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DE1061373B - Magnetverstaerkeranordnung zur Steuerung des Speisestroms eines Gleichstromverbrauchers - Google Patents

Magnetverstaerkeranordnung zur Steuerung des Speisestroms eines Gleichstromverbrauchers

Info

Publication number
DE1061373B
DE1061373B DES60516A DES0060516A DE1061373B DE 1061373 B DE1061373 B DE 1061373B DE S60516 A DES60516 A DE S60516A DE S0060516 A DES0060516 A DE S0060516A DE 1061373 B DE1061373 B DE 1061373B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
voltage
magnetic amplifier
amplifier arrangement
emitter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES60516A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES60516A priority Critical patent/DE1061373B/de
Publication of DE1061373B publication Critical patent/DE1061373B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/04Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Magnetverstärkeranordnung zur Steuerung des Speisestroms eines Gleichstromverbrauchers Die Erfindung bezieht sich auf eine Magnetverstärkeranordnung zur Steuerung des Speisestroms eines Gleichstromverbrauchers.
  • Solche Magnetverstärker sind in Form eines Transduktors mit Selbstsättigung bekannt, bei denen die beiden Drosseln in Reihe mit je einem Ventil in je einem Zweig einer Gleichstrornbrückenschaltung liegen, deren andere beiden Zweige nur je ein Ventil enthalten. Zur Steuerung solcher Selbstsättigungsschaltungen ist es bekanntgeworden, an die ventilseitigen Klemmen der beiden Drosselwicklungen eine äußere Gleichspannungsquelle anzulegen.
  • Ferner ist es bekannt, bei einem zur Steuerung eines Wechselstromes benutzten Transduktor mit Selbstsättigung, der in den beiden parallelen Zweigen je eine Drossel in Reihe mit je einem Ventil enthält bei einer solchen Polung der Ventile, daß über die eine Drosselwicklung nur die positiven und über die andere Drosselwicklung nur die negativen Halbwellen des Wechselstromes fließen, zwischen den ventilseitigen Drosselklemmen einen einstellbaren ohmschen Widerstand oder einen Transistor mit seiner Emitter-Kol:lektor-Streclte einzuschalten, der durch eine an seiner Emitter-Basis-Strecke liegende Gleichspannung gesteuert werden kann. Auf diese letztgenannte Weise wird eine Anordnung erreicht, nach welcher mit Hilfe einer kleinen Eingangssteuerleistung, die über den Transistor verstärkt wird, - eine entsprechende Veränderung, des Widerstandes erfolgen kann, welcher zwischen den drosselseitigen Klemmen der beiden Parallelzweige des Transduktors eingeschaltet ist. Es ist ferner bekannt, außer - der Emitter-Kollektor= Strecke des Transduktörs an die ventilseitigen Klemmen der beiden Drosseln zusätzlich eine Gleichstromquelle anzuschließen.
  • Liegt eine solche eingangs zuerst erwähnte Schaltungsanordnung mit einer Gleichrichterbrückenschaltung vor, so muß die für die Steuerung des Transduktors erforderliche Spannung so hoch bemessen werden, wie sie sich ,aus den Transduktözdaten und der Höhe der jeweiligen Belastung des Transduktors ergibt.
  • Liegt andererseits eine solche an zweiter Stelle genannte Schaltungsanordnung in Form eines Transduktors mit einem zwischen den ventilseitigen Drosselklemmen eingeschalteten regelbaren Widerstand vor, so kann eine Steuerung der Drossel zunächst nur durch eine Änderung dieses Widerstandes erfolgen. Zur Erreichung einer vollständigen Aussteuerung muß, wenn das verwendete Kernmaterial in seiner Sättigungsinduktion von seiner Remanenzinduktion abweicht, mittels einer besonderen an einer Steuerspannung liegenden Steuerwicklung noch eine zusätzliche Vormagnetisierüng der Drosseleisenkerne erfolgen. Bei der anderen bekannten Anordnung mit einem Transistor, der mit' seiner Emitter-Kollektor-Strecke zwischen den drosselseitigen Klemmen eines Transduktors eingeschaltet ist, gegebenenfalls in Verbindung mit einer an die gleichen Klemmen und damit an die Ernitter-Kollektor-Stredke des Transistors angelegten Gleichspannungsquelle, kann am Ausgang der Anordnung nur eine Wechselspannung bzw. ein Wechselstrom entnommen werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine neuartige Kombination für einen Magnetverstärker zur Steuerung des Speisestromes eines Gleichstromverbrauchers, welche erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß bei einem Transduktor mit Selbstsättigung in Gleichstrombrückenschaltung, in welcher die beiden Drosselarbeitswicklungen einem Wechselstromanschluß benachbart liegen, eine mittels einer Steuerspannung steuerbare Halbleiteranordnung mit p-n-Übergängen mit ihrer gesteuerten Durchlaßstrecke an von dem ge= nannten Wechselstromanschluß gleich weit entfernten Punkten der Drosselwicklungen angeschlossen ist. Gegebenenfalls kann zuätzlich an die genannten Anschlüsse noch eine Gleichspannung angelegt sein. Als steuerbare Halbleiteranordnung kommen vorzugsweise Halbleiteranordnungen nach Art von Transistoren in Betracht, wobei dann ein solcher Transistor mit seiner Emitter-Kolfektor-Strecke an die entsprechenden Punkte der Drosselwicklungen angeschlossen ist. Der. Anschluß an den Drosselwicklungen kann dabei im Rahmen der Erfindung an den ventilseitigen Anschlußklemmen der Drosselwicklungen stattfinden oder derart, daß zwischen dem gemeinsamen wechselstromseitigen Anschluß und den Ansehlußpunkten der gesteuerten Durchlaßstrecke der Halbleiteranordnung bzw. der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors nur eine bestimmte vorgegebene anteilige Windungszahl der gesamten Windungszahl der einzelnen Drosselwicklungen liegt. Durch Benutzung solcher Anzapfungen der Drosselwicklungen für den Anschluß der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors kann die an der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors maximal auftretende Spannung der zulässigen Spannung des Transistors ungeachtet der maximalen Spannung, welche an der gesamten Drosselwicklung auftritt, angepaßt werden.
