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DE1279976B - Codeumsetzer fuer Zeichengruppen mit einer Speichermatrix - Google Patents

Codeumsetzer fuer Zeichengruppen mit einer Speichermatrix

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Publication number
DE1279976B
DE1279976B DEN19900A DEN0019900A DE1279976B DE 1279976 B DE1279976 B DE 1279976B DE N19900 A DEN19900 A DE N19900A DE N0019900 A DEN0019900 A DE N0019900A DE 1279976 B DE1279976 B DE 1279976B
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DE
Germany
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circuit
driver
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Pending
Application number
DEN19900A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by NCR Corp filed Critical NCR Corp
Publication of DE1279976B publication Critical patent/DE1279976B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M11/00Coding in connection with keyboards or like devices, i.e. coding of the position of operated keys
    • H03M11/20Dynamic coding, i.e. by key scanning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G06f
Deutsche KLJ 42 m3 - 5/02
Nummer; 1 279 976
Aktenzeichen: P 12 79 976.7-53 (N 19900)
Anmeldetäg: 18. April 196Ϊ
Auslegetag: 10; Oktober 1968
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Codeumsetzer, und im besonderen auf ein System zum Umsetzen von numerischen und/oder alphanumerischen Zeichen in binäre Darstellungen und zum Speichern dieser umgesetzten Zeichen.
Da die modernen datenverarbeitenden Maschinen meist ausschließlich im Binärsystem rechnen, sind bis jetzt verschiedene Vorrichtungen zum Umsetzen von Dezimalzahlen und Buchstaben ins Binärsystem und umgekehrt vorgeschlagen worden. Bei bereits bekannten Vorrichtungen sind Diodenmatrizes mit verschiedenen Schaltungsanordnungen verwendet worden. Wächst aber die Anzahl der Bits pro Gruppe der binären Zahlen an, dann vergrößert sich der Schaltungsaufwand bei diesen Matrizes stark. Es sind auch bereits Magnetkernmatrizes vorgeschlagen worden, die zwar den genannten Nachteil der Dioden* matrizes vermindern, aber dennoch viele Schaltkomponenten enthalten, was hohe Herstellungs- und Wartungskosten und einen unerwünscht großen Raum- ao bedarf zur folge hat.
Beispielsweise ist aus dem Aufsatz »A High-Speed Permanent Storage Device« von J. M1 Wier aus »Transactions of the IRE«, März 1955, eine Codeumsetzerschaltung bekannt, die aus einer Gruppe von Magnetkernen besteht, wobei mehrere Ansteuerleiter entsprechend dem Ausgangscode mit mindestens einem der magnetischen Kerne gekoppelt sind. Wird einer der Ansteuerleiter angesteuert, erscheint gleichzeitig in den Ausgangsleitern der zugeordneten Magnetkerne ein Ausgangssignal. Eine Speicherung der betreffenden Ziffer ist nicht möglich. Außerdem wird mit wachsender Codierkapazität die Gesamtimpedanz der Magnetkernsekundärwicklungen kleiner, wodurch die Amplitude des Ausgangssignals wesentlich verringert wird.
In der deutschen Auslegeschrift 1 032 319 wird eine Speichermatrix beschrieben, in der eine erste Eingangsschaltung alle Elemente einer Elementen' gruppe und eine zweite Eingangsschaltung, ih Ab' hängigkeit von zu codierenden Zeichen, die Elemente einer Elementengruppe in Serie schaltet. Der Auf» wand ist in dieser Anordnung relativ hoch.
Gegenstand der vorliegeöden Erfindung ist daher ©in Codeumsetzer mit einer vereinfachten Schaltung und geringem Raumbedarf.
Dies wird nach der Vorliegenden Erfindung durch ein System erreicht, das ein einzelnes* eine Ziffer darstellendes Signal ih binärcodierte Signale unlsetzt, wobei nur die Energie des erstgenannten Signals zur Umwandlung benutzt Wird.
