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DE1244053B - Verfahrbares Geruest fuer Stahlgliederbaender - Google Patents

Verfahrbares Geruest fuer Stahlgliederbaender

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Publication number
DE1244053B
DE1244053B DEG45366A DEG0045366A DE1244053B DE 1244053 B DE1244053 B DE 1244053B DE G45366 A DEG45366 A DE G45366A DE G0045366 A DEG0045366 A DE G0045366A DE 1244053 B DE1244053 B DE 1244053B
Authority
DE
Germany
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rail
steel link
elements
intermediate frame
Prior art date
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Pending
Application number
DEG45366A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Grebe
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1244053B publication Critical patent/DE1244053B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/02Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G21/10Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors movable, or having interchangeable or relatively movable parts; Devices for moving framework or parts thereof
    • B65G21/14Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors movable, or having interchangeable or relatively movable parts; Devices for moving framework or parts thereof to allow adjustment of length or configuration of load-carrier or traction element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G41/008Means for moving conveyor frames and control arrangements therefor frames mounted on wheels or caterpillar
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

  • Verfahrbares Gerüst für Stahlgliederbänder Die Erfindung bezieht sich auf ein verfahrbares Gerüst für durch mitlaufende Rollen doppeitrumig in Schienen geführte Stahlgliederbänder bzw. Stahlgliederbandabschnitte. Sie sucht ein solches Gerüst derart auszubilden, daß es seinerseits mit möglichst großer Schnelligkeit und Sicherheit auf Gleisen verfahren und mit möglichst geringem Aufwand gefertigt werden kann. Dabei kommt es insbesondere auf die Ausbildung der Verbindungen zwischen den aneinanderstoßenden verfahrbaren Gerüstabsclmitten an. Es ist an sich bekannt, die Radsätze des verfahrbaren Gerüstes durch Zug und Druck übertragende Verbindungselemente etwa in der Ebene ihrer Achsen aneinander anzuschließen und die oberhalb der Radsätze anzuordnenden Abschnitte der Schienenführung des Stahlgliederbandes durch Federpakete miteinander zu verbinden, die eine Gelenkstelle zwischen den aufeinanderfolgenden Schienenabschnitten darstellen und gegenseitige Abwinkelungen der Schienenabschnitte ohne Unterbrechung der Schiene nenführung zulassen.
  • Es ist ferner bekannt, aus aufeinanderfolgenden Abschnitten des verfahrbaren Gerüstes einzelne Gerüstwagen zu bilden, deren jeder am einen Ende mit einem Doppelradsatz versehen und am anderen Ende durch ein Kugelgelenk und Federpakete mit dem folgenden Wagen verbunden ist. Dabei ist die Verbindung der aufeinanderfolgenden Wagen in den Bereich der Schienenabschnitte des Stahlgliederbandes verlegt, die die Längsträger der Gerüstwagen bilden.
  • Die den Zug und Druck übertragenden Gelenke liegen dabei so hoch über den Achsen der Radsätze, daß deren sichere Fiihrung in den Gleisen beeinträchtigt wird.
