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DE2655019C2 - Aufreißdeckel aus Blech, insb. Vollaufreißdeckel, und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Aufreißdeckel aus Blech, insb. Vollaufreißdeckel, und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE2655019C2
DE2655019C2 DE2655019A DE2655019A DE2655019C2 DE 2655019 C2 DE2655019 C2 DE 2655019C2 DE 2655019 A DE2655019 A DE 2655019A DE 2655019 A DE2655019 A DE 2655019A DE 2655019 C2 DE2655019 C2 DE 2655019C2
Authority
DE
Germany
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tear
sheet metal
fold
section
lid
Prior art date
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Expired
Application number
DE2655019A
Other languages
English (en)
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DE2655019A1 (de
Inventor
Donald F. Oak Forest Ill. Kulikowski
Obert M. Westmont Ill. Ostrem
Sam C. Norridge Ill. Pulciani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Group Inc
Original Assignee
Continental Group Inc
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Publication date
Application filed by Continental Group Inc filed Critical Continental Group Inc
Publication of DE2655019A1 publication Critical patent/DE2655019A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2655019C2 publication Critical patent/DE2655019C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
    • B21D51/383Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures scoring lines, tear strips or pulling tabs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D17/00Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions
    • B65D17/28Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions at lines or points of weakness
    • B65D17/401Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions at lines or points of weakness characterised by having the line of weakness provided in an end wall
    • B65D17/4011Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions at lines or points of weakness characterised by having the line of weakness provided in an end wall for opening completely by means of a tearing tab

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers Opened By Tearing Frangible Portions (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Aufreißdeckel aus Blech, insb. Vollaufreißdeckel mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 2.
Bei Aufreißdeckeln bereiten die beim Aufreißen des durch Kerblinien begrenzten Aufreißbereiche an dem am Behälter verbleibenden Deckelteil und an dem ent- bo fernbaren Aufreißteil entstehenden Aufreißkanten erhebliche Probleme. Zum Einen besteht insb. bei einem Vollaufreißdeckel, der nach Möglichkeit den ganzen Behälterquerschnitt freigeben soll, um so ein leichtes Entleeren des oft auch relativ festen Inhaltes zu erleichtern, t» die Gefahr, daß die am Behälter verbleibende Reißkante die Entnahme des Inhaltes aufgrund ihrer Rauhigkeit wesentlich erschwert. Zum Anderen besteht vor allen Dingen die Gefahr einer Verletzung an den Reißkanten, die relativ scharfkantig und rauh sind.
Es sind schon zahlreiche Vorschläge gemacht worden, um die von den Reißkanten ausgehenden Probleme und Nachteile zu überwinden. Zu diesen Maßnahmen gehört auch bereits die Ausbildung einer geschlossenen S-förmigen Falte im Deckelblech, wobei die Falte in bezug auf die Kerblinie oder Schwächungslinie so angeordnet und in ihrem Verlauf so ausgebildet ist, daß die eine Biegekante der Blechfalte nach dem Aufreißen des Aufreißteils die an dem die Blechfalte aufweisenden Teil verbleibende Reißkante in radialer Richtung geringfügig überdeckt und so als Berührungsschutz wirksam ist. So ist es bekannt, eine solche Blechfalte beispielsweise ar. dem ringförmigen Deckelspiegelteil auszubilden, der nacii Öffnen des Deckels an dem Behälter verbleibt (vgL US-PS 33 03 958). Dabei kann die Biegekante von außen gesehen über der am Behälter verbleibenden Reißkante oder unter dieser angeordnet sein.
Eine Blechfalte dieser Art bei einem Vollaufreißdekkel zeigt auch die US-PS 36 96 961. Diese zeigt auch das Verfahren zur Herstellung der Biechfaite. Hierzu wird zunächst die Blechronde in einen Vorformling ausgeformt, der außen den für die dichte Verbindung des Deckels mit dem Behälter dienenden Faltrand aufweist, auf dem sich nach innen zu die übliche Kernwand anschließt, deren unteres Ende mit dem zentralen Deckelspiegelabschnitt über einen profilierten und zur Kernwand annähernd parallelen Zwischenabschnitt verbunden ist. Dieser Vorformling wird dann in einem zweiten Schritt so angestaucht.daß er einen offenen S-förmigen Querschnitt erhält.
