DE1151982B - Pumpe zur Kraftstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraft-maschinen - Google Patents
Pumpe zur Kraftstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraft-maschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M69/00—Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
- F02M69/12—Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel comprising a fuel-displaced free-piston for intermittently metering and supplying fuel to injection nozzles
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M59/00—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
- F02M59/20—Varying fuel delivery in quantity or timing
- F02M59/32—Varying fuel delivery in quantity or timing fuel delivery being controlled by means of fuel-displaced auxiliary pistons, which effect injection
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Description
Die Erfindung betrifft eine Pumpe zur Kraftstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere
Saugrohr-Einspritzbrennkraftmaschinen, mit einem Hauptpumpenkolben, dessen Fördermenge nicht veränderbar
ist und der in seiner SaughubendsteHung einen Zuflußkanal offenhält und dessen beim Druckhub
erzeugter Förderdruck zum Antrieb mehrerer, der Zahl der Förderstellen entsprechenden Anzahl
von Zumeßpumpenkolben dient, deren Hub zur Änderung der Einspritzmenge veränderbar ist, wobei
an den Arbeitsraum des Hauptpumpenkolbens ein Oberströmventil angeschlossen ist, dessen Öffnungsdruck höher ist als der zum Antrieb der Zumeßpumpenkolben
erforderliche Flüssigkeitsdruck.
Es sind Flüssigkeitsförderanlagen, insbesondere Schmieranlagen, bekannt, die mit einem Hauptpumpenkolben
und den übrigen vorstehend beschriebenen Merkmalen versehen sind. Diese Anlagen sind
jedoch als Pumpen zur Kraftstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraftmaschinen,
nicht geeignet, weil sie nicht eine große Zahl von Fördervorgängen in der
Zeiteinheit ermöglichen, da sie eine verhältnismäßig große Zeitspanne benötigen, um die Arbeitsräume
der Zumeßkolben nach jedem Fördervorgang zu füllen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannten Anlagen so zu verbessern, daß sie für
solche Einspritzbrennkraftmaschinen in Betracht kommen, bei denen an mehreren Stellen gleichzeitig
eingespritzt werden soll, z. B. bei Saugrohr-Einspritzbrennkraftmaschinen. Diese Aufgabe wird gemäß der
Erfindung dadurch gelöst, daß der Hauptpumpenkolben in seiner SaughubendsteHung auch je einen
Verbindungskanal zu jedem der Arbeitsräume der Zumeßpumpenkolben offenhält und bei seinem
Druckhub sowohl die Mündungen der Verbindungskanäle als auch die Mündung des Zuflußkanals abschließt.
Eine andere Forderung, die an Kraftstoffeinspritzanlagen gestellt und durch die bekannten Anlagen
nicht erfüllt wird, besteht darin, daß die Fördermenge aller Zumeßkolben einstellbar ist, und zwar möglichst
durch Verstellen eines einzigen Teiles der Einspritzanlage. Diese Forderung läßt sich dadurch erfüllen,
daß erfindungsgemäß die SaughubendsteHung jedes Zumeßkolbens durch einen verstellbaren Anschlagkörper
bestimmt ist und daß die Achsen der Zumeßkolben radial verlaufend in einer Ebene liegen und
zur Begrenzung des Saughubes aller Zumeßkolben ein und derselbe Anschlagkörper dient.
In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele Pumpe zur Kraftstoffeinspritzung
bei Brennkraftmaschinen,
insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraftmaschinen
insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraftmaschinen
Anmelder:
Robert Bosch G. m. b. H.,
Stuttgart W, Breitscheidstr. 4
Stuttgart W, Breitscheidstr. 4
Dipl.-Ing. Heinz Links, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
des Gegenstandes der Erfindung zwei Kraftstoffeinspritzpumpen für Brennkraftmaschinen dargestellt,
und zwar zeigen
Fig. 1 und 2 je einen Längsschnitt durch das erste und zweite Beispiel und :
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III in Fig. .2.
