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DE1135685B - Tetradisch verschluesseltes Dezimalzaehlwerk - Google Patents

Tetradisch verschluesseltes Dezimalzaehlwerk

Info

Publication number
DE1135685B
DE1135685B DES63982A DES0063982A DE1135685B DE 1135685 B DE1135685 B DE 1135685B DE S63982 A DES63982 A DE S63982A DE S0063982 A DES0063982 A DE S0063982A DE 1135685 B DE1135685 B DE 1135685B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
code
decimal
signals
gates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63982A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Froehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES63982A priority Critical patent/DE1135685B/de
Publication of DE1135685B publication Critical patent/DE1135685B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/58Gating or clocking signals not applied to all stages, i.e. asynchronous counters
    • H03K23/62Gating or clocking signals not applied to all stages, i.e. asynchronous counters reversible
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/004Counters counting in a non-natural counting order, e.g. random counters
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/64Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains with a base or radix other than a power of two
    • H03K23/66Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains with a base or radix other than a power of two with a variable counting base, e.g. by presetting or by adding or suppressing pulses
    • H03K23/665Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains with a base or radix other than a power of two with a variable counting base, e.g. by presetting or by adding or suppressing pulses by presetting

Landscapes

  • Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)

Description

  • Tetradisch verschlüsseltes Dezimalzählwerk Zur Zählung im Dezimalsystem verwendet man häufig tetradisch verschlüsselte Dezimalwerke, wobei jeder Dezimalen vier bistabile Kippschaltungen mit je zwei Ausgängen zugeordnet sind. Durch vier bistabile Kippschaltungen sind aber 16 binäre vierstellige Zahlen, sogenannte Tetraden, darstellbar, von denen jeweils sechs übersprungen werden müssen. Dieser Sprung sei im folgenden als Codewerfen bezeichnet.
  • Es ist bereits eine Reihe verschiedener Dezimalcodes bekanntgeworden, beispielsweise der Aiken-Code, der 3-Exzess-Code usw. Bei den bekannten tetradisch verschlüsselten Dezimalzählwerken ist jedoch nur ein Vorwärtszählen möglich, und der Anwendung von sogenannten komplementären Codes stehen erhebliche Schwierigkeiten gegenüber. Als komplementär bezeichnet man einen Code, bei dem das Neunerkomplement der jeweiligen Tetrade an den komplementären Ausgängen der bistabilen Kippstufen erscheint. Steht beispielsweise in einer Dezimalstelle die Zahl 3 als Tetrade 0, 0, L, L an den Ausgängen der vier Kippstufen, so führen die komplementären Ausgänge dieser Stufen die Signale L, L, 0, 0, was im Aiken-Code der Dezimalzahl 6, also dem Neunerkomplement der Dezimalzahl 3 entspricht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein tetradisch verschlüsseltes Dezimalzählwerk aus bistabilen Kippstufen mit je zwei Ausgängen aufzubauen, das auf beliebige tetradische Dezimalcodes umschaltbar ist und das im Bedarfsfall leicht derart ergänzt werden kann, daß es nicht nur zum Vorwärts-oder Rückwärtszählen, sondern auch zum Vorwärts-und Rückwärtszählen geeignet ist.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch mindestens ein Gatter (Undgatter, Odergatter) gelöst, das den Schaltzustand der dritten und vierten binären bistabilen Kippstufe vor dem Codewerfen als Vorbereitung und den Schaltzustand der ersten Kippstufe nach dem nächsten Impuls zur Auslösung benützt, um den Schaltzustand der zweiten und dritten binären bistabilen Kippstufe dem Code entsprechend zu ändern.
  • Das Gatter kann beispielsweise ein Undgatter sein, dem die Signale der ersten, dritten und vierten Stufe zugeführt werden und dessen Ausgangssignal in die zweite und dritte Stufe eingreift. Statt des Undgatters kann auch ein Nichtgatter verwendet werden, das die entsprechenden Komplementärsignale der Tetraden erhält. Ein Nichtgatter gibt bekanntlich dann ein Ausgangssignal ab, wenn sämtliche Eingänge unbesetzt sind.
