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DE1258583B - Durchlaufschere zum Ausschneiden fehlerhafter oder ungleichmaessiger Stellen einer Werkstoffbahn, insbesondere Furnierbahn - Google Patents

Durchlaufschere zum Ausschneiden fehlerhafter oder ungleichmaessiger Stellen einer Werkstoffbahn, insbesondere Furnierbahn

Info

Publication number
DE1258583B
DE1258583B DEH36773A DEH0036773A DE1258583B DE 1258583 B DE1258583 B DE 1258583B DE H36773 A DEH36773 A DE H36773A DE H0036773 A DEH0036773 A DE H0036773A DE 1258583 B DE1258583 B DE 1258583B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
material web
continuous
test line
cutting
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH36773A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Reymann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidenreich and Harbeck GmbH
Original Assignee
Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to GB16373/55A priority Critical patent/GB795284A/en
Application filed by Heidenreich and Harbeck GmbH filed Critical Heidenreich and Harbeck GmbH
Priority to DEH36773A priority patent/DE1258583B/de
Priority claimed from FR830795A external-priority patent/FR1261009A/fr
Publication of DE1258583B publication Critical patent/DE1258583B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/08Severing sheets or segments from veneer strips; Shearing devices therefor; Making veneer blanks, e.g. trimming to size
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/20Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed
    • B26D5/30Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed having the cutting member controlled by scanning a record carrier
    • B26D5/32Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed having the cutting member controlled by scanning a record carrier with the record carrier formed by the work itself

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 271
Deutsche Kl.: 38i-2
Nummer: 1258 583
Aktenzeichen: H 367731 c/38 i
Anmeldetag; 29. Juni 1959
Auslegetag: 11. Januar 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Durchlaufschere zum Ausschneiden fehlerhafter oder ungleichmäßiger Stellen einer Werkstoffbahn, insbesondere Furnierbahn, bei der vor der Schnittlinie des Messers eine Prüflinie vorgesehen ist, von der aus Fehlerstellen in der Werkstoffbahn auf eine das Schneidmesser steuernde Vorrichtung übertragen werden.
Bei derartigen Scheren ist es von Bedeutung, daß die Schnittlinien zum Ausschneiden der fehlerhaften oder ungleichmäßigen Stellen unmittelbar in deren Bereich verlaufen, um mit möglichst geringerem Verschnitt zu arbeiten. So sind beispielsweise bereits Durchlaufscheren mit einer Anordnung zum selbsttätigen Steuern eines elektromotorisch angetriebenen Schneidwerkzeuges bekanntgeworden, bei denen die Schnittlinien durch einen Lichtstrahl, optische Kennzeichen od. dgl. auf die Werkstoffbahn bestimmt werden.
Da es sich indessen um eine kontinuierlich angetriebene Werkstoffbahn handelt, bedarf es bestimmter Korrekturen, um zu gewährleisten, daß die Schnittlinien in der Tat stets unmittelbar an einer Fehlerstelle angrenzen. Dies geschieht bei der vorgenannten Anordnung in der Weise, daß ein die Prüflinie bildender Lichtstrahl zum Erzeugen gleicher Schneidlängen bei veränderlicher Arbeitszeitgeschwindigkeit durch ein die Differenz zwischen der Arbeitsgeschwindigkeit und einer unveränderlichen Vergleichsgeschwindigkeit messendes Differential in seiner räumlichen Lage verändert wird.
Dieses Verfahren ist nicht nur kompliziert und aufwendig, sondern auch noch insofern nachteilig, als es wegen der veränderlichen Arbeitszeitgeschwindigkeit keine rationelle Arbeitsweise zuläßt. Fernerhin ist hierbei eine Korrektur der Schnittlinien mit Bezug auf die Prüflinie nicht durchführbar. Gerade letzterem kommt aber — wie späterhin noch eingehend dargelegt wird — eine erhöhte Bedeutung zu.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die wahlweise von einer Bedienungsperson betätigbar ist oder aber vollautomatisch arbeitet.
Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß die Vorrichtung zum Weitergeben und Speichern der von der in einem Abstand vor dem Schneidmesser vorgesehenen Prüflinie aus erteilten Befehle zur Betätigung des Schneidmessers als an sich bekannter Magnettrommelspeicher mit einem Aufmagnetisierkopf und einem Abfragekopf ausgebildet ist und in Abhängigkeit von der ständig durchlaufenden Werk-Stoffbahn angetrieben ist.