Beim Beispiel nach Fig. 1 ist in einem Gehäuse 1 einer Kraftstoffeinspritzpumpe für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine eine Nockenwelle 2 gelagert, deren Nocken 3 gegen eine Rolle 4 eines Stößels 5 wirkt. Eine Feder 6 drückt über einen Federteller. 7, der in einer Ausnehmung des Rollenstößels 5 liegt, diesen gegen den Nocken 3. Die Feder 6 stützt sich dabei über einen Federteller 8 am Gehäuse 1 ab.
Beim Beispiel nach Fig. 1 ist in einem Gehäuse 1 einer Kraftstoffeinspritzpumpe für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine eine Nockenwelle 2 gelagert, deren Nocken 3 gegen eine Rolle 4 eines Stößels 5 wirkt. Eine Feder 6 drückt über einen Federteller. 7, der in einer Ausnehmung des Rollenstößels 5 liegt, diesen gegen den Nocken 3. Die Feder 6 stützt sich dabei über einen Federteller 8 am Gehäuse 1 ab.
Ein Pumpenkolben 9, der in einer Zylinderbüchse 10 geführt ist, trägt an seinem dem Rollenstößel 5 zugewandten
Ende einen Bund 11. Dieser Bund ist in den Federteller 7 so eingehängt, daß der Kolben 9
normalerweise den hin- und hergehenden Bewegungen des Rollenstößels 5 folgt.
Ein Pumpenkörper 12 ist in nicht dargestellter Weise an dem Pumpengehäuse 1 befestigt und drückt
den mit einer Schulter 13 versehenen Pumpenzylinder 10 auf eine Gegenschulter im Gehäuse 1.
Von einem Kraftstoffbehälter 14 führt eine Leitung 15 zu einer Einlaßbohrung 16 im Gehäuse 1 und
daran anschließend zu einem Zuflußkanal 17 im Pumpenzylinder 10. Der Kanal 17 mündet in den
Pumpenarbeitsraum 18.
Der Pumpenkolben 9 hat eine axiale Bohrung 19, die von seinem im Arbeitsraum 18 liegenden Stirn-
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ende ausgeht und zu einer Querbohrung 20 führt, deren Mündungen in der Kolbenmantelfläche durch
einen Ringkanal 21 verbunden sind.
Der Pumpenkörper 12 ,hat eine gleichachsig zum Kolben 9 verlaufende, als Sackloch ausgebildete
Führungsbohrung 22, die einen mittleren Abschnitt 23 mit größerem Durchmesser aufweist. In diesen
eine Kammer bildenden mittleren Abschnitt 23 mündet eine der Zahl der. zu versorgenden Brennkraft-
Zumeßkolben am Ende ihres Druckhubes angelangt sind, strömt der weiterhin vom Hauptpumpenkolben
in die Kammer 23 verdrängte Kraftstoff durch den Kanal 40 über das dann öffnende Überströmventil 41
5 und die Leitung 43 zum Behälter 14 zurück. Der Öffnungsdruck des Überströmventils ist höher bemessen
als der höchste während des Fördervorgangs der Zumeßkolben in der Kammer 23 auftretende
Druck. Nach beendigtem Druckhub der Zumeß-
maschinenzylinder entsprechende Anzahl radialer io kolben schließen sich die Druckventile 34, 35 unter
Bohrungen 24, deren Achsen in einer Ebene senk- der Wirkung der Federn 36.
