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DE1240118B - Einrichtung zum selbsttaetigen Aussondern von grossen und kleinen Foerderwagen vor Abteilsperren - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Aussondern von grossen und kleinen Foerderwagen vor Abteilsperren

Info

Publication number
DE1240118B
DE1240118B DE1964S0091376 DES0091376A DE1240118B DE 1240118 B DE1240118 B DE 1240118B DE 1964S0091376 DE1964S0091376 DE 1964S0091376 DE S0091376 A DES0091376 A DE S0091376A DE 1240118 B DE1240118 B DE 1240118B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
small
rail
trolleys
trolley
rail switches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964S0091376
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Schimmack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0091376 priority Critical patent/DE1240118B/de
Publication of DE1240118B publication Critical patent/DE1240118B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L17/00Switching systems for classification yards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Aussondern von großen und kleinen Förderwagen vor Abteilsperren Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Aussondern von großen und kleinen Förderwagen vor Abteilsperren unter Verwendung eines Paares in Fahrtrichtung der Förderwagen hintereinander angeordneter Schienenschalter, deren Abstand voneinander dem Achsabstand der auszusondernden Förderwagen entspricht und die bei gleichzeitiger Betätigung ein Steuerkennzeichen abgeben.
  • In Zechen werden zum Transport von Kohle und Abraum die bisher üblichen kleinen Förderwagen meistens zusammen mit neueren Großraumförderwagen in beliebiger Reihenfolge eingesetzt. In den weitgehend automatisierten Betrieben sich daher vor den Abteilsperren beispielsweise für die Beschickung von Förderkörben, für Ladestellen oder für Wagenumläufe Einrichtungen erforderlich, die selbsttätig große und kleine Förderwagen voneinander unterscheiden können.
  • Die Abteilsperren können dann die Förderwagen derart zuteilen, daß aus einer anstehenden Wagenkolonne zwei aufeinanderfolgende kleine Förderwagen oder ein großer Förderwagen oder ausnahmsweise nur ein kleiner Förderwagen weiterlaufen, wenn diesem ein großer Förderwagen folgt.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, in denen die Förderwagen zur Erfassung der Wagengröße in der Regel stillstehen müssen, so daß ein kontinuierlicher Betrieb nicht möglich ist. Zudem sind starre Fanghaken zum Stillsetzen der Förderwagen an vorbestimmten Stellen erforderlich. Infolgedessen können bei diesen bekannten Einrichtungen elastische Abteilsperren, d. h. Abteilsperren mit in Fahrtrichtung der Förderwagen nachgiebigen Fanghaken, die den Wagen ohne nennenswerte Erschütterungen und Geräusche abbremsen, nicht verwendet werden, weil hierbei der Anhalteweg der Wagen von deren Beladung und Geschwindigkeit abhängt.
  • Darüber hinaus ist eine Sortiereinrichtung für Grubenbahnwagen bekannt, bei der vor einer Schienenabzweigung im Achsabstand einer Wagensorte zwei Schienenschalter hintereinander angeordnet sind, die bei gleichzeitiger Betätigung einen Impuls zum Umsteuern der Weiche auslösen. Diese Einrichtung ist jedoch für den Einsatz vor Abteilsperren nicht geeignet, da hier keine Schienenabzweigungen vorgesehen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Unterscheidung von großen und kleinen Förderwagen zu schaffen, die kontinuierlichen Betrieb ermöglicht und bei der elastische Abteilsperren verwendet werden können. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwei Schienenschalterpaare mit einem Abstand, der kleiner als der Achsabstand der auszusondernden kleinen Förderwagen ist, hintereinander angeordnet sind und daß den Schienenschalterpaaren eine an sich bekannte, aus elektromechanischen Relais oder elektronischen Schaltelementen aufgebaute Auswerteschaltung nachgeordnet ist, die eine Anzeige auslöst, wenn zwei kleine Förderwagen mit nachfolgendem großen Förderwagen die Schienenschalterpaare überfahren haben.
