DE1278562B - Schaltungsanordnung zur Linearisierung der Amplitudenkennlinie eines Leistungsverstaerkers - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Linearisierung der Amplitudenkennlinie eines LeistungsverstaerkersInfo
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- H01J25/02—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
- H01J25/10—Klystrons, i.e. tubes having two or more resonators, without reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the zone of the input resonator
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H03f
Deutsche Kl.: 21 a4-29/50
Nummer: 1278 562
Aktenzeichen: P 12 78 562-5-35 (N 20563)
Anmeldetag: 19. September 1961
Auslegetag: 26. September 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Linearisierung der Amplitudenkennlinie
eines Leistungsverstärkers, bestehend aus einem mit dem Eingangskreis des Verstärkers unmittelbar
und einem weiteren mit dem Ausgangskreis des Verstärkers über ein Dämpfungsglied verbundenen
Gleichrichterkreis, deren Ausgänge mit einer Vergleichsschaltung verbunden sind, in der ein von der
Linearität der Amplitudenkennlinie abhängiges Differenzsignal gebildet wird. Unter der Amplitudenkennlinie
eines Leistungsverstärkers wird im vorliegenden Sinn die Kennlinie verstanden, die den
Zusammenhang zwischen der Amplitude der Ausgangsleistung und der Amplitude der Eingangsleistung wiedergibt.
Es ist bekannt, zum Korrigieren der von einem Röhrenverstärker herbeigeführten Verzerrung eine
Gegenkopplung anzuwenden (niederländische Patentschrift 19707). Durch diese Gegenkopplung wird
jedoch die Verstärkung erheblich herabgesetzt.
Es ist weiterhin (aus der schweizerischen Patentschrift 260 999) bekannt, zur linearen Verstärkung
einer amplitudenmodulierten Eingangswelle eines Röhrenverstärkers einen Teil der Eingangs- und einen
Teil der Ausgangswelle dieses Röhrenverstärkers gleichzurichten, daraus eine Differenzsteuerspannung
zu bilden und damit die Eingangswelle derart zu modulieren, daß die Wellenform der Amplitudenumhüllenden
der Ausgangswelle praktisch gleich der der Eingangswelle wird. Eine derartige Anordnung
zeigt auch die USA.-Patentschrift 2 252 049.
Es ist ferner (aus der deutschen Patentschrift 764406) ein Verfahren zur Amplitudenmodulation
durch Lastmodulation für Ultrakurzwellen bekannt, also ein sogenanntes Absorptionsmodulationsverfahren,
bei dem in einem Lecherkreis der Innenwiderstand einer Triode durch die an das Gitter der Triode
angelegte modulierende Spannung geändert und damit dieser Lecherkreis unterschiedlich belastet und
infolgedessen moduliert wird. Die Anode der Triode ist in dieser bekannten Schaltung über gegeneinandergeschaltete
Dioden mit zwei verschiedenen zueinander symmetrisch liegenden Punkten des Lechersystems
verbunden.
Nur dann, wenn die Dioden über einen genügend großen Bereich ihrer Kennlinien genau gleich sind,
läßt sich auch die Modulationskennlinie in genügend großem Bereich linear halten. Jeder Unterschied in
den Diodenkennlinien führt also zu Nichtlinearitäten der Modulationskennlinie und daher zu Verzerrengen
im Ausgangssignal.
Schließlich ist noch ein Transistorverstärker mit Schaltungsanordnung zur Linearisierung der
Amplitudenkennlinie eines Leistungsverstärkers
Amplitudenkennlinie eines Leistungsverstärkers
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dr.-Ing. H.-D. Zeller, Patentanwalt,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Jacques Cayzac, La Varenne, Saint-Hilaire, Seine; Claude Ducot, Neuilly (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 22. September 1960 (839 280)
Unterdrückung nichtlinearer Verzerrungen in einer Stufe durch Gewinnung einer Differenzspannung aus
dem Eingangs- und Ausgangssignal und Verkleinerung der Verstärkung einer Vorstufe durch Zuführung
dieser Differenzspannung vorgeschlagen worden.
Von diesem Stand der Technik geht die Erfindung aus. Sie bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein durch das Differenzsignal gesteuerter Belastungskreis (CV) gegebenenfalls über
einen Impedanztransformator (77) mit einer zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangskreis des
Leistungsverstärkers liegenden Zwischenkreis verbunden ist.
Die Anordnung nach der Erfindung arbeitet also ganz anders als z. B. die Anordnung nach der deutschen
Patentschrift 764406. Die Gleichrichterkreise können nämlich bei der Erfindung derart bemessen
werden, daß die Arbeitspunkte immer im linearen Teil der Kennlinien liegen.
Nach der Erfindung kann der veränderliche Belastungskreis der Gitter-Anoden-Raum einer Triode
sein.
Auch kann der veränderliche Belastungskreis durch ein Ferritelement gebildet werden. Derartige
809 618/208
Ferrite sind ζ. B. bei Meinke/Gundlach, »Taschenbuch der Hochfrequenztechnik«, 2. Auflage,
1962, insbesondere S. 394, angegeben.
Weiterhin kann nach der Erfindung der Leistungsverstärker ein Mehrkammer-Klystron-Leistungsverstärker
sein.
Die Erfindung wird nachstehend für ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Schaltungsanordnung eines Klystron-Verstärkers,
Fig. 2 ein Kennlinienfeld PS = f (PE).
Eine zu verstärkende Hochfrequenzenergie (F i g. 1) wird über eine Koppelschleife C1 dem Eingang
eines Klystrons K mit drei Hohlraumresonatoren zugeführt. Die Anzahl der Hohlraumresonatoren
ist nicht wesentlich, weil die beschriebene Linearisierungsschaltung an jedes Mehrkammer-Klystron angeschlossen
werden kann.