Dementsprechend sieht die vorliegende Erfindung Codeumsetzer für Zeichengruppen mit einer
Speichermatrix
Anmelden
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
4000 Düsseldorf, Feldstr. 80
Beanspruchte Priorität;
V. St. v. Amerika vom 21. April 1960 (23 831)- -
einen Codeumsetzer für Zeichengruppen unter Verwendung einer Speichermatrix vor, bei der jeweils ein Speicherelement durch einen einzigen sowohl den diesem Element zugeordneten Reihentreiberleiter als auch den diesem Element zugeordneten Spaltentfeiberleiter durchlaufenden Tfeiberimpuk umgeschaltet wird, und bei der die Elemente jeder Reihe einem Zeichen und die Elemente der Spalten jeweils einer Bitposition verschiedener Zeichen zugeordnet sind.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zeitlich nacheinander mit einem Treiberimpuls beaufschlagten Reihentreiber in Abhängigkeit von dem m codierenden Zeichen über jeweils* wahlweise einstellbare Schalter mit einer der Anzahl der zu codierenden Zeichen entsprechenden Anzähl von Ausgängen, wobei die gleichwertigen Ausgänge der Schalter üfl* tereinander verbunden sind, mit einzelnen Spaltentreibern oder einer Reihenschaltung von Spaltentreibern verbunden sind.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird diese an Hand der beigefügten Zeiehnung beschrieben.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann in jeder Maschine verwendet werden, in der eine Umsetzung numerischer und/oder alphanumeriseher Zeichen in binärcodierte Darstellungen erförderlich 1st. Trotzdem werden nur die Merkmale eines von vielen Ausführungsbeispielen der Erfindung beschrieben, wodurch ab» die Erfindung in keiner Weise eingeschränkt werden soll. Sin Anwenäunpbeispiel der vorliegenden Erfindung ergibt sich beispielsweise auf dem Buchungsmaschinengebiet, wo einzelne Dezimal· ziffern darstellende Signale in bifläreodierte Darstellungen dm gleichen Wertt* urngswandfelt werden sollen. Die Eingabevorrichtung kann dabei Irgendeine
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Typenauswahlvorrichtung sein, ζ. B. ein Tastenfeld, koppelt. Die einzelnen Leiter der Eingangsstromdas aus mehreren in Reihen angeordneten Tasten be- kreise können über einen später beschriebenen Aussteht, wobei jede Reihe einen anderen Stellenwert ver- wählschalter 19 mit einer negativen Spannungskörpert und für die Ziffern 1 bis 9 je eine Taste vor- quelle 10 verbunden werden. Die Leiter sind so durch gesehen ist. 5 die Kerne geführt, daß letztere in den »L«-Zustand
Um die Zeichnung möglichst übersichtlich zu ge- umgeschaltet werden, wenn die Leiter mit der negastalten, sind nur vier schematisch dargestellte und tiven Spannungsquelle 10 verbunden sind,
durch die Tastenbänke gesteuerte Kontaktreihen 15, Ein zweiter Eingangsstromkreis für jedes Zeichen
16,17 und 18 abgebildet, wobei die Reihe 15 dem verbindet im gleichen Sinne wie die ersten Eingangsniedrigsten Stellenwert entspricht. Zur Darstellung io Stromkreise diejenigen Kerne aller Gruppen, in die einer Dezimalziffer im Binärsystem werden vier Bits zur binären Darstellung des entsprechenden Zeichens benötigt, die in den zugehörigen Recheneinheiten ein Bit eingebracht werden muß. Da in dieser Beweiter verwertet werden. Schreibung nur Dezimalziffern umgesetzt werden,
Wird eine der Tasten des Tastenfeldes gedrückt, gibt es neun dieser zweiten Eingangsstromkreise, die dann schließt sich der zugehörige Kontakt in der ent- 15 als Leitungen 1 bis 9 bezeichnet sind und von denen sprechenden Kontaktreihe, wodurch ein Stromkreis jede einer anderen Dezimalziffer entspricht. Jeder von einer Eingangsschaltung zu der die gedrückte dieser genannten zweiten Eingangsleiter ist also mit Taste enthaltenden Reihe und weiter zu einem die den Kernen aller Gruppen gekoppelt, die zur binären Ziffer der gedrückten Taste darstellenden Ausgangs- Darstellung der betreffenden Dezimalziffer erforderstromkreis geschlossen wird. Von den Kontaktreihen 20 lieh sind. Beispielsweise besteht die binärcodierte gehen daher neun verschiedene Ausgangsstromkreise Darstellung der Dezimalziffer 9 aus einem Bit in der ab, die den Ziffern 1 bis 9 entsprechen. Das Auftre- ersten und einem Bit in der vierten Binärstelle. Desten eines Signals in einer dieser Leitungen stellt daher halb durchläuft der Eingangsleiter 9 die Kerne aller die Ziffer dar, die der genannten Leitung entspricht. Gruppen, die der ersten binären Stelle entsprechen Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Si- 25 (Kerne 11, 21, 31 und 41) und die der vierten binären gnale in binärcodierte Signale vom gleichen nume- Stelle entsprechen (Kerne 14, 24, 34 und 44) in Serie, rischen Wert umgesetzt, die dann in den Rechen- Gleichermaßen wird die Dezimalziffer 6 durch je ein einheiten weiterverarbeitet werden können. Bit in der zweiten und dritten Position dargestellt.
Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung Der Eingangsleiter 6 wird deshalb durch alle Kerne enthält mehrere bistabile Elemente, die in gleicher 30 der zweiten Stelle (Kerne 12, 22, 32 und 42) und Anzahl in mehreren Gruppen aufgeteilt sind. Bei dem durch alle Kerne der dritten Stelle (Kerne 13,23,33 in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel und 43) geführt. Die übrigen Eingangsleiter sind, wie sind die bistabilen Elemente in vier Gruppen ange- aus der Zeichnung ersichtlich, im gleichen Sinne ordnet, und zwar eine Gruppe für jede Tastenbank durch die entsprechenden Kerne geführt,
des Tastenfeldes. Jede Gruppe besteht aus vier EIe- 35 Um ein Signal von der negativen Spannungsmenten, von denen jedes einer Bitposition des binär- quelle 10 abwechselnd an jeden der ersten Eingangsdezimalen Systems entspricht. Obwohl jedes beliebige leiter zu legen, ist ein drehbarer Auswahlschalter 19 bistabile Element verwendet werden kann, werden in dazwischen geschaltet. Obwohl der Schalter 19 in der der vorliegenden Erfindung Magnetkerne benützt, vorliegenden Ausführungsform ein mechanischer und zwar sind die Magnetkerne 11 bis 14 der Kon- 40 Schalter ist, ist die Erfindung nicht auf diesen Schaltaktreihe 15, die Magnetkerne 21 bis 24 der Kontakt- tertyp beschränkt. Der Kontaktarm 20 des Schalreihe 16, die Magnetkerne 31 bis 34 der Kontakt- ters 19 wird von einem Nocken aus betätigt, so daß reihe 17 und die Magnetkerne 41 bis 44 der Kontakt- der Schaltarm nacheinander die Kontakte 35 bis 39 reihe 18 zugeordnet. Bei dieser Anordnung entspre- überstreicht.
chen die Kerne 11, 21, 31 und 41 dem niedrigsten 45 Zwischen den ersten und den zweiten Eingangsbinären Stellenwert, während die Kerne 14,24, 34 leitern liegt eine Schaltvorrichtung, die dazu dient, und 44 dem höchsten binären Stellenwert der vier die beiden Leitergruppen in Serie zu schalten. Diese im binärdezimalen System verwendeten Bits ent- Schaltvorrichtung besitzt einen eigenen Ausgangssprechen. Stromkreis für jedes Zeichen zum Umsetzen der von
Die ringförmig ausgebildeten Magnetkerne beste- 50 der Spannungsquelle 10 kommenden Signale in einhen aus einem Material, das eine annähernd recht- zelne die entsprechenden Zeichen darstellende Signale, eckige Hysteresisschleife aufweist. Selbstverständlich indem das von der Stromquelle 10 kommende Signal können die Magnetkerne auch irgendeine andere ge- zu dem Ausgangsstromkreis geleitet wird, der einem eignete Form aufweisen. Die beiden stabilen Zu- ausgewählten Zeichen entspricht. Obwohl diese stände der Kerne werden im folgenden als »L«- und 55 Schaltvorrichtung irgendein beliebiger Auswahlschal- »O«-Zustände bezeichnet. Jeder dieser beiden stabi- ter sein kann, werden in dem vorliegenden Ausfühlen Zustände kann das Vorhandensein eines binären rungsbeispiel tastenfeldgesteuerte Kontakte verwen-Zeichens anzeigen. Bei dem vorliegenden Ausfüh- det. Jede Taste des Tastenfeldes besitzt einen Konrungsbeispiel wird dafür der »L«-Zustand verwendet. takt, der in der Zeichnung durch einen kleinen Kreis Beispielsweise zeigt der »L«-Zustand des Magnet- 60 angedeutet ist. Jede der Kontaktreihen 15 bis 18 bekerns 23 das Vorhandensein eines Bits in der dritten sitzt einen beweglichen Kontakt 45 bis 48, mit dem Position der zweiten Kerngruppe und der »L«-Zu- ein entsprechender erster Eingangsleiter 25 bis 28 stand des Magnetkerns 42 das Vorhandensein eines verbunden ist, so daß jeder Magnetkerngruppe eine Bits in der zweiten Position der vierten Kerngruppe Kontaktreihe zugeordnet ist. Da in einer Kontaktreihe an. 65 jeweils nur eine Ziffer ausgewählt werden kann, ist
