DE1010111B - UEberwachungseinrichtung fuer eine Traegerfrequenz-Fernsprechverbindung - Google Patents
UEberwachungseinrichtung fuer eine Traegerfrequenz-FernsprechverbindungInfo
- Publication number
- DE1010111B DE1010111B DEN10162A DEN0010162A DE1010111B DE 1010111 B DE1010111 B DE 1010111B DE N10162 A DEN10162 A DE N10162A DE N0010162 A DEN0010162 A DE N0010162A DE 1010111 B DE1010111 B DE 1010111B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- amplifier
- monitoring device
- circuit
- monitoring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J1/00—Frequency-division multiplex systems
- H04J1/02—Details
- H04J1/16—Monitoring arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B17/00—Monitoring; Testing
- H04B17/40—Monitoring; Testing of relay systems
- H04B17/401—Monitoring; Testing of relay systems with selective localization
- H04B17/402—Monitoring; Testing of relay systems with selective localization using different frequencies
- H04B17/403—Monitoring; Testing of relay systems with selective localization using different frequencies generated by local oscillators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überwachungseinrichtung für eine Trägerfrequenz-Fernsprechverbindung
zur Überwachung, insbesondere Fernüberwachung, der Betriebszustände der Röhren von in
einer Verstärkerstation vorhandenen, für den Zweirichtungsverkehr dienenden Verstärkern. Bei Trägerfrequenz-Fernsprechsystemen
hat die Anwendung solcher Überwachungseinrichtungen besondere Vorteile, da sie ermöglicht, eine Abweichung von dem
normalen Betriebszustand in einer Verstärkerstation sofort festzustellen und deren Ursache frühzeitig zu
beheben. Die Möglichkeit von Störungen im Übertragungsweg, ζ. B. infolge Ausfallens einer Verstärkerstation,
wird dadurch auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
Solche Überwachungsmittel sind besonders wichtig für Trägerfrequenz-Fernsprechsysteme, deren Übertragungswege
mindestens eine nicht bediente Verstärkerstation enthalten, wie dies z. B. häufig beim
Trägerfrequenz-Fernsprechverkehr über koaxiale Lei- ao tungen, Kabel u. dgl. der Fall ist. Hierbei werden
zweckmäßig die Signale, die von den Überwachungseinrichtungen verschiedener Verstärkerstationen stammen
und die nachstehend kurz Meßsignale genannt werden, einer Endstation zugeführt, so daß sich an
einer Zentralstelle eine Übersicht über die Betriebslage des ganzen Trägerfrequenz-Fernsprechsystems
ergibt. Die Meßsignale können dabei durch das Trägerfrequenzkabel selbst, über gesonderte Adernpaare
oder auf andere Weise übertragen werden.
Es wird hierbei bemerkt, daß es zur Übertragung von Meßwerten bekannt ist, die Frequenz eines
Oszillators an der Meßstelle in Abhängigkeit vom zu übertragenden Meßwert zu ändern und die geänderte
Frequenz an der Empfangsseite einem Frequenzanzeiger zuzuführen.
In Trägerfrequenzsystemen ist es ebenfalls bereits bekannt, einen Defekt in den verschiedenen Verstärkerstationen
mit für Zweirichtungsverkehr dienenden Verstärkern zu lokalisieren, indem von einer End-Station
aus hintereinander verschiedene Meßfrequenzen ausgesendet werden, wobei die verschiedenen Meßfrequenzen
die einzelnen Verstärkerstationen charakterisieren. Bei einem Defekt wird hierbei mittels eines
Steuersignals über eine Hilfsleitung zwischen die Ausgangskreise der für den Verkehr in beiden Richtungen
dienenden Verstärker in den einzelnen Verstärkerstationen je ein Rückführkreis mit einem auf
die zugeordnete Meßfrequenz abgestimmten Filter eingeschaltet, so daß aus der rückgeführten Meßfrequenz
in der Endstation der defekte Verstärker lokalisiert werden kann.
Weiterhin ist bereits eine einfache und zuverlässige Überwachungseinrichtung für Verstärkerstationen
überwachungseinrichtung für eine
Trägerfrequenz-Fernsprechverbindung
Trägerfrequenz-Fernsprechverbindung
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 9. Februar 1954
Niederlande vom 9. Februar 1954
Franz Anton Vitha und Charles Ziekman,
Hilversum (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
mit für den Zweirichtungsverkehr dienenden Verstärkern in Trägerfrequenzsystemen vorgeschlagen
worden, bei welcher mehrere der nachfolgenden Anforderungen gleichzeitig erfüllt werden können:
1. Die Überwachungseinrichtung muß eine Änderung des Anodenstromes oberhalb eines bestimmten
Grenzwertes oder den Ausfall einer Verstärkerröhre anzeigen und gegebenenfalls einen Alarm in der Endstation
geben;
2. bei Übertragung der Meßsignale über das Trägerfrequenz-Fernsprechkabel
dürfen diese und die übrigen über dieses Kabel übertragenen Signale, z. B. Gesprächsignale, Nummernscheibensignale u. dgl.,
einander nicht beeinflussen;
3. vorzugsweise liegt der Übertragung der Meßsignale das Ruhestromprinzip zugrunde, damit Störungen
und gegebenenfalls ein Ausfall der Überwachungseinrichtung angezeigt werden;
4. von verschiedenen Verstärkern stammende Meßsignale müssen voneinander unterschieden werden
können;
5. unzulässige Unterschiede zwischen den Signalpegeln für den Verkehr in beiden Richtungen müssen
durch die Überwachungseinrichtung angezeigt werden und einen Alarm auslösen;
6. die Überwachungseinrichtung muß auch Speisungsstörungen in den Verstärkerstationen anzeigen
können.
