DE1246036B - Verstaerkerschaltung mit einer Gegentakt-Endstufe - Google Patents
Verstaerkerschaltung mit einer Gegentakt-EndstufeInfo
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- DE1246036B DE1246036B DE1965T0028859 DET0028859A DE1246036B DE 1246036 B DE1246036 B DE 1246036B DE 1965T0028859 DE1965T0028859 DE 1965T0028859 DE T0028859 A DET0028859 A DE T0028859A DE 1246036 B DE1246036 B DE 1246036B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
H03f
H04g
Deutsche Kl.: 21 a2 -18/05
246036 Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
T 28859 VIII a/21 a2
24. Juni 1965
3. August 1967
Die im Gegentakt-B-Betrieb arbeitenden Niederfrequenz-Endröhren
des Modulationsverstärkers eines mit Tonfrequenz modulierten Hochfrequenzsenders
müssen auf einen verhältnismäßig hohen Ruhestrom eingestellt werden, wenn ein möglichst geringer Klirrfaktor
der Endstufe erzielt werden soll. Eine solche Ruhestromeinstellung hat eine entsprechend große
Anodenverlustleistung zur Folge, wodurch der Gesamtwirkungsgrad des Senders bei kleiner oder fehlender
Aussteuerung in unerwünschter Weise herabgesetzt wird. Wenn man den Ruhestrom mit Rücksicht
auf den Wirkungsgrad des Senders niedriger einstellt, als es der optimalen B-Einstellung entspräche,
so nehmen die nichtlinearen Verzerrungen der Niederfrequenzendstufe wesentlich zu. Bei einem
300-kW-Mittelwellensender ergaben sich bei ausreichend niedrig eingestellten Ruheströmen Klirrfaktoren
bis zu 10% für eine Modulationsfrequenz von 1 kHz und einen Modulationsgrad m = 75 °/o.
Für tonfrequenzmodulierte Hochfrequenzsender wird aber häufig verlangt, daß der Klirrfaktor des
ganzen Niederfrequenzteiles höchstens Vs bis l°/o betragen soll. Es ist bekannt, daß man die dazu erforderliche
Linearisierung mit Hilfe einer Gegenkopplung durchführen kann. Auch sind Kompensationsschaltungen
bekannt, bei denen durch zusätzliche Schaltmittel entgegengesetzte Verzerrungen bewirkt
und mit der verzerrten Signalschwingung überlagert werden. Hohe Gegenkopplungsgrade, wie sie
zur Linearisierung bis zu sehr kleinen Restklirrfaktoren erforderlich sind, setzen aber einen entsprechend
hohen Verstärkungsüberschuß voraus und sind wegen ihrer Stabilitätsschwierigkeiten nicht leicht zu
handhaben. Für eine Kompensation der Verzerrungen, die durch Vorverzerrung der Eingangsschwingungen
oder durch Einführung zusätzlicher Verzerrungen innerhalb des Schaltungsteiles für die
Ableitung bzw. Rückführung einer Gegenkoppelgröße bewirkt werden kann, wird zwar nur ein geringerer
Verstärkungsüberschuß gebraucht, jedoch wird an Stelle dessen eine zusätzliche, mit Hilfe
nichtlinearer Bauelemente nachgebildete Verzerrungskennlinie benötigt, um mit ihrer Hilfe die zur Kompensation
dienenden verzerrten Schwingungen zu gewinnen, deren Natur durch die jeweilige nichtlineare
Gegentaktkemümie der Niederfrequenz-Endröhren bestimmt ist.
Es wäre grundsätzlich auch möglich, einen niedrigen Ruhestrom mit geringem Klirrfaktor bei Aussteuerung
zu verbinden, wenn die Gittervorspannung in einem von der Größe der jeweiligen Aussteuerung
abgeleiteten Maße geändert würde. Dabei müßte die Verstärkerschaltung mit einer Gegentakt-Endstufe
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H., Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Alfred Leifer, Berlin
Dipl.-Ing. Alfred Leifer, Berlin
ohne Aussteuerung für einen niedrigen Ruhestrom eingestellte Gittervorspannung mit zunehmender
Aussteuerung soweit positiver werden, wie es einem in bezug auf den Klirrfaktor ausreichend hohen
Ruhestrom entspicht. Die Verwirklichung dieses Gedankens erfordert aber einen zusätzlichen Gleichspannungsverstärker.
Außerdem müßte die Zeitkonstante der Gitterspannungseinstellung mit Rücksicht auf die niedrige Grenzfrequenz der Kopplungsmittel
zwischen der letzten Spannungsverstärker stufe und
der Treiberstufe, welche der Endstufe vorausgeht, so groß sein, daß sich im Betrieb bei jeder Aussteuerungszunahme,
größere Verzerrungen störend bemerkbar machen würden. Aus diesem Grunde ist dieser Gedanke in der Praxis nicht durchführbar.
