DE1246728B - Verfahren zur Herstellung von 11-oxygenierten 17alpha-Hydroxy-6, 16alpha-dimethyl-4, 6-pregnadien-bzw. -1, 4, 6-pregnatrien-3, 20-dionen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 11-oxygenierten 17alpha-Hydroxy-6, 16alpha-dimethyl-4, 6-pregnadien-bzw. -1, 4, 6-pregnatrien-3, 20-dionenInfo
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Description
EUTSCHES
PATENTAMT
(l
Int. Cl.:
Deutsche Kl.:
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Anmeldetag: Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag: Auslegetag:
C 07 J \lbvi/
C07f
M 50554 IV b/12 ο
11. Oktober 1961
10. August 1967
11. Oktober 1961
10. August 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von neuen 11-oxygenierten 17«-Hydroxy-6,16a-dimethyl-4,6-pregnadien-
bzw. -1,4,6-pregnatrien-3,20-dionen der allgemeinen Formel
CH2R
C = O
CH3
in der R eine Hydroxy-, Acyloxy- oder Phosphorsäureestergruppe, Ri eine Hydroxy- oder Ketogruppe,
X ein Wasserstoff- oder Halogenatom bedeutet und worin die Bindung zwischen den Kohlenstoffatomen
1 und 2 gesättigt oder ungesättigt sein kann.
Die neuen, einen 11-ständigen Sauerstoffsubstituenten
aufweisenden 17a,21-Dihydroxy-6,16u-dimethyl
- 4,6 - pregnadien - 3,20 - dione und 17«,21 - Dihydroxy-6,16a-dimethyl-1
Ao-pregnatrien^^O-dione,
ihre 9-Halogenderivate und 21-Ester besitzen eine ausgesprochen entzündungshemmende, antirheumatisch-antiarthritische
und glucocorticoide Aktivität und sind besonders wertvoll zur Behandlung der Arthritis und damit verwandter Krankheiten, da sie
zur Entfaltung ihrer cortisonartigen Wirkung nur in äußerst geringen Dosen verabfolgt zu werden
brauchen, wodurch unerwünschte Nebenwirkungen vermindert werden. Insbesondere besitzen diese
Verbindungen im Gegensatz zu Cortison und ähnlichen Verbindungen eine äußerst starke natriumausscheidende
Wirkung, ohne eine nennenswerte kaliumausscheidende Wirkung, so daß sie auch als
wirksame diuretische Mittel angewandt werden können.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß man in an sich bekannter Weise ein entsprechendes
21-Acyloxy-4-pregnen mit Hilfe eines substituierten Chmons, insbesondere Chloranil, in 6(7)-Stellung
dehydriert, das so erhaltene 21-Acyloxy-4,6-pregnadien gegebenenfalls mit Hilfe von Selendioxyd in
1(2)-Stellung dehydriert, das erhaltene J4■«- bzw.
ρ .4 ß-21-Acyloxysteroid gegebenenfalls alkalisch hydrolysiert
und das erhaltene 21-Hydroxysteroid gegebenenfalls in einen entsprechenden 21-Phosphorsäureester
überführt.
Verfahren zur Herstellung von 11-oxygenierten
17<%-Hydroxy-6,16a-dimethyl-4,6-pregnadien-
bzw. -1,4,6-pregnatrien-3,20-dionen
bzw. -1,4,6-pregnatrien-3,20-dionen
Anmelder:
Merck & Co., Inc.. Rahway, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-lng. W. Abitz und Dr. D. Morf,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 28
Als Erfinder benannt:
Glen Edward Arth, Cranford, N. J.;
John Fried, Plainfield, N.J.;
Lewis Hastings Sarett, Princeton, N. J. (V: St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 19. Oktober 1960 (63 497)
Die erfindungsgemäße Dehydrierung mit einem substituierten Chinon, insbesondere Chloranil (Tetrachlorchinon),
erfolgt unter Verwendung eines 21-Acylats
des Ausgangsstoffes, um einen weitgehenden Abbau der Dihydroxyacetonseitenkette zu vermeiden.