Bei dieser vorgeschlagenen Überwachungseinrichtung wird zur Überwachung der Röhren ein Meßoszillator
verwendet, dessen Abstimmfrequenz konti-
709 548/310
3 4
nuierlich einstellbar ist mittels einer im frequenz- stehen aus zwei in Kaskade geschalteten Stufen 12,13
bestimmenden. Kreis liegenden Spule mit ferromagne- bzw. 12', 13', die je zwei parallel geschaltete, durch
tischem Kern, der ein oder mehrere Paare von Vor- Kathodenimpedanzen gegengekoppelte Pentoden ent-
magnetisierungswicklungen trägt, die in Differential- halten.
schaltung in die Anodenkreise der Rohren in den für 5 Die Verbindung zwischen den Kabeln 1 und 2
den Zweirichtungsverkehr vorgesehenen Verstärkern bzw. 1' und 2' für die übrigen Signale, d. h. die
geschaltet sind. Hierbei werden die Einstellpunkte Dienstgespräche, die Meßsignale und die Speise-
von allen Röhren in den Verstärkerstationen jeweils Spannungen, wird durch die Tiefpaßfilter 5,6bzw. 5', 6'
durch nur eine Meßfrequenz gekennzeichnet ohne die und die zwischen diesen Filtern vorgesehenen Leitun
Zuverlässigkeit der Überwachung zu beeinträchtigen, io gen 14 bzw. 14' gebildet.
so daß eine Zentralstelle ein übersichtliches Bild des Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel führen
Betriebszustandes von allen Röhren in den einzelnen die Leitungen 14 bzw. 14' gegenphasige Netzspan-Verstärkerstationen
erhält. nung, die zur Stromversorgung der Verstärkerstation Die Erfindung bezweckt eine andere Ausbildung dient. Hierfür sind zwei an die Leitungen 14 bzw. 14'
einer derartigen Überwachungseinrichtung, die sich 15 angeschlossene Transformatoren 15 bzw. 15' vorgedurch
ihre Einfachheit auszeichnet. sehen, deren Sekundärwicklungen mit Gleichrichter-Die
Überwachungseinrichtung nach der Erfindung schaltungen 16 bzw. 16' verbunden sind, die in Parenthält
zur Überwachung der Röhren ebenfalls einen allelschaltung am Eingang einer Siebkette 17 liegen.
Meßoszillator in der betreffenden Verstärkerstation, Am Punkt 18 der Siebkette tritt eine positive Gleichwobei
jedoch dessen Abstimmfrequenz mittels einer 20 spannung auf, welche als Anoden- und Schirmgitter-Relaisschaltung
diskontinuierlich einstellbar ist, deren spannung der Verstärkerröhren dient; die Heizspan- .
Erregerkreis in Differentialschaltung in den Anoden- nungen für die Verstärkerröhren werden den Sekunkreisen
von verschiedenen Verstärkern dieser Station därwicklungen 19 bzw. 19' entnommen,
zugehörigen Röhren liegt, und die Meßfrequenzen des Wie in der Figur dargestellt, liefert die Wicklung
Oszillators werden einem gegebenenfalls in einer an- 25 19 jeweils die Heizspannung für eine der Röhren in
deren Verstärkerstation vorgesehenen Frequenzan- jeder Verstärkerstufe 12, 13 bzw. 12', 13', während
zeiger zugeführt. die Heizspannung der anderen Röhren in diesen Ver-Die Erfindung und ihre Vorteile werden nachstehend stärkerstufen der Wicklung 19' entnommen wird. Auf
an Hand der Figuren erläutert. diese Weise wird erreicht, daß beim Ausfall einer der
Fig. 1 zeigt die Schaltung einer zwischen den End- 30 an den Leitungen 14 bzw. 14' liegenden Speisespanstationen
eines Trägerfrequenz-Fernsprechsystems nungen die Verstärkerstufen 12; 13 bzw. 12'., 13'
liegende Zwischenverstärkerstation, die mit einer nach wie vor wirksam bleiben.
Überwachungseinrichtung nach der Erfindung ver- Die Verstärkerstation enthält eine Einrichtung
sehen ist; für die Fernüberwachung, z. B. von einer Endstation Fig. 2 zeigt die Schaltung einer Endstation, die 35 her, der für Zweirichtungsverkehr dienenden Vereinen
mit der Überwachungseinrichtung zusammen- stärkerstufen 12, 13 bzw. 12', 13'. wirkenden Frequenzanzeiger enthält. Gemäß der Erfindung enthält die Überwachungs-Die
in den Fig. 1 und 2 dargestellte Zwischen- einrichtung einen Meßoszillator 21, dessen Frequenz
verstärker- bzw. Endstation bildet einen Teil eines mittels einer Relaisschaltung diskontinuierlich ein-Trägerfrequenz-Fernsprechsystems,
bei dem die Ge- 40 stellbar ist; diese Relaisschaltung enthält einen Ersprächsignale,
die Pilotsignale, die Speisespannungen, regerkreis, der in Differentialschaltung in den
die Meßsignale, die Dienstgespräche u. dgl. über ein Anodenleitungen 22, 23 der Verstärkerstufen 12, 13
einziges koaxiales Kabel geführt werden. Für diese und 12', .13' liegt, und die dem Oszillator 21 entSignale
sind z. B. folgende Frequenzbänder vorge- nommenen Meßfrequenzen steuern einen in der Endsehen
: 960 Gesprächskanäle im Bereich von 60 kHz 45 station vorgesehenen Frtequenzanzeiger. Bei der darbis
4 MHz, Pilotsignale mit einer Frequenz von gestellten Schaltungsanordnung enthält die Relais-60
kHz, Dienstgespräche im Bereich von 15 bis schaltung ein Kontaktvoltmeter 20 mit zwei End-21
kHz, Meßsignale von 6 bis 12 kHz, Speisespan- kontakten 27, 27' und einem Schaltkontakt 26, wähnung
50 Hz. rend die Enden der Erregerwicklung 28 des Kontakt-Die in Fig. 1 dargestellte Zwischenverstärkerstation 5° voltmeters 20 über in den Anodenspannungsleitungen
ist für Zweirichtungsverkehr eingerichtet; die Ka- 22, 23 liegende Reihenwiderstände24, 25 mit der
bei 1, 2 dienen dem Verkehr in der einen Richtung, die Plusklemme 18 des Netzanschlußteiles verbunden sind.