Aus der deutschen Patentschrift 895 781 ist eine Lösung des auch der Erfindung zugrunde liegenden
Problemes bekannt, bei welcher die durch Wahl des Arbeitspunktes der beiden Endstufenröhren bei
kleineren Anodenruheströmen, als es zur verzerrungsfreien B-Verstärkung erforderlich wäre, zunächst
entstehenden Verzerrungen durch Anwendung mehrerer, über mehrere Stufen reichender Gegenkopplungskanäle
verringert werden sollen. Der Anwendung und der Wirkung dieser bekannten Schaltung
sind aber die im Zusammenhang mit Gegenkoppelschaltungen ganz allgemein erwähnten Grenzen
gesetzt, da die Stabilitätsschwierigkeiten berücksichtigt werden müssen. Außerdem ist mit Hufe von
Gegenkopplungen niemals ein vollständiger Ausgleich der Verzerrungen möglich. Hingegen ist mit Hilfe
von Kompensationsanordnungen theoretisch ein voll- . ständiger Ausgleich möglich, es kann sogar eine
Überkompensation erzielt werden.
In der deutschen Patentschrift 1124 093 ist im
Zusammenhang mit einer Entzerrung der am Kathodenwiderstand abgenommenen Gegenkoppelspan-
709 619/486
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nung eine Rückkopplung von Gleichtaktkomponenten Der Konzeption der erfindungsgemäßen Schaltung
möglich, die aber gemäß dem genannten Patent nicht liegt die Vorstellung zugrunde, daß es zur Erzielung
einzeln dimensionier- bzw. einstellbar sind. eines kleinen Klirrfaktors einer Gegentakt-Endstufe
Deshalb sind bei der bekannten Schaltung die in B-Betrieb genügt, bei einer gegebenen Aussteue-Gleichtaktkomponenten
nicht für eine gesonderte 5 rung die Überlappungsströme der beiden Gegentaktzusätzliche
Entzerrung ausnutzbar. Endröhren, also deren Anodenströme im Augenblick
In einer Verstärkerschaltung mit einer Gegentakt- des Nulldurchganges des zusammengesetzten AnEndstufe,
deren Arbeitspunkte auf den Steuerspan- odenwechselstromes der Gegentakt-Endstufe, auf den
nungs- bzw. Steuerstom-Ausgangsstrom-Kennlinien erforderlichen hohen Wert zu bringen, daß es dabei
einem wesentlich kleineren Ruhestrom gewählt io gegen nicht erforderlich ist, hierzu die Ruheströme
sind, als es der für den Klirrfaktor optimalen B-Ein- der beiden Röhren auf diesen Wert einzustellen. Die
stellung entspricht, und mit einer rückwärts wirk- entsprechende Anhebung der Überlappungsströme
samen Verbindung von ihrem Ausgangsstromkreis wird dadurch erzielt, daß der Wechselspannungszum
Steuerkreis zur Rückführung einer vom Aus- anteil der aus den in den beiden Ausgangsströmen in
gangskreis derart abgezweigten Spannung, daß diese 15 Gleichtakt zueinander auftretenden Stromanteilen
wenigstens einen Anteil einer aus den im Ausgangs- abgeleiteten Spannung zurückgeführt und vorzugs.-stromkreis
im Gleichtakt zueinander auftretenden weise verstärkt den Steuerelektroden aufgedrückt
Stromanteilen abgeleiteten Wechselspannung enthält, wird. Diese Wirkungsweise soll nachfolgend unter
zu den Steuerorganen zum wenigstens teilweisen Aus- Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert
gleich der durch die erwähnte Ruhestromeinstellung 20 werden.
entstehenden Verzerrungen ist erfindungsgemäß die In den F i g. 1 bis 3 sind Kurvenbilder gezeigt,
Größe des Anteiles der genannten abgeleiteten Wech- welche das Zusammenwirken der beiden Gegentakt-
selspannung (»Gleichtaktanteil«) an der vom Aus- B-Röhren sowie die Wirkung der besonderen Schal-
gangsstromkreis zum Steuerkreis rückgeführten Span- tung nach der Erfindung erkennen lassen. In Fig. 1
nung unabhängig von den übrigen Komponenten die- &5 ist in der Abszissenrichtung die Gitterspannung Ug
ser Spannung einstellbar. aufgetragen, während in der Ordinatenrichtung der
Die Verstärkerschaltung nach der Erfindung ist Anodenstrom/α aufgetragen ist, und zwar für die
ihrer Natur nach eine Kompensationsschaltung. Sie eine der beiden Gegentakt-Röhren in positiver Richerlaubt
eine vollständige Unterdrückung der zunächst tung, für die andere in negativer Richtung entspredurch
die Einstellung auf einen geringeren Ruhe- 30 chend der Zusammensetzung der beiden Stromanteile
strom als den optimalen B-Ruhestrom entstehenden in dem Gegentakt-Ausgangstransformator. Wird der
Verzerrungen; sogar eine Überkompensation ist Ruhestrom auf einen sehr kleinen Wert nahe Null
möglich. Die Schaltung nach der Erfindung ist grand- eingestellt, so ist die resultierende Gegentakt-Kennsätzlich
allgemein für alle Gegentaktstufen im B-Be- linie 1 aus den beiden beispielsweise quadratischen
trieb anwendbar, welche mit Entladungsröhren oder 35 Kennlinien der Gegentaktröhren zusammengesetzt
Transistoren versehen seht können. Besonders gün- und zeigt in der Nähe des Nulldurchganges einen
stige Wirkungen ergeben sich, wenn im Ausgang der deutlich abgesetzten Teil geringerer Steilheit. Wird
Endstufe Mittel zur Unterdrückung der geradzahligen eine solche Kennlinie mit einer Sinusspannung Ug
Harmonischen, beispielsweise eine Doppeldrossel ausgesteuert, so ergibt sich die in Fig. 2 dargestellte
oder ein Übertrager mit eng miteinander gekoppelten 4° verzerrte Anodenstromkurve 3. In F i g. 2 ist in der
Hälften, vorgesehen sind. Gegenüber den bekannten Ordinatenrichtung ebenso wie in Fig. 1 der Anoden-Kompensationsschaltungen,
welche mit der Über- strom Ia aufgetragen, während in der Abszissenlagerung
vorverzerrter Hilfsschwingungen arbeiten, richtung die Zeit t aufgetragen ist.
