DE1240276B - Verfahren zum Stabilisieren von Polyolefinen - Google Patents
Verfahren zum Stabilisieren von PolyolefinenInfo
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- DE1240276B DE1240276B DEF44040A DEF0044040A DE1240276B DE 1240276 B DE1240276 B DE 1240276B DE F44040 A DEF44040 A DE F44040A DE F0044040 A DEF0044040 A DE F0044040A DE 1240276 B DE1240276 B DE 1240276B
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
C08f
DeutscheKl.: 39 b-22/06
Nummer: 1240 276
Aktenzeichen: F 44040IV c/39 b
Anmeldetag: 23. September 1964
Auslegetag: 11. Mai 1967
Zahlreiche hochpolymere Verbindungen, insbesondere thermoplastische Kunststoffe, wie Polyolefine,
erleiden durch Einwirkung von Sauerstoff bei höheren Temperaturen und/oder Licht einen Abbau. Dabei
werden die Makromoleküle gespalten und als Folge davon die technologischen Eigenschaften, z. B. die
Festigkeit, Dehnung und Zähigkeit der Produkte verschlechtert. Um einen solchen Abbau zu verhindern
bzw. weitgehend zu verzögern, sind zahlreiche Stabilisatoren verwendet worden.
So ist es z. B. bekannt, daß viele phenolische Verbindungen sowie auch Thioäther gute Antioxydantien
für Polyolefine sind. Für die Lichtstabilisierung können in bekannter Weise UV-Absorber, z. B.
Benzophenone, Benztriazole oder Salicylsäurederivate verwendet werden. Um eine einigermaßen ausreichende
Lichtstabilisierung zu erreichen, müssen diese UV-Absorber aber meist in relativ hohen Dosen zugegeben
werden.
Es ist dem Fachmann bekannt, daß die aus den Polymeren, beispielsweise Polyolefinen, hergestellten
Fertigprodukte einen besonders hohen Gebrauchswert besitzen, wenn das Polymerenmaterial gleichzeitig
thermisch gegen die hohen Verarbeitungstemperaturen, die Einwirkung von Sauerstoff bei den
wechselnden Temperaturen, denen das Material bei der Anwendung ausgesetzt ist, und die Einwirkung
von Licht stabilisiert ist.
Durch Anwendung eines einzigen Stabilisatortyps kann ein gleichzeitiger wirksamer Schutz gegen die
genannten drei Schädigungsarten bei Polyolefinen bisher nicht erreicht werden. Auch die bekannten
synergistisch wirkenden Stabilisatorkombinationen führen normalerweise nicht zu dem gewünschten Ziel,
weil die synergistische Wirkung gegebener Stabilisatorsysteme zumeist nur ganz spezifisch gegen eine der
genannten Schädigungsarten ausgerichtet ist. So ist z. B. bekannt, daß die gegen den Einfluß von Luftsauerstoff
bei höheren Temperaturen überaus wirksamen synergistischen Mischungen von Phenolen,
insbesondere Bisphenolen und Thioäthern, gegenüber der Einwirkung von Licht nur eine sehr geringe Wirksamkeit
besitzen. Hinsichtlich der Lichtstabilisierung zeigen diese Stabilisatormischungen keinen synergistischen
Effekt.
Es sind ferner Stabilisatorkombinationen bekannt, durch welche z. B. die Oxydationsstabilität, d. h., die
Wärmealterungsbeständigkeit von Polyolefinen verbessert, die Thermo- bzw. Verarbeitungsstabilität
dagegen in starkem Maße verschlechtert wird und umgekehrt.
Allgemein können verschiedene Stabilisatortypen
Verfahren zum Stabilisieren von Polyolefinen
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft
vormals Meister Lucius & Brüning, Frankfurt/M.
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Chem. Dr. Eberhard Prinz,
Frankfurt/M.-Höchst;
Dipl.-Chem. Dr. Felix Schulde,
Neuenhain (Taunus);
Dipl.-Chem. Dr. Otto Mauz,
Frankf urt/M.-Unterliederbach;
Dipl.-Chem. Dr. Dietrich Schleede, Frankfurt/M.
sich hinsichtlich ihrer Wirksamkeit gegenseitig positiv, negativ oder nicht beeinflussen, wenn sie in Mischungen
eingesetzt werden; sie können sich additiv verhalten oder, wie im Falle der synergistischen Systeme, ihre
Wirkung potenzieren, sie können sich aber auch gegenseitig stark beeinträchtigen.
