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DE1125769B - Durchlaufkontaktkopiervorrichtung unter Verwendung von bandfoermigen Schichttraegern - Google Patents

Durchlaufkontaktkopiervorrichtung unter Verwendung von bandfoermigen Schichttraegern

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Publication number
DE1125769B
DE1125769B DEL31075A DEL0031075A DE1125769B DE 1125769 B DE1125769 B DE 1125769B DE L31075 A DEL31075 A DE L31075A DE L0031075 A DEL0031075 A DE L0031075A DE 1125769 B DE1125769 B DE 1125769B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
markings
substrate
scanning
layer
template
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31075A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Limberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lumoprint Zindler KG and Co GmbH
Original Assignee
Lumoprint Zindler KG and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lumoprint Zindler KG and Co GmbH filed Critical Lumoprint Zindler KG and Co GmbH
Priority to DEL31075A priority Critical patent/DE1125769B/de
Publication of DE1125769B publication Critical patent/DE1125769B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/30Details adapted to be combined with processing apparatus
    • G03B27/303Gas processing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Durchlaufkontaktkopiervorrichtung unter Verwendung von bandförmigen Schichtträgern Die Erfindung betrifft eine Durchlaufkontaktkopiervorrichtung unter Verwendung von bandförmigen Schichtträgern, die beispielsweise rollenförmig gespeichert sind, wobei eine Schneideinrichtung zum Abschneiden eines Schichtträgers vorgesehen ist.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, in einer Oberilächenentwicklungseinrichtung Speicherrollen für bandförmige Positiv- und Negativschichtträger anzucrdner.. Bei dieser vorgeschlagenen Ausführung wird der Positivschichtträger nach der Entwicklung wiederum auf eine Rolle gewickelt. Es ist daher nicht möglich, in fortlaufendem Arbeitsgange getrennte Bilder von verschiedenen Kopien zu erhalten, es sei denn, daß der Positivschichtträger von der Rolle abgenominen und jeweils mit einer Schere entsprechend den Bildern zerschnitten wird. Ein derartiges Verfahren beseitigt die der automatischen Durchführung des Entwicklungsvorganges innewohnenden Vorteile, weil ein zusätzlicher Arbeitsaufwand entsteht.
  • Es ist auch bereits bekannt, in einem Gerät zur Herstellung von Kopien einen Negativschichtträger und einen Positivschichtträger in Rollenform anzuordnen und von diesen Rollen jeweils eine gleichbleibende Schichtträgerlänge abzuziehen und abzuschneiden. Bei derartigen Geräten können jedoch keine unterschiedlichen Vorlagenlängen berücksichtigt werden, da der Mechanismus des Gerätes und insbesondere auch die Messer über eine Schaltwalze nach einem vorbestimmten Programm gesteuert werden und diese Schaltwalze in Abhängigkeit von der Einführung der Vorlage von einer vorbestimmten Bezugsstelle aus angetrieben wird.
  • Einer vollautomatischen Durchführung der Entwicklung einschließlich des Abschneidens eines bandförmigen Schichtträgers stehen aber bei verschiedenen Vorlagenlängen Schwierigkeiten entgegen. Bisher ist es nicht möglich gewesen, eine Schneideinrichtung automatisch so zu steuern, daß der bandförmige Schichtträger nach Maßgabe der jeweiligen Vorlagenlänge bzw. der jeweiligen Größe des aufbelichteten Bildes abgeschnitten wird.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zu schaffen, das diese Schwierigkeiten beseitigt und eine völlig automatische Arbeitsweise aufweist.