hat die Schaltung nach der Erfindung den Vorteil Die Kurve2 in Fig. 1 stellt die mit Hilfe der Aneinfacherer Ableitung der Kompensationsschwingun- 45 Wendung der Erfindung verbesserte Gegentakt-Kenn-.gen von dem Hauptverstärkerzug ohne Benötigung ν Knie dar, während Fig. 2 in der Kurve4 die durch zusätzlicher nichtlinearer Bauelemente, wie Dioden. Aussteuerung der Kennlinie 2 erhaltene Anoden-Außerdem ist die Einstellunq auf die günstigste Wir- wechselstromkurve zeigt. Dabei ist absichtlich der kung einfacher und der Phasenfehler der Konipen- Fall einer leichten Überkompensation der Versation nach den Grenzfrequenzen hin geringer. Fer- 50 Zerrungen zugrunde gelegt, um die Wirkung der ner ergibt sich eine selbsttätige Einstellung der Ent- Schaltung nach der Erfindung deutlicher erkennen zu zerrungswirkung in Abhängigkeit von der Amplitude lassen. Diese Wirkung wird nun unter Bezugnahme der im Hauptverstärkerzug übertragenen Schwin- auf Fig. 3 näher beschrieben,
gungen. Auch tritt eine Verringerung des erforder- In Fig. 3 ist in der Ordinatenrichtung der Zeitlichen Verstärkungsüberschusses ein. 55 ablauf t aufgetragen, während in der Abszissenrich-
hat die Schaltung nach der Erfindung den Vorteil Die Kurve2 in Fig. 1 stellt die mit Hilfe der Aneinfacherer Ableitung der Kompensationsschwingun- 45 Wendung der Erfindung verbesserte Gegentakt-Kenn-.gen von dem Hauptverstärkerzug ohne Benötigung ν Knie dar, während Fig. 2 in der Kurve4 die durch zusätzlicher nichtlinearer Bauelemente, wie Dioden. Aussteuerung der Kennlinie 2 erhaltene Anoden-Außerdem ist die Einstellunq auf die günstigste Wir- wechselstromkurve zeigt. Dabei ist absichtlich der kung einfacher und der Phasenfehler der Konipen- Fall einer leichten Überkompensation der Versation nach den Grenzfrequenzen hin geringer. Fer- 50 Zerrungen zugrunde gelegt, um die Wirkung der ner ergibt sich eine selbsttätige Einstellung der Ent- Schaltung nach der Erfindung deutlicher erkennen zu zerrungswirkung in Abhängigkeit von der Amplitude lassen. Diese Wirkung wird nun unter Bezugnahme der im Hauptverstärkerzug übertragenen Schwin- auf Fig. 3 näher beschrieben,
gungen. Auch tritt eine Verringerung des erforder- In Fig. 3 ist in der Ordinatenrichtung der Zeitlichen Verstärkungsüberschusses ein. 55 ablauf t aufgetragen, während in der Abszissenrich-
Es wurde bereits erwähnt, daß die Anwendung der tung entsprechend F i g. 1 die Gitterspannung Ug aufErfindung
bei Endstufen möglich ist, die mit Röhren getragen ist. Die Kurve 5, welche mit einer nicht
oder mit Transistoren bestückt sind. Da bei Ton- unterbrochenen Linie gezeichnet ist, stellt die sinusfrequenzverstärkern
großer Ausgangsleistung immer förmige Eingangs-Gitterwechselspannung dar. Die noch vorzugsweise Entladungsröhren angewendet 60 Aussteuerung der Gegentakt-Kennlinie 1 der Fig. 1
werden, soll in der folgenden Beschreibung der Ein- ergibt, wie schon erwähnt, die verzerrte Anodenfachheit
halber nur von Verstärkern mit Gegentakt- stromkurve3 der Fig. 2. Mit der als Punktreihe ge-Endröhren
in B-Betrieb mit einem symmetrischen zeichneten Kurve 8 der F i g. 3 ist der umgepolte
Ausgangsübertrager gesprochen werden. Es wird da- Wechselstromanteil der Gleichtaktspannung im Ausbei
aber untersteEt, daß alle Vorteile der Erfindung, 65 gangsstromkreis der Endstufenröhren, also beispielsdie
sich mit Verstärkern mit Entladungsröhren er- weise abgenommen an einem gemeinsamen Kathozielen
lassen, auch im Fall der Verwendung von denwiderstand, dargestellt. Dabei wurde zur Verein-Transistoren
an Stelle der Röhren eintreten. fachung angenommen, daß der Anodenstrom bereits
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unverzerrt ist, also im vorliegenden Fall aus je einer pensation in bezug auf die dritte Harmonische, auf
Sinushalbwelle bestehe. Diese Annahme bewirkt nur die Hälfte bis unter 30 % des unkompensierten Klirreine
geringe Änderung des sich ergebenden Korn- faktorwertes zurück. Dabei ergab sich diese relative
pensationsgrades. Nimmt man die Amplitude der ge- Herabsetzung des Klirrfaktors, wie nach dem zusamten
zurückgeführten Gleichtaktspannung von 5 gründe gelegten Prinzip auch zu erwarten ist, unab-Spitze
