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DE560073C - Brennstoffpumpe - Google Patents

Brennstoffpumpe

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Publication number
DE560073C
DE560073C DEO17643D DEO0017643D DE560073C DE 560073 C DE560073 C DE 560073C DE O17643 D DEO17643 D DE O17643D DE O0017643 D DEO0017643 D DE O0017643D DE 560073 C DE560073 C DE 560073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
fuel
fuel pump
pump
delivery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO17643D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ruston and Hornsby Ltd
Original Assignee
Ruston and Hornsby Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruston and Hornsby Ltd filed Critical Ruston and Hornsby Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE560073C publication Critical patent/DE560073C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/18Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps characterised by the pumping action being achieved through release of pre-compressed springs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M41/00Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor
    • F02M41/08Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
    • F02M41/10Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor
    • F02M41/12Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor the pistons rotating to act as the distributor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/20Varying fuel delivery in quantity or timing
    • F02M59/24Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke
    • F02M59/26Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke caused by movements of pistons relative to their cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/13Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps
    • F02M2700/1317Fuel pumpo for internal combustion engines
    • F02M2700/1388Fuel pump with control of the piston relative to a fixed cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Brennstoffpumpe Es ist bekannt, zur Einspritzung von Brennstoff in die Verbrennungsräume einer Mehrzylinderbrennkraftmaschine nur eine allen Zylindern gemeinsame Brennstoffpumpe mit geradlinig hin und her gehendem Kolben zu benutzen, die bei jedem Arbeitshub die zur Speisung der Arbeits- oder Verbrennungskammer eines Maschinenzylinders nötige regelbare Brennstoffmenge liefert. Bei den bekannten Ausführungen wird zu diesem Zweck zwischen die Pumpe und die Zylinder der Brennkraftmaschine ein Verteiler eingeschaltet, der, stetig oder absatzweise bewegt, die Pumpe stets mit demjenigen Zylinder in Verbindung bringt, in welchen die Einspritzung erfolgen soll.
  • Es sind Anordnungen, bekannt, bei denen der Verteiler im gleichen Gehäuse angebracht wurde wie der Pumpenkolben. Bei diesen Anordnungen hat der Pumpenkolben lediglich den Brennstoff zuzuführen, nicht aber die Verteilung auf die verschiedenen Verbrennungskammern zu bewirken.
  • Die Erfindung vermeidet vollständig die getrennte, bisher benutzte Verteilervorrichtung und schafft eine Kolbenpumpe mit regelbarer Brennstofflieferung, bei der der Kolben selbst den flüssigen Brennstoff auf zwei oder mehrere Verbrennungskammern in der erforderlichen Folge verteilt. Die Erfindung besteht darin, daB der Kolben eine dauernd an den Druckraum der Pumpe angeschlossene DurchlaBöffnung aufweist, die durch stetige oder ruckweise Kolbendrehung nacheinander mit zu mehreren Zylindern führenden Druckleitungen in Verbindung gebracht wird.
  • Dadurch, daB der Kolben sowohl die Verteilung wie die regelbare Zuführung übernimmt, wird der Bau der Pumpe wesentlich vereinfacht. Die Dichthaltung des Kolbens ist auch bei den hohen in Frage kommenden Drücken mit Leichtigkeit mit den bekannten Mitteln der Technik erzielbar, so daB Leckverluste vermieden werden und damit eine richtige Belieferung der verschiedenen Zylinder mit *der richtigen Brennstoffmenge gesichert wird.
  • Die Erfindung ist durch die Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Abb. x ein lotrechter Schnitt in der Stellung, in der sich der VerteilerdurchlaB in Vorbereitung des Förderhubes gerade öffnet; der linke obere Teil, der den Pumpenkörper wiedergibt; ist dabei ein Schnitt nach Linie I-I in Abb. 5 und der rechte Teil ein Schnitt nach Linie 13-z3 in Abb. g, während der untere Teil das Antriebswerk im Schnitt nach einer Ebene 12-x2 in Abb. 2 wiedergibt. Das Schneiden in dieser Weise erfolgt zwecks vereinfachender und verdeutlichender Darstellung.
  • Abb. 2 ist ein weiterer Schnitt, und zwar im oberen Teil nach Linie 2-2 der Abb. 5 und im unteren Teil nach Linie 21-2i der Abb. i und teilweise durch die Achse des Pumpenkolbens.
