DE1123484B - Tonabnehmer zur Abtastung von Stereoschallschrift - Google Patents
Tonabnehmer zur Abtastung von StereoschallschriftInfo
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- DE1123484B DE1123484B DEH37203A DEH0037203A DE1123484B DE 1123484 B DE1123484 B DE 1123484B DE H37203 A DEH37203 A DE H37203A DE H0037203 A DEH0037203 A DE H0037203A DE 1123484 B DE1123484 B DE 1123484B
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- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
- Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
H37203IXa/42g
ANMELDETAG: 18. A U G U S T 1959
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 8. F E B RUAR 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 8. F E B RUAR 1962
Die Erfindung betrifft einen Tonabnehmer zur Abtastung von Stereoschallschrift, bestehend aus einer
Abtastnadel, einem mit der Abtastnadel verbundenen, schwingbar angeordneten Anker und zwei in
verschiedenen Magnetkreisen befindlichen, um 90° gegeneinander versetzten Spulensätzen. Die Abtastnadel
tastet also gleichzeitig zwei in je einer von zwei senkrecht zueinander angeordneten Begrenzungsflächen einer gemeinsamen Tonrille vorgenommenen
Schallaufzeichnungen ab. Diese werden je für sich in elektrische Schwingungen in je einem der genannten,
in verschiedenen Magnetkreisen befindlichen Spulensätzen umgesetzt.
Es ist schon ein Aufzeichnungssystem bekannt, bei welchem zwischen zwei um 90° zueinander versetzten
Polflächen eines im wesentlichen hufeisenförmigen lameliierten Polkernes das freie Ende eines
schwingbaren Aufzeichnungsorgans mit einer Schneidenadel angebracht ist. Dabei werden die beiden Polschenkel
mit je einer Hauptwicklung für zwei elektrische Aufzeichnungssysteme sowie mit zwei mit der
einen bzw. der anderen Hauptwicklung in Reihe geschalteten Kompensationswicklungen versehen. Da in
einer solchen Anordnung der Anker von beiden PoI-fteichen
gleich stark angezogen wird, wird er sich, vorausgesetzt daß er, wie dies gefordert war, genau
zwischen den beiden Polflächen steht, ohne seitliche Bewegungen zwischen den beiden Polen nach oben
bewegen.
Es ist weiter bekannt, einen Tonabnehmer mit einem T-förmigen Anker auszurüsten, der um zwei
senkrecht zueinander verlaufende Achsen, die mit den beiden Hauptachsen des T zusammenfallen,
schwingen kann. Dieser Anker stellt also ein unsymmetrisches, dreiarmiges Kreuz dar. Hier wird eine
Schwingung des Ankers um die Achse zwar bewirken, daß ein magnetisches Feld abwechselnd in entgegengesetzten
Richtungen durch die Ankerarme verläuft, wodurch die eine Aufzeichnung umgesetzt
wird, jedoch wird gleichzeitig eine Feldveränderung im anderen Arm des Ankers erfolgen mit daraus sich
ergebender Induktion in der diesem zugeordneten Spule. Dies gibt zu Verzerrungen der Tonwiedergabe
Anlaß.
Mit der Erfindung soll vor allem ein Tonabnehmer geschaffen werden, der gegen magnetische oder elektrische
Einflüsse von außen her vollständig abgeschirmt ist und bei welchem die Abtastnadel um
mindestens zwei zueinander senkrechte Achsen in ein und derselben Ebene nach allen Seiten hin frei
verschwenkbar ist, so daß keine Interferenz zwischen den magnetischen Feldvariationen auftreten kann.
Tonabnehmer zur Abtastung von
Stereoschallschrift
Stereoschallschrift
Anmelder:
Handelsaktieselskabet Bang & Olufsen,
Kopenhagen
Kopenhagen
Vertreter: Dipl.-Ing. C. Stoepel, Patentanwalt,
Landau (Pfalz), Am Schützenhof
Landau (Pfalz), Am Schützenhof
Beanspruchte Priorität:
Dänemark vom 10. November 1958 (Nr. 4053)
Dänemark vom 10. November 1958 (Nr. 4053)
Erik Markvard Christopher Rerbaek-Madsen,
Gimsingeheje-Struer (Dänemark),
ist als Erfinder genannt worden
Schließlich soll sich der Tonabnehmer durch gedrängte Bauart auszeichnen.
Die Erfindung besteht darin, daß der aus ferromagnetischem Werkstoff bestehende Anker kreuzförmig
ausgebildet ist und vier gleich lange Arme aufweist, die im Luftspalt der Magnetkreise angeordnet
sind, daß der Nadelträger im Schwerpunkt des Ankers befestigt ist und daß der Anker um eine
durch seinen Schwerpunkt senkrecht zur Ankerebene verlaufende geometrische Achse frei schwingbar gelagert
ist.
