DE1295342B - Vorrichtung zum Entnehmen von Folienformen aus duennem Material aus einem Stapel und Einlegen in Fertigungsformen bei Anlagen zum Herstellen von mit Folien umhuellten Schokoladekoerpern - Google Patents
Vorrichtung zum Entnehmen von Folienformen aus duennem Material aus einem Stapel und Einlegen in Fertigungsformen bei Anlagen zum Herstellen von mit Folien umhuellten SchokoladekoerpernInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ent- stelligen. Dies ist nur möglich, wenn der Saugkopf
nehmen von Folienformen aus dünnem Material aus an einem ebenen Boden der napfförmigen Folien-
einem Stapel und Einlegen in Fertigungsformen bei form zur Anlage kommt. Bei den meistens völlig
Anlagen zum Herstellen von mit Folien umhüllten asymmetrischen Folienformen, die zum Gießen von
Schokoladekörpern, versehen mit einem an eine 5 Schokoladehohlkörpern benutzt werden und als
Saugluftleitung angeschlossenen, in die Folien- spätere Verpackungshülle daran verbleiben, wäre es
formen einführbaren und vom Stapel zur Fertigungs- unmöglich, einen solchen abdichtenden Außenrand
form beweglichen Saugkopf für jeden Stapel, der an einer konkaven Saugstempelunterseite vorzu-
kleiner ist als die Folienform. sehen.
In der Süßwarenindustrie ist es bekannt, Formen io Bei einer Vorrichtung zu dem eingangs genannten
aus ganz dünner Aluminiumfolie, in denen z. B. Zweck besteht die Schwierigkeit darin, daß sich die
Torteletts gebacken und verkauft werden, in Formen- Folienformenstapel infolge einer meistens asymme-
magazinen zu stapeln und durch Saugrohre nach trischen Gestalt der Folienformen nur sehr schwer
unten abzuziehen und auf einen Tisch mit be- vereinzeln lassen und daß meistens mit sehr dünner
sonderem Vorschubmechanismus abzulegen. Es ist 15 Metallfolie gearbeitet werden soll, bei der jegliche
auch bekannt, bei einem Verfahren zum Einsetzen bleibende Verformung vermieden werden muß. Die
eines mit Bördelrändern versehenen Deckels in einen vorstehend erläuterten bekannten Vorrichtungen und
nachgiebigen, leicht verformbaren Behälter den ein- Verfahren sind zu dem eingangs genannten Zweck
zusetzenden Deckel unter gleichzeitiger Verringerung nicht brauchbar, weil durch von außen einwirkende
seines Durchmessers mittels Saugluftwirkung nach ao Eindrückbacken, durch am Boden der Folienform
außen durchzuwölben und ihn anschließend einseitig angreifende, eine Fältelung bewirkende Krallen oder
und schräg in den Behälter einzusetzen. Zum Zwecke durch konkave Ansaugstempel dünne Metallfolien-
dieses Durchwölbens dient ein Deckelsetzkolben mit formen bleibend verformt werden würden. Dasselbe
einer zentralen Saugdrucköffnung und einer konkaven ist der Fall, wenn mit am Rand der Folienform an-
Anlagefläche für den Deckel. 25 greifenden Saugern der Außendurchmesser der
Ferner ist eine Vorrichtung zur Entnahme von Folienform verkleinert werden soll, wie ebenfalls
konischen Bechern bekannt, bei der ein erheblich bekannt ist. Eine weitere Schwierigkeit besteht darkleinerer
Saugkopf in das Becherinnere eingeführt in, daß Metallfolien z.B. im Vergleich mit Papierwird.
Mit seitlichen Eindrückbacken werden dann die folien einem Saugdruck einen viel größeren Wider-Becherwände
auf zwei Seiten an den Saugkopf ge- 30 stand entgegensetzen, und zwar vor allem dann, wenn
drückt, damit dieser durch Saugwirkung den zu sich am Rand der räumlichen Folienform ein abeinem
Oval verformten Becher festhalten kann. Ohne stehender Flansch befindet, der zum späteren gegendiese
Eindrückbacken kann bei dieser bekannten seitigen Verbördeln oder sonstigen Verbinden zweier
Vorrichtung der Saugkopf einen Becher nicht an- solcher Folienformen dient. Ein solcher Verbinsaugen.
Es ist eine weitere Vorrichtung bekannt zum 35 dungsflansch ist jedoch bei den heutzutage zu den
Vereinzeln von ähnlichen konischen Bechern aus eingangs genannten Zwecken verwendeten dünnen
Pergaminpapier. Hier wird mit zwei abgefederten Metallfolienformen üblich. Hier genügt es nicht,
Stempeln gearbeitet, von denen der erste drehbar ist wenn mit einem etwas verkleinerten Saugkopf in die
und dazu dient, am Boden des Bechers anzugreifen Folienform eingefahren wird und dieser Saugkopf
und diesen Boden durch Drehen oder durch radiales 4° lediglich am Grund der Folienform und mit einem
Einwärtsbewegen von Krallen zu fälteln und damit im Kranz von Saugöffnungen am äußeren Bereich der
Durchmesser gegenüber dem darunterliegenden Folienform ansaugt. Über einen solchen Kranz von
Becher zu verengen. Auf diese Weise sollen die Saugöffnungen könnte keine genügend große Saug-Böden
voneinander freikommen. Durch den da- kraft in der gewünschten schnellen Weise ausgeübt
hinterliegenden abgefederten zweiten Stempel soll 45 werden, ohne die dünne Metallfolie bleibend zu vermittels
Saugluft dann dieser Becher aus dem Stapel formen.
