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DE1134110B - Kaskadenschaltung von in Selbstsaettigungs-schaltung arbeitenden Transduktoren mit Vollweg-Gleichstromausgang - Google Patents

Kaskadenschaltung von in Selbstsaettigungs-schaltung arbeitenden Transduktoren mit Vollweg-Gleichstromausgang

Info

Publication number
DE1134110B
DE1134110B DE1960P0025879 DEP0025879A DE1134110B DE 1134110 B DE1134110 B DE 1134110B DE 1960P0025879 DE1960P0025879 DE 1960P0025879 DE P0025879 A DEP0025879 A DE P0025879A DE 1134110 B DE1134110 B DE 1134110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
preamplifier
self
transducers
full
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960P0025879
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Preussler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1960P0025879 priority Critical patent/DE1134110B/de
Publication of DE1134110B publication Critical patent/DE1134110B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/04Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/012Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/016Automatic controllers electric details of the transmission means using inductance means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Kaskadenschaltung von in Selbstsättigungsschaltung arbeitenden Transduktoren mit Vollweg-Gleichstromausgang Transduktoren (Magnetverstärker) haben eine Ansprechverzögerung, die besonders bei schnellen Regelvorgängen störend wirkt. Längere Ansprechzeiten werden hauptsächlich durch die Zeitkonstante der Steuerkreise, die sich aus den Induktivitäten und den Widerständen der Kreise zusammensetzen, bestimmt. Durch Erhöhung der Steuerkreiswiderstände können die Zeitkonstanten verringert werden, wobei sich die erforderliche Steuerleistung erhöht. Bei einer Zeitkonstanten von etwa 0,2 Sekunden ist die tatsächlich im Ausgang des Transduktors gemessene Ansprechzeit ungefähr gleich groß. Wird die Zeitkonstante jedoch weiter herabgesetzt, so ergibt sich ein größerer Unterschied zwischen dieser und der im Ausgang gemessenen Zeitkonstanten. Bei einer Zeitkonstanten von 10 ms und einer normalen Netzfrequenz von 50 Hz beträgt die Ansprechzeit etwa 50 ms. Die Ansprechzeit ist diejenige Zeit, bei der sich die Ausgangsspannung des Transduktors bei schlagartiger Änderung der Steuerspannung um 631% der eingestellten Gesamtänderung ändert. 95,1/o der Änderung sind dann in der dreifachen Zeit, also beispielsweise in etwa 150 ms, erreicht. Auch durch sehr großen Aufwand an Steuerleistung läßt sich diese Zeit, die hauptsächlich auf von der Arbeitswicklung in die Steuerwicklungen induzierte Wechselspannungen zurückzuführen ist, nicht wesentlich verringern.
  • Es sind sogenannte spannungszeitflächengesteuerte Verstärker, auch Rücklaufverstärker bekannt, die außer einer Totzeit von einer Halbwelle, also bei 50 Hz = 10 ms, keine weitere Zeitverzögerung besitzen. Die Steuerung dieser Verstärker ist aber in den bisher bekannten Ausführungen nur auf umständliche bzw. schwierige Weise möglich, z. B. durch mechanisch veränderliche Widerstände oder mittels, einer Steuorspannung, die einer rückspeisungsfähigen Stromquelle entstammt. Im Gegensatz zu den durchflutungsgesteuerten Verstärkern, von denen man mehrere in Reihe schalten kann, wobei sich die Verstärkungsgrade multiplizieren und die Ansprechzeiten addieren, ist bisher keine Möglichkeit bekanntgeworden, auf direkte Weise, ohne großen zusätzlichen Aufwand spannungszeitflächengesteuerte Transduktoren mittels transduktorischer Vorverstärker zu steuern.
  • Die Erfindung hat eine Schaltung zum Gegenstand, bei der es möglich ist, ohne Mehraufwand gegenüber der Durchflutungssteuerung, Transduktoren mit Spannungszeitflächensteuerung hinter andere, Transduktoren, die gleichfalls in Spannungszeitflächensteuerung oder in Durchflutungssteuerting arbeiten können, zu schalten. Der wesentliche Unterschied des Erfindungsgegenstandes gegenüber der Kaskadenschaltung von Verstärkern in Durchflutungssteuerung liegt darin, daß die Steuerwicklungen des Nachfolgeverstärkers nicht in Serie und an dem Ausgang des Vorverstärkers liegen, sondern daß erfindungsgemäß die Steuerwicklungen des Folgeverstärkers derart in die Selbstsättigungszweige des Vorverstärkers geschaltet sind, daß durch sie ein abmagnetisierend wirkender Halbwellenstrom fließt, der in dem Steuerkreiswiderstand einen Spannungsabfall erzeugt, der den von den Arbeitswicklungen in die Steuerwicklungen induzierten Spannungen entgegensteht.
