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DE1169661B - Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Poly-ª‡-olefinen - Google Patents

Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Poly-ª‡-olefinen

Info

Publication number
DE1169661B
DE1169661B DEM53344A DEM0053344A DE1169661B DE 1169661 B DE1169661 B DE 1169661B DE M53344 A DEM53344 A DE M53344A DE M0053344 A DEM0053344 A DE M0053344A DE 1169661 B DE1169661 B DE 1169661B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
olefins
crystalline poly
stabilizing
polyolefin
stabilizers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM53344A
Other languages
English (en)
Inventor
Alberto Bonvicini
Cornelio Caldo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montedison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montedison SpA filed Critical Montedison SpA
Publication of DE1169661B publication Critical patent/DE1169661B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B34/00Obtaining refractory metals
    • C22B34/20Obtaining niobium, tantalum or vanadium
    • C22B34/22Obtaining vanadium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G31/00Compounds of vanadium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/16Nitrogen-containing compounds
    • C08K5/34Heterocyclic compounds having nitrogen in the ring
    • C08K5/3442Heterocyclic compounds having nitrogen in the ring having two nitrogen atoms in the ring
    • C08K5/3462Six-membered rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/36Sulfur-, selenium-, or tellurium-containing compounds
    • C08K5/37Thiols

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Internat. Kl.: C 08 f
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 39 b-22/06
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
M 53344 IV c/39 b 26. Juni 1962 6. Mai 1964
Es ist bekannt, daß Produkte auf der Basis von Polyolefinen während der Bearbeitung in der Hitze, insbesondere in Gegenwart von atmosphärischem Sauerstoff, eine gewisse Zersetzung erleiden.
Fertigerzeugnisse auf der Basis von kristallinem Polyolefin sind gegen Lichteinfluß und gegen thermische Behandlung empfindlich.
Diese Abbauwirkung kann durch Zusatz von besonderen Schutzstoffen zu dem Polymeren, insbesondere während der Herstellung von Fasern oder Filmen vermindert werden. Im allgemeinen werden für diesen Zweck kleine Mengen von Aminen, Aminophenolen, Chelaten der Übergangsmetalle (Ni), Organozinnverbindungen, Triazolverbindungen, Zinkverbindungen, Dithiocarbamate, Phenole, Phophite, Mercaptane, Oxime, Polychinoline, Schwefelderivate, Silikone oder Thiophopshite verwendet.
Es zeigte sich nun, daß bestimmte thermisch stabile Pyrimidine eine hohe Stabilisierungswirkung gegen Hitze und Licht sowie gegen Alterung ausüben, wenn sie mit kristallinen a-Olefinpolymeren gemischt werden die zur Herstellung von Fasern oder Filmen geeignet sind.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Poly-«-olefinen durch organische Stickstoffverbindungen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß als Stabilisator 0,02 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, eines thermisch stabilen Pyrimidins, das mit Hydroxyl- und gegebenenfalls zusätzlich mit Amino-, Sulfhydryl- oder Alkylgruppen substituiert ist, verwendet wird, gegebenenfalls im Gemisch mit anorganischen Salzen der Stearinsäure. Vorzugsweise werden 0,2 bis 1 Gewichtsteil Stabilisator je 100 Teile Polyolefin verwendet.
Von diesen Stabilisatoren eignen sich besonders:
Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Poly-a-olefinen
Anmelder:
Montecatini Societa Generale per l'Industria Mineraria e Chimica, Mailand (Italien)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. v. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald, Dr.-Ing. Th. Meyer,
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. J. F. Fues und DipL-Chem. Dr. H.-G. Eggert, Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Als Erfinder benannt:
Alberto Bonvicini,
Cornelio Caldo, Mailand (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 28. Juni 1961 (11 901)
OH
,N=
2-Thiouracil HS-C. ^CH
N-CH
OH
OH ,N
5-Methyluracil
(Tymin)
ho—c;
Uracil
(2,4-Dihydroxypyrimidin)
HO —C
N-CH
N-CH1
OH
,N=
5-Amino-uracil
ho—c;
X-NH,
1N-CH' Unter Poly-a-olefinen werden die Polymerisate von «-Olefinen mit mindestens 3 Kohlenstoffatomen verstanden.
Die erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatoren bewirken eine verbesserte Stabilität der kristallinen Poly-ot-olefine gegen Licht und UV-Bestrahlung, häufig auch eine verbesserte thermische Beständigkeit, und verhindern außerdem eine Verfärbung oder Fleckenbildung von aus den Polymeren hergestellten Fasern. Bei den bekannten Stabilisatoren tritt fast
409 588/464
immer eine sehr starke Verfärbung oder Fleckenbildung auf.