zu Spitze zu A an, so bleibt nach Unterdrük- hängig von der linearisierenden Wirkung gegebenenkung
des Gleichspannungsanteiles mittels eines Längs- falls vorhandener Strom- oder Spannungsgegenkoppkondensators
im Verstärkerzug oder in der Rück- lung innerhalb der Endstufe. Besonders vorteilhaft
führungsleitung von den Kathoden der Endstufe zu · ist daher die Kombination einer Verstärkerschaltung
einer Vorstufe der Wechselspannunganteil α mit den io nach der Erfindung mit zusätzlichen Mitteln zur
beiden Spitzenwerten 2/π · A und (1 — 2/π) -A. Rückkopplung von Gegentaktspannungen, vorzugs-
Die strichpunktierte Kurve 6 der Fig. 3 zeigt die weise mit der Wirkung einer Gegenkopplung, auf
gegenüber der Kurve 5 um etwa 20 % so weit ver- die Steuerorgane der Endstufe oder die entsprechengrößerte
Eingangswechselspannung, daß sich wieder den Steuerorgane einer Gegentakt-Vorstufe. Im
die gleichen Anodenspitzenströme ergeben. Die ge- 15 Niederfrequenzteil des untersuchten Senders wurden
strichelt gezeichnete Kurve 7 ist aus der Superposi- daher außer der Anwendung der Kompensationstion
der Kurven. 6 und 8 entstanden und zeigt den maßnahme nach der Erfindung sowohl Strom- als
Verlauf der Eingangswechselspannung unter Berück- auch Spannungsgegenkopplung verwendet,
sichtigung der Gleichtakt-Rückführung entsprechend Es ist im allgemeinen erforderlich, die von den der Kurve 8. Der Kurvenverlauf ist nur für das eine ao Ausgangsströmen abgeleitete Gleichtaktspannung vor Gitter der einen Gegenkontakt-Endröhre dargestellt. ihrer Zuführung zum Steuerkreis der Endstufen-Der entsprechende Spannungsverlauf für die andere röhren einer Verstärkung zu unterziehen. Dazu kann Röhre ist nicht gesondert gezeichnet. Man sieht, daß eine oder können mehrere Verstärkerstufen vorgedie positive Spitze der Gitterspannungskurve 7 gleich sehen sein. Zweckmäßigerweise werden als Verstärder der Kurve 5 ist, daß die negative Spitze jedoch 25 kerstufen zur Verstärkung der Gleichtaktspannung um den Betrag 2 · (1 — 2/π) · A größer geworden eine oder mehrere der Endstufe im Übertragungsweg ist. Der Momentanwert der Gitterspannung im Über- vorausgehende Vorverstärkerstufen, vorzugsweise lappungspunkt ist damit um den Betrag 2/π · A Gegentaktstufen, verwendet. Eine in dieser Weise positiver geworden und damit auch der Überlap- aufgebaute Schaltung ist in F i g. 4 dargestellt. Darin pungsstrom von ursprünglich im wesentlichen Null 30 ist die Quelle 9 für zwei erdsymmetrische Eingangsauf einen ausreichenden Wert heraufgesetzt. Wechselspannungen mit den Steuergittern der Gegen-
sichtigung der Gleichtakt-Rückführung entsprechend Es ist im allgemeinen erforderlich, die von den der Kurve 8. Der Kurvenverlauf ist nur für das eine ao Ausgangsströmen abgeleitete Gleichtaktspannung vor Gitter der einen Gegenkontakt-Endröhre dargestellt. ihrer Zuführung zum Steuerkreis der Endstufen-Der entsprechende Spannungsverlauf für die andere röhren einer Verstärkung zu unterziehen. Dazu kann Röhre ist nicht gesondert gezeichnet. Man sieht, daß eine oder können mehrere Verstärkerstufen vorgedie positive Spitze der Gitterspannungskurve 7 gleich sehen sein. Zweckmäßigerweise werden als Verstärder der Kurve 5 ist, daß die negative Spitze jedoch 25 kerstufen zur Verstärkung der Gleichtaktspannung um den Betrag 2 · (1 — 2/π) · A größer geworden eine oder mehrere der Endstufe im Übertragungsweg ist. Der Momentanwert der Gitterspannung im Über- vorausgehende Vorverstärkerstufen, vorzugsweise lappungspunkt ist damit um den Betrag 2/π · A Gegentaktstufen, verwendet. Eine in dieser Weise positiver geworden und damit auch der Überlap- aufgebaute Schaltung ist in F i g. 4 dargestellt. Darin pungsstrom von ursprünglich im wesentlichen Null 30 ist die Quelle 9 für zwei erdsymmetrische Eingangsauf einen ausreichenden Wert heraufgesetzt. Wechselspannungen mit den Steuergittern der Gegen-
Ausgehend von der durch die Rückführung des taktröhren 10 und 11 der ersten Verstärkerstufe ver-Wechselspannungsanteiles
der Gleichtaktspannung bunden. Auf die erste Verstärkerstufe folgt die zweite entsprechend der Erfindung geänderten Gitterwech- Verstärkerstufe mit den Gegentaktröhren 12 und 13.
selspannung, deren Verlauf in. der Kurve 7 der 35 Die Stromkreise dieser Röhren sind nur soweit dar-Fig.
