Information transmission system |
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