DE1130721B - Metallkapsel zum Verschliessen von Gefaessen, insbesondere Flaschen, sowie Verfahrenund Vorrichtung zur Herstellung dieser Kapsel - Google Patents
Metallkapsel zum Verschliessen von Gefaessen, insbesondere Flaschen, sowie Verfahrenund Vorrichtung zur Herstellung dieser KapselInfo
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
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- B65D41/10—Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
V 19825ΙΠ/64 a
ANMELDETAG: 15. DEZEMBER 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 30. MAI 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 30. MAI 1962
Die Erfindung betrifft eine Metallkapsel zum Verschließen von Gefäßen, insbesondere Flaschen. Diese
Verschlußkapsel weist an ihrem unteren Mantelrand einen um den ganzen Kapselumfang nach außen vorspringenden
und nach innen um wesentlich mehr als 360° eingerollten Vorfalz auf, der nach dem Aufsetzen
der Kapsel auf die zu verschließende Gefäßmündung — beispielsweise mittels einer kegelförmigen
Andrückglocke — über den gesamten Kapselumfang gleichzeitig radial nach innen getrieben und
gegen die Gefäßwandung — vorzugsweise unter einen vorspringenden Mündungswulst od. dgl. — gepreßt
wird.
Nach der Hauptpatentanmeldüng P 22205 III/67 a
ist die obere, vom Kapselmantel stufenförmig vorspringende Fläche des Vorfalzes mindestens in ihrem
äußeren Teil annähernd eben und bildet mit dem daran anschließenden Teil der seitlichen Fläche des
Vorfalzes einen Winkel von ungefähr 90°. Der am unteren Kapselrand vorgesehene Vorfalz erhält dadurch
eine unregelmäßige, teilweise kantige Form und weist an seiner äußeren Seite eine mit der kegelförmigen
Andrückglocke zusammenwirkende Kante auf. Der so ausgebildete Vorfalz wird bei der Befestigung
der Kapsel an der Gefäßmündung durch die Andrückglocke nicht aufgerollt, sondern lediglich in angestrebter
Weise um die Abwinkelungskante zwischen Kapselmantel und Vorfalz nach innen gegen die
Gefäßmündung gekippt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die nach der Hauptpatentanmeldung ausgebildete Verschlußkapsel
so zu verbessern, daß bei der Befestigung der Kapsel an der Gefäßmündung das Aufrollen
des Vorfalzes mit größerer Sicherheit vermieden und der Vorfalz sogar zum Teil weiter eingerollt wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die von der oberen, stufenförmig vorspringenden
Fläche und von der daran anschließenden, seitlichen bzw. unteren Fläche des Vorfalzes gebildete und bei
der Befestigung der Verschlußkapsel am Gefäß mit der Andrückglocke zusammenwirkende Kante tiefer
liegt als der Scheitel des eingerollten Vorfalzteiles.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Herstellen des Vorfalzes an den
vorstehend beschriebenen, verbesserten Verschlußkapseln. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin,
daß zuerst eine Metallkapsel mit regelmäßig spiralförmig eingerollten und stufenförmig von dem Kapselmantel
vorspringenden Einrollfalz hergestellt und dann der äußere Teil dieses Einrollfalzes teilweise zusammengedrückt,
d. h. parallel zur Achse der Kapsel gezwickt wird.
Metallkapsel zum Verschließen von Gefäßen,
insbesondere Flaschen,
sowie Verfahren und Vorrichtung
zur Herstellung dieser Kapsel
Zusatz zur Patentanmeldung P 22205III/64 a
(Auslegeschrift 1121 493)
Anmelder:
V. I.-Vetri Industriali di Vignati Carlo & C.
Soc. in Acc. Semplice, Mailand (Italien)
Vertreter: Dr. O. Loesenbeck, Patentanwalt, Bielefeld, Herforder Str. 17
Beanspruchte Priorität: Italien vom 17. Dezember 1959 (Nr. 20 885)
25
Dr.-Chem. Armando Podesta und Carlo Vignati,
Mailand (Italien), sind als Erfinder genannt worden
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigt
Fig. 1 die Hälfte einer Metallkapsel im Schnitt vor der Bildung des Einrollfalzes,
Fig. 2 und 3 zwei Arbeitsschritte bei der Verformung der Metallkapsel nach Fig. 1,
Fig. 4 die Hälfte einer aus der Kapsel nach Fig. 1 durch die Verformung nach Fig. 2 und 3 gebildeten
Verschlußkapsel und
Fig. 5 und 6 zwei Arbeitsschritte bei der Befestigung der Kapsel nach Fig. 4 an dem zu verschließenden
Gefäß.