Die Umsetzung wird vorteilhaft durchgeführt, indem man die Reaktionsteilnehmer in einem Lösungsmittel,
wie einem niederen Fettsäureester, Alkoholen, organischen Säuren oder Gemischen von solchen Estern
und Säuren, aufeinander einwirken läßt. Typische Beispiele für solche Lösungsmittel sind Äthylacetat,
Propylacetat, Äthylalkohol, tert.Butylalkohol, Essigsäure
oder Gemische aus Äthylacetat und Essigsäure. Nach einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird das 21-Acetat von ll/i,17n,21-Trihydroxy-6ü,16u-dimethyl-4-pregncn-
3,20-dion in Äthylacetat und Essigsäure suspendiert
und mit etwa seiner doppelten Gewichtsmenge an Chloranil gemischt. Die Suspension wird unter
Stickstoff etwa 15 bis 20 Stunden am Rückflußkühler erhitzt, wobei sich das 21-Acetat von ll/i,17a.21-Trihydroxy-6,16a-dimethyl-4,6-pregnadien-3,20-dion
bildet. Dieses Produkt wird zweckmäßig durch Extraktion mit einem organischen Lösungsmittel und
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anschließende Chromatographie an aktiviertem Alu- man das entsprechende 11-oxygenierte 21-Jod-17a-hy?
miniumoxyd gewonnen. droxy-o.loa-dimethyl-^o-pregnadien- bzw. -1,4,6-
In ähnlicher Weise wird das 21-Acetat der ent- pregnatrien-3,20-dion.
sprechenden 11-Ketoverbindung, nämlich 17a,21-Di- Dieses 21-Jodsteroid wird mit einem Phosphoryhydroxy-6α,16α-dimethyl-4-pregnen-3,ll,20-trion-5
lierungsmittel zu dem entsprechenden 21-Phosphor-21-acetat,
in 17a,21 -Dihydroxy-6,16a-dimethyl- säureester umgesetzt. Als Phosphorylierungsmittel
4,6-pregnadien-3,ll,20-trion-21-acetat übergeführt. kann man ein anorganisches Phosphat, ζ B. Mono-Die
Dehydrierung mit Selendioxyd erfolgt vorteil- silberphosphat, oder einen organischen Phosphorhaft,
indem man das erhaltene 11-oxygenierte säureester, z. B. ein Bis-aralkylorthophosphat, wie
17a,21-Dihydroxy-6,16a-dimethyl-4,6-pregnadien- l0 Dibenzylorthophosphat, verwenden. Verwendet man
3,20-dion-21-acylat in Gegenwart eines organischen einen Phosphorsäureester, so wird die Umsetzung
Lösungsmittels, wie Dioxan, und eines alkoholischen vorteilhaft ausgeführt, indem man ein Salz des
Lösungsmittels, wie tert.Butanol, mit Selendioxyd Orthophosphorsäure-bis-aralkylesters in einem orgazusammenbringt
und das Gemisch auf eine höhere nischen Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol, Xylol
Temperatur erhitzt. Bei dieser Umsetzung hat es sich ,5 oder Dioxan, mit dem 21-Jodsteroid zusammenals
zweckmäßig erwiesen, daß das Reaktionsgemisch bringt. Als Salz des Phosphorsäureesters verwendet
geringe Mengen, vorzugsweise 1 oder 2 Tropfen, an man vorzugsweise ein Salz, dessen Kation unlösliche
Quecksilber enthält, um die Bildung unerwünschter Jodide in dem bei der Reaktion angewandten orga-Nebenprodukte
zu unterdrücken. Wenn tert.Butanol nischen Lösungsmittel bildet, wie Silberdibenzylals
Lösungsmittel verwendet wird, wird die Um- 2o orthophosphat, Natriumdibenzylorthophosphat, Kasetzung
vorzugsweise beim Siedepunkt des Lösungs- liumdibenzylorthophosphat, Bariumdibenzylorthomittels
ausgeführt, wobei sie gewöhnlich in etwa phosphat oder Calciumdibenzylorthophosphat. Die
15 Stunden beendet ist. Das metallische Selen wird Umsetzung wird zweckmäßig bei der Rückflußgewöhnlich
von dem Reaktionsgemisch abfiltriert temperatur des Lösungsmittels durchgeführt, wobei
und die filtrierte Lösung im Vakuum zur Trockne 25 sie gewöhnlich in etwa 4 bis 26 Stunden beendet ist.
eingedampft, wobei man das gewünschte 11-Oxyge- Arbeitet man mit Monosilberphosphat als Phosnierte
na^l-Dihydroxy-o^oa-dimethyl-l^.o-prc- phorylierungsmittel, so wird die Umsetzung durchgnatrien-3,20-dion-21-acylat
erhält, z. B. ΙΙβ,Πα,Ιί- geführt, indem man das 21-Jodsteroid mit einem
Trihydroxy - 6,16a - dimethyl - 1,4,6 - pregnatrien- Gemisch aus Silberphosphat und Phosphorsäure zu-3,20
- dion - 21 - acetat oder 17u,21 - Dihydroxy- 30 sammenbringt, welches vorzugsweise etwa 2 Mol
6,16a - dimethyl -1,4,6 - pregnatrien - 3,11,20 - trion- Phosphorsäure je Mol gelben Silberphosphats (Tri-21-acetat.
