DE1129770B - Kraftstoffeinspritzpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoffeinspritzpumpe fuer mehrzylindrige BrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M59/00—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
- F02M59/20—Varying fuel delivery in quantity or timing
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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- F02M41/08—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
- F02M41/10—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor
- F02M41/12—Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor the pistons rotating to act as the distributor
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
B 60443 Ia/46c2
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 17. MAI 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 17. MAI 1962
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzpumpe mit mindestens einem Pumpglied und mit einem
Verteilerglied zur Versorgung einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine aus einem einzigen Pumpenarbeitsraum,
das die Pumpenauslässe nacheinander jeweils während eines Druckhubes des Pumpgliedes
mit dem Pumpenarbeitsraum verbindet und das bei jedem Saughub des Pumpgliedes eine Verbindung zwischen
dem Pumpenarbeitsraum und dem Pumpeneinlaß aufsteuert, während es diese Verbindung über die
Dauer jedes Druckhubes unterbricht.
Bei bekannten Verteilereinspritzpumpen dieser Bauart mit nur drehschiebergesteuertem Einlaß und ebenfalls
drehschiebergesteuerten Auslässen ist entweder in der Mantelfläche des umlaufenden Verteilerglieds
eine Öffnung vorgesehen, die ständig mit dem Pumpenarbeitsraum verbunden ist und während eines Umlaufs
des Verteilerglieds mit einer der Zahl der Pumpenauslässe entsprechenden Anzahl von Einlaßöffnungen
in der Gegenfläche des Verteilerglieds nacheinander jeweils über die Dauer eines Saughubes in Verbindung
gelangt, oder aber enthält die Gegenfläche des Verteilerglieds nur eine einzige Einlaßöffnung, während
in der Mantelfläche des Verteilerglieds die der Auslaßzahl entsprechende Anzahl von Öffnungen vorgesehen
ist, die nacheinander bei jedem Umlauf des Verteilerglieds jeweils über die Dauer eines Saughubes
einmal mit dem Pumpenarbeitsraum in Verbindung gelangen. Wegen des beim Druckhub des Pumpglieds
auftretenden hohen Flüssigkeitsdruckes im Pumpenarbeitsraum ist bei solchen Verteilerpumpen ein bestimmter
Mindestabstand der Steueröffnungen im Einlaßweg erforderlich, um während des Druckhubes ein,
Durchlecken des Kraftstoffes und damit ein Entweichen von Kraftstoff aus dem Pumpenarbeitsraum zur
Einlaßseite hin zu vermeiden. Dies erfordert insbesondere bei niederen Drehzahlen der Kraftstoffeinspritzpumpe
verhältnismäßig große Überdeckungen an den Steueröffnungen. Je größer aber diese Überdeckungen
sind, desto größer wird der Umfang der Steuerfläche und damit der Durchmesser des Verteilerglieds. Dies
widerspricht der allgemeinen Forderung nach möglichst geringem Raumbedarf der Einspritzpumpe.
Bei hohen Drehzahlen genügt dagegen schon eine geringe Überdeckung an den Steueröffnungen, um
eine ausreichende Abdichtung an diesen zu erhalten und damit ein Entweichen von Kraftstoff aus dem
Pumpenarbeitsraum zu verhindern.
Um nun bei einer Pumpe mit derart geringen Überdeckungen auch bei niederen Drehzahlen ein Entweichen
von Kraftstoff aus dem Pumpenarbeitsraum zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschla-Kraftstoffeinspritzpumpe
für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
Anmelder:
Robert Bosch G. m. b. H.,
Stuttgart W, Breitscheidstr. 4
Stuttgart W, Breitscheidstr. 4
Dipl.-Ing. Joachim Heiser,
Bernhausen (Kr. Esslingen, Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
gen, daß im Einlaßweg zum Pumpenarbeitsraum zusätzlich ein Saugventil vorgesehen ist.
Es ist eine Einspritzpumpe ohne Verteilerglied bekannt, deren Pumpenkolben im letzten Abschnitt seines
Saughubes und im ersten Abschnitt seines Druckhubes den Pumpeneinlaßkanal auf steuert und an seinem
dem Arbeitsraum zugekehrten Stirnende ein Saugventil trägt. Dieses Saugventil dient jedoch im
Unterschied zum Gegenstand der Erfindung dazu, eine besondere Form des den Pumpenkolben antreibenden
Nockens anwenden zu können, die eine drehzahlabhängige Beeinflussung der Fördermenge der Einspritzpumpe
bewirkt.
Es ist außerdem bekannt, bei Einspritzpumpen, die ein umlaufendes Verteilerglied haben, das den einzigen
Pumpenarbeitsraum jeweils während jedes Förderhubes mit einem der Pumpenauslässe verbindet,
ein Saugventil in der Einlaßöffnung vorzusehen, welches den Pumpenarbeitsraum über die Dauer jedes
Förderhubes von der Einlaßöffnung trennen soll. Da bei diesen bekannten Verteilerpumpen die Verbindung
der Einlaßöffnung mit dem Pumpenarbeitsraum ausschließlich durch das verhältnismäßig träge arbeitende
Saugventil gesteuert wird, ist diese Pumpenart jedoch nicht für hohe Drehzahlen geeignet.