  • Zum Vor- und Rückwärtszählen sind zwei Gatter zu verwenden, die zusätzlich vom Vor- bzw. Rückwärtssignal besetzt werden. Auch hier können wieder Undgatter oder Nichtgatter Verwendung finden. Im letzteren Fall werden die Komplementärsignale von Vor- und Rückwärtssignal herangezogen.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung sei zunächst eine Zusammenstellung von drei verschiedenen Dezimalcodes gegeben und mit den Dezimalzahlen 0 bis 15 und den Tetrad'en verglichen:
    Dezimal Binär- Binär-mit Alken- 3-Exzess-
    zah@en Tetraden 15-Code
    Code
    Code
    0 0 0 0 0 0000 0 0000 0
    1 0 0 0 L 000L 1 000L 1
    2 0 0 L 0 00L0 2 00L0 2
    3 0 0 L L OOLL 3 OOLL 3 OOLL 0
    4 0 L 0 0 0L00 4 0L00 4 0L00 1
    5 0 L 0 L OLOL 5 OLOL 2
    6 0 L L 0 OLLO 6 OLLO 3
    7 0 L L L OLLL 7 OLLL 4
    8 L 0 0 0 L000 8 L000 5
    9 LOOL LOOL6
    10 LOLO LOL07
    11 L O L L L0 LL 5 L0 LL 8
    12 L L 0 0 LL00 6 LLOO 9
    13 LLO L LLOL7
    14 LLLO LLLO 8
    15 L L L L LLLL 9 LLLL 9
    4.3.2.1.
    Stufe
    Beim sägenannten Binär-mit-15-Code wird der Tetrade L, L, L, L die Dezimalzahl 9 zugeordnet, und das Codewerfen in Vorwärtsrichtung geschieht durch Änderung der zweiten und dritten Stufe von 0 in L. Dementsprechend wären einem Undgatter das Ausgangssignal A4 der vierten Stufe, das Ausgangssignal Ä3 der dritten Stufe sowie das nach dem nächsten Impuls auftretende Ausgangssignal A1 der ersten Stufe zuzuführen. Das Undgatter schaltet dann auch die zweite und dritte Stufe von 0 auf L, so daß tatsächlich nach der die Zahl $ darstellenden Tetrade L, 0, 0, 0 die Tetrade L, L, L, L als Zahl 9 auftritt.
  • Beim Aiken-Code muß ein Undgatter die Signale Ä4 und A3 als Vorbereitung und das Signal A 1 als Auslösung erhalten. Es stellt die Schaltzustände der zweiten und dritten Stufe jeweils von 0 auf L bzw. von L auf O. Die vierte Stufe wird dann mitgezogen von 0 auf L. Dies entspricht dem Sprung von der Tetrade 0, L; O, O (Dezimalzahl 4) auf die Tetrade L, 0; L, L, der die Dezimalzahl 5 zugeordnet ist.
  • Im 3-Exzess-Code ist die Tetrade L, L, 0, 0 in die Tetrade 0, 0, L, L zu werfen. Das Undgatter erhält die Signale A3 und A4 als Vorbereitung und das Signal A1 als Auslösung. Es werden wiederum die Schaltzustände der zweiten und dritten Stufe von außen geändert und damit die vierte Stufe mitgezogen.
  • In den beiden zuletzt behandelten Fällen hat also die Änderung der dritten Stufe zugleich auch die Änderung des Schaltzustandes der vierten Stufe zur Folge, die sich selbsttätig abwickelt. (Der übergang L -- 0 in einer beliebigen Stufe führt zu einer Änderung des Schaltzustandes in der nächsthöheren Stufe beim Vorwärtszahlen; umgekehrt beim Rückwärtszählen.) Entsprechend lassen sich auch die Eingangssignale für Gatter ableiten, die das Codewerfen beim Rückzahlen vornehmen.