herausbewegt werden. Ein solches Verfahren ist nur Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
bei hochelastischer Folie, wie z. B. Pergaminpapier, Vorrichtung der eingangs genannten Art und zu dem
möglich, jedoch nicht bei Metallfolie, ζ. B. Alu- eingangs genannten Zweck zu schaffen, mit der bei
miniumfolie von 3/100 mm Stärke, wie sie üblicher- 50 einfachem Aufbau ein schnelles und sicheres Verweise
heutzutage bei der Herstellung folienumhüllter einzeln und Einlegen der einzelnen Folienformen,
Schokoladehohlkörper verwendet wird. Bei einer insbesondere bei automatisch arbeitenden Anlagen,
anderen Ausführungsart der vorstehenden bekannten durchgeführt werden kann, auch wenn diese Folien-Vorrichtung
wird ein Stempel verwendet, der zu- formen aus dünnen Metallfolien bestehen und am
gleich zum Vereinzeln und zum Entnehmen des 55 Rand einen abstehenden Verbindungsflansch aufjeweils
obersten Bechers dienen soll. Dieser Saug- weisen, der das Verringern des Außendurchmessers
Stempel hat eine konkave Unterseite, mit der er ab- ohne bleibende Verformung sehr erschwert,
gefedert gegen den Boden des betreffenden Bechers In Lösung dieser Aufgabe weist erfindungsgemäß
gedrückt wird. Der Außenrand der konkaven Unter- der Saugkopf eine zur Folienform geometrisch ähnseite
soll dabei abdichten. Durch Saugdruck soll der 60 liehe Form auf und ist gegenüber dieser mindestens
Boden des Bechers eingewölbt und damit im Durch- im Bereich seines Außenrandes um 0,5 bis 2 mm dermesser
verkleinert werden. Dieses Verfahren ist art räumlich verkleinert, daß sich bei in die Folienebenfalls
nur bei hochelastischer Folie möglich, je- form eingeführtem Saugkopf zwischen diesem und
doch nicht bei Metallfolie, die sich dabei bleibend der Folienform ein schmaler, sich zum Folienformverformen
würde. Auch ist nachteilig, daß bei dieser 65 boden hin im Querschnitt keilförmig verengender
bekannten Ausführungsart ein abdichtender Außen- Spalt ergibt, wobei der Saugkopf eine Vielzahl von
rand der konkaven Unterseite des Saugstempels not- über seine ganze in die Folienform eintauchende
wendig ist, um das Ansaugen wirksam zu bewerk- Arbeitsfläche verteilten Saugöffnungen aufweist.
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Durch diese ganz bestimmte Verkleinerung des Saug- gemäße Verkleinerung der Positivform des herzukopfes
gegenüber der Folienform in Verbindung mit stellenden Schokoladekörpers. Dabei kann die förmdem
Merkmal, daß es sich bei dem Saugkopf nicht liehe Übereinstimmung ganz genau oder auch nur anetwa
um einen Kopf mit nur einer Ansaugöffnung genähert sein. Nach dem Einlegen der Folienform in
oder mit nur einem Kranz von Ansaugöffnungen 5 die Fertigungsform wird die Saugluft abgeschaltet,
handelt, sondern um einen echten Saugkopf, der und es folgt zweckmäßigerweise ein kurzer Gegenstoß
gewissermaßen mit seiner ganzen Arbeitsfläche an- mit Druckluft. Die Saugköpfe sind zweckmäßigersaugt,
ist es möglich, räumlich völlig asymmetrische weise in der gleichen Teilung und Anzahl wie die je-Folienformen
aus dünner Metallfolie von einem weils in einem Rahmen angeordneten Fertigungs-Stapel
zu vereinzeln und in Fertigungsformen einzu- io formen an einer gemeinsamen Halterung auswechsellegen,
ohne daß sich hierbei die wenig elastischen bar angebracht.
Folienformen bleibend verformen. Durch die erfin- Eine weitere Schwierigkeit bei der Vereinzelung
dungsgemäße geringe Verkleinerung des sonst zur solcher aufgestapelten vorgeformten Folienformen
Folienform geometrisch ähnlich geformten Saug- besteht darin, daß sie entsprechend einer gewünschten
kopfes erfolgt, da beim Eintauchen des Saugkopfes 15 asymmetrischen Gestalt des herzustellenden Schokorundum
der schmale, sich zum Folienformboden hin ladekörpers ebenfalls asymmetrisch vorgeformt sind
im Querschnitt keilförmig verengende Spalt entsteht, und daß sich infolgedessen der Folienformenstapel
der Ansaugvorgang zunehmend von der untersten nicht senkrecht, sondern mehr oder weniger schräg
Stelle an nach außen zum Außenrandbereich hin. aufbaut. Um diese Schwierigkeiten zu meistern, ist in
Dieser Vorgang erfolgt in Bruchteilen von Sekunden, 20 Weiterbildung der Erfindung bei entsprechend einer
ist jedoch die Ursache dafür, daß die vorderste asymmetrischen Gestalt der Folienformen schrägem
Folienform rundum stets fest und sicher angesaugt Stapel entlang diesem eine entsprechend schräge
wird und sich von der darunterliegenden Folienform Führung für den Saugkopf oder einen ihn tragenden
im Außenrandbereich ruckartig löst. Gemäß der Er- Halter angeordnet, an der dieser von einer in Verfindung
wird die Folienform am Außenrand im 25 längerung des Stapels liegenden Einführzone an
Durchmesser verkleinert, indem dieser Außenrand federnd anliegt. Der Saugkopf bzw. die Halterung
angesaugt wird. Dies ist möglich ohne Zuhilfenahme wird also beim Eintauchen in den Stapel und auch
zusätzlicher Deformationswerkzeuge. Wichtig ist, daß auf dem Rückweg durch die jeweils der Stapeies
sich um einen echten, gewissermaßen mit seiner schräge angepaßte Führung geführt. Von der Einganzen
Arbeitsfläche ansaugenden Saugkopf handelt, 30 führzone an erfolgt dann die Bewegung zu der
daß also die Saugöffnungen über die ganze in die Fertigungsform. Die Einführzone liegt immer an der-Folienform
eintauchende Arbeitsfläche des Saug- selben Stelle, von wo aus sich dann die Führung
kopfes verteilt sind. Dadurch erfolgt in der genannten erstreckt.