  • Abb.3 ist ein Schnitt durch den Pumpenkörper nach Linie 13-x3 der Abb.5 bei der Stellung der Förderdurchlässe in Beziehung zum Verteilerdurchlaß im Kolben, während der Verteilerdurchlaß,im Begriff ist, sich zu schließen, wenn der Kolben das Ende seines Förderhubes erreicht.
  • Abb. q. ist ein Aufriß des Pumpenkörpers in Richtung des Pfeiles 41 in Abb. 2 gesehen, und zwar nach Entfernung der Pumpenplatte des Pumpenkörpers.
  • Abb. 5 ist ein Schnitt durch den Pumpenkörper nach Linie 5-5 in Abb. 1 unter Entfernung der Ventile.
  • Abb. 6 zeigt in Ansicht einen Teil des Pumpenkolbens; sie gibt die Anordnung des Verteilerdurchlasses wieder.
  • Abb. 7 ist ein Querschnitt durch den Kolben nach Linie 7-7 in Abb. 6.
  • Die Pumpe besitzt ein Gehäuse oder einen Körper a, das so ausgebildet ist, daß der Tauchkolben b dichtschließend in die Bohrung oder ein Bohrungsfutter c paßt, das im Preßsitz oder gegen Drehung gesichert in dieser Bohrung sitzt. Das Gehäuse a enthält ein oder mehrere Saugventile d nebst einem Umgehungs- oder Rücklaufventil (Abb.2), die durch die Kanäle f bzw. g mit dem Pumpenraum h vor dem inneren Tauchkolben b verbunden sind. Vom Pumpenraum geht außerdem eine Ableitung zu dem üblichen Luftentlastungsabzweigventi125 aus. Das Zweigventil c ist mit dem Regler der Brennkraftmaschine in ähnlicher Weise verbunden, wie es bei der jetzt üblichen Brennstoffpumpe der Fall ist, und dient dazu, die Fördermenge des Brennstoffes zu regeln.
  • Im Beispiel ist in bekannter Weise zur Regelung ein Hebel i unter einer gerillten Hubstange 24. für das Ventil e vorhanden. Der Hebel wird an einem Ende durch einen einstellbaren Drehpunkt y gestützt und am anderen Ende durch einen Nocken k auf einer Welle 1, 'die vom Maschinenregler hin und her gedreht wird. Infolgedessen wird je nach der Stellung des Nockens k die Stange 24 das Ventil e mehr oder weniger anheben, und infolgedessen wird der Durchgang für den Brennstoff durch das Ventil und die Rinnen in der Stange 24 von der Druckseite zur Saugseite der Pumpe mehr oder weniger gedrosselt.
  • Außerdem besitzt das Pumpengehäuse 2 in der Querrichtung angeordnete Druckkanäle oder Durchlässe m und n in der gleichen Axialebene (s. Abb. 5), und von jedem dieser Kanäle führt eine Leitung zu einem Zerstäuber, beispielsweise ein durch den Brennstoffdruck gehobenes Nadelventil, oder zu einem in anderer Weise ausgebildeten Brennstoffventil oder zu irgendeiner anderen Brennstoffspritzeinrichtung beliebiger Art, die mit einer der Arbeits- oder Verbrennungskammern oder mit einem der Zylinder der Maschine in Verbindung steht. In jedem Förderkanal oder in deren Verlängerung außerhalb des Pumpenkörpers a werden zweckmäßig in bekannter Weise ein oder mehrere Rückschlagventile o eingebaut, vorzugsweise Kugelventile, um den Druck im Brennöl in dem System außerhalb des Pumpenkörpers nach Abschluß des Zerstäubers, Brennstoffventils oder der sonstigen Einspritzvorrichtung unverändert zu halten; das System ist immer mit Brennöl während der ganzen Arbeitsdauer der Maschine gefüllt. Ein oder mehrere Rückschlagventile können auch in jeder Brennstoffleitung des Zerstäubers oder Brennstoffventil angebracht sein.
  • Das innere Ende des Pumpenkolbens ist mit einem Verteilerkanal oder Durchlaß versehen, der in ständiger Verbindung mit dem Druckraum h der Pumpe steht und in die Bohrung ausläuft, in der der Pumpenkolben arbeitet; dieser Verteilerdurchlaß befindet sich an einem Punkt an der Gleitfläche des Kolbens und in einer geeignet gewählten Entfernung vom inneren Kolbenende. Der Kanal kann durch eine in axialer Längsrichtung des Kolbens verlaufende und von der inneren Stirnseite des Kolbens ausgehende Bohrungpl gebildet werden, die in einem Querschlitzp2 ausläuft oder übergeht, der an einer Seite der Gleitfläche des Kolbens ausmündet. Dieser Durchlaß p2 ist langgestreckt und schräg angeordnet, und er ist so gestaltet, daß er den Druckraum der Pumpe in einem bestimmten Augenblick und für eine bestimmte Zeit offen hält, wenn der Pumpenkolben beim Druckhub eine gleichzeitige Axial-und Drehbewegung ausführt.