3 wiedergegeben wird, wurde nun die resultie- gestellt, wie es für das Verständnis der Erfindung errende
Ersatzkennlinie 2 der Gegentakt-Endstufe forderlich ist. Eine Darstellung mit allen Einzelheiten
konstruiert, indem zu jedem Momentanwert der Ein- scheint nicht erforderlich zu sein, da die Schaltungsgangswechselspannung
mit dem Kurvenverlauf 6 der weise solcher Verstärkerstufen allgemein bekannt ist.
F i g. 3 die zugehörige Gitterspannung nach der 40 Auf die zweite Verstärkerstufe folgt die Gegentakt-Kurve
7 der F i g. 3 ermittelt und über die Ursprung- Endstufe mit den Röhren 14 und 15, von deren Anliche
Kennlinie 1 der Fig. 3 der zugehörige Anoden- öden die Primärwicklung des Gegentakt-Ausgangsstrom
der betreffenden Gegentaktröhre festgestellt transfonnators 16 gespeist wird. An den Klemmen 17
und eingetragen wurde. Auf diese Weise ergibt sich und 18 der Sekundärspule dieses Ausgangstransforzunächst
die resultierende Kennlinie 2 der einen 45 mators kann die Ausgangsleistung abgenommen
Gegentaktröhre, die darm zusammen mit der ent- werden.
sprechenden Kennlinie der anderen Gegentaktröhre In Anwendung der Erfindung ist eine Rückfühdie
gesamte Gegentaktkennünie 2 ergibt. Man erhält rung des Wechselspannungsanteiles der aus den in
dann mit dieser Kennlinie den Anodenwechselstrom den beiden Ausgangsröhren in Gleichtakt zueinander
gemäß Kurve4 der Fig. 2 mit unverändertem Spit- 50 auftretenden Stromanteilen abgeleiteten Spannung
zenwert gegenüber der Kurve 3 bei einer um 20 °/o über die beiden Verstärkervorstufen auf die Steuergegenüber
der ursprünglichen Gitterwechselspannung gitter der Endstufe vorgesehen. Während im Hauptgemäß Kurve5 der Fig. 3 erhöhten sinusförmigen Übertragungszug die Signalschwingungen von den
Eingangswecüselspannung gemäß Kurve 6. Verstärkerstufen mit den Röhren 10,11 und 12,13
Man erkennt aus den Kurven, daß in dem zu- 55 in Gegentakt verstärkt werden, werden diese Vorgrunde
gelegten FaU eine geringe Überkompensation stufen nun für die Verstärkung der zum Zweck der
der dritten Harmonischen vorhanden ist. Durch ge- Kompensation von Verzerrungen zurückzuführeneignete
Wahl des Betrages A der Gleichtakt-Rück- den Gleichtaktanteile auch im Gleichtakt benutzt. Zu
führung läßt sich ein Minimum der dritten Hanno- diesem Zweck ist eine Rückführungsleitung von dem
nischen bzw. der Gesamtverzerrungen einstellen. Da- 60 Verbindungspunkt der Kathoden der Endröhren 14
bei ist zu berücksichtigen, daß die zweite Harmo- und 15 zu dem Verbindungspunkt der Kathoden der
nische durch die Eigenschaften einer Gegenkontakt- Röhren der ersten Verstärkerstufe 10 und 11 vorgeschaltung
schon im wesentlichen ausgeschieden wird. sehen. Die Gleichtaktspannungen an dem Verbin-
Wie Vergleichsmessungen am Niederfrequenzteil dungspunkt der Kathoden 14 und 15 entstehen an
eines 300-kW-Senders mit Tonfrequenzmodulation 65 dem gemeinsamen Kathodenwiderstand 19. Auch die
gezeigt haben, ging der Klirrfaktor durch die Anwen- Kathoden der Röhren 10 und 11 sind über einen
dung der Erfindung und bei optimaler Einstellung gemeinsamen Kathodenwiderstand 20 mit Erde bzw.
des Betrages A1 d. h. bei optimaler Klirrfaktorkom- Masse verbunden. Zur Einstellung der erwähnten
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Amplituden A der RücKührungsspannung ist in der Während bei sehr kleinen Aussteuerungen mit An-Rückführungsleitung
der Widerstand 21 vorgesehen, odenwechselströmen, die klein gegenüber den eindessen
Größe so gewählt wird (z. B. durch ein Poten- gestellten Ruheströmen sind, die ursprüngliche
tiometer oder entsprechend bemessene Festwider- Röhrenkennlinie nahezu unverändert bleibt, werden
stände), daß möglichst die optimale Verzerrungs- 5 nach größeren Aussteuerungen und damit größeren
kompensation erreicht wird. Es ist ersichtlich, daß Amplituden hin die Werte der rückgeführten Gleichdieser
Widerstand zwischen dem Quellpunkt der taktwechselspannung und damit die Überlappungs-Rückführungsspannung
an den Kathoden der Röhren ströme größer, so daß auch die Abweichungen der 14 und 15 und dem Wirkungspunkt an den Kathoden Ersatzkennlinien von den ursprünglichen Röhrender
Röhren 10 und 11 in Reihe mit dem Kathoden- io kennlinien zunehmen.