Parallel zu dem Mehrkammer-Klystronverstärker (aus dem die verstärkte Energie über eine Koppelschleife
C 2 entnommen wird) ist eine Vergleichsschaltung geschaltet, die am Eingang des Klystronverstärkers
aus einem ersten Gleichrichterkreis D1 und am Ausgang aus einem Dämpfungsglied A und a5
einem zweiten Gleichrichterkreis D 2 besteht. Der Dämpfungsfaktor des Gliedes A ist derartig, daß,
wenn die Verstärkung linear ist, die von den Kreisen Dl und D 2 gelieferten Signale ungeachtet des
Eingangsleistungspegels einander gleich sind.
Diese Signale werden der Vergleichsschaltung C zugeführt, die daher ein Differenzsignal in Abhängigkeit
von der Linearitätsabweichung im Verstärker liefert.
Dieses Differenzsignal steuert einen veränderlichen Belastungskreis CV, der über einen Impedanztransformator
TI die Kreisgüte eines mittleren Hohlraumresonators des Klystronverstärkers bestimmt
und diese in geeigneter Weise ändert. Eine Steilheitsabweichung des Klystronverstärkers wird unmittel-
bar korrigiert, indem nämlich der Augenblickswert der Kreisgüte eines Zwischenhohlraumresonators
(bzw. einer Zwischenkammer des Klystronverstärkers) geändert wird.
Der veränderliche Belastungskreis kann aus dem Gitter-Anoden-Raum einer Triode bestehen, dessen
Vorspannung das vom Vergleichskreis gelieferte Differenzsignal ist. Die Vorspannung der Triode beeinflußt
also die Amplitudenkennlinie der Zwischenkammer.
Fig. 2 zeigt eine Kennlinie FS = f(PE) des Ausgangsenergieniveaus
PS in Abhängigkeit vom Eingangsenergienieveau PE für drei bestimmte Werte
der Vorspannung. Dabei zeigen die ausgezogenen Kennlinien einen Höchstwert Vp max, einen Mittelwert
Fpmoy und einen Mindestwert Vp min einer
Vorspannung Vp. Eine Betrachtung dieser Kennlinien lehrt, daß es möglich ist, derartige Werte der
veränderlichen Vorspannung zu bestimmen, daß sich eine lineare Amplitudenkennlinie für wachsende
Werte des Eingangsenergienieveaus (gestrichelten Kurve) ergibt und daß das vom Vergleichskreis gelieferte
Differenzsignal den geeigneten Augenblickswert der Vorspannung gut darstellt, weil dieses das
Ergebnis der Differenz zwischen dem wirklichen Ausgangsenergieniveau und dem einer unverzerrten
Verstärkung entsprechenden Ausgangsenergieniveau ist.
Die Schaltungsanordnung läßt sich an Signale jeder Art anpassen. Wenn die Gleichspannungskomponente
durchgelassen werden muß, genügt es, dem geschilderten Kreis einen Gleichstromverstärker zuzusetzen,
der z. B. zwischen dem veränderlichen Belastungskreis und dem Impedanztransformator TI geschaltet
wird.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung kann zum Korrigieren der Linearitätsabweichungen eines
Röhrenverstärkers Anwendung finden, der mehrere Stufen und geeignete Resonanzkreise enthalten kann.
Sie kann auch beim Fernsehen Anwendung finden, bei der sich dann die Korrektur auf das Ganze oder
einen Teil des Videobereichs bezieht. Auch ist es für weniger hohe Frequenzen möglich, den Belastungskreis
z. B. aus Ferritelementen aufzubauen.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Linearisierung der Amplitudenkennlinie eines Leistungsverstärkers,
bestehend aus einem mit dem Eingangskreis des Verstärkers unmittelbar und einem weiteren
mit dem Ausgangskreis des Verstärkers über ein Dämpfungsglied verbundenen Gleichrichterkreis,
deren Ausgänge mit einer Vergleichsschaltung verbunden sind, in der ein von der Linearität der
Amplitudenkennlinie abhängiges Differenzsignal gebildet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß ein durch das Differenzsignal gesteuerter Belastungskreis (CV), gegebenenfalls über einen
Impedanztransformator (TI), mit einer zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangskreis des Leistungsverstärkers
liegenden Zwischenkreis verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der veränderliche Belastungskreis
der Gitter-Anoden-Raum einer Triode ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der veränderliche Belastungskreis
durch ein Ferritelement gebildet ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Leistungsverstärker ein Mehrkammer-Klystron-Leistungsverstärker ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 764 406;
schweizerische Patentschrift Nr. 260 999;
niederländische Patentschrift Nr. 19 707;
USA.-Patentschrift Nr. 2 252 049.
Deutsche Patentschrift Nr. 764 406;
schweizerische Patentschrift Nr. 260 999;
niederländische Patentschrift Nr. 19 707;
USA.-Patentschrift Nr. 2 252 049.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 618/208 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR839280A FR1275031A (fr) | 1960-09-22 | 1960-09-22 | Perfectionnements aux procédés de linéarisation de la caractéristique d'amplitude des amplificateurs de puissance |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1278562B true DE1278562B (de) | 1968-09-26 |
Family
ID=8739488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN20563A Pending DE1278562B (de) | 1960-09-22 | 1961-09-19 | Schaltungsanordnung zur Linearisierung der Amplitudenkennlinie eines Leistungsverstaerkers |
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| Country | Link |
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Also Published As
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|---|---|
| FR1275031A (fr) | 1961-11-03 |
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