Aus den genannten Gründen können die Wirksamkeiten von Stabilisatorkombinationen in vielen Fällen
nicht vorausgesehen werden, auch wenn die Wirkung der einzelnen Komponenten bekannt ist.
Es wurde nun gefunden, daß Polyolefine gegen die Einwirkung des Lichtes dadurch vorteilhaft stabilisiert
werden können, daß man 0,1 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, einer Mischung aus
a) einer Verbindung der allgemeinen Formel
OH
R2
in der R1 = H, OH, ein Alkyl- mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Alkoxylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen
bedeutet, und R2 ein Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, ein Alkoxyrest
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein Phenylrest ist, der durch Oxygruppen, Alkylgruppen mit
1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Alkoxygruppen
709 579/469
mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann,
b) einem Kondensationsprodukt aus Alkylphenolen mit Aldehyden, Ketonen oder Schwefelchloriden
und
c) einem organischen Amid der Phosphorsäure oder einer Polyphosphorsäure, bei denen die OH-Gruppen
ganz oder teilweise durch unsubstituierte oder mit Alkylgruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen
ein- oder zweifach substituierte Aminogruppen ersetzt sind, wobei mindestens eine der Aminogruppen durch mindestens einen
Alkylrest substituiert sein muß, verwendet.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1113 811 ist bekannt, daß Mischungen von organischen Phosphoramiden
mit Kondensationsprodukten aus Alkylphenolen und Aldehyden, Ketonen oder Schwefelchloriden
bei höheren Temperaturen eine gute oxydationsstabilisierende Wirksamkeit besitzen. Es war
jedoch keinesfalls vorauszusehen, daß solche im Hinblick auf die Wärmealterung vorteilhaft wirksamen
Stabilisatorsysteme, in Kombination mit Benzophenon- oder Salicylsäurederivaten, bei der
Lichtstabilisierung einen derart überlegenen synergistischen Effekt zeigen, wie er erfindungsgemäß
gefunden wurde.
In den ausgelegten Unterlagen des belgischen Patents 620 608 werden Stabilisatormischungen beschrieben,
die aus UV-Absorbera, bei denen es sich ebenfalls um Benzophenon- und Salicylsäurederivate
handeln kann, schwefelhaltigen organischen Phosphorverbindungen und gegebenenfalls phenolischen
Antioxydantien bestehen. Die in den Versuchstabellen der genannten Patentschrift zusammengestellten Ergebnisse
zeigen jedoch, daß sich die Wirksamkeiten der StabDisatorkomponenten in etwa additiv verhalten,
d. h. die Wirkung der Mischungen ist etwa gleich der Summe der Komponentenwirksamkeiten, in einigen
Fällen deutlich niedriger. In keinem Fall aber liegt die Wirkung der Mischung über der Summe der
Einzelwirksamkeiten. Zum Unterschied von den Mischungen gemäß der Erfindung kann demnach bei
den in den ausgelegten Unterlagen dieses belgischen Patents aufgeführten Stabilisatormischungen nicht von
einem synergistischen Effekt gesprochen werden.
Die Ergebnisse gemäß den ausgelegten Unterlagen dieses belgischen Patents entsprechen auch allen
anderen bisherigen Erfahrungen. In der Regel läßt sich die Wirksamkeit eines Lichtstabilisators durch
einen Wärmestabilisator oder eine Stabilisatorkombination, die die Wärmealterung verbessert, nicht
erhöhen. Man erhält durch Kombination solcher unterschiedlich wirkender Stabilisatoren zwar Mischungen,
die gleichzeitig eine gute Stabilität gegen den Angriff von Wärme, Sauerstoff und Licht zeigen,
die Beständigkeit gegen jede einzelne Angriffsart, vor allem gegen Licht, ist aber nicht verbessert. Es ist
sehr überraschend, daß in der erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatorkombination eine Mischung
gefunden wurde, bei der sich nicht nur die Einzelwirkungen addieren, sondern die bezüglich Lichtstabilisierung
einen ausgesprochenen und hohen Synergismus zeigt.
