DE2140901B2 - Rangierhilfsvorrichtung - Google Patents
RangierhilfsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE2140901B2 DE2140901B2 DE19712140901 DE2140901A DE2140901B2 DE 2140901 B2 DE2140901 B2 DE 2140901B2 DE 19712140901 DE19712140901 DE 19712140901 DE 2140901 A DE2140901 A DE 2140901A DE 2140901 B2 DE2140901 B2 DE 2140901B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shunting
- rail
- maneuvering
- trolley
- trolleys
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims abstract description 14
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims abstract description 14
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims abstract description 14
- 238000005065 mining Methods 0.000 claims description 10
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000008186 active pharmaceutical agent Substances 0.000 abstract 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010616 electrical installation Methods 0.000 description 1
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 238000007665 sagging Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J3/00—Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B13/00—Other railway systems
- B61B13/10—Tunnel systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
55
Die Erfindung betrifft eine Rangierhilfsvorrichtung für die Umschlag- und Verschiebestellen von im
untertägigen Bergbau eingesetzten Einschienen-Hängebahnen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. &o
Durch die DE-PS 3 81 283 ist ein hängend verfahrbarer laufkatzenartiger Rangierwagen mit Eigenantrieb
bekannt geworden, der sich an einer von den Fahrschienen für die zu rangierenden Transportwagen
unabhängigen Rangierfahrschiene führt. Seine Antriebsenergie bezieht der mit einem Elektromotor
versehene Rangierwagen von oberhalb der Rangierfahrschiene verlegten elektrischen Kontaktschienen.
Dieser Rangierwagen dient nicht zum Rangieren von Transportwagen, die Bestandteil von Einschienen-Hängebahnen
des untertägigen Grubenbetriebs bilden.
Der wesentliche Nachteil der bekannten Rangierhilfsvorrichtung
besteht darin, daß sie nur bedingt im untertägigen Bergbau eingesetzt werden kann. Ursache
hierfür ist der elektromotorische Antrieb des Rangierwagens. Die elektrische Antriebsenergie erfordert
nämlich einen hohen Aufwand für den Explosionsschutz alier Elektroinstallationen. Weiterhin ist e>
nachteilig, daß der Rangierwagen nun in einer Richtung umlaufend verfahren werden kann und hierbei ausschließlich
ziehend arbeitet. Es ist notwendig, neben jeder Fahrschiene für den Wagenumlauf eine Rangierfahrschiene
anzuordnen, und außerdem in die Endpunkte des Rangierfahrschienensystems Umkehrschleifen einzugliedern
sowie eine zusätzliche Rückkehrschiene vorzusehen. Bei einem für einen längeren Zeitraum
ortsfest installierten Rangierbereich mag dies vielleicht noch angehen und der hierfür erforderliche Arbeits- und
Herstellungaufwand sowie der Platzbedarf gerechtfertigt sein. Im untertägigen Grubenbetrieb jedoch und
insbesondere bei Hängebahnen ist indessen mehr oder weniger häufig ein durch die Abbaubedingungen
hervorgerufener Platzwechsel notwendig, was bei Verwendung der bekannten Rangierhilfsvorrichtung
mit einem hohen Demontage- und Wiederrnontageaufwand
verbunden wäre. Dieser Aufwand wird noch dadurch erhöht, daß die elektrischen Energiezuleitungen
parallel zu den Rangierfahrschienen mit verlegt werden müssen.
Ferner kann mit Bezug auf die bekannte Rangierhilfsvorrichtung festgestellt werden, daß diese, abgesehen
von ihrer mangelnden Brauchbarkeit für den untertägigen Grubenbetrieb, nicht nur herstellungsaufwendig ist,
sondern auch weitgehend ortsgebunden und wartungsintensiv ist. An eine Verlagerung eines einmal
eingerichteten Rangierbereichs ist eigentlich nicht zu denken, da jede Fahrschiene für die Transportwagen
eine eigene Rangierfahrschiene mit dazu parallelen Energiezaleitungen erfordert, wobei sämtliche Rangierfahrschienen
auch untereinander so verbunden werden müssen, daß ein geschlossener Rangierwagenumlauf in
eine Richtung gewährleistet ist. Der damit verbundene Aufwand ist hoch. Insbesondere kann aber der örtliche
Raumbedarf im untertägigen Grubenbetrieb nicht zur Verfügung gestellt werden.