  • Um die Wirkungsweise der Erfindung eingehender zu erläutern, sei im folgenden ein Ausführungsbeispiel beschrieben, das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist.
  • Fig. 1 zeigt die Schaltung für eine Dezimalstelle eines vor- und rückwärts arbeitenden Zählwerkes, bestehend aus den vier bistabilen Kippschaltungen 1, 2, 3 und 4 mit den Ausgängen Al, A2, A3, A4 und den komplementären Ausgängen Äl, Ä2, Ä3, 54' Die Schaltungen für weitere Dezimalstellen sind identisch aufgebaut. Die erste Stufe der folgenden Dezimalstelle ist jeweils mit den Ausgängen der letzten Stufe der vorhergehenden Dezimalstelle verbunden.
  • Da das Zählwerk zum Vor- und Rückwärtszählen geeignet sein soll, sind zwei Gatter 5 und 6 für das Codewerfen vorgesehen. Dem Ausführungsbeispiel liegt die Verwendung von Nichtgattern zugrunde. Neben den Komplementärsignalen der ersten, dritten und vierten Stufe der Dezimalstelle sind auch die Komplementärsignale von Vor- und Rückwärtssignal, nämlich V = R und 1i' = V, zusätzlich in die Nichtgatter eingeführt.
  • Der Impulseingang der Schaltung für die erste Dezimalstelle ist mit 1, der Impulsfreigabeeingang mit 1F bezeichnet. Das Zählwerk kann nur dann mit Impulsen angesteuert werden, wenn am Impulsfreigabeeingang ein Dauersignal anliegt. Die Eingänge 102 und 103 der Kippstufe 1 sind also über ein Undgatter zusammengefaßt. Die Zählschaltung gestattet weiterhin die Eingabe von Ziffern unmittelbar in einzelne Dezimalstellen, so da beispielsweise die Zahl 245 nicht durch 245 Impulse dargestellt werden muß, sondern aus zwei Impulsen in die Hunderter-Dezimalstelle, vier Impulsen in die Zehner-Dezimalstelle und fünf Impulsen in die Einer-Dezimalstelle nachgebildet werden kann. Ferner ist es möglich, z. B. zur Vorgabe der Zahl 150 15 Impulse in die Zehner-Dezimalstelle einzugeben.
  • Zu dieser sogenannten Dezimalzahleingabe ist ein Eingang DZ, und ein Freigabeeingang DZr, vorgesehen, die wiederum bei 112 und 113 über ein Undgatter zusammengefaßt sind. Entsprechende Eingänge sind an der ersten Stufe jeder weiteren Dekade vorzusehen.
  • Das Vor- und Rückwärtszählen wird mit Hilfe von eigenen Leitungen vorgeschrieben, deren Anschlußklemmen mit V und R bezeichnet sind. Liegt an V ein Dauersignal, so zählt die Schaltung vorwärts, und sie zählt rückwärts bei Dauersignal an R. Die Signale V und R schließen sich gegenseitig aus.
  • Ferner kann durch einen Löschimpuls an der Klemme L das Zählwerk auf 0 zurückgestellt werden. Die Löscheingänge 101, 201, 301, 401 sind mit den übrigen Löscheingängen sämtlicher Kippschaltungen zusammengefaßt und an eine gemeinsame Löschzeitung geführt.
  • Schließlich ist es möglich, statt aufeinanderfolgender Impulse eine Zahl in das Zählwerk »parallel«, d. h. in alle Kippstufen des Zählwerks gleichzeitig einzugeben. Hierzu dienen die Eingänge P, die mit einer Freigabeleitung F über die für die erste Dezimale dargestellten Undgatter 10, 20, 30, 40 zusammengefaßt sind. Sobald ein Signal an der Freigabeleitung F erscheint, werden die in ihrer Nullage befindlichen Kippschaltungen entsprechend der Paralleleingabe eingestellt.
