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DE1247158B - Als Federspeicherbremse ausgebildete Parkbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Als Federspeicherbremse ausgebildete Parkbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1247158B
DE1247158B DEF43116A DEF0043116A DE1247158B DE 1247158 B DE1247158 B DE 1247158B DE F43116 A DEF43116 A DE F43116A DE F0043116 A DEF0043116 A DE F0043116A DE 1247158 B DE1247158 B DE 1247158B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parking brake
line
brake
cylinder
brake according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF43116A
Other languages
English (en)
Inventor
Thorvald G Granryd
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Navistar Inc
Original Assignee
International Harverster Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Priority to DEF43116A priority Critical patent/DE1247158B/de
Publication of DE1247158B publication Critical patent/DE1247158B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/12Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being liquid
    • B60T13/22Brakes applied by springs or weights and released hydraulically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Als Federspeicherbremse ausgebildete Parkbreinse für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Es sind als Federspeicher-Bremsanlagen ausgebildete Bremseinrichtungen bekannt (französische Patentschrift 1307 337), bei denen die Bremse durch den Flüssigkeitsdruck einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Pumpe gelöst gehalten wird und automatisch zur Wirkung kommt, wenn der Fahrzeugmotor abgestellt wird. Um das Fahrzeug mittels dieser Bremse abzubremsen, muß also stets der Fahrzeugmotor ausgeschaltet werden.
  • Man kennt auch bereits Bremseinrichtungen für Fahrzeuge mit hydraulischem Schaltgetriebe (deutsche Patentschrift 915 416), bei denen die Bremse unter bestimmten Betriebsbedingungen durch eine Feder in der Bremsstellung gehalten und durch einen über einen vorbestimmten Grenzwert ansteigenden Druck der Getriebeflüssigkeit automatisch in ihre Freigabestellung gebracht wird. Das Lösender Bremse ist also abhängig von dem Flüssigkeitsdruck im hy# draulischen Getriebe. Hierdurch besteht die Gefahr, dV bei einem hydrodynamischen oder hydrostatischen Getriebe beim Bergabfahren die Bremse automatisch zur Wirkung kommt, da bei solchen Getri2-. ben im vorbeschriebenen Zustand der Druck der Getriebeflüssigkeit Null werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine als Federspeicherbremse ausgebildete Parkbremse für Fahrzeuge mit einer vom Antriebsmotor angetriebenen Druckflüssigkeitspumpe und einer von letzterer beaufschlagten hydraulischen Getriebesteuereinrichtung zu schaffen, die die vorerwähnten Nachteile nicht mehr aufweist. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an die ein Schaltventil und Schaltzylinder der Getriebesteuereinrichtung verbindende Verbindungsleitungen eine zum Betätigungsmechanismus der Parkbremse führende Flüssigkeitsleitung angeschlossen ist. Auf diese Weise kommt man mit einfachen Mitteln zu einer Parkbremse, die gegenüber den bekannten Bremseinrichtungen den Vorteil aufweist, daß sie in der Neutralstellung des Getriebes zur Wirkung kommt, ohne daß dazu der Fahrzeugmotor und die davon angetriebene Druckflüssigkeitspumpe außer Betrieb gesetzt werden müßten.