Weise der Ansaugvorgang in dem keilförmigen Ab- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Er-
standsraum zunehmend von der untersten Stelle an 35 findung ist zwei zueinander spiegelbildlich schrägen
nach außen zum Außenrandbereich hin, so daß ohne Folienformenstapeln und entsprechenden Führungen
äußere Hilfsmittel auch ein mit einem abstehenden ein auf einer gemeinsamen Querführung gelagertes
Flansch versehener Außenrand der Metallfolienform Saugkopfpaar zugeordnet, dessen Saugköpfe jeweils
schnell, aber rundum gleichmäßig und sorgfältig ohne für sich entlang der Querführung verschiebbar und in
bleibende Verformung angesaugt wird. Zunächst 40 einander entgegengesetzter Richtung abgefedert sind,
saugen optimal die Saugöffnungen im Bereich des Die schrägen Führungen bestehen dann zweck-
Folienformbodens, wo der Abstand am geringsten ist. mäßigerweise aus Leitlinealen, an denen die Saug-
Wenn die Folie in diesem Bereich angesaugt ist, hat köpfe bzw. ein gemeinsamer Halter für mehrere
sich der Saugabstand der als nächste nach außen nebeneinanderliegende Saugköpfe über Laufrollen
liegenden Saugöffnungen entsprechend verringert, so 45 angedrückt werden. Zum Beispiel können drei Saug-
daß auch dort optimal angesaugt wird. In dieser köpfe an einem gemeinsamen Halter nebeneinander-
Folge wird an allen Saugöffnungen von innen nach liegend montiert sein, wobei dem Halter an jedem
außen nacheinander ein optimaler Saugabstand er- Ende eine Führung zugeordnet ist. Zwei solche
reicht; durch die weiter innen liegenden Saugöff- Halter können dann ihrerseits bei spiegelbildlich zu-
nungen wird also der Saugabstand der äußeren 50 einanderliegenden schrägen Folienformenstapeln
Saugöffnungen schließlich erheblich verringert, so nebeneinanderliegenden und von einem gemeinsamen
daß auch diese wichtigen äußeren Saugöffnungen Gestell getragen werden. An einer solchen Folien-
eine große Saugwirkung entfalten und den Außen- formeneinlegestation der Herstellungsanlage werden
rand der Folienform vollends an den Saugkopf dann also zugleich sechs vorgeformte Folienformen
ziehen. Das Ansaugen geht also vom Folienform- 55 in die Fertigungsformen eingelegt, die z. B. in einem
boden aus, wo der keilförmige Abstandsraum am gemeinsamen Rahmen angeordnet sind. Bei Anlagen
engsten ist. Mit zunehmender Geschwindigkeit wird zur Herstellung von hohlen Schokoladekörpern sind
dann die Folienform von den nach außen folgenden dies die sogenannten Schleuderrahmen.
Saugöffnungen angezogen. Dadurch wird der Außen- Bei Folienformenstapeln, bei denen jeweils die
rand der Folienform schließlich ruckartig mit großer 60 oberste Folienform entnommen wird, ist es sehr
Kraft einwärts gezogen und löst sich ruckartig von lästig, daß der Stapel während des Betriebs nicht
der dahinter liegenden Folienform, und zwar auch nachgefüllt werden kann. Man muß warten, bis der
dann, wenn der Außenrand einen abstehenden ganze Stapel aufgebraucht ist, worauf man die Vor-
Außenflansch aufweist, wie er meistens zum gegen- richtung bzw. die ganze Anlage anhalten und neue
seitigen Verbinden zweier Folienformen, nachdem 65 Folienformenstapel anordnen muß. In Weiterbildung
der Schokoladenhohlkörper in ihnen gegossen wurde, der Erfindung ist deshalb der Folienformenstapel in
.gewünscht wird. einem mit einer unteren Eingriffsöffnung für den
Die Saugköpfe entsprechen bis auf die erfindungs- Saugkopf versehenen Magazin angeordnet, in dem die
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Folienformen mit ihrer Innenseite nach unten über- körpers der Fall. Die beiden Auflageleisten müssen
einanderliegen und die jeweils unterste auf einem aber einander gegenüberliegen und können nicht
schmalen, die untere Eingriffsöffnung umgebenden rundum verlaufen. Für die erfindungsgemäßen
ortsfesten Auflagerand aufliegt, wobei der Saugkopf Zwecke ist diese bekannte Vorrichtung unbrauchbar,
bis zum Abheben der jeweils untersten Folienform 5 weil die Folienformen zum Gießen und Umhüllen
von dem Auflagerand durch die Eingriffsöffnung von Schokoladekörpern meistens völlig asymmetrisch
hochbewegbar und gegenüber der Folienform derart sind und keine ebenen Angriffsflächen für Gummiverkleinert
ist, daß die Außenmaße der angesaugten sauger bieten. Auch würden die Folienformen mit
Folienform im wesentlichen kleiner sind als die lichte Sicherheit bleibend verformt werden.