recht zur Achse der Bohrung 22 verlaufen. Sobald der Hauptpumpenkolben 9 gegen Ende
In der Bohrung 22 ist ein Regelglied 25 geführt, jedes Druckhubes den Zulaufkanal 17 durch seine
das die Kammer 23 durchdringt und in dieser Kam- Ringnut 21 aufsteuert, strömt der weiterhin bis zum
mer einen im wesentlichen kegelförmigen Abschnitt 15 Ende des Druckhubes verdrängte Kraftstoff durch
26 aufweist, der als Anschlagkörper für Zumeßkolben die Bohrung 19 und 20 und den Ringkanal 21 in den
27 dient. An diesem Abschnitt liegen in der gezeich- Zulaufkanal 17 zurück. Die Federn 28 beginnen die
neten Stellung die kalottenförmigen Enden der Zu- Zumeßkolben zurückzuschieben. Diese gelangen
meßkolben 27 an, die in den radialen Bohrungen 24 spätestens während des ersten Abschnittes des nachdes
Pumpenkörpers 12 geführt sind und unter der 20 folgenden Saughubes des Kolbens 9 in die gezeichnete
Wirkung von Federn 28 stehen, die bestrebt sind, die Lage. Während dieses Saughubabschnittes strömt
Zumeßkolben in der gezeichneten Stellung in Be- Kraftstoff aus dem durch die Ringnut 21 noch offenrührung
mit dem kegelförmigen Abschnitt 26 des gehaltenen Zuflußkanal 17 und die Bohrungen 20, 19
Regelgliedes 25 zu halten. in den Arbeitsraum 18. Beim weiteren Verlauf des
Vom Pumpenarbeitsraum 18 führt je ein Kanal 29 35 Saughubes schließt der Kolben 9 den Zuflußkanal 17
in jeden Arbeitsraum 30 jedes Zumeßkolbens 27. ab. Im Arbeitsraum 18 entsteht ein Unterdruck, bis
Außerdem ist der Punipenarbeitsraum über Kanäle nach erneutem Öffnen des Zuflußkanals 17 im letzten
31 ständig mit der Kammer 23 verbunden. Die Mün- Abschnitt des Saughubes Kraftstoff unmittelbar in
düngen der Kanäle 29 in den Pumpenarbeitsraum 18 den Arbeitsraum 18 einströmen kann. Im letzten
sind so angeordnet, daß sie der Pumpenkolben 9 bei 30 Abschnitt seines Saughubes steuert der Kolben 9 auch
jedem Druckhub früher als den Zuflußkanal 17 ab- die Mündungen der Kanäle 29 in den Pumpenschließt,
somit also beim Saughub den Zuflußkanal
17 früher als die Kanäle. 29 öffnet. Der mit 32 bezeichnete untere Abschnitt der Führungsbohrung 22,
in den das untere Ende des Regelgliedes 25 passend 35
eintaucht, ist durch einen in der Zeichnung strichpunktiert eingezeichneten Kanal 33 mit dem Zuflußkanal 17 verbunden. ■-*-
17 früher als die Kanäle. 29 öffnet. Der mit 32 bezeichnete untere Abschnitt der Führungsbohrung 22,
in den das untere Ende des Regelgliedes 25 passend 35
eintaucht, ist durch einen in der Zeichnung strichpunktiert eingezeichneten Kanal 33 mit dem Zuflußkanal 17 verbunden. ■-*-
Jeder der Arbeitsräume 30 der Zumeßkolben ist
nach außen durch einen Druckventilkörper 34 abge- 40 als Fördermengenverstellgljed der Einspritzpumpe, schlossen, in dem ein bewegliches Ventilglied 35 ge- durch das die den einzelnen Brennkraftmaschinenführt ist, das durch eine Feder 36 auf seinen Sitz im zylindern zugeführte Kraftstoffmenge gleichzeitig und Ventilkörper 34 gedrückt wird. Die Feder 36 stützt in gleichem Maße geändert werden kann, sich dabei an einem Auslaßnippel 37 ab, der in den Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist in gleicher