widerstand 20 einen Spannungsteiler bildet und somit Es wurde bereits erwähnt, daß die sich einstellendie
Größe der rückgeführten Spannung bestimmt. den Überlappungsströme bzw. Ersatzkennlinien am-Der
Weehselspannungsanteil dieser rückgeführten plitudenabhängig sind. Dabei ist zu berücksichtigen,
Spannung wird nun in den beiden Verstärkerzweigen daß sich die Überlappungsströme erst allmählich auf
des Gegentaktvorverstärkerteiles gleichphasig durch- ig den der eingestellten Aussteuerung zugehörigen Wert
verstärkt und auf die Gitter der Endröhren über- einstellen. Dies liegt an der Zeitkonstante der Widertragen.
Dabei sind alle Röhrenstufen in Kathoden- stands-Kondensator-Kopplung innerhalb des Verbasisschaltung
dargestellt, jedoch sind auch andere stärkers. Beim plötzlichen Einschalten einer einzigen
Kombinationen möglich, in denen Anodenbasis-. Frequenz nicht zu geringer Amplitude wird im ersten
stufen verwendet werden. ao Augenblick die von den Kathoden der Endröhren
Fig. 5 zeigt eine Schaltung mit einer Klirrfaktor- abgenommene und verstärkte Gleichtaktspannung
kompensation nach der Erfindung und zusätzlicher einschließlich des darin enthaltenen Gleichspannungs-Stromgegenkopplung.
Einander entsprechende Teile anteiles auf die Gitter der Endröhren zurückgeführt,
sind in den Fig. 4 und 5 mit den gleichen Bezugs- Sie wirkt daher praktisch zunächst als eine Art
zeichen versehen. Abweichend von Fig. 4 ist in 25 Stromgegenkopplung, d.h. sie verringert entspre-Fig.
5 hauptsächlich der Schaltungsteil, welcher zur chend der eingestellten Gleichtaktrückführung nur
Rückführung des Wechselstromanteiles der Gleich- die Ausgangsamplitude. Erst nach einer durch den
taktspannungen im Ausgangsstrom der Endröhren Frequenzgang des gesamten Rückführungsweges, also
dient. Die Endröhren 14 und 15 weisen getrennte im allgemeinen durch die Widerstands-Kondensator-Kathodenwiderstände
22 und 23 auf. Der Spannungs- 30 Kombinationen, bestimmten Zeit ebbt der übertragene
verlauf über diesen Kathodenwiderständen enthält Gleichstromstoß ab und es bleibt allein der Wechselbei
symmetrischem B-Betrieb gleich große Gleich- stromanteil übrig, womit die Ausgangsamplitude und
und Gegentaktanteile. Die Gleichtaktanteile werden die Uberlappungsströme erst auf den nach Fig. 1
nun über die getrennten Rückführungsleitungen zu und 2 gegebenen Wert ansteigen. Im umgekehrten
den Kathoden der Röhren 10 und 11 zurückgeführt, 35 Fall einer plötzlich aufhörenden Eingangswechselwelche
über die getrennten Widerstände 24 und 25 spannung bleibt im ersten Augenblick der der vormit
Masse bzw. Erde verbunden sind. Die obere hergehenden Amplitude entsprechende Überlappungs-Rückführungsleitung
enthält den Kondensator 28, strom bestehen und geht erst allmählich zusammen
die untere den Kondensator 29, so daß nur die mit dem nun entgegengerichteten Gleichstromstoß
rückzuführenden Gleichtakt-Wechselgrößen durchge- 40 auf den Ruhewert bzw. den niedrigeren Wert einer
lassen werden. Die Widerstände 26 und 27 dienen kleineren Aussteuerung zurück. Bei dynamisch rasch
dazu, in jeder Rückführungsleitung den Amplituden- wechselnder Aussteuerung können also kleine Ausfaktor
A auf die optimale Klirrfaktorkompensation Steuerungen durch die von den größeren Aussteueeinzustellen.