  • Dies ist erfindungsgemäß erreicht durch eine Abtasteinrichtung, z. B. einen Fühler, für Anfang und Ende der in die Vorrichtung einlaufenden Vorlage, durch von dieser Abtasteinrichtung gesteuerte Einrichtungen zum Anbringen von Markierungen auf einen synchron mit dem Schichtträgertransport laufenden Speicher oder den abzuschneidenden Schichtträger, sowie eine weitere Einrichtung zum Abtasten dieser Markierung und zum Betätigen der Schneideinrichtung. Als Markierungen werden Oberflächenveränderungen des Schichtträgers durch Prägungen oder Farbauftragungen vorgesehen. Die Erfindung sieht in vorteilhaften Ausführungen auch Eingriffe in den Schichtträger in Form von Einschnitten oder Lochungen vor. Bei Verwendung eines synchron laufenden Speichers werden unmittelbare Eingriffe auf den Schichtträger vermieden. Die Abtastung an einem Schichtträger erfolgt mechanisch oder optisch, an einem Speicher vorteilhafterweise auf elektromagnetischem Wege.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Fühler für die Vorlage ein Schalter, dessen Schaltarm als Hebel ausgebildet ist und in die Zuführung der Vorlage ragt, um elektrische Impulse zur Steuerung, beispielsweise eines mechanischen Markierungsteiles mit einem Hubmagneten, an der Zuführung des Positivschichtträgers zu steuern. Der Markierungsteil liegt -in dem Weg des Positivschichtträgers in einem Abstand vor der Entwicklungseinrichtung, der dem Abstand längs des Weges des Negativschichtträgers zu der Entwicklungseinrichtung im Augenblick der Markierung gleich ist. In einer vorteilhaften Ausführungsform trägt der Hubmagnet ein insbesondere zweischneidiges Messer. Gemäß einer anderen Ausführungsform ist eine Stanzeinrichtung, beispielsweise in Form eines Stempels, vorgesehen, der mit einer profilierten Gegenplatte an der dem Stempel abgekehrten Seite des Schichtträgers zusammenarbeitet. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist eine Einrichtung zum Auftragen von Farbe angeordnet, beispielsweise in Form einer höhenverstellbaren Farbrolle, die impulsartig gegen den über ein Führungsblech laufenden Schichtträger gedrückt wird. Zur Abtastung der Markierungen sind je nach Art der Markierungen entweder mechanische oder optische Fühleinrichtungen angeordnet. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist ein als Schaltarm ausgebildeter Fühler angeordnet, der elastisch an den durchlaufenden Schichtträger angedrückt wird und bei Durchlauf eines verformten oder mit einer Öffnung versehenen Schichtträgerabschnittes ausgelenkt wird. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform wird der Steuerimpuls erzeugt, indem der Schichtträger über eine mit einer napfartigen Vertiefung versehenen Leitfläche geführt wird, in welche der Schaltarm bei einer durchlaufenden Öffnung bzw. einem zur Markierung angeordneten Loch in dem Schichtträger ausweichen kann.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sieht die Erfindung einen Magnetspeicher für die Steuerung der Schneidvorrichtung vor. Beispielsweise ist dieser Magnetspeicher als endlose Drahtschleife ausgebildet, die mit einer dem Schichtträger synchronen Geschwindigkeit umläuft und im Hinblick auf die Umlaufgeschwindigkeit derart bemessen ist, daß jeweils eine Bestätigung der Schneidvorrichtung in dem Augenblick erfolgt, in welchem der der Markierungsstelle entsprechende Abschnitt des Positivschichtträgers in der Schneideinrichtung ankommt. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß kein Eingriff in den Schichtträger notwendig ist. Weiterhin ist der Vorteil einer leichten Einstellbarkeit gegeben, weil Schreib- und Ableseköpfe leicht längs der umlaufenden Drahtschleife eingestellt werden können. Insbesondere ist diese Ausführungsform in Verbindung mit einer Schneideinrichtung zweckmäßig, welche beispielsweise durch Verwendung einer umlaufenden Nockenscheibe zur Steuerung des Messers eine Mindestzeit zwischen zwei Schnitten aufweist. Hierbei besteht die Möglichkeit, durch entsprechende Versetzung des Ablesekopfes für zwei verhältnismäßig nahe aneinanderliegenden Markierungen auf dem Speicher nur einen Schnitt durchzuführen und diesen Schnitt in die Mitte zwischen zwei aufbelichtete Abbildungen zu legen.
  • Weitere Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles hervor, das in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine schematisch dargestellte Seitenansicht des Gerätes im Schnitt, Fig. ? ein Ausführungsbeispiel für die Herstellung und Abtastung von Markierungen in Abhängigkeit von dem Durchlauf der Vorlage, Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel für die Steuerung der Schneideinrichtung unter Verwendung einer Speichereinteilung.
  • Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen und der allgemeine Geräteaufbau beschrieben. Innerhalb eines Gehäuses 1 ist eire Belichtungseinrichtung 2, eine Entwicklungseinrichtung 3, eine Trockeneinrichtung 4 und eine Abschneideinrichtung 5 angeordnet. Ferner ist eine Vorratsrolle 6 für das Negativpapier lichtdicht in einer Kassette 7 mit einem gekrümmte Seitenwände aufweisenden Ausführungsschlitz 8 angeordnet. Oberhalb der Kassette 7 ist eine Rolle 9 zum Aufwickeln des entwickelten Nea-tivschichtträgers vorgesehen. Der Positivschichtträger ist auf einer Rolle 10 gespeichert. Auf die Rollen 6 und 10 wirken elastische, durch eine nicht dargestellte Feder angeordnete Bremselemente 11, 12, um einen straffen Lauf der Schichtträger sicherzustellen. Zu der Belichtungseinrichtung gehören drei Walzen 15, 16, 17, über welche mehrere Bänder 18 beispielsweise aus einem drehbaren Material, vorteilhaft aus Wolle od. dgl., laufen.
  • Über den Bändern zwischen den Walzen 1.6 und 17 befindet sich ein Einführungsschlitz, welcher nach oben durch eine besondere Leitfläche 21 begrenzt wird. Diese Leitfläche ist durch mehrere parallele Führungsstreben gebildet, zwischen welchen Rollen 22 laufen, die die auf den Bändern befindliche Vorlage an die Walze 17 drücken.
  • Wenigstens zwischen zwei Rollen 22 ragt in den Zuführungsweg der Vorlage zwischen den Bändern 18 und der Leitfläche 21 ein verschwenkbarer Arm 23. Dieser Arm ist als doppelarmiger Hebel ausgebildet, dessen von dem Vorschubweg der Vorlage abgekehrtes Ende mit einem Gegengewicht 24 versehen ist oder so unter Federeinwirkung steht, daß das andere Ende in den Vorschubweg der Vorlage verschwenkt wird. Dieser Hebel ist an dem Betätigungsglied eines Schnappschalters 25 derart befestigt, daß eine Auslenkung des Armes 23 durch eine Vorlage eine Betätigung des Schalters und die Rückschwenkung des Hebels nach Durchlauf der Vorlage eine weitere Betätigung des Schalters auslöst.
  • Am Ende der Belichtungseinrichtung ist hinter der Walze 15 ein Abstreifer 26 angeordnet, um die Vorlage von dem Negativschichtträger zu lösen, welcher in die Entwicklungseinrichtung 3 einläuft.
  • Die Entwicklungseinrichtung ist in der Fig. 1 als Oberflächen-Entwicklungseinrichtung dargestellt. Zur Führung der Schichtträger genau in der Höhe der Badflüssigkeit des Badbehälters 28 derart, daß nur die der Badffüssigkeit zugekehrte, die Schicht aufweisende Seite benetzt wird, dient ein aus den Walzen 33, 34 bestehendes Quetschwalzenpaar sowie je eine Führungswalze 35, 36 an den Einführungsenden des Behälters. Die Führungswalzen 35, 36 laufen beispielsweise frei auf fest eingestellten Achsen um. Infolge Verwendung von bandförmigen Schichtträgern sind weitere Führungselemente entbehrlich.
  • Die Quetschwalzen 33, 34 werden über eine Antriebsanordnung, die schematisch bei 37 angedeutet ist, angetrieben.
  • Im Betrieb wird der Positivschichtträger von der Rolle 10 abgezogen und über Führungsrollen 42, 43 der Führungsrolle 36 in dem Entwicklerbad zugeführt. Zwischen den Rollen 42, 43 befindet sich eine Markieranordnung 44, die im wesentlichen aus einem Hubmagneten 45 besteht, dessen Stößel ein Markierwerkzeug 46 trägt.