Die erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatoren können auch zusammen mit anderen gebräuchlichen Stabilisatoren eingesetzt werden, insbesondere mit UV absorbierenden Verbindungen sowie mit Pigmenten, Farbstoffen und Füllstoffen.
Das Verspinnen der Mischungen wird vorzugsweise so durchgeführt, daß sie durch Spinndüsen gepreßt werden, bei denen das Verhältnis von Länge zu Durchmesser über 1 liegt. Die Garne werden nach dem Verspinnen in an sich bekannter Weise im Verhältnis zwischen 1:2 und 1:10 und bei Temperaturen zwischen 80 und 1500C in Streckeinrichtungen verstreckt, die mit Heißluft, Dampf oder einer Flüssigkeit oder aber mittels einer Heizplatte geheizt werden.
Die stabilisierenden Verbindungen werden dem Polyolefin im allgemeinen unter Rühren zugemischt.
Die Stabilisierungsmittel können jedoch auch nach anderen Verfahrensweisen zugesetzt werden, wie Mischen des Polyolefins mit einer Lösung des Stabilisierungsmittels in einem geeigneten Lösungsmittel und anschließende Verdampfung des Lösungsmittels oder durch Zusetzen des Stabilisierungsmittels zu dem Polyolefin am Ende der Polymerisation. Es ist auch möglich, die stabilisierende Wirkung durch Aufbringen der stabilisierenden Verbindung auf die Fertigerzeugnisse zu erreichen, z. B. durch Eintauchen in eine Lösung oder Dispersion des Stabilisierungsmittels und anschließendes Verdampfen des Lösungsmittels.
Die erfindungsgemäß verwendeten Stabilisatoren ίο zeigen eine gute Verträglichkeit mit den Poly-«-olefinen in geschmolzenem Zustand.
Die stabilisierten Mischungen sind insbesondere geeignet für die Herstellung von Mono- und Plurifilen, Stapelfasern, färbbaren Garnen, voluminösen Garnen, Filmen, Bändern und anderer geformten Gegenständen.
Die in der folgenden Tabelle angegebenen Beispiele erläutern die Erfindung.
Das in diesen Beispielen verwendete Polymere wurde mit Hilfe von stereospezifischen Katalysatoren aus einer Alkylaluminiumverbindung und einem kristallinen Übergangsmetallhalogenid hergestellt.
Tabelle Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3 Beispiel 4
Zusammensetzung der Mischung
a) Polypropylen [η]
Aschegehalt, °/0
Rückstand nach Heptanextraktion, °/o
b) Stabilisator
Verarbeitung der Mischung Farbe der in einem Probierrohr bei 250°C 10 Minuten geschmolzenen Mischung
Spinnbedingungen
Schneckentemperatur, 0C
Kopf temperatur, 0C
Spinndüsentemperatur, °C
Spinndüsenart, mm
Maximaldruck, kg/cm2
Aufwickelgeschwindigkeit, m/Min.
Streckbedingungen
Temperatur, 0C
Medium
Streckverhältnis
Serimetrische Eigenschaften des gestreckten Garns
Zugfestigkeit, g/den
Dehnung, %
Thermischer Abbau
(prozentuale Abnahme der Grenzviskosität durch Verpressen)
1,48 0,035
95,3 0,5 °/o
5-Aminouracil
1,48
0,035
95,3
0,5 %
5-Thiouracil
1,48
0,035
95,3
0,5 »A,
Uracil
1,48 0,035
95,3
Henschel-Mischer Henschel-Mischer Henschel-Mischer Henschel-Mischer
klar
200 220 220
40/0,5 · 45
400
130
Dampf 1:5
5,86 21
73 klar
200
220
220
40/0,5 ·
45
400
10
130
Dampf
1:5
5,7
19
82
klar
200
220
220
40/0,5 ·
45
400
130
Dampf
1:5
5,65
19
klar
200 220 220
40/0,5 · 45
400
130
Dampf 1:5
5,5 23
71
(Fortsetzung der Tabelle)
Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3 Beispiel 4
Stabilität beim beschleunigten
thermischen Altern
(prozentuale Restzugfestigkeit
nach lSstündiger Aufbewahrung
in einem Trockenschrank mit Luft
zirkulation bei 1200C), %
84 93 42 brüchig
Stabilität bei Sonnenlicht
(Restzugfestigkeit nach 200stün-
diger Belichtung mit Sommer
sonnenlicht), %
50 33
Stabilität bei künstlichem Licht
. (Restzugfestigkeit nach 20stündi-
ger Belichtung mit einer Queck
silberdampflampe), °/o
51 50 58 37

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Poly-«-olefinen durch organische Stickstoffverbindungen, dadurch gekennzeichnet,
    daß als Stabilisator 0,02 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyolefin, eines thermisch stabilen Pyrimidins, das mit Hydroxyl- und gegebenenfalls zusätzlich mit Amino-, Sulfhydryl- oder Alkylgruppen substituiert ist, verwendet wird.
    409 588/464 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEM53344A 1961-06-28 1962-06-26 Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Poly-ª‡-olefinen Pending DE1169661B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1190161 1961-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1169661B true DE1169661B (de) 1964-05-06

Family

ID=11138618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM53344A Pending DE1169661B (de) 1961-06-28 1962-06-26 Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Poly-ª‡-olefinen

Country Status (5)

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US (1) US3277045A (de)
DE (1) DE1169661B (de)
ES (1) ES278729A1 (de)
GB (1) GB953099A (de)
NL (1) NL279303A (de)

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NL279303A (de)
ES278729A1 (es) 1963-03-01
GB953099A (en) 1964-03-25
US3277045A (en) 1966-10-04

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