  • Der innere Aufbau der einzelnen Stufen entspricht grundsätzlich dem Schema nach Fig. 2. Die eigentliche Kippschaltung 17 ist mit einem Setzeingang E, einem Löscheingang E, einem Ausgang A und einem Komplementärausgang Ä versehen. Ferner ist ein binärer Eingang EB vorgesehen. Aufeinanderfolgende Impulse am binären Eingang einer bistabilen Kippschaltung bewirken bekanntlich das Umkippen jeweils in den anderen Schaltzustand.
  • Der Paralleleingang P ist mit der Freigabeleitung F über ein Undgatter zusammengefaßt, das in Fig.2 mit 11 bezeichnet ist. Es entspricht den Undgattern 10 bis 40 in Fig. 1. Ferner ist ein Eingang CW für das Codewerfen vorgesehen, der mit dem Ausgang des Undgatters 11 in einem Odergatter 12 zusammengefaßt ist. Das Ausgangssignal des Odergatters 12 wird dem Setzeingang der Kippschaltung 17 zugeführt. Er entspricht den Eingängen 111, 211, 311, 411 in Fig. 1. Das Odergatter 12 kann einfach durch Zusammenführen der entsprechenden Leitungen über Widerstände verwirklicht werden, wie es in Fig. 1 angedeutet ist.
  • Für die Dezimalzahleingabe und ihre Freigabe ist ein Undgatter 13 vorgesehen. Die entsprechenden Eingänge in der Stufe 1 (Fig. 1) sind 113 und 112.
  • Das Rückwärtssignal an der Klemme R und die Rückwärtszählimpulse, die jeweils von der vorhergehenden Kippstufe geliefert werden, sind in einem Undgatter 14 zusammengefaßt, während Vorwärtssignal und Vorwärtszählimpulse an ein Undgatter 15 geführt sind. Die Ausgänge der Undgatter 13, 14 und 15 besetzen Eingänge eines Odergatter 16, dessen Ausgangssignal dem binären Eingang der Kippschaltung 17 zugeführt wird.
  • Bei der Eingangsstufe 1 des Zählwerkes ist eine Entscheidung hinsichtlich Vor- oder Rückwärtszählung nicht erforderlich, da diese Kippschaltung bei jedem Impuls ihren Zustand ändern muß, einerlei, ob vorwärts oder rückwärts gezählt werden soll. Daher genügt in der Stufe 1 eines der Undgatter 14 oder 15 (Eingänge 102 und 103).
  • In den Kippstufen 2, 3 und 4 entsprechen die Eingänge 212, 213 bzw. 312, 313, 412, 413 den Eingängen des Undgatters 14 in Fig. 2, die Eingänge 202, 203, 302, 303, 402, 403 den Eingängen des Undgatters 15 in Fig. z. Bei den Stufen 2, 3 und 4 sind also die Undgatter 14 und 15 erforderlich, dagegen entfällt das Gatter 13.
  • Schließlich ist jeder Stufe ein Odergatter 18 zugeordnet, dessen Eingänge vom Löschsignal und vom Signal für das Codewerfen besetzt werden. Der Ausgang des Odergatters ist an den Löscheingang F der Kippschaltung 17 angeschlossen. Das Odergatter 18 kann wiederum durch Widerstände verwirklicht werden.
  • Die Verriegelung der einzelnen Kippstufen durch die Signale V und R bewirkt, wie man aus Fig. 1 ableiten kann, daß bei aufeinanderfolgenden Impulsen am Eingang 1 die Tetraden in den Dezimalstellen im Sinne des Vor- und Rückwärtszählens geändert werden, wobei darüber hinaus im jeweils erforderlichen Zeitpunkt mit Hilfe der Gatter 5 und 6 das Codewerfen vorgenommen wird.