  • Im Bereich des Markierwerkzeuges ist der Positivschichtträger zwischen zwei Leitflächen 47, 48 geführt, die erforderlichenfalls zum Durchtritt des Werkzeuges mit einer Öffnung oder mit Schlitzen versehen sind. Der Abstand der Markiereinrichtung 44 bis zum Einlauf des Positivschichtträgers in das Entwicklerbad an der Walze 36 ist gleich dem Abstand zwischen dem Einlauf des Negativschichtträgers an der Walze 35 in das Entwicklerbad und der Stelle des Ne-ativschichtträaers, an welcher die gerade in das Gerät einlaufende Vorlage mit dem Negativschichtträger im Bereich der Belichtungseinrichtung zusammentrifft.
  • Hinter der Trockeneiprichtung 4, über welche der Positivschichtträger läuft, ist ein Transportwalzenpaar 49, =0 angeordnet. Das Transportwalzenpaar wird von dem Antriebsmotor 37 für das Quetschwalzenpaar durch eine gestrichelt eingezeichnete Schnur oder einen Riemen angetrieben. Von diesem Antriebsmotor wird zugleich auch die Speicherrolle 9 für das Negativpapier mittels der ebenfalls gestrichelt eingezeichneten Schnur oder Riemens angetrieben.
  • Hinter dem Transportwalzenpaar befindet sich die Abschneideinrichtung 5. Die Abschneideinrichtung weist ein feststehendes Messer 51 und ein beispielsweise durch den Exzenter 52 bewegbares Messer 53 auf. Zur Steuerung der Abschreideinrichtung sind Mittel vorgesehen, die genauer an Hand von Fig. 2 beschrieben werden.
  • Hinter den Messern 51 und 53 befindet sich eine Ausgabemulde 54, die durch einen Gehäuseschlitz 55 zugänglich ist. Die Ausgabemulde weist eine Leitfläche 56 und unter dieser eine Ablagetasche 57 auf, welcher die abgeschnittenen Kopien entnommen werden können.
  • Bei der Benutzung des Gerätes wird die Vorlage über den Tisch 19 zugeführt. Entweder ist der Antrieb für den Durchlauf der Schichtträger bereits vorher eingeschaltet worden, oder er wird in Abhängigkeit von einem Abtastschalter in der Führungsbahn der Vorlage eingerückt. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, unter dem horizontalen Abschnitt der Bänder 18 einen Druckhalter vorzusehen, der beim Auflegen der Vorlage automatisch den Antrieb einschaltet. Positiv- und Negativschichtträger werden von ihren jeweiligen Speicherrollen 6, 10 so abgezogen, daß die der Schicht zugekehrte Seite in der Entwicklungseinrichtung von der Flüssigkeit benetzt wird. Beim Einlauf der Vorlage wird durch den Schalter 25 ein Impuls erzeugt, der zur Erregung des Magneten 4.5 verwendet wird, so daß gleichzeitig eine Markierung auf dem Positivschichtträger erzeugt wird. Diese Markierung löst dann in der noch zu beschreibenden Weise die Arbeit der Abschneideinrichtung aus.
  • Aus Fig. 2 ist dieser Vorgang deutlicher zu entnehmen. In dieser Figur sind für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet worden. Die zur Impulsübertragung vorgesehene elektrische Anordnung weist einen an einer Potentialquelle 58 liegenden Stromkreis 59 auf. An diesen Stromkreis ist der Schalter 25 angeschlossen. In Reihe zu diesem Schalter liegt der Elektromagnet 45. Wenn somit der Schalter 25 verstellt wird, wird der Elektromagnet 45 erregt, wodurch der Anker 60 nach unten gezogen und das als doppelseitig schneidende Messer ausgebildete Werkzeug 46 in Schlitzen in den Leitflächen 47 und 48 so weit nach oben gestoßen oder verschwenkt wird, daß es über dem Weg des Positivschichtträgers zwischen den beiden Leitflächen liegt. In der in Fig. 2 dargestellten Stellung ist der Elektromagnet 45 nicht erregt. Das Werkzeug 46 ist über einen doppelarmigen Hebel 61 an den Anker 60 angelenkt. An den Hebeln 61 greift eine Feder 62 an, die das Messer 46 nach unten und der Anker 60 nach oben in die Bereitschaftsstellung zieht. Die Endlage ist durch einen Anschlag 63 begrenzt. Es wird darauf hingewiesen, daß das Messer 46 nur über einen Randabschnitt des Schichtträgers reicht. Das Messer ist seitlich in Schlitzen in den Leitflächen 47, 48 geführt. Die Leitflächen stellen sicher, daß der Schichtträger bei der Durchführung eines Schnittes oder einer Stanzung nicht ausweichen kann.
