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DE1133531B - Schalter fuer den Publikumsverkehr - Google Patents

Schalter fuer den Publikumsverkehr

Info

Publication number
DE1133531B
DE1133531B DEK32872A DEK0032872A DE1133531B DE 1133531 B DE1133531 B DE 1133531B DE K32872 A DEK32872 A DE K32872A DE K0032872 A DEK0032872 A DE K0032872A DE 1133531 B DE1133531 B DE 1133531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass pane
armored glass
channels
switch
pass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32872A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Eigen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaufmann Metallwerk J C F
Original Assignee
Kaufmann Metallwerk J C F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaufmann Metallwerk J C F filed Critical Kaufmann Metallwerk J C F
Priority to DEK32872A priority Critical patent/DE1133531B/de
Publication of DE1133531B publication Critical patent/DE1133531B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G7/00Safety transaction partitions, e.g. movable pay-plates; Bank drive-up windows
    • E05G7/002Security barriers for bank teller windows

Landscapes

  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Schalter für den Publikumsverkehr Es ist bekannt, Schalter für den Publikumsverkehr, namentlich Zahlschalter, aus Sicherheitsgründen in der Weise zu gestalten, daß die Bedien- von der Publikumsseite durch eine Panzerglasscheibe getrennt ist. Unter der Panzerglasscheibe befinden sich zwei von der Bedien- zur Publikumsseite reichende Durchreichkanäle, von denen der eine Kanal auf der Bedienseite und der andere Kanal auf der Publikumsseite in Nähe der Panzerglasscheibe etwa in Höhe ihrer Unterkante mündet und sich auf der der Mündung abgewendeten Seite der Panzerglasscheibe waagerecht erstreckt. Bei den bekannten Ausführungen dieser Art bestehen die Durchreichkanäle aus muldenförmigen Vertiefungen in der unter der Panzerglasscheibe befindlichen Unterlage, vielfach einer Holz- oder Marmorplatte, oder es befinden sich auf der Unterlage erhöht liegende Formteile, welche die Durchreichkanäle bilden. Solche Durchreichkanäle verursachen einen verhältnismäßig hohen Kostenaufwand und beeinträchtigen insbesondere als hochliegende Formteile infolge ihrer Auffälligkeit eine bei Schalteranlagen angestrebte gefällige Ausführung. Die vertieft liegenden muldenförmigen Durchreichkanäle bringen es mit sich, daß Münzen oder Münzrollen, Geldscheine oder Formulare leicht unbeabsichtigt in die Mulde rutschen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalter für den Publikumsverkehr mit Durchreichkanälen zu schaffen, welche einen geringeren Kostenaufwand verursachen und eine gefällige Ausführung des Schalters ermöglichen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Durchreichkanäle durch eine etwa S-förmig abgewinkelte Leiste gebildet sind, die auf einer unterhalb der Panzerglasscheibe und mit Abstand von dieser sich erstreckenden ebenen Unterlage derart angeordnet ist, daß ihre äußeren Schenkel in einem verhältnismäßig kleinen Abstand parallel zur Panzerglasscheibe verlaufen, während ihr mittlerer Schenkel die Panzerglasscheibe kreuzt. Bei solchen Kanälen sind die Einführungsöffnungen auf beiden Seiten der Panzerglasscheibe durch die Scheibe selbst und durch die Teile der Leiste begrenzt, welche einen Winkel miteinander einschließen, wohingegen der Kanalboden durch die Unterlage gebildet ist. Namentlich beim Einbringen von Münzrollen, bis zu einem gewissen Grade aber auch beim Einbringen von Formularen in die Einführungsöffnungen erfolgt durch das Zusammenwirken der Panzerglasscheibe und der damit parallelen Teile der Leiste nahezu selbsttätig ein Ausrichten der Münzrollen und Formulare in eine für das Durchreichen zweckdienliche Lage. Die Leiste nimmt nur einen kleinen Teil der Unterlagefläche in Anspruch, so daß die Unterlage weitgehend als Nutzfläche verfügbar ist, auf der Formulare und Münzen in übersichtlicher Weise geordnet werden können. Die Leiste ist ferner im Gesamtbild des Schalters unauffällig, so daß architektonisch ansprechende Schalterausführungen möglich sind. Dabei ist es zweckdienlich, wenn die Leistenenden sowie die Panzerglasscheibe seitlich an Wände angrenzen, welche den Schalter an den Seiten einfassen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen Schalter in perspektivischer Ansicht und Abb. 2 den Schalter in der Draufsicht.