  • In beiden Fällen machte die Verwendung von Federpaketen für die Verbindung der Schienenabschnitte es schwierig, eine einwandfreie Zusammenarbeit zwischen den das Obertrum und das Untertrum der Stahlgliederbandschienen verbindenden Federpaketen zu erreichen, so daß sich beim Durchfahren von Gleiskurven Spannungen oder Verklemmungen ergeben können, die unter Umständen Entgleisungen der Radsätze des verfahrbaren Gerüstes zur Folge haben. Dies machte es notwendig, Gleiskurven in einem sehr langsamen Tempo zu durchfahren, so daß die große Beweglichkeit der Förderglieder des Stahlgliederbandes gegeneinander, die einen der wichtigsten Vorteile eines solchen verfahrbaren Bunkerbandes gegenüber den mit einem Kratzerförderer ausgerüsteten sogenannten Bunkerzügen bildet, nicht genügend zum Tragen kommt. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß aus Abschnitten der Schienenführung des Stahlgliederbandes bestehende Zwischengerüstabschnitte, bei denen die oberen und unteren Laufschienen über eine gemeinsame Gabel verbunden sind, in wagenartige, an beiden Enden mit je einem Radsatz und oberhalb der Radsätze ihrerseits mit über ihre Länge reichenden Abschnitten der Schienenführung des Stahlgliederbandes versehene Elemente eingehängt sind, wobei an den wagenartigen Elementen im Bereich jeder Radachse ein Kugelgelenk unverschieblich und oberhalb dieser beiden Kugelgelenke je ein weiteres in Förderrichtung verschiebliches, durch Druckmittel in seiner Normalstellung gehaltenes Kugelgelenk befestigt ist und an den unverschieblichen Kugelgelenken z. B. als Stangen oder Rohre ausgebildete Verbindungsglieder, die der zugfesten und drucksteifen Verbindung der wagenartigen, Elemente dienen, und an den verschieblichen Kugelgelenken die Zwischengerüstabschnitte über ihre Gabeln derart aufgehängt sind, daß ihre Schienenabschnitte gegen Kippen gesichert und ohne Unterbrechung-der Schienenführung in horizontaler und vertikaler Richtung abwinkelbar an die den wagenartigen Elementen zugeordneten Abschnitte der Schienenführung anschließen.
  • Es ist an sich bekannt, nicht mit Schienen versehene Fördergestelle durch Kugelgelenke gelenkig und biegungssteif miteinander' zu verbinden, oder aber solche nicht mit Schienen versehene Fördergestelle über Universalgelenke und Federn miteinander zu verbinden. Dadurch wird es aber keineswegs nahegelegt, Fördergestelle, die Schienenabschnitte für die Führung eines Stahlgliede,ibandes aufweisen, etwa in der Ebene der Radsätze mit Kugelgelenken der einen Art und gleichzeitig iris der Ebene der Stahlgliederbandschienen mit Kugelgelenken der anderen Art zu versehen. Eben dadurch wird aber das eingangs genannte Problem gelöst, ein aus solchen Fördergestellen bestehendes Gerüst derart auszubilden, daß es seinerseits mit möglichst großer Schnelligkeit und Sicherheit auf Gleisen verfahrbar ist.
  • Die an beiden Enden je einen Radsatz aufweisenden wagenartigen Elemente des Gerüstes bilden mit den in Kugelgelenke, die nahe den Achsen ihrer Radsätze angeordnet sind, eingehängten Verbindungsgliedern den eigentlichen über die Gleise zu verfahren den Zug. Da die Gelenkpunkte dieses Zuges, an denen sich die wagen artigen Elemente gegeneinander abstützen, sehr niedrig liegen, sind seine Radsätze gut gegen Entgleisen gesichert. Diese wagenartigen Elemente sind mit über ihre Länge reichenden Teilabschnitten der Schienenführung des Stahlgliederbandes versehen, an deren Enden weitere, und zwar mit den restlichen Abschnitten der Stahlgliederbandschienen versehene Zwischengerüstabschnitte einhängbar sind. Die Zwischengerüstabschnitte nehmen an der Übertragung der Zug- und Druckkräfte im wesentlichen nicht teil. Die Längsverschieblichkeit der Kugelgelenke, in die sie eingehängt werden, ist notwendig, damit der Zug zwängungsfrei auch Mulden und Sättel durchfahren kann, wobei sich die Länge der Schienenführung des Stahlgliederbandes gegenüber der durch die Länge der wagenartigen Elemente und ihrer Verbindungsglieder gegebenen Länge des Zuges vermindern oder vergrößern muß. Das Spiel, das zu diesem Zweck die in wechselnder Folge den wagenartigen Elementen und den Zwischengerüstabschnitten zugeordneten Abschnitte der Schienenführung des Stahlgliederbandes gegeneinander aufweisen müssen, ermöglicht gleichzeitig ihre gegenseitige Abwinkelung in horizontalen Kurven der Gleisführung, wobei die in sich geraden Schienenabschnitte des Stahlgliederbandes in an sich bekannter Weise an der Stoßstelle einen Knick bilden und sich in der Innenkurve zusammenschieben und in der Außenkurve sich ohne Unterbrechung der Schienenführung auseinanderziehen. Das Entstehen scharfer Knicke die die Führung des Stahlgliederbandes beeinträchtigen könnten, wird dabei automatisch dadurch verhindert, daß der Kurvenradius der Schienenführung des Stahlgliederbandes stets dem Kurvenradius entsprechen muß, der dem verfahrbaren Gerüst durch die Verlegung seiner Gleisanlagen vorgeschrieben ist.
