DE1007085B - Elektronisch arbeitender Zaehler - Google Patents
Elektronisch arbeitender ZaehlerInfo
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- DE1007085B DE1007085B DEI10703A DEI0010703A DE1007085B DE 1007085 B DE1007085 B DE 1007085B DE I10703 A DEI10703 A DE I10703A DE I0010703 A DEI0010703 A DE I0010703A DE 1007085 B DE1007085 B DE 1007085B
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Description
Es ist bekannt, elektronisch arbeitende Zähler aus Kettenschaltungen bistabiler Kippkreise aufzubauen
und z. B. je Dezimalstelle vier Kippkreise entsprechend den Werten 1, 2, 4, 8 vorzusehen. Indem
diese Kippkreise einzeln oder mehrere zusammen nacheinander (Serienform) oder gleichzeitig (Parallelform) in den einen ihrer beiden möglichen Zustände
gebracht werden, stellen sie die Ziffern z. B. des Dezimalsystems dar. Besondere Vorkehrungen müssen getroffen
werden, um den Stellenübertrag von einer Stelle zur anderen und die Rückstellung der Kippkreise
auf den dem Wert 0 entsprechenden Zustand zu bewirken, wenn z. B. zu dem im Zähler enthaltenen
Wert 9 ein Betrag addiert wird. Eine weitere unangenehme Eigenschaft dieser Zähler bzw. der darin
verwendeten Kippschaltungen ist, daß die Umschlagzeit der Kippstufen wohl sehr kurz ist, jedoch von der
Genauigkeit und Konstanz der elektrischen Werte vieler Schaltelemente abhängt.
Die Erfindung vermeidet die Verwendung der erwähnten Kippschaltungen dadurch, daß die Eingangsklemmen des Zählers über an sich bekannte UNÜ- und
ODER-Schaltungen mit zwei Gruppen von Ausgangsklemmen für die gleichzeitige Entnahme des zugeführten
Ziffernwertes + 1 und des zugeführten Ziffernwertes — 1 verbunden sind. Gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung verbinden Schalter wahlweise die Ausgangsklemmen + 1 oder — 1 mit Verzögerungsgliedern,
deren Ausgänge an die Eingangsklemmen des Zählers angeschlossen sind. Neben der Vermeidung der vorher erwähnten Mängel ergibt sich
der besondere Vorteil, daß die Durchführung von Zehnerüberträgen in allen Stellen gleichzeitig ohne
besonderen Zeitaufwand erfolgt.
Weitere Merkmale enthalten die Beschreibung und die Zeichnungen. In den Zeichnungen ist
Fig. 1 und 2 das Schaltbild des Plus- und Minus-1-Addierers
und sein Blockbild,
Fig. 2 A das Schaltbild eines Kathodenverstärkers als Umkehrstromkreis und sein Blockbild,
Fig. 2 C, 2 D das Schaltbild eines Kathodenverstärkers
als UND-Schaltung und sein Blockbild,
Fig. 2CA, 2DA das Schaltbild einer UND-Schaltung, die in Verbindung mit der UND-Schaltung der
Fig. 2 C verwendet wird, und ihr Blockbild,
Fig. 2E, 2 F das Schaltbild eines Kathodenverstärkers
und sein Blockbild,
Fig. 2 G, 2 H ein Kathodenverstärker als ODER-Stromkreis und sein Blockbild,
Fig. 3, 3 A das Schaltbild eines unter Verwendung des Plus- und Minus-1-Addierers aufgebauten einstelligen
Zählers und sein Blockbild,
Fig. 4 das Schaltbild eines mehrstelligen Zählers.
Der in der Fig. 1 durch sein Schaltbild und in der
Elektronisch arbeitender Zähler
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. September 1954
V. St. v. Amerika vom 28. September 1954
Byron L. Havens, Closter, N. J. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 in Blockform dargestellte Plus- und Minus-1-Addierer
nimmt Ziffernwerte von 0 bis 9 auf und ergibt einen Ausgangswert, der gegenüber dem Eingangswert
um den Wert 1 erhöht ist. Dieser Ausgangswert wird ebenfalls in binärdezimaler Form
erhalten. Der Addierer ergibt gleichzeitig auch einen zweiten Ausgangswert, der ebenfalls binärdezimal
ausgedrückt und um den Wert 1 kleiner als der Eingangswert ist. Der neue Plus- und Minus-1-Addierer
hat daher eine Gruppe von vier Eingangsklemmen, eine Gruppe von vier Minus-1-Ausgangsklemmen und
eine Gruppe von vier Plus-1-Ausgangsklemmen, von
denen jede Gruppe eine 1-bit-, eine 2-bit-, eine 4-bit- und eine 8-bit-Klemme enthält.
Der in der Fig. 3 dargestellte einstellige Zähler nimmt binärdezimal ausgedrückte Dezimalziffern von
0 bis 9 auf, die bis zu dem absoluten Wert 10 auf- und abgerechnet werden können. Dieser einstellige
Zähler hält den Eingangswert oder den durch die Auf- und Abrechnung erhaltenen dezimalen Wert gespeichert,
der an den vier die 1-bit-, 2-bit-, 4-bit- und 8-bit-Klemmen umfassenden Ausgangsklemmen verfügbar
ist.
Der mehrstellige, in der Fig. 4 dargestellte Zähler ist aus mehreren einstelligen Zählern gemäß der Fig. 3
zusammengesetzt, deren wahlweise Steuerung über geeignete Zwischenverbindungen von Gruppen von
Hauptsteuerleitungen und Koinzidenzstromkreisen erfolgt, die zwischen die Ausgänge der niedrigeren
Stellen, die Hauptsteuerleitungen und die Eingänge der nächsthöheren Zählerstellen geschaltet sind. Der
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eine positive Spannung an nur einer oder mehreren seiner Eingangsklemmen auftritt.
Wenn eine Klemme auf POSITIV ist, wird das Vorhandensein einer binären 1 angezeigt, und
andererseits- zeigt eine Klemme im NEGATIVEN Zustand das Nichtvorhandensein einer binären 1, also
die Anwesenheit einer binären 0 an.
Die Fig. 2 C zeigt einen UND-Stromkreis, welcher
die Eingangsklemmen 19 A, 19 B und 19 C, die Dioden 20, 21 und 22, den Widerstand 24 und den Kathodenverstärker
26 enthält. Die Eingangsklemme 19 A ist mit der Kathode der Diode 20, die Eingangsklemme
195 mit der Kathode der Diode 22 verbunden. Es können natürlich eine größere oder kleinere Anzahl
von Dioden verwendet werden. Die Anoden der Dioden 20 bis 22 sind miteinander und mit der einen Seite
des Widerstandes 24 und über den Entstörungswiderstand PS mit dem Gitter der Triode 26 verbunden.
Die andere Seite des Widerstandes 24 ist mit der
mehrstellige Zähler kann mehrstellige Dezimalwerte aufnehmen und diese entweder auf- oder abrechnen
oder beide Rechnungsarten kombiniert ausführen und jeden Eingangswert oder den durch Auf- oder Abrechnen
erhaltenen Wert gespeichert halten. Die Über- 5 tragungen in die einzelnen Stellen erfolgen dabei
gleichzeitig. Der mehrstellige Zähler hat eine Gruppe von vier Eingangs- und vier Ausgangsklemmen für
jede Stelle mit je einer 1-bit-, einer 2-bit-, einer 4-bit- und einer 8-bit-Klemme. io
Zum besseren \Aerständnis der Beschreibung sollen
zunächst verschiedene Ausdrücke und Begriffe erläutert werden.
Im binären Zahlensystem werden nur zwei Ziffern,
nämlich 0 und 1, verwendet. Die Dezimalziffer 0 wird 15
durch die binäre Ziffer 0 und die Ziffer (Dezimalziffer) 1 durch die binäre Ziffer 1 dargestellt. Diese
binären Ziffern werden als »bits« bezeichnet. Von
rechts nach links gelesen entsprechen die binären
Ziffernstellen den Werten 2°, 21, 22, 23, 24 usw. oder 20 Anode der Triode 26 verbunden, die ihrerseits über den Dezimalziffern 1, 2, 4, 8, 16 usw. Zum Beispiel den Entkopplungswiderstand 27 an die positive Spanstellt die Binärzahl 1001 die Dezimalziffer 9 dar, die nungsquelle B + und über den Kondensator 28 an die durch die Addition der Dezimalziffern 1 und 8 ent- Erde angeschlossen ist. Der Widerstand 27 bildet zusteht, welche durch je eine binäre 1 in der äußersten sammen mit dem Kondensator 28 einen Entkopperechten bzw. linken binären Stelle angezeigt sind. Es 25 lungsstromkreis zwischen der positiven Spannungskann also durch Verwendung von binären »bits« oder quelle B + und der Anode des Kathodenverstärkers Impulsen in Vierergruppen, in denen ein Impuls eine 26. Die Kathode des Kathodenverstärkers, also der binäre 1 und das Nichtvorhandensein eines Impulses Triode 26, ist über die Widerstände 29 und 30 mit eine binäre 0 darstellt, jede beliebige Dezimalziffer der negativen Spannungsquelle B-— verbunden. An von 0 bis 9 im rein binären Zahlensystem geschrieben 3° den Verbindungspunkt dieser beiden, einen Spanwerden. nungsteiler bildenden Widerstände 29., 30 ist die Aus-Das System der ziffernweisen Darstellung von gangsklemme 31 angeschlossen. Sobald an allen Ein-Dezimalzahlen im rein binären System wird als binär- gangsklemmen 19 A, 19 B und 19 C gleichzeitig eine dezimales System bezeichnet. Die vier aufeinander- positive Spannung liegt, ist auch die Gitterspannung folgenden binären Stellen stellen von rechts nach links 35 des Kathodenverstärkers 26 positiv. Dadurch wird die Dezimalziffern 1, 2, 4 und 8 für die dezimale Einer- die Triode 26 in höherem Maße leitend und erzeugt stelle dar und werden daher als 1-bit, 2-bit, 4-bit bzw. an ihrer Ausgangsklemme 31 einen positiven Aus-8-bit bezeichnet. Weiter stellen die vier binären gangsimpuls. Liegt an einer oder mehreren der Ein-Stellen der dezimalen Zehnerstelle die Dezimalziffern gangsklemmen eine negative Spannung, z. B. eine 10, 20, 40 bzw. 80 dar. Desgleichen stellen die vier 40 Spannung von ungefähr —30 Volt, dann herrscht binären Stellen in der dezimalen Hunderterstelle die auch an der Ausgangsklemme 31 ein negatives Dezimalziffern 100, 200, 400 und 800 dar, usw. Potential.