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht der Betätigungsmechanismus aus einem am Fahrzeugrahmen angelenkten Hyjdraulikzylinder, der einen darin verschieblich geführten, über eine Stange mit der Bremse verbundenen Kolben sowie an dessen der Speicherfeder abgewandten Seite einen Anschluß für die von der Getriebesteuereinrichtung kommende Flüssigkeitsleitung aufweist. Letztere ist zweckmäßig an ihrem der Getriebesteuereinrichtung zugewandten Ende in zwei Leitungsäste gegabelt und über letztere mit zur Vorwärts- und Rückwärtsfahrt des Fahrzeugs erforderlichen Schaltzylindern verbunden, die über die parallel zueinander angeordneten Verbindungsleitungen mit dem Schaltventil in Verbindung stehen, das wahlweise in eine neutrale, sowie in eine den zur Vorwärtsfahrt dienenden Schaltzylinder beaufschlagende und eine den zur Rückwärtsfahrt dienenden Schaltzylinder beaufschlagende Schaltstellung bewegbar ist. Sofern bei entsprechender Stellung des Schaltventils Druckflüssigkeit zu dem für Vorwärtsfahrt bestimmten Schaltzylinder oder zu dem für Rückwärtsfahrt bestimmten Schaltzylinder zugeführt wird, gelangt gleichzeitig Druckflüssigkeit über die Flüssigkeitsleitung in den Hydraulikzylinder, wodurch über dessen Kolben entgegen der Wirkung der Speicherfeder die Parkbremse freigegeben wird. Wenn sich das Schaltventil hingegen in seiner neutralen Stellung befindet, mithin keinem der Schaltzylinder Druckflüssigkeit zugeführt wird, gelangt auch keine Flüssigkeit in den Zylinder. Das hat zur Folge, daß die Bremse durch die Speicherfeder in ihrer Bremsstellung gehalten wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß die Parkbremse unabhängig vom hydraulischen Betätigungsmechanismus in bekannter Weise (schweizerische Patentschrift 139 043) zusätzlich durch einen von Hand zu betätigenden Mechanismus lösbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Bremse auch dann in ihre Freigabestellung zu bringen, wenn das Fahrzeug außer Betrieb ist, d. h. die Getriebepumpe nicht arbeitet. Eine solche Freigabe der Bremse von Hand ist beispielsweise dann erwünscht, wenn das Fahrzeug abgeschleppt werden soll.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnung erklärt, in der nur die zum Verständnis der Erfindung wesentlichsten Teile eines Motorfahrzeuges dargestellt sind. Alle übrigen Fahrzeugteile können bekannter Art sein.
  • Mit 10 ist ein fester Teil des Motorfahrzeugs, beispielsweise dessen Rahmen bezeichnet. Mit 11 ist ebenfalls ein fester Teil des Fahrzeugs bezeichnet, das hier beispielsweise einen Teil des Bodens der Fahrerkabine darstellt. Das Teil 12 bildet wieder einen festen Teil des Fahrzeugrahmens.
  • Die Antriebswelle 13 des Motorfahrzeugs ist mit dessen Rädern derart verbunden, daß bei Blockierung der Welle 13 die Fahrzeugräder ebenfalls gegen Drehung gesichert sind.
  • Weiterhin besitzt das Fahrzeug ein hydraulisch gesteuertes Getriebe 14, das zwischen dem Motor und den Fahrzeugrädem angeordnet ist und letztere wahlweise sowohl vorwärts als auch rückwärts mit verschiedenen Geschwindigkeiten antreiben kann. In der Zeichnung sind lediglich die für die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt notwendigen Schaltzylinder 15 und 16 gezeigt. Wenn Druckflüssigkeit dem Schaltzylinder 1.5 zugeführt wird, erfolgt der Antrieb des Fahrzeugs nach vorwärts, während bei Zuführung von Druckflüssigkeit zu dem Schaltzylinder 16 das Fahrzeug nach rückwärts bewegt wird. Der Schaltzylinder 15 ist