  • Durch die eingehängten Zwischengerüstabschnitte werden in Kurven zusätzliche Kräfte auf die Spurkränze der Radsätze höchstens insofern ausgeübt, als die Förderglieder des in den Schienenführungen befindlichen (und zwar während der Fahrt des verfahrbaren Gerüstes praktisch stets in Ruhe befindlichen) Stahlgliederbandes in eine Kurve gedrückt werden.
  • Die dafür benötigten Kräfte sind gering. Es verbleibt also nur noch die Notwendigkeit, die zwischen die wagenartigen Elemente in die längsverschieblichen Kugelgelenke eingehängten Zwischengerüstabschnitte gegen Kippen zu sichern. Dies ist durch entsprechende Unterstützung der Zwischengerüstabschnitte an den Stoßstellen der Schienenabschnitte leicht durchführbar.
  • Eine besonders gute Sicherung des verfahrbaren Gerüstes ist dann gegeben, wenn die wagenartigen Elemente verhältnismäßig kurz und die Zwischengerüstabschnitte verhältnismäßig lang gehalten werden. Dadurch wird erreicht, daß die Achsen der einzelnen Radsätze des verfahrbaren Gerüstes sich möglichst senkrecht zu den Schienen stellen und daß die einzelnen Räder möglichst gleichmäßig belastet werden, so daß sie möglichst unbeeinflußt von Ungenauigkeiten in der Verlegung der Gleise bleiben. Sollte die linke Schiene, wie es beim Stollenbau und im Streckenvortrieb unter Tage - also in Anlagen, die die vorzugsweisen Einsatzmöglichkeiten für ein solches verfahrbares Gerüst bieten - leicht geschehen kann, in ihrer Höhenlage örtlich nicht genau mit der rechten Schiene des Gleises übereinstimmen, so ergibt sich daraus wegen der Kürze der wagenartigen Elemente nicht die Notwendigkeit, deren eine Achse gegenüber ihrer anderen Achse zu verstellen. Der Abstand der wagenartigen Elemente voneinander ist dagegen so groß, daß die ihnen zugeordneten Schienenabschnitte des Stahlgliederbandes, die die Längsträger der Zwischengerüstabschnitte bilden, gemäß ihrer entsprechend großen Länge sich ohne Schwierigkeit im erforderlichen Ausmaß verwinden, sich also der Verwindung der Gleisebene anpassen können.
  • Dabei wird eine niedrige Bauhöhe des Gerüstes, also auch eine niedrige Lage seines Schwerpunktes, wie sie gemäß der gegebenen Problemstellung für die Schnelligkeit und Sicherheit des Transportes von besonderer Bedeutung ist, dadurch gewährleistet, daß die Radsätze der wagenartigen Elemente von den Mulden der im Untertrum stehenden Banddecke des Stahlgliederbandes beiderseits umgriffen werden.
  • Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung sind die für das Einhängen der Zwischengerüstabschnitte vorgesehenen Kugelgelenke in ihrer Normalstellung senkrecht über den für die Befestigung der Verbindungselemente vorgesehenen Kugelgelenken, und diese wiederum senkrecht über den Achsen der Radsätze angeordnet. Die der Befestigung der Verbindungsglieder dienenden Kugelgelenke jedes Wagens sind miteinander durch eine Lasche verbunden, die der direkten Übertragung der Zugkräfte innerhalb der wagenartigen Elemente dient.
  • Die der Einhängung der Zwischengerüstabschnitte dienenden Kugelgelenke sind je im Auge eines in Längsrichtung des Wagens verlaufenden Augenbolzens angeordnet, der in einer quer zur Förderrichtung des wagenartigen Elementes verlaufenden Platte gelagert ist. Diese Platte ist ihrerseits an den Trägern der den wagenartigen Elementen zugeordneten Abschnitte der Stahlgliederbandschienen befestigt und dient zugleich als Widerlager je einer vor und einer hinter der Platte angeordneten vorgespannten Feder bzw. Gruppe von Federn. Sobald sich der Augenbolzen mit dem Kugelgelenk in Förderrichtung verschieben will, wirkt die eine dieser Federn (Federgruppen) auf einen dem Augenbolzen zugeordneten Anschlag, z. B. eine auf ihn aufgeschraubte Büchse.
  • Sobald sich der Augenbolzen mit dem Kugelgelenk entgegen der Förderrichtung verschieben will, wirkt die andere dieser Federn (Federgruppen) auf einen ebensolchen, dem anderen Ende des Augenbolzens zugeordneten Anschlag. Die Federn suchen also das Kugelgelenk in seiner Normalstellung zu halten, gegen ihren Druck läßt es sich in Förderrichtung bzw entgegen der Förderrichtung verschieben. Bewegungen des Augenbolzens in anderen Richtungen werden dadurch verhindert, daß er nicht nur in der genannten Platte sondern gleichzeitig in weiteren parallel zu ihr angeordneten Platten gelagert ist.
  • In dieses längsverschiebliche Kugelgelenk werden die Zwischengerüstabschnitte mitteIs einer an ihnen angeordneten Gabel eingehängt, die das Auge des Augenbolzens und somit das Kugelgelenk mit Spiel umgreift. Diese Gabel nimmt einen das Kugelgelenk durchdringenden Querbolzen auf. Vor der Einführung des Querbolzens werden die den Zwischengerüstabschnitten zugeordneten Schienenabschnitte teleskopartig in die den wagenartigen Elementen zugeordneten Schienenabschnitte eingeführt, so daß sie, solange die Gabel und das Kugelgelenk durch den Querbolzen verbunden sind, bei jeder möglichen Ste.llung des Kugelgelenks kippsicher in ihnen gelagert sind. Der Spalt zwischen den aufeinanderfolgenden Schienenabschnitten, der sich beim Durchfahren von Sätteln oder Mulden mit der Verschiebung des Kugelgelenks vergrößert oder verkleinert und beim Durchfahren horizontaler Kurven an der Außenseite der Kurve weiter, an ihrer Innenseite enger wird, liegt dabei entweder in der Vertikalebene des Kugelgelenks und wird durch zungenartige Vorsprünge der Schienenabschnitte überbrückt, die in entsprechende Ausnehmungen der anschließenden, in diesem Fall taschenartig erweiterten Schienenabschnitte eingreifen. Oder die aufeinanderfolgenden Schienenabschnitte sind in der Vertikalebene des Kugelgelenks durch Horizontalgelenke aneinander angeschlossen, und der betreffende Spalt liegt vor oder hinter dieser Ebene im Bereich von Teleskopschienen, die in der Horizontalebene spielfrei ineinandergeführt sind.
  • Wenn die genannten Horizontalgelenke durch entsprechendes Spiel auch die erforderlichen vertikalen Abwinkelungen der aufeinanderfolgenden Schienenabschnitte gegeneinander zulassen, so können die vor oder hinter ihnen angeordneten Teleskopschienen auch völlig spielfrei ineinandergeführt sein.