nämlich 0 und 1, verwendet. Die Dezimalziffer 0 wird 15
durch die binäre Ziffer 0 und die Ziffer (Dezimalziffer) 1 durch die binäre Ziffer 1 dargestellt. Diese
binären Ziffern werden als »bits« bezeichnet. Von
rechts nach links gelesen entsprechen die binären
Ziffernstellen den Werten 2°, 21, 22, 23, 24 usw. oder 20 Anode der Triode 26 verbunden, die ihrerseits über den Dezimalziffern 1, 2, 4, 8, 16 usw. Zum Beispiel den Entkopplungswiderstand 27 an die positive Spanstellt die Binärzahl 1001 die Dezimalziffer 9 dar, die nungsquelle B + und über den Kondensator 28 an die durch die Addition der Dezimalziffern 1 und 8 ent- Erde angeschlossen ist. Der Widerstand 27 bildet zusteht, welche durch je eine binäre 1 in der äußersten sammen mit dem Kondensator 28 einen Entkopperechten bzw. linken binären Stelle angezeigt sind. Es 25 lungsstromkreis zwischen der positiven Spannungskann also durch Verwendung von binären »bits« oder quelle B + und der Anode des Kathodenverstärkers Impulsen in Vierergruppen, in denen ein Impuls eine 26. Die Kathode des Kathodenverstärkers, also der binäre 1 und das Nichtvorhandensein eines Impulses Triode 26, ist über die Widerstände 29 und 30 mit eine binäre 0 darstellt, jede beliebige Dezimalziffer der negativen Spannungsquelle B-— verbunden. An von 0 bis 9 im rein binären Zahlensystem geschrieben 3° den Verbindungspunkt dieser beiden, einen Spanwerden. nungsteiler bildenden Widerstände 29., 30 ist die Aus-Das System der ziffernweisen Darstellung von gangsklemme 31 angeschlossen. Sobald an allen Ein-Dezimalzahlen im rein binären System wird als binär- gangsklemmen 19 A, 19 B und 19 C gleichzeitig eine dezimales System bezeichnet. Die vier aufeinander- positive Spannung liegt, ist auch die Gitterspannung folgenden binären Stellen stellen von rechts nach links 35 des Kathodenverstärkers 26 positiv. Dadurch wird die Dezimalziffern 1, 2, 4 und 8 für die dezimale Einer- die Triode 26 in höherem Maße leitend und erzeugt stelle dar und werden daher als 1-bit, 2-bit, 4-bit bzw. an ihrer Ausgangsklemme 31 einen positiven Aus-8-bit bezeichnet. Weiter stellen die vier binären gangsimpuls. Liegt an einer oder mehreren der Ein-Stellen der dezimalen Zehnerstelle die Dezimalziffern gangsklemmen eine negative Spannung, z. B. eine 10, 20, 40 bzw. 80 dar. Desgleichen stellen die vier 40 Spannung von ungefähr —30 Volt, dann herrscht binären Stellen in der dezimalen Hunderterstelle die auch an der Ausgangsklemme 31 ein negatives Dezimalziffern 100, 200, 400 und 800 dar, usw. Potential.
Beispielsweise wird 459 im binärdezimalen System Der in der Fig. 2 CA dargestellte UND-Stromkreis
durch 0100, 0101, 1001 dargestellt. Die vier rechten gleicht im wesentlichen dem UND-Stromkreis gemäß
binären »bits« stellen die Dezimalziffer 9 der Einer- 45 der Fig. 2 C und unterscheidet sich nur dadurch, daß
stelle, die nächsten vier »bits« links davon die der Widerstand 30 und dessen Verbindung mit der
Dezimalziffer 5 der Zehnerstelle und vier »bits« ganz negativen Spannungsquelle B— weggelassen ist.
links die Dezimalziffer 4 der Hunderterstelle dar. Dieser in seinem Aufbau etwas unterschiedliche
Jede Dezimalzahl zwischen 0 und 15 kann durch UND-Stromkreis nach der Fig. 2CA funktioniert im
eine Gruppe von vier binären »bits« dargestellt wer- 50 wesentlichen in der gleichen Weise wie der UND-den.
Im binärdezimalen System werden jedoch nur die Stromkreis gemäß der Fig. 2C und wird gewöhnlich
Dezimalziffern 0 bis 9 durch jede Gruppe von vier als das eine Glied von zwei UND-Stromkreisen verbinären
»bits« dargestellt. wendet, von denen der zweite ein UND-Stromkreis Bezüglich verschiedener hier verwendeter Strom- gemäß der Fig. 2 C ist. Die Ausgangsklemmen 31
kreise bzw. bestimmter Punkte in diesen ist häufig 55 dieser beiden UND-Stromkreise sind gemeinsam vervon
deren POSITIVEM oder NEGATIVEM Zustand bunden.
die Rede. POSITIV bedeutet, daß die an dem be- Der in Fig. 2 G dargestellte ODER-Stromkreis
treffenden Punkt oder an dem Ausgang des Strom- umfaßt mehrere Eingangsklemmen 43 A, 43 B und
kreises bestehende Spannung hinsichtlich der Erde 43 C, die Dioden 45, 46, 47, den Widerstand 49 und
positiv ist. NEGATIV heißt, daß die an dem betref- 60 die Triode 51 als Kathodenverstärker. Die Eingangsfenden
Punkt oder an dem Ausgang des betreffenden klemmen 43 A bis 43 C sind mit den Anoden der
Stromkreises bestehende Spannung hinsichtlich der Dioden 45 bis 47 verbunden, deren Kathoden unter-Erde
negativ ist. einander und über den Entstörungswiderstand PS mit Es werden verschiedene Koinzidenzstromkreise ver- dem Gitter der Triode 51 verbunden sind. Die Kathode
wendet. Ein UND-Stromkreis ist ein Stromkreis, der 65 der Triode 51 ist über die einen Spannungsteiler bilnur
dann eine positive Spannung an seiner Ausgangs- denden Widerstände 52 und 53 mit der negativen Spanklemme
erzeugt, wenn alle seine Eingangsklemmen nungsquelle B— verbunden. Die Ausgangsklemme 54
gleichzeitig eine positive Spannung haben. Ein ODER- ist an den Verbindungspunkt der beiden Widerstände
Stromkreis ist ein Stromkreis, der eine positive 52 und 53 angeschlossen. Die Anode der Triode 51 ist
Spannung an seiner Ausgangsklemme erzeugt, wenn 70 über den Widerstand 55 mit der positiven Spannungs-
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quelle B + und über den Kondensator 56 an die Erde dadurch bedingte NEGATIVE Zustand der Anode
angeschlossen. Wenn an einer oder an mehreren Ein- dieser Röhre macht auch das Gitter der Röhre 69 R
gangsklemmen 43 A, 43 B und 43 C ein positives negativ. Im NEGATIVEN Zustand des Gitters der
Potential liegt, z. B. eine Spannung von ungefähr Röhre 69R ist diese Röhre nur in geringem Maße
+ 5 Volt, dann liegt auch am Verbindungspunkt 48 5 leitend und daher die Ausgangsklemme 76 ebenfalls
bzw. am Gitter der Triode 51 eine positive Spannung. im NEGATIVEN Zustand. Die Röhre 69 R arbeitet
Dadurch wird der Leitungszustand des Kathodenver- als Kathodenverstärker, und daher ist die Ausgangsstärkers
erhöht und ein POSITIVER Zustand an klemme 76 mit der Kathode dieser Röhre verbunden,
der Ausgangsklemme 54 bewirkt. Umgekehrt herrscht Beim NEGATIVEN Zustand der Eingangsklemme 67
an der Ausgangsklemme 54 ein NEGATIVER Zu- io ist die Röhre 69 L nichtleitend, und ihr Anodenstand,
wenn an allen Eingangsklemmen 43.4 bis 43 C potential steigt annähernd auf den Wert der Spanein
negatives Potential liegt. Es kann auch in diesem nungsquelle B + an. Die Widerstände 72 und 73 des
ODER-Stromkreis irgendeine beliebige Anzahl von Spannungsteilers verursachen den POSITIVEN Zu-Eingangsklemmen
und Dioden verwendet werden. stand des Gitters der Kathodenverstärkerröhre 69 R
In der Fig. 3 sind vier Verzögerungsstromkreise 15 und daher den gleichen Zustand an der Ausgangs-
DlOl, D102, D104 und D108 in Blockform dar- klemme 76.
