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DE1134611B - Vorrichtung zum Anheben oder Absenken von Lukendeckelfluegeln - Google Patents

Vorrichtung zum Anheben oder Absenken von Lukendeckelfluegeln

Info

Publication number
DE1134611B
DE1134611B DEA33633A DEA0033633A DE1134611B DE 1134611 B DE1134611 B DE 1134611B DE A33633 A DEA33633 A DE A33633A DE A0033633 A DEA0033633 A DE A0033633A DE 1134611 B DE1134611 B DE 1134611B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hatch
bolt
hatch cover
wing
deck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33633A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhardt Olai Aarvold
Ulf Sune Ivar Nordh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goetaverken AB
Original Assignee
Goetaverken AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goetaverken AB filed Critical Goetaverken AB
Publication of DE1134611B publication Critical patent/DE1134611B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B19/12Hatches; Hatchways
    • B63B19/24Hatch fastenings, e.g. cleats

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anheben oder Absenken von Lukendeckelflügeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anheben oder Absenken von Lukendeckelflügeln, die mittels Scharniere schwenkbar an einer Seite der Lukenöffnung angebracht sind.
  • Es ist bekannt, den einen Scharnierteil mit einem Langloch zu versehen und den Scharnierbolzen exzentrisch anzuordnen, so daß beim Einleiten der öffnungsbewegung der zum Scharnier hin liegende Teil des Lukendeckels etwas angehoben wird. Bei dieser bekannten Konstruktion liegt jedoch keine geführte Bewegung beim Ansetzen des Deckels am Lukensüll vor, und ferner kann kein Anpressen der dem Scharnier gegenüberliegenden Längskante des Lukendeckels bewirkt werden.
  • Diese Nachteile sind bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung vermieden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß jedes Scharnier einen am Flügel befestigten Arm aufweist, der mit dem jeweiligen Scharnierbolzen über ein Zwischenglied zusammenwirkt, das mit dem Arm durch zwei Bolzen verbunden ist, von denen der eine die beiden Teile direkt kuppelt, während der andere in einem konzentrisch zum Scharnierbolzen in einem der erwähnten Teile vorgesehenen Schlitz läuft.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Teilansicht des Decks mit einigen Flügeln in Offenstellung; Fig. 2 ist ein Schnitt eines Teils der Lukenöffnung; Fig. 3 bis 6 zeigen das Scharnier in verschiedenen Offenstellungen, und Fig. 7 und 8 zeigen das gleiche Detail, zum Teil mit weggebrochenen Teilen, unter besonderer Berücksichtigung einer mit dem Scharnier zusammenwirkenden Schließvorrichtung.
  • In den Zeichnungen bezeichnet 1 das Schiffsdeck, 2 die Reeling und 3 ein Deckhaus, worauf in an sich bekannter Weise Masten oder Ladebäume und damit zusammenarbeitende Winden angeordnet sind. Im Deck ist eine Öffnung 4 vorgesehen, die durch vier Lukendeckelflügel 5, 6, 7 und 8 abgedeckt wird. Die Flügel 5 und 7 sind um auf der einen Längsseite der Lukenöffnung angebrachte Scharniere schwenkbar, und die Flügel 6 und 8 sind um auf der entgegengesetzten Längsseite der öffnung angebrachte Scharniere schwenkbar. Die Lukenöffnung besitzt eine bestimmte Größe bezüglich des Decks, und letzteres verläuft neben der öffnung so, daß die Flügel um l80° um ihre Scharniere geschwenkt und auf das Deck niedergelegt werden können, wo sie dann nicht mehr im Weg sind. Die Flügel sind vom sogenannten Pontontyp, d. h., sie bilden völlig abgeschlossene schachtelförmige Einheiten mit inneren Verstärkungen und haben daher ganz glatte Ober- und Unterseiten.