nach außen durch einen Druckventilkörper 34 abge- 40 als Fördermengenverstellgljed der Einspritzpumpe, schlossen, in dem ein bewegliches Ventilglied 35 ge- durch das die den einzelnen Brennkraftmaschinenführt ist, das durch eine Feder 36 auf seinen Sitz im zylindern zugeführte Kraftstoffmenge gleichzeitig und Ventilkörper 34 gedrückt wird. Die Feder 36 stützt in gleichem Maße geändert werden kann, sich dabei an einem Auslaßnippel 37 ab, der in den Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist in gleicher
Pumpenkörper 12 eingeschraubt ist und den Ventil- 45 Weise wie beim ersten in einem Gehäuse 51 einer
körper 34 im Pumpenkörper 12 festspannt. An die Kraftstoffeinspritzpumpe für eine vierzylindrige
Auslaßnippel 37 sind Kraftstoffdruckleitungen 38 an- Brennkraftmaschine eine Nockenwelle 52 gelagert,
geschlossen, die zu Einspritzdüsen 39 für die einzel- deren Nocken 53 gegen eine Rolle 54 eines Rollennen
Brennkraftmaschinenzylinder führen. stößeis 55 wirkt. Eine Feder 56 drückt über einen
Von der Kammer 23 zweigt ein Überströmkanal 40 50 Federteller 57, der in eine Ausnehmung des Rollenab,
in den ein federbelastetes Überströmventil 41 ein- stößeis 55 eingelegt ist, diesen gegen den Nocken 53.
gebaut ist. An die Auslaßöffnung 42 des Überstrom- Die Feder 56 stützt sich dabei über einen Federteller
kanals ist eine zum Kraftstoffbehälter 14 führende 58 am Gehäuse 1 ab. Ein: Pumpenkolben 59, der in
Leitung 43 angeschlossen. einer Zylinderbüchse 60 geführt ist, trägt an seinem
Die beweglichen Teile der beschriebenen Einspritz- 55 dem Rollenstößel 55 zugewandten Ende einen Bund
pumpe sind in der Stellung gezeichnet, die sie am 61, der in den Federteller 57 so eingehängt ist, daß
Ende eines Saughubes des Hauptpumpenkolbens 9 der Pumpenkolben den Bewegungen des Rolleneinnehmen.
Der Pumpenarbeitsraum 18 und die stößeis 55 folgt, ohne jedoch den Kolben an Dreh-Arbeitsräume
30 der Zumeßkolben sind mit Kraft- bewegungen zu hindern. Ein Pumpenkörper 62 ist in
stoff gefüllt. Beim nunmehr folgenden Druckhub 60 nicht dargestellter Weise an dem Pumpengehäuse 51
schließt der Kolben 9 zunächst die Mündungen der befestigt und drückt den mit einer Schulter 63 ver-Verbindüngskanäle
29 und danach den Zuflußkanal sehenen Pumpenzylinder 60 auf eine Gegenschulter
17 ab. In diesem Augenblick beginnt der Kolben 9 im Gehäuse 51.
Kraftstoff durch die Kanäle 31 in die Kammer 23 zu Von einem Kraftstoffbehälter 64 führt eine Lei-
fördern und die Zumeßkolben 27 nach außen zu 65 tung 65 zu einer Einlaßbohrung 66 im Gehäuse 51
schieben. Diese fördern dabei Kraftstoff aus ihren und daran anschließend zu einem Zuflußkanal 67 im
Arbeitsräumen 30 über die Druckventile 35 und die Pumpenzylinder 60. Der Kanal 67 mündet in den
Leitungen 38 zu den:Einspritzdüsen 39. Sobald die Pumpenarbeitsraum 68.
arbeitsraum auf, so daß durch sie Kraftstoff in die Arbeitsräume 30 der Zumeßkolben strömt und die
Arbeitsräume gefüllt werden.