Als erfindungsgemäß zu stabilisierende Polyolefine kommen Hochdruckpolyäthylen und vorzugsweise
hochmolekulare Homo- und Mischpolymerisate aus
Äthylen und/oder «-Olefinen, die nach den bekannten Niederdruck-Polymerisationsverfahren hergestellt wurden,
in Betracht. Insbesondere lassen sich vorteilhaft Polyäthylen, Polypropylen, Polybuten-(I) und Mischpolymerisate
aus Äthylen, Propylen und/oder Buten-(l), die mit Ziegler-Katalysatoren hergestellt
wurden (vgl. Raff — Allison, »Polyethylene«, S. 72 bis 81) gemäß der Erfindung stabilisieren. Vor
allem bei Polypropylen erhält man nach der erfindungsgemäßen Stabilisierung Produkte mit einer
hervorragenden Lichtbeständigkeit, wie sie in dieser Güte bisher auch bei Zugabe von wesentlich mehr
Stabilisator, als erfindungsgemäß angegeben, nicht zu erreichen war.
Als Komponente a) in den erfindungsgemäßen Stabilisatormischungen werden vorzugsweise Benzophenon-
oder Acetophenonderivate mit mindestens einer OH-Gruppe in o-Stellung zur Carbonylgruppe
verwendet, z. B. 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-methoxyacetophenon, 2-Hydroxy-4-octoxybenzophenon,
2-Hydroxy-4-octoxyacetophenon, 2 - Hydroxy - 4 - dodecyloxyacetophenon, 2 - Hydroxy-4-dodecyloxybenzophenon
oder 2,2'-Dihydroxy-4-octoxybenzophenon. Gut geeignet sind aber auch Derivate der Salicylsäure, wie z. B. p-Octylphenylsalicylat,
p-Octoxyphenylsalicylat, p-tert.-butylphenylsalicylat oder der Butylester der 2-Hydroxy-5-methylbenzoesäure.
Als Stabilisatorkomponente b) in den erfindungsgemäß verwendeten Mischungen eignen sich vorzugsweise
4,4'-Thio-bis-(3-methyl-6-tert.-butylphenol) und das Kondensationsprodukt von Aceton und p-Nonylphenol,
ferner das Kondensationsprodukt von Crotonaldehyd mit 3-Methyl-6-tert.-butylphenol oder das
Kondensationsprodukt von Acetessigsäuredodecylester mit o-Kresol.
Als organische Phosphoramide [Komponente c)] in den gemäß der Erfindung verwendeten Stabilisatormischungen
werden beispielsweise verwendet: Phosphorsäure-N-methylamid-diamid, Phosphorsäure-N,N
- dimethylamid - diamid, Phosphorsäure - N,N - distearylamid-diamid, Phosphorsäure-tri-(N,N-dimethylamid),
Phosphorsäure-tri-(N-dodecylamid), Diphosphorsäure-di-(N-methyl-N-stearylamid) und Kondensationsprodukte,
wie sie z. B. aus 2 Molekülen Phosphorsäure-N-methyl-N-stearylamid-diamid durch Abspaltung von NH3 entstehen. Eine solche Kondensation
unter Abspaltung von NH3 kann bei Verwendung von Phosphoramiden, die freie NH2-Gruppen
haben, auch noch nach der Zugabe zu den Polyolefinen bei den hohen Verarbeitungstemperaturen
erfolgen, ohne daß dadurch die stabilisierende Wirksamkeit der Phosphorverbindung verlorengeht. Vorzugsweise
werden als Komponente c) in den erfindungsgemäßen Mischungen Phosphorsäure-N-methyl-N-stearylamid-diamid
und Di-(phosphorsäure-amid-N-tert.-butyl-N-dodecylamid)-imid eingesetzt.
Die verwendeten Phosphoramide lassen sich in bekannter Weise z. B. durch Kondensation von POCls
oder P2O5 mit alkylsubstituierten Aminen in Gegenwart oder Abwesenheit von Ammoniak herstellen.
So erhält man z. B. bei der Kondensation von 1 Mol P2O5 mit 2 Mol N-Methyl-N-stearylamin in guter
Ausbeute Diphosphorsäure - di- (N- methyl - N -stearylamid) und bei der Kondensation von 1 Mol POCla
mit 1 Mol N-Methyl-N-stearylamin und 2 Mol NH3 Phosphorsäure-N-methyl-N -stearylamid-diamid, das
sich beim Erhitzen unter NH3-Abspaltung in Di-
(phosphorsäure-N-raethyl-N-stearylamid-amid)-imid
CHa
N — Ρ —NH — P—Ν,
NH2
NH2
CHs
kondensiert.
