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DE1191359B - Verfahren zur Regenerierung von Aktivkohle - Google Patents

Verfahren zur Regenerierung von Aktivkohle

Info

Publication number
DE1191359B
DE1191359B DET24701A DET0024701A DE1191359B DE 1191359 B DE1191359 B DE 1191359B DE T24701 A DET24701 A DE T24701A DE T0024701 A DET0024701 A DE T0024701A DE 1191359 B DE1191359 B DE 1191359B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
activated carbon
alkali
solution
water
aqueous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET24701A
Other languages
English (en)
Inventor
Kazuo Ogata
Yasushi Tsuru
Kazuo Shimosato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Teijin Ltd
Original Assignee
Teijin Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Teijin Ltd filed Critical Teijin Ltd
Publication of DE1191359B publication Critical patent/DE1191359B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/41Preparation of salts of carboxylic acids
    • C07C51/416Henkel reaction and related reactions, i.e. rearrangement of carboxylate salt groups linked to six-membered aromatic rings, in the absence or in the presence of CO or CO2, (e.g. preparation of terepholates from benzoates); no additional classification for the subsequent hydrolysis of the salt groups has to be given
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/30Active carbon
    • C01B32/354After-treatment
    • C01B32/36Reactivation or regeneration
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/48Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by liquid-liquid treatment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regenerierung von Aktivkohle Bei der technischen Herstellung von Terephthalsäure durch thermische Umlagerung von Alkalisalzen, insbesondere Kaliumsalzen aromatischer Carbonsäuren, z. B. Benzoesäure, Phthalsäure oder Isophthalsäure, bei einer Temperatur von etwa 330 bis 500°C in einer inerten Atmosphäre, z. B. von Kohlendioxyd unter Mitverwendung von beispielsweise Cadmium oder Zink oder anderen Metallen oder Metallverbindungen, erhält man nach Behandlung des Umlagerungsproduktes in wäßriger Lösung mit einer Säure eine Terephthalsäure hoher Reinheit, die sich besonders zur Herstellung eines faser- oder filmbildenden Polyäthylenterephthalats durch Veresterung mit Äthylenglykol oder einem Derivat und anschließende Polykondensation eignet. Allerdings enthält das bei der thermischen Umlagerung erhaltene Rohprodukt eine beträchtliche Menge an Verunreinigungen, wie nicht umgesetzte Ausgangsstoffe, Alkalisalze von Carbonsäuren als Nebenprodukt, anorganische Salze, z. B.
  • Alkalicarbonate, carbonisierte oder verkohlte Stoffe, Katalysator und eine gefärbte Substanz, deren Struktur unbekannt ist. Diese Verunreinigungen müssen vollständig von der Terephthalsäure abgetrennt werden.
  • Während die nicht umgesetzten Ausgangsstoffe, die als Nebenprodukt anfallenden Alkalisalze, anorganischen Salze, verkokten oder verkohlten Stoffe und Katalysator verhältnismäßig leicht auf Grund der Unterschiede ihrer Löslichkeiten in Wasser von der Terephthalsäure abgetrennt werden können, ist die Abtrennung der gefärbten Substanz von unbekannter Struktur schwieriger.
  • Unterläßt man die Abtrennung dieses Farbstoffes, dann enthält die durch Fällung mit anorganischen oder organischen Säuren (außer Terephthalsäure) aus einer wäßrigen Lösung des Reaktionsprodukts erhaltene Terephthalsäure diese gefärbte Substanz.
  • Wird nun eine derartig verunreinigte Terephthalsäure direkt mit Äthylenglykol zu Polyäthylenterephthalat polykondensiert, ist das erhaltene Polykondensat ebenfalls erheblich gefärbt und praktisch unbrauchbar.
  • Bisher wurde die gefärbte Substanz mit Hilfe von Aktivkohle abgetrennt, da die Reinigung mit Aktivkohle den Vorteil hat, daß sie einfach und wirksam ist.
  • Um dabei jedoch eine Terephthalsäure von so hoher Reinheit zu erhalten, welche für die unmittelbare Polykondensation geeignet ist, muß eine große Menge an Aktivkohle verwendet werden. Eine Wiedergewinnung der Aktivkohle ist daher technisch von wesentlicher Bedeutung.
  • Man kann Aktivkohle durch Erhitzen auf 700 bis 800QC regenerieren. Dieses Verfahren ist jedoch unwirtschaftlich.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man Aktivkohle, deren Adsorptionsvermögen bei der Reinigung einer wäßrigen Lösung eines durch thermische Umlagerung von Alkalisalzen anderer Benzolcarbonsäuren als Terephthalsäure erhaltenen Alkaliterephthalats erniedrigt worden war, regenerieren kann, wenn man sie mit Wasser, insbesondere nach Behandlung mit einer wäßrigen Alkalilösung, wäscht.