Versieht man aber die eingangs beschriebene bekannte Verteilerpumpenbauart, bei welcher sowohl der
Einlaßweg als auch die Auslässe drehschiebergesteuert sind, auf ihrer Einlaßseite entsprechend dem der Erfindung
zugrunde liegenden Vorschlag mit einem Saugventil, so läßt sich durch diese Vereinigung von Merkmalen
bei den bekannten Bauarten eine neue Bauart erzielen, welche die Vorteile beider bekannten Arten
aufweist, ohne mit deren geschilderten Nachteilen behaftet zu sein.
209 580/141
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung eine Knaftstoffeinspritzpumpe
im Längsschnitt dargestellt.
Das Gehäuse einer Einspritzpumpe für eine vierzylindrige Brennkraftmaschine besteht aus den Teilenl
und 2. In dem Teill ist eine Antriebswelle 3
gelagert, die eine Nockenscheibe 4 trägt. Die Laufbahn der Nockenscheibe, die vier Stirnnocken 5 aufweist,
wird durch die Kraft einer Feder 6 gegen Rollen 7 gedrückt, die auf radialen Achsen im Gehäuseteill
gelagert sind. Die Feder6 stützt sich dabei an einer Schulter eines in den Gehäuseteil 2 eingepreßten
Pumpenzylinders 8 ab und drückt einen Federteller 9 gegen eine Schulter eines im Pumpenzylinder 8 geführten
Pumpenkolbens 10. Der Kolben 10 ist durch einen Stift 11 mit der Nockenscheibe 4 gekuppelt und
dient gleichzeitig als Verteilerglied.
Im Pumpenkolben 10 ist ein bewegliches Saugventilglied 12 untergebracht, dessen Schaft in den verschiedene
Durchmesser aufweisenden Abschnitten 13 und 14 einer Längsbohrung des Pumpenkolbens geführt
ist, deren Abschnitt 15 den größten Durchmesser hat und in seinem an, das Saugventil 12 angrenzenden
Teil als Pumpenarbeitsraum dient.
Die zwischen den Bohrungsabschnitten 14 und IS
vorhandene Schulter ist als Sitz· für das Ventilglied 12 ausgebildet. Eine Feder 16 ist bestrebt, das Ventilglied
12 in der gezeichneten Schließstellung zu halten. Diese Feder stützt sich am Boden einer Hülse 17 ab,
die in den Bohrungsabschnitt 15 möglichst dicht eingepaßt ist und an ihrem oberen Ende einen Außenbund
18 hat, mit dem sie in der gezeichneten Lage an einem Innenbund 19 einer Büchse anliegt, die im Gehäuseteil
2 verschiebbar geführt ist.
Eine Feder 22, die sich einerseits an einem Gehäusedeckel 23 und andererseits am Rand einer Kappe
24 abstützt, drückt das gewölbte untere Bodenende der Kappe gegen die Hülse 17 und ist bestrebt, diese
in der gezeichneten Lage zu halten. Die Kappe 24 ist auf einem Stift 25 geführt, der in den Gehäusedeckel
23 eingepreßt ist.
In eine Ausnehmung in der Büchse 20 greift" ein
Stift 27 ein, der exzentrisch am einen Ende eines im Durchmesser mehrfach abgestuften Einstellbolzens 28
angeordnet ist. Dieser ist in einer Büchse 29 drehbar gelagert und gegen Längsverschieben durch eine in
die Büchse 29 eingeschraubte Hohlschraube 30 gesichert.
Im Gehäuseteil 2 ist eine Kraftstoffeinlaßöffnung 32 vorgesehen, die in eine in den Außenumfang des Pumpenzylinders
8 eingestochene Ringnut 33 mündet. Von der Ringnut führen vier um jeweils 90° gegeneinander
versetzt angeordnete Gruppen von je drei übereinanderliegenden Radialbohrungen 34 zur Innenbohrung
der Zylinderbüchse 8. Mit diesen vier Gruppen von je drei Bohrungen 34, von denen in der Zeichnung nur
zwei einander diametral gegenüberliegende Gruppen dargestellt sind, arbeitet eine Gruppe von drei ebenfalls
übereinanderliegenden Radialbohrungen 35 im Pumpenkolben 10 zusammen, die in den Bohrungsabschnitt
14 des Pumpenkolbens münden.
Vom Bohrungsabschnitt 15 im Pumpenkolben geht eine Radialbohrung 36 aus, die mit vier die Wand der
Zylinderbüchse 8 durchdringenden Radialbohrungen 37 zusammenarbeitet, von denen jede in eine von vier
Auslaßöffnungen 38 mündet. Von den Bohrungen 37 und den Auslaßöffnungen 38 ist in der Zeichnung nur
je eine dargestellt, und zwar in einem versetzt gezeichneten Ausschnitt, denn die radiale Richtung der
vier Bohrungspaare 37 und 38 ist gegenüber der radialen Richtung der Bohrungsgruppen 34 und 35 um
jeweils 45° versetzt.
