DE1242211B - Verfahren zur kontinuerlichen Gewinnung reiner Benzoldicarbonsaeuren - Google Patents
Verfahren zur kontinuerlichen Gewinnung reiner BenzoldicarbonsaeurenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
CAma
Int. Cl.:
C07c
Deutsche Kl.: 12 ο -14
/jO2,0
Nummer: 1242 211
Aktenzeichen: C 26626IV b/12 ο
Anmeldetag: 4. April 1962
Auslegetag: 15. Juni 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur kontinuierlichen Gewinnung reiner Benzoldicarbonsäuren,
die durch Oxydation entsprechender Xylole mit Hilfe von Ammoniumsulfat und einer anorganischen
Schwefelverbindung, in der der Schwefel 5 eine Wertigkeit unter 6 aufweist, erhalten worden
waren. Von den Benzoldicarbonsäuren besitzt insbesondere die Terephthalsäure eine beachtliche technische
Bedeutung bei der Herstellung von PoIyäthylenterephthalat.
Bei der Herstellung von Polyäthylenterephthalat durch Umsetzung von Terephthalsäure mit Äthylenglykol
besteht die wesentliche Forderung, daß die Terephthalsäure in einem Zustand sehr hoher Reinheit
vorliegt, wenn zufriedenstellende Reaktionsgeschwindigkeiten und ein technisch annehmbares
Polykondensat erhalten werden sollen.
Benzoldicarbonsäuren können z. B. durch Oxydation von Dialkylbenzolen mit Sauerstoff oder
sauerstoffhaltigen Gasen in Gegenwart von aliphatischen Carbonsäuren als Lösungsmittel und Schwermetallverbindungen
als Katalysatoren oder, wie vorstehend bereits angegeben, durch Oxydation entsprechender
Xylole mit Hilfe von Ammoniumsulfat und einer anorganischen Schwefelverbindung, in der der
Schwefel eine Wertigkeit unter 6 aufweist, hergestellt werden. Jedoch enthalten die gemäß diesem Verfahren
oder anderen bekannten Verfahrensweisen erhaltenen rohen Benzoldicarbonsäuren einen hohen
Gehalt an Verunreinigungen. Es sind Verfahren zur Behandlung dieser rohen Benzoldicarbonsäuren für
die Erzielung eines höheren Reinheitszustands bekannt, die jedoch zumeist schwierig und kostspielig
und im allgemeinen nicht geeignet sind, den für die Umsetzung mit Äthylenglykol geforderten hohen
Reinheitsstandard zu erreichen, um geeignete Polykondensate, beispielsweise in der synthetischen Faserherstellung,
zu erzeugen.
Es ist ein Verfahren zur Abtrennung von Begleitstoffen aus festen kristallinen Stoffen oder Stoffgemischen,
ζ. Β. Terephthalsäure, durch Behandeln mit Lösungsmitteln bekannt, bei dem die Lösungsmittelbehandlung
durchgeführt wird, nachdem die kristallinen Stoffe oder Stoffgemische in Gegenwart
einer kleinen Menge eines Lösungsmittels für diese Stoffe und bzw. oder von Adsorptionsmitteln einige
Zeit auf Temperaturen erhitzt worden sind, die unterhalb der Zersetzungstemperatur bzw. des Schmelzpunktes
der Stoffe bzw. Stoffgemische liegen.
Ferner ist ein Verfahren zur Reinigung von Terephthalsäure bekannt, bei dem die rohe Säure auf eine
Temperatur nicht unterhalb von 350° C erhitzt wird Verfahren zur kontinuierlichen Gewinnung reiner
Benzoldicarbonsäuren
Anmelder:
Monsanto Company, St. Louis, Mo. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. E. Wiegand und Dipl.-Ing. W. Niemann,
Patentanwälte, München 15, Nußbaumstr. 10
Als Erfinder benannt:
Eugene Lee Ringwald,
Cary, N. C. (V. St. A.)
Eugene Lee Ringwald,
Cary, N. C. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 25. April 1961 (105 445)
und gegebenenfalls die Zersetzungsprodukte der Verunreinigungen aus der Terephthalsäure durch Lösen
der gereinigten Terephthalsäure und der Zersetzungsprodukte in Alkali und Gewinnung der Terephthalsäure
durch Ausfällung mit einer Mineralsäure entfernt werden.