Um die von den Zumeßkolben geförderte Kraftstoffmenge ändern zu können, ist das Regelglied 25
verschiebbar. Durch Herausziehen des Gliedes 25 aus sedner Führungsbohrung 22 wird die Kraftstoffmenge
vergrößert, und umgekehrt. Das Regelglied dient also
Auf dem Pumpenzylinder 60 ist eine Mitnehmerhülse 69 drehbar gelagert und gegen axiales Verschieben
einerseits durch eine Schulter des Pumpenzylinders und andererseits durch den Federteller 58
gesichert. Die Mitnehmerhülse hat gabelförmige Ansätze 70, die an einem Mitnehmerstück 71 des
Pumpenkolbens 59 angreifen. Die Mitnehmerhülse 69 hat an ihrem Außenumfang einen Zahnkranz 72,
der in eine im Pumpengehäuse 51 verschiebbar gelagerte Zahnstange 73 eingreift. Diese Zahnstange
dient, wie später beschrieben wird, als Fördermengenverstellglied der Einspritzpumpe.
In dem Pumpenkörper 62 ist gleichachsig zum Pumpenkolben 59 ein Anschlagstück 74 gelagert, das
an seinem mittleren Abschnitt vier nockenartige Hocker 75 aufweist und an seinem unteren Ende
einen vierkantigen Mitnehmerstift 76 trägt. Dieser ragt in eine teilweise ebenfalls vierkantige, axiale
Ausnehmung 77 des Pumpenkolbens 59 hinein. Von der Ausnehmung 77 führt eine Querbohrung 78 zu
einer Ringnut 79 in der Mantelfläche des Pumpenkolbens 59. Die Ausnehmung 77 im Pumpenkolben
ist so gestaltet, daß die Ringnut über die Querbohrung 78 .in ständiger Verbindung mit dem Pumpenarbeitsraum
68 steht.
Der die Hocker 75 tragende Abschnitt des Anschlagstückes
liegt in einer Kammer 83 des Pumpenkörpers 62, die in ständiger Verbindung mit dem
Pumpenarbeitsraum 68 steht. In diese Kammer münden vier radiale Bohrungen 84, deren Achsen in einer
Ebene senkrecht zur Achse des Anschlagstückes angeordnet sind. An den Höckern 75 liegen in der gezeichneten
Stellung die kalottenförmigen Enden von vier Zumeßkolben 87 an, die in den radialen Bohrungen
84 des Pumpenkörpers 62 geführt sind und unter der Wirkung von Federn 88 stehen, die bestrebt
sind, die Zumeßkolben in der gezeichneten Stellung zu halten.
Vom Pumpenarbeitsraum 68 führt je ein Kanal 89 in jeden Arbeitsraum 90 jedes Zumeßkolbens 87. 4"
Außerdem ist der Raum 68 über Kanäle 91 ständig mit der Kammer 83 verbunden. Die Mündungen der
Kanäle 89 in den Pumpenarbeitsraum 68 sind ebenso wie beim ersten Beispiel so angeordnet, daß sie der
Pumpenkolben 59 bei seinem Druckhub früher als den Zuflußkanal 67 abschließt, somit also beim
Saughub den Zuflußkanal 67 früher als die Kanäle 89 öffnet. Jeder der Arbeitsräume 90 ist nach außen
durch einen Druckventilkörper 94 abgeschlossen, in dem ein bewegliches Ventilglied 95 geführt ist, das
durch eine Feder 96 auf seinen Sitz im Ventilkörper 94 gedrückt wird. Die Feder 96 stützt sich dabei an
einem Auslaßnippel 97 ab, der in den Pumpenkörper 62 eingeschraubt ist und den Ventilkörper 94 im
Pumpenkörper 62 festspannt. An die Auslaßnippel 97 sind Kraftstoffdruckleitungen 98 angeschlossen,
die zu Einspritzdüsen 99 für die einzelnen Brennkraftmaschinenzylinder führen.
Die Kammer 83 ist durch Kanäle 101 mit einem Raum 102 verbunden, von dem ein Überströmkanal
103 abzweigt, in den ein federbelastetes Überströmventil 104 eingebaut ist. Eine Ablauföffnung 105 des
Überströmkanals ist über eine Leitung 106 an den Kraftstoffbehälter 64 angeschlossen.
