DE1447117A1 - Elektromagnetischer Tonabnehmer mit auswechselbarem Abtastorgan - Google Patents
Elektromagnetischer Tonabnehmer mit auswechselbarem AbtastorganInfo
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Description
Elektromagnetischer Tonabnehmer mit auswechselbare
Die Erfindung geht aus von einem elektromagnetischen Tonabnehmer zur
Abtaatung von liinkomponentenschallschrift mit einem magnetischen Kreis
oder von ZweikoHponentenschallsclirift mit zwei magnetischen Kreisen und zugehörigen Polschuhen, bei denen durch Luftspalte getrennt ein Anker mit
einem an ihm befestigten Nadelträger als Abtastsystem schwingt, das auswechselbar
ist.
Die .Entwicklung der Tonabnehmer strebt eine Terbesserung der Wiedergabe,
vor allem durch Verringerung der Auflagekraft an. Da ihre seitlichen
Komponenten wegen der schrägen V/^ndungen der Tonrille nur einen Teil der
Auflagekraft ausmachen, ergibt sich das Problem, die seitlichen Reaktionskräfte
des Tonabnehmers möglichst klein zu halten. Den seitlichen Komponenten der Auflagekraft wirken nämlich Rückstellkr.ifte und Trägheitsmomente
des Abtastsystems entgegen. Diese müssen noch kleiner sein, um eine saubere Führung des Abtastorgans in dex· Tonrille sicherzustellen. Bs
sina also die Rückstellkräfte und die Trägheitsmomente .des Abtastsystems
möglichst klein zu halten. Das wiederum führt zu sehr kleinen geometrischen Abmessungen, und beispielsweise zu elastischen Lagern mit einer Dicke von
einigen Zehntel Millimetern und Schwierigkeiten in der Konstruktion und
der Montage, lkrhöht werden diese Schwierigkeiten noch durch die Forderung
nach leichter Auswüchselb· rkeit des Abtastorgans, da hierbei die hohe
Wiedergabequalität, also die sehr kleinen Abmessungen und die sehr leichte Bauweise erhalten bleiben sollen« Ist das Auswechseln aber zu umständlich,
so wird es meist vernachlässigt, wodurch dann die übrigen Haßnahmen zur
hochwertigen Wiedergabe ihren i/ert verlieren, weil einmal die Platten
durch die abgenutzte Spitze verdorben werden und zum anderen die abye-
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schliffen« Spitze auch nicht mehr im Stande ist, den Feinheiten der Aufzeichnung zu folgen»-
Die Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Herstellung, insbesondere
die Montage der für hohe Wiedergabequalität verantwortlichen
!Teile eines Tonabnehmers zu erleichtern und trotzdem die entgegenstehenden
Forderungen nach weiterer "Verbesserung der Wiedergabequalität und einem
auch für den Laien leicht auswechselbaren Abtastsystem zu erfüllen0
Erfindungsgemäß sind für die Auswechselbarkeit des Abtastsystems je ein
Endteil von jedem Polschuh zusammen mit dem Abtastsystem abtrennbar und
diese mit dem restlichen Polschuhteil jederzeit verbindbar wobei sich der
-..Luftspalt an den Polschuhen entlang des Ankers ändert, so daß zwischen
den beiden, miteinander auswechselbar verbundenen Pölschuhteiien ein
Hohlraum entsteht, in dem sich ein mit dem imker fest verbundenes elastisches
Lager abstützt,,
iüerdurch werden die Montage und Auswechslung des Abtastsystems wesentlich
erleichtert und Maßnahmen zur Verbesserung der V/ieder^abequalität ermöglicht. Insbesondere kouimt die kritische Lagerabmessung in eine montagesichere
Größenordnung von einigen Millimetern gegenüber den üblichen, diffizilen .abmessungen von einigen Zehntel Millimetern,, Die schwingenden
ffeile eines !ßonabnehmersystems können trotzdem ihre notwendigerweise geringen
Abmessungen behalten. Darüberhinaus läßt sich durch die erfindungs*
gemäße Vorschrift diese untere Grenze ihrer Abmessungen verschieben,
so daß sieh die Miedergabequalität verbessern läßt. Auch wird der Luftspalt zwischen. Polschuh und Anker nicht mehr durch die für eine ausreichende Nachgiebigkeit eines elastischen Lagers notwendige geringe geo-
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metrische Abmessung desselben bestimmt, sondern kann unabhängig davon
allein nach dem nötigen Ankerspiel bemessen "werden, auch dann, wenn nach
dem Konstuktionsprinzip des Tonabnehmers das elastische Lager im Luftspalt
anzuordnen ist. Das wiederum bringt eine höhere Signalspannung, und damit ein günstigeres Signalrauschverhältnis oder es ist eine weitere
Verkleinerung des Ankers möglich. Beides sind Vorteile, die eine Verbesserung
der Wiedergabequalität bewirken.
In weiterer Vervollkommnung bilden die auswechselbaren Teile der Polschuhe
untereinander magnetisch isoliert eine auswechselbare mechanische Einheit, in der ebenfalls Hohlräume ausgebildet sind, so daß ein mit den Pol-Hohlräumen
gemeinsamer Hohlraum entsteht und daß sich das elastische Lager zusätzlich
oder allein in den durch die Einheit gebildeten Teilen des gemeinsamen Hohlraumes abstützt«
In der Ausgestaltung des Lager's werden größere Möglichkeiten gewonnen,
wie aucE/handliche, auswechselbare Form ermöglicht« Die abtrennbaren
.ki ■ - ·
Polschuhteile und das Lager können leichter und exakter montiert v/erden
und behalten auch während des auswechselns ihre für das Zusammenarbeiten
mit den restlichen festen Polschuhteilen und dem Anker erforderliche
räumliche Lage zueinander bei. Hierdurch wird gleichzeitig die genau
definierte Arbeitslage des .ankers zu den Polschuhen hergestellt und
sicher erhalten.