Weiterhin ist ein Verfahren zur Reinigung einer Carbonsäure mit einem Gehalt an Stickstoffverbindungen
als Verunreinigungen bekannt, bei dem die Stickstoffverbindungen durch Behandlung der unreinen
Carbonsäure in Alkalilösung mit gasförmigem Schwefeldioxyd in wasserlösliche Produkte übergeführt
werden.
Die bekannten Verfahren haben jedoch nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt.
Schließlich ist bekannt, rohe Benzoldicarbonsäuren durch ein ansatzweise ausgeführtes Verfahren auf
den hohen Reinheitsgrad zu reinigen, der als Standard für die Verwendung bei der Umsetzung mit
Äthylenglykol zur Erzeugung von linearen Polyestern, die für die synthetische Faserherstellung geeignet
sind, verlangt wird. Obgleich das bekannte Verfahren sehr wirksam ist, ist es jedoch der großtechnischen
Herstellung auf Grund seiner Natur als Einzelansatzverfahren nicht leicht zugänglich.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man Benzoldicarbonsäuren, die durch Oxydation
entsprechender Xylole mit Hilfe von Ammoniumsulfat und einer anorganischen Schwefelverbindung,
in der der Schwefel eine Wertigkeit unter 6 aufweist,
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erhalten worden waren, kontinuierlich, insbesondere entstehende Diammoniumsulfat eine leichtere Ab-
auf den für eine Weiterverarbeitung auf Polyester- trennung der ausgefällten Benzoldicarbonsäure er-
fasern erforderlichen Reinheitsgrad bringen kann, möglicht. Es kann aber auch Ammoniumchlorid,
wenn man eine rohe, in bekannter Weise durch welches bei Verwendung von Salzsäure gebildet wird,
Behandeln mit Aktivkohle entfärbte, wäßrige am- 5 gut abgetrennt werden. Bevorzugt wird die Schwefel-
moniakalische Lösung einer Benzoldicarbonsäure mit säure in wäßriger Lösung mit einer Konzentration
eiöeP*§äure größerer Ionisationskonstante als die- von 10 bis 20 °/o verwendet.
jenige \ler Benzoldicarbonsäure kontinuierlich mit Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß Prosolcher
^Geschwindigkeit in Berührung bringt, daß duktverluste weitgehend vermieden und die Produktder
pH^Vert zwischen 1 und 3,6 gehalten wird, und io qualität beträchtlich gesteigert werden können, wenn
die ausgefällte Benzoldicarbonsäure in bekannter man den pH-Wert während der Berührung der Di-Weise
aufarbeitet. Bei einer besonderen Ausführungs- ammoniumsalzlösung mit der zur Ausfällung der
form des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Benzoldicarbonsäure aus der Lösung verwendeten
pH-Wert zwischen 2 und 3 eingehalten. Säure zwischen 1 und 3,6 und vorzugsweise zwischen
Bei der praktischen Durchführung wird die rohe 15 2 und 3 einstellt. Dies kann vorteilhaft dadurch er-Benzoldicarbonsäure
in ihr Ammoniumsalz über- reicht werden, daß man die Reaktionsteilnehmer geführt. Da die Dauer der Auflösung der rohen unter Rühren in ein Reaktionsgefäß mit solchen
Säure in dem wäßrigen Ammoniak unter Bildung des Geschwindigkeiten abmißt, um das erhaltene Gemisch
Säuresalzes von der Teilchengröße der rohen Benzol- innerhalb des gewünschten pH-Bereichs zu halten,
dicarbonsäure abhängt, wird diese zweckmäßig in 20 Zur Angabe des pH-Werts innerhalb des Reaktionsverhältnismäßig
kleiner Teilchengröße, d. h. Teilchen gefäßes kann ein pH -Meßgerät verwendet werden,
mit einem Durchmesser von etwa 0,15 mm oder dar- wobei die Elektroden innerhalb des Reaktionsgefäßes
unter, eingebracht, wobei zur Erleichterung der Salz- eingesetzt sind.
bildung vorteilhaft eine die stöchiometrische Menge, Das ausgefällte, die Benzoldicarbonsäure enthal-
die für die vollständige Neutralisation der Benzol- 25 tende breiartige Gemisch wird einer Trenneinrich-
dicarbonsäurebeschickung erforderlich ist, überstei- tung, vorzugsweise einer Zentrifuge, zugeführt. Die
gende Menge an Ammoniak eingesetzt wird. Bis- abgetrennte Benzoldicarbonsäure wird dann durch
weilen kann ein molarer Überschuß an Ammoniak eine oder mehrere Wasch- und Filtrationszonen ge-
bis zu 30% vorteilhaft sein. führt, worauf sie zu einer gebräuchlichen Trock-
Zweckmäßig wird die erhaltene Lösung, z. B. mit 30 nungseinrichtung gepumpt wird.