Die beweglichen Teile der vorstehend beschriebenen Einspritzpumpe sind ebenso wie beim ersten
Ausführungsbeispiel in der Stellung gezeichnet, die sie am Ende eines Saughubes des Hauptpumpenkolbens
59 einnehmen. Der Pumpenarbeitsraum 68 sowie die Arbeitsräume 90 der Zumeßkolben sind
dabei mit Kraftstoff gefüllt. Beim nunmehr folgenden Druckhub deckt der Kolben 59 zunächst die Mündungen
der Verbindungskanäle 89 und danach den Zuflußkanal 67 ab. In diesem Augenblick beginnt
der Kolben 59 Kraftstoff durch die Kanäle 91 in die Kammer 83 zu fördern und die Zumeßkolben 87
nach außen zu schieben. Diese fördern dabei Kraftstoff aus ihren Arbeitsräumen 90 über die Druckventile
95 und die Leitungen 98 zu den Einspritzdüsen 99. Sobald die Zumeßkolben am Ende ihres
Druckhubes angelangt sind, strömt der weiterhin vom Hauptpumpenkolben in die Kammer 83 verdrängte
Kraftstoff durch die Kanäle 101 in den Raum 102 und von diesem durch den Kanal 103 über das geöffnete
Überströmventil 104 und die Leitung 106 zurück zum Behälter 64. Der Öffnungsdruck des
Überströmventils ist höher bemessen als der höchste während des Fördervorgangs der Zumeßkolben in der
Kammer 83 auftretende Druck. Nach beendigtem Druckhub der Zumeßkolben schließen sich die
Druckventile 94,95 unter der Wirkung der Federn 96.
Sobald der Hauptpumpenkolben 59 gegen Ende jedes Druckhubes den Zulaufkanal 67 durch die
Ringnut 79 aufsteuert, strömt der weiterhin bis zum Ende des Druckhubes verdrängte Kraftstoff durch die
Ausnehmung 77 und die Querbohrung 78 in den Ringkanal 79 und von diesem in den Zulaufkanal 67
zurück.
Während des ersten Abschnittes des nachfolgenden Saughubes strömt Kraftstoff aus dem durch die Ringnut
79 noch offengehaltenen Zuflußkanal 67, die Querbohrung 78 und die Ausnehmung 77 in den
Arbeitsraum 68 ein. Beim weiteren Verlauf des Saughubes schließt der Kolben 59 den Zuflußkanal 67 ab.
Im Arbeitsraum 68 entsteht ein Unterdruck, bis nach erneutem Öffnen des Zuflußkanals 67 im letzten Abschnitt
des Saughubes Kraftstoff unmittelbar in den Arbeitsraum 68 einströmen kann. Während des Saughubes
schieben die Federn 88 die Zumeßkolben 87 in die gezeichnete Lage zurück. Im letzten Abschnitt
seines Saughubes steuert der Kolben 59 auch die Kanäle 89 auf, so daß durch sie Kraftstoff in die
Arbeitsräume 90 der Zumeßkolben fließen und diese Arbeitsräume füllen kann.
Um die von den Zumeßkolben geförderte Kraftstoffmenge zu ändern, wird die Zahnstange 73 verschoben.
Dadurch wird über den Zahnkranz 72 und das Mitnehmerstück 71 der Kolben 59 und damit
auch über den Mitnehmerstift 76 das Anschlagstück 74 verdreht. Dadurch wird der Weg der Zumeßkolben
und damit die von diesen geförderte Kraftstoffmenge in gleichem Maße geändert.