In weiterer Ausgestaltung des Hrfindungsgedraikens stützt sich das elastische
Lager vornehmlich an den Wandteilen des Hohlraumes ab, die von dem Anker die größte Entfernung haben. Das Lager läßt sich hierdurch in verstärktem
Maße mit kleiner Hückstellkr;-ft und trotzdem in handlicher Form,
die die Montage erleichtert,ausführen,
ÄAD
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litt folgenden wird die Erfindung an ims-führungsbeiöpielen nän'er örlatttert.
Es zeigen: ■- : : ,:-..·.
Pig·, 1s einen bekannten Tonabnehmer^ von dem für die Beschreibung ilervrf·
iusführüiigsbeiöpiele ausgegangen wirdj ;;ϊ--t. Γ,^ψ:-.-*:-:?='':' ·
Figo 2: einen Längsschnitt durch einen Tonabnehmer nach der Erfindung. ·'■''
für Tief ens ehrift und gestrichelt gezeichnet für Seitehschrifib>
-: Figi 5: Querschnitt A -B der Figv 2 und drehung um 45 für Stereosehrift,
Fig. 4: äin weiteres iiusführungsbeispiel^ das sich von dem der :Figi ,2 ■_
durch eine Montageeinheit für die abtrennijaren Polschuh.teile
und eine Hülse für äas elastische Lager unterscheidet^
Fig* 5* eine perspektivische Ansicht der Hontageeinheit der Fig. 4\-·. , Fig.
6i eine perspektivisehe Ansicht des mit einer Hülse;versehenen-...
elastischen Lagers der Fig. 4> '
Fig. 7 his 9l weitere Beispiele für eine Abtrennung von Foisehuhteilen und
Ausbildung eines Hohlraumes zur Jxufnähme des elastischen Lagers.
Die folgenden iiusführungsbeispiele der Erfindung werden anhand eines an
sich bekannten und bewährten Tonabnehmers.näher erläutert. Die Erfindung
ist aber nicht auf dieses System beschränkt»
In Fig. .1 ist. die perspektivisehe Ansicht der. wesentlichen Teile eines
derartigen bekannten ionabnehiuers dargeatellt. 1 ist die Äbtastspitze,
2 deren -Träger-, der an einem qus^derförmigen und längsmagnetisierten
anker 3 befestigt ist. Die M-Ie 1 bis J zusammen werden als Abtastsystem
bezeichnet-.. 4 ist eine. Hülse. Der Zwischenraum zwischen Winker und Hülse
ist zu einem großen Teil mit einem elastischen'Material 5 cuüsgefüllt» ^
durch das der Winker iilseitig verschwenkbar in der Hälse.. 4 gelagert ist..
Die Hülse 4 ist aüswechselb?.r zwisehen iPolschuhe 6 gesehobenj, die ein-
'— 1^ ·_
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.ο
stückig mit zwei unter 45 und senkrecht zueinander im Tonabnehmer angeordneten
Magnetkreisen 7 sind.
Die Wirkungsweise dieses Tonabnehmers ist sofort aus dem bekannten, allgemeinen
Prinzip des als veränderlicher magnetischer Widerstand wirkenden beweglichen Ankers im Luftspalt eines Magnetkreises verständlich. Wird
die Abtastspitze 1 durch Aufzeichnungen in der Tonrille ausgelenkt, so verschwenkt sich der Anker 3 in der Hülse 4 und mit der Bewegung des
Ankers ändert sich der Kraftfluß. Diese Kraftflußänderungen erscheinen in den Magnetkreisspulen nach Maßgabe der zwischen den beiden Polen jedes
Magnetkreises wirksamenBewegungskomponente als Spannungen, die der Aufzeichnung für diese Komponente entsprechen. Die Spannungen in den Induktionsspulen
der Magnetkreise 7 werden sodann den nicht gezeichneten Verstärkern
zugeführt. Für die Verwirklichung der Erfindung sind an sich vielerlei Ausführungen dieses allgemeinen Prinzips eines elektromagnetischen
Tonabnehmers brauchbr-r. Die Erfindung wird zweckmäßig an einem .speziellen beispielhaften System näher erläutert0
Zunächst sollen durch die Fig. 1 die geringen Abmessungen des elastischen
Lagers 5 veranschaulicht werden. Die Fig. 1 ist zwar nicht maßstäblich
gezeichnet, aber sie ist sehr»stark vergrößert. Die Schwierigkeiten der
Montage des elastischen Lagers lai-icht man sich leicht klar, wenn man bedenkt,
daß das Lager nur 4/IO mm stark ist. Dabei muß man sich noch vorsteilen, daß es einerseits weich sein soll, andererseits aber in der langen
Hülse bei der Montage sich auch nicht im geringsten Maße verformen oder verspannen darf und eine exakte Stellung einnehmen solle Diese Forderungen lausen sich nur mehr oder weniger gut und mit großem Zeitaufwand
erfüllen. Die Anwendung des Erfindungsgegenstandes auf dieses System vermeidet
diese Nachteile und bringt weitere Vorteile.»
BAD ORieiNAL
- 6 8 0 9807/0248 ^08
In den folgenden' Figuren ist ein Teil 8 der Pol schuhe 6 (Pig.·· 1)' ab-". ' J--trennbar
ausgebildet, so daß ein Hohlraum 9 (Fig. 3) für ein wesentlich '
größeres elastisches Lager 10 entsteht. 11 sind restliche Teile der Polschuhe 6 (Fig. 1), die mit dem Magnetkreis 7a fest verbunden bleiben.