an dem einen Ende einer Flüssigkeitsleitung 17 angeschlossen, deren anderes Ende mit einem Getriebeschaltventil 18 verbunden ist. Der andere Schaltzylinder 16 ist mit dem einen Ende einer Flüssigkeitsleitung 19 verbunden deren anderes Ende ebenfalls mit dem Getriebeschaltventil 18 in Verbindung steht. Die Getriebesteuereinrichtung enthält ferner eine Flüssigkeitspumpe 20 und einen Flüssigkeitstank 21. Die Saugseite der Flüssigkeitspumpe 20 ist über eine Leitung 22 mit dem Tank 21 und die Druckseite der Pumpe über die Leitung 23 mit dem Getriebeschaltventil 18 verbunden. Die Niederdruck- oder Flüssigkeits-Rückleitungen des Getriebes 14 und des Schaltventils 18 zu dem Tank 21 sind nicht dargestellt, da sie für das Verständnis der Erfindung nicht notwendig sind. Normalerweise wird die Flüssigkeitspumpe 20 durch den Fahrzeugmotor gleichmäßig angetrieben. Das Getriebeschaltventil 18 ist solcher Bauart, daß sein Betätigungshebel 24 im Normalfall sich in einer neutralen Lage befindet, in der Flüssigkeit über die Leitung 23 lediglich das Ventil 18 durchströmt und dann in den Tank 21 zurückfließt. Wird hingegen der Hebel 24 nach vorwärts in die vordere Schaltstellung bewegt, so wird Druckflüssigkeit über die Leitung 23 durch das Ventil 18 und die Leitung 17 zu dem Schaltzylinder 15 geleitet. Befindet sich der Hebel 24 hingegen in der rückwärtigen Schaltstellung, so ist die Leitung 17 entlüftet, und Druckflüssigkeit von der Leitung 23 wird über die Leitung 19 zu dem Schaltzylinder 16 geleitet.
  • Die Parkbremse enthält eine Bremstrommel 30, die auf der Antriebswelle 13 verkeilt ist. Die Bremstrommel 30 ist von einem Bremsband 31 umgeben, das an seinem inneren Umfang mit einem Bremsbelag 32 versehen ist. Ein Ende des Bremsbandes 31 ist über einen Bolzen 33 an dem festen Rahmen 12 des Fahrzeugs verankert, während das andere Ende des Bremsbandes 31 zur Bildung eines Bremsbetätigungsarmes 34 nach außen abgebogen ist. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, wird beim Bewegen des Bremsarms 34 zu dem Bolzen 33 hin das Bremsband 31 auf der Bremstrommel 30 gespannt, so daß der Bremsbelag 32 in Reibungsschluß mit der Bremstrommel kommt, wodurch letztere und damit die Antriebswelle 13 gegen Verdrehung blockiert wird. Sofern der Bremsarm 34 in entgegengesetzter Richtung bewegt wird, also vom Bolzen 33 weg, so wird das Bremsband 31 ge g genüber der Bremstrommel entspannt und damit letztere und die Antriebswelle 13 freigegeben.
  • Die Parkbremse besitzt einen Bremszylinder 35 mit einem darin verschieblich untergebrachten Kolben 36, an dem eine aus dem Zylinder 35 herausragende Kolbenstange 37 befestigt ist. Das freie Ende der Kolbenstange 37 ist an dem Bremsarm 34 drehbar befestigt. Das Kopfende des Zylinders 35 ist über den Bolzen 39 an einem Träger 40 schwenkbar befestigt, der über Befestigungsmittel 41 an dem feststehenden Rahmenteil 10 des Fahrzeugs befestigt ist. In dem Zylinder 35 ist eine zusamm ' endrückbare Schraubenfeder 43 untergebracht, die zwischen dem Kolben 36 und der der Kolbenstange37 zugewandten Stirnseite des Zylinders 35 angeordnet ist. Unter der Wirkung der Schraubenfeder 43 wird der Kolben 36 gegen das Kopfende des Zylinders 35 gedrückt. Die Wirkkraft der Schraubenfeder 43 ist so hoch, daß der Bremsarm 34 nach oben in eine solche Stellung gedrückt wird, in der die Antriebswelle 13 und dadurch auch die Fahrzeugräder wirksam abgebremst werden.