Die GB-PS 8 46 160 zeigt einen ausschließlich söhlig verfahrbaren Rangierwagen. Dieser besitzt zwar einen
Antriebshaspel, der durch einen Elektromotor über eine Flüssigkeitskupplung und ein Untersetzungsgetriebe
antreibbar ist. Jedoch sind allein zwei Laufseile vorgesehen, die für sich jeweils an Festpunkte
anschlagbar sind. Eines der Zugseile ist dünner ausgebildet, da es niemals Notbelastungen ausgesetzt
ist. Es wird folglich ein Haspel offenbart, auf den im Durchmesser unterschiedliche Laufseile aufgewickelt
werden können.
Abgesehen davon, daß schon in der Übertragung der Merkmale eines söhlig verfahrbaren Rangierwagens auf
einen hängend verfahrbaren Rangierwagen keine selbstverständlichen Maßnahmen erblickt werden können,
ist ferner festzustellen, daß der Rangierwagen nur in eine Richtung Transportaufgaben wahrnimmt und
zwar in Richtung auf einen Seitenkipper, wobei diese Aufgaben ausschließlich darin bestehen, die söhlig
verfahrbaren Transportwagen der von den verschiedenen Gleisen auf den Schienenabschnitt geschobenen
Züge einzeln nacheinander dem Seitenkipper zuzuführen. Rangierfunktionen im eigentlichen Sinne nimmt
folglich die bekannte Vorrichtung nicht wahr. Sie ist ortsgebunden und nur wenig variabel. Für den
untertägigen Grubenbetrieb, insbesondere jedoch an ·■·. den Umschlagstellen von Einschienen-Hängebahnen, ist
sie jedenfalls nicht geeignet.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Rangierhilfsvorrichtung der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 vorausgesetzten Gattung zu schaffen, die in
einfacher abgebildet sowie problemlos zu montieren und zu demontieren ist, und weiche unter Berücksichtigung
der schwierigen und räumlich begrenzten Verhältnisse des untertägigen Bergbaus, insbesondere an den
Umschlag- und Verschiebestellen, die dortigen Arbeitsbedingungen erleichtert und bei der Durchführung der
Rangiervorgänge anpassungsfähig ist
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten
Merkmalen.
Ein bedeutender Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird darin gesehen, daß für den Antrieb des
einzigen Rangierwagens lange Kraftübertragungswege vermieden werden. Der Antrieb ist über einen an der
Rangierfahrschiene hängend mitgeführten Schleppschlauch mit der in der Regel fest installierten
Energiezuleitung verbunden. Das zwischen den Festpunkten verspannte einzige Laufseil führt selbst keine
Umlaufbewegungen aus. Es umschlingt den Parabolhaspel mit mindestens einer Windung und stabilisiert so
dadurch in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Parabolhaspels die jeweilige Stellung des Rangierwagens.
Das Laufseil und der mit dem Rangierwagen vereinigte, durch Druckluft oder hydraulisch beaufschlagbare
Antrieb bilden für den Bedienungsmann des a Rangierwagens keine Gefahrenquellen. Die nachgeschleppten
Schläuche erfordern keine strenge Verlegung bzw. Einspannung. Sie passen sich automatisch der
jeweiligen Position des Rangierwagens an und behindern nicht die Arbeiten im Rangierbereich. Beim
Nachschleppen treten auch nur unbedeutende und ungefährliche Bewegungen der Schläuche auf. Die
Rangierfahrschiene kann in einfacher Weise verlegt, d. h. aufgehängt werden. Sie und das Laufseil erfordern
für ihre Anordnung vergleichsweise wenig Platz und schließen komplizierte zeitaufwendige Vorbereitungsund
Montagearbeiten im Bereich der Umschlag- und Verschiebestellen aus.
