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DE1406652C - Schiffslukenabdeckung - Google Patents

Schiffslukenabdeckung

Info

Publication number
DE1406652C
DE1406652C DE1406652C DE 1406652 C DE1406652 C DE 1406652C DE 1406652 C DE1406652 C DE 1406652C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
pair
hatch
wider
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Boris Göteborg Jericijo (Schweden)
Original Assignee
Aktiebolaget Götaverken, Göteborg (Schweden)
Publication date

Links

Description

1 .2 ·
Die Erfindung betrifft eine Schiffslukenabdeckung, wird ein Schiffslukendeckel der eingangs genannten bestehend aus faltbar gelenkig miteinander ver- Art dadurch weiter ausgebildet, daß jeweils der bundenen Deckelpaaren, die mittels Laufrollen auf zweite Abschnitt mit dem ersten breiteren Abschnitt Schienen längs de;; Lukensülls verfahrbar sind und des nächsten Deckelpaares gelenkig durch je einen bei geöffneter Luke auf einer Rampe außerhalb der 5 an den cjuerschiffs gegenüberliegenden Seiten eines Luke abstellbar sind, wobei der erste zur Rampe hin Deckclpaares angeordneten Lenker verbunden ist, gelegene Abschnitt jedes Paares breiter als der zweite die am breiteren Abschnitt zwischen seinen Lauf-Abschnitt ist und jeweils der erste Abschnitt durch rädern und seinem in Offenstellung unteren Rand ein Paar Laufräder abgestützt wird, die als Schwenk- und am in Offenstellung unteren Rand des schmaleren räder bei der Klappbewegung dienen. io Abschnitts angelenkt sind und die Laufräder des
Bei einem bekannten Schiffslukendeckel dieser Art schmaleren Deckelteils in größerem Abstand vom
sind die Laufräder am in Staustellung unteren Rand Verbindungsscharnier angeordnet sind als die Lauf-
der ersten Abschnitte der Deckelpaare angeordnet, räder des breiteren Abschnitts und für den am
so daß diese ersten Abschnitte mit ihrer ganzen breiteren Abschnitt angreifenden Lenkerkopf in
Breite von der mit der Oberkante des Sülls fluchten- 15 Staustellung ein Auflager unterhalb der Laufbahn
den Rampe nach oben ragen. Der zwischen der der Rampe vorgesehen ist.
Oberkante des Sülls und dem Schiffsdeck vorhandene Wird dieser Schiffslukendeckel geöffnet, so falten Raum wird hierbei zum Stauen der Deckelpaare des sich die miteinander verbundenen Deckelpaare in Schiffslukendeckels nicht ausgenutzt. Dies ist jedoch der bekannten Weise zusammen. Durch den vererwünscht, damit die abgestellten Deckelpaare nicht 20 schiedenen Abstand der Laufräder vom Verbindungszu hoch nach oben ragen bzw. möglichst breit aus- scharnier findet beim Faltvorgang ein Abheben der geführt werden können. ersten breiteren Abschnitte der Deckelpaare von den
Es ist ferner ein Schiffslukendeckel bekannt, der Laufschienen der Rampe statt, indem diese ersten
aus einem faltbar gelenkig miteinander verbundenen Abschnitte von den zweiten hochgedrückt werden.
Deckelpaar und einem an diesem Deckelpaar ange- 25 Da die ersten Abschnitte in der Staustellung auf den
lenkten Einzelabschnitt besteht. Vom Deckelpaar ist Auflagern ruhen, wird das" Verbindungsscharnier
der erste zur Rampe hin gelegene Abschnitt breiter durch das Gewicht der angehobenen ersten Ab-
als der zweite Abschnitt, während der Einzelabschnitt schnitte nicht belastet.
etwa so breit ist wie der erste Abschnitt des Deckel- Die Zeichnung zeigt in Seitenansicht einen Schiffspaares. Die Rampe zum Abstellen ist erhöht vor- 30 lukendeckel gemäß der Erfindung,
gesehen, und in der Staustellung ragen der breitere Das Schiffsdeck ist mit 1 und das die Luken-Abschnitt des Deckelpaares und der Einzelabschnitt Öffnung umgebende Lukensüll mit 2 bezeichnet. An in den Raum zwischen Sülloberkante und Schiffs- das Lukensüll 2 schließt sich am linken Ende eine deck hinein. Diese Bauart ist jedoch nur mit einem Rampe 3 an, auf der die Deckelpaare des Schiffseinzigen Deckelpaar ausführbar und außerdem wegen 35 lukendeckel in der Staustellung ruhen. Es sind drei der oberhalb des Sülls liegenden Rampe aufwendig, Deckelpaare 6, 7 bzw. 8, 9 und 10, 11 vorgesehen, weil eine schräge Auflaufbahn erforderlich ist. deren Abschnitte jeweils durch Verbindungs-