Weite der Eingriffsöffnung. Die jeweils unterste io Im Gegensatz zu den vorbeschriebenen bekannten
Folienform ist dann in an den Saugkopf angesaugtem Vorrichtungen wird erfindungsgemäß zunächst die
Zustand mit ihrem Außenrand an dem Auflagerand unterste Folienform angehoben und dann erst anvorbei
durch die Eingriffsöffnung herausbewegbar. gesaugt. Bei einem derartigen Einsatz des erfindungs-Während
des Einführens des Saugkopfes kann dieser gemäßen Saugkopfes kann die Folienform völlig
die unterste Folienform zusammen mit den als 15 asymmetrisch und überall gewölbt sein, und der
nächste darüberliegenden etwas anheben, so daß ihr untere Auflagerand kann rundum verlaufen.
Außenrand von dem Auflagerand freikommt und Bei einer bevorzugten Ausführungsart ist zur vor-
dann an den in der Form verkleinerten Saugkopf an- teilhaften Verwirklichung der vorstehenden Weitergesaugt
wird. Im angesaugten Zustand kann dann die bildung der Erfindung der Saugkopf in einer Halte-Folienform
leicht aus dem Magazin herausbewegt ao rung um eine waagrechte Achse um 180° schwenkbar
werden. Die dahinterliegende Folienform, die nicht gelagert, wobei die Halterung in senkrechter Riehmit
angesaugt wird, kommt dann als nächste mit tung um so viel auf und ab bewegbar ist, daß der
ihrem Außenrand auf den Auflagerand zu liegen. Ein hochgeschwenkte Saugkopf durch die jeweilige
derartiges Magazin kann während des Betriebes untere Eingriffsöffnung in das Magazin einführbar,
ständig von oben nachgefüllt werden. 35 mit der angesaugten Folienform herausziehbar und
In diesem Zusammenhang wird darauf hinge- nach dem Herunterschwenken in die Fertigungsform
wiesen, daß schon derartige, nach unten entleerbare absenkbar ist. Natürlich können auch mehrere Saug-Magazine
bekannt sind, die jedoch entweder mit be- köpfe hinter- oder nebeneinanderliegen, wie es
weglichen oder mit festen Sperrnasen oder Reib- weiter oben im Prinzip beschrieben worden ist. Eine
flächen arbeiten, um den zweituntersten Gegenstand 30 solche schwenkbare Halterung des Saugkopfes ist bei
während der Entnahme des untersten festzuhalten. nach unten entleerbaren Magazinen bekannt. In
Durch solche Sperrnasen oder Reibflächen würde Weiterbildung der Erfindung stehen der oder die
jedoch im vorliegenden Fall eine dünne Metallfolien- schwenkbaren Saugköpfe unter Zwischenschaltung
form bleibend verformt werden. Auch ist schon eine einer Rutschkupplung mit einem mit der Halterung
Vorrichtung mit einem nach unten entleerbaren 35 auf und ab bewegbaren, in eine fest angeordnete
Magazin bekannt zum Vereinzeln von vorgeformten Zahnstange greifenden Zahnrad stets in Antriebs-Körpern
wie z.B. Tabletts. Dabei ruht der jeweils verbindung, und es ist ihm bzw. ihnen eine festunterste Körper auf vorstehenden Leisten und wird stehende Leitschiene zugeordnet mit einer Führung
dann durch einen waagrecht verschiebbaren Druck- für einen exzentrisch zur Schwenkachse angeordneten
schlitten so weit verformt, bis der eine Längsrand des 40 und mit dem bzw. den Saugköpfen verbundenen
Formkörpers von der dort befindlichen Auflageleiste Eingriffszapfen, wobei diese Führung einen oberen
freikommt, so daß ihn in dieser Kippstellung Sauger und einen unteren Abschnitt aufweist, in denen der
nach unten wegziehen können. Auch hier muß es sich Eingriffszapfen an einer Drehung um die Schwenkalso
um verhältnismäßig elastisches Material handeln, achse gehindert wird, und mit einem mittleren Abdas
das Eindrücken mittels des Schlittens zuläßt. 45 schnitt versehen ist, in dem der Eingriffszapfen von
Nur unter diesen Umständen kann eine andere Aus- der Führung freikommt und der bzw. die Saugköpfe
führungsart dieser bekannten Vorrichtung arbeiten, verschwenkt werden können.
bei der links und rechts Gummisaugköpfe bis zum Auf diese Weise wird eine eigene Antriebseinrich-
Anschlag an den Rand des untersten Formkörpers tung für die Verschwenkung des bzw. der Saugköpfe
heraufgefahren werden. Mit diesen Gummisaug- 50 vermieden, denn beim Auf- und Abbewegen der
köpfen soll der Formkörper ohne Zuhilfenahme einer Halterung wird das Zahnrad zwangläufig gedreht,
Saugluftquelle festgesaugt werden, wobei er seine das seinerseits den Saugkopf zu verdrehen sucht. Dies
Stellung nicht wesentlich verändert. Dann fährt ein ist jedoch nur in demjenigen Abschnitt der Führung
Gestell mit den Gummisaugköpfen weiter nach oben, der feststehenden Leitschiene möglich, in dem der
bis sich der unterste Formkörper links und rechts von 55 exzentrisch zur Schwenkachse des Saugkopfes an-Auflageleisten
abhebt, worauf mittels Zylinder die geordnete Eingriffszapfen von der Führung frei-Gummisaugköpfe
zurückgezogen werden, bis der kommen kann. Im oberen und unteren Abschnitt unterste Formkörper mit seinem Außenrand an dem wird durch die Führung der Saugkopf an einer Ver-Auflagerand
vorbei durch die untere Eingriffs- Schwenkung gehindert, was durch die Rutschkuppöffnung
des Magazins herausbewegbar ist, was 60 lung möglich ist.