Die Rangierhiifsvorrichtung befindet sich in günstiger
Lage neben den hochliegenden Fahrschienen der Einschienen-Hängebahn. Der Raum über der Streckensohle
sowie dort gegebenenfalls noch verlegten söhligen Gleisen bleibt weitgehend frei. Dies schließt
selbstverständlich nicht aus, daß die erfindungsgemäße Rangierhilfsvorrichtung im Bedarfsfall auch zum Rangieren
von Standbahnen verwendet werden kann. Die Rangierhilfsvorrichtung kann im Falle einer Veränderung
oder Vergrößerung der Umschlag- bzw. Verschiebestellen einer fcinschienen-Hängebahn ohne Schwierigkeiten
auf die Heuen Verhältnisse umgestellt werden. Es sind lediglich die Enden des Laufseils an neue
Festpunkte anzuschlagen und die Rangierfahrschiene entsprechend zu verlegen. Dabei bildet es in der Regel
keine Schwierigkeiten, die Schleppschläuche an den örtlichen Festpunkt der Energiezuleitung anzuschlie-Ben.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Rangierfahrschiene zwischen benachbarten
Fahrschienen für die Transportwagen verlegt In diesem Zusammenhang ist es dann ferner zweckmäßig,
daß der Rangierwagen mehrere Kupplungen, insbesondere verschwenkbare Kupplungsstangen aufweist Mit
dem Rangierwagen können in diesem Fall gleichzeitig in
gleicher Richtung oder abwechselnd in benachbarten Gleisen in gleicher oder entgegengesetzter Richtung
Transportgestelle, Wagen oder ähnliche Vorrichtungen bewegt werden. Im Bereich von Weichen ist es möglich,
mit Hilfe des Rangierwagens und seiner Kupplungsstangen das jeweils angekuppelte Transportgestell oder
dergleichen von der einen Fahrschiene auf die andere Fahrschiene zu ziehen oder zu schiebea
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Schleppschläuche, insbesondere Druckluftschläuche
mittels mehrerer über die Schlauchlänge verteilter Tragkatzen an der Rangierfahrschiene nachziehbar
aufgehängt In den Fällen, wo die zweckmäßige Anhängung und Führung der Tragkatzen für die
Schleppleitung nicht an der Rangierfahrschiene vorgenommen werden kann, werden die Tragkatzen auf einer
einfachen parallelen Laufschiene geführt
In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, daß die Rangierfahrschiene ein von der Fahrschiene abweichendes
Profil, insbesondere ein Breitflansch-Doppel-T-Profil
aufweist, an dem der Rangierwagen mittels an sich bekannter Rollenpaare verkantungs- und kippfrei
zwangsgeführt ist. Der Rangierwagen ist in der Rege! kürzer als die Transportgestelle. Sein Gewicht ist
ebenfalls geringer. Für die verkantungsfreie Führung könnte daher ein Profil geringer Höhe genügen, das
aber mit den breiten Flanschen versehen ist
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind der Parabolhaspel und das Laufseil seitlich des
Rangierwagens und höher als die Rangierfahrschiene angeordnet. Hierbei kann es zweckmäßig sein, daß die
Schleppschläuche seitlich des Rangierwagens unterhalb des Laufseils angeordnet sind. Bei dieser Anordnung
läßt sich erreichen, daß der Raum unterhalb des Rangierwagens in einer möglichst großen Höhe
freigehalten wird. Die Hochlegung des Laufseils «schließt eine Behinderung bei der Führung des Rangierwagens
sowie beim Anschließen der Kupplungsstangen an seitlich stehende Transportgestelle aus.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 einerseits im Horizontalschnitt und andererseits im Vertikalschnitt eine Rangierhilfsvorrichtung
an einer Umschlag- und Verschiebestelle für eine Einschienen-Hängebahn und
F i g. 3 und 4 im vertikalen Querschnitt und in der Draufsicht im größeren Maßstab Einzelheiten der
Rangierhilfsvorrichtung.
In der aus den F i g. 1 und 2 ersichtlichen Weise können an einer Umschlag- und Verschiebestelle 1 im
untertägigen Bergbau mehrere im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Fahrschienen 2, 2', 2" einer
Einschienen-Hängebahn vorgesehen sein. Die benachbarten Fahrschienen 2, 2', 2" können untereinander
durch Weichen verbunden sein. Die Umschlag- und Verschiebestelle 1 erstreckt sich auf einem begrenzten
Abschnitt der beispielsweise vor dem Förderschacht liegenden Hauptförderstrecke. Sie kann jedoch auch in
einem anderen Bereich einer ausreichend breiten Strecke vorgesehen werden.