Für die Herstellung der in Fig. 4 dargestellten Verschlußkapsel 101 geht man von einer Metallkapsel
10 nach Fig. 1 aus, die einen oberen, engeren
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Kapselmantelteil 102 und einen unteren, im Durchmesser größer gehaltenen Kapselmantelteil 202 aufweist.
Beide Kapselmantelteile 102 und 202 können zylindrisch oder etwas kegelförmig sein und sind
untereinander durch einen stufenförmigen Absatz 11
verbunden.
Der untere Rand dieser Metallkapsel 10 wird mit einem um mindestens 360° nach innen eingerollten
Vorfalz 12 versehen. Dazu wird die in Fig. 5 und 6 dargestellte Vorrichtung benutzt. Diese besteht aus
einem feststehenden zylindrischen Bördelring 13, der einen inneren, auf seiner oberen Seite ausgekehlten
Absatz 113 aufweist. In diesem Hohlkehlenbördelring 13, 113 ist ein zylindrischer Unterstempel 14 angeordnet,
der passend durch die vom Hohlkehlenabsatz 113 begrenzte Bohrung durchgeführt und federnd
nachgiebig gelagert ist. Die Metallkapsel 10 wird mit dem oberen, engeren Teil 102 ihres seitlichen Mantels
auf den Unterstempel 14 gesteckt und darauf durch einen Oberstempel 15 festgehalten. Der untere,
wertere Kapselmantelteil 202 liegt dabei seitlich gegen den zylindrischen Teil des Bördelringes 13 an, während
sich der untere Rand der Metallkapsel 10 gegen
den Hohlkehlenabsatz 113 abstützt.
In dem oberen zylindrischen Teil des Bördelringes 13 greift ein Ringstempel 16 ein, der den Oberstempel
15 und den oberen Kapselmantelteil 102 umschließt. Die untere Kopffläche dieses Ringstempels 16 ist
schmaler als der stufenförmige Absatz 11 der Metallkapsel 10 und wirkt auf den äußeren Teil dieses Absatzes
11 ein.
Durch Herunterdrücken des Ringstempels 16 und gleichzeitiges federndes Absenken der Ober- und
Unterstempel 15, 14 wird zuerst der untere Kapselmantelteil 202 in axialer Richtung gegen den Hohlkehlenabsatz
113 gepreßt (s. Fig. 2). Dadurch wird der untere Rand der Metallkapsel 10 nach innen um
mehr als 360° eingerollt und bildet einen zunächst
regelmäßigen spiralförmigen Einrollfalz 12. Der Ringstempel 16 wird dann weiter gegen den Hohlkehlenabsatz
113 heruntergedrückt, so daß er nunmehr den gebildeten gleichförmigen Einrollfalz 12 an seiner
äußeren Seite gegen den Hohlkehlenabsatz 113 etwas zusammendrückt und gleichzeitig den waagerechten
Absatz 11 der Metallkapsel 10 zu einem kegelförmigen Kapselmantelteil 111 verzieht (s. Fig. 3).
Die erhaltene Verschlußkapsel 101 (Fig. 4) weist also einen seitlichen Mantel auf, der aus einem oberen
zylindrischen oder etwas kegelförmigen Teil 102 und einem anschließenden, stärker kegelförmigen Teil 111
besteht. Der an dem unteren Kapselrand gebildete Vorfalz 112 ist an seiner äußeren Seite ungefähr bis
zur halben Höhe des ursprünglichen, spiralförmigen Einrollfalzes 12 eingedrückt, d. h. gezwickt. Die
obere, stufenförmig vorspringende Fläche 104 dieses Vorfalzes 112 ist ungefähr eben und waagerecht und
geht unter Bildung einer Kante 112' in die anschließende
seitliche bzw. untere Fläche des Vorfalzes 112 über, wobei zwischen dieser oberen Fläche 104 und
der daran anschließenden Fläche des Vorfalzes ein Winkel von weniger als 90° eingeschlossen wird. Die
obere, stufenförmig vorspringende Fläche 104 des Vorfalzes 112 liegt seitlich neben dem übriggebliebenen,
eingebogenen Teil 12' des Einrollfalzes 12, wobei dieser Teil 12' in waagerechter Richtung etwas zusammengedrückt
ist und mit seinem senkrecht gerichteten Ende 12" gegen den entsprechenden äußeren
Teil des Kapselmantels anliegt.
Die Verschlußkapsel 101 nach Fig. 4 kann mit oder ohne Dichtung benutzt werden. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 und 9 ist die Kapsel 101 mit einer
seitlichen Dichtung 17 versehen, die vorzugsweise auf der Innenseite des unteren, kegelförmigen Kapselmantelteiles
111 angebracht ist und sich auf dem eingerollten inneren Teil 12' des Vorfalzes 112 abstützt.