12 sind die 'frennflachen für die abtrennbaren Polschuhteile. 8* -
Das elastische Lager 10 ist einerseits auf den Anker 3 unter Reibungsschluß aufgezogen und durch elastische oder auf den Anker 3 geklebte
Ringe 13 fixiert. Das Lager 10 braucht deshalb nur wenig zur Herstellung
des ReibungsSchlusses verspannt zu werden. Möglich wäre auch ein Festkleben
oder Aufvulkanisieren des elastischen Lagers 10 auf dem Anker 3·
Andererseits stützt sich das elastische Lager 10 an den Wänden des Hohlraumes
9 ab, so daß eine allseitige Verschwenkbarkeit des Ankers 3 möglich
ist, das elastische Lager eine geringe0Rückstellkraft und trotzdem eine
handliche Größe für die Montage hat und frei zugänglich ist.
Die Herstellung bzw. Montage des 'i'onabnehmers erfolgt beispielsweise so:
Zunächst werden die abtrennbaren Polschuhteile 8 untereinander durch, Kunststoff
oder anderes unmagnetisch.es Material, beispielsweise Aluminium, zu
einer mechanischen Einheit 14 fest verbunden oder ergänzt» Die auswechselbaren
Polschuhteile werden dadurch in ihrer relativen Lage zueinander fixiert. Einfach ist eine Ausführung, bei der die abtrennbaren Polschuhteile
durch Kunststoffspitzen in einem steckbaren Körper 14 gehaltert
oder mittels üießharz,zum Beispiel mit der Bezeichnung Araldit,vergossen
sind. Der Kunststoff ist zweckmäßigerweise durchsichtig, so daß die Anordnung gut überschaubar ist, gerade im Hinblick auf die Montage des
Lagers 10.
Zur Montage wird zweckmäßig zunächst das elastische Lager 10 außerhalb
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Sei· Einheit i4.äüf' äeii Ähker, etwa im Schwerpunkt des. aus den Teilen 1 bis
3 bestehenden Sch'winguiigs öystems "bzw. Abtastsystems aufgesteckt und bei- ·
löpielsweise durch die Ringe' 15 fixiert; Sodann wird äas gesamte Abtastsystem
i biö 3 mit der Abtastspitze 1 voran von rechts (Fig. 2) in den zylindrischen.
Hohlraum 9 (Fig. 5) eingeführt. Da bei der Montage die Einheit als auswechselbarer.Körper von dem Tonabnehmergehäuse I5 zunächst getrennt
ist» stellt der Hohlraum 9 einen viereckigen Topf mit abgerundeten Kanten
dar, dessen Querschnitt aus der Fig. 3 in beispielhafter Ausführung ersichtlich
ist. Sein Querschnitt könnte natürlich auch andere Gestalt haben, beispielsweise
eine Kreisfläche sein. Das Abtastsystem 1 bis 3 wird sodann zusammen
mit dem Lager 1o bis in die in der Figo 2 gezeichneten Stellung"geschoben.
Dieser L^ntagevorgang ist gut zu beobachten. Einmal ist der Hohlraum
9 einer direkten Beobachtung von rechts in seiner vollen Grosse zugänglich.
Weiter kann das Anlegen des Lagers an den Boden des Hohlraumes, also der in der Figi 2 gezeichneten Stellung des Lagers, durch die Durchsteoköffnung
16 für den Nadelträger 2 kontrolliert werden. Wird die Einheit I4
aus durchsichtigem Kunststoff aufgebaut, so lässt sich die Montage auch durch die Wandung hindurch zusätzlich kontrollieren. Es liegt auf der Hand, dass
die grossen Abmessungen des Lagers eine sichere Handhabung ermöglichen und
auch eine solche Einführung in seine Halterung, dass es sich nicht verdrückt· Denn letzteres würde eine Verformung des elastischen Lagers bewirken,
die erst· recht bei den kleinen Abmessungen der Fig. 1 seine elastischen Eigenschaften
und damit die Wiedergabequalität des Tonabnehmers verschlechtern ■würde» Durch die Vorschläge nach der Erfindung kann dieser Nachteil nicht
mehr eintreten und die Montage führt auch in der Serie zu gleichmässigen und
optimalen Ergebnissen.
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Nachdem das elastische Laager Io in den Hohlraum $ eingeführt ist, ware an
sich, keine weitere Fixierung des Lagers 1o nötig,- weil es sich bereits durch
Reibungsschluss halten kann. Auch sind die Gewichte der einzelnen Teile sehr
klein, so dass zur •Herstellung dieses ReibungsSchlusses bereits sehr kTeine
Drücke auf die Wandungen des Hohlraumes 9 genügen wurden» Hinzu-kommt noch·/.
