DE1247209B - Teilefoerderer - Google Patents
TeilefoerdererInfo
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- DE1247209B DE1247209B DE1964H0051495 DEH0051495A DE1247209B DE 1247209 B DE1247209 B DE 1247209B DE 1964H0051495 DE1964H0051495 DE 1964H0051495 DE H0051495 A DEH0051495 A DE H0051495A DE 1247209 B DE1247209 B DE 1247209B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G69/00—Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
- B65G69/20—Auxiliary treatments, e.g. aerating, heating, humidifying, deaerating, cooling, de-watering or drying, during loading or unloading; Loading or unloading in a fluid medium other than air
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jigging Conveyors (AREA)
- Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)
Description
- Teileförderer Die automatische Zufuhr von Arzneimitteln in Form von bei Körpertemperatur schmelzenden Präparaten, wie Suppositorien u. dgl., in Maschinen zum Zweck des Verpackens macht häufig deswegen Schwierigkeiten, weil infolge der Raumtemperatur gegebenenfalls vermehrt um die durch Reibung beim Transportvorgang auftretende Temperaturzunahme ein vorzeitiges Schmelzen der Präparate eintreten kann.
- Als Zuführeinrichtungen von Suppositorien u. dgl. zu einer Verpackungsmaschine, sei es in Form einer Kartoniermaschine oder in Gestalt einer Maschine zum Einsiegeln der Präparate zwischen zwei Folienstreifen, eignen sich vor allem auch Teileförderer, die als Schwingfördertopf ausgebildet und mit Schikanen versehen sind, welche bewirken, daß die Präparate in einer definierten Lage in der Maschine ankommen.
- Da gerade auch bei solchen Teileförderern, die pneumatisch, elektromagnetisch, hydraulisch oder auch motorisch angetrieben sein können, die eingangs erwähnte Schwierigkeit des vorzeitigen Schmelzens erhöhter Reibung zufolge, oder aber bei bereits stark erwärmten Präparaten ein Schmieren und dadurch verursacht Formänderungen sowie Transportstörungen auftreten können, geht die vorliegende Erfindung davon aus, bei solchen Förderern dahingehend Abhilfe zu schaffen, daß eine übermäßige Erwärmung der Präparate, zumindest während des Fördervorganges, vermieden wird. Außerdem ist wesentlich, daß eine Schwitzwasserbildung bei den meist aus einem Kiihlmöbel entnommenen Präparaten nach deren Einbringen in eine wärmere Umgebung soweit wie möglich unterbunden wird.
- Zur Kühlung oder Erwärmung von Fördergut ist es bereits bekannt, bei Teileförderern, deren wendelförmig gestaltete Transportbahn an der Wandung eines Tragzylinders befestigt ist, einen oder mehrere in Form einer Schraubenlinie ausgebildete Durchflußkanäle für ein Wärmeaustauschmittel vorzusehen.
- Die Durchflußkanäle entsprechen dabei in ihrem Verlauf und in ihrer Anzahl den Wendeln und sind mit diesen auch baulich vereinigt. Die Wirksamkeit eines derartigen Kühlsystems ist insofern begrenzt, als die Kühlung des freien, nicht auf der Wendelbahn gleitenden Oberflächenabschnitts der Fördergutstücke nur sehr unvollkommen ist und sich außerdem eine Schwitzwasserbildung, sofern eine solche auftritt, nicht vermeiden läßt. Ferner ist es praktisch nicht möglich, gleichzeitig mit verschiedenen Kühlmedien zu lcühlen. Durch die bauliche Vereinigung der Durchflußkanäle mit Wendeln entfällt außerdem ein Spielraum hinsichtlich der Wahl der Steigung sowie des Strömungsquerschnitts der Kanäle.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kühlsystem für Teileförderer der vorgenannten Art zu schaffen, das in weitem Maße an die jeweiligen Bedarfsfälle anpaßbar ist und insbesondere eine Mehrkomponentenkühlung ermöglicht. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der oder die Durchflußkanäle am äußeren Umfang des Tragzylinders angebracht sind und daß am Zylinderbogen ein sich nach oben erstreckender Stutzen angeordnet ist, der Durchtrittsöffnungen für ein besonderes Kühl- und Trockenhaltemittel aufweist.