  • Man verwendet dazu vorzugsweise eine wäßrige Alkalilösung einer Konzentration bis zu 20 Gewichtsprozent, insbesondere von 2 bis 10 Gewichtsprozent.
  • Geeignet sind wäßrige Kaliumhydroxy-, Natriumhydroxyd-, Natrium- und Kaliumcarbonat und -bicarbonatlösungen sowie wäßriges Ammoniak.
  • Die Behandlung mit der wäßrigen Lösung eines Alkalis und bzw. oder Wasser kann bei Raumtemperatur durchgeführt werden; es wird jedoch bevorzugt, um die erforderliche Zeit für die Regenerierung zu verkürzen, entweder eine oder beide Behandlungen bei einer Temperatur oberhalb 60° C und bis zum Siedepunkt der wäßrigen Lösung oder von Wasser durchzuführen.
  • Die wäßrige Lösung des Alkalis soll wenigstens in einer solchen Menge angewandt werden, um die gesamte verbrauchte Aktivkohle einzutauchen; die Lösung kann wiederholt verwendet werden.
  • Die Menge an Waschwasser kann etwa das 20- bis l00fache des Gewichts an verbrauchter Aktivkohle betragen.
  • Die Alkalibehandlung wird bei Verwendung eines Mischbehälters etwa 3 bis 5 Stunden durchgeführt.
  • Bei Verwendung eines Kohlebetts wird die Behandlung so lange durchgeführt, bis die abgegebene wäßrige Lösung des Alkalis im wesentlichen farblos wird. Ein gleiches gilt für die Wasserwäsche.
  • Gegebenenfalls kann die Alkalibehandlung und bzw. oder Wasserwäsche zwei- oder dreimal wiederholt werden. In diesem Fall erfolgt vorzugsweise eine abwechselnde Behandlung mit dem Alkali und dem Wasser.
  • Verfahrensgemäß kann sowohl pulverisierte Aktivkohle als auch körnige Aktivkohle regeneriert werden.
  • Bei Verwendung von pulverisierter Aktivkohle wird diese vorzugsweise in der wäßrigen Lösung des Alkalis oder in Wasser unter Rühren und Mischen während einer angemessenen Zeitdauer suspendiert und dann abgetrennt. Körnige Aktivkohle wird vorzugsweise durch Leiten der wäßrigen Lösung des Alkalis oder Wasser durch ein Festbett oder ein Fließbett regeneriert.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird an Hand der nachstehenden Beispiele näher erläutert.
  • Beispiel 1 Dikaliumphthalat mit einem Gehalt von 3,5 Molprozent Cadmiumphthalat wurde auf 440"C in einer Kohlendioxydatmosphäre unter einem Druck von 10 kg/cma 1 Stunde erhitzt.
  • Katalysator und verkokte oder verkohlte sowie andere unlösliche Stoffe wurden aus der erhaltenen Lösung durch Filtration entfernt. Zu 501 des Filtrats (welches 205 g Dikaliumterephthalat je Liter enthält und eine optische Dichte von 3,1, gemessen bei 380 mu, besitzt) wurden 15 g pulverisierte Aktivkohle mit einem Gehalt von 500/o Wasser zugegeben. Das Gemisch wurde 1 Stunde bei 60"C gerührt, dann filtriert.
  • Die optische Dichte des Filtrats betrug nun 0,53.
  • 250 cm3 Wasser wurden zu der verbrauchten Aktivkohle gegeben, die Suspension 1 Stunde zum Sieden erhitzt und die Aktivkohle durch Filtration abgetrennt.
  • Die abgetrennte Aktivkohle wurde wiederum zu 501 des Dikaliumterephthalat enthaltenden Filtrats gegeben, das Gemisch 1 Stunde bei 60"C gerührt und dann erneut filtriert. Die optische Dichte des Filtrats war 0,80.
  • Wurde die bereits eingesetzte Aktivkohle erneut unter den gleichen Bedingungen, jedoch ohne Regenerierung zur Anwendung gebracht, betrug die optische Dichte des Filtrats 1,41.
  • Beispiel 2 Eine wäßrige Lösung, welche, wie im Beispiel 1 angegeben, erhalten worden war, wurde vom Katalysator und von verkokten Stoffen durch Filtration befreit. Zu 501 des Filtrats (mit einem Gehalt von 195 g Dikaliumterephthalatje Liter und einer optischen Dichte von 1,2) zu wurden 100 g pulverisierte Aktivkohle mit einem Gehalt von 500/o Wasser zugegeben, das Gemisch 1 Stunde bei 60"C gerührt und dann filtriert.