Danach wird in dem zentralen Deckelspiegelabschnitt angrenzend an den oberen Schenkel des S-förmigen Zwischenabschnittes die Kerblinie eingeprägt. Nach diesem Schritt wird der S-förmige offene Zwischenabschnitt zwischen Schenkeln in axialer Richtung zu einer Blechfalte geschlossen.
Durch eine solche Maßnahme wird in den bekannten Fällen zwar ein wirksamer Berührungsschutz für die nach dem öffnen an dem Behälter verbleibende Reißkante geschaffen. Um auch einen Berührungsschutz für die an dem Aufreißteil verbleibende Reißkante zu schaffen, sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich.
Eine Maßnahme besteht darin, daß man die Blechfalte statt an dem am Behälter verbleibenden ringförmigen Blechteil an dem zentralen Deckelspiegelbereich vorsieht, um so einen Berührungsschutz für die am Aufreißteil verbleibende Reißkante zu erhalten, während der Berührungsschutz für die am Behälter verbleibende Reißkante durch eine entsprechende radiale faltenartige Einziehung des Behälterrumpfes geschaffen wird (vgl. DE-OS 23 12 432 oder DE-OS 23 08 986).
In all diesen Fällen sind dann, wenn ein Berührungsschutz für beide entstehenden Reißkanten geschaffen werden soll, zusätzlich zu der Blechfalte im Deckel weitere Maßnahmen erforderlich, was den Materialaufwand und den Zeitaufwand bei der Herstellung und die Herstellungskosten wesentlich erhöht.
Ausgehend von einem Aufreißdeckel, der in Übereinstimmung mit der US-PS 33 03 958 die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs I aufweist bzw. von einem Herstellungsverfahren für einen solchen Deckel, das in Übereinstimmung mit der US-PS 36 96 961 die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 2 aufweist, ist es Aufgabe der Erfindung, den Aufreißdeckel so weiterzu-. bilden, daß bei gleichem Material und Herstcllungsaufwand ein Berührungsschutz für beide Reißkanten ^e-
währleistet wird und bei der Herstellung eines Aufreißdeckels mit Berührungsschutz für beide Reißkanten der Materialaufwand und der Herstellungsaufwand und die Herstellungskosten wesentlich verringert werden können.
Diese Aufgabe wird durch Ausbildung des Aufreißdeckels mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. durch die Ausbildung des Hersteilungsverfahrens gemäß den Merkmalen des Anspruchs 2 gelöst.
Aufgrund dieser Lösung wird ein Berührungsschutz gleichzeitig für die am Behälter verbleibende und für die am Aufreißteil verbleibende Reißkante mit nur einer einzigen Blechfalte im Deckel erreicht Auf einen zusätzlichen Berührungsschutz für eine der beiden Reißkanten kann somit verzichtet werden. Es bedarf auch keiner besonderen Bearbeitungsschritte etwa am Behälterrumpf, um so für die zweite Reißkante den Berührungsschutz auszubilden. Da nur die Schritte zur Ausbildung der Blechfalte erforderlich sind, ergibt sich auch eine wesentlich einfachere Herstellung und eine Verbilligung des Aufreißdeckels, da zusätzliche Herstellungsschritte und Materialien für den weiteren Berührungsschutz entbehrlich sind.
Aufgrund der neuen Ausbildung wird auch gegenüber dem durch eine Blechfalte gebildeten bekannten Berührungsschutz der Vorteil erzielt, daß die Reißkante jeweils in einem wesentlich größeren radialen Abstand von der zugehörigen Biegekante der Blechfalte zu liegen kommt, als dies bei den bisherigen Blechfalten möglich war.
Hier bietet vor allem das neue Herstellungsverfahren den besonderen Vorteil, mit nur einer Blechfalte Berührungsschutz für beide Reißkanten gewährleisten zu können. Dabei ist das neue Verfahren so ausgebildet, daß der während der Herstellung der Blechfalte einer Umformung unterliegende, die Kerblinie aufweisende Bereich des Zwischenabschnittes keiner übermäßigen Zugbeanspruchung unterliegt, sondern eher unter ständigem Stauchdruck gehalten wird.