Das auf diese Weise erhaltene Rohprodukt silberphosphat) enthält. Ein geringer zusätzlicher
wird zweckmäßig durch Papierstrcifenchromatogra- Überschuß an Phosphorsäure ist vorteilhaft; man
phie oder durch Chromatographie an Kieselsäuregel kann jedoch auch mit einer geringeren als der anoder
aktiviertem Aluminiumoxyd gereinigt. Nach 35 gegebenen Menge an Phosphorsäure arbeiten. Konder
Abtrennung des Dehydrierungsproduktes von zentrierte Phosphorsäure, z. B. 85- oder 100°/oige
dem nicht umgesetzten Ausgangsstoff kann das Pro- Phosphorsäure, wird bevorzugt. Dieses Gemisch aus
dukt gegebenenfalls durch Umkristallisieren aus Silberphosphat und Phosphorsäure verhält sich bei
einem Lösungsmittel, wie Äthylacetat oder einem der Umsetzung ebenso wie Monosilberphosphat
Gemisch aus Äthylacetat und Petroläther, weiter 40 (AgH2POi). Das Silberphosphat, die Phosphorsäure
gereinigt werden. und das 21-Jodsteroid können zu Beginn der Um-Zur Herstellung entsprechender 21-Phosphorsäure- Setzung gleichzeitig miteinander gemischt werden,
ester wird ein niederes Alkansulfonylhalogenid, wie Es ist aber auch möglich, das Silberphosphat und die
Methansulfonylchlorid, mit dem erhaltenen 11-oxy- Phosphorsäure zuvor miteinander zu vermischen. In
genierten 17a,21-Dihydro.xy-6,16«-dirnethyl-4,6-pre- 45 der Praxis mischt man vorzugsweise feinteiliges Silbergnadien-bzw.-l,4,6-pregnatrien-3,20-dion
umgesetzt. phosphat mit der Phosphorsäure so innig, daß eine Die Umsetzung wird zweckmäßig durchgeführt, in- gute Dispersion entsteht. Die Umsetzung zwischen
dem man die Reaktionstcilnehmer in Lösung in dem 21-Jodsteroid und dem Monosilberphosphat
einem tertiären Amin, wie Pyridin, vorzugsweise bei wird zweckmäßig in einem inerten organischen
einer Temperatur von etwa 0 bis 5'C, aufeinander 50 Lösungsmittel durchgeführt. Acetonitril hat sich als
einwirken läßt. Unter diesen Bedingungen ist die besonders vorteilhaftes Lösungsmittel erwiesen; man
Umsetzung gewöhnlich in etwa einer Stunde be- kann jedoch auch mit verschiedenen anderen Löcndet.
Das Reaktionsgemisch wird mit Wasser ver- sungsmitteln, wie Diäthyläther, 1,4-Dioxan, Tetradünnt
und der Niederschlag isoliert und getrocknet. hydrofuran, Aceton oder Dimethylsulfon, arbeiten.
So erhält man das entsprechende 11-oxygenierte 55 Reaktionstemperatur und Reaktionszeit sind nicht
17a,21-Dihydroxy-6,16a-dimcthyl-4,6-pregnadien- kritisch; jedoch wird die Reaktion durch steigende
bzw. l,4,6-pregnatrien-3,20-dion-21-mcthansulfonat. Temperatur beschleunigt. Vorteilhaft kann die Um-Das
erhaltene 21-Methansulfonat wird mit einem Setzung bei Rückflußtemperatur ausgeführt werden.