einer Konzentration von etwa 10 % des Diammo- Das Verfahren wird an Hand der Zeichnung näher
niumsalzes filtriert, um alle unlöslichen Stoffe abzu- erläutert, welche in schematischer Darstellung die
trennen, wobei gegebenenfalls ein Filterhilfsmittel, Vorrichtung und den Verfahrensablauf für die prakwie
Kieselgur, zugeführt werden kann. Dabei ist das tische Durchführung der Erfindung zeigt.
Filtermittel gewöhnlich in einer Menge von 1 bis 3 °/o, 35 Rohe Benzoldicarbonsäure wird aus dem Bebezogen auf das Gewicht der eingesetzten Benzoldi- hälter 1 über Leitung 2 in einen waagerecht angecarbonsäure, vorhanden. brachten Mischstromauflöser 3 eingebracht. In dieses
Filtermittel gewöhnlich in einer Menge von 1 bis 3 °/o, 35 Rohe Benzoldicarbonsäure wird aus dem Bebezogen auf das Gewicht der eingesetzten Benzoldi- hälter 1 über Leitung 2 in einen waagerecht angecarbonsäure, vorhanden. brachten Mischstromauflöser 3 eingebracht. In dieses
Die Lösung des Diammoniumsalzes besitzt eine Gefäß wird wäßriges Ammoniumhydroxyd aus dem
gelbe bis dunkelbraune Farbe. Zur Entfärbung wird Behälter 4 über die Leitung 5 zusammen mit einem
daher die Lösung durch ein Aktivkohlebett geleitet. 40 Filterhilfsmittel (Kieselgur), welches aus dem Trich-Optimale
Ergebnisse können bei Verwendung einer ter 6 durch die Leitung 7 eingeführt wird, gepumpt,
feinteiligen Aktivkohle, die durch ein engmaschiges Die wäßrige Ammoniumhydroxydlösung in dem BeSieb,
beispielsweise dem handelsüblichen Pittsburgh hälter 4 wird hergestellt, indem man in den Behälter
Typ OL, geht und vorzugsweise einer Teilchengröße aus der Leitung 8 Ammoniak und aus der Leitung 9
von etwa 0,297 bis 0,84 mm aufweist, erhalten wer- 45 Wasser einführt. Nach der Auflösung der rohen Benden.
Üblicherweise ist es erwünscht, die Aktivkohle zoldicarbonsäure wird die erhaltene Lösung über
der Säuresalzlösung in einer Menge von etwa 1 bis Leitung 10 durch das Filter 11 zur Abtrennung des
2 °/o, bezogen auf das Gewicht der Benzoldicarbon- Filterhilfsmittels geführt. Aus dem Filter 11 wird die
säure, zuzusetzen. Obgleich verschiedene Vorrich- Lösung zu dem Haltebehälter 12 übergeführt, aus
tungen, welche für die Behandlung mit Aktivkohle 50 welchem sie über die Leitung 13 in und durch den
verwendet werden, wird im allgemeinen die Ver- Aktivkohleadsorptionsturm 14 zur Abtrennung von
Wendung einer mit Aktivkohle beschickten Säule löslichen Farbkörpern gepumpt wird. Die entfärbte
oder eines Turms bevorzugt, durch die oder durch Lösung wird dann von dem oberen Ende des Turms
den die Lösung gepumpt oder abwärts auf Grund 14 abgenommen und durch das Filter 15 geführt und
der Schwerkraft geführt werden kann. Die entfärbte 55 anschließend in den Haltebehälter 16 eingebracht.