  • Bei dieser Anordnung können zur Entlastung des Kolbens gegen Seitenkräfte, die ihn gegen die Bohrung gegenüber der Verteileröffnung unter Einwirkung des Brennstoffdruckes zu pressen suchen, in bekannter Weise ein oder mehrere Durchlässe q an der gegenüberliegenden Kolbenseite vorgesehen sein, die in die Axialbohrungpl des Verteilerkanals einmünden, die dann in der in punktierten Linien in Abb. 1 angedeuteten Weise verlängert ist; die Durchlässe q sind dann so angeordnet, daß sie während des Arbeitens der Pumpe nicht in Deckung mit den Förderkanälen -in, n gelangen können.
  • Bei der beispielsweise dargestellten Antriebsanordnung zur Bewegung des Pumpenkolbens treibt ein Nocken r, der auf der mit halber Kurbelwellendrehzahl arbeitenden Nockenwelle 23 befestigt ist, den Kolben b beim Druckhub oder Einwärtsgange zwangsläufig durch einen doppelarmigen Hebel s mit Nockenrolle t. Der Hebel ist um den Drehzapfen zt verschwenkbar; ein Arm oder Hebel z# einer Welle 22 mit Nockenfläche dient in bekannter Weise zum Betrieb oder Anlassen der Pumpe beim Anlassen der Maschine sowie gleichzeitig dazu, die Pumpe gegebenenfalls außer Wirkung zu setzen.
  • In der aus Abb. 2 ersichtlichen Weise ist der Hebel s zur Aufnahme der Rolle t gegabelt und dreht ein Polster w, das auf einen Kopf am unteren Ende des Kolbens wirkt; die Berührungsfläche x des Kolbens ist gewölbt oder liegt auf einer Kugelfläche. Der Saug- oder Auswärtsgang des Kolbens erfolgt unter Wirkung einer Feder y (Abb. i und 2), die während des Druckhubes zusammengedrückt wird.
  • Diese Feder liegt zwischen einem Kugeldrucklager z auf der festen Führungshülse 6, die vom unteren Ende des Pumpenkörpers a vorspringt, und einem verschiebbaren Führungsbecher 8 mit festem Sitz, der auf das obere Ende des Kolbens aufgesetzt ist. Das Kugellager erleichtert die Drehbewegung des Kolbens.
  • Der Triebnocken r ist zweckmäßig in der dargestellten Weise so gestaltet, daß er einen Druckhub entsprechend jedem Arbeitshub der Maschinenzylinder für jede Bewegungsfolge der Maschine ergibt.
  • Bei einer Abänderung der Einrichtungen zur Axialbewegung des Tauchkolbens kann der Nocken den Kolben beim Auswärtsgang oder Saughub zwangsläufig antreiben, während eine Feder dazu dient, ihn beim Druckhub oder Einwärtshub zu bewegen, wobei die Anordnung derart ist, daß die in der Feder aufgespeicherte Höchstenergie plötzlich auf den Kolben ein-@wirkt, der diese Energie auf das Brennöl überträgt, um eine Lieferung mit hoher Geschwindigkeit herbeizuführen.
  • Es kann aber auch gegebenenfalls der Kolben durch Nockeneinrichtungen in beiden Achsrichtungen zwangsläufig verstellt werden. Es können bisweilen statt der Nocken zum Antrieb auch Exzenter Anwendung finden.
  • Zur kontinuierlichen Drehung des Kolbens bei seinem Hinundhergang dient die nachfolgend beschriebene Getriebeanordnung: Mit dem Nocken y zur Axialhinundherbewegung des Kolbens ist gewöhnlich ein Schraubenrad-9 fest verbunden bzw. aus einem Stück hergestellt. Von der beide Teile verbindenden Hülse sind Stücke io weggeschnitten, damit :Muttern ii der Bolzen 12 Platz finden, die dazu dienen, den Nocken in geeigneter Lage auf der Welle 23 zu befestigen. Das Gehäuse 13, das das Getriebe zum Antrieb des Tauchkolbens enthält, besitzt einen Deckel 14 mit Lagerstücken 15 und 16 zur Lagerung der Vorgelegewelle 17. Auf dem unteren oder äußeren Ende dieser Welle ist ein Schraubenrad 18 befestigt, das mit dem Rade g kämmt und durch die Mutter i9 gegen Axialbewegung gesichert ist. Am oberen Ende trägt die Welle 17 ein Stirnrad 2o, das mit einem Zahnrad 21 kämmt, das fest auf dem becherförmigen Leitstück 8 angebracht ist.