Alkalijodid, wie Natriumiodid, umgesetzt. Diese Die Reaktionsdauer kann innerhalb weiter Grenzen
Umsetzung wird zweckmäßig durchgeführt, indem 60 schwanken. Wenn die Umsetzung z. B. in Acetoman
die Reaktionsteilnehmcr in einem organischen nitril bei Rückflußtemperatur durchgeführt wird,
Lösungsmittel, z.B. einem aliphatischen Keton, wie beträgt die Reaktionsdaucr I1U Stunden; sie kann
Aceton, zusammenbringt und das Reaktionsgemisch aber auch 3 Stunden betragen,
auf etwa 50 bis 6O0C erhitzt. Unter diesen Bedin- Nach Beendigung der Umsetzung mit dem orgagungen verläuft die Reaktion gewöhnlich in etwa 65 nischen oder anorganischen Phosphorylierungsmittel einer Stunde vollständig. Das Reaktionsgemisch wird der gebildete 21-Phosphorsäureester entweder wird dann gekühlt, mit Wasser verdünnt und der als freie Säure, d. h. in Form des Monoesters der Niederschlag isoliert und getrocknet. Hierbei erhält Phosphorsäure, oder in Form des entsprechenden
auf etwa 50 bis 6O0C erhitzt. Unter diesen Bedin- Nach Beendigung der Umsetzung mit dem orgagungen verläuft die Reaktion gewöhnlich in etwa 65 nischen oder anorganischen Phosphorylierungsmittel einer Stunde vollständig. Das Reaktionsgemisch wird der gebildete 21-Phosphorsäureester entweder wird dann gekühlt, mit Wasser verdünnt und der als freie Säure, d. h. in Form des Monoesters der Niederschlag isoliert und getrocknet. Hierbei erhält Phosphorsäure, oder in Form des entsprechenden
Mono- oder Dialkalisalzes gewonnen. Die Gewinnung kann nach verschiedenen Methoden erfolgen.
Eine Methode, welche sich als recht günstig erwiesen hat, besteht darin, die Reaktionsprodukte mit Wasser
zu verdünnen, das organische Lösungsmittel im Vakuum abzudestillieren und aus der hinterbleibenden
wäßrigen Lösung das gewünschte Phosphat zu gewinnen. Dies kann z. B. durch Erhöhung des
pH-Wertes auf 4 bis 11, vorzugsweise auf 6 bis 10,
durch Zusatz eines Alkalihydroxyds, wie Natriumhydroxyd, oder eines Alkalicarbonates, wie Natriumcarbonat,
erfolgen. Hierbei geht der saure Monosteroidester der Phosphorsäure in das entsprechende
Alkalisalz über, und gleichzeitig fällt das überschüssige Silber als Trisilberphosphat aus. Das unlösliche
Material wird abfiltriert. Das Salz des Steroidphosphorsäureesters kann aus der wäßrigen Lösung
durch Gefriertrocknung und Extrahieren des hinterbleibenden wasserfreien festen Körpers mit einem
geeigneten organischen Lösungsmittel, wie trockenem Methanol, gewonnen werden. Der methanolische
Extrakt des 21-Phosphatsalzes kann dann durch Ansäuern
mit einer starken Mineralsäure oder vorzugsweise durch Behandeln mit der Wasserstoffionenform
eines Kationenaustauschharzes in die freie Säure des 21-Phosphorsäureesters übergeführt werden. Die Anwendung
eines Ionenaustauschharzes wird gegenüber der Verwendung von Mineralsäuren bevorzugt, weil
dadurch die Verunreinigung mit anorganischen Salzen vermieden wird. Der freie saure 21-Phosphorsäureester
wird eluiert, gegebenenfalls eingeengt und dann durch Zusatz eines geeigneten, nicht polaren
Lösungsmittels, wie Diäthyläther oder Äthylacetat, ausgefällt. Der so gewonnene Monosteroid-21-ester
der Phosphorsäure kann als solcher in pharmazeutischen Präparaten verwendet oder in die gewünschten
Salze übergeführt werden. Geeignete Neutralisierungsmittel hierfür sind Natriumhydroxyd, Natriummethylat,
Natriumcarbonat, Kaliumhydroxyd, Ammoniumhydroxyd, Calciumhydroxyd oder Bariumhydroxyd.
Die Steroid-Mononatriumphosphale können durch Neutralisieren der freien Säure bis zu
einem pH-Wert von weniger als 7 und die Dinatriumphosphate durch Neutralisieren bis zu einem pH-Wert
von mehr als 7, vorzugsweise von 9 bis 10, hergestellt werden.
Die folgenden Beispiele erläutern das Verfahren der Erfindung.
B e i s ρ i e 1 1
Eine Suspension aus 300 mg 11 /i, 17u,21 -Trihydroxy-6«,
16«-dimethyl-4-pregnen-3,20-dion-21-acetat.
700 mg Chloranil, 8,3 ml Äthylacetat und 1,7 mi Essigsäure wird 17 Stunden unter Stickstoff auf
Rückflußtemperatur erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird mit 40 ml Äthylacetat verdünnt und filtriert.