Kabel 1', 2' dem in der Gegenrichtung. An jedes der Der Meßoszillator 21 ist ein i?C-Oszillator, bei
Verstärkerstation zugewendete Ende der Kabel 1, 2 dem der als Doppel-T-Netzwerk ausgebildete, die
bzw. 1', 2' ist zur Trennung der Frequenzen der über- 55 Frequenz bestimmende Kreis 29 mit dem Steuergitter
tragenen Signale die Parallelschaltung eines Hoch- der als Oszillator geschalteten Pentode verbunden ist
paßfilters 3, 4 bzw. 3', 4' und eines Tiefpaßfilters 5, 6 und bei dem die Anode über die Primärwicklung eines
bzw. 5', 6' angeschlossen. Dabei lassen die Hochpaß- Ausgangstransformators 31 an die Plusklemme des
filter 3, 4 bzw. 3', 4' ausschließlich die Gespräch- Anodenspannungsgerätes angeschlossen ist. Das
signale und die Pilotsignale durch, während die Tief- 60 Doppel-T-Netzwerk enthält einen Längszweig mit
paßfilter 5, 6 bzw. 5', 6' ausschließlich die Dienst- zwei in Reihe geschalteten Kondensatoren 32, 33, die
gespräche, die Meßsignale und die Speisespannungen durch die Reihenschaltung von zwei Widerständen 34,
durchlassen. 35 überbrückt sind, und einen Querzweig aus einem Die durch die Hochpaßfilter 3, 3' ausgesiebten mit dem Verbindungspunkt der in Reihe geschalteten
Signale der Kabel 1 bzw. 1' werden über Entzerrer- 55 Widerstände 34, 35 verbundenen Kondensator 36 und
netzwerke 7 bzw. 7' den Eingangstransformatoren 8 einem mit dem Verbindungspunkt der in Reihe ge-
bzw. 8' von Verstärkern 9 bzw. 9' zugeführt, deren schalteten Kondensatoren 32, 33 verbundenen Wider-Ausgangstransformatoren
10 bzw. 10' über die Hoch- stand 37. An die Verbindungspunkte der Kondenpaßfilter
4 bzw. 4' an die koaxialen Kabel 2 bzw. 2' satoren 32, 33 und der Widerstände 34, 35 sind ein
angeschlossen sind. Die Verstärker 9 bzw. 9' be- 7° AViderstand 38 bzw. ein Kondensator 39 angeschlossen,
die mit den Endkontakten 27, 27' des Kontaktvoltmeters 20 verbunden sind.
Für die Fernüberwachung der Verstärkerstufen 12, 13 bzw. 12', 13' ist der Ausgangstransformator 31 des
■Meßoszillators 21 mit der Leitung 14' über ein Bandpaßfilter 40 mit einem Durchlaßbereich von
6 bis 12 kHz verbunden, das also für die Speisespannungen von 50 Hz und die Dienstgespräche im
Frequenzbereich 15 bis 21 kHz ein Sperrfilter bildet. Die vom Oszillator geMeferte Meßfrequenz wird über
die Leitung 14' dem koaxialen Kabel 1' bzw. 2' zugeführt, an das in der Endstation der bereits erwähnte
Frequenzanzeiger angeschlossen ist.
Bei dieser Überwachungseinrichtung erzeugen die Anodenströme der Verstärkerröhren 12,13 und 12', 13'
für den ankommenden bzw. abgehenden Verkehr an den Widerständen 24 und 25 Spannungsabfälle, die
miteinander in der Erregerwicklung 28 des Kontaktvoltmeters 20 verglichen werden. Beim normalen Betrieb
liegt der Schaltkontakt 26 frei zwischen den Endkontakten 27 und 27'; zum Einstellen des Schaltkontaktes
26 in die Mittellage dient ein in Reihe mit dem Widerstand 25 liegender, einstellbarer Widerstand
41.
Überschreitet die Differenz der Anodenströme der Verstärkerröhren in den Stufen 12, 13 bzw. 12', 13'
einen bestimmten Grenzwert, so legt sich der Schaltkontakt 26 entsprechend der Polarität der Spannungsdifferenz
zwischen den Enden der Erregerwicklung 28 des Kontaktvoltmeters an einen der Endkontakte 27
bzw. 27' an. Dadurch wird der Widerstand 38 bzw. der Kondensator 39 in den Querzweig des Doppel-T-Netzwerkes
29 eingeschaltet und somit eine entsprechende Erhöhung bzw. Erniedrigung der Oszillatorfrequenz
hervorgerufen. In der Endstation, wo die Oszillatorfrequenz durch den Frequenzanzeiger der
Überwachungseinrichtung angezeigt wird, können also Überschreitungen des Grenzwertes der Anodenstromdifferenz
unmittelbar festgestellt werden.