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, einen scharniere 12,13 und 14 verbunden sind. Die ersten Schiffslukendeckel der eingangs genannten Art so Abschnitte 6, 8 und 10 jedes Deckelpaares sind erauszubilden, daß der zwischen Sülloberkante und 4° heblich breiter als die zweiten Abschnitte 7, 9 und 11 Schiffsdeck befindliche Raum zum Stauen der und sind durch je ein Paar Lauf räder 15 abgestützt, breiteren Abschnitte der Deckelpaare ausgenutzt Die zweiten Abschnitte 7, 9 und 11 sind durch je ein wird und mithin die zuletzt genannte bekannte Bau- Paar Laufräder 16 abgestützt.
art für mehrere Deckelpaare verwendbar gemacht Zum leichten Verschwenken der ersten Abwird. . 45 schnitte 6, 8,10 sind ihre Laufräder 15 so vorge-
In Verbindung mit dieser Aufgabe der Erfindung sehen, daß ihre gemeinsame Achse ungefähr durch soll ein Aufbau mit wenigen Bauteilen geschaffen den Schwerpunkt der ersten Abschnitte 6, 8,10 geht, werden, und ferner soll das öffnen und Schließen Die Laufräder 16 der zweiten Abschnitte 7, 9, 11 des Schiffslukendeckels leicht vor sich gehen. Für die sind am in der Staustellung unteren Rand der Ableichte Bedienung ist es zweckmäßig, die Laufräder- 5° schnitte angeordnet.
paare der ersten breiteren Abschnitte der Deckel- Da die zweiten Abschnitte 7, 9,11 mit den ersten paare so vorzusehen, daß ihre gemeinsame Achse Abschnitten 6, 8,10 der Deckelpaare an ihren nicht ungefähr durch den Schwenkpunkt dieser ersten Ab- abgestützten Rändern durch die Verbindungsschnitte geht, so daß diese beim öffnen und Schließen scharniere 12,13,14 verbunden sind, ergibt sich ein leicht geschwenkt werden können. Diese Lage der 55 Moment an den Verbindungsscharnieren 12,13, 14, Schwenkachse würde jedoch zur Folge haben, daß das die Scharniere 12,13,14 nach unten in Richtung die breiteren Abschnitte nur etwa knapp doppelt so auf das Süll drückt. Dem wird dadurch entgegenbreit sein könnten wie die Entfernung zwischen Süll- gewirkt, daß oberhalb der Scharniere 12, 13, 14 Oberkante und Schiffsdeck, so daß die ersten Ab- Knaggen 27 vorgesehen sind, durch die sich die schnitte zu schmal ausfallen würden. Da nun aber 60 Deckelteile 6,7; 8,9; 10,11 gegeneinander abstützen, eine breitere Ausführung dieser Abschnitte zur Ver- Die Abschnitte erhalten dadurch während der minderung der Anzahl der Deckelpaare erwünscht Horizontalbewegung einen ausreichenden Abstand ist, gehört es auch zur Aufgabe der Erfindung, die vom Süll 2. Durch diese Anordnung ist es möglich, ersten Abschnitte beim Einlaufen in die Staustellimg jeden Abschnitt der Deckelpaare mit nur einem in der an sich bekannten Weise anzuheben. Hierzu 65 Laufräderpaar zu versehen.
soll indessen eine schräge Auflaufbahn nicht vor- Die Breite der ersten Abschnitte 6, 8,10 richtet
gesehen werden. sich zunächst nach der Höhe des Sülls 2, da ein Teil
Zur Lösung der Gesamtaufgabe der Erfindung der ersten Abschnitte in der Staustellung im Raum
zwischen Sülloberkante und Schiffsdeck liegt. Da die Süllhöhe im allgemeinen nicht allzu groß ist, wird die Breite der ersten Abschnitte 6, 8,10 danach bemessen, welche Höhe der gestauten Deckelpaare im Hinblick auf die jeweiligen Verhältnisse tragbar ist. In jedem Fall ist zum Erreichen einer angemessenen Breite der ersten Abschnitte ein Anheben derselben beim Bewegen in die Staustellung erforderlich, damit die ersten Abschnitte in der Staustellung nicht mit dem Schiffsdeck in Berührung kommen. Dieses Anheben wird durch die Lage der Laufrollen 15 und der Laufrollen 16 der ersten und zweiten Abschnitte zueinander automatisch bewirkt. Werden die Laufrollen 15 mit ihrer Achse etwa im Schwerpunkt der ersten Abschnitte 6, 8,10 angeordnet, so gehoben werden sollen (vgl. hierzu die Abschnitte 8,9 breiter als halb so breit wie die ersten Abschnitte 6, 8, 10 ausgeführt, wie die ersten Abschnitte 6, 8,10 angehoben werden sollen (vgl. hierzu die Abschnitte 8,9 und die Lage der Achsen der zugehörigen Laufräder 15,16).
Beim Übergang von der horizontalen Schließlage in die senkrechte Staulage wird der erste Abschnitt 6 des ersten Deckelpaares an seinem in der Staustellung unteren Rand durch Rollen 17 geführt, die in senkrechten Führungen 18 laufen. Diese Führungen 18 sind in Stützen 19 vorgesehen, die die Laufschienen der Rampe 3 tragen. In der Schließstellung des ersten Abschnitts 10 sind diese Rollen 17 mit den Laufschienen für die Laufrollen 15 und 16 nicht in Berührung. Beim öffnen des Schiffslukendeckels werden sie am Ende der Rampe 3 von Anschlägen 20 mit schräger Anschlagfläche aufgefangen, so daß sie nach unten in die Führungen 18 geleitet werden.