  • Der Kopf am unteren Ende des Kolbens paßt in eine Aussparung in diesem Zahnrad 21, doch tritt die Wirkfläche x darüber hinaus. Ersichtlich ist das Stirnrad 2o breiter ausgebildet als das Rad 21, damit das angetriebene Rad gegen das antreibende Rad mit dem Kolben eine gewisse Hinundherbewegung ausführen kann. Die Anordnung der Getrieberäder 2o, 2i auf einer Welle an der Deckelplatte 1q. erleichtert den Zusammenbau der Teile des Antriebswerkes. Das Übersetzungsverhältnis des Getriebes ist derart, daß der Kolben b mit solcher Geschwindigkeit umläuft, daß die Verteileröffnung P2 wechselnd und im geeigneten Augenblick mit den zu den verschiedenen Kraftmaschinenzylindern führenden Druckleitungen in Verbindung gelangt.
  • Wenn sich bei der geschilderten Pumpe der Kolben abwärts bewegt, so wird Brennöl in den Pumpenraum durch das Einlaßventil eingesaugt. Beim Druckhub, bei dem dann die Verteileröffnung in Verbindung mit einem der Durchlässe ist, wird das Öl zu dem Zerstäuber oder der sonstigen Brennstoffeinspritzvorrichtung geleitet; das Entlastungsventil läßt dann je nach Einstellung des Reglers einen mehr oder weniger großen Teil des beim Druckhub geförderten Brennstoffes durch den Zweigkanal zur Zufuhrleitung zurückfließen. Beim nächsten Ein-und Auswärtsgange des Kolbens tritt genau die gleiche Folge von Vorgängen ein, doch wird bei diesem Druckhub der Brennstoff durch den Förderdurchlaß ausgetrieben, der mit der zweiten Arbeits- oder Verbrennungskammer oder mit dem zweiten Zylinder der Maschine in Verbindung ist, während der Förderdurchlaß, der zum ersten Zylinder oder zur ersten Verbrennungskammer führt, vom Druckraum der Pumpe in diesem Augenblick abgeschlossen ist.
  • Es ist hier eine Form der Brennstoffpumpe mit einigen Ausführungsmöglichkeiten für die Axialbewegung des Kolbens geschildert. Doch sind weitere Abänderungen ohne Abweichen vom Gedanken der vorliegenden Erfindung möglich; einige dieser Abänderungsmöglichkeiten seien hier angedeutet: Der Tauchkolben kann in dem Pumpenkörper durch eine Stopfbüchsenpackung geführt werden statt wie im Beispiel nur durch eine entsprechend lange Paßbohrung.
  • An Stelle der Saugventile können vom Pumpenkolben gesteuerte Kanäle für den Einlaß des Brennöles in den Pumpenraum vorgesehen werden.
  • Für die Regelung der geförderten Brennstoffmenge kann eine Einwirkung auf das eine Saugventil stattfinden, statt daß man ein Umgehungs- oder Rücklaufventil benutzt. Wendet man ein Umgehungs- oder Rücklaufventil an, so kann dieses statt im Pumpenkörper zu sitzen, auch getrennt angeordnet sein; in diesem Falle ist es zweckmäßig in einem Gehäuse an der Arbeits- oder Verbrennungskammer angebracht und wird ebenfalls durch den Fliehkraftregler der Maschine gesteuert. Wenn kein Zerstäuberventil Anwendung findet, werden in der Brennstoffleitung nahe dem Einspritzkasten des Brennstoffes zweckmäßig Rückschlagventile vorgesehen.
  • Der Antrieb des Pumpenkolbens kann außer von der Kurbelwelle von einer anderen Vorgelegewelle statt von der mit halber Maschinendrehzahl umlaufenden Welle erfolgen, und es kann statt des beschriebenen ein anderes Getriebe zum Drehen des Kolbens benutzt werden.