Zur zusätzlichen Stromgegenkopplung rungswerten her stets nachwirkenden höheren Überder
Gegentakt-Wechselgrößen ist der Transformator 45 lappungsströme in der Linearität ihrer Übertragung
30 vorgesehen, dessen Primärwicklung an die Katho- noch günstig beeinflußt werden,
den der Röhren 14 und 15 angeschlossen ist, während In der Schaltung nach F i g. 4 bestimmen allein die Sekundärwicklung an die Kathoden der Vor- die Widerstands-Kapazitäts-Kopplungen des Verstufenröhren 10 und 11 angeschlossen ist. Auf diese Stärkerzuges den Frequenzgang der Gleichtaktrück-Weise wird durch den symmetrischen Gegentakt- 50 führung. Da deren Grenzfrequenz jedoch mit Rückanteil der auf die Kathoden der Röhren 10 und 11 sieht auf die Stabilität einer vorgesehenen Gegenrückgeführten Spannung eine Stromgegenkopplung kopplung im allgemeinen sehr niedrig gewählt werbewirkt, da ja die rückgeführte Spannung von der den muß, ergibt sich auf diese Weise eine relativ Größe des Ausgangsstromes in den Kathodenwider- große Abklingzeit für den rückgeführten Gleichständen der Endstufenröhren abhängig ist. In der 55 stromanteil, der sich bei großer Dynamik störend Schaltung nach Fi g. 5 wird also nicht nur der Klirr- bemerkbar machen könnte. Aus diesem Grunde ist in faktor speziell in bezug auf die dritte Harmonische der Schaltung nach Fig. 5 im Rückführungsweg entsprechend der Erfindung wirksam kompensiert, ebenfalls je eine Widerstands-Kondensator-Kombisondern es wird zusätzlich durch die Stromgegen- nation mit höherer Grenzfrequenz vorgesehen. Der kopplung eine Linearisierung der Klirrfaktorverrin- 60 zurückzuführende Frequenzbereich kann auch in gerung in bezug auf alle Harmonischen bewirkt. Da- mehrere Frequenzbereiche aufgeteilt werden und bei wird der restliche Anteil der dritten Harmoni- über miteinander parallelgeschaltete Rückführungsschen weiter mit der vollen Wirkung einer Gegen- wege übertragen werden, um auf diese Weise die kopplung verringert. Einschwingzeiten für jeden der Frequenzbereiche Eine besondere Eigenschaft der Kompensation- 65 soweit wie möglich zu verringern. Unter besonderen methode nach der Erfindung ist es, daß die Über- Umständen kann es auch vorteilhaft sein, den Frelappungsströme und damit die Ersatzkennlinien der quenzbereich der Gleichtakt-Rückführungsschaltung Gegentakt-Endstufe aussteuerungsabhängig sind. in Richtung der tiefen Tonfrequenzen einzuengen
den der Röhren 14 und 15 angeschlossen ist, während In der Schaltung nach F i g. 4 bestimmen allein die Sekundärwicklung an die Kathoden der Vor- die Widerstands-Kapazitäts-Kopplungen des Verstufenröhren 10 und 11 angeschlossen ist. Auf diese Stärkerzuges den Frequenzgang der Gleichtaktrück-Weise wird durch den symmetrischen Gegentakt- 50 führung. Da deren Grenzfrequenz jedoch mit Rückanteil der auf die Kathoden der Röhren 10 und 11 sieht auf die Stabilität einer vorgesehenen Gegenrückgeführten Spannung eine Stromgegenkopplung kopplung im allgemeinen sehr niedrig gewählt werbewirkt, da ja die rückgeführte Spannung von der den muß, ergibt sich auf diese Weise eine relativ Größe des Ausgangsstromes in den Kathodenwider- große Abklingzeit für den rückgeführten Gleichständen der Endstufenröhren abhängig ist. In der 55 stromanteil, der sich bei großer Dynamik störend Schaltung nach Fi g. 5 wird also nicht nur der Klirr- bemerkbar machen könnte. Aus diesem Grunde ist in faktor speziell in bezug auf die dritte Harmonische der Schaltung nach Fig. 5 im Rückführungsweg entsprechend der Erfindung wirksam kompensiert, ebenfalls je eine Widerstands-Kondensator-Kombisondern es wird zusätzlich durch die Stromgegen- nation mit höherer Grenzfrequenz vorgesehen. Der kopplung eine Linearisierung der Klirrfaktorverrin- 60 zurückzuführende Frequenzbereich kann auch in gerung in bezug auf alle Harmonischen bewirkt. Da- mehrere Frequenzbereiche aufgeteilt werden und bei wird der restliche Anteil der dritten Harmoni- über miteinander parallelgeschaltete Rückführungsschen weiter mit der vollen Wirkung einer Gegen- wege übertragen werden, um auf diese Weise die kopplung verringert. Einschwingzeiten für jeden der Frequenzbereiche Eine besondere Eigenschaft der Kompensation- 65 soweit wie möglich zu verringern. Unter besonderen methode nach der Erfindung ist es, daß die Über- Umständen kann es auch vorteilhaft sein, den Frelappungsströme und damit die Ersatzkennlinien der quenzbereich der Gleichtakt-Rückführungsschaltung Gegentakt-Endstufe aussteuerungsabhängig sind. in Richtung der tiefen Tonfrequenzen einzuengen
Claims (9)
1. Verstärkerschaltung mit einer Gegentakt-Endstufe, deren Arbeitspunkte auf den Steuerspannungs-
bzw. Steuerstrom-Ausgangsstrom-Kennlinien bei einem wesentlich kleineren Ruhestrom
gewählt sind, als es der für den Klirrfaktor optimalen B-Einstellung entspricht, und mit einer
rückwärts wirksamen Verbindung von ihrem Ausgangsstromkreis zum Steuerkreis zur Rückführung
einer vom Ausgangskreis derart abgezweigten Spannung, daß diese wenigstens einen Anteil
einer aus den im Ausgangsstromkreis im Gleichtakt zueinander auftretenden Stromanteilen abgeleiteten
Wechselspannung enthält, zu den Steuerorganen zum wenigstens teilweisen Ausgleich der
durch die erwähnte Ruhestromeinstellung entstehenden Verzerrungen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe des Anteiles der genannten abgeleiteten Wechselspannung (»Gleichtaktanteil«)
an der vom Ausgangsstromkreis zum Steuerkreis rückgeführten Spannung unabhängig
von den übrigen Komponenten dieser Spannung einstellbar ist
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Ausgangsströmen
abgeleitete Gleichtaktspannung vor ihrer Zuführung zum Steuerkreis eine oder mehrere Verstärkerstufen
durchläuft.