Die dem Anker zugekehrte Polfläche des permanenten Magneten weist in Weiterbildung der Erfindung
vier rings um die Achse gleichmäßig verteilte Polschuhe auf, die von je einer Spule umgeben sind.
In Ausgestaltung der Erfindung ist die Abtastnadel am abgeflachten freien Ende eines an seinem
anderen Ende mit dem Anker verbundenen Nadelträgers aus einem starren Rohr befestigt, das eine
biegsame Schnur enthält, die zentral durch den Anker und ein zwischen diesem und dem Gehäuse des
Tonabnehmers befindliches federndes Kissen verläuft und den Anker gegen das Kissen anliegend hält.
Diese Schnur kann weiterhin zentral durch den Anker und das Kissen sowie durch einen innerhalb
des Kissens im Tonabnehmergehäuse befestigten und aus nichtmagnetischem Werkstoff bestehenden schei-
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benförmigen Träger geführt und an diesem Träger Anker 20 und der Scheibe 14 und ist so elastisch,
befestigt sein. daß der Anker um zwei zueinander senkrechte
Nachfolgend ist im Zusammenhang mit den in den Achsen 23 und 24 (Fig. 3) in der Ankerebene frei
Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsformen schwenkbar bleibt.
der erfindungsgemäße Tonabnehmer näher beschrie- 5 Der Anker 20 und das Kissen 21 sind in einer
ben und erläutert. Es zeigt Vertiefung an der dem Anker zugekehrten Seite der
Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch eine Scheibe 14 angebracht. Diese Vertiefung ist nach
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Tonabneh- außen hin vom Boden 13 des Deckels 4 abgedeckt
mers; und kann vorteilhaft, was jedoch nicht unbedingt er-
Fig. 2 perspektivisch den hinteren Teil des Gehäu- 10 forderlich ist, mit einem Dämpfungsmittel, z. B. einer
ses mit den Polschuhen; zähflüssigen Silikonverbindung, gefüllt werden, um
Fig. 3 den kreuzförmigen Anker des Tonabneh- die Schwingungen des Ankers 20 zu dämpfen, wenn
mers nach einer zweiten Ausführungsform; die Abtastnadel 18 eine Schallaufzeichnung abtastet
Fig. 4 einen Querschnitt durch den in Fig. 3 ge- und der Anker dadurch um die eine oder andere
zeigten Anker und 15 bzw. beide Achsen 23 und 24 schwingt.
Fig. 5 eine besondere Ausführungsform des dem Jedes freie Ende der vier Ankerarme 20', 20", 25'
in Fig. 3 gezeigten Anker zugekehrten Polschuh- und 25" befindet sich in der in Fig. 1 gezeigten Ausendes
des Magneten. führungsform, wie oben erwähnt, vor einer der freien
In einem zylindrischen Gehäuse 2 aus ferromagne- Endflächen der Polschuhe 7. Die Abtastnadel zwingt
tischem Werkstoff ist der zylindrische permanente ao beim Abtasten den Anker 20, um die eine oder die
Magnet 1 angeordnet. Die eine Polfläche 3 des Ma- andere oder beide Achsen 23 und 24 zu schwingen,
gneten liegt gegen die eine Endwand des Gehäuses Der Anker bzw. die Abtastnadel kann also um einen
an, das am anderen Ende mit einem ebenfalls aus Punkt in allen Richtungen schwingen,
ferromagnetischem Werkstoff bestehenden abnehm- Wie ohne weiteres verständlich sein wird, wird die
baren Deckel 4 versehen ist. 35 Intensität der von den Polschuhen vor den Anker-
An der anderen Polfläche 5 des Magneten 1 sind armen zum Anker verlaufenden magnetischen Kraftrings
um die Achse 6 vier zylindrische Polschuhe 7 linien sich ändern, wenn die Abtastnadel 18 beim
aus magnetischem Werkstoff gleichmäßig verteilt, auf Abtasten den Anker um eine oder beide der Achsen
die je eine Spule 8 geschoben ist. Nahe an den vom 23 und 24 schwingen läßt, indem der Luftspalt zwi-Magneten
1 abgekehrten Polschuhenden ist ein kreuz- 30 sehen dem Anker und den diesem zugekehrten Endfönniger
Anker 20 (Fig. 1 und 3) angeordnet, derart, flächen zweier zusammengehöriger Polschuhe am
daß sich jeder der vier Ankerarme 20', 20", 25' und einen Polschuh zu- und am anderen Polschuh ab-25"
vor einem der freien Polschuhenden befindet. nimmt. Dadurch werden in den an den beiden auf
Die Spulen 8 je zweier einander gegenüberliegen- diesen Polschuhen 7 angebrachten Spulen 8 elektrider