Ein erster Eingangsstromkreis für jede Gruppe, be- jede Magnetkerngruppe irgendeinem Zeichen zugestehend aus den Leitern 25, 26,27 und 28, ist mit ordnet. Wird eine beliebige Taste gedruckt, dann allen Kernen der zugehörigen Gruppe induktiv ge- berührt der bewegliche Kontakt der Reihe, in der die
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Taste gedrückt worden ist, den zu der gedrückten die Dezimalziffer 3 binärcodiert dargestellt wird. VerTaste gehörenden ortsfesten Kontakt, so daß ein folgt man in ähnlicher Weise die weiteren Strom-Stromkreis vom entsprechenden ersten Eingangsleiter kreise, die beim Berühren der Kontakte 37 und 38 zu dem der ausgewählten Dezimalziffer zugeordneten durch den Schaltarm 20 nacheinander geschlossen Ausgangsstromkreis geschlossen wird. Wenn bei- 5 werden, dann ergibt sich, daß in der zweiten Gruppe spielsweise die Dezimalzahl 1324 eingebracht werden nur der Kern 22 umgeschaltet wird, der die Dezimalsoll, werden die Tasten 1, 3, 2 und 4 der Reihen 18, ziffer 2 charakterisiert, und daß schließlich in der 17,16 und 15 gedrückt. Unter diesen Voraussetzun- ersten Gruppe nur der Kern 13 umgeschaltet wird, gen schließt der bewegliche Kontakt 48 der Reihe 18 der entsprechend der binären Stelle die Dezimalzifmit dem ortsfesten Kontakt 77 der Reihe 18 io fer 4 darstellt. Auf diese Weise werden also einzelne einen Stromkreis vom ersten Eingangsleiter 28 zum Dezimalziffern darstellende Signale in gleichwertige zweiten der Dezimalziffer 1 zugeordneten Eingangs- binärcodierte Darstellungen umgesetzt, die so lange leiter. Der bewegliche Kontakt 47 der Reihe 17 in den Magnetkernen gespeichert werden, bis sie von schließt mit dem ortsfesten Kontakt 78 der Reihe 17 weiteren Schaltungen benötigt werden,
einen Stromkreis vom ersten Eingangsleiter 27 zum 15 Sobald der Schaltarm 20 den Kontakt 39 berührt, zweiten der Dezimalziffer 3 zugeordneten Eingangs- wird ein Stromkreis von der Spannungsquelle 10 über leiter. Der bewegliche Kontakt 46 der Reihe 16 den Kontakt 39 zu einem monostabilen Multivibraschließt mit dem ortsfesten Kontakt 79 der Reihe 16 tor 29 geschlossen. Die Ausgangsleitung 30 des Multieinen Stromkreis vom ersten Eingangsleiter 26 zum vibrators 29 ist, solange sich der Multivibrator 29 in zweiten der Dezimalziffer 2 zugeordneten Eingangs- ao seinem stabilen Zustand befindet, negativ. Dieses leiter. Der bewegliche Kontakt 45 der Reihe 15 negative Potential liegt an der Basis des Transistors 49. schließt mit dem ortsfesten Kontakt 80 der Reihe 15 Wenn jedoch der Multivibrator 29 durch das negative einen Stromkreis vom ersten Eingangsleiter 25 zum Signal der Spannungsquelle 10 in seinen instabilen zweiten der Dezimalziffer 4 zugeordneten Eingangs- Zustand geschaltet wird, hat die Ausgangsleitung 30 leiter. as Erdpotential, so daß auch die Basis des Transistors 29
Durch diese Schaltvorrichtung werden also die geerdet ist. Da der Transistor 49 ein pnp-Transistor ist,
ersten und zweiten Eingangsleiter in Serie geschaltet wird dieser durch das Anlegen des Erdpotentials ge-
und beide durch das gleiche von der Spannungs- sperrt. Infolgedessen liegen die Eingangsstromkreise
quelle 10 kommende Signal erregt. nicht am Erdpotential 50. Unter diesen Bedingungen