dass im Betrieb die Stirnflächen der restlichen, festen Polschuhteile Ίΐ
das elastische Lager 1o einschliessen würden. Möglich ist aueh eine zusätzliche Fixierung des Lagers, beispielsweise durch Kleben, Sprengringe oder
dergleichen* Zweckmassig ist die in der Figo 2 gezeichnete Ausführung»- Munächst
sehliesst sich an das elastische Lager 1o" eine offene Hülse 17 :aus unmagnetischem
Material an, die an dem anderen Ende' 18 geschlossen ist, ei**·
nen Teil des Ankers 3 aufnimmt und mit einem Dämpfungsmittel 19 gefüllt ist,
das den eingeschlossenen Teil des Ankers 3,umgibto ·
In weiterer Ausbildung weist die Hülse 17 a*i einem offenen Enäe einen äüsseren
Flansch 2o auf, mit dem sie mit den abtrennbaren Polschuhteilen 8'oder der ,
Einheit 14 fest verbunden ist»
Hierdurch werden mehrere Vorteile zugleich erlangt. Einmal wird das'elastische
Lager 1o durch den Flansch 2o in seiner Stellung fixiert« Der Flansch
greift beispielsweise in eine Hut 21 der abtrennbaren Polschuhteile 8 und/oder der Einheit 14 ein und legt sich andererseits seitlich an das elastische
Lager 1o ane Dadurch wird das elastische Lager 1o beidseitig eingeschlossen
und braucht mit seinem äüsseren Hand den z.B. zylindrischen Mantel des Hohlraumes9
nur fjerade eben zur Führung zu berühren, ohne aber einen Druck
für einen ReibungsSchluss auszuüben. Ein weiterer Torteil liegt darin, dass
der Anker 5 an seinem rechten Ende geschützt wird. Der Anker kann dann weder
bei der Montage noch bei einem Transport der auswechselbaren Einheit
' BADORiQJNAL
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wie auch nicht beim Auswechseln selbst berührt oder gar beschädigt
v/erden. Diese Torteile würden: bereits ohne Füllung der Hülse mit
einem Dämpfungsmittel 19 erreicht werden. Letzteres bringt aber eine
Erhöhung der Wiedergabequalität durch besseres aperiodisches Schwingen des Abtastsystems 1 bis 3. Derartige Dämpfungen können auch ässt durch das
elastische Lager 10 wenigstens z.T. bewirkt werden. Durch die gesondert
angeordnete Dämpfung/dimensioniert oder in seinem Material ausgewählt
zu werden.
Nach der Montage der auswechselbaren Einheit 14 bildet der gemeinsame
in
Hohlraum 9 eine Hut, wenn/die auswechselbare Einheit 14 *&* der Anker 3 eingesteckt ist. Die Vereinigung mit dem Tonabnehmergehäuse 15 erfolgt durch Einstecken in eine Aussparung 23. Diese kann vielfältig geformt sein, beispielsweise wie gezeichnet, einen vornehmlich quadratischen Querschnitt aufweisen. Auch ein kreisförmiger Querschnitt könnte vorgesehen werden. Zweckmäßigerweise sind an der"die abtrennbaren Polschuhteile 8 umfassenden Einheit 14 Führungsteile, wie Führungsnase 24a oder dergleichen vorgesehen, die vom Anker 3 weiter abliegen als die Polschuhteile und die Stellung der Einheit gegenüber dem Tonabnehmer 15 fixieren. Hierdurch wird die auswechselbare Einheit zwangsläufig in ihre richtige Stellung geführt und fixiert.
Hohlraum 9 eine Hut, wenn/die auswechselbare Einheit 14 *&* der Anker 3 eingesteckt ist. Die Vereinigung mit dem Tonabnehmergehäuse 15 erfolgt durch Einstecken in eine Aussparung 23. Diese kann vielfältig geformt sein, beispielsweise wie gezeichnet, einen vornehmlich quadratischen Querschnitt aufweisen. Auch ein kreisförmiger Querschnitt könnte vorgesehen werden. Zweckmäßigerweise sind an der"die abtrennbaren Polschuhteile 8 umfassenden Einheit 14 Führungsteile, wie Führungsnase 24a oder dergleichen vorgesehen, die vom Anker 3 weiter abliegen als die Polschuhteile und die Stellung der Einheit gegenüber dem Tonabnehmer 15 fixieren. Hierdurch wird die auswechselbare Einheit zwangsläufig in ihre richtige Stellung geführt und fixiert.
Für die Vereinigung der Polschuhteile 8 mit den restlichen Polschuhteilen
11 beim Einschieben der Einheit 14 in die Aussparung 23 des Tonabnehmer-Gehäuses
15 ist die Anordnung und Form dieser Teile so getroffen, daß die ■
abtrennbaren Polschuhteile 8 und die restlichen, festen Polschuhteile formschlüssig auswechselbar aneinander anschließen. Zweckmäßig ist-eine
derartige Ausbildung, bei der der Formschluß entweder in Auswechselrich-
19 braucht das elastische Lager aber nicht im Hinblick .. .
auf eine Dämpfung " BAD ORIGINAL -To-
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tung oder senkrecht dazu erfolgt. Hierdurch, wirkt der Formschluß zugleich
kraftschlüssig und er kann der Führung beim Auswechselvorgang dienen· In
beispielhafter Ausführung schieben sich die abtrennbaren Polschuhteile 8 und die restlichen, festen Poischuhtelle 11 mit einem Teil ihrer Seitenflächen
24, 25 aufeinander. Zweckmäßig sind die Magnetkreise 7a, 7b ganz
oder z.T., beispielsweise mit den. an die Polschuhe anschließenden Teilen,
schwach federnd ausgebildet. Dadurch wird eine möglichst innige Vereinigung der auswechselbaren Polschuhteile mit den festen Polschuhteilen ermöglicht.
Zusätzlich kann sich auch die Hülse" 17 federnd an die Polschuhteile
11 anlegen. Hierzu ist beispielsweise ihre zylindrische Wandung nach außen etwas bauchig ausgeführt, so daß sie beim Zusammendrücken ein wenig
durch die Polschuhteile 11 gedrückt und in die gezeichnete gesiteckte Form
gebracht wird.
Der Magnetkreis 7a kann beliebig"-an. dem Tonabnehmergehäuse 15 gehaltert
sein. Einfach ist eine Ausführung, bei der er ebenfalls mit seinen übrigen,
nicht gezeichneten Teilen, wie Spulen etc. in Grießharz, beispielsweise
mit der Bezeichnung Araldit, eingegossen Ist. Dieses ist sodann mit dem Tonabnehmergehäuse
15 verbunden oder in eine dafür vorgesehene Ausnehmung eingegossen.