Das Filtrai wird nacheinander zweimal mit je 20 ml eiskalter 10°/oiger wäßriger Natriumbisulfitlösung
und dreimal mit je 20 ml eiskalter 5%iger wäßriger Kalilauge gewaschen und schließlich mehrmals mit
je 20 ml Eiswasser neutral gewaschen. Die wäßrigen Waschflüssigkeiten werden mit 50 ml Äthylacetal
extrahiert und, wie oben beschrieben, behandelt. Die vereinigte organische Phase wird über Natriumsulfat
getrocknet und im Vakuum eingeengt. Das Rohmaterial wird in Benzol gelöst und an 15 g mit Säure
gewaschenem Alumiiiiumoxyd chromatographiert. Durch Eluieren mit einem Gemisch aus 2 Teilen
Chloroform und 8 Teilen Äther erhält man 11 β, 17α,
21 - Trihydroxy - 6,16a - dimethyl - 4,6 - pregnadien-3,20-dion-21-acetat;
F. = 208 bis 2100C. Dieses Produkt wird dann durch Behandeln mit einer
Lösung von Kaliumbicarbonat in wäßrigem Methanol zu ll/:J,17a,21 -Trihydroxy-6,16«-dimelhyl-4,6-pregnadien-3,20-dion
hydrolysiert.
Eine Suspension aus 300 mg 9a-Fluor-ll/)',17ri,
21-trihydroxy-6a,16a-dimethyl-4-pregnen-3,20-dion-21-acetat,
700 mg Chloranil, 8,3 ml Äthylacetat und 1,7 ml Essigsäure wird 17 Stunden unter Stickstoff
auf Rückflußtemperatur erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird mit 40 ml Äthylacetat verdünnt und
filtriert. Das Filtrat wird nacheinander zweimal mit je 20 ml eiskalter 10%iger wäßriger Natriumbisulfitlösung
und dreimal mit je 20 ml eiskalter 5%iger wäßriger Kalilauge gewaschen und schließlich mehrmals
mit je 20 ml Eiswasser neutral gewaschen. Die wäßrigen Waschflüssigkeiten werden mit 50 ml
Äthylacetat extrahiert und, wie oben beschrieben, behandelt. Die vereinigte organische Phase wird über
Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Das Rohmaterial wird in Benzol gelöst und an 15 g
mit Säure gewaschenem Alumini um oxyd chromatographiert. Durch Eluieren mit einem Gemisch aus
2 Teilen Chloroform und 8 Teilen Äther erhält man 9a - Fluor -II/?,! 7u,21 - trihydroxy - 6,16a - dimethyl-4,6-pregnadien-3,20-dion-21-acetat.
Dieses Produkt wird dann durch Behandeln mit einer Lösung von Kaliumbicarbonat in wäßrigem Methanol zu 9a-Fluor-U/?,17a,21-trihydroxy
- 6,16a - dimethyl - 4,6 - pregn adien-3,20-dion hydrolysiert; F. = 247 bis 254*C
(unter Zersetzung).
Eine Lösung von 200 mg des nach Beispiel 1 erhaltenen 11/ί!,17α,21 - Trihydroxy - 6,16u - dimethyl-4,6-prcgnadien-3,20-dion-21-acetats
in 0,16 ml Essigsäure und 12 ml tertAmylalkohol wird mit 120 mg
Selendioxyd und 2 Tropfen Quecksilber versetzt. Das Gemisch wird über Nacht unter Stickstoff auf Rückflußtemperatur
erhitzt. Die Lösung wird filtriert, mit Natriumbicarbonatlösung gewaschen, getrocknet und
eingeengt. Dieses Produkt wird an mit Säure gewaschenem Aluminiumoxyd chromatographiert. Das
Adsorbat wird mit zunehmend an Chloroform reicheren Gemischen aus Chloroform und Äther eluiert.
Die Eluate werden vereinigt, zur Trockne eingedampft und der Rückstand aus Äthylacelat umkristallisiert.
Man erhält ll/i,17«,21-Trihydroxy-6,16«-dimethy]-l,4,6-pregnatrien-3,20-dion-21-acetat;
F. = 179 bis 183: C. Dieses Produkt wird dann durch
Behandeln mit einer Lösung von Kaliumbicarbonat in wäßrigem Methanol zu 11p',I7a,21-TrihydiOxy-6,16u-dirnethyl-l,4,6-pregnatrien-3.20-dion
hydrolysiert.