gestellt. Diese Verzögerungsstromkreise sind an sich Die Fig. 2 E (in der Fig. 2 F in Blockform dargebekannt,
und ihre Wirkungsweise ist kurz zusammen- stellt) zeigt den in der Schaltung der Maschine vergefaßt
wie folgt: Ein an die Eingangsklemme des wendeten Kathodenverstärker. Es könnte natürlich
Verzögerungsstromkreises während eines vorher be- 20 auch irgendein anderer der bekannten Kathodenverstimmten
Zeitintervalls angelegter Eingangsimpuls stärker verwendet werden.
erzeugt einen Ausgangsimpuls an der Ausgangs- Es wird darauf hingewiesen, daß statt der beschrieklemme
des Verzögerungsstromkreises während des benen UND-, ODER-, Umkehr- und Verzögerungsnächstfolgenden
Zeitintervalls. Ein Eingangsimpuls Stromkreise und Kathodenverstärker auch irgendeine
kann an die Eingangsklemme auch während des glei- 25 andere Art dieser Stromkreise und Verstärker verdien
Zeitintervalls angelegt werden, während welchem wendet werden können. Ebenso kann der ODER-ein
Ausgangsimpuls an der Ausgangsklemme erzeugt Umkehrstromkreis, der im einstelligen und im mehrwird,
d. h., der durch einen Eingangsimpuls erzeugte stelligen Zähler verwendet wird, aus einer geeigneten
Rücklauf wird zur Herstellung des Ausgangsimpulses Kombination des ODER-Stromkreises gemäß der
verwendet, und die Schaltung ist derart, daß eine 30 Fig. 2 G und dem Umkehrstromkreis gemäß der
Trennung zwischen den Ausgangs- und Eingangs- Fig. 2 A bestehen.
impulsen während irgendeines gegebenen Zeitinter- Die Fig. 1 zeigt das Schaltbild des Plus- und
valls vorhanden ist. Minus-1-Addierers gemäß der Erfindung. Dieser
Es genügt zunächst nur der Hinweis, daß bei einem Addierer hat drei Sätze von Klemmen. Jeder Satz
POSITIVEN Zustand der Eingangsklemme des Ver- 35 dieser Klemmen hat eine 1-bit-, eine 2-bit, eine 4-bitzögerungsstromkreises
während einer ersten Mikro- und eine 8-bit-Klemme. Die Klemmen 450-1, 450-2,
Sekunde an der Ausgangsklemme des Verzögerungs- 450-4 und 450-8 sind die Eingangsklemmen, die
Stromkreises während der nächstfolgenden Mikro- Klemmen 473 die Minus-1-Ausgangsklemmen und die
Sekunde der POSITIV-Zustand eintritt. Wenn die Klemmen 472 die Plus-1-Ausgangsklemmen des
Eingangsklemme des Verzögerungsstromkreises 40 Addierers. Der Plus- und Minus-1-Addierer wird anwährend
einer ersten und einer zweiten Mikrosekunde schließend in Verbindung mit mehreren Beispielen
im POSITIVEN Zustand ist, dann ist die Ausgangs- beschrieben, klemme des Verzögerungsstromkreises während der
zweiten und der dritten Mikrosekunde im POSI- Beispiel 1
TIVEN Zustand. 45
Der in Fig. 2 A dargestellte Umkehrstromkreis Es sei angenommen, daß an alle vier Eingangsbewirkt
einen negativen Spannungsimpuls an seiner klemmen des Plus- und Minus-1-Addierers eine nega-Ausgangsklemme
76, wenn ein positiver Spannungs- tive Spannung angelegt ist, d. h. den Eingangsklemimpuls
an seine Eingangsklemme 67 angelegt wird, men ist der dezimale Wert 0 aufgedrückt. Der Fig. 1
und umgekehrt, mit anderen Worten ausgedrückt, ist 50 ist zu entnehmen, daß bei einem dezimalen Eingangsalso
das Ausgangspotential an der Klemme 76 nega- wert 0 an den Klemmen 76 aller Umkehrstromkreise
tiv, wenn das Potential an der Eingangsklemme 67 451 bis 454 eine positive Spannung liegt. Diese Auspositiv
ist, und wenn das Potential an der Eingangs- gangsklemmen 76 sind durch die Leitungen 218, 214,
klemme 67 negativ ist, dann ist das Potential an der 212 bzw. 211 mit den Eingangsklemmen 19^4 bis 19 D
Ausgangsklemme positiv. Die Eingangsklemme 67 ist 55 des UND-Stromkreises 455 verbunden. Gemäß dem
über den Schutzwiderstand PS mit dem Gitter einer angenommenen Beispiel wird daher der UND-Strom-Röhre
69 L verbunden, und wenn die Eingangsklemme kreis erregt und an seiner Ausgangsklemme 31 ein
67 im POSITIVEN Zustand ist, ist auch das Gitter positiver Ausgangsimpuls erzeugt, der über die Leider
Röhre 69 L positiv und daher die Röhre voll tung220 und den ODER-Stromkreis 456 zur 8-bitleitend.
Die Anode der Röhre 69 L ist über den 60 Klemme 473 übertragen wird. Die Leitung 211 ist
Anoden-Belastungswiderstand 70 und den Entkopp- auch mit der Eingangsklemme 58 des Kathodenverlungswiderstand
71 mit der positiven Spannungs- stärkers 474 verbunden, so daß entsprechend dem anquelle
B+ verbunden. Die Anode der Röhre 69 L ist genommenen Beispiel auch an der 1-bit-Klemme 472
außerdem über die einen Spannungsteiler bildenden und der 1-bit-Klemme 473 eine positive Spannung
Widerstände 72 und 73 mit der negativen Spannungs- 65 liegt. Wenn nur die 1-bit und die 8-bit-Klemmen 473
•quelle B— verbunden und außerdem mit dem Gitter im POSITIVEN Zustand sind, dann entspricht dies
der Röhre 69 R gekoppelt. Ein Kondensator 75 ist dem dezimalen Wert 9, welcher nach dem dezimalen
parallel zum Widerstand 72 geschaltet. Beim Anlegen Zahlensystem um 1 kleiner als der dezimale Eingangseines
positiven Potentials an die Eingangsklemme 67 wert 0 ist (d. h. minus 1). Wenn nur die 1-bit-Klemme
wird die Röhre 69 L im vollen Maße leitend, und der 70 472 im POSITIVEN Zustand ist, zeigt dies den
dezimalen Wert 1, also den um 1 erhöhten dezimalen Eingangswert 0 an.
Es sei angenommen, daß sich einem dezimalen Eingangswert von 1 entsprechend nur die Eingangsklemme 450-1 im POSITIVEN Zustand befindet und
daher an der Ausgangsklemme 76 des Umkehrstromkreises 454 und in der Leitung 211 eine negative
Spannung vorhanden ist. Es bleiben daher der UND-Stromkreis 455 und der Kathodenverstärker 474 unwirksam.
Es führen daher die Leitungen 201, 212, 214 und 218 eine positive Spannung, und da diese Leitungen
mit den Eingangsklemmen des UND-Stromkreises 460 verbunden sind, wird dieser Stromkreis erregt
und an seiner Ausgangsklemme 31 bzw. über die Leitung 230 und den ODER-S tromkreis 468 an der
2-bit-Klemme 472 ein POSITIVER Zustand bewirkt. Alle anderen Ausgangsklemmen befinden sich im
NEGATIVEN Zustand, und es ist daher ersichtlich, daß ein dezimaler Eingangswert 1 einen Ausgangswert
0 an den Minus-1-Ausgangsklemmen 473 und einen dezimalen Wert 2 an den Plus-1-Ausgangsklemmen
472 bewirkt.
Unter der Annahme eines dezimalen Eingangswertes 2 befindet sich nur die Eingangsklemme 450-2
im POSITIVEN Zustand und daher die Ausgangsklemme 76 und die Leitung 212 im NEGATIVEN
Zustand, während die Leitungen 211, 214 und 218 im POSITIVEN Zustand sind. Da die jetzt eine positive
Spannung führenden Leitungen 202, 211 und 214 mit den Eingangsklemmen des UND-Stromkreises 461
verbunden sind, wird dieser Stromkreis erregt und über die Leitung 230 und den ODER-Stromkreis 468
die 2-bit-Ausgangsklemme 472 in den POSITIVEN Zustand gebracht. Die Leitung 211 ist aber auch mit
der Eingangsklemme 58 des Kathodenverstärkers 474 verbunden, so daß sowohl die 1-bit-Klemme 472 als
auch die 1-bit-Klemme 473 in den POSITIVEN Zustand gelangt. Infolge des dezimalen Eingangswertes 2
ist daher nur die 1-bit-Ausgangsklemme der Minus-1-Ausgangsklemmen
473 im POSITIVEN Zustand, um einen dezimalen Ausgangswert 1 anzuzeigen, während sowohl die 1-bit- und die 2-bit-Klemme der Plus-1-Ausgangsklemmen
472 im »Positiven« Zustand sind und einen dezimalen Wert 3 anzeigen.