  • Zur weiteren Verdeutlichung des Erfindungsgedankens wird auf die Zeichnung verwiesen.
  • Bild 1 veranschaulicht eine zweistufige Kaskadenschaltung normaler Art, während Bild 2 bis 4 den Erfindungsgegenstand beispielhaft wiedergeben.
  • Bild 1 zeigt die übliche Schaltung einer aus den Stufen I und 11 bestehenden Kaskade mit normaler Durchflutungssteuerung. Befindet sich die Drosselspule A des Vorverstärkers 1 im Arbeitstakt, so wird in ihrer Steuerwicklung eine Spannung induziert, die einen Strom auch durch die Steuerwicklung der Stufe B fließen läßt und damit letztere magnetisch beeinflußt. Ein Teil des Stromes fließt dann über die eine Hälfte des in Brückenschaltung geschalteten Gleichrichters des Vorverstärkers, während der andere Teil über die Arbeitswicklungen desselben und über die andere Gleichrichterhälfte geht. Dadurch tritt eine starke, schädliche Beeinflussung des Vorverstärkers ein, die noch störender wird, wenn der Vorverstärker in Mittelpunktschaltung geschaltet ist, da dann der gesamte Störstrom über die Wicklungen fließt. Deshalb kippen Vorverstärker in Mittelpunktschaltung besonders leicht.
  • Das Prinzip der Erfindung ist in Bild 2 dargestellt. Der Arbeitskreis des Verstärkers II ist norinal geschaltet; er kann also, wie gezeichnet, in Brückenschaltung arbeiten, oder aber in sogenannter unvollständiger Brückenschaltung oder in Gegentaktschaltung. Für die Arbeitsweise ist dies ohne Bedeutung.
  • Die Steuerwicklungen der Stufe II liegen in dem Selbstsättigungszweig des Vorverstärkers I zwischen a und c bzw. zwischen a und e. Dabei liegt immer eine Arbeitswicklung des Verstärkers I mit einer Steuerwicklung des Verstärkers II in Serie. An welche Stelle einer Selbstsättigungskreishälfte zwischen den Punkten a und c bzw. a und e die Steuerwicklung gelegt wird, ist gleichgültig. Im Transformator Tr wird eine der Arbeitsspannung U" (Netzspannung) gleichphasige Hilfsspannung erzeugt. Diese Spannung muß den Windungszahlen der Steuerwicklungen des Verstärkers II angepaßt sein. Ist die Windungszahl der Arbeitswicklung der Steuerwicklung gleich, so muß die Hilfsspannung gleich der Arbeitsspannung oder etwas größer sein.
  • Befindet sich die Spulenwicklung A im Arbeitstakt, d. h. in der Halbwelle, in der sie vom Arbeitsstrom durchflossen wird, so wird in der zugehörigen Steuerwicklung eine Spannung induziert. Wenn dann am rechts- gezeichneten, an c liegenden Ende der Wicklung + ist, kann infolge der Sperrwirkung des Gleichrichters Gl, kein Strom fließen. Liegt + dagegen an Punkt b, so könnte ein Strom über den in dieser Richtung geöffneten Gleichrichter Gli und weiter über a, Tr, d, G14 und R, zurückfließen, wenn nicht die Spannung des Transformators entgegenstünde. Ein Weg über Glp GI" d, e und R, ist gleichfalls nicht möglich, da an R., der durch den gleichgerichteten Hilfswechselstrom erzeugte Spannungsabfall entgegensteht.
  • Für den Arbeitstakt der Drossel B gilt das Entsprechende. Ein Störstrom kann also nicht fließen, Der Widerstand R, wird so bemessen, daß bei geöffnetem Vorverstärker I durch die, Steuerwicklungen des Verstärkers 11 der zum völligen Abmagrietisieren erforderliche Strom fließen kann. Würde R, zu klein gewählt, so könnte ein zu großer Abmagnetisierungsstrom entstehen, der eine stärkere Aussteuerung des Vorverstärkers, also eine größere Steuerleistung an diesem erfordert.
  • Da der Vorverstärker 1 durch die Selbstsättigung im ungesteuerten Zustand geöffnet ist, ist der Endverstärker 11 abmagnetisiert, d. h. geschlossen. Wird dagegen der Vorverstärker herabgesteuert, was durch normale Durchflutungssteuerung, durch Rückmagnetisierung in Rameyschaltung oder auf gleiche bzw. ähnliche Weise wie beim Endverstärker geschehen kann, so durchfließt ein geringerer Strom die Steuerwicklungen des Endverstärkers II, und dieser wird geöffnet. Die, Ansprechzeit des dargestellten Endverstärkers beträgt maximal 10 ms, was der sogenannten Totzeit entspricht. In dieser Zeit ist der Endverstärker völlig durchgesteuert, sofern die Durchsteuerung des Vorverstärkers schlagartig erfolgt. Die gesamte Durchsteuerzeit der Kaskade ist die Summe der Zeiten der Vor- und der Endstufe.