Lösung kann nun durch ein Filter, eine Zentrifuge Aus dem Haltebehälter 16 wird die Diammonium-
oder eine ähnliche Einrichtung zur Abtrennung ad- salzlösung in die Vorrichtung 17 unter Rühren gleichsorbierter
oder aufgenommener Kohleteilchen ge- gleichzeitig mit wäßriger Schwefelsäure, welche aus
führt werden. dem Behälter 18 eingeführt wird, abgemessen. Das
Wie vorstehend angegeben, wird die Benzoldicar- 60 gleichzeitige Abmessen dieser Reaktionsteilnehmer
bonsäure aus der entfärbten Diammoniumsalzlösung wird sorgfältig geregelt, um während des gesamten
ausgefällt, indem man sie mit einer Säure mit einer Zeitraums einen pH-Wert zwischen 2 und 3 in der
Ionisationskonstante, welche größer als diejenige der Vorrichtung 17 aufrechtzuerhalten. Zur pH-Wertein-
Benzoldicarbonsäure ist, in Berührung bringt. Ge- stellung wird im allgemeinen ein pH-Meßgerät (nicht
eignet sind dafür: Schwefelsäure, Salpetersäure, Salz- 65 gezeigt) mit innerhalb der Vorrichtung eingesetzten
säure, schwefelige Säure, Essigsäure und Ameisen- Elektroden verwendet. Das Vermischen der Lösung
säure. Schwefelsäure wird im allgemeinen bevorzugt, des Diammoniumsalzes der Benzoldicarbonsäure mit
da sie relativ billig ist und auch deswegen, weil das der Schwefelsäure in der Vorrichtung 17 führt zur
Fällung von Benzoldicarbonsäure und Bildung von Ammoniumsulfat. Aus der Vorrichtung 17 wird hierin
gebildete Aufschlämmung von Benzoldicarbonsäure und Ammoniumsulfat über die Leitung 18 α zur
Zentrifuge 19 geführt, wo die Benzoldicarbonsäure von dem Ammoniumsulfat abgetrennt wird. Die isolierte
Benzoldicarbonsäure wird dann einer ersten Wasserwäsche mit Hilfe eines Wasserstromes aus
Leitung 9 im Gegenstromprinzip unterworfen, während die Ammoniumsulfatlösung abgezogen und mit
Abwasser durch die Leitung 20 zu einem Abzugskanal oder einer Sammelzone geleitet wird. Der
Benzoldicarbonsäurekuchen wird nach dem Waschen in Zeitabständen entfernt und über die Leitung 21
in den Behälter 22 übergeführt, wo er mit Waschwasser, welches in den Behälter aus dem Filter 24
über die Leitung 23 eingebracht wird, nochmals aufgeschlämmt wird. Die wiederaufgeschlämmte Benzoldicarbonsäure
wird dann aus dem Behälter 22 durch die Leitung 25 auf das Filter 24 gebracht, wo der
Filterkuchen erneut gewaschen wird. Anschließend wird die filtrierte Benzoldicarbonsäure über die Leitung
26 in den Behälter 27 gebracht, wo der vorhergehende Arbeitsgang, die Bildung einer Aufschlämmung,
das Filtrieren und Waschen wiederholt wird. Dabei wird die Benzoldicarbonsäure wiederum durch
Einführen von Waschwasser in den Behälter 27 aus der Leitung 28 aufgeschlämmt, worauf die Aufschlämmung
über die Leitung 29 zu dem Filter 30 geführt wird, um filtriert und gewaschen zu werden.
Die nasse Benzoldicarbonsäure wird dann zu dem Trockner 31 gebracht, wo die Trocknung in einer
gebrächlichen Trocknungseinrichtung, beispielsweise einem Ofentrockner mit Umlaufluft, durchgeführt
wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Beispielen näher erläutert, wobei die vorstehend beschriebene
Reinigungseinheit gemäß der Zeichnung zur Anwendung gelangt.
40
Rohe Terephthalsäure, welche durch Oxydation von p-Xylol nach dem vorstehend genannten Schwefelammoniumprozeß
erhalten worden war, wurde zusammen mit einer Lösung aus wäßrigem Ammoniak und einem Filterhilfsmittel (Kieselgur) in einen
Mischstromauflöser mit einem Volumen von etwa 1650 ml eingebracht. Die gesamte Menge der eingesetzten
Reaktionsteilnehmer betrug 162,22 kg rohe Terephthalsäure, 36,6 kg Ammoniak und 3,54 kg
Filterhilfsmittel. Ammoniak wurde in Form einer wäßrigen Lösung mit einer Ammoniakkonzentration
von etwa 2 Gewichtsprozent verwendet. Die wäßrige Säure mit einer Geschwindigkeit eingebracht, um
einen lOVoigen molaren Überschuß an Ammoniak in dem Reaktionsgemisch zu ergeben. Dadurch wurde
eine lOVoige wäßrige Lösung von Diammoniumterephthalat erhalten. Bei einer Durchsatzgeschwindigkeit
von 0,454 kg je Stunde an roher Terephthalsäure betrug die Verweilzeit in dem Mischstromauflöser
etwa 15 Minuten.