Das Anvisieren des Fehlers zum Festlegen der ge-Durchlaufschere zum Ausschneiden fehlerhafter
oder ungleichmäßiger Stellen einer
Werkstoffbahn, insbesondere Furnierbahn
Anmelder:
Heidenreich & Harbeck,
2000 Hamburg 33, Wiesendamm 30
Als Erfinder benannt:
Wolfgang Reymann, 2000 Hamburg-Altona --
wünschten Lage des Schnittes erfolgt nicht mehr an der unübersichtlichen und durch die Einzugseinrichtung verbauten Linien unter dem Messer, sondern in an sich bekannter Weise an einer im Abstand vor der Schere liegenden, mit »Prüflinie« bezeichneten Stelle. Die Stelle wird so gewählt, daß der Bedienende ein genügend langes Stück der ankommenden Werkstoffbahn gleichzeitig mit dieser Prüflinie im Blickfeld hat.
Es hat sich übrigens als zweckmäßig erwiesen, daß der Umfang des Magnettrommelspeichers einer längeren Strecke entspricht als der Abstand zwischen der Prüflinie und den Schnittlinien des Schneidmessers, um zu gewährleisten, daß jede gewünschte Korrektur durchführbar ist. Es ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung fernerhin vorgesehen, daß auf dem Magnettrommelspeicher ein weiterer Aufmagnetisierkopf angeordnet ist, der zur Prüflinie so versetzt ist, daß der Schnitt vor der Erreichung der Fehlerstelle erfolgt, so daß eine etwaige Korrektur der Schnittlinie mit Bezug auf die Prüflinie jederzeit durchführbar ist.
Es ist mit der Durchlaufschere nach der Erfindung möglich, einerseits die ankommenden Fehler rechtzeitig zu erfassen und beurteilen zu können, während andererseits gewährleistet ist, den jeweils an der Greiflinie ankommenden Fehler anzuvisieren, wobei einer von dem Aufmagnetisierköpfen durch einen von Hand zu bedienenden Druckknopfschalter und der andere durch eine selbsttätige Abtastvorrichtung betätigbar ist.
Durch die z. B. aus Fotozellen bestehende Abtastvorrichtung wird die Werkstoffbahn streifenweise durch eine genügend große Anzahl auf der Prüflinie angeordneter Meßorgane abgetastet. Diese Meßorgane brauchen nicht alle gleich zu sein, sondern können der Erfassung unterschiedlicher Kriterien
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dienen. Jedes Meßorgan mißt für sich und gibt einen trommelspeichers und Befehlsgebers gemäß einer Dauerbefehl, solange sich der Fehler unter dem Meß- Ausführungsform der Erfindung,
organ befindet. Die Dauerbefehle sämtlicher Meß- F i g. 5 eine schematische Anordnung einer die organe werden durch eine einfache Parallelschaltung Werkstoffbahn automatisch auf Fehlerstellen hin abgesammelt und auf den Aufmagnetisierkopf des 5 tastenden Vorrichtung, wobei in der unteren Figur-Magnettrommelspeichers gegeben. Dieser erfüllt unter hälfte der Verlauf der Magnetisierung auf dem Maanderem drei Aufgaben: gnettrommelspeicher sowie der beim Abtasten des
1. Durch die Parallelschaltung der Einzelbefehle Speichers gewonnenen Impulse dargestellt sind
werden Fehlergruppen geschlossen ausgeschnit- . F 1S- 6 eine Draufsicht auf die Werkstoffbahn mit ten, ohne daß dasι Fünfer an Stellen mit vielen 10 em^ automatischen Befehlsgabe ohne Korrektur,
Fehlern zerhackt wird. F. 1S- 7 eu\e ^fe ^slcllt. des Magnettrommel-
Speichers und Befehlsgebers wie in F ι g. 5, jedoch
2. Die Eigenart der Gleichstrommagnetisierung, mit einem zweiten Aufmagnetisierkopf zur Korrektur die bei der erfindungsgemäßen Speicherung zur der Schnitte nach Fig. 7,
Anwendung kommt, ergibt am Anfang und am 15 F i g. 8 eine Schaltung der Einrichtung nach F i g. 4.