Bei jeder Umdrehung der Welle 3 und damit auch der Nockenscheibe 4 sowie des Pump- und Verteilerglieds
10 führt dieses nach Maßgabe der Stirnnocken 5 vier Saug- und vier Druckhübe aus. Das Glied 10 ist
in der Lage gezeichnet, die es nach Beendigung eines Saughubes vor Beginn eines Druckhubes einnimmt.
Das Saugventil 12 ist dabei geschlossen. Beim Weiterdrehen der Welle 3 führt der Pumpenkolben 10 einen
Druckhub aus. Dabei werden zunächst über den im Pumpenarbeitsraum eingeschlossenen Kraftstoff die
Hülse 17 und die Kappe 24 mitbewegt, bis die Kappe 24 am Stift 25 anstößt, denn der zum Öffnen des nicht
dargestellten Einspritzventils erforderliche Druck ist höher als der Druck, der zum Verschieben der Teile
17 und 24 aufgebracht werden muß. Danach wird aus dem Raum 15 eine dem restlichen Druckhubvolumen
entsprechende Kraftstoffmenge verdrängt und über die Bohrung 36 zu der mit dieser in Verbindung stehenden
Bohrung 37 und Auslaßöffnung 38 und zum Einspritzventil gedrückt.
Beim nachfolgenden Saughub steht die Gruppe der drei Bohrungen 35 in Verbindung mit einer der vier
Gruppen der Bohrungen 34, so daß Kraftstoff durch die Einlaßöffnung 32, die Ringnut 33 und die Bohrungen
34 und 35 in den Bohrungsabschnitt 14 und von dort über das geöffnete Saugventil in den Pumpenarbeitsraum
15 einströmen kann. Beim Beginn des Druckhubes schließt das Saugventil 12.
Die vom Pumpenkolben beim Druckhub aus dem Raum 15 verdrängte Kraftstoffmenge kann durch Drehen
des Einstellbolzens 28 und Verstellen der Büchse 20 verändert werden. Die Kraftstoffhöchstmenge wird
dann verdrängt und damit durch die Pumpe zum Einspritzventil gefördert, wenn, die Büchse 20 so weit gegegen
die Kraft der Feder 22 verstellt ist, daß die Kappe 24 am Stift 25 anliegt. Die Kraftstofförderung
der Pumpe wird gleich Null, wenn die Büchse 20 so weit in der Gegenrichtung verstellt ist, daß beim Druckhubbeginn
der Abstand zwischen dem Stift 25 und der Kappe 24 mindestens gleich dem Hub des Pumpenkolbens
10 ist.
Bei niederen Drehzahlen der Antriebswelle 3 bewirkt das Saugventil eine gute Abdichtung des Pumpenarbeitsraums
15 gegen die Einlaßseite. Bei hohen Drehzahlen, bei denen das Saugventil 12 wegen seiner
Trägheit nicht mehr exakt öffnet und schließt, verhindert die durch die Überdeckung der Öffnungen 35 erzielte
Abdichtung in ausreichendem Maß ein Entweichen von Kraftstoff aus dem Pumpenarbeitsraum 15
zur Saugseite.
Die beschriebene Einspritzpumpe eignet sich insbesondere zur Einspritzung von Leichtkraftstoff in
schnellaufende Otto-Motoren, der wegen semer niedrigen Viskosität eine gute Abdichtung des Pumpenarbeitsraumes
nach der Einlaßseite hin verlangt. Sie ist jedoch auch zur Einspritzung von anderen Flüssigkeiten
geeignet.
Claims (3)
1. Kraftstoff einspritzpumpe mit mindestens einem Pümpglied und mit einem Verteilerglied
zur Versorgung einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine aus einem einzigen Pumpenarbeitsraum,
das die Pumpenauslässe nacheinander jeweils während eines Druckhubes des Pumpgliedes mit
dem Pumpenarbeitsraum verbindet und das bei jedem Saughub des Pumpgliedes eine Verbindung
zwischen dem Pumpenarbeitsraum und dem Pumpeneinlaß aufsteuert, während es diese Verbindung
über die Dauer jedes Druckhubes unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß in dem vom
Verteilerglied gesteuerten Einlaßweg zum Pumpenarbeitsraum zusätzlich ein Saugventil vorgesehen
ist.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugventil zwischen
der Einlaßsteueröffnung des Verteilergliedes und dem Pumpenarbeitsraum angeordnet
ist.
3. Kraftstoff einspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugventil im
Verteilerglied untergebracht ist.
ίο In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 329 503.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1129770B true DE1129770B (de) | 1962-05-17 |
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ID=6972829
Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| US (1) | US3101057A (de) |
| DE (1) | DE1129770B (de) |
| GB (1) | GB1001977A (de) |
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- 1961-12-05 US US157081A patent/US3101057A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3101057A (en) | 1963-08-20 |
| GB1001977A (en) | 1965-08-18 |
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