durch Herunterfahren des Gestells erfolgt. Das Ver- Der die Saugöffnungen aufweisende Teil des Saugringern
des Außendurchmessers erfolgt bei dieser kopfes besteht zweckmäßigerweise aus einem hartbekannten Ausführungsart also nicht durch das An- elastischen Kunststoff, in dem die Saugöffnungen einsaugen,
sondern durch das mechanische Zurück- gebohrt sind. Diese Hartelastizität soll derart sein,
ziehen der Gummisaugköpfe. Dies ist nur möglich, 6g daß sich der Saugkopf beim Einführen und Anlegen
wenn für diese eine genügend große Ansaugfläche an an der zu entnehmenden Folienform nicht selbst
dem Formkörper zur Verfügung steht. Dies ist bei verformt, sondern immer den gewünschten Abstandsden
ebenen Flächen der Ränder eines Tablett-Form- spalt läßt. Dieser Spalt verläuft im allgemeinen von
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der Mitte der Folienform bzw. des Saugkopfes sich 12 an einen gemeinsamen Verteilerkopf 13 für die
erweiternd nach außen. Zur Verwirklichung der Er- Saug- bzw. Druckluft angeschlossen. Von dort führt
findung würde es unter Umständen auch genügen, ein Hauptanschlußstutzen 14 zur nicht dargestellten
wenn lediglich in einem Außenrandbereich aus- Vakuumanlage bzw. zum Saugluftgebläse, wobei noch
reichender Breite ein solcher Spalt vorhanden ist, 5 die notwendigen Steuereinrichtungen dazwischenwenn
das Ziel erreicht wird, insbesondere den geschaltet sind.
Außenrandbereich der Folienform von der dahinter- Entsprechend der Schräge der Folienformen-
liegenden Folienform nach dem Einschalten der stapeil sind schräge Leitlineale 15 in der aus der
Saugluft zu lösen. Zeichnung ersichtlichen Weise angeordnet, an denen
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich io die die Saugköpfe tragenden Halter 7 über Laufrollen
aus der folgenden Beschreibung verschiedener in der 16 durch den Druck der Federn 9 anliegen. Die
Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungs- Bügel 11 mit den Haltern 7 und den Saugköpfen 3
formen. Hierbei zeigt werden immer von oben her an den Stapel heran-
F i g. 1 eine erste Ausführungsform in Seiten- geführt, dabei kommen die Laufrollen 16 in dem
ansicht, 15 oberen Bereich der Leitliniale 15 zur Anlage, so daß
F i g. 2 dieselbe Ausführungsform in Vorder- beim weiteren Absenken der Bügel 11 die Halter 7
ansicht, mit den Saugköpfen 3 zwangsweise nach innen in die
F i g. 3 eine schematische Ansicht eines abge- richtige Stellung über der obersten Folienform gewandelten
Saugkopfes mit Folienstapel, führt werden. Der Rückweg erfolgt in derselben F i g. 4 eine zweite Ausführungsform in Seiten- so Weise, so daß sich beliebig schräge Folienformstapel
ansicht, teilweise im Schnitt, durch eine entsprechende Einstellung der Leit-F i g. 5 einen Ausschnitt aus F i g. 4 mit dem Saug- lineale leicht vereinzeln lassen. Zu diesem Zweck
kopf, in einer in das Magazin eingreifenden Stellung, können die Leitlineale 15 verstellbar ausgebildet
F i g. 6 eine dritte Ausführungsform in Seiten- sein.
ansicht, »5 Bei der Ausführungsart nach der F i g. 4 und 5 ist
F i g. 7 die Vorderansicht in Pfeilrichtung VII des der Folienformenstapel 1 in einem senkrecht über
Beispieles nach F i g. 6. der Fertigungsform 17 angeordnetem Magazin 18
In F i g. 1 und 2 sind die Folienformenstapel mit 1 untergebracht. Dieses Magazin hat eine nicht gebezeichnet.