  • Die Flügel können mittels eines hydraulisch betätigten Schraubenmechanismus, der direkt in die Scharniere eingebaut ist, bewegt werden. Vorrichtungen dieser Art können einen oder mehrere Kolben aufweisen, die mit Teilen verbunden sind, in denen sich schraubenlinienförmig verlaufende Nuten befinden, derart, daß eine relative Drehbewegung resultiert, wenn die Kolben durch ein Druckmittel betätigt werden. Die Flügel können selbstverständlich auch durch irgendeine andere geeignete Vorrichtung, die direkt mit dem Scharnier zusammenzuwirken vermag, geschwenkt werden. Die Vorrichtungen sind mit geeigneten, nicht dargestellten Steuerorganen versehen, die eine Einzel- oder Gesamtsteuerung ermöglichen. Die Flügel sind in üblicher Weise mit Abdichtungsmitteln 9 entlang des auf dem Deck verlaufenden Lukensülls 10 versehen. Zwischen den aneinandergrenzenden Flügelteilen befinden sich ebenfalls Abdichtungsmittel 11. In der Mitte der Lukenöffnung ist eine Lukenstrebe 12 angebracht, auf der die aneinandergrenzenden Querseiten der Flügel aufliegen. Fig. 2 zeigt vergrößert die Ausbildung des Flügels und wie dieser nach einer Bewegung von 180° auf dem Deck liegt. Das Scharnier befindet sich in der Mitte zwischen dem Deck und der Flügeloberseite, welche letztere vorteilhafterweise so ausgebildet ist; daß sie ungefähr dem Decksverlauf entspricht. Es ist offensichtlich, daß die Abdichtungsmittel 9 und 11 einen in verschiedenen Richtungen wirkenden Druck erfordern, um einen wirksamen Abschluß zu erzielen. Um dies ohne Beschädigung der Abdichtungsmittel zu erreichen, ist es erforderlich, daß die Bewegung des Flügels so erfolgt, daß dieser während des Öffnungsvorganges gleichzeitig vom Süll aus. nach oben gedrückt und von der Mittellinie weggezogen wird. Beim Schließen muß der Flügel in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden. Um dies zu bewerkstelligen, sind die Scharniere mit einem Zwischenglied versehen, dessen Wirkungsweise im Zusammenhang mit Fig. 3 bis 8 beschrieben wird.
  • Die Betätigung der Scharnierbolzen 14 erfolgt durch einen hydraulischen Antrieb 15; der in geeigneter Weise auf Deck angebracht ist. Ein Lukendeckelflügel, in diesem Fall z. B. der Flügel 5, ist mit zwei Armen 16 versehen, die mit den Schamierbolzen zusammenwirken, ohne mit denselben verbunden zu sein. Zwischen den beiden zusammenwirkenden Teilen liegt ein Zwischenglied 17, das an den Scharnierbolzen befestigt und mit dem Arm 16 verbunden ist, teils durch einen schwenkbaren Bolzen 18 und teils durch einen weiteren Bolzen 19, der mit einer Rille 20 in dem Arm zusammenwirkt und konzentrisch zu dem Schamierbolzen liegt. Mittels der genannten Rille ist es dem linken Teil (s. Figur) des Zwischengliedes möglich, eine gewisse Bewegung zu vollführen, ohne den Arm 16 zu betätigen. Wenn die Luke geschlossen ist, nehmen die Teile die in Fig. 3 gezeigte Stellung ein, in welcher der Bolzen 19 am oberen Ende der Rille 20 liegt.
  • Wenn der Antrieb in Tätigkeit tritt und die Welle sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen beginnt, dreht sich das Teil mit dem Bolzen 18 um den Bolzen 14 als Mittelpunkt. Das linke Teil des Zwischengliedes bewegt sich natürlich auf die gleiche Weise; der Bolzen 19 jedoch läuft in der Rille 20, und demzufolge bleibt das Außenteil des Arms 16 zuerst uribetätigt. Das Ergebnis der ersten Drehbewegung ist infolgedessen; daß das näherliegende Teil des Lukendeckelflügels etwas nach oben geschoben wird, und zwar zur selben Zeit, während der das entfernter liegende Teil entlang dem Süll gezogen wird und sich von dem gegenüberliegenden Abdichtungsmittel waagerecht nach außen bewegt. Es ist lediglich eine kleine Bewegung erforderlich, doch können die Endteile des Flügels auf irgendeine geeignete Weise zur Erleichterung mit einem Gleitmittel versehen sein. Sobald der Bolzen 19 den Boden der Rille 20 erreicht hat, beginnt sich der Deckel zu bewegen. In Fig. 5 ist eine beliebige Zwischenstellung gezeigt, entsprechend etwa der Hälfte der Bewegung. Fig. 6 zeigt die Stellung der Teile, wenn die Bewegung ganz ausgeführt ist.
  • Während der Schließbewegung werden die Bewegungen in umgekehrter Folge wiederholt, wobei in der letzten Phase der Bolzen in die Rille zurückkehrt und die Luke nach unten gedrückt wird, während gleichzeitig die Außenkante nach der Mittellinie zu geschoben wird. Um zu verhindern, daß der Bolzen 19 versehentlich in der Rille 20 läuft, wenn der Flügel sich über die Gleichgewichtslage hinaus bewegt, ist eine Fangvorrichtung auf dem Bolzen 19 in Form eines frei herabhängenden, mit einem Gegengewicht versehenen Hakens 21 angebracht. Die Wirkungsweise des genannten Hakens wird in Verbindung mit Fig. 7 und 8 beschrieben; die Idee dabei ist, daß das Außenteil des Armes 16 -die Form einer Gabel besitzt, in welche der Haken 21 paßt. Wenn die Luke geschlossen ist, wirkt ein Oberteil des Hakens mit einer Anschlagfläche 22 auf dem Boden der gabelförmigen Aussparung des Arms 16 zusammen. Wenn sich die Luke zu bewegen beginnt, wie in Fig. 4 dargestellt, lösen sich der Haken 21 und die Anschlagfläche 22 so weit voneinander, daß der Haken während der weiteren Bewegung frei herabhängt. Infolge des Gegengewichts versucht er eine senkrechte Lage einzunehmen. Wenn die Luke um 90° geschwenkt wird (s. Fig. 8), berührt eine Seitenfläche des Hakens eine Anschlagfläche 22. Dies ist in Fig. 8 gezeigt, wo die Stellungen die gleichen sind wie die in Fig. 5 gezeigten.