Die Diammoniumterephthalatlösung wurde entfärbt, indem man sie durch einen Turm mit Aktivkohle
vom Pittsburgh Typ OL einer Teilchengröße im Bereich von 0,297 mm bis 0,84 mm pumpte. Die
zur Entfärbung verwendete Gewichtsmenge Kohle betrug 2,4 kg, was 1,47 °/o, bezogen auf das Gewicht
der anfänglich eingesetzten rohen Terephthalsäure, ausmachte.
Zur Wiedergewinnung der Terephthalsäure aus der entfärbten Diammoniumterephthalatlösung wurden
95,7 kg Schwefelsäure in einer 2O°/oigen wäßrigen Lösung verwendet. Die wäßrige Schwefelsäure und
die Diammoniumterephthalatlösung wurden unter Rühren in einer Vorrichtung mit solchen Geschwindigkeiten
abgemessen, um den pH-Wert der Aufschlämmung zwischen 2 und 3 zu halten.
Das die wiedergewonnene Terephthalsäure enthaltende Reaktionsgemisch wurde kontinuierlich einer
Zentrifuge zugeführt, um die Terephthalsäure von der Ammoniumsulfatlösung abzutrennen.
Nach der Abtrennung wurde die Terephthalsäure gewaschen und mit Wasser bei einer Temperatur von
etwa 90° C aufgeschlämmt, um die nachfolgenden Filtrierstufen zu erleichtern. Nach Filtration, Wiederaufschlämmung
und erneuter Filtration wurde die nasse Terephthalsäure in einem Umlaufheißluftofen
getrocknet.
Dabei wurden 146,3 kg Terephthalsäure, was 90,5 °/o der eingesetzten Menge an roher Säure entsprach,
erhalten. Die für die Durchführung dieses Versuchs benötigte Zeitdauer betrug 381 Stunden.
Um die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Reinigungsverfahrens zu ermitteln, wurde eine Probe
der in dem vorstehend beschriebenen Reinigungsversuch erhaltenen Terephthalsäure verwendet, um
ein Polykondensat durch Umsetzung mit Äthylenglykol in folgender Weise herzustellen: Eine Aufschlämmung
aus 66,4 g gereinigter Terephthalsäure und 248 g Äthylenglykol wurde in einem Autoklav
aus rostfreiem Stahl bei einer Temperatur von 221 bis 231° C und unter einem Druck von 1,76 bis
1,90 atü 20 Minuten in einer Stickstoffgasatmosphäre erhitzt. Während der zwischen der Säure und dem
Glykol herbeigeführten Reaktion wurden 38 ml Destillat gesammelt. Das erhaltene Reaktionsgemisch
wurde in ein Gefäß aus rostfreiem Stahl mit 60 mg Zinkacetylacetonat, welches als Polykondensationskatalysator
zugesetzt wurde, übergeführt. Unter Rühren des Gemisches bei 285° C wurde überschüssiges
Glykol durch Destillation abgetrennt. Anschließend wurde das Reaktionsgemisch bei der gleichen Temperatur
einem Druck von 0,3 mm Quecksilber während 70 Minuten ausgesetzt. Das erhaltene Polykondensat
war von weißer Farbe und hatte einen Schmelzpunkt von etwa 250° C. Nun
wurden direkt aus dem Autoklav Fäden gesponnen und auf Standardtextilzugverhältnisse gestreckt. Die
Faserbildungs- und Zugeigenschaften waren ausgezeichnet.
Es wird in diesem Zusammenhang bemerkt, daß die vorstehend beschriebene Waschbehandlung der
gereinigten Terephthalsäure und das Verfahren zur Herstellung des Polykondensats durch Umsetzung
von Terephthalsäure mit Äthylenglykol nicht Gegenstand der Erfindung sind.
Wie bereits erwähnt, werden die Ausbeuten weitgehend von der Art beeinflußt, in welcher die Diammoniumsalzlösung
und die zur Ausfällung der Benzoldicarbonsäure verwendete Säure in der Wiedergewinnungsvorrichtung
zusammengebracht werden. Werden die Reaktionsteilnehmer in der Vorrichtung mit solchen Geschwindigkeiten eingebracht,
daß das erhaltene Gemisch bei einem pH-Wert zwi-
sehen 1 bis 3,5 und vorzugsweise zwischen 2 und 3, gehalten wird, werden Endproduktverluste weitgehend
vermieden.