  • Am Kopfende des Zylinders 35 ist ein Einlaß für eine hier anzuschließende Flüssigkeitsleitung 45 vorgesehen, deren anderes Ende in den Einlaßstutzen 46 der Getriebesteuereinrichtung 14 einmündet. Die Flüssigkeitsleitung 45 ist in ihrem mittleren Teil mit einer Drossel 48 und einem Rückschlagventil 49 v£rsehen ' das in einer die Drossel 48 überbrückenden Abzweigleitung eingebaut ist. Das Rückschlagventil 49 erlaubt einen freien Durchfluß der Druckflüssigkeit von der Getriebesteuereinrichtung zu dem Zylinder 35, wodurch eine relativ schnelle Freigabe der Parkbremse ermöglicht wird. Demgegenüber muß die vom Zylinder 35 zu der Getriebesteuereinrichtung rückströmende Flüssigkeit durch die Drossel 48 hindurch, die somit infolge des von ihr erzeugten langsamen Rückflusses der Druckflüssigkeit die Ansprechdauer der Parkbremse regelt, letztere nämlich vergleichsweise langsam in ihre Bremsstellung überführt.
  • Der Flüssigkeitseinlaßstutzen 46 der Getriebesteuereinrichtung 14 ist parallel zu zwei miteinander verbundenen Rückschlagventilen 51 und 52 angeordnet. Die eine Seite des Ventils 51 steht mit der Leitung 17 in Verbindung, während die andere Seite des Ventils 52 mit der Leitung 19 verbunden ist. Die Ventile 51 und 52 sind derart angeordnet, daß jeweils eines einen freien Durchfluß der Druckflüssigkeit in den Einlaßstutzen 46 ermöglicht. Auf diese Weise kann entweder Druckflüssigkeit aus der Leitung 17 über das Ventil 51, den Stutzen 46, die Leitung 45 und das Ventil 49 zu der Kopfseite des Zylinders 35 fließen oder aber von der Leitung 19 über das Ventil 52, den Stutzen 46, die Leitung 45 und das Ventil 49 zu dem Zylinder 35. Wenn das Getriebeschaltventil 18 sich in seiner neutralen Schaltstellung befindet wird weder der Leitung 17 noch der Leitung 19 Druckflüssigkeit zugeführt, beide sind dann entlüftet.
  • Wenn das Schaltventil 18 in die für die Vorwärtsfahrt des Fahrzeue erforderliche Schaltstellung bewegt wird, wird Druckflüssigkeit von der Pumpe 20 gleichmäßig durch die Leitung 17 zu dem Schaltzylinder 15 und dem Hydraulikzylinder 35 gefördert. In letzterem be-#,ve( ' Yt die Druckflüssigkeit den Kolben 36 entgegen der Kraft der Feder 43, wodurch der Bremsarm34 entsprechend nach unten bewegt und damit die Parkbremse vergleichsweise schnell freigegeben wird. Wenn das Getriebeschaltventil 18 in seine für die Rückwärtsfahrt des Fahrzeu-s erforderliehe Schaltstellung bewegt wird, gelangt über die Leitung 19 Druckflüssigkeit zu dem Schaltzylinder 16 und zugleich zu der Kopfseite des Zylinders 35. Der Kolben 36 wird also durch die Druckflüssigkeit im Zylinder 35 wieder entgegen der Wirkung der Feder 43 nach unten bewegt, so daß auch in diesem Fall die Parkbremse freigegeben wird. Sofern das Getriebeschaltventil18 entweder aus seiner vorderen oder rückwärtigen Schaltstellung in seine neutrale Schaltstellung bewegt wird, wird die Druckflüssigkeit sowohl der Leitung 17 als auch der Leitung 19 entzogen, so daß diese Leitungen dann entlüftet sind. Da die Ventile 51 und 52 miteinander gekuppelt sind und sich das eine jeweils in der Offen- und das andere in der Schließstellung befindet, kann Druckflüssigkeit von dem Stutzen 46 zum Auslaß gelangen.