Bei der Annahme eines dezimalen Eingangswertes 3 sind die Eingangsklemmen 450-1 und 450-2 im POSITIVEN
Zustand und daher die Ausgangsklemmen 76 der Umkehrstromkreise 453 und 454 und die Leitungen
211 und 212 im NEGATIVEN Zustand. Da der Umkehrstromkreis 452 bei einem dezimalen Eingangswert
3 nicht erregt wird, führt die Leitung 214 eine positive Spannung, und da diese Leitung und die
beiden Leitungen 201 und 202 mit den Eingangsklemmen des UND-Stromkreises 457 verbunden sind,
gelangt dessen Ausgangsklemme 31 in den positiven Zustand, so daß über die Leitung 240 und die ODER-Stromkreise
470 und 467 sowohl an die 2-bit-Ausgangsklemme 473 als auch an die 4-bit-Ausgangsklemme
472 ein positives Potential angelegt wird. Infolge der negativen Spannung in der Leitung 211
bleibt der Kathodenverstärker 474 unwirksam. Dem dezimalen Eingangswert 3 entsprechend wird daher
durch den POSITIVEN Zustand der 2-bit-Klemme 473 ein dezimaler Ausgangswert 2 und durch den
POSITIVEN Zustand der 4-bit-Klemme 472 ein dezimaler Ausgangswert 4 angezeigt.
Bei der Annahme eines dezimalen Eingangswertes 4 befindet sich nur die Eingangsklemme 450-4 im
POSITIVEN Zustand, während sich die Ausgangsklemme des Umkehrstromkreises 452 und die Leitung
214 im NEGATIVEN Zustand befinden. Die direkt an die Eingangsklemme 450-4 angeschlossene Leitung
204 und die Leitungen 211, 212 und 218 sind im POSITIVEN Zustand, und daher wird der UND-Stromkreis
458 erregt, wodurch die Leitung 240 eine positive Spannung führt und die ODER-Stromkreise
467 und 470 erregt werden und den POSITIVEN Zustand der 2-bit-Ausgangsklemme 473 und der 4-bit-Ausgangsklemme
472 herbeiführen. Da gleichzeitig
ao auch infolge der positiven Spannung der Leitung 211 der Kathodenverstärker 474 wirksam wird, gelangen
auch die 1-bit-Klemme 473 und die 1-bit-Klemme 472 in den POSITIVEN Zustand. Der dezimale Eingangswert
4 bewirkt daher an den Minus-1-Ausgangsklemmen 473 die Anzeige eines dezimalen Wertes 3
und an den Plus-1-Ausgangsklemmen 472 die Anzeige des dezimalen Wertes 5.
Bei einem dezimalen Eingangswert 5 sind nur die Eingangsklemmen 450-1 und 450-4 gleichzeitig im
POSITIVEN Zustand und daher die Ausgangsklemmen 76 der Umkehrstromkreise 452 und 454 sowie
die Leitungen 211 und 214 im NEGATIVEN Zustand. Die mit den Klemmen 450-1 und 450-4
direkt verbundenen Leitungen 201 und 204 sowie die Leitungen 212 und 218 sind im POSITIVEN Zustand,
so daß also der UND-Stromkreis 466 erregt wird und über die Leitung 250 und die ODER-Stromkreise
467, 468 bzw. 469 den POSITIVEN Zustand an den 2-bit- und 4-bit-Ausgangsklemmen 472 und an
der 4-bit-Klemme 473 herbeiführt. Da nur diese Ausgangsklemmen in den POSITIVEN Zustand gelangen,
bewirkt ein dezimaler Eingangswert 5 die Anzeige eines dezimalen Wertes 4 an den Minus-1-Ausgangsklemmen
473 und einen dezimalen Wert 6 an den Plus-1-Ausgangsklemmen 472.
Bei einem dezimalen Eingangswert 6 sind nur die Eingangsklemmen 450-2 und 450-4 gleichzeitig im
POSITIVEN Zustand, während sich die Ausgangsklemmen 76 der Umkehrstromkreise 452 und 453 sowie
die Leitungen 212 und 214 sich im NEGATIVEN Zustand befinden. Da sich die Leitungen 211, 218, 202
und 204 im POSITIVEN Zustand befinden, wird der UND-Stromkreis 465 erregt und legt über die Leitung
250 und die ODER-Stromkreise 467, 468 bzw. 469 an die 2-bit- und 4-bit-Ausgangsklemme 472 und
die 4-bit-Ausgangsklemme 473 eine positive Spannung an. Da sich aber auch die Leitung 211 im POSITIVEN
Zustand befindet, wird über den Kathodenverstärker 474 sowohl an die 1-bit-Klemme 472 als auch an die
1-bit-Klemme 473 eine positive Spannung angelegt. Der dezimale Eingangswert 6 bewirkt daher die Anzeige
eines dezimalen Wertes 5 an den Minus-1-Ausgangsklemmen 473 und die Anzeige eines dezimalen
Wertes 7 an den Plus-1-Ausgangsklemmen 472.
9 10
Beispiel 8 Kathodenverstärker 474, für die Eingangsziffer 5 der Unter der Annahme eines dezimalen Eingangs- UND-Stromkreis 466, für die Eingangsziffer 6 der
wertes 7 befinden sich die Eingangsklemmen 450-1, UND-Stromkreis 465 und der Kathodenverstärker
450-2 und 450-4 im POSITIVEN Zustand und daher 474, für die Eingangsziffer 7 der UND-Stromkreis
die Ausgangsklemmen 76 der Umkehrstromkreise 452, 5 464, für die Eingangsziffer 8 der UND-Stromkreis
453 und 454 sowie die Leitungen 211, 212 und 214 463 und der Kathodenverstärker 474, für die Ein-
im NEGATIVEN Zustand. Da sich die Leitungen gangsziffer 9 der UND-Stromkreis 464 und für die
218, 201, 202 und 204 im POSITIVEN Zustand be- Eingangsziffer 0 der UND-Stromkreis 454 und der
finden und die letzteren drei Leitungen mit den drei Kathodenverstärker 474 erregt werden. Es wird be-
Eingangsklemmen des UND-Stromkreises 264 ver- xo merkt, daß diese beschriebenen Koinzidenzstromkreise
bunden sind, wird dieser Stromkreis erregt und über auch durch andere Stromkreisanordnungen ersetzt
die Leitung 260 ein positives Potential an die 8-bit- werden können.
Ausgangsklemme 472 und gleichzeitig über die ODER- Die Fig. 3 zeigt eine einzige Stelle des neuen mehr-
Stromkreise 469 und 470 ein positive Spannung an stelligen Zählers gemäß der Erfindung, die mit der
die 2-bit- und 4-bit-Ausgangsklemmen 473 angelegt. 15 Einer-, Zehner- und Hunderterstelle des in der Fig. 4
Der dezimale Eingangswert 7 bewirkt daher die An- dargestellten mehrstelligen Zählers übereinstimmt.
zeige eines dezimalen Wertes 6 an den 2-bit- und Die Leitungen 315, 325 und 335 (Fig. 3) sind die
4-bit-Klemmen der Minus-1-Ausgangsklemmen 473 Einführungssteuerleitung, die Minus-1-Steuerleitung
und die Anzeige eines dezimalen Wertes 8 an der bzw. die Plus-1-Steuerleitung, und zu irgendeinem
8-bit-Klemme der Plus-1-Ausgangsklemmen 472. 20 gegebenen Zeitpunkt kann nur eine dieser Leitungen
im POSITIVEN Zustand sein. Es sei nun an-
Beispiel 9 genommen, daß während einer ersten Mikrosekunde
die Eingangssteuerleitung 315 gleichzeitig mit den
Unter der Annahme eines dezimalen Eingangs- Eingangsleitungen 102 und 104 im POSITIVEN Zuwertes
8 ist nur die Eingangsklemme 450-8 im 25 stand ist. Die Leitungen 101, 102, 104 und 108 sind
POSITIVEN Zustand und die Ausgangsklemme 76 die 1-bit-, 2-bit-, 4-bit- und 8-bit-Eingangsleitungen,
des Umkehrkreises 451 sowie die Leitung 218 im und durch den gleichzeitigen POSITIVEN Zustand
NEGATIVEN Zustand. Die Leitungen 211, 212, 214 der Leitungen 102 und 104 wird ein dezimaler Wert 6
und 208 sind im POSITIVEN Zustand, und da die angezeigt. Die Eingangssteuerleitung 315 ist mit der
Leitungen 208 und 211 mit den beiden Eingangs- 3° rechten Eingangsklemme des ODER-Umkehrstromklemmen
des UND-Stromkreises 463 verbunden sind, kreises 316 und mit der linken Eingangsklemme der
wird dieser erregt und über die Leitung 260 eine UND-Stromkreise A101, A102, A104 und A108 verpositive
Spannung an die gleichen Ausgangsklemmen bunden, mit deren rechter Eingangsklemme die Lei-
472 und 473 wie in dem vorigen Beispiel angelegt. tungen 101, 102, 104 bzw. 108 verbunden sind. Wenn
Infolge der positiven Spannung in der Leitung 211 35 sich daher die Leitungen 102, 104 und 315 gleichzeitg
wird aber jetzt auch über den Kathodenverstärker 474 im POSITIVEN Zustand befinden, werden die UND-sowohl
an die 1-bit-Ausgangsklemme 472 als auch an Stromkreise A102 und A104 erregt, und ihre Ausdie
1-bit-Klemme 473 eine positive Spannung an- gangsklemmen gelangen in den POSITIVEN Zugelegt.