Die Stabilisatorkomponenten können in beliebigen Mengenverhältnissen in einer Gesamtkonzentration
von 0,1 bis 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis
2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, eingesetzt werden. In den meisten Fällen ist es jedoch
zur Erzielung eines optimalen synergistischen Effektes zweckmäßig, die Komponenten a), b) und c) in einem
Verhältnis von 5:1:1 bis 1:5:1, vorzugsweise
3 :1:1 bis 1: 3 :1, einzusetzen.
Natürlich können auch andere übliche Zusätze, wie Pigmente, Farbstoffe, Füllstoffe oder Gleitmittel,
den erfindungsgemäß stabilisierten Polyolefinen zugesetzt werden. Des weiteren können zusätzlich solche
bekannten Stabilisatoren verwendet werden, durch welche die Wärmealterungsbeständigkeit oder die
Farbe von Polyolefinen verbessert werden kann.
Die Einmischung der Stabilisatorkomponenten in die Polyolefine kann gemeinsam oder nacheinander
erfolgen und läßt sich bekannterweise am besten über eine Mischung von viel Stabilisator und wenig Polyolefin
vornehmen. Zu diesem Zweck mischt man eine konzentrierte Lösung der Stabilisatorverbindungen in
einem niedrigsiedenden Lösungsmittel, z. B. Aceton oder Methylenchlorid, mit einer kleinen Menge des
zu stabilisierenden pulverförmigen Polymerisationsproduktes in einem solchen Verhältnis, daß das
Gemisch nach Abdampfen des Lösungsmittels etwa
25
30 30 bis 40 Gewichtsprozent Stabilisierungsmittel enthält.
Man erhält bei dieser Arbeitsweise ein trockenes Pulver, das in der üblichen Weise in das zu stabilisierende
Polymerisat eingearbeitet werden kann, um die gewünschte Konzentration an Stabilisierungsmittel
in der fertigen Masse zu erhalten. Die Stabilisatoren können auch bereits während der Herstellung
der Polymerisate bzw. bei deren Aufarbeitung eingebracht werden. Diese Arbeitsweise hat den besonderen
Vorteil, daß das Polymerisat schon frühzeitig, d. h. noch während des Herstellungs- bzw. Aufarbeitungsprozesses
vor dem Einfluß von Licht- und Luftsauerstoff, insbesondere bei höheren Temperaturen,
geschützt wird. Die auf diese Weise stabilisierten Polyolefine können nach den bekannten
Verformungsmethoden, dem Preß-, Spritzguß- und dem Strangpreßverfahren, verarbeitet werden.
400 g eines Polypropylenpulvers mit einer reduzierten spezifischen Viskosität 7]red von 3,61 dl/g
(gemessen in 0,l%iger Dekahydronaphthalinlösung bei 135°C), einem Schmelzindexz5 von 7,0 g/10 Minuten
(gemessen bei 230°C nach ASTM 1238-57 T mit 5 kg Belastung) und einer Dichte von 0,906 g/cm3
wurden mit 5%igen Lösungen der in der Tabellel aufgeführten Stabilisatoren in einem solchen Mengenverhältnis
vermischt, daß die auf Polypropylen berechnete Stabilisatorkonzentration die fünffache Menge
der in der Tabelle 1 angegebenen Konzentration betrug. Nach dem Trocknen bei 80° C im Vakuum
wurde das stabilisierte Polypropylenpulver mit 1600 g unstabilisiertem Polypropylenpulver intensiv vermischt
und die Mischung anschließend in einem Laborextruder bei 200°C granuliert.