Um zu zeigen, in welchem Maß Verluste durch Beachtung der angegebenen pH-Regelung während
der Säureausfällstufe beeinflußt werden, wurden Vergleichsversuche unter Verwendung der in der
Zeichnung gezeigten kontinuierlichen Reinigungseinheit durchgeführt. Die Verfahrenseinzelheiten
waren entsprechend, wobei lediglich zugelassen wurde, daß sich der pH-Wert des Gemisches in der
Säureregenerierungsvorrichtung in jedem der Testversuche änderte. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden
Tabelle aufgeführt.
| Ansatz | Zugeführte rohe Säure (Gramm je Stunde) |
Versuchsdauer (Minuten) |
pH in der Säurewieder gewinnungsvorrichtung |
Gewicht der gewonnenen Säure |
Ausbeute (°/o) |
| 1 2 3 |
188 188 188 |
120 120 120 |
2,0 3,0 6,0 |
360,5 326,7 150,6 |
95 86 39 |
Aus der vorstehenden Tabelle ist ersichtlich, daß eine wesentliche Minderung in der Ausbeute auftritt,
wenn die Benzoldicarbonsäure aus der Diammoniumsalzlösung bei einem pH-Wert außerhalb
des erfindungsgemäßen Bereichs ausgefällt wird.
Da weiter gefunden wurde, daß die pH-Regelung in der Säurewiedergewinnungsstufe die Reinheit des
erhaltenen Endproduktes beeinflußt, wurden entsprechende Bestimmungen durchgeführt. Zu diesem
Zweck wurde eine Reihe von Polyesterkondensaten durch Umsetzung von Äthylenglykol mit Versuchsproben gereinigter Terephthalsäure hergestellt. Es
wurden dabei Terephthalsäure, welche bei Einhaltung der erfindungsgemäßen pH-Regelung während der
Reinigung erhalten wurde, mit Terephthalsäure verglichen, welche ebenfalls entsprechend dem erfindungsgemäßen
Verfahren gereinigt worden war, jedoch mit der Abweichung, daß in der Stufe, in welcher
Terephthalsäure aus der Diammoniumsalzlösung abgeschieden wird, ein Überschreiten des pH-Wertes
der Grenzen des vorstehend bezeichneten Bereichs, welche für zufriedenstellende Ergebnisse erforderlich
sind, in geringem Maße zugelassen wurde. Die daraus hergestellten Polykondensate wurden zu Fäden
gesponnen, welche Farbprüfungen unterzogen wurden. Die relative Verfärbung der Fäden wurde als
Maß für die Reinheit der Terephthalsäure genommen, welche bei der Herstellung der Polykondensate,
aus denen die Fäden gebildet wurden, verwendet wurde, da es bekannt ist, daß die Reinheit der Terephthalsäure
die Farbe der Polykondensate beeinflußt.
Die zur Messung der Farbe der Testpolyesterfasern
angewandte Prüfmethode bestand in der Bestimmung ihrer Annäherung zu vollständigem Weiß, indem
Reflexionsmessungen mit einem Spektrophotometer vorgenommen wurden, wobei die von der Standard
Observer and Coordinate System of the International Commission on Illumination empfohlenen Prüfmethoden
(vgl. Handbook of Colorimetry, herausgegeben 1936 von der Technology Press, Massachusetts
Institute of Technology) angewandt wurden.
In den nachstehenden Versuchsergebnissen waren die Polykondensate, aus welchen die Fasertestproben
erhalten worden waren, in gleicher Weise hergestellt worden. Die zur Herstellung dieser Polykondensate
verwendeten Terephthalsäureproben wurden in gleicher Weise nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
gereinigt mit der Abweichung, daß der pH-Wert bei der Ausfällung der Terephthalsäure variiert wurde.
Die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Weißwerte bezeichnen das Maß der Annäherung an
vollkommenes Weiß, für welches der Wert 100 genommen wird.
| Polykondensat- probe |
pH-Wert in der Reinigungsstufe |
Weißwert der Faser |
| 1 2 3 |
2,5 3 4 |
90,5 85,0 64 |
Die Ergebnisse der vorstehenden Tabelle zeigen, daß eine bemerkenswerte Verbesserung der Qualität
der Polykondensate erreicht wird, wenn der pH-Wert unterhalb etwa 3,5 gehalten wird. Selbst eine geringfügige
Abweichung verursacht eine beachtliche Minderung in der Reinheit, wie bei der Probe 3 gezeigt
ist, bei welcher ein pH-Wert von 4 eingehalten wurde.