Ein dezimaler Eingangswert 8 führt daher den stand. Die Ausgangsklemmen der UND-Stromkreise
POSITIVEN Zustand der 1-bit-, 2-bit- und 4-bit- 40 B101, A101, E101 und £101 sind durch eine Leitung
Klemmen der Minus-1-Ausgangsklemmen 473 und den ClOl miteinander und mit der Eingangsklemme des
POSITIVEN Zustand der 1-bit- und 8-bit-Klemmen Verzögerungsstromkreises D101 verbunden. In gleicher
der Plus-1-Ausgangsklemmen 472 herbei, um einen Weise sind die Ausgangsklemmen der UND-Stromdezimalen
Ausgangswert 7 bzw. 9 anzuzeigen. kreise B102, ^ 102, £102 und £102 bzw. Ö104,
45 .4104, £104 und £104 bzw. B108, ^108, £108 und
Beispiel IU ^108 durch Leitungen C102, C104 bzw. C108 mit
Bei einem dezimalen Eingangswert 9 befinden sich die den Eingangsklemmen der Verzögerungsstromkreise
Eingangsklemmen 450-1 und 450-8 im POSITIVEN D102, D104 bzw. D108 verbunden. Gemäß der An-Zustand
und daher die Ausgangsklemme 76 der Um- nähme werden daher die Ausgangsklemmen der Verkehrkreise
451 und 454 bzw. die Leitungen 211 und 50 zögerungsstromkreise £>102 und D104 sich während
218 im NEGATIVEN Zustand. Die Leitungen 212, der zweiten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand
214, 201 und 208 befinden sich im POSITIVEN Zu- befinden, da die Leitungen C102 und C104 während
stand, und da die Leitungen 201 und 208 mit den der ersten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand
beiden Eingangsklemmen des UND-Stromkreises 462 sind und die Verzögerungsstromkreise D102 und
verbunden sind, wird dieser wirksam und legt über 55 D104 eine Verzögerung um eine Mikrosekunde bedie
Leitung 270 und den ODER-Stromkreis 456 eine wirken. An die Ausgangsklemmen der Verzögerungspositive
Spannung an die 8-bit-Klemme der Minus-1- Stromkreise sind die Leitungen TlOl, T102, T104
Ausgangsklemmen 473 an. Alle übrigen Ausgangs- bzw. T108 angeschlossen, von denen die Leitung TlOl
klemmen 473 und 472 bleiben im NEGATIVEN Zu- zur rechten Klemme des UND-Stromkreises B101
stand, so daß der dezimale Eingangswert 9 durch den 60 und zur Eingangsklemme 450-1 des Plus- und
dezimalen Wert 8 an den Minus-1-Ausgangsklemmen Minus-1-Addierers führt und die Leitungen T102,
473 und durch den dezimalen WertO an den Plus-1- T104 bzw. T108 zu den rechten Klemmen der UND-Ausgangsklemmen
472 angezeigt wird. Stromkreise B102, B104 bzw. B108 und zu den Ein-
Aus der vorstehenden Beschreibung der zehn ver- gangsklemmen 450-2, 450-4 bzw. 450-8 des Plus- und
schiedenen Beispiele ist ersichtlich, daß für eine Ein- 65 Minus-1-Addierers führen. Da sich die Leitungen
gangsziffer 1 der UND-Stromkreis 460 (Fig. 1) erregt T102 und T104 während der zweiten Mikrosekunde
wird, für eine Eingangsziffer 2 der UND-Stromkreis im POSITIVEN Zustand befinden, wird der dezimale
461 und der Kathodenverstärker 474, für die Ein- Wert 6 in den Plus- und Minus-1-Addierer eingeführt,
gangsziffer 3 der UND-Stromkreis 457, für die Ein- Wird nun angenommen, daß während der zweiten
gangsziffer 4 der UND-Stromkreis 458 und der 7° Mikrosekunde die Leitungen 315, 325 und 335 im
NEGATIVEN Zustand sind, dann liegt an der Ausgangsleitung 316 A des ODER-Umkehrstromkreises
316 ein positives Potential, und somit werden die UND-Stromkreise 5102 und 5104 infolge des
gleichzeitigen POSITIVEN Zustandes der Leitungen T102 und T104 erregt. Während der dritten Mikrosekunde
sind daher die Leitungen C102 und C104 im
POSITIVEN Zustand.
Wird nun angenommen, daß die Leitungen 315, 325 und-335 während der dritten und vierten Mikrosekunde
im NEGATIVEN Zustand bleiben, dann ist die Leitung 316.4 des ODER-Umkehrstromkreises
316 während der zweiten, dritten und vierten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand. Während dieser
Zeitabschnitte erscheint daher an den Minus-1-Ausgangsklemmen 473 der dezimale Wert 5 und an den
Plus-1-Ausgangsklemmen 472 des Plus- und Minus-1-Addierers der dezimale Wert 7. Wie der Fig. 3 zu
entnehmen ist, wird der dezimale Ausgangswert 5 des ist daher ebenfalls im NEGATIVEN Zustand, so daß
eine Erregung dieser Stromkreise verhindert wird, wenn irgendeine der Leitungen T101 bis T108 in den
POSITIVEN Zustand kommt. Da sich, wie beschrieben, die Leitungen C101, C102 und C104 während
der fünften Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand befinden, gelangen während der sechsten MikroSekunde
die Leitungen T101, T102 und T104 in den
POSITIVEN Zustand. Wenn sich nun während der
ίο sechsten Mikrosekunde die Plus-1-Steuerleitung 335
wieder im POSITIVEN Zustand und die Leitungen 315 und 325 im NEGATIVEN Zustand befinden,
dann gelangt in der siebenten Mikrosekunde die Leitung Γ108 in den POSITIVEN Zustand, um einen
dezimalen Wert 8 anzuzeigen. Die Aufeinanderfolge der Arbeitsgänge während der sechsten Mikrosekunde
ist die gleiche wie bei den Arbeitsvorgängen während der fünften Mikrosekunde.
Es sei nun angenommen, daß während der siebenten
Plus- und Minus-1-Addierers den UND-Stromkreisen 20 Mikrosekunde, in welcher die Leitung T108 sich im
£101 bis £108 aufgedrückt, d. h., die rechten Eingangsklemmen
der UND-Stromkreise £101 und £104 befinden sich während der zweiten, dritten und vierten
Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand. Eine Übertragung des dezimalen Wertes 5 durch diese UND-Stromkreise
kann jedoch nicht erfolgen, da sich die Minus-1-Steuerleitung 325 während der ersten,
zweiten, dritten und vierten Mikrosekunde im NEGATIVEN Zustand befindet. Diese Steuerleitung
POSITIVEN Zustand befindet und daher ein dezimaler Eingangswert 8 zu dem Plus- und Minus-1-Addierer
übertragen wird, die Minus-1-Steuerleitung
325 in den POSITIVEN Zustand kommt. Diese Leitung ist mit der mittleren Klemme des ODER-Umkehrstromes
316 verbunden, und daher ist dessen Ausgangsleitung 316.4 im NEGATIVEN Zustand und
verhindert die Erregung irgendeines der UND-Stromkreise 5101 bis 5108. Die Leitung 325 ist aber auch
325 ist mit der mittleren Eingangsklemme des ODER- 30 mit den linken Eingangsklemmen der UND-Strom-
LTmkehrstromkreises 316 und mit der linken Eingangsklemme
jeder der UND-Stromkreise £101 bis £108 verbunden.
Die Plus-1-Steuerleitung 335 ist mit der linken Eingangsklemme des ODER-Umkehrstromkreises 316
und mit den linken Eingangsklemmen der UND-Stromkreise £101 bis £108 verbunden, und da die
Leitung 325 ebenfalls während der vier ersten Mikrosekunden
im NEGATIVEN Zustand befindet, kann kreise £101 bis £108 verbunden, so daß sich auch
diese jetzt im POSITIVEN Zustand befinden. Wenn daher während der siebenten Mikrosekunde an den
Minus-1-Ausgangsklemmen 473 des Plus- und Minus-1-Addierers
ein dezimaler Wert 7 erscheint, werden die UND-Stromkreise £101, £102 und £104 erregt und
die Leitungen ClOl, C102 und C104 in den
POSITIVEN Zustand gebracht. Unter der Wirkung der Verzögerungsstromkreise D101, D102 und D104
der an den Plus-1-Ausgangsklemmen 472 des Plus- 40 gelangen daher die Leitungen T101, T102 und T104
45
und Minus-1-Addierers erscheinende dezimale Wert 7 durch diese UND-Stromkreise £ 101 bis £108 ebenfalls
nicht übertragen werden.