Lebensdauer von in Florida bewitterten Polypropylen-Monofilamenten (Beispiel 1)
| Stabilisator | Bewitterungsdauer eingestrahlte Lichtmenge (Langley-Einheiten) | ||||||||||
| 1 Monat | 3 Monate | 5 Monate | 9 Monate | ||||||||
| Kompo | Kon | 15,3 | •10» | 40,6 | -IO3 | 63,1 | •IO1 | 116 · IOa | |||
| zentra | Reiß | Reiß | Reiß | Reiß | |||||||
| nen ten1) |
tion
(7o)2> |
dehnung | festigkeit | dehnung | festigkeit | dehnung | festigkeit | dehnung | festigkeit | ||
| (%)«> | (kp/cm2)5) | (%)4> | (kp/cm2)5) | (%)4> | (kp/cm2)8) | (7o)4> | (kp/cms)s> | ||||
| Vergleichsversuch 1 | C | 0,5 | 13,4 | 2830 | _3) | _3) | |||||
| Vergleichsversuch 2 | A C |
0,5 0,5 |
} 30,0 | 4050 | 14,2 | 2620 | 3,6 | 766 | _s> | 3) | |
| Vergleichsversuch 3 | A C |
1,0 0,5 |
} 37,5 | 4100 | 20,0 | 3060 | 15,0 | 2600 | —3) | —3) | |
| Vergleichsversuch 4 | B C |
0,5 0,5 |
} 29,0 | 3820 | 13,8 | 2340 | 7,4 | 1170 | 3) | 3) | |
| Vergleichsversuch 5 | B C |
1,0 0,5 |
} 29,8 | 3590 | 14,8 | 2430 | 3,4 | 465 | 3) | 3) | |
| Erfindungsgemäßer | |||||||||||
| Versuch 6 | A | 0,25 | |||||||||
| B | 0,5 | j 30,4 | 3650 | 26,6 | 3530 | 22,0 | 3297 | 15,2 | 2048 | ||
| C | 0,5 | ||||||||||
| Versuch 7 | A | 0,25 | |||||||||
| B | 1,0 | J 32,6 | 3853 | 28,8 | 2812 | 23,6 | 3491 | 13,2 | 2086 | ||
| C | 0,5 | ||||||||||
| Versuch 8 | A | 0,5 | |||||||||
| B | 0,5 | j 37,0 | 3824 | 35,4 | 4100 | 34,2 | 4004 | 25,2 | 3412 | ||
| C | 0,5 |
u Stabilisatorkomponenten:
A = 2-Hydroxy-4-octoxybenzophenon.
B = Phosphorsäure-N-methyl-N-stearylamid-diamid.
C = 2,2-Isopropyliden-bis-Ip-nonylphenol].
A = 2-Hydroxy-4-octoxybenzophenon.
B = Phosphorsäure-N-methyl-N-stearylamid-diamid.
C = 2,2-Isopropyliden-bis-Ip-nonylphenol].
2) Gewichtsprozent, bezogen auf Polypropylen.
3) Proben völlig versprödet.
4) Einspannlängel0cm,Vorschubgeschwindigkeit200mm/Min. B) Einspannlänge 10cm,Vorschubgeschwindigkeit200mm/Min.
Das Probegranulat wurde anschließend bei einer Temperatur von 150 bis 260° C in einem mit Umlenkkopf
und Spinndüse ausgerüsteten Extruder zu einem Faden extrudiert, der nach Durchlaufen eines auf
50° C temperierten Abschreckbades in einem bei 95 °C gehaltenen Reckbad kontinuierlich in einem
Verhältnis von 1: 6 verstreckt wurde.
Die auf diese Weise mit einem Durchmesser von 0,62 bis 0,65 mm hergestellten Monofilamentproben wurden
auf V 2 A -Proberahmen der Größe 200 ·50 •l mm unter Verwendung zweier fixierter Abstandsleisten
unter konstanter Vorspannung so aufgewickelt, daß die der Bewitterung ausgesetzten Fädenwindungen
von dem Probenhalterungsblech in einem Abstand von 3 mm gehalten wurden. Die Probenrähmchen
wurden in Florida in einem Winkel von 45° gegen Süden geneigt, eingespannt und den Witterungseinflüssen
frei ausgesetzt. Nach den in der Tabelle 1 angegebenen Bewitterungszeiten wurden für jede
Formulierung jeweils zehn Fäden auf ihre Reißfestigkeit und Reißdehnung geprüft.
Die in Tabelle 1 angegebenen Werte sind Mittelwerte von zehn Einzelmessungen, sie sind somit für
die Bewitterungsschädigung der einzelnen Monofilamente repräsentativ.
An Stelle des im Beispiel 1 verwendeten Polypropylenpulvers wurde ein Athylen-Buten-(I)-Mischpolymerisat
verwendet, bei dessen Herstellung mit Ziegler-Katalysatoren 1,5 Gewichtsprozent Buten-(I)-zugesetzt
wurden. Das Mischpolymerisat besaß eine reduzierte spezifische Viskosität ηΤία 2,5 dl/g (gemessen
in 0,l%iger Dekahydronaphthalinlösung bei 135°C, einen Schmelzindexz5 1,7 g/10 Minuten (gemessen
bei 190° C nach ASTM 1238-57 T mit 5 kg Belastung) und eine Dichte 0,942 g/cm2.