Das Auftreten von Änderungen in den Anodenströmen zweier oder mehrerer Verstärkerröhren, die
einander größtenteils ausgleichen, ist praktisch sehr unwahrscheinlich, so daß die Frequenz des Meßoszillators
21 ein klares Bild des Betriebszustandes der Röhren in den Verstärkerstufen 12, 13 und 12', 13'
ergibt.
Die erwähnten Anodenstromänderungen sind meistens auf die Alterung einer Verstärkerröhre in den
Verstärkerstufen 12, 13 und 12', 13' zurückzuführen. Da das Altern einer Verstärkerröhre eine Abnahme
des Anodenstromes bedeutet, erlaubt die dargestellte Überwachungseinrichtung auch einen Rückschluß darauf,
ob es sich um eine Röhre des Verstärkers 12, 13 für den abgehenden Verkehr oder des Verstärkers 12',
13' für den ankommenden Verkehr handelt. Das Altern einer Röhre in der Verstärkerkaskade 12, 13
für den abgehenden Verkehr bzw. einer solchen in der Verstärkerkaskade 12', 13' für den ankommenden
Verkehr ergibt durch Einschaltung des Widerstandes bzw. des Kondensators 39 entgegengesetzte Änderungen
der Oszillatorfrequenz.
An der Stelle eines Kontaktvoltmeters kann ein polarisiertes Relais mit Mittellage und zwei Endkontakten
verwendet werden. Hierbei kann auch ein Relais mit mehreren Wicklungen benutzt werden, die in
Differenzschaltung in den Anodenkreisen der zu verschiedenen Verstärkern 12, 13 bzw 12', 13' gehörenden
Röhren liegen.
Zur Überwachung und gegebenenfalls Regelung der Verstärkung werden mit den Gesprächssignalen zusammen
ausgesandte Pilotsignale verwendet. In der dargestellten Verstärkerstation werden hierzu die den
Verstärkern 12, 13 und 12', 13' für abgehenden bzw. ankommenden Verkehr entnommenen Pilotsignale
über Gleichrichterschaltungen 42, 42' einem Differenzbildner 43 zugeführt, dessen Ausgangsdifferenzspannung
beim Überschreiten eines Schwellwertes einen sonst gesperrten Pidotalarmgenerator entsperrt,
dessen Alarmspannung den Meßoszillator 21 periodisch sperrt.
Die an den Ausgangstransformatoren 10, 10' der Verstärker 12, 13 bzw. 12', 13' auftretenden Pilotsignale
werden über Reihenwiderstände 44, 44' Transformatoren 45, 45' mit auf die Pilotfrequenzen
abgestimmten Sekundärwicklungen zugeführt, die mit den bereits erwähnten Gleichrichterschaltungen 42, 42'
verbunden sind. Die letzteren enthalten zwei entgegengesetzt gepolte Gleichrichterzellen 46, 47 bzw. 46', 47'
mit einem Widerstand 48 bzw. 48' als Belastung, dessen eines Ende über den Widerstand 49 bzw. 49'
mit Erde verbunden ist. An seinem anderen Ende tritt eine Gleichspannung negativer bzw. positiver Polarität
auf, die über Reihenwiderstände 50 bzw. 50' dem Steuergitter des aus einer Pentode bestehenden
Differenzbildners 43 zugeführt wird, dessen Anodenkreis ein Kontaktvoltmeter 51 enthält, um die Pilotalarmgeneratoren
zu entsperren. Die Ausgangskreise der Pilotalarmgeneratoren sind über die Leitung 52
mit einem Anzapfungspunkt 53 des Gitterwiderstandes 30 des Meßoszillators 21 verbunden und sperren
bei der Freigabe den Meßoszillator 21.
Da gegenseitige Pegelunterschiede der verstärkten Pilotsignale meistens auf Verstärkungsabnahme in
einer der Verstärkerstufen zurückzuführen sind, besteht auch in diesem Falle die Möglichkeit, den gestörten
Verstärker 12, 13 oder 12', 13' ausfindig zu machen. Dazu sind in der dargestellten Verstärkerstation
zwei Pilotalarmgeneratoren 54, 54' an verschiedene Kontakte 55 bzw. 55' des Kontaktvoltmeters
51 angeschlossen, wobei in Abhängigkeit von der Polarität der Differenzspannung entweder der eine
oder der andere dieser beiden Pilotalarmgeneratoren entsperrt wird; diese Generatoren sperren den Meßoszillator
21 mit verschiedener Periodizität, z. B. mit 1 Hz und 3 Hz. Nimmt bei der dargestellten Verstärkerstation
z. B. der Pegel der Pilotschwingungen am Ausgang des Verstärkers 12, 13 um 4 db ab, so
wird der Pilotalarmgenerator 54 eingeschaltet und der Meßsozillator 21 mit einer Periodizität von 1 Hz
ein- und ausgeschaltet; im anderen Falle wird der Pilotalarmgenerator 54' mit einer Frequenz von 3 Hz
entsperrt. Die Periodizität des Sperrens des Meßoszillators 21 zeigt also eine Störung im Verstärker
12, 13 bzw. 12', 13' an. Anstatt ein Kontaktvoltmeter 51 zur Freigabe der Pilotalarmgeneratoren 54
bzw. 54' zu verwenden, kann auch die Parallelschaltung eines Maximal- und eines Minimalrelais vorgesehen
sein.