Eine Lösung von 200 mg des nach Beispiel 2 erhaltenen 9u-Fluor-l Ifj.l 7a,21-trihydroxy-6,16a-dimcthyl-4,6-pregnadien-3,20-dion-21-acetals
in 0,16 ml Essigsäure und 12 ml tert.Amylalkohol wird mit 120 mg Selendioxyd und 2 Tropfen Quecksilber ver-
setzt. Das Gemisch wird über Nacht unter Stickstoff auf Rückflußtemperatur erhitzt. Die Lösung wird
filtriert, mit Natriumbicarbonatlösung gewaschen, getrocknet und eingeengt. Dieses Produkt wird an
mit Säure gewaschenem Aluminiumoxyd chromatographiert. Das Adsorbat wird mit an Chloroform
zunehmend reicheren Gemischen aus Chloroform und Äther eluiert. Die Eluate werden vereinigt, zur
Trockne eingedampft und der Rückstand aus Äthylacetat umkristallisiert. Man erhält 9a-Fluor-ll/3,17a,
21 - trihydroxy - 6,16a - dimethyl -1,4,6 - pregnatrien-3,20-dion-21-acetat;
F. = 240 bis 2470C. Dieses Produkt wird dann durch Behandeln mit einer
Lösung von Kaliumbicarbonat in wäßrigem Methanol zu 9a-Fluor-lljS,17a,21-trihydroxy-6,16a-dimethyl-l,4,6-pregnatrien-3,20-dion
hydrolysiert.
Eine auf 0GC gekühlte Lösung von 85 mg des
nach Beispiel 1 erhaltenen ll/?,17a,21-Trihydroxy-6,16a-dimethyl-4,6-pregnadien-3,20-dions
in 0,5 ml Pyridin wird mit 0,03 ml Methansulfonylchlorid versetzt.
Das Gemisch wird ungefähr 1 Stunde bei einer Temperatur von etwa 0° C stehengelassen. Dann wird 2J
das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und der kristalline Niederschlag isoliert, mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Er besteht aus 1 l/3,17a,21-Trihydroxy
- 6,16a - dimethyl - 4,6 - pregnadien - 3,20 - dion-21-methansulfonat.
Eine Lösung von 180mg ll/?,17a,2J-Trihydroxy-
40
sulfonat in 10 ml Aceton wird mit 300 mg Natriumiodid versetzt. Das Gemisch wird 1 Stunde auf Rückflußtemperatur
erhitzt, die Reaktionslösung dann auf Raumtemperatur gekühlt und mit Wasser verdünnt.
Der kristalline Niederschlag wird isoliert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Er besteht aus 21-Jod-11
p', 17o - dihydroxy - 6,16α - dimethyl - 4,6 - pregnadien-3,20-dion.
320 mg Trisilberphosphat werden gründlich mit 0.1ml 100%iger Phosphorsäure gemischt; das so
erhaltene Monosilberphosphat wird zweimal durch Dekantieren mit Diäthyläther gewaschen, um die
nicht umgesetzte Phosphorsäure zu entfernen. Man setzt 2,0 ml Acetonitril zu und erhitzt das Gemisch
auf Rückflußtemperatur. Dann wird das Gemisch mit 21 - Jod - 11/3,17« - dihydroxy - 6,16α - dimethyl-4,6-pregnadien-3,20-dion
versetzt und 75 Minuten in einer Stickstoffatmosphäre unter Rühren auf Rückflußtcmperatur
erhitzt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur gekühlt, mit 2,0 g Eiswasser
versetzt und das Acetonitril im Vakuum bei einer Temperatur unter 250C abgedampft. Der
pH-Wert der so entstandenen wäßrigen Aufschlämmung wird durch Zusatz von 0,23 ml gesättigter
wäßriger Natriumcarbonatlösung auf 6,4 eingestellt. Der sich hierbei bildende Niederschlag wird abfiltriert
und gründlich mit Wasser gewaschen. Die filtrierte wäßrige Lösung wird mit den Waschflüssigkeiten
vereinigt und der Gefriertrocknung unterworfen, worauf der Rückstand siebenmal mit je
1,0 ml Methanol verrührt wird. Das in Methanol unlösliche Material wird abfiltriert und die filtrierte
methanolische Lösung im Vakuum auf 0,2 ml eingeengt und sodann mit 2,0 ml Äther versetzt. Der
dabei ausfallende Niederschlag wird isoliert, mit Äther gewaschen und getrocknet. Er besteht aus
ll/ö,17«,21- Trihydroxy - 6,16a - dimeth yl - 4,6 - pregnadien-3,20-dion-21
-dihydrogenphosphat.