  • Die Zwischengerüstabschnitte können auch zur Aufnahme auf das Stahlgliederband bzw. die Stahlgliederbandabschnitte wirkender Zwischenantriebe dienen. Es kann somit je nach den vorgesehenen Förderverhältnissen eine entsprechende Zahl von Zwischenantrieben in das verfahrbare Gerüst eingesetzt werden. Da das Stahlgliederband nur verfahren wird, wenn das verfahrbare Gerüst steht, genügt es, wenn diese Zwischenantriebe an einer stationären Ladestelle oder Entladestelle oder an der Übergabestelle der Bandabschnitte von einem auf ein anderes Gerüst an eine Stromquelle, eine Druckmittelleitung ad. dgl. anschließbar sind. Es läßt sich aber auch ein Druckspeicher in dem verfahrbaren Geriist anordnen oder an das verfahrbare Gerüst anhängen.
  • Bleibt das Stahlgliederband stets dem gleichen verfahrbaren Gerüst zugeordnet, so läßt sich auch ein endloses Stahlgliederband oder ein an eine endlose Kette angeschlagener Bandabschnitt verwenden, dessen Länge der Länge des Obertrums des verfahrbaren Gerüstes entspricht. Dieser Bandabschnitt wird durch Verfahren in das Untertrum entladen, beim Verfahren in das Obertrum beladen Die endlose Kette, die die doppelte Länge aufweist, wird in diesem Fall zweckmäßig durch einen Kopfautrieb bzw. durch zwei Kopfantriebe verfahren, die denjenigen wagenartigen Elementen zugeordnet sind, die die Kehrenschienen des Bandgerustes aufweisen.
  • Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Fi g. 1 einen Querschnitt des verfahrbaren Gerüstes mit dem in ihm laufenden Stahlgliederband in beiden Trumen, Fig. 2 das gleiche Gerüst in Teilansicht von der Seite ohne das Stahlgliederband, Fig. 3 das gleiche Gerüst in Draufsicht auf eine Stoßstelle der Stahlgliedérbandschienen, wobei diese Schienen und die der Lagerung und Längsverschiebung des mit dem Kugelgelenk versehenen Augenbolzens dienenden Teile geschnitten sind und die Lage, die die Teile beim Durchfahren horizontäler Kurven gegeneinander einnehmen, angedeutet ist, F i g. 4 einen Längsschnitt durch eine Stoßstelle der Stahlgliederbandschienen unter Andeutung ihrer gegenseitigen Lage beim Durchfahren einer Mulde, Fig. 5 und 6 eine andere Ausbildungsform der gleichen Stoßstelle, wobei die den F i g. 3 und 4 entsprechenden Ansichten auf die Darstellung einer Schiene des Stahlgliederbandes beschränkt sind.
  • Das verfahrbare Gerüst besteht aus wagenartigen Elementen 1, die an beiden Enden je einen Radsatz 2, 2' aufweisen und über Kugelgelenke 3 miteinander durch Verbindungsglieder 4 verbunden sind. Die Kugelgelenke 3 sind unmittelbar über den Achsen 5 der Radsätze 2, 2' angeordnet. Das dem Radsatz 2 zugeordnete Kugelgelenk 3 ist mit dem dem Radsatz 2' zugeordneten Kugelgelenk durch eine Lasche 6 verbunden. Die wagenartigen Elemente weisen eine Grundplatte 7 auf, durch deren Schlitze die Räder der Radsätze 2, 2' hindurchgreifen. Auf der Grundplatte 7 sind Träger 8 befestigt, die durch Querträger 9 miteinander verbunden sind. Auf diesen Querträgern sind die den wagenartigen Elementen zugeordneten Teilabschnitte 10 der Schienenführung des Stahlgliederbandes befestigt, und zwar gemäß F i g. 1 bis 4 im Bereich einer taschenartigen Erweiterung 11 der Schienen.