Die dargestellte Überwachungseinrichtung ermöglicht es auch, Störungen der Speisung anzuzeigen. Dazu
wird bei dieser Einrichtung die Heizspannung für die Pentode 43 der Wicklung 19 des Netzanschlußteiles
entnommen, während die Heizspannung für den Meßoszillator 21 von der Wicklung 19' geliefert wird.
Fällt z. B. die Speisespannung auf der Leitung 14' aus, so wird der Meßoszillator 21 ausgeschaltet,
während beim Ausfall der Speisespannung auf der Leitung 14 die Pentode 43 ausgeschaltet wird, wodurch
der Pilotalarmgenerator 54' freigegeben wird, der den Meßoszillator mit einer Periodizität von 3 Hz
sperrt. An der Endstation kann, wie weiter unten näher erläutert wird, festgestellt werden, ob es sich
im letzteren Falle um eine Pilotstörung oder um eine Speisestörung handelt.
Bei Anwendung mehrerer Verstärkerstationen im Übertragungsweg kann jede Station eine Überwachungseinrichtung
der geschilderten Art erhalten, wobei zum Unterscheiden der Meßsignale der verschiedenen
Stationen die Meßoszillatoren auf verschiedene Frequenzen abgestimmt sind. Für diese
verschiedenen Meßfrequenzen ist der Frequenzbereich von 6 bis 12 kHz reserviert.
Zusammenfassend ergibt sich also, daß die Überwachungseinrichtung die Art der Störung (Änderung
des Anodenstromes, Pilotstörung oder auch Speisestörung) und die gestörte Verstärkerstation anzeigt,
wobei außerdem aus den erzeugten Meßsignalen, die Stelle der Störung in der gestörten Verstärkerstation
(Verstärker 12, 13 bzw. 12', 13' oder Speisegerät) bestimmt werden kann.
An der Stelle von ÄC-Oszillatoren können in der
dargestellten Überwachungseinrichtung auch andere Oszillatoren, z. B. Colpitt- oder Hartley-Oszillatoren
u. dgl., verwendet werden.
Fig. 2 zeigt eine Endstation des Trägerfrequenz-Fernsprechsystems mit vier Frequenzanzeigern zum
Verarbeiten der von den. Überwachungseinrichtungen stammenden Meß signale, wobei diese Überwachungseinrichtungen
in vier im Übertragungsweg liegenden Verstärkerstationen liegen.
In der dargestellten Endstation werden die von einer Endeinrichtung 55 stammenden Ausgangssignale
für 960 Gesprächskanäle über eine Leitung 56 und eine Mischstufe 57 mit einem an diese angeschlossenen
Pilotfrequenzgenerator 58 dem Verstärker 59 zugeführt, dessen Ausgangskreis über ein Hochpaßfilter
60 mit einem koaxialen Kabel 61 verbunden ist.
Die eingehenden Gesprächssignale des koaxialen Kabels 62 werden über ein Hochpaßfilter 63, ein Entzerrernetzwerk
64, einen Verstärker 65 und eine Leitung 66 der Endeinrichtung 55 zugeführt. An die
Ausgänge der Verstärker 59 und 65 sind Pilotempfänger zur Kontrolle des Pegels der Pilotsignale angeschlossen,
wobei jeder der Pilotempfänger aus der Kaskadenschaltung eines auf die Pilotfrequenz abgestimmten
Kreises 67 bzw. 68 und eines Anzeigeinstrumentes 69 bzw. 70 besteht.
Die Speisespannung der Trägerfrequenzeinrichtung wird von einem Generator 71 mit einer Frequenz von
50 Hz geliefert. Dieser Generator 71 ist einerseits über eine Leitung 72 mit dem Netzanschlußteil 73 der
Endstation und andererseits mit der Primärwicklung 74 eines Transformators 75 mit zwei Sekundärwicklungen
76 und 77 verbunden, die über Tiefpaßfilter 78 bzw. 79 an die koaxialen Kabel 61 bzw. 62 angeschlossen
sind. Zur Belastungskontrolle der. an die koaxialen Kabel angeschlossenen Verstärkerstationen
ist in Reihe mit jeder der Sekundärwicklungen 76, 77 ein Anzeigeinstrument 80 bzw. 81 geschaltet.
In der dargestellten Endstation werden die eingehenden Meßsignale, die von dem koaxialen Kabel 62
stammen, über das Tiefpaßfilter 79 und eine Leitung 82 zwei in Parallelschaltung an die Leitung 82 angeschlossenen
gleichen Bandpaßfiltern 83 und 84 zugeführt, deren Ausgangskreise einen Transformator
85 bzw. 86 mit zwei Sekundärwicklungen 87 und 87' bzw. 88, 88' enthalten. Die Bandpaßfilter 83, 84 haben
einen Durchlaßbereich von 6 bis 12 kHz und verhalten sich also für Speisespannungen von 50 Hz als Sperrfilter.
An die Sekundärwicklungen 87, 87' bzw. 88, 88' der Transformatoren sind die Frequenzanzeiger 89, 90,
91,92 angeschlossen, die auf die Frequenz eines durch
die Kontrolleinrichtung in einer bestimmten Verstärkerstation erzeugten Meßsignals eingestellt sind.
Es sind z. B. die Frequenzanzeiger 89, 90/91 und 92 auf die Frequenzen von 7, 9, 8 und 10 kHz eingestellt.