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Park-bremse besitzt ferner manuell zu betätigende Mittel, um sie in ihre Freigabestellung überführen zu können. Dies ist beispielsweise dann erforderlich, wenn das Fahrzeug fahruntüchtig ist und abgeschleppt werden muß. Die von Hand zu betätigende Auslöseeinrichtung ist mit einer Platte 60 versehen, die an dem festen Bodenteil 11 durch entsprechende Befestigungsmittel verankert ist. Sie besitzt einen Längsschlitz61. Ein Handhebel 62 ist an dem einen Ende eines Hebels 63 nach Art eines Kniehebels starr befestigt, dessen anderes Ende um den Zapfen 64 an der Platte 60 schwenkbar gelagert ist. An dem Hebel 62 ist ein Gestängearm 65 schwenkbar befestigt, und zwar über den Bolzen 66. Das andere Ende des Gestängearms 65 ist mit einem Vorsprung versehen, der in den in der Platte 60 befindlichen Schlitz 61 hineinragt, wodurch die Gleitbewegung des Gestängeannendes in dem Schlitz 61 begrenzt wird. Das gleitbeweglich gelagerte Ende des Gestängearms 65 ist bei 68 mit einem Seil 67 verbunden. Wenn der Handhebel 62 in seiner in der Zeichnung voll ausgezogenen Wirkstellung steht, befindet sich die Seilverbindung 68 in ihrer obersten Lage. Beim Verschwenken des Handhebels 62 um den Bolzen 64 im Uhrzeigersinn in seine gestrichelt dargestellte Ruhelage wird der Gestängearm 65 nach unten gedrückt, wodurch die Seilverbindung 68 in ihre strichpunktiert gezeigte Lage gelangt. Die Platte 60 ist gegenüber einer Seilspannrolle 70 derart angeordnet, daß die Entfernung zwischen letzterer und der Seilverbindung 68 bei in der Zeichnung voll ausgezogener Stellung des Handhebels 62 größer ist als bei dessen strichpunktiert dargestellter Lage. Mit anderen Worten heißt das, daß bei Verschwenken des Handhebels 62 aus seinerWirkstelluno, in seine strichpunktierte Ruhelage das Seil 67 entspannt wird. Die Spannrolle 70 ist um den an dem Träger 72 sitzenden Bolzen 71 drehbar gelagert. Der Träger 72 ist mittels der Befestigungselemente 73 an dem feststehenden Fahrzeugrahmenteil 10 befestigt und mit einer Umlenkrolle 75 versehen, die auf dem Bolzen 76 drehbar gelagert ist. Das Seil 67 ist sowohl über die Spannrolle 70 als auch über die Umlenkrolle 75 verlegt und bei 77 an dem Bremsbetätigungsann 34 befestigt. In der strichpunktierten Ruhelage des Handhebels 62, wenn also das Seil schlaff ist, wird über letzteres kein Zua auf den Bremsbetätigungsarrn 34 ausgeübt, so C im daß die automatische Parkbremse in der oben beschriebenen Weise arbeiten kann. Wird hingegen der Handhebel 62 von seiner vorstehend beschriebenen Ruhestellung in die in der Zeichnung voll ausgezogene Wirkstellung bewegt, so wird das Seil über seinen Verbindun-sanschluß 68 nach oben bewegt, wodurch über den dabei entgegengesetzt bewegten Bremsarirn 34 die Parkbremse freigegeben wird. In dieser Stellung ist der durch das Seil 67 übertragene Zug größer als die durch die Feder 43 wirksame Kraft, wodurch die Kolbenstange 37 aus dem Zylinder 35 geringfügig herausgezogen wird. Solange sich der Handhebel 62 in seiner voll ausgezogenen Wirkstellung befindet, kann die Parkbremse nicht ansprechen, so daß ein Ablassen von Druckflüssigkeit aus dem Zylinder 35 keine Wirkung auf die Parkbremse auszuüben vermag.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Als Federspeicherbremse ausgebildete Parkbremse für Fahrzeuge mit einer vom Antriebsmotor angetriebenen Druckflüssigkeitspumpe und einer von letzterer beaufschlagten hydraulischen Getriebesteuereinrichtung, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß an die ein Schaltventil (18) und Schaltzylinder (15, 16) der Getriebesteuereinrichtung (14) verbindende Verbindungsleitungen (17, 19) eine zum Betätigungsmechanismus (35) der Parkbremse (30) führende Flüssigkeitsleitung (45) angeschlossen ist.