Es ergibt sich damit auch ein geringerer Herstellungsaufwandy .
obwohl eine sehr hohe Wiedex-gabequalität erlangt wird. _ _\
In weiterer Vervollkommnung ist ein .CrIffstück 26 für die Auswechselung
oder ein Schutz 27 für den Nadelträger 2 oder beides- mit der Einheit 14
aus einem Stück gefertigt oder mechanisch verbünden-.· Hierdurch wird, eine
großej- griffige., leicht auswechselbare Einheit bei;einem Tonabnehmer- für
hochwertige Wiedergabe trotz der-notwen;äigermaßen"winzigen Abmessungen*
seiner aktiven Teile erhalten. Die zur Erhaltung der hochwertigen Wieder- '
BAD OBSGlHAL
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gäbe nötige Auswechselung der Abtastspitze 1 bzw. der Einheit 14 kann
auch durch den Laien leicht und schnell vorgenommen werden. Darüberhinaus
vereinigt die Erfindung die Vorteile der Hülse 4 aus der Pig. 1
mit den Möglichkeiten zur Verbesserung der Wiedergabe r wie sie bei
Tonabnehmern möglich wären, die nicht durch die zusätzliche !Forderung
der Auswechselbarkeit belastet sinde
■ ■ . ·. ■.- 'i' ■"'■■■" ■ ■ ■ ■
Wie man der' Fig. 1 entnehmen kann, muß die Hülse 4 bei der bekannten
Ausführung eine endliche Wandstärke haben, die einen wesentlichen Teil
des an sich schmalen Luftspaltes beansprucht. Es ist aber vorteilhaft,
einerseits den Tuftspalt klein zu machen und andererseits die leichte
Auswechselbarkeit zu erhalten. Eine Lüftspo.ltverkleinerung ist aber
bei diesem an sich bekannten und bewährten Tonabnehmer nicht nur durch die nötige Hülsenwandstärke begrenzt, sondern auch dadurch, daß das
elastische Lager 5 eine Mindestdicke haben muß, um überhaupt in Serie
montierbar zu sein und um der Abtastspitze ί, die für gute Wiedergabe
erforderliche Beweglichkeit bei geringer Rückstellkraft zu lassen.
Wie man der Fig. 2 entnimmt, sind diese Nachteile durch die Erfindung
beseitigt. Es können die Luftspalte sehr schmal ausgeführt werdend Hierbei
etört die Wandstärke der Hülse 17 nicht, weil sie die Größe des
Lagers 10 nicht beeinflußt und die Ankerbewegungen auch nur sehr klein sind· Die Verkleinerung des Luftspaltes hat zur Folge, daß eine größere
Ausgangsspannung als bisher .zur Verfügung stellt, außerdem können sich
Premdfelder, ζ.Β» vom Motor, nur in wesentlich geringerem Maße störend
auswirken. Durch diese beiden Wirkungen verbessert sich,das Signal-Rausch-Verhältnis
des Tonabnehmers und damit seine Wiedergabe* Diese Verbesserung kann auch dazu benutzt werden, um zu kleineren Jinker-
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abmessungen überzugehen. Diese wiederum bietet die Möglichkeit, die Auflagekraft und die Rückstell-, bzw. .aus lenkhärte zu verringern, um dadurch
bei größerer Plattenschonungmehr Feinheiten der Aufzeichnung zu Gehör
zu bringen und auch während längerer Benutzung zu erhaltene
Wenn die Vorteile der Erfindung auch an' dem bekannten Tonabnehmer'gemäß'
der Fig. 1 erläutert wurden, so ist sie aber keineswegs auf dieses System
beschränkt« Sie ist auch nicht auf die Wiedergabe von Stereoschrift beschränkt
ο Beispielsweise kann die Fig. 2 mit dem einen Magnetkreis "Ja als
ein Tonabnehmer nur zur Wiedergabe einer Komponente gelesen werden» Yfegen
der einfacheren Darstellung ist die Abtastspitze T in die "Bewegungsebene
des Ankers 3 gelegt, so daß Tiefenschrift wiedergejgeben wird. Wird nur
der gestrichelt gezeichnete Magnetkreis 'Jh vorgesehen, der senkrecht zum
ersten angeordnet zu denken ist, so wird durch ihn Seitenschrift wiedergegeben. Wird dieser z\/eite Magnetkreis 7^ zusätzlich zum ersten Magnetkreis
7a angeordnet, so ist der Tonabnehmer zur Wiedergabe von Zweikomponentenschrift,
v/ie Stereoschrift, brauchbar. Die Aufteilung in diese beiden
Komponenten - Tiefenschrift und Seitenschrift - ist allerdings bei
handelsüblichen Stereotonabnehmer nicht gebräuchlich. Es macht aber keine
Schwierigkeiten., die beiden Magnetkreise Ja und Jh und den Anker unter
Beibehaltung der Richtung der Abtastspitze 1 um 45 zu drehen, wie es
Fig. 3 im Querschnitt zeigt. Es wird sodann die gebräuchliche Stereoschrift
wiedergegeben, die bekanntlich durch gleichzeitige Abtastung der beiden unter 45 geneigten und entsprechend der Aufzeichnung in diesen Richtungen
mehr oder weniger zurück- bzw«, hervortretenden Seitenvrände der i'onrille
gewonnen wird o.