Die Einzelfolienformen weisen eine zeichnete obere Einfüllöffnung und eine untere Einasymmetrische
vorgeformte Gestalt auf, so daß sich 30 griffsöffnung 19 für den Saugkopf 3. Rund um die
ein schräger Stapel ergibt. In der aus der Zeichnung Eingriffsöffnung 19 ist ein schmaler Auflagerand 20
ersichtlichen Weise sind sechs Stapel neben- und ausgebildet, auf dem die jeweils unterste Folie F mit
hintereinander auf einer Grundplatte 2 angeordnet. ihrem Außenrand aufliegt. Der Saugkopf 3 ist durch
Dementsprechend weist die Vorrichtung sechs jeweils die Eingriffsöffnung 19 in das Magazin bis zur Anim
Ganzen mit 3 bezeichnete Saugköpfe auf, deren 35 lage an der Innenseite der zuunterst liegenden
eigentliches Kopfteil 4 aus hartelastischem Kunststoff Folienform F einführbar. Vor dem Einschalten der
besteht und Saugöffnungen 5 besitzt. Die Form des Saugluft nimmt er dann infolge seiner gegenüber der
Saugkopfes bzw., genauer gesagt, des Saugkopf- Folienform verkleinerten Form etwa dieselbe Stellung
teiles 4 entspricht der Positivform des herzustellenden zu der Folienform F ein, wie sie in umgekehrter
Schokoladekörpers bzw. der Form der fertigge- 40 Weise in F i g. 3 veranschaulicht ist. Die Folienformten
Folie. Sie ist jedoch um 1 bis 2 mm kleiner, form F und die als nächste darüberliegenden Folienso
daß beim Eintauchen in die oberste Folienform F formen werden von dem Saugkopf etwas angehoben,
ein Abstandsspalt entsteht, der im Außenrandbereich so daß der Außenrand der Folienform F von dem
etwa 1 bis 2 mm beträgt. Diese Verhältnisse sind in Auflagerand 20 freikommt, worauf die Saugluft ein-F
i g. 3 schematisch veranschaulicht. Der Abstands- 45 geschaltet wird und die unterste Folienform F sich
spalt ist dort mit 6 bezeichnet, in F i g. 3 ist dabei der mit ihrem Außenrand am Saugkopf anlegt, wie es in
Zustand gezeigt, in dem der Saugkopf in die vorge- F i g. 5 gezeigt ist. Durch die stärkere Krümmung der
formte oberste Folienform F eingetaucht ist, die Folienform verkleinert sich ihre Grundfläche, so daß
Saugluft jedoch noch nicht eingeschaltet ist. Die sie mit dem Saugkopf durch die Eingriffsöffnung 19
oberste Folienform ist also noch nicht angesaugt. In 50 herausbewegt werden kann. Die dahinter folgende
F i g. 1 und 2 ist dagegen der Zustand nach dem Ein- Folienform legt sich dann mit ihrem Außenrand auf
schalten der Saugluft gezeigt. Dort ist die oberste dem Auflagerand 20 auf. Beim Anheben der
Folienform bereits angesaugt. Wie sich aus F i g. 3 untersten Folienform F wird im allgemeinen nicht der
ergibt, heben sich die Außenränder der Folienform ganze Folienformstapel mit angehoben, sondern es
beim Ansaugen von der darunterliegenden Folien- 55 erfolgt nur ein leichtes Zusammendrücken der als
form ab, so daß sich die oberste Folienform F vom nächste darüberliegenden Folienform.
Stapel leicht lösen läßt. Der Saugkopf 3 ist um eine waagerechte Achse 21,
In der aus F i g. 2 ersichtlichen Weise sind jeweils die auf der senkrechten Verbindungslinie zwischen
drei nebeneinanderliegende Saugköpfe 3 an einem dem Magazin 18 und der Fertigungsform 17 angegemeinsamen
Halter 7 montiert. Zwei solche Halter 60 ordnet ist, um 180° in Pfeilrichtung 5 verschwenkliegen,
wie F i g. 1 zeigt, nebeneinander und sind je- bar. Gleichzeitig ist die Achse 21 in einem Rahmen
weils auf gemeinsamen Querführungen 8 verschiebbar 22, in dem sie gelagert ist, auf und ab bewegbar,
gelagert und mittels Federn 9 abgefedert. Die Dieser Rahmen 22 ist mit einer Kolbenstange 23
Federn 9 stützen sich an einem Mittelstück 10 der verbunden, welche durch einen Zylinder/Kolbenjeweiligen Querführung 8 ab. Die Querführungen 8 65 antrieb 24 in Pfeilrichtung H aufbewegbar und durch
werden durch Bügel 11 gehalten, die ihrerseits durch eine Rückstellfeder 25 abbewegbar ist. Die Rückeine
nicht dargestellte Einrichtung auf und ab stellfeder25 stützt sich an einem Arm 26 eines am
bewegbar sind. Die Saugköpfe sind über Schläuche Maschinenrahmen 27 befestigten Bügels 28 ab, der
Claims (9)
- 9 10zugleich zur Führung des oberen Endes der Kolben- also der Aufbau prinzipiell derselbe wie bei derstange 23 dient. Ausführungsart nach F i g. 4 und 5.An dem auf- und abbewegbaren Rahmen 22 ist Zur Verschwenkung der Saugköpfe 3, die zweckein zweiter Zylinder/Kolbenantrieb 29 befestigt, mäßigerweise auf einem Plattenstück angebracht sind, dessen Kolbenstange 30 in Pfeilrichtung h auf und 5 dient nun ein in dem Rahmen 22 gelagertes Zahnrad ab bewegbar und im Rahmen 22 bei 31 geführt ist. 39, das stets in eine fest angeordnete Zahnstange 40 Ferner weist sie noch Anschläge 32 auf. Die Be- greift, so daß es bei jeder Auf- und Abbewegung des wegung der Kolbenstange 30 wird über einen auf dem Rahmens 22 entsprechend gedreht wird. Mit dem Rahmen 22 um die Achse 33 schwenkbar gelagerten Zahnrad 39 ist eine Riemenscheibe 41 verbunden, Hebel 34 auf eine Zahnstange 35 übertragen, die