  • Da der Hebel 23 beim Einlauf einer Vorlage verschwenkt wird und so lange verschwenkt bleibt, bis die gesamte Vorlage über den Hebel 23 gelaufen ist, führt die sich beim Schließen des Schalters ergebende Messerbewegung einen Einschnitt entsprechend dem vorlaufenden Rand und die sich beim Öffnen des Schalters ergebende Messerbewegung einen Einschnitt, welcher dem nachlaufenden Rand der Vorlage entspricht, durch.
  • In der rechten Seite der Fig. 2 ist die mechanische Abtasteinrichtung sowie Schneideinrichtung gezeigt. Die Exzenterwelle 52, welche das bewegliche Messer 53 trägt, wird über ein Seil 64 von einer Scheibe 65 angetrieben, welche drehfest mit einer Nockenscheibe 66 verbunden ist, die mit einem Antriebsmotor in dem Gehäuse 67 gekuppelt ist. Die Nockenscheibe weist einen Einschnitt 68 auf, in welchen ein Nocken 69 hineinragt, der an einem Schwenkhebel 70 befestigt ist. Der Schwenkhebel ist bei 71 an einem Träger 72 befestigt. Bei 73 ist der Anker 74 eines Elektromagneten 75 derart angelenkt, daß der Hebel 70 bei Erregung des Elektromagneten 75 so verschwenkt wird, daß der Nocken 69 aus der Nockenscheibe 66 herausgehoben wird. An dem Schwenkhebel 70 greift eine Feder 88 an, die ihn zu der Nockenscheibe 66 hinzieht und deren Kraft bei Erregung des Elektromagneten 75 durch die Zugkraft des Elektromagneten überwunden wird.
  • Die Wicklung des Elektromagneten 75 liegt in Reihe mit einem Schnappschalter 76, dessen Schaltelement mit einem Tastarm 77 verbunden ist. Der Tastarm 77 drückt auf den mit Markierungen versehenen Rand des Positivschichtträgers 78. Der Positivschichtträger läuft an der Stelle des Tastarmes 77 über eine Leitfläche 79, in welcher sich eine napfartige Ausnehmung 80 befindet. Wenn in dem Rand des Positivschichtträgers ein Einschnitt ist, drückt der Tastarm 77 nach unten in die Ausnehmung 80. Durch diese Verschwenkung wird das Schaltglied des Schnappschalters 76 bewegt und die Erregung des Magneten 75 eingeschaltet. Hierdurch wird der Nocken 69 aus der Nockenscheibe 66 gehoben. Diese Bewegung schließt einen zusätzlichen Schalter 81 in dem Antriebsstromkreis des Motors im Gehäuse 67, so daß die Nockenscheibe 66 umläuft.
  • Inzwischen ist der Schichtträger 78 mit der den Schnitt aufweisenden Stelle aus dem Bereich des Tastarmes 77 gelaufen, so daß der Tastarm wieder in die angehobene Stellung gebracht und der Schnappschalter 76 geöffnet wird. Die Erregung des Magneten 75 wird unterbrochen und der den Nocken 69 tragende Arm 70 von der Feder 88 an die Nockenscheibe gezogen. Erst wenn letztere eine volle Umdrehung gemacht hat, kann der Nocken wieder in die Öffnung 68 eindringen, wobei infolge Anhebung des Armes 70 zugleich der Schalter 81 geöffnet und der Antriebsmotor für die Nockenscheibe 66 ausgeschaltet wird.
  • Es ist ersichtlich, daß durch den Umlauf der Nockenscheibe über das Rad 65 und den Riemenantrieb 64 die Exzenterscheibe 52 um 360° verdreht wird, wodurch das Messer 53 eine Hin- und Herbewegung ausführt.