Die jeweils einer Fahrschiene 2, vorzugsweise aber jeweils einer Gruppe von Fahrschienen 2, 2', 2"
zugeordnete Rangierhilfsvorrichtung besteht aus einer begrenzt langen, aus Abschnitten zusammengesetzten
Rangierfahrschiene 3, an welcher ein laufkatzenartig ausgebildeter Rangierwagen 4 mittels horizontal und
vertikal umlaufender Rollenpaare gegen Abheben bzw. Verkanten zwangsgeführt ist. Der Rangierwagen 4
besitzt mindestens eine Kupplung bzw. eine schwenkbare Kupplungsstange 5, welche das Anhängen eines
Transportgestells 6, eines Wagens oder sonstiger Transportvorrichtungen erlaubt. Beim Ausführungsbeispiel
ist die Rangierfahrschiene 3 im wesentlichen in der Mitte zwischen zwei Fahrschienen 2 und 2' angeordnet,
so daß der Rangierwagen 4 wahlweise mit den auf der Fahrschiene 2 oder der Fahrschiene 2' laufenden
Transportwagen 6 bzw. 6' gekuppelt werden kann.
Der Rangierwagen 4 ist mit einem umsteuerbaren Antrieb 7 versehen, der eine Haspelrolle 8 antreibt.
Zweckmäßig wird ein Parabolhaspel 8 verwendet. Der Parabolhaspel 8 arbeitet mit einem Laufseil 9 zusammen,
dessen Länge etwa so groß ist wie die Länge der Rangierfahrschiene 3. Das Laufseil 9 ist an den Enden
der Festpunkte 10 fest angeschlagen. Der Parabolhaspel 8 ist von dem Laufseil 9 mindestens einmal umschlossen.
Anstelle des Laufseils 9 kann auch eine Kette vorgesehen sein, die mit einem umsteuerbar angetriebenen
Kettenrad des Rangierwagens 4 zusammenarbeitet.
Der Rangierwagen 4 ist bevorzugt mit einem Druckluftantrieb ausgerüstet, der über einen Schleppschlauch
11 an eine Energiezuleitung 12 angeschlossen ist. Der Schleppschlauch 11 ist etwa schleifenförmig
durchhängend an kleinen Tragkatzen 13 befestigt, die sich in entsprechenden Abständen an der Rangierfahrschiene
3 nachlaufend führen. Sinngemäß könnte auch ein hydraulischer Antrieb verwendet werden, wobei
Doppelschläuche in der genannten Weise an der Rangierfahrschiene 3 nachlaufend zu führen sind.
Die Betriebsweise ist etwa folgende:
Der als Druckluftturbine ausgebildete Antrieb 7 — der auch über eine Handkette betätigt werden kann —
bewirkt entsprechend der Stellung der vorgesehenen Steuerung bei der beispielsweise auch durch eine Kette
erfolgenden Einschaltung den Umlauf des Parabolhaspels 8. Der Rangierwagen 4 zieht sich dabei an dem
gespannten Laufseil 9 entlang, wobei sich der die Energiezuleitung bildende Schlauch 11 unter Streckung
seiner Schleifen nachzieht oder unter Verengung seiner Schleifen zusammenschiebt. Die Länge des Druckluftschlauchs
11 beträgt mindestens die Länge des Fahrweges. Die den Druckluftschlauch 11 tragenden
Tragkatzen 13 befinden in solchen Abständen, daß die unteren Enden der Schleifen in ausreichendem Abstand
von der Streckensohle verbleiben. Bei diesem Vorwärtsoder Rückwärtsfahren des Rangierwagens 4 kann
entsprechend der Stellung der Kupplungsstange 5 entweder der Transportwagen 6 oder der Transportwagen
6' mitgezogen oder vorgeschoben werden. Bei mehreren Kupplungsstangen 5 können in benachbarten
Fahrschienen geführte Transportwagen gleichzeitig rangiert werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 und 4 ist als Rangierfahrschiene 3 ein Breitflansch-Doppel-T-Profil
verwendet, das in der Höhe geringer sein kann als das Profil der Fahrschiene 2. Auf den breiten Flanschen
sind die Rollenpaare des Rangierwagens 4 gut geführt, so daß der Rangierwagen 4 trotz seiner kleinen
Abmessungen nicht verkantet oder sich aushebt. Der Antrieb 7 ist bei dem Rangierwagen 4 seitlich
vorgesehen und der Parabolhaspel 8 ist auf einer vertikal gerichteten Welle oberhalb von dem Antrieb 7
und höher als die Rangierfahrschiene 3 vorgesehen. Demgemäß ist auch das Laufseil 9 in einer höheren Lage
gespannt und führt zu keinerlei Behinderungen beim Arbeiten des Rangierwagens 4 sowie bei der Betätigung
der Kupplungsstangen 5. Die Kupplungsstangen 5 sind an ihren Enden einerseits am Rangierwagen 4,
andererseits an dem zu ziehenden Transportwagen 6 gelenkig angehängt. Der Schleppschlauch 11 ist
ebenfalls seitlich des Rangierwagens 4 vorgesehen.