- 13 *
Mit der bisherigen Beschreibung erschöpfen sich keineswegs die Vorteile
der Erfindung. In einer Ausführung werden nämlich die abtrennbaren Polschuhteile
8 ohne genaue Beachtung ihrer Abmessungen in der zum Zusammenarbeiten mit dem Anker 3 und den restlichen, festen Polschuhteilen 11
nötigen Lage mit unmagnetischem Material, beispielsweise Aluminium, zu einem Block 14 vergossen, der sodann so bearbeitet wird, daß die abtrenn-
Verbindungs baren Polschuhteile 8 an ihrem einen Ende die richtigen Äxfceii^flachen
zu den restlichen, festen Polschuhteilen und an ihrem anderen Ende die richtigen Arbeitsflächen 28 zum Anker 3 aufweisen* Es ergibt sich eine
äußerst exakter Lage der Polschuhteile 8-und 11 bei großer Stabilität und
geringer Streuung in der Serienfertigung.
In den Pig. 4 his 6 wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung erläutert»
Sie unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 vor allem dadurch, daß die auswechselbare mechanische Einheit als Montageeinheit
ausgebildet ist, in die die abtrennbaren Polschuhteile einsteckbar angeordnet sind. Es wird große !Freiheit in der xoisbildung des Hohlraums
und der abtrennbaren Polschuhtuile gewonnen, beispielsweise kann dadurch
das elastische Lager 10 noch mehr vergrößert werden. Ein Vergleich mit der Fig. 2 zeigt nämlich, daß das elastische Lager 10 in der Fig. 4 noch größer
ausgebildet werden konnte.
In iTeiterer Vervollkommnung können in der Montageeinheit für die restlichen,
festen Pol-schuhteile zwangsläufige Führungen vorgesehen sein. Hierdurch
ergibt sich für den Laien eine Erleichterung beim Auswechseln der Einheit.
Gezeichnet ist in den Fig„ 4 und 5 eine Montageeinheit 29, die hohl und
zylindrisch ausgebildet ist, auf der einen Seite 37 zur Montage des Ankers
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3 offen ist und auf der anderen Seite einen Boden 31 mit Öffnungen-JU zur'
zwangsläufigen Führung der restlichen,, festen Polschuhteile 11 aufweist und
im Mantel mit radial gerichteten Öffnungen zum Einstecken der abtrennbaren Polschuhteile 30 versehen "ist. Diese /beispielhafte Ausführungsform "bietet
eine übersichtliche Montage des Lagers und des Ankers und schützt ihn
zugleich in dieser Stellung» -. .
In weiterer Ausbildung ist über die Montageeinheit 29 ein rohrförmiges
Teil 33 geschoben, das mit einem Griffstück 26 aus einem Stück gefertigt .
ist. Hierbei führt die Fase 38 an der I/Iontageeinheit 29 zusammen mit einer
nicht gezeichneten Nut an dem Rohrstück 33 zu einer verdrehungssicheren Lage der beiden Teile zueinander. Das ist beim kreisförmigen Querschnitt
zweckmäßig,, Bei einem anders geformten Querschnitt ist diese Maßnahme
nicht unbedingt nötig, aber trotzdem vorteilhaft. Durch das G-riffstück
wird die Montageeinheit auch für den Laien leicht auswechselbar und zu- =
gleich der ffadelträger 2 geschützte Außerdem werden die einzelnen Polschuhteile
30 i*1 ihren Einsteckoff nungen fest gehaltene
Zweckmäßig sind abtrennbare Polschuhteile 30', -die haarnadelförmig rechtwinklig
oder schräge abgebogen und mit den restlichen, festen Polschuhteilen
11 durch einen Schenkel 34 auswechselbar verbindbar sind. Dadurch
wird ein sehr großes elastisches Lager ermöglicht, daß in dem-zwischen
den beiden Schenkeln gebildeten Hohlraum angeordnet werden kanne
In weiterer beispielhafter Ausbildung ist der eine, mit dem restlichen,
festen Polschuhte.il 11 auswechselbar, verbindbare Schenkel 34 um die Dicke
dieses Polschuhteiles 11. verkürzt» Dadurch kann sich d8,s einsteckbare
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Polschuht.eil.JO auf dem festen Polschuliteil 11 abstützen. Zur Abstützung
der anderen Seite ist an dem steckbaren Polschuhteil JO die Hase 35 vor—
gesehen, die sich auf dem Steg 36 der Montageeinheit 29 abstützt. Dadurch
bleibt für die Montage des mit dem elastischen Lagers 10 versehenen Abtastsystems
1 bis 3 die volle Öffnung 37 der Montageeinheit 29 erhalten
und trotzdem ist das steckbare Polschuhteil 30 exakt gelagert.
Ebenso wie in der Ausführung nach der Figo 2 schließt sich auch in dieser
Fig. 4 an das elastische Lager 10 eine Hülse 17 an.