  • Auf ähnliche Weise wie gemäß Bild 2 lassen sich natürlich auch mehrere Stufen in Serie schalten. Im übrigen ist das Schaltungssystem in Einzelheiten variierbar. So kann der Vorverstärker, wie in Bild i gezeigt, in unvollständiger Brückenschaltung oder, wie in Bild 4, in NEttelpunktschaltung (Gegentakt) geschaltet werden. Bei Drehstrom wird entweder eine dreiphasige Mittelpunktschaltung (Sternschaltung) mit drei Vorverstärker- und drei Endverstärker-Drosselspulen oder eine Drehstrom-Brückenschaltung mit sechs Drosselspulsätzen gewählt.
  • Der Verstärkungsfaktor der Endstufe ist für die durch die Erfindung erzielten kurzen Ansprechzeiten relativ hoch. Für einen Transduktor in Einphasenschaltung für 3 kW Ausgangsleistung, auf siliziumlackierten Transformatorenblechen mit magnetischer Vorzugsrichtung gewickelt, beträgt er etwa 300; es ist also ein Vorverstärker von nur 10 W Ausgangsleistung erforderlich.
  • Während bei den vorstehend beschriebenen Anordnungen davon ausgegangen wird, daß der Endverstärker ohne Steuerung durch die Vorstufe geöffnet ist, kann man durch Umdrehen der Flußrichtung der Gleichrichter Gl, bis G14 und durch Umpolen der Phasenlage des Transformators erreichen, daß der Vorverstärker den Endverstärker, der auf irgendeine andere Weise heruntergesteuert ist, heraufsteuert.
  • Neben der kurzen Ansprechzeit hat die beschriebene Anordnung noch weitere Vorteile. Transduktoren mit Durchflutungssteuerung neigen, wenn sie für einen weiten Aussteuerbereich, z. B. 1 : 100, ausgelegt sind und mit etwas niedrigerer Netzspannung, verursacht durch einen Spannungsabfall od. dgl., betrieben werden, zum Kippen, d. h. wenn sie völlig herabgesteuert sind und dann wieder heraufgesteuert werden sollen, ist ein größerer Steuerleistungsbedarf nötig, um das Heraufsteuern einzuleiten, und dann springt der Ausgang plötzlich auf einen höheren Wert. Ähnliche Kipperscheinungen werden, vor allen Dingen bei Kaskadenschaltungen, leicht durch Induktivitäten im Arbeitskreis, z. B. der Ankerinduktivität, von einem durch den Transduktor angetriebenen Gleichstrommotor verursacht. Zu ihrer Verrneidung ist die Einschaltung von Drosselspulen oder Kondensatoren in die Steuerkreise nötig, wodurch die Ansprechzeit noch weiter erhöht wird.
  • Transduktoren, die in der beschriebenen neuen Weise geschaltet werden, sind nicht nur sehr schnell, sondern besitzen auch keinerlei Kippneigung. Trotz dieser Vorteile ist der bauliche Aufwand nicht größer als bei der Durchflutungssteuerung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kaskadenschaltung von in Selbstsättigungsschaltung arbeitenden Transduktoren mit Vollweg-Gleichstromausgang, dadurch gelkennzeichnet, daß die Steuerwicklungen des Folgeverstärkers derart in die Selbstsättigungszweige des Voiverstärkers geschaltet sind, daß durch sie ein abmagnetisierend wirkender Halbwellenstrom fließt, der in dem Steuerkreiswiderstand einen Spannungsabfall erzeugt, der den von den Arbeitswicklungen in die Steuerwicklungen induzierten Spannungen entgegensteht.
  2. 2. Kaskadenschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorverstärker in Brückenschaltung geschaltet ist.
  3. 3. Kaskadenschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorverstärker in Mittelpunktschaltung geschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 972 821; deutsche Auslegeschriften Nr. 1064 107, 1088 550, 1003268.
DE1960P0025879 1960-10-18 1960-10-18 Kaskadenschaltung von in Selbstsaettigungs-schaltung arbeitenden Transduktoren mit Vollweg-Gleichstromausgang Pending DE1134110B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003268B (de) * 1954-08-23 1957-02-28 Siemens Ag Magnetischer Verstaerker
DE1064107B (de) * 1957-09-13 1959-08-27 Licentia Gmbh Magnetischer Verstaerker mit Spannungszeitflaechensteuerung ueber Transistoren
DE972821C (de) * 1955-03-01 1959-10-01 Siemens Ag Magnetischer Verstaerker
DE1088550B (de) * 1959-04-10 1960-09-08 Siemens Ag Magnetverstaerker in Selbstsaettigungsschaltung, insbesondere fuer Spannungssteuerung

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