- Als besonders zweckmäßig hat sich dabei erwiesen, die von dem Kühlmittel durchströmten schraubenlinienförmigen Kanäle nach innen und/oder nach außen durch einen zum Tragzylinder konzentrischen Mantel abzudecken.
- Weitere Einzelheiten werden im nachstehenden an Hand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführung schematisch wiedergibt, noch näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 die Frontansicht eines Teileförderers, F i g. 2 einen Schnitt gemäß Fig. 1, F i g. 3 eine Draufsicht gemäß F i g. 1, F i g. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teileförderers.
- Wie die Figuren erkennen lassen, besteht die die Wendelbahn 1 eines Schwingfördertopfes aufnehmende Trageinheit aus einem Blechzylinder2, der nach unten durch einen gewölbten Boden 3 dicht abgeschlossen ist. Konzentrisch zum Trag- oder Blechzylinder 2 ist ein weiterer Zylinder 4 angeordnet und am ersteren befestigt. Der Zylinder 4 ist im gezeigten Beispiel durch Zwischenwände 5 unterteilt, in der Weise, daß diese Zwischenwände in Abstand und Steigung den Wendeln der Wendelbahn entsprechen. Dadurch entsteht ein Kühlkanal 6, der parallel und neben der Wendelbahn verläuft.
- Im Zentrum des Bodens 3 ist ein Stutzen 7 angebracht, der Öffnungen8 aufweist und über dessen Mündung 9 der gestrichelt gezeichnete Anschluß 10 eines Preßluftschlauchs od. dgl. gestülpt ist. Der Stutzen für die Zufuhr der Kühlflüssigkeit, z. B.
- Wasser oder aber auch ein handelsübliches Kältemittel, ist mit B1 bezeichnet, der Austrittsstutzen für das Kühlmittel mit 12. Im gezeigten Beispiel ist das Kühlmittel in dem Kanal 6 so geführt, daß es schraubenförmig von unten nach oben strömt. Die in F i g. 2 sichtbaren Kreuze kennzeichnen die Strömungsrichtung des Kühlmittels in die Zeichenebene hinein, während die Punkte die Strömungsrichtung aus der Zeichenebene heraus andeuten.
- Am Zylinder 2 sind drei voneinander unabhängige Wendelförderbahnen vorgesehen, die parallel zueinander verlaufen und deren Anfänge am Kesselboden, in Umfangsrichtung gesehen, gogeneinander versetzt sind. Jede Wendelbahn enthält, wie F i g. 4 erkennen läßt, eine Schikane 13 und endigt in einer rohrförmigen Mündung 14. Die Mündungen 14 sind dabei so angeordnet, daß ihre Mittelachsen in einer Ebene liegen. Ohne weiteres kann dabei die Stirnseite 15 des Mantels 4 auch als Auflage für die nebeneinanderliegenden Mündungen 14 dienen.
- Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Vorrichtung ist folgende: Nach dem der als Schwingfördertopf ausgebildete Teileförderer in Tätigkeit gesetzt ist und der Kühlkanal 6 durch Anschluß der Stutzen 1S, 12, an die Zu- und Ableitung eines Kühlkreislaufs von einem Kühlmittel, etwa Wasser, durchströmt werden und z. B. Preßluft in den Stutzen 7 geleitet wird, werden die Suppositorien 16 in den Aufnahmekessel des Teileförderers gegeben. Durch die bekannte Förderwirkung gelangen die Suppositorien auf der Wendelbahn mehr und mehr nach oben und von hier aus, nach Austritt aus den Miindungen Id, in einer definierten Lage in -eine Verpackungs- bzw. Einsiegelmaschine. Während des Aufwärtstransports wird den Suppositorien durch die unterkühlte Wendelbahn Wärme entzogen, gleich- zeitig werden diese den aus den Öffnungen 8 austretenden Blasluftteilströmen ausgesetzt. Damit ist weitgehend gewährleistet, daß sich die Präparate nicht vorzeitig erwärmen und sich kein Schwitzwasser bildet.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Teileförderer, dessen wendelförmig gestaltete Transportbahn an der Wandung eines Tragzylinders befestigt ist und der einen oder mehrere in Form einer Schraubenlinie ausgebildete Durchflußkanäle für ein Kühlmittel enthält, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der oder die Durchflußkanäle (6) am äußeren Umfang des Tragzylinders (2) angebracht sind und daß am Zylinderboden ein sich nach oben erstreckender Stutzen (7) angeordnet ist, der Durchtrittsöffnungen (8) für ein besonderes Kühl- und Trockenhaltemittel aufweist.
- 2. Teileförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenlinienförmigen Kanäle (6) nach innen und/oder nach außen durch einen zum Tragzylinder konzentrischen Mantel abgedeckt sind.
- 3. Teileförderer nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der lKühlkanäle (6) wärmeschlüssig an der Wandung des Tragzylinders anliegen.
- 4. Teileförderer nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Stirnfläche (:in5) des die Kanäle (6) abdeckenden Mantels (4) als Auflage für den Endabschnitt der Transportbahn dient.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 028 940, 1 080 927, 1 110 569; deutsche Patentanmeldung Sch 1300 XI/81 e (bel:anntgemacht am 3. 6. 1953); USA.-Patentschrift Nr. 3 056 446; »Fördern und Heben«, 1959, H. 6, S. A 27.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0051495 DE1247209B (de) | 1964-01-25 | 1964-01-25 | Teilefoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0051495 DE1247209B (de) | 1964-01-25 | 1964-01-25 | Teilefoerderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1247209B true DE1247209B (de) | 1967-08-10 |
Family
ID=7157707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964H0051495 Pending DE1247209B (de) | 1964-01-25 | 1964-01-25 | Teilefoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1247209B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1813050B1 (de) * | 1968-12-06 | 1970-02-12 | Schultheis Dipl Ing Wilhelm | Resonanz-Schwingfoerdereinrichtung |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028940B (de) | 1955-08-31 | 1958-04-24 | Unilever Nv | Vorrichtung zum Befoerdern von wenig haltbaren Nahrungsmitteln ueber eine an Bearbeitungsstellen entlangfuehrende Foerderflaeche |
| DE1080927B (de) | 1957-08-10 | 1960-04-28 | Joest G M B H Schwingungstechn | Wendelfoerderer fuer Gutbehandlungsanlagen mit Schwingantrieb |
| DE1110569B (de) | 1960-07-01 | 1961-07-06 | Schenck Gmbh Carl | Schwingfaehiger Wendelfoerderturm |
| US3056446A (en) * | 1959-06-29 | 1962-10-02 | Boeing Co | Staking machine |
-
1964
- 1964-01-25 DE DE1964H0051495 patent/DE1247209B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028940B (de) | 1955-08-31 | 1958-04-24 | Unilever Nv | Vorrichtung zum Befoerdern von wenig haltbaren Nahrungsmitteln ueber eine an Bearbeitungsstellen entlangfuehrende Foerderflaeche |
| DE1080927B (de) | 1957-08-10 | 1960-04-28 | Joest G M B H Schwingungstechn | Wendelfoerderer fuer Gutbehandlungsanlagen mit Schwingantrieb |
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| DE1110569B (de) | 1960-07-01 | 1961-07-06 | Schenck Gmbh Carl | Schwingfaehiger Wendelfoerderturm |
Cited By (1)
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