  • Die optische Dichte des Filtrats betrug 0,082.
  • Die abgetrennte Aktivkohle wurde mit 400 cm3 einer 50dgen wäßrigen Natriumhydroxydlösung 2 Stunden zum Sieden erhitzt, dann filtriert und der Filterkuchen mit 1500 cm3 heißem Wasser von 70"C gewaschen.
  • Die so regenerierte Aktivkohle wurde zu 501 des anfänglichen Filtrats zugegeben, das Gemisch 1 Stunde bei 600 C gerührt und dann filtriert. Die optische Dichte des Filtrats betrug 0,092.
  • Wurde die verbrauchte Aktivkohle erneut unter den gleichen Bedingungen, jedoch ohne Regenerierung verwendet, betrug die optische Dichte des Filtrats 0,22.
  • Beispiel 3 Eine gemäß Beispiel 1 erhaltene wäßrige Lösung wurde von Katalysator und verkokten Stoffen durch Filtration befreit. Das Filtrat (mit einem Gehalt von 200 g Dikaliumterephthalatje Liter und einer optischen Dichte von 3,8) wurde von oben durch ein 2 m hohes Festbett aus körniger Aktivkohle, bei einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 1,8 m je Stunde geleitet. Die optischen Dichten, welche nach 10, 20, 30, 40 und 48 Stunden seit Beginn des Verfahrens gemessen wurden, betrugen 0,14, 0,18, 0,26, 0,31 bzw. 0,34.
  • Da das Adsorptionsvermögen der Aktivkohle im Verlauf der Zeit niedriger wurde, wurde die Behandlung 48 Stunden nach dem Beginn beendet und die Aktivkhole dadurch regeneriert, daß man zuerst eine 50/,ige wäßrige Natriumhydroxydlösung bei 700 C von oben durch das Kohlebett bei einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 3,6 m je Stunde während 4 Stunden und dann Wasser bei 70"C mit einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 10m je Stunde während 10 Stunden leitete.
  • Hierauf wurde eine weitere Menge der Dikaliumterephthalat enthaltenden Ausgangslösung durch das Kohlebett bei einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 1,8 m je Stunde geführt. Die nach 10, 20, 30 und 40 Stunden seit Beginn gemessenen optischen Dichten betrugen 0,16, 0,23, 0,29 bzw. 0,39.
  • Beispiel 4 Eine wie im Beispiel 1 erhaltene wäßrige Lösung wurde von unlöslichen Stoffen durch Filtration befreit. Das Filtrat wurde konzentriert, bis festes Dikaliumterephthalat auskristallisierte. Das so erhaltene feste Dikaliumterephthalat wurde in Wasser gelöst, wobei eine 170/0ige wäßrige Lösung mit einer optischen Dichte von 0,060 erhalten wurde.
  • Diese wäßrige Lösung wurde von oben durch ein 2 m hohes Festbett aus körniger Aktivkohle bei einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 3,6 m je Stunde geleitet. Die nach 10, 20 und 30 Tagen nach dem Beginn des Verfahrens gemessenen optischen Dichten betrugen 0,015, 0,015 bzw. 0,026. Da die optischen Dichten nach bis zu 30 Tagen stets oberhalb 0,020 lagen, wurde die Behandlung am 33. Tag abgebrochen und die Aktivkohle dadurch regeneriert, daß man zuerst eine 50/,ige Natriumhydroxydlösung bei 70"C von oben durch das Kohlebett bei einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 3,6 m je Stunde während 4 Stunden und dann Wasser bei 70"C und einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 10 m je Stunde während 24 Stunden durchleitete. Hierauf wurde eine weitere Menge der wäßrigen Lösung von Dikaliumterephthalat durch das Kohlebett bei einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 3,6 m je Stunde geleitet. Die nach 10, 20 und 30 Tagen nach Beginn gemessenen optischen Dichten waren 0,013, 0,018 bzw. 0,021.
  • Die Behandlung wurde unterbrochen und die Regenerierung der Aktivkohle und die Entfärbungsbehandlung in der gleichen Weise wiederholt, wobei die nachstehenden Ergebnisse erhalten wurden:
    Optische Dichte der entfärbten
    Lösung
    Regenerierungen
    der Aktivkohle
    10 Tage 1 20 Tage 1 30 Tage
    0 0,015 0,015 0,026
    1 0,013 0,018 0,021
    2 0,018 0,020 0,027
    3 0,018 0,028 0,029.
  • Beispiel 5 Eine wie im Beispiel 1 erhaltene wäßrige Lösung wurde von unlöslichen Stoffen durch Filtration befreit. Das Filtrat wurde konzentriert, bis festes Dikaliumterephthalat auskristallisierte. Das so erhaltene feste Dikaliumterephthalat wurde in Wasser gelöst, wobei eine 220/,ige wäßrige Lösung mit einer optischen Dichte von 0,070 erhalten wurde.
  • Diese wäßrige Lösung wurde von oben durch ein 2 m hohes Festbett aus körniger Aktivkohle entsprechend einer Siebgröße von etwa hundertvierundvierzig bis etwa acht Maschen je Quadratzentimeter bei 30"C und mit einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 3,6 nu je Stunde während 30 Tagen geleitet.
  • Dann wurde eine 50/,ige wäßrige Natriumhydroxydlösung bei 90"C kontinuierlich durch die verbrauchte Aktivkohle bei einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 3,6 m je Stunde während 2 Stunden und schließlich Wasser bei 90"C mit einer linearen Oberflächengeschwindigkeit von 10 m je Stunde während 2 Stunden durchgeleitet und die Behandlung mit der wäßrigen Natriumhydroxydlösung und Wasser unter den gleichen Bedingungen wiederholt.
  • Die so regenerierte Aktivkohle wurde für die Behandlung von weiterer Dikaliumterephthalatlösung in der vorstehend beschriebenen Weise verwendet.
  • Die Entfärbung und die Regenerierung der Aktivkohle wurde dreimal wiederholt und die entfärbende Wirkung der regenerierten Aktivkohle durch Messen der optischen Dichten der behandelten Lösung nach 10, 20 und 30 Tagen nach Beginn des Verfahrens in entsprechender Weise, wie im Beispiel 4 angegeben, festgestellt. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle zusammengestellt.
    Anzahl der Optische Dichte der entfärbten
    Regenerierungen Lösung
    der Aktivkohle Behandlungszeit
    10 Tage 1 20 Tage 1 30 Tage
    0 0,014 0,015 0,021
    1 0,015 0,017 0,024
    2 0,011 0,016 0,023
    3 0,017 0,021 0,027
    Die Ergebnisse zeigen, daß durch die Gründlichkeit der Regenerierung über diejenige von Beispiel 4 der Regenerierungsgrad verbessert und das anfängliche Entfärbungsvermögen nahezu vollständig zurückgewonnen werden kann.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Regenerierung von Aktivkohle, die bei der Reinigung einer wäßrigen, Dialkaliterephthalat aus der thermischen Umlagerung von Alkalisalzen anderer Benzolcarbonsäuren als Terephthalsäure enthaltenden Lösung inaktiviert worden war, d a d II r cli g e k e n n z e i c h n e t, daß man die Aktivkohle mit Wasser, insbesondere nach Vorwäsche mit einer wäßrigen Alkalilösung, wäscht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als wäßrige Alkalilösung Alkalihydroxyde, Carbonate oder Bicarbonate oder wäßriges Ammoniak verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine maximal 20gewichtsprozentige, vorzugsweise 2- bis l0gewichtsprozentige wäßrige Alkalilösung verwendet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkalibehandlung bei einer Temperatur zwischen 60"C und dem Siedepunkt der Lösung durchführt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Wasserwäsche bei einer Temperatur zwischen 60 und 100"C durchführt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Aktivkohle wiederholt abwechselnd mit Alkali und Wasser wäscht.
DET24701A 1962-09-13 1963-09-12 Verfahren zur Regenerierung von Aktivkohle Pending DE1191359B (de)

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DE (1) DE1191359B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029084A1 (de) * 1980-07-31 1982-03-11 Lentia GmbH Chem. u. pharm. Erzeugnisse - Industriebedarf, 8000 München Verfahren zur reaktivierung von aktivkohle
DE19812543A1 (de) * 1998-03-21 1999-09-23 Rheinische Braunkohlenw Ag Verfahren zum Konditionieren von kohlenstoffhaltigen Adsorbentien
DE102012000239A1 (de) 2012-01-09 2013-07-25 KFL GmbH Löwenberg Verfahren zur biologischen Regenerierung von beladenen Adsorptionsmittel aus Biogasreinigungsprozessen

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DE19812543A1 (de) * 1998-03-21 1999-09-23 Rheinische Braunkohlenw Ag Verfahren zum Konditionieren von kohlenstoffhaltigen Adsorbentien
DE102012000239A1 (de) 2012-01-09 2013-07-25 KFL GmbH Löwenberg Verfahren zur biologischen Regenerierung von beladenen Adsorptionsmittel aus Biogasreinigungsprozessen

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