Die Frequenzanzeiger 89,90, 91 und 92 sind gleichartig
aufgebaut. Die Figur zeigt nur ein Einzelschaltbild des Frequenzanzeigers 89, der nun näher erörtert
wird.
In diesem Frequenzanzeiger werden die der Sekundärwicklung 87 des Transformators 85 entnommenen
Meßfrequenzen dem Steuergitter einer als Verstärker geschalteten Pentode 93 zugeführt, die durch
einen nicht überbrückten Kathodenwiderstand gegengekoppelt ist. Der Anodenkreis enthält die Reihenschaltung
einer Induktivität 94 und eines Relais 95, das einen Alarmkreis 96 mit einer Signallampe 97 betätigt.
Zwischen der Anode und dem Steuergitter der Pentode ist eine frequenzabhängige Gegenkopplung in
Form eines Doppel-T-Netzwerkes eingeschaltet, das einen Längszweig mit zwei in Reihe geschalteten
Widerständen 98, 99 enthält, die durch die Reihenschaltung zweier Kondensatoren 100, 101 überbrückt
sind, während der Querzweig durch einen mit den Verbindungspunkten der in Reihe geschalteten Widerstände
98, 99 bzw. Kondensatoren 100, 101 verbundenen Kondensator 102 bzw. Widerstand 103 gebildet
wird. Der Gegenkopplungskreis ist derart bemessen, daß er nur eine Gegenkopplungsspannung für Frequenzen
außerhalb der vom Meßoszillator im normalen Betrieb erzeugten Frequenzen liefert.
In dem dargestellten Frequenzanzeiger ist parallel zur Reihenschaltung der Induktivität 94 und der Erregerwicklung
des Relais 95 ein Gleichrichter 104 mit einem Belastungswiderstand 105 geschaltet, wobei die
durch Gleichrichtung erhaltene Gleichspannung positiver Polarität über den Widerstand 106 dem Steuergitter
der Pentode 93 zugeführt wird. Auf diese Weise ist im normalen Betriebszustand der betreffenden
Verstärkerstation die Spannung an der Induktivität 94 maximal, wodurch eine maximale Gleichspannung
an der Impedanz 105 auftritt, die einen maximalen Anodenstrom ergibt.
Ändert sich die vom Meßoszillator erzeugte Frequenz infolge Ansprechens der Relaisschaltung in der
betreffenden Verstärker station, ζ. B. wenn eine Verstärkerröhre ausfällt, so wirkt sich dies in einer Abnahme
des Anodenstromes der Pentode 93 aus, wodurch das Relais 95 abfällt und die Signallampe 97
ein kontinuierliches Alarmsignal (Röhrenalarm) abgibt. In dem dargestellten Frequenzanzeiger kann
durch Verstimmung des Gegenkopplungsnetzwerkes 98 bis 103 festgestellt werden, ob die Meßfrequenz abgenommen
oder zugenommen hat; die Abnahme oder Zunahme der Meßfrequenz ergibt, wie dies an Hand
der Fig. 1 bereits erläutert wurde, eine Anzeige dafür, ob der Fehler in den Verstärkerstufen für den abgehenden
oder den ankommenden Verkehr liegt. Die Verstimmung des Gegenkopplungsnetzwerkes erfolgt
durch Verstellen der Kondensatoren 100,101 und 102,
die vorzugsweise gleichzeitig mittels eines Drehknopfes einstellbar sind.
Abweichungen in der Verstärkung der Verstärkerstufen für den abgehenden und den ankommenden
Verkehr werden, wie bereits erläutert wurde, durch eine periodische Unterbrechung der Meßfrequenz im
Rhythmus der Frequenz eines der Pilotalarmgeneratoren gekennzeichnet. Im Frequenzanzeiger spricht
das Relais 95 infolgedessen periodisch an, wodurch die Wecksignaleinrichtung 97 ein intermittierendes Alarmsignal
(Pilotalarm) erzeugt, dessen Periodizität (1 Hz oder 3 Hz) anzeigt, ob der Fehler in den Verstärkerstufen
für den abgehenden oder für den ankommenden Verkehr liegt.
Treten in der betreffenden Verstärkerstation gleichzeitig eine Abweichung des Anodenstromes einer Verstärkerröhre
und eine Verstärkungsänderung auf, so gibt der Frequenzanzeiger ausschließlich ein kontinuierliches
Alarmsignal (Röhrenalarm). Durch Verstimmung des Gegenkopplungsnetzwerkes entsteht der
intermittierende Pilotalarm.
Speisestörungen in einer Verstärkerstation werden durch Wegfall der Meßfrequenz oder die intermittierende
Unterbrechung der Meßfrequenz gekennzeichnet und ergeben also im Frequenzanzeiger ein kontinuierliches
bzw. intermittierendes Alarmsignal. Solche Störungen können sofort mittels des Anschlages
der Belastungsmesser 80, 81 festgestellt werden.
Zusammenfassend zeigen die Frequenzanzeiger 89, 90, 91, 92 also an: die gestörte Verstärkerstation und
die Stelle der Störung in dieser Station (Verstärkerstufen für den abgehenden oder den ankommenden
Verkehr oder Stromversorgung).
An Stelle der dargestellten Art von Frequenzanzeigern können auch andere Bauarten, z. B. solche
mit zwei Steuerkreisen verwendet werden. Der beschriebene Frequenzanzeiger hat den Vorteil, daß ein
einziges Relais und eine einzige Alarmierungseinrichtung genügen.