  • Der Abstand zwischen der Mitte des Bolzens 19 und der Seitenfläche ist viel größer als der Abstand vom Bolzen zur Endfläche, entsprechend dem Lauf des Bolzens in der Rille 20. Während der Weiterbewegung des Flügels legt der Haken den Bolzen bezüglich der Anschlagfläche 22 fest. Wenn der Haken jetzt eingehängt ist, wird er während der Weiter-Bewegung in die in Fig. 6 gezeigte Stellung geführt.
  • Die vorstehend dargestellte und beschriebene Ausführungsform ist lediglich als Beispiel zu betrachten, deren Einzelheiten im Rahmen der vorliegenden Erfindung auf verschiedene Weise abgeändert werden können. In Abhängigkeit von der Lukengröße kann die Zahl der Flügel verändert werden. Bei sehr engen Luken ist es möglich, zur Abdeckung der ganzen Breite nur einen Flügel anzuordnen, wobei die Zahl der Lukendeckelflügel in Längsrichtung der Luke selbstverständlich verändert werden kann. Die Betätigungsvourichtung kann von jeder beliebigen, an sich bekannten Art sein und hydraulisch, pneumatisch, mechanisch oder elektrisch betrieben werden. Sie kann, wie in dem vorliegenden Fall, zwischen zwei Scharnieren eingesetzt und für beide gemeinsam vorgesehen sein, aber selbstverständlich auch mit getrennten Antriebseinheiten bei jedem Scharnier. Die Zahl der Scharniere kann in Abhängigkeit von der Größe der Lukendeckelflügel verändert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Anheben oder Absenken von Lukendeckelflügeln, die mittels Scharniere schwenkbar an einer Seite der Lukenöffnung angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Scharnier einen am Flügel befestigten Arm (16) aufweist, der mit dem jeweiligen Scharnierbolzen (14) über ein Zwischenglied (17) zusammenwirkt, das mit dem Arm (16) durch zwei Bolzen (18, 19) verbunden ist, von denen der eine (18) die beiden Teile (16, 17) direkt kuppelt, während der andere (19) in, einem konzentrisch zum Scharnierbolzen (14) in einem der erwähnten Teile vorgesehenen Schlitz (20) läuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem zweiten Bolzen (19) verbundene Fangvorrichtung (21), die ein Laufen des Bolzens in der Rille (20) während des ersten Teils des Bewegungsvorgangs zuläßt, während des zweiten Teils jedoch verhindert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 bei Luken mit einem vom Schiffsdeck aufragenden Süll, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierbolzen (14) in der Mitte zwischen dem Schiffsdeck und der Oberseite des Lukendeckelffügels angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1034 054; französische Patentschrift Nr. 977 480.
DEA33633A 1958-12-31 1959-12-30 Vorrichtung zum Anheben oder Absenken von Lukendeckelfluegeln Pending DE1134611B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1134611X 1958-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1134611B true DE1134611B (de) 1962-08-09

Family

ID=20420743

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA33633A Pending DE1134611B (de) 1958-12-31 1959-12-30 Vorrichtung zum Anheben oder Absenken von Lukendeckelfluegeln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1134611B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3183873A (en) * 1963-01-18 1965-05-18 Pneumo Dynamics Corp Hatch cover actuator

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR977480A (fr) * 1942-07-17 1951-04-02 Perfectionnements aux panneaux d'écoutilles sur les navires
DE1034054B (de) * 1957-06-06 1958-07-10 Schiffskonstruktion Und Entwic Kraftscharnier, insbesondere zum Bewegen schwerer Teile auf Schiffen

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DE1247166B (de) * 1963-01-18 1967-08-10 Pneumo Dynamics Corp Vorrichtung zum Abheben und Verschwenken eines Lukendeckels

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