Hierzu 2 Biatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Rangierhilfsvorrichtung für die Umschlag- und Verschiebestellen von im untertägigen Bergbau
eingesetzten Einschienen-Hängebahnen, die einen an einer unabhängigen Rangierfahrschiene hängend
geführten laufkatzenartigen Rangierwagen mit Eigenantrieb aufweist, welcher seine Antriebsenergie
von einer neben der Rangierfahrschiene liegenden Energiezuleitung bezieht und über ··'
schwenkbare Anschlußelemente mit den Transportwagen der Hängebahn kuppelbar bzw. von diesen
abkuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der ziehend und schiebend verfahrbare Rangierwagen
(4) einen umsteuerbaren Antrieb (7) aufweist, : der über mindestens einen begrenzt langen, an der
Rangierfahrschiene (3) hängend geführten Schlepp schlauch (il) an die Energiezuleitung (12) ange
schlossen ist und einen Parabolhaspel (8) antreibt, welcher in wenigstens eine Umschlingung eines 2<>
zwischen zwei Festpunkten (10) eingespannten Laufseils (9) eingegliedert ist
2. Rangierhilfsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Rangierfahrschiene
(3) zwischen benachbarten Fahrschienen (2, 2', 2:i
2") für die Transportwagen (6,6') verlegt ist.
3. Rangierhilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rangierwagen (4)
mehrere Kupplungen, insbesondere verschwenkbare Kupplungsstangen (5), aufweist. «>
4. Rangierhilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppschläuche
(11), insbesondere Druckluftschläuche, mittels mehrerer über die Schlauchlänge verteilter Tragkatzen
(13) an der Rangierfahrschiene (3) nachziehbar aufgehängt sind.
5. Rangierhilfsvorrichtung nach Anspruch 1 bzw. einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rangierfahrschiene (3) ein von der Fahrschiene (2) abweichendes Profil, insbesondere ein Breit- ίο
flansch-Doppel-T-Profil, aufweist, an dem der
Rangierwagen (4) mittels an sich bekannter Rollenpaare verkantungs- und kippfrei zwangsgeführt ist.
6. Rangierhilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß «
der Parabolhaspel (8) und das Laufseil (9) seitlich des Rangierwagens (4) und höher als die Rangierfahrschiene
(3) angeordnet sind.
7. Rangierhilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppschläuehe (11) seitlich des Rangierwagens (4) unterhalb des
Laufseils (9) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712140901 DE2140901C3 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Rangierhilfsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712140901 DE2140901C3 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Rangierhilfsvorrichtung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2140901A1 DE2140901A1 (de) | 1973-03-01 |
| DE2140901B2 true DE2140901B2 (de) | 1981-05-07 |
| DE2140901C3 DE2140901C3 (de) | 1982-01-07 |
Family
ID=5816819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712140901 Expired DE2140901C3 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Rangierhilfsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2140901C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0388708A1 (de) * | 1989-03-22 | 1990-09-26 | Sms Schloemann-Siemag Aktiengesellschaft | Bandspeicher für einen kontinuierlichen Betrieb von Walzstrassen |
| CN103738353A (zh) * | 2013-12-24 | 2014-04-23 | 山东良庄矿业有限公司 | 单轨吊机车在平巷中整车安全快速调运的运输方法 |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AUPP034097A0 (en) * | 1997-11-10 | 1997-12-04 | Macquarie Manufacturing Pty Ltd | Transport apparatus for use in mines |
| AU729364B2 (en) * | 1997-11-10 | 2001-02-01 | Macquarie Manufacturing Pty Ltd | Transport apparatus for use in mines |
| US7739959B2 (en) * | 2006-09-19 | 2010-06-22 | Swanson Industries, Inc. | Over/under monorail system for longwall mining operations |