  • Zur näheren Erläuterung wird auf die Zeichnung verwiesen, in der ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung schematisch dargestellt ist. Es zeigt F i g. 1 die Zuordnung von Schienenschaltern und Förderwagen und F i g. 2 die zugehörige elektrische Auswerteschaltung.
  • In F i g. 1 sind vier Schienenschalter A, B, C und D dargestellt, die in Fahrtrichtung der kleinen Förderwagen 1 und der großen Förderwagen 2 hintereinanderliegen und mit je drei Kontaktsätzen A 1 bis A 3, . . . D 1 bis D 3 ausgestattet sind. Die Fahrtrichtung ist durch Pfeile angedeutet. Der Abstand zwischen den Schienenschaltern C und D des ersten Schienenschalterpaares und zwischen den Schienenschaltern A und B des zweiten Schienenschalterpaares entspricht dem Achsabstand x eines kleinen Förderwagens 1.
  • Die beiden Schienenschalter eines Schienenschalterpaares werden von einem über sie rollenden kleinen Förderwagen gleichzeitig betätigt. Der Abstand y zwischen den beiden Schienenschalterpaaren ist kleiner als der Abstand x der Schienenschalter eines Schienenschalterpaares.
  • Der Schienenschalter C ist so angeordnet, daß er bei Einlauf von zwei kleinen und einem großen Förderwagen auch bei geschlossener Abteilsperre (nicht dargestellt) auf keinen Fall von der Achse des großen Förderwagens betätigt werden kann, bevor die zwei kleinen Förderwagen von der Einrichtung angezeigt wurden. Beim Einlauf eines kleinen Förderwagens 1, dem ein großer Förderwagen 2 folgt, darf der Schienenschalter D nicht gleichzeitig von der zweiten Achse des großen Förderwagens geschaltet werden können. Der große Förderwagen 2 sei im weiteren mit Großraumwagen 2 bezeichnet.
  • Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung geht aus F i g. 2 hervor. Läuft beispielsweise ein Großraumwagen 2 in die unbesetzte Abteilsperre, so hat eine Betätigung der Schienenschalter D, C und B zunächst noch keinen Einfiuß auf die elektrische Auswerteschaltung. Erst beim Überfahren des Schienenschalters A schließt der Kontakt A 2, und das Hilfsschütz c zieht an, da die Kontakte B 2 und a 5 nicht betätigt und somit geschlossen sind. Das Hilfsschütz c geht über seinen Kontakt c 1 in Selbsthaltung und zeigt damit den Einlauf eines Großraumwagens in die nachfolgende Abteilsperre an.
  • Überfährt ein kleiner Förderwagen den Schienenschalter, spricht die Auswerteschaltung erst an, wenn von den Wagenachsen die beiden Schienenschalter A und B gleichzeitig betätigt werden. Hierdurch wird das Hilfsschütz a an Spannung gelegt, das sich über seinen Kontakt a 1 selbst hält und über seinen Kontakt a2 die Einschaltung des Hilfsschützes b vorbereitet.
  • Folgt nun ein zweiter kleiner Förderwagen 1 nach, so werden durch seine Achsen die Schienenschalter C und D gleichzeitig betätigt, so daß das Hilfsschütz b über die Kontakte C 1, D 1 und a 2 anspricht. Dieses geht über seinen Kontakt b 1 in Selbsthaltung und zeigt damit den Durchlauf von zwei kleinen Förderwagen an.
  • Folgt dagegen auf einen kleinen Förderwagen ein Großraumwagen, so wird durch die Betätigung des Kontaktes C 2 des Schienenschalters C über die geschlossenen Kontakte D2, a4 und b 4 das Hilfsschütz d an Spannung gelegt. Dieses hält sich über seinen Kontakt d1 selbst und zeigt an, daß ein kleiner Förderwagen eingelaufen ist, dem ein Großraumwagen folgt.
  • Durch Kontakte der hierdurch an Spannung gelegten Hilfsschütze b, c oder d kann ein Steuerbefehl zum öffnen der nicht dargestellten Abteilsperre gegeben werden. Die Abteilsperre wird nach dem Auslaufen der Förderwagen auf bekannte Weise durch weitere, hinter der Abteilsperre angeordnete Schienenschalter selbsttätig geschlossen.
  • Ein Endschalter E ist geschlossen, solange die der Abteilsperre folgende Einrichtung, der die abgeteilten Förderwagen zugeführt werden (z. B. eine Schachtsperre), frei ist. Ist diese Einrichtung besetzt, öffnet der Endschalter E, so daß das Hilfsschütz h spannungslos wird und seine Kontakte h 2 und h 3 schließen. Dadurch wird das Hilfsschütz g erregt und sein Kontaktgl geht in die in der Zeichnung dargestellte Stellung.