  • Eine andere Ausführungsform für die Steuerung der Abschneideinrichtung 5 ist in Fig. 3 gezeigt. In dieser Figur ist zur Auslösung der Markierung wiederum der Schnappschalter 25 mit dem Arm 23, die Entwicklungseinrichtung 3 sowie die Schneideinrichtung 5 vorgesehen.
  • In Abhängigkeit von dem Antrieb der Quetschwalze 33 wird eine Magnettrommel 82 angetrieben bzw. ein auf einem kreisförmigen Weg geführter endloser, magnetisierbarer Draht. Diesem Draht sind drei Köpfe zugeordnet, und zwar ein Schreibkopf 83, ein Löschkopf 84 und ein Ablesekopf 85. Der Schreibkopf 83 ist mit dem Schalter 25 in Reihe geschaltet. Dieser Schalter liegt an einer Spannungsquelle 86. An dieser Spannungsquelle ist ständig der Löschkopf 84 angeschlossen, der beim Umlauf der Trommel 82 alle Aufzeichnungen löscht, nachdem sie mittels des Lesekopfes 85 abgelesen sind.
  • Der Lesekopf 85 führt abgelesene Impulse einem Verstärker 87 zu, der ebenfalls an die Spannungsquelle 86 angeschlossen ist. Diese Impulse werden verstärkt dem Hubmagneten 75 der Schneideinrichtung 5 zugeführt. Die Schneideinrichtung 5 arbeitet in der bereits beschriebenen Weise.
  • Die Antriebsgeschwindigkeit der Trommel 82 bzw. des auf der Trommel angeordneten Drahtes ist derart bemessen, daß der durch den Schreibkopf 83 beim Einlauf des verlaufenden Randes der Vorlage erzeugte Impuls dann von dem Lesekopf 85 aufgenommen wird, wenn der vordere Rand der auf dem Positivschicht-?räger entwickelten Abbildung in die Schneideinrichtung 5 einläuft. Der Schalter 25 ist ein sogenannter Schnappschalter, der jeweils einen Impuls bei jeder Auslenkung des Armes 23 erzeugt, so daß ein Impuls beim Herabdrücken des Armes und ein zweiter bei Anheben des Armes nach Durchlauf der Vorlage entsteht. Hierdurch werden die erforderlichen Impulse zum Betätigen der Schneideinrichtung am Anfang und am Ende der entwickelten Abbildung erzeugt. Die Verwendung eines Magnetspeichers für die Markierungen hat erhebliche Vorteile einerseits, weil eine leichte Einstellung durch Verstellung des Ablesekopfes möglich ist, und andererseits, weil jede Beeinflussung des Positivschichtträgers durch Markierungen entfällt. Insbesondere in Verbindung mit einer Steuerung der Schneidcinrichtung durch eine umlaufende Nockenscheibe ergibt sich ein weiterer Vorteil. Die umlaufende Nockenscheibe 66 läßt die Durchführung eines Schnittes nur in bestimmten Mindestabständen zu, die der Umlaufzeit der Nockenscheibe 66 entspricht. Innerhalb dieser Zeit, d. h. während der umlaufenden Nockenscheibe eingehende Impulse können die Schneideinrichtung nicht auslösen. Unter Berücksichtigung des Umstandes, daß der Schalter 25 automatisch einen Impuls beirrt Durchlauf des hinteren Randes und beim Einlauf der folgenden Vorlage gibt, obwohl beide Vorlagen verhältnismäßig dicht aneinanderliegen, kann der Ablesekopf 85 so verteilt werden, daß dieser Impuls der Schneideinrichtung 5 so zugeführt wird, daß der Schnitt genau zwischen beiden entwickelten Abbildungen erfolgt. Hierdurch verbleibt zwar ein Rand an diesen Abbildungen. Dieser Rand ist aber vielfach erwünscht, da er die Handhabung der Abbildung erleichtert. Bei Arbeit auf dieser Grundlage ist es jedoch erforderlich, die Vorlagen jeweils in einem bestimmten Abstand einzuführen, was aber bei der besonderen Zuführungseinrichtung mit den elektrostatischen aufgeladenen Bändern 18 ohne weiteres möglich ist, da hierbei einerseits Maßeinteilungen zur Anzeige der Abstände auf die Bänder aufgebracht werden können und andererseits eine Entfernung der Vorlagen an den Bändern durch die elektrostatische Aufladung festgelegt wird, so daß die richtig aufgelegten Vorlagen ihre Lage auch beibehalten, bevor sie zwischen die Rollen bzw. Walzen 22 und 17 laufen.