Ende eines jeden Sammelbefehles einen Schnitt. Bej der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung besitzt
3. Im Gegensatz zum Ausschneiden von Hand eine durch Druckluft betätigte Schere 1 eine vor können die automatischen Abtastorgane den inrem .Schneidmesser 2 angeordnete Einzugsvorrich-Fehler .erst erkennen, wenn er sich bereits unter tung 3, die die Werkstoffbahn 4 der Schere zuführt, der Prüflinie befindet. Der Schnitt würde also zu 20 Die Einzugsvorrichtung 3 wird von einem stufenlos spät erfolgen. Durch versetztes Anordnen-des regelbaren Antrieb 5 über einen Riementrieb 6 angezweiten Aufmagnetisierkopfes, der nur für das trieben. Die durch das Schneidmesser 2 erzeugte automatische Ausschneiden benutzt wird, kann Schnittlinie ist mit 7 bezeichnet. Entgegen der Vordieser Fehler unabhängig von der Einzugs- Schubrichtung, die durch den Pfeile bezeichnet ist, geschwindigkeit korrigiert werden, so daß die 25 ist im Abstand« eine Prüflinie8 vorgesehen, die an Schnitte wieder in der gewünschten Stellung einer gut übersichtlichen SteUe liegt.
liegen. ^e Prüflinie 8 kann durch eine Visiereinrichtung
geschaffen werden, die z. B. aus zwei übereinander
• Dieser zweite Aufmagnetisierkopf ist auch noch angeordneten Drähten besteht, die in einer lotrechten aus einem anderen Grund zweckmäßig. Durch ihn 30 Ebene zur Werkstoffbahn 4 angeordnet sind, die dem können die automatische Abtasteinrichtung und ein die Werkstoffbahn Prüfenden bei Deckung die Prüf-Richtlicht für die Handbetätigung hintereinander an- linie 8 angibt. Bei Erreichen einer fehlerhaften Stelle, geordnet sein und wahlweise betrieben werden. die beispielsweise mit 9 bezeichnet ist, erteilt der Prü-
• Schließlich hat es sich noch als vorteilhaft erwie- fende mittels ernes Druckknopfschalters 10 einen Besen, daß der Magnettrommelspeicher in an sich be- 35 fehl, der über einen Befehlsgeber 11 einem Verteiler kannter Weise von der Einzugsvorrichtung für die 12 und von diesem einem Magnettrommelspeicher 13 Werkstoffbahn oder von der Werkstoffbahn selbst zugeleitet wird.
über ein bekanntes Reibrad treibbar ist ' Sobald die Stelle, an der der Prüfende den Schnitt-
Die Prüflinie kann durch jede geeignete Visierein- befehl gegeben hat, die Schnittlinie 7 des Schneidrichtung gebildet werden. Am einfachsten kann sie 40 messers 2 erreicht, löst der als Befehlsspeicher dieäus zwei mit kurzem, parallelem Abstand vonein- nende Magnettrommelspeicher 13 einen Impuls aus, ander in einer senkrechten Ebene über den an der der die Schere 1 einmalig betätigt. In diesem Fall Werkstoffbahn angeordneten Drähten gebildet sein. dient zur Messung des Abstandes α ein auf der Werk-Zu einer bevorzugten Ausführung jedoch ist vorge- Stoffbahn 4 ablaufendes Reibrad, das einen Impulssehen, daß die Prüflinie durch einen schmalen Licht- 45 geber 15 antreibt (vgl. Fig. 1). Die Vorrichtung ar- und/oder Schattenstreifen, der auf die ankommende beitet somit unabhängig von der Geschwindigkeit der Werkstoffbahn projiziert wird, gebildet ist. vorbewegten Werkstoffbahn 4, d. h., es wird in jedem
Die an sich bekannten, nach der Erfindung vorge- Fall die Länge des Abstandes α von der Prüflinie 8 sehenen Magnettrommelspeicher können übrigens bis zur Schnittlinie gemessen, so daß der Schnitt deshalb sehr einfach und robust ausgebildet werden, 50 immer an der richtigen Stelle erfolgt. Die Schnittweil im vorliegenden Fall der Informationsinhalt zur linien7 sind in Fig. 2 beiderseits der Fehlerstelle9 Größenordnung kleiner ist als bei den aus der Nach- veranschaulicht.
