Schalter für den Publikumsverkehr Es ist bekannt, Schalter für den
Publikumsverkehr, namentlich Zahlschalter, aus Sicherheitsgründen in der Weise zu
gestalten, daß die Bedien- von der Publikumsseite durch eine Panzerglasscheibe getrennt
ist. Unter der Panzerglasscheibe befinden sich zwei von der Bedien- zur Publikumsseite
reichende Durchreichkanäle, von denen der eine Kanal auf der Bedienseite und der
andere Kanal auf der Publikumsseite in Nähe der Panzerglasscheibe etwa in Höhe ihrer
Unterkante mündet und sich auf der der Mündung abgewendeten Seite der Panzerglasscheibe
waagerecht erstreckt. Bei den bekannten Ausführungen dieser Art bestehen die Durchreichkanäle
aus muldenförmigen Vertiefungen in der unter der Panzerglasscheibe befindlichen
Unterlage, vielfach einer Holz- oder Marmorplatte, oder es befinden sich auf der
Unterlage erhöht liegende Formteile, welche die Durchreichkanäle bilden. Solche
Durchreichkanäle verursachen einen verhältnismäßig hohen Kostenaufwand und beeinträchtigen
insbesondere als hochliegende Formteile infolge ihrer Auffälligkeit eine bei Schalteranlagen
angestrebte gefällige Ausführung. Die vertieft liegenden muldenförmigen Durchreichkanäle
bringen es mit sich, daß Münzen oder Münzrollen, Geldscheine oder Formulare leicht
unbeabsichtigt in die Mulde rutschen können.Switches for the public It is known switches for the
Public traffic, namely payment counters, is closed in this way for security reasons
design that the operating side is separated from the audience side by a bulletproof glass pane
is. Under the bulletproof glass there are two from the operator side to the public side
Reaching pass-through channels, one of which is on the operating side and the
other channel on the audience side near the armored glass pane at about the same level as it
Bottom edge opens and is on the side of the bulletproof glass pane facing away from the mouth
extends horizontally. In the known designs of this type, there are pass-through channels
from trough-shaped recesses in the one under the armored glass pane
Underlay, often a wooden or marble plate, or it is on the
Base raised molded parts that form the pass-through channels. Such
Pass-through channels cause a relatively high cost and impairment
especially as high-lying molded parts due to their conspicuousness one in switch systems
Desired compliant execution. The recessed trough-shaped pass-through channels
bring it with them that coins or coin rolls, banknotes or forms easily
can slide unintentionally into the trough.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalter für den Publikumsverkehr
mit Durchreichkanälen zu schaffen, welche einen geringeren Kostenaufwand verursachen
und eine gefällige Ausführung des Schalters ermöglichen. Dies wird gemäß der Erfindung
dadurch erreicht, daß die Durchreichkanäle durch eine etwa S-förmig abgewinkelte
Leiste gebildet sind, die auf einer unterhalb der Panzerglasscheibe und mit Abstand
von dieser sich erstreckenden ebenen Unterlage derart angeordnet ist, daß ihre äußeren
Schenkel in einem verhältnismäßig kleinen Abstand parallel zur Panzerglasscheibe
verlaufen, während ihr mittlerer Schenkel die Panzerglasscheibe kreuzt. Bei solchen
Kanälen sind die Einführungsöffnungen auf beiden Seiten der Panzerglasscheibe durch
die Scheibe selbst und durch die Teile der Leiste begrenzt, welche einen Winkel
miteinander einschließen, wohingegen der Kanalboden durch die Unterlage gebildet
ist. Namentlich beim Einbringen von Münzrollen, bis zu einem gewissen Grade aber
auch beim Einbringen von Formularen in die Einführungsöffnungen erfolgt durch das
Zusammenwirken der Panzerglasscheibe und der damit parallelen Teile der Leiste nahezu
selbsttätig ein Ausrichten der Münzrollen und Formulare in eine für das Durchreichen
zweckdienliche Lage. Die Leiste nimmt nur einen kleinen Teil der Unterlagefläche
in Anspruch, so daß die Unterlage weitgehend als Nutzfläche verfügbar ist, auf der
Formulare und Münzen in übersichtlicher Weise geordnet werden können. Die Leiste
ist ferner im Gesamtbild des Schalters unauffällig, so daß architektonisch ansprechende
Schalterausführungen möglich sind. Dabei ist es zweckdienlich, wenn die Leistenenden
sowie die Panzerglasscheibe seitlich an Wände angrenzen, welche den Schalter an
den Seiten einfassen.The invention is based on the object of a switch for the public
to create with pass-through channels, which cause lower costs
and enable a pleasing design of the switch. This is done according to the invention
achieved in that the pass-through channels angled by an approximately S-shape
Bar are formed on a below the bulletproof glass and with a distance
of this extending flat base is arranged such that its outer
Legs at a relatively small distance parallel to the armored glass pane
run while its middle leg crosses the armored glass pane. In such
Channels are through the insertion openings on both sides of the armored glass pane
the disc itself and bounded by the parts of the bar which form an angle
enclose with each other, whereas the channel bottom is formed by the base
is. Especially when inserting coin rolls, but to a certain extent
also when inserting forms into the insertion openings is carried out through the
The interaction of the bulletproof glass pane and the parts of the bar that are parallel to it almost
automatic alignment of the coin rolls and forms in one for passing through
expedient location. The bar takes up only a small part of the surface area
in claim, so that the base is largely available as usable area on the
Forms and coins can be arranged in a clear manner. The bar
is also inconspicuous in the overall picture of the switch, so that it is architecturally appealing
Switch designs are possible. It is useful if the ledge ends
as well as the armored glass panel laterally adjoin walls that adjoin the switch
border the sides.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen der Zeichnung
dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen Schalter in perspektivischer Ansicht und Abb.