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Durchlaufkontaktkopiervorrichtung unter Verwendung von bandförmigen Schichtträgern, die beispielsweise rollenförmig gespeichert sind. und einer Schneideeinrichtung zum Abschneiden eines Schichtträgers, gekennzeichnet durch eine Abtastvorrichtung, z. B. einen Fühler, für Anfang und Ende der in die Vorrichtung einlaufenden Vorlage, durch von dieser Abtasteinrichtung gesteuerte Einrichtungen zum Anbringen von Markierungen auf einen synchron mit dem Schichtträgertransport laufenden Speicher oder den abzuschneidenden Schichtträger, sowie durch eine Einrichtung zum Abtasten dieser Markierungen zum Betätigen der Schneideeinrichtung.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen als Oberflächenveränderungen des Schichtträgers durch Prägungen, Schnitte, Lochungen oder Farbauftragungen gebildet werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Fühlers für die Vorlage als Schnappschalter (25), dessen Schaltarm als Hebel (23) ausgebildet ist und in der Zuführung für die Vorlage liegt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1. bis 3 unter Verwendung eines Negativschichtträgers und eines Positivschichtträgers, gekennzeichnet durch einen mechanischen Markierungsteil für den Positivschichtträger mit einem Hubmagneten (45) in einem Abstand vor der Entwicklungseinrichtung (3), der der Länge des Weges der Stelle des Negativschichtträgers, an welche sich der abgetastete Rand der Vorlage anlegt, zu der Entwicklungseinrichtung (3) gleich ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmagnet ein vorzugsweise zweischneidiges Messer (46) trägt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmagnet ein Stanzwerkzeug trägt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Messers oder Stanzwerkzeuges seitliche Führungselemente (47, 48) für den Schichtträger vorgesehen sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmagnet eine Farbrolle trägt, der ständig Farbe zugeführt wird.
  9. 9. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Abtasteinrichtun- für die Markierungen als ein unter Federdruck auf dem Schichtträger liegender Tastarm (77), der mit dem Betätigungsglied eines Schnappschalters (76) verbunden ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine auf der von dem Tastarm abgekehrten Seite des Schichtträgers angeordnete Leitfläche (79) mit einer napfartigen Vertiefung (80).
  11. 11. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Fotozelle zur Abtastung von ausgestanzten Markierungen des Schichtträgers.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Magnettrommel (82) oder eines endlosen umlaufenden magnetisierbaren Bandes oder Drahtes und zugeordneter Schreib- (83), Lese- (85) und Löschköpfe (84), derart, daß der von dem Fühler für die Vorlage erzeugte Impuls eine Markierung auf dem magnetisierbaren Element erzeugt und der Ablesekopf diesen Impuls zu einem Zeitpunkt aufnimmt und an die Schneidvorrichtung weiterleitet, zu welchem ein Schnitt durchgeführt werden muß.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine verschiebungsfähige Einstellung des Lesekopfes (85).
  14. 14. Vorrichtung mindestens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Steuerung des Antriebs des bewegbaren Messers (53) durch eine Nockenscheibe (66) mit einem Nockeneinschnitt (68), in welchen ein durch den Hubmagneten (75) bewegbarer Nocken (69) eingreift. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 732 778.
DEL31075A 1958-08-16 1958-08-16 Durchlaufkontaktkopiervorrichtung unter Verwendung von bandfoermigen Schichttraegern Pending DE1125769B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233263B (de) * 1963-03-12 1967-01-26 Gretag Ag Schrittschalteinrichtung fuer photographische Kopiergeraete
DE1291999B (de) * 1963-01-23 1969-04-03 Eastman Kodak Co Schaltvorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2732778A (en) * 1956-01-31 Limberger

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