Eine weitere Ausbildung besteht darin, daß die Hülse 17 mit einem äußeren
Flansch 20 und einem Deckel 39 das elastische Lager 10 umschließen. Das
Lager 10 ist ,o ^.Iseitig geschützt. Es ist etwa wie von einer Dose umschlossene
Fig. 6 zeigt hiervon eine Ansicht,, Diese Hülse 17 wird vor dem
Einstecken der Polschuhteile 30 im Sinne des Pfeiles Fig. 5 in eine
Bohrung der Montageeinheit 29 eingeschoben. Insbesondere bei der Ausführung
mit den radial steckbaren Polschuhteilen 30, die gegenüber dem
ζ·Β· von Hand festgehaltenen"Lager montiert werden, bieten der Flansch 20
und der Deckel 39 zusätzliche Führungsmöglichkeiten für die Polschuhteile
JO, die sich klammerartig auf die Büchse 17 aufstecken lassen» und die
Hontage bedarf nur einer geringen Aufmerksamkeit. Außerdem können sie so
ausgebildet sein und/oder geformt sein, daß sie beim Montieren des PoI-schuhteiles
federn. Hierzu sind beispielsweise der Flansch 20 und der Deckel 39 etwasbauchig ausgebildet und der Pölschuhteil 30 drückt beim
Einschieben in den i*eil 29 den Flansch 20 und den Deckel 39 in ihre ebene
IOrm. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den zylindrischen Rand 40
des Flansches 20 mit einem Schlitz zu versehen, so daß eine federnde Zunge
41 in deni Banct entsteht. Eine weitere Federung durch Aufziehen eines
breiten Gummiringes auf die Außenwandung der Montageeinheit 29 ist mögliche
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Die Erfindung beschränkt sich keineswegs auf die bisher beschriebenen Bei«
spiele, sondern ist weiterer Ausführungen und Ausbildung fähig. Die Pig»
7-9 zeigen zur Erläuterung weitere Möglichkeiten einer Abtrennung von
Polschuhteilen sowie ihrer Formgebung, bei dem als ieispiel gewählten
elektromagnetischen Tonabnehmer ,der Fig;o 1. „ ^
Die Ausbildung der Figo 2 kann dadurch gekennzeichnet werden, daß der Hohl-
mxsa. durch innere Seitenflächen der abtrennbaren und winklig, gebogenen
Polschuhteile 8 und der Stirnflächen der restlichen, festen Polschuhteile
gebildet wird. Hierbei kann das elastische Lager 10 in dem so gebildeten Hohlraum allseitig anliegen. Zweckmäßig aber ist auch eine Ausführung, bei
der es nur an den "Wandteilen des Hohlraumes anliegt', die am weitesten vom
Anker 3 entfernt sinde Beispielsweise kann das Lager 10 hierzu etwas schmaler
ausgeführt werden als der Breite des Hohlraumes entspricht, so daß an
den beiden Seitenwänden Luft bleibt. Zweckmäßig ist auch eine Ausführung, in der die Gestalt des Hohlraumes eine vom Lager abweichende Form hat, so
daß es sich im wesentlichen an dem vom Anker entferntesten Teilen der. ·
Hohlraumwand abstützt.
Die Figo 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem zwischen den seitlichen
Begrenzungen 42 des elastischen Lagers 10 und den zum Anker hin liegenden
Wandteilen 43 des Hohlraumes ein Zwischenraum 44 erzeugt ist« Sowohl der
Hohlraum als auch das elastische Lager können vielgestaltig ausgebildet
sein· In der Fig. 7 sind sie so gezeichnet, daß ein keilförmiger Zwischenraum 44 entstehtο Hierzu sind die Wände 43 aus der Figo 2 durch Abschrägung
hervorgegangen zu denkeno Möglich wäre auch eine entgegengesetzte Abschrägung,der
Lagerbegrenzung, 42. Durch diese Maßnahmen stützt sich das elastische
Lager 10 nur an den möglichst weit vom Lager entfernten Wandteilen 45 des
Hohlraumes, '"-.-."■ . - -
8Ü9807/Q24S / BAD
bzw. der abtrennbaren Polschuhteile 8 ab. Das hat eine größere Yfeichheit
und damit sehr geringe Rückstellkraft des Lagers, auch bei relativ kleiner
Dimension zur Folge.
Nicht nur der Hohlraum und das Lager sind vielfältiger Ausbildung fähig,
sondern auch eine Trennfläche zur Abtrennung eines Polschuhteiles von dem
restlichen Polschuhteil. In den Pig. 8 und 9 sind hierzu weitere Beispiele
gezeigt.
In der Fig. 8 ist die brennfläche 46 in der größten Erstreckung des scheibenförmigen
elastischen Lagers 10 und bündig mit seiner seitlichen Begrenzung angeordnet. Für die Montage wird so noch eine weitergehende Zugänglichkeit
des Lagers zur Herstellung und Kontrolle seines richtigen Sitzes ermöglichte
Die Fig. 9 zeigt eine weitere Möglichkeit der Form des abtrennbaren PoI-
den schuhteils wie auch der Form und Anordnung der Trennflache» War bei/bisher
gezeigten ausführungsformen die Trennfläche senkrecht zur oder in der Auswechselrichtung
angeordnet, so ist hier zum Teil eine Anordnung der Trennflächen 47 unter einem hiervon abweichenden Winkelj Z0B. 45 >
erfolgt. Zusätzlich ist ein restlicher Teil 49 der Trennfläche in der Auswechselrichtung
belassen..
Tjfeiter ist gegenüber den übrigen, bereits beschriebenen Ausführungen die
Form des abtrennbaren Polschuhteils 8 gegenüber seiner ursprünglichen, in der Fig. 1 gezeigten Form nur minimal verändert, indem in der Ursprung«
liehen Form des Polschuhs eine Aussparung 50 oder Hohlraum zur Aufnahme des
elastischen Lagers 10 angeordnet ist, in die eine Trennfläche 49 zur Abtrennung
eines Teils 8 des ursprünglichen Polschuhs mündet« Dadurch können
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■"■-'.■"■■■ .--■"■■■ ■■ " ■■ - - - ,?M;j~ V '
die maximale Zahl Von Teilen eines bereits gefertigten Tonabnehmers unmittelbar
übernommen werden.