  • In der Schaltung nach Fig. 1 mit Nichtgattern, der der Aiken-Code zugrunde liegt, werden den Gattern folgende Signale zugeführt: Dem Gatter 5 die Signale Ä1, 7131 A4 und R = V für das Vorwärtzählen, dem Gatter 6 die Signale A1, A3, Ä4 und V = R für das Rückwärtszählen. Das Gatter 5 greift in den Schaltzustand der Stufen 2 und 3 ein, und zwar am Setzeingang 211 der Stufe 2 und am Löscheingang 301 der Stufe 3. Komplementär dazu sind die Wirkungen des Ausgangssignals des Gatter 6 am Löscheingang 201 der Stufe 2 und am Setzeingang 311 der Stufe 3.
  • in Fig. 3 sind dieses Verhältnisse nochmals schematisch angedeutet.
  • Beim 3-Exzess-Code (vgl. Fig. 4) erhalten das Gatter 5 die Signale ;il, Ä3, Ä4 und R, das Gatter 6 die Signale A1, A3 und A4 und V. Die Ausgangssignale werden den Eingängen 211. und 301 bzw. 201 und 311 zugeführt.
  • Beim Binär-mit-15-Co,de (vgl. Fig. 5) erhält das Gatter 5 die Signale Ä1, A3, Ä4 und R, das Gatter 6 die Signale A1, 51,3, Ä4 und V. Die Ausgänge wirken auf die Eingänge 211 und 311 bzw. 201 und 301.
  • Für andere Dezimalcodes können ohne weiteres die erforderlichen Eingangssignale und der Ort des Einwirkens in die zweite und dritte Stufe abgeleitet werden.
  • Aus Fig. 3 und 4 erkennt man unmittelbar, daß sowohl die Eingangssignale der beiden Gatter als auch der Ort des Einwirkens auf die zweite und dritte Stufe jeweils komplementär zueinander sind. Dies ist eine Folge der Tatsache, daß Aiken- und 3-Exzess-Code komplementäre Codes sind. Sie haben gegenüber dem Binär-mit-1.5-Code den Vorteil, daß die im Zählwerk gespeicherte Zahl in Rechenwerken verarbeitet werden kann. Außerdem ermöglicht der Aiken-Code, den einzelnen Stufen des Zählwerkes Gewichte zuzuordnen, die in einem nachfolgenden Digital-Analog-Wandler unmittelbar die Zusammensetzung des entsprechenden Analogwertes gestatten.
  • Die Erfindung ermöglicht es also, den für den jeweils vorliegenden Zweck als günstig erscheinenden Code anzuwenden und dabei trotzdem nach Wunsch vor- und rückwärts zu zählen. Dies wird durch das spezielle Merkmal der Erfindung erreicht, aus den Schaltzuständen der ersten, dritten und vierten Stufe in einfacher Weise über Gatter ein Signal zur Beeinflussung der zweiten und dritten Stufe abzuleiten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tetradisch verschlüsseltes, aus bistabilen Kippstufen mit je zwei Ausgängen bestehendes Dezimalzählwerk zum Vorwärts- und/oder Rückwärtszählen in einem wählbaren tetradischen Code, gekennzeichnet durch mindestens ein Gatter (5, 6), das den Schaltzustand der dritten und vierten bistabilen Kippstufe vor dem Codewerfen als Vorbereitung und den Schaltzustand der ersten bistabilen Kippstufe nach dem nächsten Impuls zur Auslösung benutzt, um den Schaltzustand der zweiten und dritten bistabilen Kippstufe dem Code entsprechend zu ändern.
  2. 2. Zählwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Nichtgatter, dessen Eingänge von den Komplementärsignalen der Tetrade besetzt werden.
  3. 3. Zählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vor- und Rückwärtszählen zwei Gatter verwendet sind, die zusätzlich vom Vor- und Rückwärtssignal besetzt werden.
  4. 4. Zählwerk nach Anspruch 3 mit zwei Nichtgattern, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich von den Komplementärsignalen von Vor-und Rückwärtssignal besetzt werden.
DES63982A 1959-07-18 1959-07-18 Tetradisch verschluesseltes Dezimalzaehlwerk Pending DE1135685B (de)

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