Die entzündungshemmende Wirkung der erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen wird nach
dem in »Steroids«, Bd. 1 (1963), S. 163 bis 165, beschriebenen systemischen Granulomtest bestimmt,
und zwar wurde die Granulomhemmung erfindungsgemäß hergestellter 6,16a-Dimethyl-J('-steroide mit
derjenigen von analogen Desmethylderivaten und den entsprechenden 6,7-Dihydroverbindungen verglichen.
Die Werte sind der folgenden Tabelle zu entnehmen, wobei die Versuchsergebnisse so aufgeteilt sind, daß
sie im Zusammenhang mit den späteren Ausführungen unter 1, 2 und 3 ohne weiteres verglichen
werden können:
Hydrocortison (1 l/t?,17a,21-Trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion)
zl°-Hydrocortison
löa-Methylhydrocortison
16a-Methyl- /iMiydrocortison
Prednisolon (1 l/?,17a,21-Trihydroxyl,4-pregnadien-3,20-dion)
6a-Methylprednisolon
16a-Methyl-zl6-hydrocortison
6,l6o-Dimethyl-/16-hydrocortison ....
loa-Methylhydrocortison
6,16a-Dimethyl- 16-hydrocortison
Prednisolon
6,16o-Dimethyl-J°-prednisolon
Systemische Granulomhemmung
0,5 1,1 4,08
3 3
4,08 40
1,1
40
71
Die therapeutische Überlegenheit der erfindungsgemäß herstellbaren Produkte, nämlich von 6,16«-Dimethyll6-steroiden,
im Vergleich zu den bekannten Mitteln Hydrocortison, Prednisolon und 6a-Methylprednisolon
ergibt sich aus folgenden Vergleichsbetrachtungen :
1. Die Einführung der Δ "-Doppelbindung in Hydrocortison
schwächt die systemische Granulomhemmung auf die Hälfte, während die Einführung der ..'!"-Doppelbindung in löa-Methylhydrocortison
die Hemmung etwa auf das Vierfache verstärkt.
2. Die Einführung einer 6<j-Methylgruppe in Prednisolon
ergibt keine nennenswerte Steigerung der Hemmwirkung. Dagegen wird durch Einführung
der 6-Methylgruppe unter Bildung von 6,16u-Dimethyl-J6-hydrocortison im Vergleich
zu dem 6-Desmethylanalogen, 16a-Methyl-J°-hydrocortison,
die Hemmung auf das Zehnfache verstärkt.
3. Obwohl durch Einführung einer Ie-Doppelbindung
in Hydrocortison die Hemmung um die Hälfte geschwächt und durch Einführung der 6u-Methylgruppc in Prednisolon keine Steigerung
der Hemmwirkung erreicht wird, bringt die Einführung sowohl einer 6-Methylgruppc als auch
einer !«-Doppelbindung eine völlig unerwartete Verstärkung der Hemmung:
a) Einführung der 6-Methyl-,il6-Struktur in
lori-Methylhydrocortison zur Bildung von
6,16u-Dimethyl- l°-hydrocortison ergibt überraschenderweise
eine 35fache Verstärkung Hemmung.
b) Einführung der 6,16-Dimethyl- I°-Struktur in Prednisolon zur Bildung von 6,16a-Dimethyl-
!''-prednisolon führt zu einer etwa 25fachen Verstärkung der Hemmung.
10
Gegenüber 9n-Fluor-16u-methylprcdnisolon (Dexamethason)
zeichnen sich die Verfahrensprodukte durch das fast vollständige Fehlen der diabetogenen
Nebenwirkung aus.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von U-oxygcnierten
17a - Hydroxy - 6,16a - dimeth yl - 4,6 - pregnadienbzw.
-l,4,6-pregnatrien-3,20-dionen der allgemeinen Formel
CH2R
30 CH3
in der R eine Hydroxy-, Acyloxy- oder Phosphorsäureestergruppe, Ri eine Hydroxy- oder Ketogruppe,
X ein Wasserstoff- oder Halogenatom bedeutet und worin die Bindung zwischen den Kohlenstoffatomen 1 und 2 gesättigt oder ungesättigt
sein kann, dadurch gekennzeichnet,
daß man in an sich bekannter Weise ein entsprechendes 21-Acyloxy-4-pregnen
mit Hilfe eines substituierten Chinons, insbesondere Chloranil, in 6(7)-Stellung dehydriert,
das so erhaltene 21-Acyloxy-4,6-pregnadien gegebenenfalls mit Hilfe von Selendioxyd in 1(2)-Stclfung
dehydriert, das erhaltene ll(i- bzw. I1 ·4 β-21-Acyloxysteroid
gegebenenfalls alkalisch hydrolysiert und das erhaltene 21-Hydroxysteroid gegebenenfalls
in einen entsprechenden 21-Phosphorsäureester überführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein in 11-Stellung durch
Sauerstoff substituiertes 17a,21-Dihydroxy-6,16udimethyl-4-pregnen-3,20-dion-21-aeylat
mit Hilfe von Chloranil zu dem entsprechenden 4,6-Pregnadien-21-acylat
dehydriert.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein erhaltenes, in 11-Stellung
durch Sauerstoff substituiertes .1 Tu,21-Di-
yyyp
21-acylat mit Hilfe von Selendioxyd zu dem entsprechenden 1,4,6 - Pregnatrien - 21 - aeylat dehydriert.