Die drei Deckelpaare 6,7 bzw. 8, 9 und 10,11 sind miteinander durch Lenker 25 gelenkig verbunden. Die Lenker 25 sind unten an den zweiten Abschnitten 7 und 9 der beiden Deckelpaare 6, 7 und 8, 9 an den Haltern der Laufrollen 16 angelenkt. Ihr Anlenkungspunkt an den ersten Abschnitten 8,10 der beiden Deckelpaare 8, 9 und 10,11 liegt etwa in der Mitte zwischen der Laufrolle und dem in Staustellung unteren Ende der ersten Deckelabschnitte 8 bzw. 10. In der Staustellung wird der am ersten Deckelabschnitt 8 bzw. 10 angreifende Lenkerkopf von einem Auflager 26 unterhalb der Laufbahn der Rampe aufgenommen.
Das Schließen und öffnen des Schiffslukendeckels erfolgt in bekannter Weise durch je ein Seil 4 bzw. 5. Das Seil 4 ist in der Nähe des Verbindungsscharniers 14 am ersten Abschnitt 10 des letzten Deckelpaares 10,11 befestigt und zwischen Rollenpaaren 22, 23 an den Verbindungsscharnieren 12,13 der ersten beiden Deckelpaare 6, 7 und 8, 9 geführt. Es läuft dann um eine Umlenkrolle 24 zu einer Winde. Das Seil 5 ist in der Nähe der Laufrolle am zweiten Abschnitt 11 des letzten Deckelpaares 10,11 befestigt und läuft direkt zur Winde.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn auf den geschlossenen Schiffslukendeckel das Seil 4 am letzten Deckelpaar 10, 11 eine Zugkraft ausübt, verschieben sich alle Deckelpaare 6,7 bzw. 8,9 und 10,11 in Richtung zur Rampe 3. Erreicht die Rolle 17 am breiten Abschnitt 6 des ersten Deckelpaares 6, 7 den Anschlag 20, faltet sich dieses Deckelpaar 6, 7 zusammen, wobei die Rolle 7 in der Führung 18 nach unten geht. Vor dem vollen Zusammenfalten des ersten Deckelpaares 6, 7 hebt sich die Laufrolle 15 des ersten Abschnitts 6 von der Rampe 3 ab, weil die Laufrolle 16 des zweiten Abschnitts 7 in größerem Abstand vom Verbindungsscharnier 12 angeordnet ist. Ist die in der Zeichnung dargestellte Staustellung des Deckelpaares 6, 7 erreicht, ist auch die Führungsrolle 17 am unteren Ende der Führung 18 angelangt.
In ähnlicher Weise findet dann das Zusammenfalten des zweiten und dritten Deckelpaares 8, 9 und 10,11 statt. Die Lenker 25 bewirken, wie dies für das dritte Deckelpaar 10, 11 aus der Zeichnung ersichtlich ist, beim Zusammenfalten ein Abstandhalten vom vorhergehenden Deckelpaar, so daß der erste Abschnitt 8 bzw. 10 in der Staulage in richtigem Abstand vom zweiten Abschnitt 9 des vorhergehenden Deckelpaares zu liegen kommt.
In der Staustellung ruhen die unteren Lenkerköpfe der Lenker 25 in den Auflagern 26, so daß die ersten Abschnitte 8,10 auf diesen getragen werden und die Verbindungsscharniere 13,14 entlastet sind.
Beim Schließen des Schiffslukendeckels mittels des Seils 5 laufen die Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge ab.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schiffslukenabdeckung, bestehend aus faltbar gelenkig miteinander verbundenen Deckelpaaren, die mittels Laufrollen auf Schienen längs des Lukensülls verfahrbar sind und bei geöffneter Luke auf einer Rampe außerhalb der Luke abstellbar sind, wobei der erste zur Rampe hin gelegene Abschnitt jedes Paares breiter als der zweite Abschnitt ist und jeweils der erste Abschnitt durch ein Paar Laufräder abgestützt wird, die als Schwenkräder bei der Klappbewegung dienen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der zweite Abschnitt (7,9) mit dem ersten breiteren Abschnitt (8,10) des nächsten Deckelpaares gelenkig durch je einen an den querschiffs gegenüberliegenden Seiten eines Deckelpaares angeordneten Lenker (25) verbunden ist, die am breiteren Abschnitt (8,10) zwischen seinen Laufrädern (15) und seinem in Offenstellung unteren Rand und am in Offenstellung unteren Rand des schmaleren Abschnitts (7, 9) angelenkt sind und die Lauf räder (16) des schmaleren Abschnitts in größerem Abstand vom Verbindungsscharnier (13,14) angeordnet sind als die Laufräder (15) des breiteren Abschnitts (8,10) und für den am breiteren Abschnitt (8,10) angreifenden Lenkerkopf in Staustellung ein Auflager (26) unterhalb der Laufbahn der Rampe (3) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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