  • Eine solche Anordnung liefert also an ihrem Ausgang einen entsprechenden Gleichstrom, für dessen Regelung nur eine sehr kleine Eingangsgleichspannung notwendig ist, da diese Eingangssteuerspannung z. B. über einen Transistor hinweg eine entsprechende Verstärkung erfährt. Liegt eine Anordnung vor, bei der an den ventilseitigen Drosselklemmen keine besondere selbständige Spannungsquelle liegt, so wird auch in diesem Falle der Eingangssteuerwert über den Transistor in einen wesentlich verstärkten Steuerwert umgesetzt, der sich als eine entsprechende Widerstandsänderung der Emitter-Kollektor-Strecke ergibt.
  • Eine solche erfindungsgemäße Anordnung kann auch statt in der `'leise, daß der Transistor an seiner Emitter-Kollektor-Strecke mittels einer Spannung stetig ausgesteuert wird, so daß sich eine entsprechende stetige Veränderung seines Widerstandswertes an seiner Emitter-Kollektor-Strecke ergibt, derart betrieben werden, daß der den ventilseitigen Drosselklemmen des Transduktors parallel geschaltete Transistor nach Art eines Schalttransistors gesteuert wird. Auf diese Weise wird also der in Form der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors vorhandene Widerstand abwechselnd auf den Wert Null und auf einen dem Sperrwert des Transistors entsprechenden Wert gebracht. Wird nun ein solcher Transistor an seiner Emitter-Basis-Strecke taktmäßig gesteuert, so ergibt sich entsprechend dem am Eingang des Transistors bzw. an dessen Emitter-Basis-Strecke benutzten Tastv erhältnis eine entsprechende Aussteuerung des Transduktors und damit ein entsprechender Gleichspannungswert als Mittelwert am Ausgang der Anordnung.
  • Zwei beispielsweise Anordnungen für die Anwendung der Erfindung veranschaulichen die Fig. 1 und 2 der Zeichnung.
  • Die Schaltungsanordnung nach Fig. 1 wird an ihren Klemmen 1 und 2 mit Wechselspannung gespeist. Sie besteht aus zwei Drosseln 3 bzw. 4. Diese liegen in Reihe mit je einemVentil 5 bzw. 6. Die anderen beiden Zweige der Brückenschaltung enthalten die Ventile 7 bzw. B. Die gleichstromseitigen Ausgangsklemmen der Anordnung sind mit 9 und 10 bezeichnet. Zwischen den ventilseitigen Anschlüssen der Drosseln. 3 und 4 ist ein Transistor 11 mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke angeschlossen, dessen Emitter-Basis-Strecke von einer Spannungsquelle 12 gespeist wird. über einen Widerstand 13 werden die Drosseln 3 und 4 von einer weiteren Gleichspannungsquelle 14 mit einem konstanten Vormagnetisierungsstrom gespeist, der so bemessen ist, daß bei an seiner Emitter-Kollektor-Strecke gesperrtem Transistor 11 der Transduktor voll ausgesteuert wird. Dieser von der Spannungsquelle 14 gelieferte Vormagnetisierungsstrom ist nicht erforderlich, wenn das Kernmaterial der Drosseln eine praktisch rechteckförmige Magnetisierungskennlinie besitzt, d. h. wenn die Sättigungsinduktion praktisch mit der Remanenzinduktion übereinstimmt.
  • Die Wirkungsweise dieser Schaltungsanordnung ist die folgende: Bei gesperrtem Transistor 11 werden die Drosseln, wie bereits erwähnt, von der Spannungsquelle 14 über den Widerstand 13 derart vormagnetisiert, daß der volle Aussteuerungszustand des Transduktors erreicht wird, an seinen Klemmen 9 und 10 also die größte Gleichspannung auftritt. Bei an seiner Emitter-Kollektor-Strecke durchlässigem Transistor 11 sind die ventilseitigen Anschlußpunkte der Drosseln über diese Strecke des Transistors miteinander verbunden. Die beiden Drosseln führen dann in jedem Augenblick die gleiche Spannung, so daß diejenige Drossel, die sich in der Arbeitshalbwelle befindet, mit der an ihren Klemmen auftretenden Spannung die andere Drossel rückmagnetisiert. Die Drosseln verhalten sich demnach so wie Drosseln, die von einem reinen Wechselstrom durchflossen werden. Die Spannung an den Ausgangsklemmen 9 und 10 wird demnach bei volldurchlässigem Transistor 11 auf einen Kleinstwert herabgesetzt. Befindet sich der Transistor 11 in einem Aussteuerungszustand zwischen den Zuständen der vollen Durchlässigkeit bzw, der vollen Sperrung an seiner Emitter-Kollektor-Strecke, so ergibt sich auch ein entsprechender Zwischenaussteuerungswert des Transduktors. Diese Aussteuerung läßt sich demnach durch Verändern der Steuerspannung 12 des Transistors stetig zwischen den Grenzwerten einstellen.
  • Wie bereits in der allgemeinen Beschreibung ausgeführt, kann der Transistor 11 auch nach Art eines Schalttransistors betrieben werden. Es liegt in diesem Falle an seiner Emitter-Basis-Strecke bzw. den Klemmen 12 eine Gleichspannung, welche mit einem bestimmten Tastverhältnis angeschlossen ist, d-. h. die für einen gewissen Zeitraum eingeschaltet ist, wonach sich an diesen Zeitraum der Einschaltung eine entsprechende Pause in der Speisung der Emitter-Basis-Strecke anschließt. Der Transistor wird dabei an seiner Emitter-Kollektor-Strecke schnell zwischen den Grenzwerten seines höchsten bzw. niedrigsten Widerstandes geschaltet, so daß er in bekannter Weise für die Führung und Schaltung relativ hoher Stromwerte geeignet ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2 sind, soweit wieder die gleichen Schaltungselemente wie in Fig. 1 vorhanden sind, für diese Teile unmittelbar die gleichen Bezugszeichen beibehalten worden. Die Anordnung unterscheidet sich dadurch von. derjenigen nach Fig.1, daß die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 11 statt an den ventilseitigen Enden der beiden Drosselwicklungen3 und 4 an zwei- Anzapfungen 3 a bzw. 4 a dieser Wicklungen angeschlossen ist, welche hinsichtlich der zwischen ihnen und dem Wechselspannungsanschluß von der Klemme 1 an den einzelnen Drosseln eingeschalteten Windungszahlen gleich weit von diesem Anschluß entfernt bzw. zu diesem symmetrisch liegen. Die Wirkungsweise dieser Schaltung entspricht im Prinzip derjenigen nach Fig. 1. Durch den Ansehluß des Transistors an die symmetrisch zum Wechselstromanschluß liegenden Anzapfungen 3 a und 4 a der Drosseln 3 und 4 ergibt sich der Unterschied, daß die maximal von dem Transistor 11 zu sperrende Spannung entsprechend dem Verhältnis der vormagnetisierenden Windungszahl zur gesamten Windungszahl der einzelnen Drossel kleiner und dafür der über den Transistor in seinem durchlässigen Zustand fließende Strom entsprechend größer ist, denn als Steuerwindungszahl sind sozusagen nur die Windungen zwischen der Anzapfung 3 a und der A.nschlußlclemme 1 bzw. zwischen der Anzapfung 4 a und der Anschlußklemme 1 wirksam.