Claims (9)
1. Pumpe zur Kraftstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen,
insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraftmaschinen, mit einem Hauptpumpenkolben,
dessen Fördermenge nicht veränderbar ist und der in seiner Saughubendstellung einen Zuflußkanal
offenhält und dessen beim Druckhub erzeugter Förderdruck zum Antrieb mehrerer, der
Zahl der Förderstellen entsprechenden Anzahl von Zumeßpumpenkolben dient, deren Hub zur
Änderung der Einspritzmenge veränderbar ist, wobei an den Arbeitsraum des Hauptpumpen-
kolbens ein Überströmventil angeschlossen ist, dessen Öffnungsdruck höher ist als der zum Antrieb
der Zumeßpumpenkolben erforderliche Flüssigkeitsdruck, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hauptpumpenkolben (9, 59) in seiner Saughubend'stellung
auch je einen Verbindungskanal (29, 89) zu jedem der Arbeitsräume (30, 90) der Zumeßpumpenkolben (27, 87) offenhält und bei
seinem Druckhub sowohl die Mündungen der Verbindungskanäle (29, 89) als auch die Mündung
des Zufiußkanals (17, 67) abschließt.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptpumpenkolben (9, 59)
bei seinem Druckhub zunächst die Mündungen der Verbindungskanäle (29, 89) und danach die
Mündung des Zuflußkanals (17, 67) abschließt.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saughubendstellung aller
Zumeßpumpenkolben (27, 87) durch einen einzigen verstellbaren Anschlagkörper (26, 74) bestimmt
ist.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Zumeßkolben (27,
87) radial verlaufend in einer Ebene liegen.
5. Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper ein Umdrehungskörper
(26) ist, dessen Achse senkrecht zur Ebene der Zumeßkolbenachsen (27) sowie
durch den Schnittpunkt dieser Achsen verläuft, und daß der Anschlagkörper (26) axial verstellbar
ist.
6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlagkörper (26) und der Hauptpumpenkolben (9) gleichachsig angeordnet
sind.
7. Pumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper (26) zu
beiden Seiten gleichachsige, zylindrische Führungsabschnitte mit gleichem Durchmesser aufweist
und der vom Anschlagkörper nicht ausgefüllte Abschnitt der dem Hauptpumpenkolben
benachbarten, als Sackloch (32) ausgebildeten Führungsbohrung mit dem Zuflußkanal (17) in
Verbindung steht.
8. Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper (74) um eine
senkrecht zur Ebene der Zumeßkolbenachsen (82) sowie durch den Schnittpunkt dieser Achsen verlaufende
Achse drehbar ist und für jeden Zumeßkolben (87) einen nockenartigen Abschnitt (75)
aufweist.
9. Pumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptpumpenkolben (59) drehbar
ist und zwischen dem Hauptpumpenkolben (59) und dem Anschlagkörper (74) eine nur die
Drehbewegungen übertragende Kupplung (76) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 879 492;
französische Patentschrift Nr. 1083 387;
USA.-Patentschrift Nr. 2 397 136.
Deutsche Patentschrift Nr. 879 492;
französische Patentschrift Nr. 1083 387;
USA.-Patentschrift Nr. 2 397 136.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 648/7+ 7.63
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB56433A DE1151982B (de) | 1960-01-29 | 1960-01-29 | Pumpe zur Kraftstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraft-maschinen |
| FR850163A FR1282291A (fr) | 1960-01-29 | 1961-01-19 | Installation de transport de fluide, en particulier pour l'injection de carburant dans les tuyaux d'aspiration de moteurs à combustion |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB56433A DE1151982B (de) | 1960-01-29 | 1960-01-29 | Pumpe zur Kraftstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraft-maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1151982B true DE1151982B (de) | 1963-07-25 |
Family
ID=6971327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB56433A Pending DE1151982B (de) | 1960-01-29 | 1960-01-29 | Pumpe zur Kraftstoffeinspritzung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere Saugrohr-Einspritzbrennkraft-maschinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3050001A (de) |
| DE (1) | DE1151982B (de) |
| GB (1) | GB902925A (de) |
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| US3050001A (en) | 1962-08-21 |
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