  • Ferner sind an den Querträgern 9 die in Fig.3 dargestellten Platten 12 befestigt, die das Lager des Augenbolzens 13 und das Widerlager der in dem Gehäuse 14 angeordneten Federgruppen 15 und 16 bilden. Die Federgruppe 15 wird durch die Befestigung des Gehäuses 14 am Querträger 9, die Federgruppe 16 durch die Befestigung des Deckels 17 auf dem Gehäuse vorgespannt. Die Vorspannung der Federgruppen kann aber auch durch das Aufschrauben der Mutter 18 auf den Augenbolzen 13 bewirkt werden.
  • Im Auge des zusätzlich in Bohrungen des Querträgers 9 und des Deckels 17 gelagerten, gegen den Druck der Federgruppen 15 und 16 in Förderrichtung bzw. entgegen der Förderrichtung verschieblichen Angenbolzens 13 ist die Kugel 19 eines weiteren Kugelgelenkes angeordnet, in das die Zwischengerüstabschnitte 20 eingehängt werden können.
  • Die Längsträger der Zwischengerüstabschnitte sind die ihnen zugeordneten Abschnitte 21 der Stahlgliederbandschienen. Sie sind miteinander durch Atstandhalter 22 verbunden, an denen die Gabel 23 befestigt ist, die mittels eines sie und die Kugel 19 durch dringenden Querbolzens 24 in dem dem Augenbolzen 13 zugeordneten Kugelgelenk 19 eingehängt wird.
  • Fährt das verfahrbare Gerüst durch Mulden, so müssen sich die Schienenführungen des Stahlgliederbandes gegenüber der Länge des verfahrbaren Gerüstes verkürzen, und zwar im Obertrum stärker als im Untertrum (gestrichelte Stellung gemäß F i g. 4).
  • Bei Fahren über einen Sattel müssen sie sich vetlau.gern, im Oberffi wie'derem stärker als im Unter trum; Dies wird dadurch ereicht, daß die aneinander anschließenden 5chieneriabscliniffe sich gemäß F i g 3 und 4 im Bereich der taschenartigen Erweiterungen 11, gemäß F i g. 5 und 6 im Bereich der Teleskop schienen 25 längsverschiebllch übetlappen. Dabei sind die Bewegungen der Schienenabschnitte gegeneinander abhängig von den Bewegungen des Kugelgelenkes 19. Dieses Kugelgelenk wird mit dem Augenbolzen 13, dem es zugeordnet ist, aus dem wagenartigen Element 1 herausgezogen, wenn das verfahrbare Gerüst über einen Sattel fährt. Dabei wird die Federgruppe 16 durch die Büchse 26 zusammengedrückt. Beim Durchfahren von Mulden wirkt umgekehrt der am Auge des Augenbolzens 13 angeordnete Anschlag 27 bzw. eine an ihm abgestützte Büchse auf die Federgruppe 15. Die unter Druck gesetzte Federgruppe stützt sich jeweils an der Platte 12 ab, während die andere Federgruppe durch ihre Bewegungen unbeeinflußt bleibt.
  • Der Spalt 28 zwischen den aufeinanderfolgenden Schienenabschnitten, der die entsprechenden Bewegungen in den Schienenführungen des Stahlgliederbandes sowie deren Ausziehen in der Außenkurve und deren Zusammenschieben in der Innenkurve ermöglicht, ist gemäß F i g. 1 bis 4 etwa in der Vertikalebene der Kugelgelenke angeordnet. In diesem Fall wird er durch zungenartige Vorsprünge 29 der einen Schienengruppe, die in entsprechende Ausnehmungen der anderen Schienengruppe eingreifen, überbrückt.
  • Die Spurkränze der Stahlgliederbandrollen bzw. die Führungsrollen des Stahlgliederbandes bleiben im Bereich dieser Ausnehmungen an den Flanschen der taschenartigen Erweiterungen 11 geführt, von denen sie auf die zungenartigen Vorsprünge 29 und die Flansche der Schienenführungen 21 übergeleitet werden.