  • Bei der Anwendung der Erfindung auf eine Maschine mit drei oder vier Arbeits- oder Verbrennungskammern muß eine entsprechende Anzahl von Förderdurchlässen unter gleichem Winkel in derselben Querebene angeordnet werden; für eine Vierzylindermaschine würden die Achsen von Nachbardurchlässen um 9o ° gegeneinander versetzt sein, und wenn ein Verteilerdurchlaß im Kolben vorgesehen ist, so muß der Kolben so gedreht werden, daß der Verteilerdurchlaß abwechselnd nacheinander mit jedem Förderdurchlaß in Deckung kommt, und es muß der Pumpenkolben jedesmal einen Förderhub ausführen. Bisweilen können nach Maßgabe der erforderlichen Zündzeiten und der Ladungen in den Arbeits- oder Verbrennungskammern die Durchlässe auch in verschiedenen Winkeln am Umfange des Pumpenkolbens angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennstoffpumpe mit geradlinig hin und her gehendem Kolben, die bei jedem Arbeitshub die zur Speisung der Arbeits-oder Verbrennungskammer eines Maschinenzylinders nötige regelbare Brennstoffmenge liefert, gekennzeichnet durch eine dauernd an den Druckraum angeschlossene Durchlaßöffnung im Kolben, die durch stetige oder ruckweise Kolbendrehung nacheinander mit zu mehreren Zylindern führenden Austrittskanälen in Verbindung gebracht wirrt. und so den Brennstoff den verschiedenen Zylindern zuleitet. z. Brennstoffpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben ständig in einer Richtung gedreht wird und einen langgestreckten, schräg angeordneten Verteilerdurchlaß (P2) aufweist, der, wenn der Kolben eine Förderbewegung ausführt, abwechselnd mit den Förderdurchlässen (in, ia) in Überdeckung ist und so während des gesamten Förderhubes eine freie Verbindung zwischen dem Pumpendruckraum 'und dem betreffenden Förderauslaß herstellt. 3. Brennstoffpumpe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einseitig angeordneter Verteileröffnung (P2) des Kolbens (b) in an sich bekannter Weise auf der gegenüberliegenden Seite Entlastungsbohrungen (q) derart angebracht sind, daß die Seitenbelastungen des Kolbens (b) sich gegenseitig aufheben. 4. Brennstoffpumpe nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Verteilerkanal (P2) wechselnd in freie Verbindung mit dem einen oder anderen Förderdurchlaß (m, n) gebrachte Pumpenraum (h) in an sich bekannter Weise an die Fördermenge steuernde Regeleinrichtungen (g, e, i, k) angeschlossen ist. g. Brennstoffpumpe nach Anspruch z oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben, der in bekannter Weise beim Förderhub durch einen Nocken einwärts und durch eine Feder wieder auswärts bewegt wird, ständig von der Nockenwelle (23) der Maschine aus über ein Schraubenradgetriebe (g> 18) sowie über eine parallel zur Kolbenachse liegende Vorgelegewelle (i7) und ein Stirnradgetriebe (2o, 21) gedreht wird, und daß die Antriebseinrichtungen so gestaltet sind, daß der Kolben (b) ohne Störung des Drehantriebs hin und her gehen kann. 6. Brennstoffpumpe nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgelegewelle mit angetriebenem Schraubenrad (i8) und antreibendem Stirnrad (2o) an einem abnehmbaren Deckel (i4) des Antriebsgehäuses (i3) gelagert sind.
DEO17643D 1927-10-05 1928-10-03 Brennstoffpumpe Expired DE560073C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB560073X 1927-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE560073C true DE560073C (de) 1932-09-28

Family

ID=10475492

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO17643D Expired DE560073C (de) 1927-10-05 1928-10-03 Brennstoffpumpe

Country Status (1)

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DE (1) DE560073C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855488C (de) * 1950-10-06 1952-11-13 Hans Wetzel Einspritzpumpe
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DE918129C (de) * 1951-04-10 1954-09-20 Scintilla Ag Kolbenpumpe zur Foerderung fluechtiger Stoffe, insbesondere zum Einspritzen von fluechtigen Brennstoffen in Brennkraftmaschinen
DE1000185B (de) * 1953-04-30 1957-01-03 Nsu Werke Ag Verteiler-Brennstoffeinspritzpumpe, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen mit Fremdzuendung
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WO2009124788A1 (de) * 2008-04-07 2009-10-15 Robert Bosch Gmbh Hochdruckpumpenanordnung mit einstempliger hochdruckpumpe

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