  • Die Bedienseite a ist von der Publikumsseite b des Schalters durch eine aus den Teilen 1, 2 und 3 bestehende Panzerglasscheibe getrennt, deren Teile einen Spalt 4 für den Sprechverkehr bilden. Unter dem Teil l der Panzerglasscheibe befindet sich mit geringem Abstand von der Scheibenunterkante eine Unterlage 5, welche eine etwa S-förmig abgewinkelte Leiste 6 trägt. Die äußeren Schenkel 6' der Leiste 6 verlaufen in einem verhältnismäßig kleinen Abstand parallel zum Teil 1 der Panzerglasscheibe, während der mittlere Leistenteil 6" den Teil t der Panzerglasscheibe kreuzt. Die äußeren Enden der Leistenschenkel 6', ebenso die Teile 1, 2 und 3 der Panzerglasscheibe reichen bis an die Wände 7, welche den Schalter seitlich begrenzen.
  • Durch die Leiste 6 sind im Zusammenwirken mit der Unterlage 5 und den seitlichen Begrenzungswänden 7 des Schalters zwei Durchreichkanäle gebildet, von denen ein Kanal an der Publikumsseite und der andere Kanal an der Bedienseite des Schalters mündet. Die Mündungen sind auf jeder Seite der Panzerglasscheibe umgrenzt von den Leistenschenkeln 6' und den über den Teil 1 der Panzerglasscheibe vorstehenden Teilen des mittleren Leistenschenkels 6", ferner vom Teil l der Panzerglasscheibe und den seitlichen Begrenzungswänden 7 des Schalters.
  • Am Ausführungsbeispiel ist erkenntlich, daß insbesondere Münzrollen, welche in einer Schräglage den Kanalmündungen genähert werden, durch das Zusammenwirken des Teiles 1 der Panzerglasscheibe und der Leistenschenkel 6' eine Ausrichtung in eine das Einführen in die Kanäle und deren Durchwandern ermöglichende Lage erfahren: Das Ausführungsbeispiel läßt ferner erkennen, daß die Leiste 6 unauffällig ist und das architektonische Bild des Schalters nur wenig beeinträchtigt. Ferner läßt insbesondere Abb. 2 erkennen, daß die Unterlage 5 nur zu einem geringen Teil durch die Leiste 6 in Anspruch genommen ist und fast vollständig als Nutzfläche zur Verfügung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalter für den Publikumsverkehr mit einer die Bedien- von der Publikumsseite trennenden Panzerglasscheibe und zwei darunter nebeneinander angeordneten, von der Bedien- zur Publikumsseite reichenden Durchreichkanälen, von denen der eine Kanal auf der Bedienseite und der andere Kanal auf der Publikumsseite in Nähe der Panzerglasscheibe und etwa in Höhe ihrer Unterkante mündet und sich auf der der Mündung abgewendeten Seite der Panzerglasscheibe waagerecht erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchreichkanäle durch eine etwa S-förmig abgewinkelte Leiste (6) gebildet sind, die auf einer unterhalb der Panzerglasscheibe (1, 2, 3) und mit Abstand von dieser sich erstreckenden ebenen Unterlage (5) derart angeordnet ist, daß ihre äußeren Schenkel in einem verhältnismäßig kleinen Abstand parallel zur Panzerglasscheibe (1, 2, 3) verlaufen, während ihr mittlerer Schenkel die Panzerglasscheibe (1, 2, 3) kreuzt. In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 58132; USA.-Patentschriften Nr. 1314 513, 1460 584, 1583 837, 1609 360, 1890 587, 2105 204.
DEK32872A 1957-09-05 1957-09-05 Schalter fuer den Publikumsverkehr Pending DE1133531B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK32872A DE1133531B (de) 1957-09-05 1957-09-05 Schalter fuer den Publikumsverkehr

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1133531B true DE1133531B (de) 1962-07-19

Family

ID=7219568

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK32872A Pending DE1133531B (de) 1957-09-05 1957-09-05 Schalter fuer den Publikumsverkehr

Country Status (1)

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DE (1) DE1133531B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299233B (de) * 1966-07-20 1969-07-10 Kaufmann Metallwerk J C F Durchreiche fuer beschusssichere Kassenschalter

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT58132B (de) * 1910-03-01 1913-03-10 Viggo Marius Madsen Schalter zum Verkauf von Fahrkarten und dgl.
US1314513A (en) * 1919-09-02 Leonard donahue
US1460584A (en) * 1920-02-09 1923-07-03 Charles A Honsinger Bank safety device
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