Die Befestigung der Kapsel 101 an dem zu verschließenden Gefäß 6 erfolgt mit Hilfe einer Andrückglocke
9 und eines Druckstempels 8 (s. Fig. 8 und 9). Dabei sind vorzugsweise die Abmessungen so gewählt,
daß der Innendurchmesser des unteren Vorfalzes 112 größer ist als der Außendurchmesser des Mündungswulstes 5, während der Innendurchmesser des oberen
Kapselanteiles 102 und/oder des seitlichen Dichtungsbelages 17 kleiner ist als der Außendurchmesser des
Mündungswulstes 5. Die Kapsel 101 wird zunächst durch den Druckstempel 8 auf die Gefäßmündung
gedrückt bzw. gezogen. Die mit ihrem inneren, kegelförmigen Teil 105 auf die äußere Kante 3' des zusammengedrückten
Vorfalzes 112 einwirkende Andrückglocke 9 kippt dann diesen Vorfalz 112 radial
nach innen, wobei der Vorfalz 112 zum Teil weiter eingerollt wird. Gleichzeitig wird auch die Dichtung
seitlich gegen die Mündungswandung angepreßt und der Kapselmantel angeflacht (s. Fig. 6).
Claims (4)
1. Metallkapsel zum Verschließen von Gefäßen, insbesondere Flaschen, wobei diese Kapsel an
ihrem unteren Mantelrand einen um den ganzen Kapselumfang vorgesehenen, nach außen vorspringenden
und nach innen um mindestens 360° eingerollten Vorfalz aufweist, der nach dem Aufsetzen
der Kapsel auf die zu verschließende Gefäßmündung mittels einer kegelförmigen Andrückglocke
od. dgl. über den gesamten Kapselumfang gleichzeitig radial nach innen getrieben und gegen
die Gefäßwandüng, vorzugsweise unter einen vorspringenden Mündungswulst od. dgl., gepreßt
wird, wobei die obere, vom Kapselmantel stufenförmig vorspringende Fläche des Vorfalzes mindestens
in ihrem äußeren Teil annähernd eben ist und mit der daran anschließenden seitlichen oder
unteren Fläche des Vorfalzes einen Winkel von höchstens etwa 90° und infolgedessen eine mit
der Andrückglocke zusammenwirkende Kante bildet, nach Patentanmeldung P 22205 III/64 a,
dadurch gekennzeichnet, daß die von der oberen, stufenförmig vorspringenden Fläche (104) und von
der daran anschließenden, seitlichen bzw. unteren Fläche des Vorfalzes (112) gebildete Kante (112')
tiefer liegt als der Seheitel des übrigen, dahinterliegenden eingerollten Teiles (12') des Vorfalzes.
2. Metallkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, vom Kapselmantel
(111) stufenförmig nach außen vorspringende Teil (104) des Vorfalzes (112) in radialer Richtung
gegen das senkrecht nach unten gerichtete Ende (12") des dahinterliegenden, eingerollten Vorfalzteiles
(12') anliegt.
3. Verfahren zum Herstellen des Vorfalzes an Metallkapseln nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zuerst eine Metallkapsel mit regelmäßig spiralförmig nach innen eingerolltem
und stufenförmig von dem Kapselmantel
vorspringendem Einrollfalz hergestellt und dann der äußere Teil dieses Einrollfalzes auf einen Teil
seiner Höhe zusammengedrückt wird.
4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen
Bördelring (13) mit innerem Hohlkehlenabsatz
(113) und damit zusammenwirkendem Ringstempel (16), der durch axiales Andrücken des Kapselmantels
gegen den Hohlkehlenabsatz zuerst den unteren Kapselmantelrand spiralförmig nach innen
einrollt und dann teilweise an der äußeren Seite zusammendrückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP22205A DE1121493B (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Metallkapsel zum Verschliessen von Gefaessen, insbesondere Flaschen |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEV19825A Granted DE1130721B (de) | 1959-02-11 | 1960-12-15 | Metallkapsel zum Verschliessen von Gefaessen, insbesondere Flaschen, sowie Verfahrenund Vorrichtung zur Herstellung dieser Kapsel |
Family Applications Before (1)
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| DEP22205A Pending DE1121493B (de) | 1959-02-11 | 1959-02-11 | Metallkapsel zum Verschliessen von Gefaessen, insbesondere Flaschen |
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| FR1136821A (fr) * | 1954-09-07 | 1957-05-20 | Vetri Ind | Capsule de fermeture et son mode de fixation |
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1959
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1960
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Also Published As
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| DE1121493B (de) | 1962-01-04 |
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