Die Blechfalte kann sehr nahe an die Kernwand herangelegt werden, wobei die Blechfalte die Kerblinie zusätzlich gegen Einwirkung äußerer Kräfte schützt, die zu einem vorzeitigen Einbrechen der Kerblinien führen könnten.
Das Einbrechen der Kerblinie zum Öffnen des Dekkels ist auch bei der neuen Deckelausbildung ohne weiteres möglich, z. B. mit einer Grifflasche die ähnlich ausgebildet ist. wie die Grifflasche gemäß den F i g. 9 und 10 der oben genannten US-PS 36 96 961.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf den Aufreißdeckel mit den Merkmalen gemäß der Erfindung;
F i g. 2 bis 4 jeweils im Ausschnitt und im senkrechten Schnitt verschiedene Schritte und die zugehörigen Werkzeuge, die bei der Herstellung des neuen Deckels nach F i g. 1 vorgesehen sind;
F i g. 5 im Ausschnitt und im größeren Maßstäbe den Randbereich des Deckels nach F i g. 1 im geschlossenen Zustand;
Fig. 6 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 5 die Lage der Teile bei Beginn des Einbrechens beim Öffnen des Deckels und
Fig. 7 und 8 jeweils im Ausschnitt und im senkrechten Schnitt den Behälter und den Aufreißteil mit zugehöriger Aufreißkante nach öffnen des Behälters.
Der in Fig. I gezeigte Deckel 1 besteht aus Blech.
Wie die Herstellungsstufen nach Fig.2 bis 4 zeigen, weist der Deckel einen äußeren, zum abdichtenden Verbinden mi: dem Rumpf dienenden Randflansch 5 nrt Deckelhaken 6 auf, an den innen eine Kernwand 4 angrenzt, welche den Deckelspiegei 3 umgibt Im geringen Abstand von der Kernwand 4 verläuft im Deckelspiegel eine geschlossene S-förmige Blechfalte 7 mit zueinander parallelen oberem Schenkel 7a, mittlerem Schenkel Tb und unterem Schenkel 7c, die alle zueinander und zum Deckelspiegel 3 parallel verlaufen und miteinander jeweils über Biegekanten 7 c/bzw. 7e verbunden sind.
In dem mittleren Schenkel Tb ist eine Kerblinie 8 eingeprägt, weiche parallel zur Kernwand 4 verläuft und in sich geschlossen ist. Die Kerblinie, die in dem Blech eine Schwächungslinie bildet weist von beiden Biegekanten Td und 7e jeweils einen Abstand auf, wobei diese Abstände über den Umfang des Deckels im wesentlichen gleich bleiben. Die Kerblinie 8 bildet im Dekkelspiegel 3 .^inen Aufreißbereich 9, an dem eine hebelförmige Grifflasche 2 mittels Niet 11 a, 11 b befestigt ist.
Die Grifflasche 2 ist in ihrer Läng; ■ ohtung als starrer Hebel ausgebildet und weist an ihrem "adial äußeren Ende eine Aufbrechnase 2a und am entgegengesetzten Ende einen ringförmigen Griffabschnitt 2c auf. Die Öffnung 12 für den Befestigungsniet ist in einem von dem Körper :1.er Grifflasche 2 durch eine Stanzlinie 13 getrennten Befestigungslappen vorgesehen, der mit dem Körper der Grifflasche über eine Biegezone nahe der Aufbrechnase 2a verbunden ist Der Grifflaschenkörper ist mit 2b bezeichnet.
Wie aus F i g. 5 hervorgeht, weist die Aufbrechnase der Grifflasche einen über die Befestigungsebene der Grifflasche am Aufreißteil nach unten vorspringenden Abschnitt 14 auf, dessen untere Kante 15 in den Spalt zwischen Kernwand 4 und Biegelinie 7a der Blechfalte 7 eingreift, um beim Anheben des Griffendes 2c ein Widerlager auf dem Deckelspiegel nahe dem unteren Ende der Kernwand zu bilden, um das die Grifflasche gemäß F i g. 6 nach oben geschwenkt werden kann, um io die Kerblinie 8 zum Einbrechen zu bringen. Nach Einbrechen der Kerblinie kann der Aufreißbereich 9 in üblicher Weise durch Zugwirkung an dem Griffende 2c der Grifflasche aufgerissen und vom Behälter getrennt werden.