2 den Schalter in der Draufsicht.An embodiment of the invention is shown in the figures of the drawing
shown. Fig. 1 shows a switch in a perspective view and Fig.
2 the switch in plan view.
Die Bedienseite a ist von der Publikumsseite b des Schalters durch
eine aus den Teilen 1, 2 und 3 bestehende Panzerglasscheibe getrennt, deren Teile
einen Spalt 4 für den Sprechverkehr bilden. Unter dem Teil l der Panzerglasscheibe
befindet sich mit geringem Abstand von der Scheibenunterkante eine Unterlage 5,
welche eine etwa S-förmig abgewinkelte Leiste 6 trägt. Die äußeren Schenkel 6' der
Leiste 6 verlaufen in einem verhältnismäßig kleinen Abstand parallel zum Teil 1
der Panzerglasscheibe, während der mittlere Leistenteil 6" den Teil t der Panzerglasscheibe
kreuzt. Die äußeren Enden der Leistenschenkel 6',
ebenso die Teile 1, 2 und
3 der Panzerglasscheibe reichen bis an die Wände 7, welche den Schalter seitlich
begrenzen.The operating side a is separated from the public side b of the switch by a bulletproof glass pane consisting of parts 1, 2 and 3, the parts of which form a gap 4 for voice traffic. Under part 1 of the bulletproof glass pane, at a small distance from the lower edge of the pane, there is a base 5 which carries an approximately S-shaped angled bar 6. The outer leg 6 'of the strip 6 extend at a relatively small distance parallel to the part 1 of the bulletproof glass window, while the central strip part 6 "t the portion of the bulletproof glass window crosses. The outer ends of strips leg 6', as well as the parts 1, 2 and 3 the armored glass pane extend to the walls 7, which laterally limit the switch.
Durch die Leiste 6 sind im Zusammenwirken mit der Unterlage 5 und
den seitlichen Begrenzungswänden 7 des Schalters zwei Durchreichkanäle gebildet,
von denen ein Kanal an der Publikumsseite und der andere Kanal an der Bedienseite
des Schalters mündet. Die Mündungen sind auf jeder Seite der Panzerglasscheibe umgrenzt
von den Leistenschenkeln 6' und
den über den Teil 1 der Panzerglasscheibe
vorstehenden Teilen des mittleren Leistenschenkels 6", ferner vom Teil l der Panzerglasscheibe
und den seitlichen Begrenzungswänden 7 des Schalters.Through the bar 6 are in cooperation with the base 5 and
the side walls 7 of the switch formed two pass-through channels,
of which one channel on the audience side and the other channel on the operating side
of the switch opens. The mouths are bordered on each side of the armored glass pane
of the inguinal legs 6 'and
the over part 1 of the bulletproof glass
protruding parts of the middle bar leg 6 ", also from part 1 of the bulletproof glass pane
and the lateral boundary walls 7 of the switch.
Am Ausführungsbeispiel ist erkenntlich, daß insbesondere Münzrollen,
welche in einer Schräglage den Kanalmündungen genähert werden, durch das Zusammenwirken
des Teiles 1 der Panzerglasscheibe und der Leistenschenkel 6' eine Ausrichtung
in eine das Einführen in die Kanäle und deren Durchwandern ermöglichende Lage erfahren:
Das Ausführungsbeispiel läßt ferner erkennen, daß die Leiste 6 unauffällig ist und
das architektonische Bild des Schalters nur wenig beeinträchtigt. Ferner läßt insbesondere
Abb. 2 erkennen, daß die Unterlage 5 nur zu einem geringen Teil durch die Leiste
6 in Anspruch genommen ist und fast vollständig als Nutzfläche zur Verfügung steht.It can be seen from the exemplary embodiment that coin rolls, in particular, which are approached the channel mouths in an inclined position, are aligned in a position that enables them to be introduced into the channels and pass through them through the interaction of part 1 of the armored glass pane and the strip legs 6 ': The exemplary embodiment allows also recognize that the bar 6 is inconspicuous and the architectural appearance of the switch is only slightly impaired. Furthermore, Fig. 2 in particular shows that the base 5 is only used to a small extent by the strip 6 and is almost entirely available as usable area.