Claims (8)
1. Überwachungseinrichtung für eine Trägerfrequenz-Fernsprechverbindung
zur Überwachung, insbesondere Fernüberwachung, der Betriebszustände der Röhren von in einer Verstärkerstation
vorhandenen Verstärkern für den Zweirichtungsverkehr, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung
der Röhren die Überwachungseinrichtung in der betreffenden Verstärkerstation einen Meßoszillator
enthält, dessen Frequenz mittels einer Relaisschaltung diskontinuierlich einstellbar ist,
deren Erregerkreis in Differentialschaltung in den Anodenkreisen von verschiedenen Verstärkern
dieser Station zugehörigen Röhren liegt, und daß die Meßfrequenzen des Oszillators einem gegebenenfalls in einer anderen Verstärkerstation vorgesehenen
Frequenzanzeiger zugeführt werden.
2. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisschaltung
eine Erregerwicklung (28) enthält, deren Enden über in verschiedenen Anodenspannungsleitungen
(22, 23) liegende Reihenwiderstände (24, 25) mit der Anodenspannungsquelle verbunden sind.
3. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisschaltung
mindestens ein Paar von Erregerwicklungen besitzt, die in Differentialschaltung in den Anodenkreisen
von verschiedenen Verstärkern zugehörigen Röhren liegen.
4. Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Relaisschaltung zwei mit dem frequenzbestimmenden Kreis des Meßoszillators (21)
verbundene Endkontakte (27, 27') und einen zwischen den beiden Endkontakten liegenden Schaltkontakt
(26) aufweist, der beim Ansprechen des Relais in Abhängigkeit von der Richtung der
Anodenstromänderung sich gegen den einen oder anderen Endkontakt legt und entsprechend verschiedene
Meßfrequenzänderungen hervorruft.
5. Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der zur Überwachung
der Verstärkung Pilotsignale verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung
der Verstärkung der Röhren die den Verstärkern für den abgehenden bzw. ankommenden
Verkehr entnommenen Pilotsignale über Gleichrichter (42, 42') einem Differenzbildner (43)
zugeführt werden, dessen Ausgangsdifferenzspannung beim Überschreiten eines Schwellwertes
einen normalerweise gesperrten Pilotalarmgenerator entsperrt, dessen Ausgangsspannung den Meßoszillator
(21) periodisch sperrt.
6. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei normalerweise
gesperrte Pilotalarmgeneratoren (54, 54') vorgesehen sind, von denen je nach der Polarität der
Differenzspannung der eine oder der andere entsperrt wird und den Meßoszillator (21) mit verschiedener
Periodizität sperrt.
7. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, bei der die zu überwachenden Verstärkerstufen
(12, 13 bzw. 12', 13') aus je zwei parallel geschalteten Verstärkerröhren bestehen, die durch
die gesonderten Ausgänge eines doppelt ausgebildeten Speisegerätes gespeist werden, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Überwachung der Speisespannungen der Röhren der durch die gleichgerichteten
Pilotsignale gesteuerte Differenzbildner (43) eine Röhre enthält, deren Speisespannungen
von dem einen Ausgang des Speisegerätes geliefert werden, während der Meßoszillator (21) an den
anderen Ausgang des Speisegerätes angeschlossen ist.
8. Überwachungseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzanzeiger eine durch die eingehenden Meßfrequenzen gesteuerte Verstärkerröhre
(93) mit einem von der Frequenz abhängigen Gegenkopplungskreis enthält, der eine Gegenkopplungsspannung
nur für Frequenzen außerhalb der üblichen Betriebsfrequenz des Meßoszillators (21)
liefert und deren Anodenkreis die Reihenschaltung einer Induktivität (94) und einer Relaisschaltung
(95) zur Steuerung einer Alarmeinrichtung (96) enthält, während parallel zur Induktivität (94)
eine Gleichrichterschaltung (104) liegt, die die Schwingungen an der Anode der Verstärkerröhre
(93) gleichrichtet und über eine Rückführleitung mit positiver Polarität dem Eingang der Verstärkerröhre
(93) zuführt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 497 204;
britische Patentschrift Nr. 665 952.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 54S/310 S.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL326378X | 1954-02-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1010111B true DE1010111B (de) | 1957-06-13 |
Family
ID=19784186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN10162A Pending DE1010111B (de) | 1954-02-09 | 1955-02-05 | UEberwachungseinrichtung fuer eine Traegerfrequenz-Fernsprechverbindung |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2851529A (de) |
| BE (1) | BE535541A (de) |
| CH (1) | CH326378A (de) |
| DE (1) | DE1010111B (de) |
| FR (1) | FR1122282A (de) |
| GB (1) | GB786079A (de) |
| NL (2) | NL184989B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1256711B (de) * | 1962-05-30 | 1967-12-21 | Nippon Electric Co | Fernsteuer- und UEberwachungssystem fuer ein Nachrichtenuebertragungsnetzwerk |