  • Um an den Knickstellen den stoßfreien Übergang der Rollen noch besser zu sichern, ist es gemäß F i g. 5 und 6 aber auch möglich, hier (d. h. wiederum in der Vertikalebene des Kugelgelenks 19) die aufeinanderfolgenden Schienen abschnitte durch ein Horizontalgelenk 30 aneinander anzuschließen. Dabei überlappen sich die Flansche der aufeinanderliegenden Schienenabschnitte, und sowohl die beiden oberen Flansche als auch die beiden unteren Flansche sind durch ein Bolzengelenk30 miteinander verbunden.
  • Die Bolzen können an den Flanschen der innenliegenden Schienen angeschweißt sein und in einem Langloch der überlappenden Flansche so viel Spiel in Förderrichtung haben, daß auch die geringen beim Durchfahren von Mulden und Sätteln auftretenden vertikalen Abwinkelungsbewegungen von diesem Gelenk aufgenommen werden. Das Auseinanderziehen und Zusammenschieben der Schienenabschnitte erfolgt gemäß F i g. 5 und 6 in einem Teleskopschienenabschnitt 25, der vor oder hinter diesem Horizontalgelenk angeordnet ist, so daß die Längsverschiebungen der Schienen abschnitte gegeneinander in einem anderen Bereich stattfinden als ihre Abwinkelungsbewegungen.
  • Die kippsichere Lagerung der Zwischengerüstabschnitte 20 erfolgt nach F i g. 1 bis 4 im Bereich der taschenartigen Erweiterungen 11, nach F i g. 5 und 6 im Bereich der Teleskopschienen 25.
  • In den Zwischengerüstabschnitten 20 können, auch die z. B. als Magnetzwischenantriebe ausgebildeten Antriebe 31 des Stahlgliederbandes bzw. der Bandabschnitte angeordnet sein. Die gegebenenfalls deren Förderglieder verbindende endlose Kette 32 kann jeweils in den Bereichen des Gerüstes, die keine Förderglieder aufweisen, durch Kettenwagen in den Schienen 10,21 geführt werden. Die Förderkapazität und die Betriebssicherheit des verfahrbaren Gerüstes wird da- durch erhöht, daß die Mulden 33 des ihm zugeordneten Stahlgliederbandes beim Durchfahren des Untertrums die Radsätze 2, 2' von beiden Seiten umgreifen.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahrbares Gerüst für Stahlgliederbänder bzw Stahlgliederbandabschnitte, die durch mitlaufende Rollen doppeltrumig in Schienen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß aus Abschnitten der Schienenführung des Stahlgliederbandes bestehende Zwischengerüstabschnitte (20), bei denen die oberen und unteren Laufschienen über eine gemeinsame Gabel verbunden sind, in wagenartige, an beiden Enden mit je einem Radsatz und oberhalb der Radsätze ihrerseits mit über ihre Länge reichenden Abschnitten (10) der Schienenführung des Stahlgliederbandes versehene Elemente (1) eingehängt sind, wobei an den wagenartigen Elementen im Bereich jeder Radachse (5) ein Kugelgelenk (3) unverschieblich und oberhalb dieser beiden Kugelgelenke je ein weiteres in Förderrichtung verschiebliches, durch Druckmittel in seiner Normalstellung gehaltenes Kugelgelenk (19) befestigt ist und an den unverschieblichen Kugelgelenken (3) z. B. als Stangen oder Rohre ausgebildete Verbindungsglieder (4), die der zugfesten und drucksteifen Verbindung der wagenartigen Elemente (1) dienen, und an den verschieblichen Kugelgelenken (19) die Zwischengerüstabschnitte (20) über ihre Gabeln derart aufgehängt sind, daß ihre Schienenabschnitte (21) gegen Kippen gesichert und ohne Unterbrechung der Schienenführung in horizontaler und vertikaler Richtung abwinkelbar an die den wagenartigen Elementen zugeordneten Abschnitte (10) der Schienenführung anschließen.