Da — wie beschrieben — die Leitungen C102 und
C104 sich während der vierten Mikrosekunde im
POSITIVEN Zustand befinden, sind die Leitungen T102 und T104 während der fünften Mikrosekunde
ebenfalls im POSITIVEN Zustand. Wird nun angenommen, daß während dieser fünften Mikrosekunde
sich die Plus-1-Steuerleitung 335 im POSITIVEN Zustand befindet, während die Leitungen 315 und 325
im NEGATIVEN Zustand verbleiben, wird der an den Ausgangsklemmen 472 erscheinende dezimale
Wert 7 durch die UND-Stromkreise £101, £102 und £104 übertragen, so daß sich die Leitungen ClOl,
C102 und C104 während der fünften Mikrosekunde
im POSITIVEN Zustand befinden. Dies wird dadurch erreicht, daß sich in diesem Zeitpunkt die Leitung 335
und somit jede der linken Eingangsklemmen der UND-Stromkreise £101 bis £108 im POSITIVEN Zustand
befinden. Da sich im gleichen Zeitpunkt auch die 1-bit-, 2-bit- und 4-bit-Klemmen der Plus-1-Ausgangsklemmen
472 im POSITIVEN Zustand befinden, werden die UND-Stromkreise £101, £102 und £104
erregt. Es ist auch zu bemerken, daß im POSITIVEN Zustand der Leitung 335 während der fünften Mikrosekunde
der ODER-Umkehrstromkreis 316 erregt und somit seine Ausgangsleitung 316^4 in den
NEGATIVEN Zustand gebracht wird. Die linke Eingangsklemme der UND-Stromkreise 5101 bis 5108
während der achten Mikrosekunde in den POSITIVEN Zustand.
Für die weitere Beschreibung sei nun angenommen, daß die Minus-1-Steuerleitung 325 während der
achten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand verbleibt. Während der neunten Mikrosekunde wird daher
durch den POSITIVEN-NEGATIVEN Zustand der Leitungen TlOl bis T108 ein dezimaler Wert 6
dargestellt. Wenn nun während der neunten Mikro-Sekunde dieMinus-l-Steuerleitung325 im POSITIVEN
Zustand verbleibt, bewirkt dies die Darstellung eines dezimalen Wertes 5 durch den POSITIVEN-NEGATIVEN
Zustand der Leitungen TlOl bis T108 während der zehnten Mikrosekunde. Wenn während
der zehnten Mikrosekunde die Leitungen 315, 325 und 335 im NEGATIVEN Zustand sind, wird der durch
den POSITIVEN und NEGATIVEN Zustand der Leitungen T101 bis T108 angezeigte dezimale Wert 5
über die UND-Stromkreise 5101 und B104 und die
Verzögerungsstromkreise D101 und D108 übertragen
und wird durch den POSITIVEN Zustand der Leitungen TlOl und T104 während der elften Mikrosekunde
angezeigt. Während dieser elften Mikrosekunde wird eine Ausgangsanzeige an den Ausgangsklemmen
0-101 bis 0-108 erhalten.
Es sei nun angenommen, daß während der elften Mikrosekunde ein neuer dezimaler Wert, z. B. der
Wert 9, in den einstelligen Zähler gemäß der Fig. 3 eingeführt werden soll. Während der elften Mikrosekunde
befinden sich daher die Eingangssteueiieitung
315 und die Leitungen 101 und 108 im POSITIVEN Zustand. Demzufolge ist die Ausgangsleitung 316x4
des ODER-Umkehrstromkreises 316 im NEGATIVEN Zustand und verhindert die Übertragung irgendwelcher
während der elften Mikrosekunde in den Leitungen TlOl bis T108 erscheinender Angaben durch
die UND-Stromkreise B101 bis 5108. Andererseits
wird infolge des POSITIVEN Zustandes der Leitung 315 der in den Leitungen 101 und 108 erscheinende
dezimale Eingangswert über die UND-Stromkreise A101 und A108 während der elften Mikrosekunde in
die Leitungen ClOl und C108 übertragen, die somit
jetzt durch ihren POSITIVEN Zustand den dezimalen Eingangswert 9 anzeigen. In der zwölften Mikrosekunde
kommen daher die Leitungen T101 und T108
ebenfalls in den positiven Zustand. Aus der vorhergehenden Beschreibung des Plus- und Minus-1-Addierers
und der Arbeitsweise des einstelligen Zählers ist nun ersichtlich, in welcher Weise der einstellige
Zähler einen eingeführten dezimalen Wert um den Wert 1 erhöht oder verringert.
Der in der Fig. 4 dargestellte mehrstellige Zähler umfaßt eine Einer-, eine Zehner- und eine Hunderterstelle,
von denen jede dem einstelligen Zähler gemäß der Fig. 3 entspricht, die untereinander über Koinzidenzstromkreise
verbunden sind und über Hauptsteuerleitungen gesteuert werden. Diese Steuerleitungen
bestehen aus der Haupt-Eingangssteuerleitung 415, der Haupt-Minus-1-Steuerleitung 425
und der Haupt-Plus-1-Steuerleitung435.
Die Haupt-Eingangssteuerleitung 415 ist direkt mit den Eingangssteuerleitungen 315 der Einerstelle, der
Zehnerstelle und der Hunderterstelle verbunden. Die Haupt-Minus-1-Steuerleitung 425 ist mit der linken
Eingangsklemme des UND-Stromkreises 694 und des UND-Stromkreises 594 sowie mit der Minus-1-Steuerleitung
325 der Einerstelle verbunden. Die Haupt-Plus-1-Steuerleitung
435 ist mit den linken Eingangsklemmen der UND-Stromkreise 693 und 593 und mit der Plus-1-Steuerleitung 335 der Einerstelle
verbunden. Die Leitungen T101 bis T108 der Einerstelle
sind mit den vier Eingangsklemmen des ODER-Umkehrstromkreises 590 verbunden, und wenn in der
Einerstelle eine 0 gespeichert ist( die Leitungen TlOl,
T102, T104 und T108 sind in diesem Falle im
NEGATIVEN Zustand), ist die Ausgangsleitung 591 des ODER-Umkehrstromkreises 590 im POSITIVEN
Zustand. Die Leitung 591 ist mit der rechten Eingangsklemme des UND-Stromkreises 594 und mit der
mittleren Eingangsklemme des UND-Stromkreises 694 verbunden. Die Leitungen TlOl und T108 der Einerstelle
sind außerdem mit den Eingangsklemmen des UND-Stromkreises 599 verbunden. Wenn daher in
der Einerstelle der dezimale Wert 9 gespeichert ist (in welchem Falle sich die Leitungen T101 und T108
im POSITIVEN Zustand befinden), wird der UND-Stromkreis 599 erregt, und die Ausgangsleitung 592
ist im POSITIVEN Zustand. Die Leitung 592 ist mit der rechten Eingangsklemme des UND-Stromkreises
593 und mit der mittleren Eingangsklemme des UND-Stromkreises 693 verbunden.
Die Leitungen TlOl, T102, T104 und T108 der
Zehnerstelle sind mit den vier Eingangsklemmen des ODER-Umkehrstromkreises 690 verbunden, dessen
Ausgangsleitung 691 sich im POSITIVEN Zustand befindet, wenn in der Zehnerstelle eine 0 gespeichert
ist. Die Ausgangsleitung 691 ist mit der rechten Eingangsklemme des UND-Stromkreises 694 verbunden.
Die beiden Eingangsklemmen des UND-Stromkreises 699 sind mit den Leitungen TlOl und T108 der
Zehnerstelle verbunden, und daher wird dieser UND-Stromkreis erregt und dessen Ausgangsleitung 692 in
den POSITIVEN Zustand gebracht, wenn der dezimale Wert 9 in der Zehnerstelle gespeichert ist (dies
entspricht dem Wert 90). Die Leitung 692 ist mit der rechten Eingangsklemme des UND-Stromkreises 693
verbunden.
Die Ausgangsleitung des UND-Stromkreises 694 ist mit der Minus-1-Steuerleitung 325 der Hunderterstelle,
die Ausgangsleitung des UND-Stromkreises 693 mit der Plus-1-Steuerleitung 335 der Hunderterstelle,
die Ausgangsleitung des UND-Stromkreises 594 mit der Minus-1-Steuerleitung 325 der Zehnerstelle
und die Ausgangsleitung des UND-Stromkreises 593 mit der Plus-1-Steuerleitung 335 der Zehnerstelle
verbunden.
Kurz zusammenfassend ist zu bemerken, daß sich die Leitung 591 im POSITIVEN Zustand befindet,
wenn der Wert 0 in der Einerstelle gespeichert ist, daß sich die Leitung 592 im POSITIVEN Zustand
befindet, wenn der dezimale Wert 9 in der Einerstelle gespeichert ist, und daß die Leitung 691 bzw. die
Leitung 692 im POSITIVEN Zustand sind, wenn in der Zehnerstelle der dezimale Wert 0 bzw. ein dezimaler
Wert 9 (entsprechend dem Wert 0) gespeichert ist. Weiter ist zu bemerken, daß der UND-Stromkreis
694 erregt wird, wenn die Minus-1-Hauptsteuerleitung 425 und die Leitungen 591 und 691 gleichzeitig
im POSITIVEN Zustand sind. Der UND-Stromkreis 693 wird erregt, wenn die Plus-1-Hauptsteuerleitung
435, die Leitung 592 und die Leitung 692 im POSITIVEN Zustand sind, der UND-Stromkreis
594 wird erregt, wenn die Minus-1-Hauptsteuerleitung 425 und die Leitung 591 im POSITIVEN Zustand
sind, und der UND-Stromkreis 593 wird erregt, wenn sowohl die Plus-1-Hauptsteuerleitung 435
als auch die Leitung 592 gleichzeitig im POSITIVEN Zustand sind.