  2. 2. Parkbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betäti 'gungsmechanismus aus einem am Fahrzeugrahmen (10) angelenkten Hydraulikzylinder (35) besteht, der einen darin verschieblich geführten, über eine Stange (37) mit der Bremse (30) verbundenen Kolben (36) sowie an dessen der Speicherfeder (43) abgewandten Seite einen Anschluß für die von der Getriebesteuereinrichtung (14) kommende Flüssigkeitsleitung (45) aufweist. 3. Parkbremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsleitung (45) mit einer Drosselstelle (48) und einer letztere überbrückenden Abzweigleitung versehen ist, in der ein zum Hydraulikzylinder (35) hin öffnendes Rückschlagventil (49) eingebaut ist. 4. Parkbremse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsleitung (45) an ihrem der Getriebesteuereinrichtung (14) zugewandten Ende in zwei Leitungsäste gegabelt und über letztere mit zur Vorwärts- und Rückwärtsfahrt des Fahrzeugs erforderlichen Schaltzylindern (15 bzw. 16) verbunden ist, die über die parallel zueinander angeordneten Verbindungsleitungen (17 bzw. 19) mit dem Schaltventil (18) in Verbindung stehen -, das wahlweise in eine neutrale sowie in eine den zur Vorwärtsfahrt dienenden Schaltzylinder (15) beaufschlagende und eine den zur Rückwärtsfahrt dienenden Schaltzylinder (16) beaufschlagende Schaltstellung bewegbar ist. 5. Parkbremse nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsleitung (45) an ihrem in die Leitungsäste übergehenden Gabelende ein doppeltwirkendes Ventil (51, 52) besitzt, durch das jeweils die eine Ventilleitung (z. B. 19) freizugeben und die jeweils andere (z. B. 17) versperrbar ist. 6. Parkbremse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (30) als an der Antriebswelle (13) des Fahrzeugs angeordnete Bandbremse ausgebildet ist. 7. Parkbremse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (30) unabhängig vom hydraulischen Betätigungsmechanismus in bekannter Weise zusätzlich durch einen von Hand zu betätigenden Mechanismus lösbar ist. 8. Parkbremse nach Ansprach 7, dadurch ge- kennzeichnet, daß der von Hand zu betätigende Mechanismus aus einem entgegen der Wirkung der im Hydraulikzylinder untergebrachten Speicherfeder (43) am Bremsarm (34) angreifenden Zugorgan (67) und einem damit verbundenen Handbetätigungsarm (62) besteht. 9. Parkbremse nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch 'gekennzeichnet, daß das Zugorgan aus einem über Umlenk- und Spannrollen (75 und 70) geführten Seil (67) besteht, das über ein kniehebelartig wirkendes Hebelgestänge (65, 63) mit dem als Schwenkhebel ausgebildeten Handbetätigungsarm (62) verbunden ist. 10. Parkbremse nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gestängearm (65) an seinem das Zugseil (67) tragenden Ende in einem Längsschlitz (61) einer am Fahrzeugboden (11) befestigten Tragplatte (60) verschieblich gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 915 416; schweizerische Patentschrift Nr. 139 043; französische Patentschrift Nr. 1307 337.
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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19724435A1 (de) * 1997-06-10 1998-12-17 Linke Hofmann Busch Notlöseeinrichtung für Federspeicher einer Bremseinrichtung für Schienenfahrzeuge

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CH139043A (de) * 1928-06-13 1930-03-31 Bosch Robert Ag Bremse für Anhängewagen.
DE915416C (de) * 1950-10-09 1954-08-30 Borg Warner Getriebe, namentlich fuer Kraftfahrzeuge
FR1307337A (fr) * 1961-09-13 1962-10-26 Cie Joy S A Dispositif de freinage ou immobilisation

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