3. Schaltung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkerstufe bzw. Verstärkerstufen
zur Verstärkung der Gleichtaktspannung eine oder mehrere der Endstufe im Übertragungsweg vorausgehende Vorverstärkerstufen,
vorzugsweise Gegentaktstufen, verwendet sind.
4. Schaltung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung so
zweier Entiadungsröhren-Gegentakt-Vorverstärkerstufen (10,11; 12,13) in Kathodenbasisschaltung
als Mittel zur Rückführung der Gleichtaktspannung eine Leitungsverbindung von den miteinander
verbundenen, über einen gemeinsamen Widerstand (19) mit Erde bzw. Masse verbundenen
Kathoden der Endröhren (14,15) zu den ebenfalls miteinander verbundenen und über
einen gemeinsamen Widerstand (20) mit Erde oder Masse verbundenen Kathoden der Röhren
(10,11) der ersten der beiden genannten Gegentakt-Vorverstärkerstufen
vorgesehen ist.
5. Schaltung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendimg
zweier Entladungsröhren-Gegentakt-Vorverstärkerstufen
(10,11; 12,13) in Kathodenbasisschaltung
als Mittel zur Rückführung der Gleichtaktspannung mit zusätzlicher Gegenkopplung einer
Gegentaktspannung je eine unmittelbare Leitungsverbindung zwischen der Kathode einer der Endröhren
(14,15) und der Kathode der auf. derselben Verstärkerseite liegenden Röhre (10 bzw.
11) der ersten der beiden genannten Gegentakt-Vorverstärk-erstufen
vorgesehen ist und die Kathoden über in derselben Röhrenstufe untereinander
gleich große, aber getrennte Widerstände (22,23 bzw. 24,25) mit Erde bzw. Masse verbunden
sind.
6. Schaltung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jede der Leitungsverbindungen
ein im wesentlichen ohmscher Widerstand (21 bzw. 26,27) eingeschaltet ist.
7. Schaltung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jede der beiden
Leitungsverbindungen ein Kondensator (28,29) von solcher Größe eingeschaltet ist, daß die rückzuführenden
Gleichtakt-Wechselgrößen durchgelassen werden.
8. Schaltung nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Gegentakt
- Gegenkoppelspannung ein Wechselspannungsübertrager (30) vorgesehen ist, dessen Primärwicklung
mit ihren Enden an die Kathoden der Endröhren (14,15) und dessen Sekundärwicklung
mit ihren Enden an die Kathoden der ersten der beiden genannten Gegentakt-Vorverstärkerstufen
(10,11) angeschlossen ist.
9. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einem oder mehreren
zur Rückführung von Gleichtakt-Wechselgrößen dienenden Leitungsverbindungen eine
Widerstands-Kondensator-Kombination (26, 28 bzw. 27,29) von höherer unterer Grenzfrequenz
als die der Übertragungsmittel im ■Hauptverstärkerzuge vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1124093.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1124093.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 619/486 7.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965T0028859 DE1246036B (de) | 1965-06-24 | 1965-06-24 | Verstaerkerschaltung mit einer Gegentakt-Endstufe |
| CH909666A CH440380A (de) | 1965-06-24 | 1966-06-23 | Verstärkerschaltung mit einer Gegentakt-Endstufe |
| FR66929A FR1484547A (fr) | 1965-06-24 | 1966-06-24 | Montage amplificateur à étage final en push-pull |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965T0028859 DE1246036B (de) | 1965-06-24 | 1965-06-24 | Verstaerkerschaltung mit einer Gegentakt-Endstufe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1246036B true DE1246036B (de) | 1967-08-03 |
Family
ID=7554470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965T0028859 Withdrawn DE1246036B (de) | 1965-06-24 | 1965-06-24 | Verstaerkerschaltung mit einer Gegentakt-Endstufe |
Country Status (2)
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|---|---|
| CH (1) | CH440380A (de) |
| DE (1) | DE1246036B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS53101248A (en) * | 1977-02-16 | 1978-09-04 | Hitachi Ltd | Low-frequency power amplifier |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124093B (de) * | 1959-07-03 | 1962-02-22 | Telefunken Patent | Verstaerkerschaltung mit Gegenkopplung |
-
1965
- 1965-06-24 DE DE1965T0028859 patent/DE1246036B/de not_active Withdrawn
-
1966
- 1966-06-23 CH CH909666A patent/CH440380A/de unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124093B (de) * | 1959-07-03 | 1962-02-22 | Telefunken Patent | Verstaerkerschaltung mit Gegenkopplung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH440380A (de) | 1967-07-31 |
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