| DE1269671B (de) * | 1964-05-27 | 1968-06-06 | Siemens Ag | Anordnung zur Fehlerortung von auf der Leitung bzw. den Zwischenverstaerkerstellen auftretenden Fehlern in Traegerfrequenzsystemen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2153639A6 (de) * | 1967-03-29 | 1973-05-04 | Cit Alcatel |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE497204C (de) * | 1925-01-01 | 1930-05-03 | Telefunken Gmbh | Anordnung zum Fernanzeigen von veraenderlichen physikalischen Groessen, wie z. B. elektrischen Spannungen, Stroemen, Leistungen, Umdrehungsgeschwindig-keiten, Drucken, Temperaturen u. dgl., mittels hochfrequenter Schwingungen |
| GB665952A (en) * | 1949-10-21 | 1952-02-06 | Standard Telephones Cables Ltd | Improvements in or relating to fault locating arrangements for electric carrier current communication systems |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2300415A (en) * | 1941-04-26 | 1942-11-03 | Bell Telephone Labor Inc | Transmission control |
-
0
- NL NL99204D patent/NL99204C/xx active
- NL NLAANVRAGE8302796,A patent/NL184989B/xx unknown
- BE BE535541D patent/BE535541A/xx unknown
-
1955
- 1955-01-14 US US481944A patent/US2851529A/en not_active Expired - Lifetime
- 1955-02-04 GB GB3400/55A patent/GB786079A/en not_active Expired
- 1955-02-05 DE DEN10162A patent/DE1010111B/de active Pending
- 1955-02-07 CH CH326378D patent/CH326378A/de unknown
- 1955-02-09 FR FR1122282D patent/FR1122282A/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE497204C (de) * | 1925-01-01 | 1930-05-03 | Telefunken Gmbh | Anordnung zum Fernanzeigen von veraenderlichen physikalischen Groessen, wie z. B. elektrischen Spannungen, Stroemen, Leistungen, Umdrehungsgeschwindig-keiten, Drucken, Temperaturen u. dgl., mittels hochfrequenter Schwingungen |
| GB665952A (en) * | 1949-10-21 | 1952-02-06 | Standard Telephones Cables Ltd | Improvements in or relating to fault locating arrangements for electric carrier current communication systems |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1256711B (de) * | 1962-05-30 | 1967-12-21 | Nippon Electric Co | Fernsteuer- und UEberwachungssystem fuer ein Nachrichtenuebertragungsnetzwerk |
| DE1269671B (de) * | 1964-05-27 | 1968-06-06 | Siemens Ag | Anordnung zur Fehlerortung von auf der Leitung bzw. den Zwischenverstaerkerstellen auftretenden Fehlern in Traegerfrequenzsystemen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL184989B (nl) | |
| US2851529A (en) | 1958-09-09 |
| BE535541A (de) | 1900-01-01 |
| CH326378A (de) | 1957-12-15 |
| GB786079A (en) | 1957-11-13 |
| FR1122282A (fr) | 1956-09-04 |
| NL99204C (de) | 1900-01-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102019132071A1 (de) | Vorrichtung zum Überwachen eines Versorgungsnetzes | |
| DE1010111B (de) | UEberwachungseinrichtung fuer eine Traegerfrequenz-Fernsprechverbindung | |
| DE1064999B (de) | UEberwachungseinrichtung in einem UEbertragungssystem | |
| DE1161321C2 (de) | Ueberwachungs- und fehlerortungsverfahren fuer unbemannte zwischenverstaerker- stationen und die dazwischenliegenden leitungsabschnitte elektrischer nachrichtenuebertragungssysteme, insbesondere traegerfrequenzsysteme | |
| DE1287644B (de) | ||
| DE1908255A1 (de) | Fernalarmnetz | |
| DE2523739A1 (de) | Verfahren und anordnung zur rauschmessung in frequenzmultiplex-uebertragungsstrecken | |
| DE826600C (de) | Pruefanordnung fuer Fernmelde-Zweiwegsysteme | |
| DE1566814C3 (de) | Verfahren und Anordnung zur Prüfung oder Fernüberwachung von Fernmeldeanlagen mit Übertragern und elektroakustischen Wandlern | |
| DE2816947C3 (de) | Kabeladerprüfgerät | |
| DE1047272B (de) | Richtfunkverbindung mit mindestens drei Radiofrequenzkanaelen und einem Ersatzkanal | |
| DE1034716B (de) | Einrichtung zur Funktionspruefung einer frequenzmodulierten Empfangsanlage | |
| DE895945C (de) | Einrichtung zum Erfassen von Erdschluessen | |
| DE1117171B (de) | Traegerfrequenzuebertragungssystem mit Zweiweg-Zwischenverstaerkern und Verfahren zur Fernueberwachung dieser Verstaerker | |
| DE1187272B (de) | Anordnung zur UEberwachung von in Betrieb befindlichen Abschnitten von Koaxialleitungen fuer Traegerfrequenztelefonie | |
| DE1762683C3 (de) | Überwachungseinrichtung für trägerfrequente Nachrichtenübertragungssysteme | |
| DE2629499C2 (de) | Umschalteeinrichtung zur Umschaltung einer Nachrichtenverbindung von einer ersten auf eine zweite !bertragungsstrecke | |
| DE565904C (de) | Zweiweguebertragungssystem | |
| DE2307629A1 (de) | Spannungsniveaudetektor | |
| AT223241B (de) | Verfahren zur Überwachung von zu Koaxialeinrichtungen für Telephonie gehörenden Abschnitten | |
| DE1006464B (de) | Anordnung zur Fehlerortsbestimmung an UEbertragungsleitungen von Traegerstrom-Fernmeldeanlagen | |
| DE1250886B (de) | ||
| DE1131747B (de) | Verfahren und Anordnung zur UEberwachung von unbemannten Verstaerkeraemtern in Fernmeldeuebertragungs-systemen | |
| DE878519C (de) | Messgeraet zum Pruefen der Waehlereinrichtungen an Fernsprechanlagen | |
| DE2409978C3 (de) | Verfahren zur Fehlerortung bei Unterbrechungen der Fernspeiseschleife in Nachrichtenübertragungssystemen |