richtentechnik bekannten Geräten dieser Art, d. h., es Die in Fi g. 3 dargestellte Einrichtung ist ähnlich kann mit größerem Luftspalt, z. B. 0,1 mm, gearbei- der in Fig. 1 gezeigten, wobei gleiche Teile mit gleitet werden. Die Magnetköpfe können also für wesent- 55 chen Bezugszeichen versehen sind. Sie unterscheidet Hch höhere Leistungen ausgelegt werden, wodurch sich dadurch von der in Fig. 1 gezeigten, daß der der Aufwand an Verstärkerelementen gering gehalten als Befehlsspeicher dienende Magnettrommelspeicher werden kann! nicht mit einem Reibrad, das sich auf der Werkstoff-
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind bahn 4 abwälzt, in Antriebsverbindung steht, sondern
in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt 60 über einen Riementrieb 16 mit einer Antriebswelle
Fig. 1 eine schematische perspektivische Anord- 17 der Einzugsvorrichtung 3.
nung, Der als Befehlsspeicher verwendete Magnettrom-
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Werkstoffbahn mit melspeicher 18 bzw. 19 ist in den F i g. 4 bzw. 7 dar-Fehlerstellen, die gewünschte Lage der Schnitte an- gestellt. Der durch den Druckknopfschalter 10 gezeigend, 65 gebene Befehl wird auf der Magnettrommel durch
F ί g. 3 eine ähnliche Ansicht wie F i g. 1," jedoch einen Aufmagnetisierkopf 20 gespeichert und von
in einer anderen Ausführungsform, einem Abfragekopf 21 abgenommen. Die Impulse
Fi g. 4 eine schematische Ansicht eines Magnet- werden dann über einen Verstärker 22 dem Messer-
antrieb einer Schere 23 zugeleitet. Die entsprechende Schaltung des Befehlsgebers 11, des als Magnettrommelspeicher 18 bzw. 19 ausgebildeten Befehlsspeichers 13, eines Verstärkers 22 und des Messerantriebes ist in F i g. 8 dargestellt.
An Stelle der in F i g. 1 beschriebenen Visiereinrichtung, bei der zwei übereinander angeordnete Drähte zum Visieren der Prüflinie 8 dienen oder bei der ein schmaler Licht- und/oder Schattenstreifen auf die Werkstoffbahn projiziert wird, kann auch zur automatischen Abtastung von Fehlerstellen eine Anzahl von Meßorganen, z. B. eine aus einer Fotozellenkette bestehende Abtastvorrichtung 24 dienen, welche die Werkstoffbahn 4 streifenweise abtastet. Hierbei mißt jedes Meßorgan für sich gesondert und gibt einen Dauerbefehl, solange sich der Fehler unter dem Meßorgan fortbewegt. Die Dauerbefehle sämtlicher Meßorgane werden durch eine Parallelschaltung gesammelt und auf einen weiteren Aufmagnetisierkopf 25, der gegenüber dem Aufmagnetisierkopf 20 versetzt angeordnet ist, gegeben. Diese versetzte Anordnung des zweiten Aufmagnetisierkopfes 25 wird nachfolgend noch näher erläutert.
Da beim automatischen Abtasten der Fehlerstellen 9 durch die Abtastvorrichtung 24 der Anfang der Fehlerstellen erst dann erfaßt wird, wenn sich die Fehlerstellen bereits unter der Prüflinie 8 befinden, würde dies zur Folge haben, daß der in diesem Augenblick erteilte und gespeicherte Befehl einen zu spät erfolgenden Impuls zum Trennen der Werkstoffbahn 4 an die Schere 23 weitergeben würde. Hierbei könnten die in F i g. 6 dargestellten Schnittlinien 7 entstehen, die einer Korrektur bedürfen. Dies geschieht in der Weise, daß der Aufmagnetisierkopf 20 um ein gewisses Maß versetzt angeordnet wird, so daß die Schnittlinien 7 die Fehlerstellen 9 genau zwischen sich nehmen.