io die über einen mittels eines Spanners 42 spannbaren entlang einer am Rahmen 22 befestigten Führungs- Antriebsriemens 43 eine auf der Schwenkachse 21 schiene 36 gleitet und entsprechend der Bewegung gelagerte Riemenscheibe 44 antreibt, die mit dem der Kolbenstange 30 in Pfeilrichtung h' in bezug auf Plattenstück der Saugköpfe 3 über eine Rutschkuppden Rahmen 22 auf und ab bewegt wird. Auf der lung verbunden ist. Um die Drehung der letzteren zu Schwenkachse 21 des Saugkopfes 3 ist ein mit diesem *5 steuern, ist eine Leitschiene 46 feststehend angefestverbundenes Zahnrad 37 gelagert, das in die ordnet. Diese ist mit übereinanderliegenden Füh-Zahnstange 35 eingreift. Bei Betätigung des Zylinder/ rungsabschnitten 47, 48, 49 versehen, von denen der Kolbenantriebes 29 wird also dieses Zahnrad 37 und obere Abschnitt 47 und der untere Abschnitt 49 als mit ihm der Saugkopf 3 verdreht, so daß dieser aus Schlitz ausgebildet sind, in den ein zur Schwenkachse der in Fig.4 gezeichneten Stellung um 180° nach ao 21 exzentrisch angeordneter und mit dem Plattenunten über die Fertigungsform 17 geschwenkt stück der Saugköpfe 3 über einen Bügel 50 verwerden kann. Mit 38 ist der mit dem Schwenkarm bundener Zapfen 51 eingreift. Im mittleren Abschnitt des Saugkopfes 3 verbundene Vakuumanschluß- 48 der Leitschiene 46 ist der Führungsschlitz einschlauch bezeichnet, der zu einer nicht dargestellten seitig offen, so daß sich der Eingriffszapfen 51 in der Saug- bzw. Druckluftquelle führt. as Drehrichtung des Zahnrades 39 entsprechender Rich-Im Betrieb wird der Rahmen 22 mit dem Saug- tung von der Leitschiene 46 abheben kann und nach kopf 3 durch Betätigung des Zylinder/Kolben- einer Drehung der Saugköpfe 3 um 180° wieder aufantriebes 24 aus der in F i g. 4 gezeichneten Stellung die Leitschiene auftrifft, um eine weitere Drehung zu nach oben bis in das Magazin 18 bewegt, worauf die verhindern. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Saugluft eingeschaltet und die Folienform in der 30 Rahmens 22 taucht der Eingriffszapfen in den Schlitz beschriebenen Weise angesaugt wird. Darauf erfolgt des unteren Führungsabschnittes 49 ein. Eine die Absenkung des Rahmens 22 mit dem Saugkopf 3 Drehung der Saugköpfe 3 wird also auf den in in die in Fig. 4 gezeigte Stellung, worauf der Zy- Fig. 6 eingezeichneten Streckend und Λ'verhindert, linder/Kolbenantrieb 29 betätigt wird und die Ver- während sie auf der dazwischenliegenden mittleren Schwenkung des Saugkopfes 3 um die Achse 21 be- 35 Strecke B möglich ist und durch die Drehung des wirkt. Darauf wird der Rahmen22 mit dem Saug- Zahnrades39 erfolgt. Auf den Strecken./! und A' kopf 3 durch eine zweite Betätigung des Zylinder/ rutscht die Rutschkupplung durch. Kolbenantriebes 24 abgesenkt. Die Saugluft wird In F i g. 7 sind die Magazine 18 und die Kopfteile dann abgeschaltet, und es erfolgt ein kurzer Druck- der Saugköpfe 3 nicht gezeichnet. Zur Führung des luftstoß, durch den die Folienform vom Saugkopf 3 40 Rahmens 22 dienen Säulen 52, die wie die Zahngelöst wird. Darauf erfolgt das Anheben in die in stange 40 und die Leitschiene 46 an einem äußeren F i g. 4 gezeigte Stellung und das Wiederhochschwen- Maschinenrahmen 53 befestigt sind. Die Art der Entken des Saugkopfes 3. Natürlich ist es möglich, nähme der Folienformen aus den Magazinen 18 und wiederum mehrere Saugköpfe auf einem gemein- des Einlegern in die aufgeklappte Fertigungsform 17 samen Halter anzuordnen und gemeinsam zu ver- 45 ist dieselbe wie bei der Ausführungsart nach Fig. 4 schwenken, wobei auch mehrere nebeneinander- und 5. Wie dort, besteht auch die Möglichkeit, liegende Halter gemeinsam durch den Rahmen 22 eine Mehrzahl von Saugköpfen 3 durch gemeinsame auf und ab bewegt werden können. Dadurch kann Antriebseinrichtungen zu bewegen. Die Zahl der man mit zwei Zylinder/Kolbenantrieben ohne Magazine und der Saugköpfe richtet sich nach der weiteres für sechs zugleich bewegbare Saugköpfe aus- 50 Größe der Fertigungsform bzw. nach der Zahl der kommen. in dieser enthaltenen Einzelformen. Bei dem BeispielDie Ausführungsart nach Fig. 6 und 7 ist ähnlich nach Fig. 6 sind paarweise stets Magazine undwie diejenige nach Fig. 4 und 5 ausgebildet, jedoch Saugköpfe vorgesehen, die senkrecht über denohne eigene Antriebsvorrichtung zur Verschwenkung Einzelformen der aufgeklappten Fertigungsformdes oder der Saugköpfe. Die mit der Ausführungsart 55 liegen.nach Fig. 4 und 5 im Prinzip übereinstimmenden Die zur Umhüllung der Schokoladekörper üblicher-Teile sind deshalb in F i g. 6 und 7 mit denselben weise verwendeten Folienformen bestehen aus Bezugszeichen versehen. Es sind zwei Magazine 18 Aluminium und sind nur etwa 3/100 mm stark. Vor mit damit zusammenwirkenden Saugköpfen 3 vor- allem für solche extrem dünnen Folien hat sich die handen, und zwar in gleichem Abstand seitlich zu der 60 Erfindung als vorteilhaft erwiesen. Achse 21 