  • Zur Löschung der Anzeige einer Wagenart sind die Hilfsschütze e bis h vorgesehen. So war beispielsweise nach dem Durchlauf eines Großraumwagens das Hilfsschütz c in Selbsthaltung gegangen. Bei Betätigung des Schienenschalters B durch die zweite Achse des ermittelten Großraumwagens zieht nun- i mehr das Hilfsschütz e über den Kontakt c2 und den Kontakt B 3 an, hält sich über seinen Kontakt e 1 selbst und bereitet über seinen Kontakt e2 die Einschaltung des Hilfsschützes f vor. Der Schienenschalter C ist von beiden Achsen des Großraumwagens bereits passiert worden. In dem Augenblick, in dem die erste Achse eines nachfolgenden Förderwagens den Kontakt C 3 des Schienenschalters C schließt, spricht das Hilfsschütz f an und hält sich über seinen Kontakt f 1. Durch den Kontakt f 2 wird das Hilfsschütz h bei geschlossenem Endschalter E an Spannung gelegt. Der Kontakt h 1 wird geschlossen, über den Kontakt h2 werden die Hilfsschütze a bis f abgeschaltet und über den Kontakt h3 das Hilfsschütz g, in dessen Selbsthaltekreis die Kontakte a3, b3 ... f 3 liegen, entregt. Durch das Schließen des Kontaktes g2 ist die Einrichtung wieder zur Anzeige einer nachfolgenden Wagenart vorbereitet.
  • Die Anzeige von zwei kleinen Förderwagen (Kontakt b 2 geschlossen) oder eines kleinen Förderwagens mit nachfolgendem Großraumwagen (Kontakt d2 geschlossen) wird durch den Kontakt C3 des Schienenschalters C (über Hilfsschütz f) bzw. über den Kontakt D 3 des Schienenschalters D gelöscht. Der weitere Ablauf bei der Löschung entspricht dem bereits beschriebenen nach der Ermittlung eines Großraumwagens.
  • Die jeweils anstehende Anzeige wird somit stets durch den nachfolgenden, noch nicht erfaßten Förderwagen gelöscht. Hierdurch wird eine einwandfreie Wirkungsweise auch dann erreicht, wenn die Förderwagen in größeren Abständen eintreffen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum selbsttätigen Aussondern von großen und kleinen Förderwagen vor Abteilsperren unter Verwendung eines Paares in Fahrtrichtung der Förderwagen hintereinander angeordneter Schienenschalter, deren Abstand voneinander dem Achsabstand der auszusondernden Förderwagen entspricht und die bei gleichzeitiger Betätigung ein Steuerkennzeichen abgeben, d a -durch gekennzeichnet, daß zwei derartige Schienenschalterpaare (A, B und C, D) mit einem Abstand, der kleiner als der Achsabstand der auszusondernden kleinen Förderwagen (1) ist, hintereinander angeordnet sind und daß den Schienenschalterpaaren eine an sich bekannte, aus elektromechanischen Relais oder elektronischen Schaltelementen aufgebaute Auswerteschaltung nachgeordnet ist, die eine Anzeige auslöst, wenn zwei kleine Förderwagen mit nachfolgendem großen Förderwagen (2) die Schienenschalterpaare überfahren haben.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Löschung der Anzeige eines großen oder zweier kleiner Förderwagen der in Fahrtrichtung zweite Schienenschalter (C) des ersten Schienenschalterpaares (C, D) und für die Löschung der Anzeige eines kleinen Förderwagens mit nachfolgendem großen Förderwagen, der in Fahrtrichtung erste Schienenschalter (D) des ersten Schienenschalterpaares (C, D) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1015 037.
DE1964S0091376 1964-06-04 1964-06-04 Einrichtung zum selbsttaetigen Aussondern von grossen und kleinen Foerderwagen vor Abteilsperren Pending DE1240118B (de)

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DE1964S0091376 DE1240118B (de) 1964-06-04 1964-06-04 Einrichtung zum selbsttaetigen Aussondern von grossen und kleinen Foerderwagen vor Abteilsperren

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Publications (1)

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DE1240118B true DE1240118B (de) 1967-05-11

Family

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DE1964S0091376 Pending DE1240118B (de) 1964-06-04 1964-06-04 Einrichtung zum selbsttaetigen Aussondern von grossen und kleinen Foerderwagen vor Abteilsperren

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2829391A1 (de) * 1978-05-05 1979-11-08 Inst Cercetare Si Proiectare T Diskriminatorisches wagenzaehlgeraet

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015037B (de) * 1956-03-23 1957-09-05 Funke Huster Elektrizitaets Wagensortiereinrichtung fuer Grubenbahnen

Patent Citations (1)

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