Claims (4)

  1. PATENTANSYROCHE: 1. Magnetverstärkeranordnung zur Steuerung des Speisestromes eines Gleichstromverbrauchers, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Transduktor mit Selbstsättigung in Gleichstrombrückenschaltung, in welcher die beiden Drosselarbeitswicklungen einem Wechselstromanschluß benachbart liegen, eine mittels einer Steuerspannung steuerbare Halbleiteranordnung mit p-n-Übergängen mit ihrer gesteuerten Durchlaßstrecke an von diesem Wechselstromanschluß gleich weit entfernten Anzapfungen der Drosselwicklungen angeschlossen ist.
  2. 2. Magnetverstärkeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die genannten Anzapfungen der Drosseln eine zusätzliche Gleichspannung angelegt ist.
  3. 3. Magnetverstärkeranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als steuerbare Halbleiteranordnung ein Transistor benutzt ist, der mit seiner Emitter-Kollektor-Strecke an die genannten Anzapfungen der Drosselwicklungen angeschlossen ist.
  4. 4. Magnetverstärkeranordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor, an seiner Eingangssteuerstrecke von einer Spannungsquelle mit einem bestimmten Tastverhältnis gespeist, als Schalttransistor betrieben ist.
DES60516A 1958-11-06 1958-11-06 Magnetverstaerkeranordnung zur Steuerung des Speisestroms eines Gleichstromverbrauchers Pending DE1061373B (de)

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