  2. 2. Verfahrbares Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Zwischengerüstabschnitte (20) größer ist als die Länge der wagenartigen Elemente (1).
  3. 3. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für das Einhängen der Zwischengerüstabschnitte (20) vorgesehenen Kugelgelenke (19) in ihrer Normalstellung senkrecht über den für die Befestigung der Verbindungsglieder (4) vorgesehenen Kugelgelenken (3) angeordnet sind.
  4. 4. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelgelenke (3) senkrecht über den Achsen (5) der Radsätze angeordnet sind.
  5. 5. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die der Befestigung der Verbindungsglieder (4) dienenden beiden Kugelgelenke (3) jedes wagenartigen Elementes (1) miteinander durch eine Lasche (6) verbunden sind.
  6. 6. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den an den wagenartigen Elementen (1) angeordneten Trägern (8, 9) der Schienenführungen (10) quer zur Förderrichtung verlaufende Platten (12) zugeordnet sind, die als Widerlager je einer vor und einer hinter der Platte angeordneten vorgespannten Fe- -der (15, 16) bzw. Gruppe von Federn und als Lager eines durch eine Bohrung der Platte (12) hindurchgeführten, mit dem zur Aufhängung der Zwischengerüstabschnitte (20) dienenden Kugelgelenk (19) und mit auf die Federn (15, 16) wirkenden Anschlägen (26, 27) versehenen Augenbolzens (13) dienen.
  7. 7. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischengerüstabschnitte (20) an beiden Enden je eine den Augenbolzen (13) im Bereich des ihrer Aufhängung dienenden Kugelgelenks (19) mit Spiel umgreifende Gabel (23) aufweisen, die einen das Kugelgelenk (19) durchdringenden Querbolzen (24) aufnimmt.
  8. 8. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zwischengerüstabschnitten (20) zugeordneten Schienenabschnitte (21), die mittels zungenartiger Vorsprünge (29) in an sich bekannter Weise mit Spiel in entsprechende Ausnehmungen der anschließenden Schienenabschnitte (10) eingreifen, in taschenartigen Erweiterungen (11) der den wagenartigen Elementen (1) zugeordneten Schienenabschnitte (10) kippsicher gelagert sind.
  9. 9. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden, den Zwischengerüstabschnitten (20) und den wagenartigen Elementen (1) zugeordneten Schienenabschnitte (21, 10) aneinander über ein in der Vertikalebene des längsverschieblichen Kugelgelenks (19) angeordnetes Horizontalgelenk (30) und über in Förderrichtung vor oder hinter dem Horizontalgelenk (30) angeordnete teleskopartig ineinander verschiebliche Schienenabschnitte (25) unter kippsicherer Lagerung der Zwischengerüstabschnitte (20) aneinander angeschlossen sind.
  10. 10. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischengerüstabschnitte (20) als Träger für die auf das Stahlgliederband bzw. die Stahlgliederbandab schnitte wirkenden Zwischenantriebe (31) verwendbar sind.
  11. 11. Verfahrbares Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Kehrenschienen des Stahlgliederbandgerüstes versehenen wagenartigen Elemente (1) als Träger für die auf das Stahlgliederband bzw. auf die Kette (32), an der die Stahlgliederbandabschnitte befestigt sind, wirkenden Kopfantriebe verwendbar sind. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 553, 1049 301, 1043 202, 606 020, 595 167.
DEG45366A 1965-12-06 1965-12-06 Verfahrbares Geruest fuer Stahlgliederbaender Pending DE1244053B (de)

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DE (1) DE1244053B (de)

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DE1049301B (de) 1959-01-22 Grebe Wuppertal-Elberfeld Konrad Fördereinrichtung
DE1069553B (de) 1959-11-26 Grebe Wupper tal Elberfeld Konrad Verfahren und \ornch tung zum kontinuierlichen Abfordern von Haufwerk

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