Es wurde gemäß Beispiel 1 verfahren mit folgenden Abänderungen:
Extrudertemperatur bei der Granulierung 180°C, Temperaturbereich auf dem Spinnextruder 130 bis
250°C, Reckverhältnis 1:8.
Die Bewitterung und Ausprüfung der Monofilamente erfolgte unter den im Beispiel 1 beschriebenen
Bedingungen.
Lebensdauer von in Florida bewitterten Äthylen-Buten-1-Mischpolymerisat-Monofilamenten (Beispiel 2)
Komponenten1)
konzentration
(%)2>
| Vergleichsversuch 1 | D | I ■ 0,05 |
|||
| Vergleichsversuch 2 | A | 1 0,5 | |||
| D | ; 0,05 | ||||
| Vergleichsversuch 3 | A | 1,0 | |||
| D | 0,05 | ||||
| Vergleichsversuch 4 | C | ! 0,5 | D | 0,05 | |
| Vergleichsversuch 5 | C | 1,0 | |||
| D | 0,05 | ||||
| Erfindungsgemäßer | |||||
| Versuch 7 | A | 0,5 | |||
| C | 0,5 | ||||
| D | 0,05 | ||||
| Versuch 8 | B | 0,5 | |||
| C | 0,5 | ||||
| D | 0,05 |
Monat
15,3 · IO3
Reiß
dehnung (7o)4>
festigkeit
(kp/cm2)5)
dehnung
(7o)4>
5 Monate
63,1 · IO3
Reißfestigkeit
(kp/cm2)8)
9 Monate 116 · 10» Reiß
dehnung (%)*)
festigkeit (kp/cm")6)
38,0
50,8
50,8
51,4
34,0
36,8
50,5
48,7
48,7
n Stabilisatorkomponenten:
A = 2-Hydroxy-4-octoxy-4-octoxybenzophenon.
B = p-Octylphenylsalicylat.
C = Di-(phosphorsäure-amid-N-tert.-butyl-N-dodecylamid)-irnid.
2) Gewichtsprozent, bezogen auf Polymerisat.
3) Proben völlig versprödet.
4> Einspannlänge 10 cm,Vorschubgeschwindigkeit200mm/Min. 5) Einspannlänge 10cm,Vorschubgeschwindigkeit200mm/Min.
3950
3980
3980
3850
3450
3592
3790
3670
3670
(CH3)3Cx
H26C12
16,2
47,8
47,8
49,4
39,3
21,6
49,1
43,3
43,3
2680
4140
4140
4240
2580
2750
4250
4100
4100
_3)
14,2 23,4 10,9 14,4
49,6 47,0
NH2
NH,
Ii I!
ο ο
C(CH3)3
C12H 2I
3)
2140 3410 1965 2285
4190 4085
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Stabilisieren von Polyolefinen gegen die Einwirkung des Lichtes durch 0,1 bis Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, einer StabiÖsatormischung ausa) einer Verbindung der allgemeinen FormelC-R2in der R1 = H, OH, ein Alkyl- mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Alkoxyrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet und Ra ein Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, ein Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein Phenylrest ist, der durch OH-Gruppen10Alkylgruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Alkoxygruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann,b) einem Kondensationsprodukt aus Alkylphenolen mit Aldehyden, Ketonen oder Schwefelchloriden undc) einer organischen Phosphorverbindung,dadurch gekennzeichnet, daß als c) ein organisches Amid der Phosphorsäure oder einer Polyphosphorsäure, bei denen die OH-Gruppen ganz oder teilweise durch unsubstituierte oder mit Alkylgruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen ein- oder zweifach substituierte Aminogruppen ersetzt sind, wobei mindestens eine der Aminogruppen durch mindestens einen Alkylrest substituiert sein muß, verwendet wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
ao Ausgelegte Unterlagen des belgischen Patents Nr. 620 608.709 579/469 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|
| DEF44040A DE1240276B (de) | 1964-09-23 | 1964-09-23 | Verfahren zum Stabilisieren von Polyolefinen |
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|---|---|
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Family Applications (1)
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| CH (1) | CH462456A (de) |
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| GB (1) | GB1090203A (de) |
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