21-acylat mit Hilfe von Selendioxyd zu dem entsprechenden 1,4,6 - Pregnatrien - 21 - aeylat dehydriert.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein in 11-Stellung durch
Sauerstoff substituiertes 9a-Halogen-17«,21-dihydroxy
- 6,16« - dimethyl - 4 - pregnen - 3,20 - dion-21-acylat
mit Hilfe von Chloranil zu dem entsprechenden 4,6-Pregnadien-21-acylat dehydriert.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein erhaltenes, in 11-Stcllung
durch Sauerstoff substituiertes 9«-Halogen-17a,21-dihydroxy-6,16a-dimethyl-4,6-pregnadien-3,20-dion-2)
-aeylat mit Hilfe von Selendioxyd zu dem entsprechenden 1,4,6-Pregnatrien-21-aeylat
dehydriert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 033 199;
USA.-Patentschrift Nr. 2 891079;
Journ. Am. Chem. Soc, Bd. 79 (1957), S. 1257/ 1258.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 033 199;
USA.-Patentschrift Nr. 2 891079;
Journ. Am. Chem. Soc, Bd. 79 (1957), S. 1257/ 1258.
709 620/576 7.67 O Bundesdruvkerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US6349760A | 1960-10-19 | 1960-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1246728B true DE1246728B (de) | 1967-08-10 |
Family
ID=22049605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM50554A Pending DE1246728B (de) | 1960-10-19 | 1961-10-11 | Verfahren zur Herstellung von 11-oxygenierten 17alpha-Hydroxy-6, 16alpha-dimethyl-4, 6-pregnadien-bzw. -1, 4, 6-pregnatrien-3, 20-dionen |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE609377A (de) |
| CH (1) | CH413832A (de) |
| DE (1) | DE1246728B (de) |
| DK (2) | DK108572C (de) |
| ES (1) | ES272044A1 (de) |
| FR (1) | FR2145M (de) |
| GB (1) | GB1001661A (de) |
| SE (1) | SE302120B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1033199B (de) * | 1955-06-08 | 1958-07-03 | Organon Nv | Verfahren zur Darstellung von Dehydrosteroiden |
| US2891079A (en) * | 1959-01-23 | 1959-06-16 | Searle & Co | 6-methyl-4, 6-pregnadiene-3, 20-dione and 17alpha-acyloxy derivatives thereof |
-
1961
- 1961-10-11 DE DEM50554A patent/DE1246728B/de active Pending
- 1961-10-13 GB GB36759/61A patent/GB1001661A/en not_active Expired
- 1961-10-17 ES ES0272044A patent/ES272044A1/es not_active Expired
- 1961-10-18 SE SE10354/61A patent/SE302120B/xx unknown
- 1961-10-18 DK DK369562AA patent/DK108572C/da active
- 1961-10-18 DK DK369462AA patent/DK105021C/da active
- 1961-10-19 BE BE609377A patent/BE609377A/fr unknown
- 1961-10-19 CH CH1209161A patent/CH413832A/de unknown
-
1962
- 1962-01-17 FR FR885094A patent/FR2145M/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1033199B (de) * | 1955-06-08 | 1958-07-03 | Organon Nv | Verfahren zur Darstellung von Dehydrosteroiden |
| US2891079A (en) * | 1959-01-23 | 1959-06-16 | Searle & Co | 6-methyl-4, 6-pregnadiene-3, 20-dione and 17alpha-acyloxy derivatives thereof |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2145M (fr) | 1963-11-18 |
| SE302120B (de) | 1968-07-08 |
| ES272044A1 (es) | 1962-03-16 |
| CH413832A (de) | 1966-05-31 |
| DK108572C (da) | 1968-01-08 |
| GB1001661A (en) | 1965-08-18 |
| BE609377A (fr) | 1962-02-15 |
| DK105021C (da) | 1966-08-08 |
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