Rohe Isophthalsäure, welche durch Oxydation von m-Xylol mit Sulfat erhalten worden war, wurde zusammen
mit einer Lösung von wäßrigem Ammoniak und Kieselgur durch einen Mischstromauflöser von
einem Volumen von 1650 ml geführt. Die Gesamtmenge der zugeführten Reaktionsteilnehmer bestand
aus 162,5 kg roher Isophthalsäure, 36,6 kg Ammoniak und 3,54 kg Kieselgur. Die wäßrige Ammoniaklösung
hatte etwa 2 Gewichtsprozent. Diese wäßrige Ammoniaklösung wurde in einer solchen Menge, bezogen
auf die rohe Säure, zugeführt, daß ein Überschuß von 10 Molprozent an Ammoniak in dem Reaktionsgemisch
vorhanden war, wobei eine lO°/oige wäßrige Lösung von Diammoniumisophthalat entstand.
Bei einer Durchsatzgeschwindigkeit von 0,45 kg je Stunde an roher Isophthalsäure betrug die
mittlere Verweilzeit in dem Mischstromauslöser etwa 15 Minuten.
Die Diammoniumisophthalatlösung wurde entfärbt, indem man sie durch einen Turm pumpte,
welcher Aktivkohle (Handelsbezeichnung: Pittsburgh Typ OL), mit einer Teilchengröße von 0,297 bis
0,84 mm enthielt. Die Menge an zur Entfärbung verwendeter Kohle betrug 2,4 kg, was 1,47%, bezogen
auf das Gewicht der rohen Isophthalsäure, darstellt.
Bei der Wiedergewinnung der Isophthalsäure aus der entfärbten Diammoniumisophthalatlösung wurden
101,6 kg Schwefelsäure in einer 20°/oigen wäßrigen Lösung verwendet. Die wäßrige Schwefelsäure
und die Diammoniumisophthalatlösung wurden unter Rühren derart miteinander vereinigt, daß der
pH-Wert der Aufschlämmung innerhalb von 2 bis 3 gehalten wurde.
Das Reaktionsgemisch wurde kontinuierlich einer Zentrifuge zugeführt, um die Isophthalsäure von
dem Ammoniumsulfat zu trennen. Nach der Trennung wurde die Isophthalsäure gewaschen und mit
Wasser bei einer Temperatur von etwa 90° aufgeschlämmt, um die nachfolgenden Filterarbeitsgänge
zu erleichtern. Nach dem Filtrieren, Wiederaufschlämmen und nochmaligen Filtrieren wurde die
feuchte Isophthalsäure zur Trocknung in einen Ofen mit umlaufender Heißluft gebracht. Die Menge an
zurückgewonnener trockener Isophthalsäure betrug 147,7 kg, was 91,5 % der Menge an ursprünglich zugeführter
roher Säure ausmacht. Die Gesamtzeit, welche zur Durchführung dieses Versuchs benötigt
wurde, betrug 376 Stunden.
Um die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Reinigungsverfahrens zu ermitteln, wurde eine Probe der
vorstehend erhaltenen Isophthalsäure zur Herstellung eines Polykondensats verwendet.
Eine Aufschlämmung aus 66,4 g der gereinigten Isophthalsäure und 248 g Äthylenglykol wurde in
einem Autoklav aus rostfreiem Stahl bei einer Temperatur von 221 bis 321° C unter einem Druck von
1,76 bis 1,90 atü 20 Minuten in einer Atmosphäre von Stickstoff erhitzt. In dieser Zeit wurden 38 ml
Destillat gesammelt. Zu dem erhaltenen Reaktionsgemisch wurden 60 mg Zinkacetylacetonat als PoIykondensationskatalysator
zugegeben. Während das Gemisch bei 285° C gerührt wurde, wurde überschüssiges
Glykol durch Destillation abgetrennt. Anschließend wurde das Reaktionsgemisch einem Druck
< 0,3 mm Torr bei der gleichen Temperatur 70 Minuten unterworfen. Das so erhaltene Polykondensat
hatte eine weiße Farbe und einen Schmelzpunkt von etwa 2500C. Nun wurden unmittelbar aus dem
Autoklav Fäden gesponnen und auf Standardtextilstreckausmaß gestreckt. Die faserbildenden und
Streckeigenschaften waren ausgezeichnet.
Unter Verwendung einer kontinuierlichen Reinigungseinheit, wie sie in der Zeichnung veranschaulicht
ist, wurde der nachstehende Versuch durchgeführt.