Beim Drücken einer Auslösetaste der Eingabevor- 30 kann der Schaltarm 20 in seine Ausgangslage zurückrichtung wird der Schaltarm 20 des Schalters 19 be- bewegt werden, ohne daß der Zustand eines Magnettätigt und berührt zuerst den Kontakt 35. Dadurch kerns der verschiedenen Gruppen geändert wird. Die wird ein Stromkreis von der Spannungsquelle 10 über Rückschaltverzögerung des Multivibrators 29 ist so den Schalter 19, den ersten Eingangsleiter 28, den bemessen, daß der Schaltarm 20 vollständig in seine beweglichen Kontakt 48 und den ortsfesten Kon- 35 Ausgangslage zurückkehren kann. Nachdem der takt 77 der Reihe 18, den zweiten Eingangsleiter 1 Schaltarm 20 zurückgestellt ist, kehrt der Multivibra- und den Transistor 49 an Erde 50 hergestellt. Da die tor 29 in seinen stabilen Zustand zurück, wodurch Magnetkerne 41 bis 44 der vierten Gruppe und die wieder ein negatives Potential an die Ausgangs-Kerne 11, 21, 31 und 41 aller Gruppen durch die in leitung 30 und die Basis des Transistors 49 gelangt, diesem Stromkreis enthaltenen Eingangsleiter in Serie 40 Der Transistor 49 wird wieder leitend, so daß die geschaltet sind, werden alle Wicklungen gleichsinnig Eingangsstromkreise erneut geerdet werden,
erregt und versuchen, die Magnetkerne in den sta- Der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung bilen »L«-Zustand umzuschalten. Um jedoch diese ist eine aus einer Taktimpulsquelle und einer logi-Umschaltung durchzuführen, muß der umzuschal- sehen Schaltung 51 bestehende Einheit zugeordnet, tende Magnetkern gleichzeitig von den Strömen 45 Die logische Schaltung 51 kann einen bekannten Aufzweier Eingangsleiter durchflossen werden, damit die bau aufweisen und bildet keinen Teil der vorliegenden zum Umschalten des Kernes erforderliche Ampere- Erfindung. Diese Schaltung besitzt einen Lesebefehlswindungszahl erreicht wird. In der vierten Gruppe er- ausgang 52 und einen Taktimpulsausgang 53. Das hält nur ein Kern gleichzeitig zwei Signale, und zwar Lesebefehlsignal sowie die Taktsignale werden an die der Kern 41. Dieser Kern wird in den »L«-Zustand 50 Eingänge eines bekannten IWD-Gatters 54 geführt, umgeschaltet und zeigt das Vorhandensein eines Bits Die Ausgangsleitung 55 des UND-Gatters 54 ist an in der ersten binären Stelle an, was die binärcodierte eine ebenfalls bekannte Folgeschaltung 56 geführt, Darstellung der Dezimalziffer 1 verkörpert. Wenn der die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie an eine Reihe Schaltarm 20 zum Kontakt 36 weiterläuft, wird ein von Ausgangsleitungen nacheinander einzelne AusStromkreis von der Spannungsquelle 10 über den 55 gangssignale abgibt. Beispiele für geeignete Folge-Schalter 19, den ersten Eingangsleiter 27, den beweg- schaltungen dieser Art sind Schieberegister, Ringlichen Kontakt 47 und den ortsfesten Kontakt 78 der zähler oder Zählröhren.
Reihe 17, den zweiten Eingangsleiter 3 und den Tran- Die einzelnen Leiter der ersten Lesestromkreise sistor49 an Erde 50 gebildet. Durch die in diesem sind so durch die entsprechenden Magnetkerne geStromkreis enthaltenen Eingangsleiter werden die 60 führt, daß sie diese in umgekehrtem Sinne wie die Kerne 31 bis 34 der dritten Gruppe und die Kerne 12, ersten und zweiten Eingangsschaltungen beeinflussen. 22, 32, 42, 11, 21, 31 und 41 aller Gruppen mitein- Diese einzelnen Leiter der ersten Lesestromkreise ander verbunden. In diesem Falle sind die Kerne 31 sind mit den Bezugszeichen 57 bis 72 bezeichnet und und 32 der dritten Gruppe mit zwei gleichzeitig er- sind mit je einem Magnetkern induktiv gekoppelt regten Eingangsleitern gekoppelt. Es werden deshalb 65 und schließen einen Stromkreis von der Folgeschalnur diese beiden Kerne in den »L«-Zustand umge- tung 56 nach Erde (Punkt 81).
schaltet, die nun die Anwesenheit je eines Bits in der Ein zweiter Lesestromkreis 73, der durch alle Maersten und zweiten binären Stelle anzeigen, wodurch gnetkerne hindurchgeführt ist, unterstützt die Wir-
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kung der ersten Lesestromkreise. Dieser zweite Lesestromkreis führt von der Lesebefehlsleitung 52 über einen eventuell erforderlichen Verstärker 74 üblicher Bauart an Erde 81.