versetzt über der aufgeklappten Fertigungs- ... form 17. Die Saugköpfe 3 sind ebenfalls um die Patentansprüche: waagerechte Achse 21 um 180° in Pfeilrichtung S 1. Vorrichtung zum Entnehmen von Folienschwenkbar, wobei diese Achse 21 in einem auf- und formen aus dünnem Material aus einem Stapel abbewegbaren Rahmen 22 gelagert ist. Der Rahmen 65 und Einlegen in Fertigungsformen bei Anlagen ist mit einer Kolbenstange 23 verbunden, die zum Herstellen von mit Folien umhüllten durch einen Zylinder/Kolbenantrieb 24 in Pfeil- Schokoladekörpern, versehen mit einem an eine richtung H auf und ab bewegbar ist. Bis hierhin in Saugluftleitung angeschlossenen, in die Folien-formen einführbaren und vom Stapel zur Fertigungsform beweglichen Saugkopf für jeden Stapel, der kleiner ist als die Folienform, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (3) eine zur Folienform (F) geometrisch ähnliche Form aufweist und gegenüber dieser mindestens im Bereich seines Außenrandes um 0,5 bis 2 mm derart räumlich verkleinert ist, daß sich bei in die Folienform (F) eingeführtem Saugkopf (3) zwischen diesem und der Folienform (F) ein schmaler, sich zum Folienformboden hin im Querschnitt keilförmig verengender Spalt ergibt, wobei der Saugkopf (3) eine Vielzahl von über seine ganze in die Folienform (F) eintauchende Arbeitsfläche verteilten Saugöffnungen (5) aufweist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei entsprechend einer asymmetrischen Gestalt der Folienformen (F) schrägem Stapel (1) entlang diesem eine ent- ao sprechend schräge Führung (IS) für den Saugkopf (3) angeordnet ist, an der dieser von einer in Verlängerung des Stapels (1) liegenden Einführzone an federnd anliegt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zueinander spiegelbildlich schrägen Stapeln (1) und entsprechenden Führungen (15) ein auf einer gemeinsamen Querführung (8) gelagertes Saugkopfpaar zugeordnet ist, dessen Saugköpfe (3) jeweils für sich entlang der Querführung (8) verschiebbar und in einander entgegengesetzter Richtung abgefedert sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Führungen aus Leitlinealen (15) bestehen, an denen die Saugköpfe (3) bzw. ein gemeinsamer Halter (7) für mehrere nebeneinanderliegende Saugköpfe (3) über Rollen (16) andrückbar sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienformenstapel (1) in einem mit einer unteren Eingriffsöffnung (19) für den Saugkopf (3) versehenen Magazin (18) angeordnet ist, in dem die Folienformen (F) mit ihrer Innenseite nach unten übereinanderliegen und die jeweils unterste auf einem schmalen, die untere Eingriffsöffnung (19) umgebenden ortsfesten Auflagerand (20) aufliegt, wobei der Saugkopf bis zum Abheben der jeweils untersten Folienform von dem Auflagerand durch die Eingriffsöffnung hochbewegbar und gegenüber der Folienform derart verkleinert ist, daß die Außenmaße der angesaugten Folienform im wesentlichen kleiner sind als die lichte Weite der Eingriffsöffnung.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der der oder die Saugköpfe in einer Halterung um eine waagerechte Achse um 180° schwenkbar gelagert sind, wobei die Halterung in senkrechter Richtung um so viel auf und ab bewegbar ist, daß der oder die hochgeschwenkten Saugköpfe durch die jeweilige untere Eingriffsöffnung in das oder die Magazine einführbar, mit der angesaugten Folienform (F) herausziehbar und nach dem Herunterschwenken in die Fertigungsform absenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die schwenkbaren Saugköpfe (3) unter Zwischenschaltung einer Rutschkupplung mit einem mit der Halterung (22) auf und ab bewegbaren, in eine fest angeordnete Zahnstange (40) greifenden Zahnrad (39) stets in Antriebsverbindung stehen und ihm bzw. ihnen eine feststehende Leitschiene (46) zugeordnet ist mit einer Führung (47,48,49) für einen exzentrisch zur Schwenkachse (21) angeordneten und mit dem bzw. den Saugköpfen (3) verbundenen Eingriffszapfen (51), wobei diese Führung einen oberen und einen unteren Abschnitt (47, 49) aufweist, in denen der Eingriffszapfen (51) an einer Drehung um die Schwenkachse (21) gehindert wird und mit einem mittleren Abschnitt (48) versehen ist, in dem der Eingriffszapfen (51) von der Führung freikommt und der bzw. die Saugköpfe (3) verschwenkt werden können.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Magazine (18) paarweise senkrecht über den Einzelformen der aufgeklappten Fertigungsform (17) angeordnet sind und die waagerechte Schwenkachse (21) der zugehörigen Saugköpfe (3) auf der senkrechten Mittellinie zwischen den Magazinen (18) und den aufgeklappten Hälften der Fertigungsform (17) liegt.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Saugöffnungen (5) aufweisende Teil (4) des Saugkopfes (3) aus einem hartelastischen Kunststoff besteht.
- Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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