Eine derartige Anordnung ist in Fig. 7 dargestellt, bei der jedoch gleichzeitig noch eine andere Aufgabe gelöst wird. Hier dient der Aufmagnetisierkopf 20 in gleicher Weise wie bei der Ausführung nach F i g. 4 zum Speichern des Befehls, der durch eine Bedienungsperson infolge Anvisierens der Fehlerstelle 9 gegeben wird, wobei die gestrichelt gezeichnete Linie mit der Prüflinie 8 in F i g. 1 und 3 übereinstimmt. Der nun zusätzlich angeordnete Aufmagnetisierkopf 25 ist der aus Meßorganen gebildeten, automatischen Abtastvorrichtung 24 zugeordnet. Diese beiden Einrichtungen können hintereinander angeordnet sein, so daß die Schnittbefehle wahlweise manuell oder automatisch gegeben werden können. Hierbei ist der Abstand der für die automatische Abtastvorrichtung 24 gewählten zweiten Prüflinie 8' vom Messer mit b bezeichnet (vgl. Fig. 7). Die nach F i g. 6 erforderliche Korrektur der Schnittlinien ist in F i g. 7 mit c angezeigt.
Die durch die Erfindung geschaffene Einrichtung ermöglicht ein wesentlich schnelleres und für die Bedienungsperson weniger ermüdendes Arbeiten, als dies bisher möglich war. Die Erfindung soll keineswegs an die gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiele gebunden sein. Änderungen sind, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, möglich.
Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf Scheren beschränkt, sondern allgemein verwendbar. Insbesondere kann indes die beschriebene und beanspruchte Einrichtung für Füge- und Furnierscheren in einfacher und geteilter Ausführung verwendet werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Durchlaufschere zum Ausschneiden fehlerhafter oder ungleichmäßiger Stellen einer Werkstoffbahn, insbesondere Furnierbahn, bei der vor der Schnittlinie des Messers eine Prüflinie vorgesehen ist, von der aus Fehlerstellen in der Werkstoffbahn auf eine das Schneidmesser steuernde Vorrichtung übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Weitergeben und Speichern der von der in einem Abstand (ä) vor dem Schneidmesser vorgesehenen Prüflinie (8) aus erteilten Befehle zur Betätigung des Schneidmessers als an sich bekannter Magnettrommelspeicher (18, 19) mit einem Aufmagnetisierkopf (20) und einem Abfragekopf (21) ausgebildet ist und in Abhängigkeit von der ständig durchlaufenden Werkstoffbahn (4) angetrieben ist.
2. Durchlaufschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Magnettrommelspeichers einer längeren Strecke entspricht als dem Abstand (α) zwischen der Prüflinie (8) und der Schnittlinie des Schneidmessers.
3. Durchlauf schere nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Magnettrommelspeicher (19) ein weiterer Aufmagnetisierkopf (25) angeordnet ist, der zur Prüflinie so versetzt ist, daß der Schnitt vor der Erreichung der Fehlerstelle erfolgt.
4. Durchlaufschere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den Aufmagnetisierköpfen (20, 25) einer durch einen von Hand zu bedienender Druckknopfschalter (10) und der andere durch eine selbsttätige Abtastvorrichtung (24) betätigbar ist.
5. Durchlauf schere nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnettrommelspeicher (18, 19) in an sich bekannter Weise von der Einzugsvorrichtung (3) für die Werkstoffbahn (4) oder von der Werkstoffbahn (4) über ein bekanntes Reibrad (14) angetrieben ist.
6. Durchlaufschere nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüflinie (8) durch eine Visiereinrichtung mit zwei in kurzem, parallelem Abstand voneinander in einer senkrechten Ebene über der Werkstoffbahn (4) angeordneten Drähten gebildet ist.
7. Durchlaufschere nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüflinie (8) durch einen schmalen Licht- und/oder Schattenstreifen, der auf die ankommende Werkstoffbahn (4) projiziert wird, gebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 627 222, 890420;
USA.-Patentschrift Nr. 2 609 874.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 718/19 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEH36773A 1955-06-07 1959-06-29 Durchlaufschere zum Ausschneiden fehlerhafter oder ungleichmaessiger Stellen einer Werkstoffbahn, insbesondere Furnierbahn Pending DE1258583B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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