Indem nacheinander jeder der ersten Ablesestroffi- S kreise gleichzeitig mit deft zweiten Ablesestromkreisen erregt worden ist, werden die Kerne der vefsehiedenen Gruppen, die sich im »!,«-Zustand befinden, in den »0«-Züstand zurückgeschaltet- Nach Erfolgen eines Ablesebefehls wird eine Spannung aft ie die Ablesebefehlsleitung 52 gelegt, die über den Verstärker 74 an den zweiten Ablesestromkreis 73 gelangt. Gleichzeitig wird einer der Eingänge des UND- Gatters 54 durch die Spannung an der Ablesebefehlsleitung 52 wirksam gemacht. Somit wird am Aus- gang 55 des EWD-Gatters jedesmal dann ein Ausgangsimpuls abgegeben, wenn ein Taktimpuls an die Leitung 53 angelegt wird. Diese Impulse werden an die Folgeschaltung 56 weitergeleitet, die nacheinander einzelne Ausgangsimpulse an die ersten Ab- ao leseleitef 57 bis 72 abgibt. Auf diese Weise werden nacheinander alle Magnetkerne einzeln abgefragt. Diejenigen Magnetkerne, die sich im »!,«-Zustand befinden, werden dabei, wie bereits erwähnt, in den »0«-Zustand umgeschaltet, und zwar jeder Kern zu »5 einem änderen Zeitpunkt.
Ein vom Erdpotential 82 ausgehender Ausgangsleiter 75 wird durch alle Kerne der verschiedenen Gruppen hindurchgeführt. Am anderen Ende dieses Leiters befindet sich eine Schaltung 76, die von irgendeinem bekannten Aufbau sein kann und deshalb nur als Rechteck angedeutet ist. Wenn ein Magnetkern vom »!,«-Zustand in den »O«-Zustand umgeschaltet wird, entsteht in der Ausgangsleitung 75 ein Impuls, der an die Schaltung 76 gelangt. Am Ende eines Ablesevorgangs sind alle Magnetkerne der verschiedenen Gruppen zurückgeschaltet und können die nächste Eingabe von Dezimalziffern aufnehmen.
Obwohl in der vorliegenden Beschreibung jeweils bestimmte Polaritäten und Zustände für die verschiedenen Vorgänge gewählt wurden, können selbstverständlich auch die entgegengesetzten Zustände für die gleichen Vofgäfige vorgesehen Werden, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen*

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Codeumsetzer für Zeichengruppen unter Verwendung einef Speichermatrix, bei der jeweils ein Speicherelement dutch einen einzigen sowohl den diesem Element zugeordneten Reihentreiberleiter als auch den diesem Element zugeordneten Spaltentreiberleiter äurchlaüfenden Treiberimpuls umgeschaltet wifd, und bei der die Elemente jeder Reihe einem Zeichen und die Elemente der Spalten jeweils einer Bitposition verschiedener Zeichen zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitlich nacheinander mit einem Treiberifflpuls beaufschlagten Reihentreiber (25 bis 28) in Abhängigkeit von dent zu codierenden Zeichen über jeweils wahlweise einstellbare Schalter (15 bis 18) mit einer der Anzahl der zu codierenden Zeichen entsprechenden Anzahl von Ausgängen, wobei die gleichwertigen Ausgänge der Schalter untereinander verbunden sind, mit einzelnen Spaltentreibern oder einer Reihenschaltung von Spaltehtfeibera verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Speicherelemente Magnetkerne mit annähernd rechteckiger Hysteresisschleife sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Sehalter (15 bis 18) jeweils durch eine Bank eines Tastenfeldes gebildet werden.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nacheinander jeweils ein für jedes Element vorgesehener erster Lesetreiberleiter (57 bis 72) und koinzident zur Wirksamkeit jeweils eines ersten Lesetreiberleiters ein mit allen Elementen gekoppelter zweiter Lesetreiberleitef (73) so erregt werden kann, daß alle umgeschalteten Elemente nacheinander zurückgeschaltet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1032 319;
Transactions of the IRE, Vol. EO4, 1955 (März), S. 16 bis 20.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 620/544 9.68 @ Bundesdruckerei Berlin
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