Nach dem Öffnungsvorgang bildet die Biegekante Td einen wirksamen Berührungsschutz für die unter dem oberen Schenkel 7a verbleibende Reißkante, während die Biegekante Te einen wirksamen Berührungsschutz gegenüber der radial nach außen versetzten und unmittelbar über dem unteren Schenkel Tc liegenden Reißkante bildet.
Bei der Herstellung des Aufreißdeckels wird in üblicher Weise von einer Blechronde ausgegangen und aus di""se: .;ni Vorformling hergestellt, dessen Querschnittsgestalt aus Fig. 2 hervorgeht. Man erkennt, daß der Vorformling zwischen dem unteren Ende der Kernwand 4 und dem zentralen Deckelspiegelabschnitt 3a einen Zwischenabschnitt 3c aufweist. Der Zwischenabschnitt ist profiliert und weist einen unteren, an die Kernwand 4 anschließenden, zum zentralen Spiegelabschnitt 3a etwa parallelen Schenkel 36 und einen dazu parallelen und in axialer Richtung zwischen dem zentralen Spiügelabschnitt 3,7 und dem unteren Abschnitt 3b liegenden Abschnitt 3d auf. Beiderseits des Abschnittes 3d schließen
bi sich etwa zur Decke'achse parallele Abschnitte 3e und 3f an. Nach Herstellung des Vorformlinges wird in dem Abschnitt 3dd\e Kerblinie 8 eingeprägt.
Der Vorformling wird dann gemäß F i g. 2 in einen
eine profilierte Innenausnehmung aufweisenden unteren Stempel 21 eingelegt, der den zentralen Abschnitt 3a. die Kernwand 4 und den anschließenden Abschnitt 36 von unten abstützt. Mit einem absenkbaren Ringstempel 22 werden nun die Abschnitte 3e 3c/und 3/\so > umgeformt, daß sie eine zur Achse des Deckels parallele Lage einnehmen, wobei der die Kerblinie 8 enthaltende Abschnitt 3d und der außen daran anschließende Abschnitt 3/ während der Umformung durch Verkleine-.Li c ihres Durchmessers gestaucht werden. Durch diese ι ο gleichzeitige Stauchung und Umformung wird sichergestellt, daß eine die Kerblinie 8 zum vorzeitigen Einbrechen bringende Zugbeanspruchung des Blechmaterials im Umformungsbereich ausgeschlossen ist.
Aus dem Zwischenzustand nach F i g. 3 wird mit Hilfe der Stempelanordnung nach Fig.4 der Zwischenabschnitt zu der Blechfalte 7 geschlossen. Bei der Vorrichtung nach Fig.4 besteht der Unterstempel aus einem äußeren gestellfesten Stempelring 416 und einem sich bei 45 nach oben kegelstumpfförmig verjüngenden, axial nachgiebigen zentralen Stempel 41a. Diese beiden Unterstempel stützen während des Schließens der Falte den an die Kernwand 4 schließenden unteren Schenkel und den zentralen Spiegelabschnitt ab. Die obere Stempelanordnung weist einen mit engem Sitz in die Kernwand eingreifenden Ringstempei 426 auf, deren radiale Innenfläche 44 als Widerlager für die äußere Biegekante Td während des Schließens der Falte wirksam wird. Die Bedeutung dieser Maßnahme während der Umformung wird weiter unten erläutert. In den Ringstempel 426 greift ein zentraler Stempel 42a ein, der sich satt auf die Oberseite des zentralen Spiegelabschnittes aufsetzt und dem Ringspalt zwischen dem zentralen Spiegelabschnitt 3a und dem Ringstempel 426 überbrückt. Durch axialen Druck des Stempels 42a wird der Zwischenabschnitt zu der Falte 7 axial geschlossen, wie dies strichpunktiert in F i g. 4 in Schritten angedeutet ist.