Als erstes Beispiel einer Arbeit des mehrstelligen Zählers gemäß der Fig. 4 sei angenommen, daß während
der ersten Mikrosekunde die Haupt-Eingangssteuerleitung 415 im POSITIVEN Zustand sei und
der dezimale Wert 199 den Eingangsklemmen des Zählers aufgedrückt werde. Während der ersten
Mikrosekunde sind daher die Eingangsleitungen 101 und 108 der Einerstelle und der Zehnerstelle und die
Leitung 101 der Hunderterstelle im POSITIVEN Zustand. Unter diesen Voraussetzungen ist daher in der
Einer- und in der Zehnerstelle der dezimale Wert 9 und in der Hunderterstelle der dezimale Wert 1 gespeichert.
Wird nun angenommen, daß während der zweiten Mikrosekunde die Plus-1-Hauptsteuerleitung 435 sich
im POSITIVEN Zustand befindet, dann ist auch die.
Plus-1-Steuerleitung der Einerstelle im POSITIVEN Zustand mit dem Ergebnis, daß an den Plus-1-Ausgangsklemmen
des Plus- und Minus-1-Addierers der Einerstelle während der dritten Mikrosekunde ein
Wert erhalten wird, der gegenüber dem in dieser Stelle gespeicherten Wert um eine Einheit erhöht ist.
Da in der Einerstelle gemäß der Annahme der dezimale Wert 9 gespeichert ist, wird während der zweiten
Mikrosekunde der UND-Stromkreis 599 erregt, und dessen Ausgangsleitung 592 ist somit während der
zweiten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand. Da zu diesem Zeitpunkt auch die Leitung 435 im gleichen
Zustand ist, wird der UND-Stromkreis 593 während der zweiten Mikrosekunde erregt mit dem Ergebnis,
daß die Plus-1-Steuerleitung 335 der Zehnerstelle in den POSITIVEN Zustand kommt und die Plus-1-
Ausgangsklemmen des Plus- und Minus-1-Addierers der Zehnerstelle ausgewählt werden. Da in der
Zehnerstelle ebenfalls ein dezimaler Wert 9 ge speichert ist, wird während der zweiten Mikrosekunde
der UND-S tromkreis 699 erregt, und dessen Ausgangsleitung 692 kommt in den POSITIVEN Zustand.
Während der zweiten Mikrosekunde sind daher die Leitungen 435, 592 und 692 im POSITIVEN Zustand,
so daß der UND-S tromkreis 693 der Hunderterstelle erregt wird und die Plus-1-Steuerleitung 335
dieser Stelle in den POSITIVEN Zustand kommt, so daß die Plus-1-Ausgangsklemmen des Plus-
und Minus-1-Addierers dieser Stelle ausgewählt werden.
Während der dritten Mikrosekunde wird daher der im mehrstelligen Zähler gespeicherte dezimale Wert
um den dezimalen Wert 1 erhöht, d. h. während der zweiten Mikrosekunde war der dezimale Wert 9 in
der Einerstelle gespeichert, wohingegen während der dritten Mikrosekunde der dezimale Wert 0 in dieser
Stelle gespeichert wird. Während der zweiten Mikrosekunde war in der Zehnerstelle ebenfalls der dezimale
Wert 9 gespeichert, und in der dritten Mikrosekunde wird der dezimale Wert 0 in dieser Stelle gespeichert.
In der Hunderterstelle des Zählers war während der zweiten Mikrosekunde der dezimale
Wert 1 gespeichert, und während der dritten Mikrosekunde wird in dieser Stelle der dezimale Wert 2
gespeichert.
Während der dritten Mikrosekunde wird daher der dezimale Wert 200 in dem mehrstelligen Zähler gespeichert.
Der dezimale Wert 200 ist daher an den Ausgangsklemmen des mehrstelligen Zählers in der
Weise verfügbar, daß die Ausgangsklemmen 0-101 bis" 0-108 der Einerstelle und die Ausgangsklemmen 0-201
bis 0-208 der Zehnerstelle den dezimalen Werten 0 entsprechend sich im NEGATIVEN Zustand befinden
und die Ausgangsklemmen 0-302 der Hunderterstelle sich dem dezimalen Wert 2 entsprechend
im POSITIVEN Zustand befindet.
Es sei nun angenommen, daß während der dritten und vierten Mikrosekunde die Hauptsteuerleitungen
415, 425 und 435 im NEGATIVEN Zustand sind. Wie bereits in Verbindung mit dem einstelligen Zähler
gemäß der Fig. 3 beschrieben, verbleibt daher bei dieser Annahme der in der Einer-, Zehner- und Hunderterstelle
des mehrstelligen Zählers gemäß der Fig. 4 gespeicherte Wert erhalten.
Es sei nun angenommen, daß während der fünften Mikrosekunde die Plus-1-Hauptsteuerleitung 435 im
POSITIVEN Zustand und im mehrstelligen Zähler der dezimale Wert 200 gespeichert sei. Bei dieser Annahme
kommt daher die Plus-1-Steuerleitung 335 der Einerstelle in den POSITIVEN Zustand, wodurch die
Plus-1-Ausgangsklemmen des Plus- und Minus-1-Addierers der Einerstelle ausgewählt werden. Da in
der Einerstelle während der fünften Mikrosekunde der Wert 0 gespeichert ist, befindet sich die Leitung
592 im NEGATIVEN Zustand und verhindert eine Erregung der UND-Stromkreise 593 und 693. (Es ist
zu bemerken, daß gemäß dem angenommenen Beispiel auch die Leitung 692 im NEGATIVEN Zustand ist,
da während der fünften Mikrosekunde in der Zehnerstelle der Wert 0 gespeichert ist.) Wenn sich daher die
Leitung 435 während der fünften Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand befindet, wird nur der in der
Einerstelle gespeicherte dezimale Wert um den Wert 1 erhöht, während der in der Zehnerstelle gespeicherte
Wert 0 und der in der Hunderterstelle gespeicherte Wert 2 erhalten bleibt.
Während der sechsten Mikrosekunde ist daher der dezimale Wert 201 in dem mehrstelligen Zähler gespeichert.
Zur weiteren Erklärung sei angenommen, daß die Plus-1-Hauptsteuerleitung 435 während der
sechsten bis einschließlich dreizehnten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand verbleibt. Aus der bisherigen
Beschreibung ist ersichtlich, daß unter dieser Voraussetzung die Plus-1-Ausgangsklemmen des
Plus- und Minus-1-Addierers der Einerstelle aufeinanderfolgend ausgewählt werden, so daß während der
vierzehnten Mikrosekunde der dezimale Wert 209 in dem mehrstelligen Zähler gespeichert ist, d. h., in der
Hunderterstelle des Zählers ist der dezimale Wert 2, in der Zehnerstelle der dezimale Wert 0 und in der
Einerstelle der dezimale Wert 9 gespeichert.
Verbleibt die Plus-1-Hauptsteuerleitung 435 auch während der vierzehnten Mikrosekunde im POSITIVEN
Zustand, dann wird während dieses Zeitabschnittes der UND-Stromkreis 599 erregt, und da
sich nun sowohl dessen Ausgangsleitung 592 und die Leitung 435 gleichzeitig im POSITIVEN Zustand befinden,
wird auch der UND-Stromkreis 593 erregt, so daß die Plus-1-Steuerleitung 335 der Zehnerstelle
während der vierzehnten Mikrosekunde in den POSITIVEN Zustand kommt. Es wird daher während
der fünfzehnten Mikrosekunde der dezimale Wert 0 in der Einerstelle, der dezimale Wert 1 in der Zehnerstelle
und der dezimale Wert 2 in der Hunderterstelle, also der dezimale Wert 210 in dem mehrstelligen
Zähler gespeichert.
Es sei nun angenommen, daß die Minus-1-Hauptsteuerleitung
während der fünfzehnten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand ist. Infolge des in der
Einerstelle des Zählers gespeicherten dezimalen Wertes 0 befindet sich die Ausgangsleitung 591 des
ODER-Umkehrstromkreises 590 im POSITIVEN Zustand, und da sich zum gleichen Zeitpunkt die Leitung
425 auch im POSITIVEN Zustand befindet, wird der UND-Stromkreis 594 erregt und daher die
Minus-1-Steuerleitung 325 der Zehnerstelle in den POSITIVEN Zustand gebracht. (Da in der Zehnerstelle
eine 1 gespeichert ist, befindet sich die Ausgangsleitung 691 des ODER-Umkehrstromkreises 690
im NEGATIVEN Zustand und verhindert eine Erregung des UND-Stromkreises 694.) Während der
fünfzehnten Mikrosekunde werden daher die Minus-1-Ausgangsklemmen der Plus- und Minus-1-Addierer
der Einer- und Zehnerstelle ausgewählt. Somit wird während der sechzehnten Mikrosekunde der dezimale
Wert 9 in der Einerstelle, der dezimale Wert 0 in der Zehnerstelle und der dezimale Wert 2 in der Hunderterstelle
des Zählers, also der dezimale Wert 209 im Zähler gemäß der Fig. 4 gespeichert.