| CN103738352B (zh) * | 2013-12-24 | 2016-06-29 | 山东新阳能源有限公司 | 单轨吊机车整体搬家方法 |
| CN109649621B (zh) * | 2019-01-22 | 2023-12-26 | 南京星海未来科技发展有限公司 | 一种水中悬浮轨道交通系统 |
| CN115929399B (zh) * | 2023-02-07 | 2024-01-23 | 中交四航局第一工程有限公司 | 一种用于电力隧道的施工保护装置及施工保护方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB162322A (en) * | 1919-11-22 | 1921-04-22 | Henry Ashley Cox | Improved method and means for sorting and marshalling vehicles |
| GB846160A (en) * | 1957-12-06 | 1960-08-24 | Strachan & Henshaw Ltd | Improvements in or relating to wagon handling |
-
1971
- 1971-08-16 DE DE19712140901 patent/DE2140901C3/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0388708A1 (de) * | 1989-03-22 | 1990-09-26 | Sms Schloemann-Siemag Aktiengesellschaft | Bandspeicher für einen kontinuierlichen Betrieb von Walzstrassen |
| CN103738353A (zh) * | 2013-12-24 | 2014-04-23 | 山东良庄矿业有限公司 | 单轨吊机车在平巷中整车安全快速调运的运输方法 |
| CN103738353B (zh) * | 2013-12-24 | 2016-04-20 | 山东良庄矿业有限公司 | 单轨吊机车在平巷中整车安全快速调运的运输方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2140901A1 (de) | 1973-03-01 |
| DE2140901C3 (de) | 1982-01-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1174964B (de) | Foerdereinrichtung fuer Fahrzeuge od. dgl. | |
| EP0313940B1 (de) | Weiche für ein Bodentransportersystem | |
| DD256158A5 (de) | Fahrbare anlage zum aufnehmen oder verlegen sowie transportieren von gleisjochen | |
| DE2140901C3 (de) | Rangierhilfsvorrichtung | |
| DE2453751C3 (de) | Schienenhängebahn für das Befahren von Bergbaustrecken | |
| DE1930991A1 (de) | Selbsttragende Laufschiene fuer Haengebahnen | |
| DE2458074A1 (de) | Lastgehaenge zum verfahren schwerer lasten an einschienenhaengebahnen des untertagebergbaus | |
| DE3340739A1 (de) | Gleisbaumaschine fuer das auswechseln eines montierten gleisabschnitts oder einer montierten gleisverbindung | |
| DE2364502C3 (de) | Einrichtung zum Verlegen von Pipeline-Rohren in Gräben | |
| DE3719778C1 (en) | Apparatus for transporting and laying beam-like supports made of steel, reinforced or prestressed concrete | |
| EP0049712B1 (de) | Zwangsgeführte Schienenbahn des Untertagebetriebes mit wenigstens auf Teilstrecken der Bahn vorgesehenen Triebgliedern für den formschlüssigen Eingriff eines Lokomotivantriebes | |
| AT396451B (de) | Einrichtung zum verschieben von eisenbahnwaggons | |
| DE2950356C2 (de) | Stromzuführungsvorrichtung für eine ortsveränderliche Umschlag- bzw. Transportvorrichtung des untertägigen Grubenbetriebs | |
| AT258996B (de) | Waggon zum Transport und zur Verteilung von Eisenbahnschwellen | |
| DE1233900B (de) | Eisenbahnwagen zum Transport von grossstueckigem, langem Ladegut, insbesondere von Gleisjochpaketen | |
| DE2513065C3 (de) | Einrichtung zum Bereitstellen von Material, insbesondere von Lang- und Ausbaumaterial, für Vortriebsörter im Berg- und Tunnelbau | |
| AT220544B (de) | ||
| DE1455054C3 (de) | ||
| DE2723044A1 (de) | Hubbalken zum transportieren schwerer lasten, insbesondere fuer den untertaegigen grubenbetrieb | |
| DE19500592C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Rangieren von Gleisfahrzeugen | |
| DE1580914C3 (de) | Versetzbare Umkehrstation für zugseilbetriebene Bahnen, insbesondere für untertägige Einschienenhängebahnen | |
| AT237007B (de) | Fahrbare Maschine zum Auswechseln von Querschwellen des Eisenbahnoberbaues | |
| AT305683B (de) | Stallentmistungsanlage | |
| DE2509303C3 (de) | Seilspannvorrichtung | |
| DE2528474A1 (de) | Anlage nur fuer die schacht- insbesondere fuer die blindschachtfoerderung mit foerderkoerben, die zur unterbringung von gehaengen einer einschienenhaengebahn mit tragschienen versehen sind |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |