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DE1242145B - Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin gestapelten Presspappebehaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin gestapelten Presspappebehaeltern

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Publication number
DE1242145B
DE1242145B DE1962D0038922 DED0038922A DE1242145B DE 1242145 B DE1242145 B DE 1242145B DE 1962D0038922 DE1962D0038922 DE 1962D0038922 DE D0038922 A DED0038922 A DE D0038922A DE 1242145 B DE1242145 B DE 1242145B
Authority
DE
Germany
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magazine
projections
slide
stack
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1962D0038922
Other languages
English (en)
Inventor
David B Robinson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diamond International Corp
Original Assignee
Diamond International Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Diamond International Corp filed Critical Diamond International Corp
Priority to DE1962D0038922 priority Critical patent/DE1242145B/de
Publication of DE1242145B publication Critical patent/DE1242145B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G59/00De-stacking of articles
    • B65G59/10De-stacking nested articles
    • B65G59/105De-stacking nested articles by means of reciprocating escapement-like mechanisms
    • B65G59/106De-stacking nested articles by means of reciprocating escapement-like mechanisms comprising lifting or gripping means

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin gestapelten Preßpappebehältern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin gestapelten und durch Vorsprünge zurückgehaltenen, eng ineinandergeschachtelten rechteckigen Preßpappebehältern mit einem oberhalb dieser Vorsprünge quer zum Stapel verschiebbaren Schieber, welcher die Wandteile des zu entnehmenden untersten Behälters des Stapels nach innen eindrückt und so von den Vorsprüngen löst, sowie einer zusammen mit dem Schieber folgegesteuerten Greifeinrichtung, durch welche der durch das Eindrücken der Wandteile von den Vorsprüngen gelöste Behälter vom Stapel nach unten abziehbar ist Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art, bei der die Behälter nur durch einen einzigen Vorsprung im Magazin zurückgehalten werden, besteht die Gefahr, daß der nicht unterstützte Behälterrand sich von selbst nach unten absenkt und so der unterste Behälter sich im Magazin schräg stellt und verklemmt oder sogar von selbst aus dem Magazin sich löst. Außerdem ist bei dieser bekannten Vorrichtung die Greifereinrichtung in Form eines seitlich am Magazin schwenkbar gelagerten zangenartigen Hebels ausgebildet, durch den der unterste, vom Vorsprung gelöste Behälter an einer Stelle des Randes erfaßt und in eine Abgabestellung geschwenkt werden kann. Bei dieser bekannten Greifereinrichtung besteht die Gefahr, daß mehrere Behälter gleichzeitig ergriffen und abgegeben werden, vor allem dann, wenn die Behälter eng aneinanderhaften und durch den vorgesehenen einzigen Vorsprung die Freigabe des untersten Behälters fehlerhaft erfolgt.
  • Es ist zum Entstapeln von flachen Blechzuschnitten zwar bereits bekannt, an gegenüberliegenden Seiten des Magazins jeweils einen Vorsprung zum Zurückhalten des Blechstapels vorzusehen. Die Freigabe der untersten Blechlage erfolgt bei dieser Vorrichtung durch seitliches Verschieben des untersten Bleches gegenüber dem Stapel, so daß zunächst das unterste Blech von dem einen Vorsprung freigegeben wird, woraufhin durch Verschieben in der entgegengesetzten Richtung das unterste Blech auch von dem zweiten Vorsprung freigegeben wird. Diese Art des Lösens von Blechen von den Vorsprüngen wäre bei ineinandergeschachtelten Preßpappebehältern nicht anwendbar. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist es ferner bereits bekannt, eine Greifervorrichtung in Form von Saugnäpfen vorzusehen, die von unten her quer zur Bewegung eines unterhalb des Magazins angeordneten horizontalen Förderbandes auf die Unterseite der untersten Blechlage schwenkbar sind und durch welche diese unterste Blechlage zur Freigabe von den Vorsprüngen quer zum Stapel verschiebbar ist. Nach der Freigabe des untersten Bleches von den Vorsprüngen kann durch Absenken dieser Saugnäpfe das durch diese gehaltene unterste Blech auf das Förderband abgelegt werden. Diese bekannte Vorrichtung ist zwar zum Entstapeln von flachen Blechzuschnitten geeignet, die durch seitliches Verschieben vom Stapel lösbar sind, sie wäre jedoch nicht für das Vereinzeln von ineinandergeschachtelten rechteckigen Preßpappebehältern geeignet, die sehr eng aneinanderhaften und die nur durch Einbiegen der Behälterwände von den Vorsprüngen lösbar sind.
  • Um diese bei der eingangs erwähnten bekannten Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin gestapelten ineinandergeschachtelten Preßpappebe hältern auftretenden Schwierigkeiten zu vermeiden, wird erfindungsgemäß die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale vorgeschlagen: a) Gegenüber den im Bereich des Schiebers angeordneten Vorsprüngen ist unten am Magazin ein weiterer den gegenüberliegenden Rand des untersten Behälters unterstützender Vorsprung angeordnet, und die Greifeinrichtung besteht aus einer zwischen die Vorsprünge von unten her einschwenkbaren Saugeinrichtung, deren Schwenkweg die Bahn eines unterhalb des Magazins angeordneten und im wesentlichen horizontal liegenden Förderers kreuzt; b) unterhalb des Schiebers ist eine in Richtung der Schieberbewegung auf den untersten Behälter wirkende Luftblaseeinrichtung angeordnet.
  • Durch die erfindungsgemäße Kombination wird eine Vorrichtung geschaffen, mit der auch sehr eng aneinanderhaftende ineinandergeschachtelte Preßpappeteller sicher voneinander gelöst und abgegeben werden können. Durch die erfindungsgemäße Kombination wird gewährleistet, daß auch ein Stapel von solchen relativ schweren Preßpappetellern sicher im Magazin unterstützt wird und kein Verklemmen zu befürchten ist. Durch die vorgesehene Greifereinrichtung sowie die Luftblaseeinrichtung ist es ferner möglich, daß solche meist eine rauhe Oberfläche aufweisenden und daher sehr fest aneinanderhaftenden Pappteller sicher voneinander getrennt werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, mittels deren miteinander verschachtelte, aus Papierstoff geformte Gegenstände voneinander getrennt werden können F i g. 2 zeigt die Vorrichtung nach F i g. 1 im Grundriß; Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2; Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2; F i g. 5 ist ein Teil des Grundrisses der Vorrichtung nach F i g. 1, bei der bestimmte Teile fortgelassen sind; Fig. 6 ähnelt F i g. 3, zeigt jedoch einen Saugnapf, der an einem Gegenstand aus Papierstoff angreift, welcher teilweise von dem Stapel getrennt worden ist; F i g. 7 veranschaulicht, auf welche Weise der Saugnapf den Gegenstand an eine Rutsche abgibt; F i g. 8 zeigt die Rückansicht der Vorrichtung nach Fig. 1; F i g. 8 a ist ein Querschnitt längs der Linie 8a-8a in Fig. 3; Fig. 9 zeigt die Kettentriebe der Vorrichtung; Fig. 10 ist eine Teildarstellung einer kippbaren Unterstützung für einen Gegenstand.
  • In den Zeichnungen sind ähnliche oder einander entsprechende Teile jeweils mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet; in F i g. 1 erkennt man eine insgesamt mit 10 bezeichnete erfindungsgemäße Vorrichtung, mittels deren aus Papierstoff geformte Behälter voneinander getrennt werden können und die zwei seitliche tragende Wände oder Platten 11 und 12 umfaßt, welche ihrerseits zwei obere Platten 13 und 14 tragen, zwischen denen eine Öffnung vorhanden ist.
  • Auf der Oberseite der Vorrichtung 10 ist ein Magazin angeordnet, das durch leicht nach außen gekrümmte Stangen 16, 17, 18, 19 und 20 gebildet wird.
  • Diese Stangen sind so geformt, daß auch unregelmäßig gestapelte Gegenstände von dem Magazin aufgenommen werden können. Die Stange 17 ist an einer Führungsplatte 21 befestigt, die sich von einer Tragplatte 22 aus nach oben erstreckt. Gemäß F i g. 2 ruht die Tragplatte 22 auf der oberen Platte 14 und ist an dieser mittels Schrauben 23 verstellbar befestigt. Die Führungsplatte 21 ist gemäß F i g. 3 bei 24 unterschnitten und besitzt eine über die Führungsplatte hinausragende Lippe bzw. einen Vorsprung 25.
  • Auf der oberen Platte 13 ist eine ebenfalls mit einer Lippe bzw. Vorsprung 29 versehene Tragplatte 26 befestigt, mit der zwei Hilfsführungen 27 und 28 verbunden sind, welche sich nur über eine relativ kurze Entfernung nach oben erstrecken und gemäß F i g. 1 leicht nach außen gekrümmt sind, damit sich die Behälter nicht an ihnen verfangen. Die Stangen 16 bis 20, die Führungsplatte 21 und die Hilfsführungen 27 und 28 sind so angeordnet, daß sie einen Stapel aufnehmen können, der Gegenstände von allgemein rechteckiger Grundrißform enthält.
  • Gemäß F i g. 3 wird der aus den Gegenständen oder Behältern C gebildete Stapel durch die Lippe 25 der Tragplatte 22 und die Lippe 29 der Platte 26 unterstützt, welch letztere sich in Richtung auf die Platte 14 erstreckt und über die Platte 13 und die Hilfsführungen 27 und 28 hinausragt. Diese Unterstützungswirkung wird erzielt, da der Abstand zwischen den Lippen 25 und 29 etwas kleiner ist als die Breite der Schalen C.
  • Auf der Tragplatte 26 ist ein plattenförmiger Schieber 31 bewegbar gelagert, und dieser Schieber wird durch die Führungen 32 und 33 geführt; er besitzt eine abgerundete bzw. gekrümmte Vorderkante 34. Gemäß F i g. 6 ist die Vorderkante 34 des Schiebers verjüngt und nach hinten geneigt, und ihre Länge ist kleiner als die Länge der von ihr berührten Seitenwand der Schale C; dies ist aus F i g. 5 ersichtlich. Auf der Platte 13 ist ein Hebel 35 zwischen seinen Enden drehbar gelagert, und dieser Hebel ist an einem Ende gelenkig mit der Platte 31 verbunden; sein anderes Ende ist an einem Gestängeglied 36 angelenkt, das seinerseits mit einem auf einer Welle 38 sitzenden Hebel 37 verbunden ist.
  • Gemäß F i g. 3 ist eine Welle 41 vorgesehen, die einen Spannarm 42 trägt, an dessen äußerem Ende ein Saugrohr 43 angebracht ist. Das Saugrohr 43 ist in einer Hülse 44 am Ende des Spannarms 42 verschiebbar, und eine Feder 46 stützt sich an einem fest auf dem Rohr 43 angeordneten Bundteil 47 ab, so daß das Rohr 43 nach oben vorgespannt ist. Das obere Ende des Saugrohrs 43 trägt einen Saugnapf 48, und das untere Ende des Rohrs ist an einen Schlauch 49 angeschlossen, der mit einem Steuerventil 51 verbunden ist, welches seinerseits über eine Rohrleitung 52 mit einer hier nicht gezeigten Unterdruckquelle verbunden ist.
  • Gemäß F i g. 2 und 5 sind zwei der beschriebenen Saugnäpfe nebst den beschriebenen zugehörigen Teilen vorgesehen, und in beiden Fällen sind die Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Aus F i g. 8 ist ersichtlich, daß die Schläuche 49 beide über ein T-Stück 50 mit dem Steuerventil 51 verbunden sind.
  • Die Welle 41 kann durch einen noch zu beschreibenden Mechanismus hin- und hergedreht werden, damit sich die Saugnäpfe 48 jeweils längs eines Kreisbogens nach oben bewegen, um an der Unterseite eines Gegenstandes bzw. einer Schale C anzugreifen. Wåhrend dieser Bewegung passieren die Saugnäpfe48 zwei in einem Abstand voneinander angeordnete Gleitschienen 55, zwischen denen zwei weitere Schienen 56 angeordnet sind. Gemäß F i g. 2 und 8 können sich die Saugrohre 43 somit jeweils zwischen einer Gleitschiene 55 und einer der weiteren Schienen 56 hindurchbewegen, und ferner erkennt man, daß zwischen den Schienen 56 eine Kette 60 angeordnet ist, die mit ihrem oberen Trum im wesentlichen in der gleichen Ebene liegt wie die Gleitschienen 55 und die zusätzlichen Schienen 56; die Kette 60 ist mit mehreren in Abständen verteilten Querleisten 61 versehen.
  • Die Gleitschienen 55 können aufeinander zu bzw. voneinander weg verstellt werden, um Schalen von unterschiedlichen Abmessungen aufnehmen zu können. Zu diesem Zweck werden die Schienen 55 durch mit Innengewinde versehene Klötze unterstützt; gemäß F i g. 3 ist für jede Schiene 55 ein oberer Klotz 52 und ein unterer Klotz 52' vorgesehen. Die beiden oberen Klötze 52 sitzen auf einer Gewindespindel53, während die beiden unteren Klötze52' auf einer Gewindespindel 54 angeordnet sind. Wie in Fig. 2 für die Gewindespindel 54 gezeigt, besitzen beide Gewindespindeln 53 und 54 zwei durch einen Abstand getrennte Gewindeabschnitte von entgegengesetzter Gangrichtung. Die Gewindespindel 53 trägt außerhalb der Seitenwand 12 gemäß Fig. 1 und 2 einen Drehgriff 53', um die Gewindespindel 53 so zu drehen, daß sich die Klötze 52 aufeinander zu oder voneinander weg bewegen.
  • Gemäß F i g. 4 tragen die Gewindespindeln 53 und 54 Kettenräder 71 und 72, über die eine Kette 70 läuft, damit die Drehbewegung der Gewindespindel 53 auf die Gewindespindel 54 übertragen wird. Somit werden auch die unteren Klötze 52' synchron mit den oberen Klötzen 52 aufeinander zu oder voneinander weg bewegt, um den Abstand zwischen den Schiffen 55 einzustellen.
  • Damit die verschiedenen beweglichen Teile der Vorrichtung angetrieben werden können, ist gemäß F i g. 1 eine Antriebskette 63 vorgesehen, die durch eine hier nicht gezeigte Kraftquelle angetrieben wird und die Welle 64 antreibt. Die Welle 64 wird gemäß F i g. 8 über eine Kupplung 65 angetrieben, die durch einen Hebel 66 gesteuert wird, dessen unteres Ende gegabelt ist und an einem Teil der Kupplung 65 angreift. Der Hebel 66 ist bei 67 an der Seitenwand 12 drehbar gelagert, und in seiner Nähe ist ein Verriegelungshebel 68 angeordnet, der gemäß F i g. 1 an seiner Unterkante einen Ausschnitt besitzt, in den ein Bolzen 69 einrasten kann, um den Kupplungshebel 66 in derjenigen Stellung festzulegen, bei welcher die Kupplung 65 ausgerückt ist. Wenn man den Verriegelungshebel 68 nach oben schwenkt, kann man den Kupplungshebel 66 drehen, um die Kupplung 65 einzurücken.
  • Die Welle 64 trägt auf der Innenseite der Seitenwandl2 einen Nocken73, der eine hin- und hergehende Bewegung eines unter Federspannung stehenden Hebels 74 hervorruft, welcher fest mit der Welle 38 verbunden ist und somit über das schon erwähnte Gestänge 35, 36, 37 den plattenförmigen Schieber 31 betätigen kann (Fig. 2, 4 und 8).
  • Gemäß F i g. 8 istneben dem Hebel 74 ein Nocken 78 zum Steuern eines Ventils 79 vorgesehen, welches einerseits an eine Leitung 82 angeschlossen ist, die zu einer Druckmittelquelle führt, und das andererseits mit einer Rohrleitung 83 verbunden ist. Somit wird das Hindurchströmen des Druckmittels durch die Leitung 83 mit Hilfe des Nockens 78 gesteuert.
  • Ein zweiter Nocken 84 ist auf der Welle 64 angeordnet und steuert das andere Ventil 51 gemäß F i g. 3 mit Hilfe eines Bewegungsabnahmeorgans 89.
  • Das Ventil 51 steuert, wie schon erwähnt, die Beaufschlagung der Saugnäpfe 48 mit Unterdruck.
  • Nahe der Seitenwandll ist gemäß Fig.8 eine Kette 90 angeordnet, die gemäß F i g. 9 über ein Kettenrad91 läuft, als Zwischenantriebskette wirkt und eine Welle 92 antreibt. Die Kette 90 und die Welle 92 sind am besten in Fig. 1,3 und 9 zu erkennen, und gemäß F i g. 1 sitzt auf der Welle 92 ein Kettenrad 93 etwa in der Mitte zwischen den Eriden der Welle. Die Kette 60 läuft gemäß Fig. 3 und 9 über weitere Kettenräder 75, 76 und 77. Somit treibt die Welle 64 die Kette 90 an, welche ihrerseits zum Antreiben der Welle 92 dient und bewirkt, daß sich die Kette 60 über die Kettenräder 93, 75, 76 und 77 bewegt.
  • An der Welle 64 ist auf der Außenseite der Wand 11 gemäß Fig.3 und 8 eine Kurbelscheibe 95 befestigt, mit der eine an einem Hebel 97 angelenkte Kurbelstange 96 verbunden ist. Der Hebel 97 ist an der Welle 41 befestigt, so daß eine hin- und hergehende Drehbewegung auf die Welle 41 und über die Spannarme 42 auch auf die Saugnäpfe 48 übertragen wird.
  • Gemäß Fig. 8 erstreckt sich die Rohrleitung 83 nach oben zu einem Punkt, der unmittelbar unter der oberen Platte 14 liegt. Von dort aus verläuft die Leitung gemäß Fig. 5 zu einem Punkt unterhalb der oberen Platte 13. Sie ist mit einer Öffnung 101 (F i g. 6) verbunden, die in Verbindung mit Kanälen 102 in der Tragplatte 26 steht; diese Kanäle münden an der Lippe 29 der Tragplatte 26.
  • Die gemäß Fig. 8 auf der rechten Seite der Vorrichtung angeordnete Rohrleitung 103 ist an eine Druckluftquelle und eine in F i g. 8 und 8 a gezeigte Verteilerkammer 85 angeschlossen. Eine Zweigleitung 103' verbindet die Verteilerkammer 85 mit einer gleichartigen Verteilerkammer 86. Die beiden Verteilerkammern sind gemäß F i g. 8 a oberhalb der beiden Gleitschienen 55 befestigt, und in Abständen verteilte Löcher 87 und 88 in den Schienen 55 erstrecken sich jeweils zu der betreffenden Verteilerkammer. Die Löcher 87 und 88 sind so nach unten und innen geneigt, daß die austretende Druckluft auf die waagerechten Teile der Gleitschienen 55 und einen durch sie unterstützten Behälter geleitet wird. Hierdurch wird die Gefahr vermieden, daß der Behälter von den Schienen abprallt, und es besteht Gewähr dafür, daß der betreffende Behälter von einer der Querleisten 61 erfaßt wird.
  • Beim Betrieb der Vorrichtung wird die Kupplung 65 eingerückt, um die Welle 64 in Umdrehung zu versetzen, so daß der Hebel 37 durch den Mechanismus nach F i g. 4 hin- und herbewegt wird, um den Schieber 31 mit Hilfe der Stange 36 und des Hebels 35 hin- und herzuschieben. Wenn sich der Schieber 31 gemäß F i g. 5 nach rechts bewegt, greift seine Vorderkante 34 am äußeren Flansch der untersten Schale C in dem von dem Magazin aufgenommenen Schalenstapel an. Hierdurch wird eine Langseite der Schale gemäß F i g. 5 nach innen durchgebogen.
  • Während sich der Schieber 31 in seiner vorderen Stellung befindet, dient er auch dazu, die Schalen C in dem darüberliegenden Stapel zu unterstützen; diese Schalen sind aus Gründen der Deutlichkeit nicht dargestellt. Die unterste Schale C wird so verformt, daß sich ihre Vorderkante über die Lippe 29 der Tragplatte 26 hinaus bewegt. Durch diese Verformung wird die wirksame Länge der Schale auf ihrer verformten Seite verkleinert. Hierdurch wird jede Haltekraft zwischen der untersten Schale und der nächsten darüberliegenden unwirksam gemacht, insbesondere an den beiden dem Schieber 31 am nächsten benachbarten Ecken. Wegen der Form der Schalen und der natürlichen Nachgiebigkeit des Papierstoffs, aus dem die Schalen geformt sind, ist die unterste Schale jetzt bestrebt, herabzufallen oder nach unten zu springen, so daß sich ihre durch den Schieber 31 verformte Vorderkante unterhalb der Tragplatte 26 befindet.
  • Nachdem sich dieser Vorgang abgespielt hat, befindet sich die Schale C in der in Fig. 5 gezeigten Stellung, und ihre nicht verformte Hinterkante ruht auf der Lippe 25 der Tragplatte 22; natürlich behalten die übrigen Schalen in dem Stapel oberhalb dieser Schale ihre Lage bei, und die entsprechenden Kanten befinden sich oberhalb der Hinterkante der untersten Schale C. Diese Hinterante liegt in der Unterschneiden 24 der Führungsplatte 21, die eine Aufwärtsbewegung der Hinterkanten der letzten Schalen innerhalb des Stapels verhindert, während die Verformung durch den Schieber 31 bewirkt wird.
  • Sobald sich die unterste Schale C in der in Fig. 6 gezeigten Stellung befindet, wird die Drehung der Welle 64 unter Vermittlung durch die Kurbelscheibe 95 und die Kurbelstange 96 bewirkt haben, daß die Spannarme 42 durch die Welle 41 nach oben geschwenkt worden sind, so daß die Saugnäpfe 48 an der Unterseite der Schale angreifen. Wegen des toten Ganges zwischen den Saugrohren 43 und den zugehörigen Hülsen 44 braucht die Vorrichtung nicht besonders genau eingestellt zu- werden; tatsächlich wird ein einwandfreier Betrieb erzielt, da sich die Saugnäpfe 48 der Lage der untersten Schale anpassen können.
  • In der Zwischenzeit wird die Drehung der Welle 64 ferner bewirkt haben, daß die Ventile 51 und 79 geöffnet worden sind, um die Saugnäpfe 48 mit Unterdruck zu beaufschlagen und den Kanälen 102 in der Platte 26 Druckluft zuzuführen. Die aus den Kanälen 102 austretenden Druckluftströme tragen somit dazu bei, die unterste Schale C nach unten zu bewegen bzw. sie nach unten zu schwenken, so daß sie von den Saugnäpfen leicht erfaßt werden kann.
  • Bei der weiteren Drehung der Welle 64 werden die Saugnäpfe nach unten geführt, wobei sie die unterste Schale mitnehmen, die jetzt dem Magazin vollständig entnommen worden ist. Etwa in dem Zeitpunkt, in welchem die Schale in Berührung mit den Gleitschienen 55 und den zusätzlichen Schienen 56 kommt, d. h., wenn die in F i g. 7 gezeigte Stellung der Schale erreicht ist, wird das Ventil 51 geschlossen worden sein, so daß die Saugnäpfe die Schale freigeben. Die gemäß F i g. 6 und 7 entgegen dem Uhrzeigersinn umlaufende Kette 60 bringt eine der Querleisten 61 zur Anlage an der Hinterkante der Schale, so daß die Schale längs der Schienen 55 und 56 schneller nach unten gleitet, als es durch die Schwerkraft allein bewirkt würde.
  • Es kommt gelegentlich vor, daß Schalen C verzogen sind, und hierbei besteht eine gewisse Gefahr, daß die Vorrichtung nicht einwandfrei arbeitet. Gemäß Fig. 10 ist in die obere Platte 14 ein Stift 105 eingebaut, der in eine an der Vorderkante der Platte vorgesehene Bohrung eingreift. Auf dem Stift 105 ist ein Tragklotz 106 drehbar gelagert, an dem eine Tragplatte 107 befestigt ist, die im wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten Tragplatte22 ähnelt. Von der Tragplatte 107 aus ragt eine Führung 108 nach oben, und die Vorderkante der Tragplatte 107 erstreckt sich gemäß F i g. 10 nach links über die Führung 108 hinaus, so daß eine Lippe als Unterstützung für eine Schale vorhanden ist. Wegen der Gelenkverbindung zwischen dem Tragklotz 106 und dem Stift 105 können die Tragplatte 107 und die Führung 108 gemeinsam Schwenkbewegungen ausführen, um jede Formabweichung der Schalen C in dem Stapel innerhalb des Magazins auszugleichen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin gestapelten und durch Vorsprünge zurückgehaltenen, eng meinandergeschachtelten rechteckigen Preßpappebehältern mit einem oberhalb dieser Vorsprünge quer zum Stapel verschiebbaren Schieber, welcher die Wandteile des zu entnehmenden untersten Behälters des Stapels nach innen eindrückt und so von den Vorsprüngen löst, sowie einer zusammen mit dem Schieber folgegesteuerten Greifeinrichtung, durch welche der durch das Eindrücken der Wandteile von den Vorsprüngen gelöste Behälter vom Stapel nach unten abziehbar ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale: a) ( Gegenüber den im Bereich des Schiebers (31, 110) angeordneten Vorsprüngen (29) ist unten am Magazin (16 bis 20) ein weiterer, den gegenüberliegenden Rand des untersten Behälters (C) unterstützender Vorsprung (25) angeordnet, und die Greifeinrichtung besteht aus einer zwischen die Vorsprünge (25, 29) von unten her einschwenkbaren Saugeinrichtung (42 bis 43, 48), deren Schwenkweg die Bahn eines unterhalb des Magazins (16 bis 20) angeordneten und im wesentlichen horizontal liegenden Förderers (55, 56, 60, 61) kreuzt; b) unterhalb des Schiebers (31, 110) ist eine in Richtung der Schieberbewegung auf den untersten Behälter (C) wirkende Luftblaseeinrichtung (83, 101, 102) angeordnet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 844 574, 1 100 552, 1112451; USA.-Patentschriften Nr. 1 979 089, 2 162 580, 2692691.
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