Die Nullstellung des mehrstelligen Zählers kann während irgendeiner folgenden Mikrosekunde dadurch
erfolgen, daß der Haupt-Eingangssteuerleitung 415 ein positiver Impuls auf die Dauer von mindestens
einer Mikrosekunde aufgedrückt wird.
Als zweites Beispiel zur Erklärung der Arbeitsvorgänge sei angenommen, daß sich die Haupt-Eingangssteuerleitung
415 während der ersten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand befindet und der dezimale Wert 600 den Eingangsklemmen des mehrstelligen
Zählers (Fig. 4) aufgedrückt wird. Während der ersten Mikrosekunde sind daher alle Eingangsleitungen der Einer- und der Zehnerstelle im NEGATIVEN
Zustand und die Eingangsleitungen 102 und 104 der Hunderterstelle im POSITIVEN Zustand.
Während der ersten Mikrosekunde wird daher in der Hunderterstelle der dezimale Wert 6 (entsprechend
COO) und in der Zehner- und Einerstelle der dezimale Wert 0 gespeichert. Wird nun während der zweiten
Mikrosekunde eine positive Spannung an die Minus-1-Hauptsteuerleitung
425 angelegt, dann wird, da sich die Ausgangsleitungen 591 und 691 der ODER-Umkehrstromkreise
590 und 690 infolge der gespeicherten 0 in der Einer- und Zehnerstelle des Zählers
ebenfalls im POSITIVEN Zustand befinden, sowohl der UND-Stromkreis 594 als auch der UND-Strom-In
diesem Zeitpunkt befinden sich daher die Minus-1-Steuerleitung
325 der Zehner- und der Hunderterstelle des Zählers in den POSITIVEN Zustand kommen.
In diesem Zeitpunkt befinden sich daher die Minus-1-Steuerleitungen
325 aller drei Stellen des Zählers im POSITIVEN Zustand, und es werden daher die
Minus-1-Ausgangsklemmen der Plus- und Minus-1-Addierer
ausgewählt mit dem Ergebnis, daß in der Einer- und Zehnerstelle eine 9 und in der Hunderterstelle
eine 5 gespeichert wird.
Es ist ersichtlich, daß für den Fall, daß keine der drei Hauptsteuerleitungen in den POSITIVEN Zustand
kommt, der dezimale Wert 599 in dem mehrstelligen Zähler gespeichert bleibt. Während der
dritten und irgendeiner folgenden Mikrosekunde ist daher der dezimale Wert 599 an den Ausgangsklemmen
des mehrstelligen Zählers verfügbar.
Für ein drittes Arbeitsbeispiel sei angenommen, daß die Haupteingangssteuerleitung 415 sich während der
ersten Mikrosekunde im POSITIVEN Zustand befindet und der dezimale Wert 710 den Eingangsklemmen
des mehrstelligen Zählers aufgedrückt wird. Während der ersten Mikrosekunde befinden sich daher
alle Eingangsleitungen der Einerstelle im NEGATIVEN Zustand, die Eingangsleitung 101 der Zehnerstelle
und die Eingangsleitungen 101, 102 und 104 der Hunderterstelle im POSITIVEN Zustand. Unter
dieser Voraussetzung wird daher während der ersten Mikrosekunde der dezimale Wert 0 in der Einerstelle,
der dezimale Wert 1 in der Zehnerstelle und der dezimale Wert 7 in der Hunderterstelle des Zählers
gespeichert. Es sei nun angenommen, daß während der zweiten Mikrosekunde die Minus-1-Hauptsteuerleitung
425 im POSITIVEN Zustand ist. Infolge des in der Einerstelle gespeicherten dezimalen Wertes 0
ist auch die Leitung 591 im POSITIVEN Zustand, und somit wird der UND-Stromkreis erregt, so daß
während der zweiten Mikrosekunde sowohl die Minus-1-Steuerleitung 325 der Einerstelle als auch
der Zehnerstelle im POSITIVEN Zustand sind. Während der zweiten Mikrosekunde werden daher die
Minus-1-Ausgangsklemmen des Plus- und Minus-1-Addierers
der Einer- und der Zehnerstelle ausgewählt, und es ist ersichtlich, daß während der dritten Mikrosekunde
der dezimale Wert 709 in dem mehrstelligen Zähler gespeichert ist, d.h., der dezimale Wert 9 ist
in der Einerstelle, der dezimale Wert 0 in der Zehnerstelle und der dezimale Wert 7 in der Hunderterstelle
gespeichert. Wird darauffolgend keine der drei Hauptsteuerleitungen in den POSITIVEN Zustand
gebracht, dann bleibt der dezimale Wert 709 im Zähler gespeichert und steht wiederholt an den Ausgangsklemmen
des mehrstelligen Zählers zur Verfugung.
Es ist ersichtlich, daß die UND-Stromkreise 593 und 594 und die UND-Stromkreise 693 und 694 in
Verbindung mit dem ODER-Umkehrstromkreis 690, dem UND-Stromkreis 699, dem ODER-Umkehrstromkreis
590 und dem UND-Stromkreis 599 als die verschiedenen Stellen des mehrstelligen Zählers verbindende
Koinzidenzstromkreise gebraucht werden, so daß der Zähler in dezimalen Einer-Schritten von 0
bis 1000 richtig rechnen kann. Es ist klar, daß der Zähler gemäß der Erfindung nicht nur die beschriebenen
drei Stellen, sondern irgendeine Anzahl von Stellen haben kann. Der Zähler kann auch statt auf
der Rechnungsbasis von 10 durch die Auswahl geeigneter Koinzidenzstromkreise zur Verbindung der
einzelnen Stellen auf einer binären, quinären oder anderen Basis aufgebaut sein.
Das Zeitintervall von 1 Mikrosekunde für das Auf- und Abrechnen mittels des vorliegenden Zählers ist
willkürlich gewählt, und es können natürlich auch andere Zeitintervalle verwendet werden.
Durch zusätzliche Stromkreisschaltungen kann der Rechenzähler auch so entworfen werden, daß er
wahlweise mit Einer-, Zehner- oder Schritten höherer Ordnung rechnen kann.
Claims (7)
1. Elektronisch arbeitender Zähler, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsklemmen (450 in
Fig. 1) über an sich bekannte UND- und ODER-Schaltungen mit zwei Gruppen von Ausgangsklemmen
(472, 473) für die gleichzeitige Entnahme des zugeführten Ziffernwertes + 1 und des
zugeführten Ziffernwertes —1 verbunden sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schalter (E, F) wahlweise die
Ausgangsklemmen +1 (472) oder —1 (473) mit Verzögerungskreisen (D) verbinden, deren Ausgänge
(0) an die Eingangsklemmen (450) des Zählers angeschlossen sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Schalter
(A bzw. B) die Eingänge der Verzögerungskreise (D) mit den der Zifferneinführung dienenden
Klemmen (1, 2, 4, 8) bzw. mit den der Ziffernentnahme dienenden Ausgängen (0) der Verzögerungslinien
verbinden.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (A bzw. E
bzw. F) zum Zwecke der Ausführung einer Zifferneingabe bzw. Addition bzw. Subtraktion
mittels der Klemmen »Einführung« bzw. +1 bzw. —1 geschlossen werden und eine ODER-Schaltung
(316) das gleichzeitige Schließen weiterer Schalter (B) verhindert.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zähler zu
einem mehrstelligen Zähler zusammengefaßt sind, indem die mit den Klemmen »Einführung«, + 1,
— 1 des der niedrigsten Stelle zugeordneten Zählers verbundenen Steuerleitungen (415, 425,
435) mit den entsprechenden Klemmen der den höheren Stellen zugeordneten Zähler verbunden
sind, und zwar mit deren Klemmen »Einführung« unmittelbar und mit deren +1- bzw. —1-Klemmen
über den Zählern zugeordnete Schalter (593, 594, 693, 694), die jeweils durch den der
nächstniedrigen Stelle zugeordneten Zähler geschlossen werden, falls diese den Wert 9 bzw. 0
enthält.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die der Ziffernentnahme
dienenden Ausgangsklemmen (0) jedes Zählers über Leitungen (T) an die Eingänge eines zugeordneten
ODER-Kreises angeschlossen sind, dessen Ausgang mit einem Eingang aller den
709 506 2C4
nächsthöheren Stellen zugeordneten *und deren + 1-Klemme speisenden UND-Kreise (593, 693)
verbunden ist.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die der Darstellung der
Ziffer 9 dienenden Ausgangsklemmen- (G) jedes
Zählers über Leitungen (T) an die Eingänge eines
zugeordneten UND-Kreises (599, 699) angeschlossen sind, dessen Ausgang mit einem Eingang aller
den nächsthöheren Stellen zugeordneten und deren — 1-Klemme speisenden UND-Kreise (594, 694)
verbunden: ist.
. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US458909A US2910240A (en) | 1954-09-28 | 1954-09-28 | Counting register employing plus-andminus adder means |
Publications (2)
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|---|---|
| DE1007085B true DE1007085B (de) | 1957-04-25 |
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ID=23822575
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1955I0010703 Expired DE1007085C2 (de) | 1954-09-28 | 1955-09-27 | Elektronisch arbeitender Zaehler |
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| NL75406C (de) * | 1945-12-21 | |||
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- 1955-09-13 ES ES0223962A patent/ES223962A1/es not_active Expired
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- 1955-09-27 CH CH338625D patent/CH338625A/fr unknown
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