Polschuhe 7 sind in Reihe miteinander geschal- 35 sehe Spannungen induziert. Diese Spannungen lassen
tet. Die Enden sind an die Leitungen 9 bzw. 10 an- sich, je nachdem, ob der Anker um die Achse 23
geschlossen. Der Magnet 1 und dessen Polschuhe 7 oder um die Achse 24 schwingt, über die Leitunwerden
von einem nichtmagnetischen Führungsstück gen 9 bzw. 10 abnehmen. Wenn die Abtastnadel 18
11 aus z. B. elektrisch isolierendem Werkstoff im Ge- zwei Schallaufzeichnungen gleichzeitig abtastet und
häuse 2 gehalten. Der genaue Winkelabstand von 90° 40 dadurch sowohl um die Achse 23 als auch um die
zwischen den freien Enden zweier aufeinanderfolgen- Achse 24 schwingt, werden in sämtlichen Spulen 8
der Polschuhe 7 wird mittels eines zweiten, am Dek- elektrische Spannungen induziert. Die Spannungen in
kel 4 befestigten und ebenfalls aus elektrisch isolie- zwei zusammengehörigen Spulen werden den Schwinrendem
Werkstoff, z. B. hochpolymerem Kunststoff, gungen der einen Schallaufzeichnung und die Spanbestehenden
Führungsstückes 12 gewährleistet. Das 45 nungen in den beiden anderen Spulen den Schwinfreie
Ende jedes Polschuhes 7 ist durch das Füh- gungen der zweiten Schallaufzeichnung entsprechen,
rungsstück 12 und eine besondere Öffnung in einer Schwingt der Anker beispielsweise um die Achse
zwischen diesem und dem Boden 13 des Deckels 4 24, so bewegt sich in einem bestimmten Augenblick
eingesetzten Scheibe aus elektrisch isolierendem das freie Ende des Ankerarmes 25' nach unten zum
Werkstoff geführt. In der Mitte des Ankers 20 und 50 betreffenden Polschuh, während sich der gegenübersenkrecht
zu ihm ist ein aus Aluminium bzw. einem liegende Ankerarm 25" gleichzeitig von dem vor ihm
anderen leichten Werkstoff hergestelltes, dünnwandi- liegenden Polschuh wegbewegt. Die durch den erstges,
starres Rohr mit einem Außendurchmesser von genannten Polschuh verlaufenden magnetischen Kraftetwa
0,6 mm befestigt, das den Nadelträger 16 bildet. linien werden verstärkt und die durch den letztge-Er
trägt an seinem abgeflachten freien Ende 17 die 55 nannten Polschuh verlaufenden magnetischen Kraft-Abtastnadel
18. Der Nadelträger 16 erstreckt sich linien geschwächt, weil die von dem erstgenannten
axial durch den vom Magneten abgekehrten Teil des Polschuh durch den Anker verlaufenden magneti-Gehäuses2
und durch den Deckel 4 und ist von sehen Kraftlinien vorzugsweise durch den Arm 25'
einem am Deckel 4 befestigten konischen Schirm 19 zu dem vor dem Ende des entgegengesetzten Armes
aus durchsichtigem isolierendem Werkstoff geschützt. 60 25" gelegenen Teil des Bodens 13 des aus magneti-Durch
das Rohr des Nadelträgers 16 ist eine schein Werkstoff gefertigten Deckels 4 und von dort
Schnur aus z. B. Nylon gezogen, die mit ihrem einen zurück zum Magneten 1 zu gelangen suchen. Umge-Ende
in der Mitte der Scheibe 14 und mit ihrem an- kehrt werden die magnetischen Kraftlinien, die vom
deren Ende am freien Ende des Nadelträgers oder an Polschuh vor dem Arm 25" durch diesen zum Dekseinem
abgeflachten Ende 17 befestigt ist und dazu 65 kel 4 zu gelangen suchen, geschwächt. Folglich werdient,
den Anker 20 in sicherer Anlage gegen ein aus den in den beiden Spulen 8 der betreffenden Polelastischem Stoff, z.B. Kautschuk, hergestelltes Kis- schuhe entgegengesetzt gerichtete elektrische Spansen
21 zu halten. Das Kissen 21 liegt zwischen dem nungen induziert. Die Spulen 8 sind paarweise so
miteinander verbunden, daß sich die Spannungen zwischen den beiden Leitungen 9 und 10 addieren.
Der Tonabnehmer ist mit einem Träger 22 versehen, der einen Teil des Gehäuses 2 bildet oder gesondert
am Gehäuse 2 befestigt sein kann.
Es sei bemerkt, daß der in der beschriebenen Ausführungsform kreuzförmige Anker gegebenenfalls
auch kreisrund sein kann, ohne daß dies die Umsetzungen der Schallaufzeichnungen in entsprechende
elektrische Schwingungen wesentlich ändert.