Rohe Phthalsäure, die durch Oxydation von o-Xylol mit Sulfat erhalten worden war, wurde zusammen
mit einer Lösung von wäßrigem Ammoniak und Kieselgur durch einen Mischstromauflöser mit
einem Volumen von etwa 1650 ml geführt. Die Gesamtmenge der eingesetzten Reaktionsteilnehmer bestand
aus 162,22 kg roher Phthalsäure, 36,6 kg Ammoniak und 3,54 kg Filterhilfsmittel. Ammoniak
wurde in Form einer wäßrigen Lösung mit einer Ammoniakkonzentration von etwa 2 Gewichtsprozent
angewandt. Die wäßrige Ammoniaklösung wurde mit Bezug auf die rohe Säure mit einer solchen Geschwindigkeit
bzw. Menge eingebracht, daß ein 10%iger molarer Überschuß an Ammoniak in dem Reaktionsgemisch vorhanden war. Dies führte zu einer lO'/oigen
wäßrigen Lösung von Diammoniumphthalat. Bei einer Durchsatzgeschwindigkeit von 0,454 kg je Stunde der
rohen Phthalsäure betrug die mittlere Verweilzeit in dem Mischstromauflöser etwa 15 Minuten.
Die Ammoniumphthalatlösung wurde dadurch entfärbt, daß man sie durch einen Turm pumpte, der
Aktivkohle enthielt. Die Aktivkohle hatte eine Teilchengröße von 0,297 bis 0,84 mm.
Die zur Entfärbung verwendete Gewichtsmenge an Kohle betrug 2,4 kg, entsprechend 1,47%, bezogen
auf das Gewicht der anfänglich eingesetzten rohen
ίο Phthalsäure.
Zur Regenerierung der Phthalsäure aus der entfärbten Diammoniumphthalatlösung wurden 101,6 kg
Schwefelsäure in 2O°/oiger wäßriger Lösung angewandt. Die wäßrige Schwefelsäure und die Diammoniumphthalatlösung
wurden unter Rühren derart miteinander vereinigt, daß der pH-Wert der Aufschlämmung
zwischen 2 und 3 gehalten wurde.
Das die regenerierte Phthalsäure enthaltende Reaktionsgemisch wurde kontinuierlich einer Zentrifuge
zugeführt, um die Phthalsäure von dem gebildeten Ammoniumsulfat abzutrennen. Nach der Abtrennung
wurde die Phthalsäure gewaschen und mit Wasser bei einer Temperatur von etwa 90° C aufgeschlämmt,
um die nachfolgenden Filtrierstufen zu erleichtern.
Nach Filtrieren, Wiederaufschlämmen und erneutem Filtrieren wurde die nasse Phthalsäure einem Heißluftumlaufofen
zur Trocknung zugeführt. Die Menge an wiedergewonnener getrockneter Phthalsäure betrug
etwa 144 kg, was 89 °/o der ursprünglich eingebrachten
Menge an roher Säure entsprach. Die für die Durchführung dieses Versuchs benötigte Gesamtzeit
betrug 381 Stunden.
Claims (2)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Gewinnung reiner Benzoldicarbonsäuren, die durch Oxydation
entsprechender Xylole mit Hilfe von Ammoniumsulfat und einer anorganischen Schwefelverbindung,
in der der Schwefel eine Wertigkeit unter 6 aufweist, erhalten worden waren, dadurch gekennzeichnet, daß man eine
rohe, in bekannter Weise durch Behandeln mit Aktivkohle entfärbte wäßrige ammoniakalische
Lösung einer Benzoldicarbonsäure mit einer Säure größerer Ionisationskonstante als diejenige
der Benzoldicarbonsäure kontinuierlich mit solcher Geschwindigkeit in Berührung bringt, daß
der pH-Wert zwischen 1 und 3,6 gehalten wird, und die ausgefällte Benzoldicarbonsäure in bekannter
Weise aufarbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen pH-Wert zwischen
2 und 3 einhält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 025 875;
britische Patentschriften Nr. 695 170, 777 782;
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 025 875;
britische Patentschriften Nr. 695 170, 777 782;
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1117 100.
Deutsches Patent Nr. 1117 100.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 590/333 6.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US10544561A | 1961-04-25 | 1961-04-25 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| US6054610A (en) | 1995-06-07 | 2000-04-25 | Hfm International, Inc. | Method and apparatus for preparing purified terephthalic acid and isophthalic acid from mixed xylenes |
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| NL276789A (de) | |
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