Man erkennt aus F i g. 4, daß der größte Durchmesser des zentralen Unterstempels 41a kleiner ist als der Durchmesser des die Kerblinie 8 enthaltenden Abschnittes 3c nach F i g. 3. Der äußere Ringstempel 426 ist bezüglich des Durchmessers seiner inneren Führungsfläche 44 im Verhältnis zur Lage und zur Abmessung des Abschnittes 3cdes Deckels so ausgebildet, daß sich die obere Biegekante 46 des Abschnittes 3c vor Erreichen der geschlossenen Stellung der Falte an die Führungsfläche 44 anlegt. Bei dem weiteren Druck durch den zentralen Stempel 42a werden die Abschnitte 3c und 36 unter Verringerung des ursprünglichen Durchmessers des Abschnittes 3c radial nach innen gestaucht, wie dies F i g. 4 zeigt. Durch diese, mit Hilfe des Ringstempels 426 erfolgende, radiale Stauchung des die Kerblinie aufweisenden Abschnittes wird dafür Sorge getragen, daß dieser Abschnitt der Blechfalte während des Schließens der Falte wiederum keinen ein vorzeitiges Einbrechen der Kerbünie 8 begünstigenden Zugspannungen ausgesetzt wird.
Nach dem Schließen der Falte wird die Grifflasche 2 mit Hilfe des Nietes 11a, M6am Aufreißteil befestigt.
60
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
65

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Aufreißdeckel aus Blech, insb. Vollaufreißdeckel, mit ehiem durch eine Schwächungslinie im Dekkelspiegel begrenzten Aufreißbereich, an dem eine hebelartige Grifflasche zum Durchbrechen der Schwächungslinie und Aufreißen des Deckels befestigt ist, bei dem im Deckelspiegel eine entlang der Schwächungslinie verlaufende geschlossene S-förmige Blechfalte so angeordnet ist, daß eine Biegekante der Blechfalte als Berührungsschutz gegenüber einer bei Aufreißen des Deckels entstehenden Reißkante wirksam wird, dadurch gekennzeichnet, daß d:e Schwächungslinie (8) jeweils im Abstand von beiden Biegekanten (7d, 7e) der S-förmigen Falte in deren mittleren Schenkel (7 b) angeordnet ist.
2. Verfahren zum Herstellen eines Aufreißdeckels nach Anspruch 1. bei dem aus einer Blechronde zunächst ein Vorformling mit einer Kernwand, einem äußeren Deckefilansch und einem vom unteren Ende der Kemwand ausgehenden profilierten und zur Kernwand annähernd parallelen Zwischenabschnitt ausgeformt wird, der in den zentralen DecKelspiegelabschnitt übergeht, worauf die Schwächungslinie eingeprägt, und der profilierte Zwischenabschnitt in axialer Richtung zu einer Falte geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der profilierte Zwischenabschnitt zunächst mit einem im axialen Abstand sowohl vom unteren Ende der Kernwand als auch vom zenfilen Deckelspiegel liegenden, zur Deckelachse senkrechten Wandabschnitt versehen und in diesen die Schwächungslinie eingeprägt wird, worauf der Zwischenabschnitt in ehen zur Deckelachse parallelen Wandabschnitt von einem dem Durchmesser des zentralen Deckelspiegelabschnittes entsprechenden Durchmesser umgeformt und dann erst der Zwischenabschnitt zur Falte axial geschlossen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schwächungslinie enthaltende Wandabschnitt, der während des Schließens der Falte aus seiner zur Deckelachse parallelen Lage in eine zur Deckelachse senkrechte Lage umgeformt wird, während dieser Umformung zugleich unter Verringerung seines Innendurchmessers radial nach innen gestaucht wird.
DE2655019A 1975-12-17 1976-12-04 Aufreißdeckel aus Blech, insb. Vollaufreißdeckel, und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE2655019C2 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2655019A1 DE2655019A1 (de) 1977-06-23
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FR (1) FR2335409A1 (de)
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ES225097U (es) 1977-06-16
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