Die Spulen kann man nach einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Tonabnehmers
auch auf dem Anker selbst aufbringen. Der Anker 20 in Fig. 3 ist mit zwei Spulen 26 und 27 versehen,
die je für sich senkrecht zueinander um den Anker gewickelt sind, derart, daß jede Spule hintereinander
angeordnete Arme 25', 25" bzw. 20', 20" umschließt. Die Polschuhe können in dieser Ausführungsform
kürzer als in Fig. 1 sein oder auch durch einen einzigen Polschuh 30 ersetzt werden, der, wie in Fig. 5
dargestellt, gegebenenfalls ein Bestandteil des Magneten sein kann.
Durch die Schwingungen des auf die in Fig. 3 und 4 gezeigte Weise umwickelten Ankers um die
Achse 23 oder 24 wird in derjenigen der beiden Spu-Ien26
und 27, deren Windungen die entlang der Schwingungsachse verlaufenden Ankerarme umschließen,
eine elektrische Spannung teils elektrodynamisch, teils elektromagnetisch induziert. Wenn
nämlich der Anker z. B. um die Achse 23 entlang den Armen 25' und 25" schwingt, wird sich die um
diese Arme gewickelte Spule 26 im Verhältnis zu den magnetischen Kraftlinien, die von dem vor dieser
Spule liegenden Teil 30' des kreuzförmigen Pol-Schuhes 30 quer durch den Anker zur Endfläche 13
des Deckels 4 verlaufen, drehen, wodurch infolge dieser Schwingungsbewegung, also auf elektrodynamischem
Wege, eine elektrische Spannung in der Spule 26 induziert wird. Gleichzeitig wird aber ein Teil der
Kraftlinien, die vom anderen Polschuhteil 30" aus zu jedem der beiden anderen Arme 20' und 20" zu gelangen
suchen, durch diese zu dem im Deckel 4 befindlichen Boden 13 verlaufen, je nachdem, wie sich
diese Arme während der Schwingungsbewegung abwechselnd dem Polschuh nähern und von diesem
entfernen. Dies bewirkt, daß entlang diesen Armen und folglich quer durch die Spule 26 eine sich ändernde
Anzahl magnetischer Kraftlinien verläuft und in der Spule 26 auch elektromagnetisch eine Spannung
induziert wird, die sich zu der in derselben Spule elektrodynamisch induzierten addiert.
Wenn der Anker dazu gebracht wird, gleichzeitig um beide Achsen 23 und 24 zu schwingen, werden in
beiden Spulen 25 und 26 elektrische Spannungen auf die oben erwähnte Weise entsprechend je einer der
beiden Schallaufzeichnungen induziert.
Claims (4)
1. Tonabnehmer zur Abtastung von Stereoschallschrift, bestehend aus einer Abtastnadel,
einem mit der Abtastnadel verbundenen, schwingbar angeordneten Anker und zwei in verschiedenen
Magnetkreisen befindlichen, um 90° gegeneinander versetzten Spulensätzen, dadurch ge
kennzeichnet, daß der aus ferromagnetischem Werkstoff bestehende Anker (20) kreuzförmig
ausgebildet ist und vier gleich lange Arme aufweist, die im Luftspalt der Magnetkreise angeordnet
sind, daß der Nadelträger (16) im Schwerpunkt des Ankers befestigt ist und daß der Anker
um eine durch seinen Schwerpunkt senkrecht zur Ankerebene verlaufende geometrische Achse frei
schwingbar gelagert ist.
2. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Anker zugekehrte Polfläche
des permanenten Magneten (1) vier rings um die Achse (6) gleichmäßig verteilte Polschuhe
(7) aufweist, die von je einer Spule (8) umgeben sind.
3. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastnadel (18) am abgeflachten
freien Ende (17) eines an seinem anderen Ende mit dem Anker verbundenen Nadelträgers
(16) aus einem starren Rohr befestigt ist, das eine biegsame Schnur (15) enthält, die zentral
durch den Anker und ein zwischen diesem und dem Gehäuse des Tonabnehmers befindliches
federndes Kissen (21) verläuft und den Anker gegen das Kissen anliegend hält.
4. Tonabnehmer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnur (15) zentral durch
den Anker und das Kissen sowie durch einen innerhalb des Kissens im Tonabnehmergehäuse
befestigten und aus nichtmagnetischem Werkstoff bestehenden scheibenförmigen Träger geführt
und an diesem Träger befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 816 311;
britische Patentschrift Nr. 394 325; »Der deutsche Rundfunk-Einzelhändler«, Nr. 6,
1958, S. 16.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 508/161 1.62
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DK405358 | 1958-11-10 |
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ID=8129687
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