Durch diese unterschiedliche Ausführung dürfte deutlich geworden sein, daß
die Möglichkeiten zur Ausführung der Erfindung sehr vielfältig sind. Insbesondere
können auch noch Kombinationen der einzelnen, bei den geschilderten Ausführungsformen aufgeführten Merkmale gebildet werden» Beispielsweise
können einzelne Anordnungen und Ausbildungen der Trennflächen mit .
anderen Äusführungsformen der Polschuhteile kombiniert werden«
Beispielsweise ist auch eine Ausführung denkbar, bei der die abtrennbaren
Polschuhteile 8 gerade sind und die restlichen, festen Polschuhteile 11
gekrümmt und/oder winklig ausgebildet sind; also eine Vertauschung der
Formgebung der beiden in Figo 2 gezeigten Polschuhteileo
80 980 7/0248 BAD-ORieir
Claims (1)
- Λ-xeri,-aewii. Dez. 1963PA-Mß/WgELECTROACÜSTICGesellschaftm:i leschronkterHaftungPatentansprüche1. Elektromagnetischer Tonabnehmer zur Abtastung von Einkomponenten-: schallschrift mit einem magnetischen Kreis oder von Zweikomponenten.-schallschrift mit zwei magnetischen Kreisen und zugehörigen Polschuhen, bei denen durch Luftspalte getrennt ein Anker mit einem an ihm befestigten Nadelträger als Abtastsystem schwingt, das auswechselbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß für die Auswechselbarkeit des Abtastsystems je ein Endteil von jedem Polschuh zusammen mit dem Abtastsystem abtrennbar und diese mit dem restlichen Polschuhteil jederzeit verbindbar sind und daß sich der Luftspalt an den Polschuhen entlang des Ankers ändert, so daß zwischen den beiden, miteinander auswechselbar verbundenen Polschuhteilen ein Hohlraum entsteht, in dem sich ein mit dem Anker fest verbundenes elastisches Lager abstützte2. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auswechselbaren Teile der Polschuhe untereinander magnetisch isoliert eine auswechselbare mechanische Einheit bilden, in der ebenfalls Hohlräume ausgebildet sind, so daß ein mit den Pol-Hohlräumen gemeinsamer Hohlraum entsteht und daß sich das elastische Lager zusätzlich oder allein in den durch die Einheit gebildeten Teilen des gemeinsamen Hohlraumes abstützto8 0 9807/ ü 2-48 BADORIQiNAL3· Tonabnehmer nach Anspruch.1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das elastische Lager vornehmlich an Wandteilen des Hohlraumes abstützt, die von dem Anker die größte Entfernung habene4· Tonabnehmer- nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die innere Gestalt des Hohlraumes (9) und die äußere Form des im Hohlraum angeordneten elastischen „Lagers (10) voneinander abweichen, so daß ein oder mehrere Zwischenräume (44) zwischen den dem Läger gegenüberstehenden, zum Anker hinliegenden Wandteilen (43) des Hohlraumes und den zugeordneten Begrenzungen (42) des Lagers entstehen5. Tonabnehmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Hohlraum (9) für die auswechselbare Einheit (14) mit dem Anker (3) eine Nut bildet.6β Tonabnehmer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum durch innere Seitenflächen der abgetrennten und winklig gebogenen Polschuhteile (8) und der Stirnflächen der restlichen, festen Pölschühteile (11) gebildet wird07· Tonabnehmer nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens eine Wand (24, 47) des Hohlraumes in eine Trennfläche (l2, 46) verlängert, die den einen Polschuhteil (θ) abtrennbar machte8e Tonabnehmer nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfläche (46) in der größten Erstreckung.eines scheiben-·809807/0 2 48 : - BAD originalförmigen elastischen Lagers (ίο) angeordnet ist und mit dem Lager bündig abschließt, wobei das Lager zusammen mit dem so abgeteilten Polschuhteil auswechselbar isto9» Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der ursprünglichen Form des Polschuhs eine Aussparung (50) oder Hohlraum zur Aufnahme des elastischen Lagers (lO) angeordnet ist, in die eine Trennfläche (49) zur Abtrennung eines Teils (8) des ursprünglichen Polschuhs mündet,10· Tonabnehmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abtrennbaren Polschuhteile (8) und die restlichen, festen Polschuhteile (11) formschlüssig auswechselbar aneinander anschließen·11· Tonabnehmer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Formschluß entweder in Auswechselrichtung oder senkrecht dazu erfolgt.12. Tonabnehmer nach Anspruch 1, 2, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkreise (fa, fb) ganz oder zum Teil, beispielsweise mit den an die Polschuhe anschließenden Teilen schwach federnd ausgebildet sind,, .15· Tonabnehmer nach den Ansprüchen 6 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die abtrennbaren Polschuhteile (8) und die restlichen, festen Polschuhteile (11) sich mit einem Teil ihrer Seitenflächen (24,25) aufeinanderschiebeno ■SAD ORIGINAL- 4 809807/0248 -14. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abtrennbaren Polschuhteile (30) haarnadelförmig rechtwinklig oder schräge abgebogen sind und mit den restlichen, festen Polschuhteilen (11) durch einen Schenkel (34) auswechselbar verbindbar sind« '15» Tonabnehmer nach Anspruch 14» dadurch gekennzeichnet, daß der eine, mit dem restlichen, festen Polschuhteil (11) auswechselbar, verbindbare, Schenkel (34) um die Dicke dieses Polschuhteiles (11) verkürzt ist»16. Tonabnehmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abtrennbaren Polschuhteile (θ) untereinander durch Kunststoff oder anderes unmagnetisches Material, beispielsweise Aluminium, zu einer mechanischen Einhe'it (14) fest verbunden oder ergänzt sindo17» Tonabnehmer nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die abtrennbaren Polschuhteile durch Kunststoffspritzen in einem steckbaren Körper (14) gehaltert oder mittels Gießharz vergossen sind»Verfahren zur Herstellung des Tonabnehmers nach Anspruch 10, 11 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die abtrennbaren Polschuh teile (8) ohne genaue Beachtung ihrer Abmessungen in der zum Zusammenarbeiten mit dem Anker (3) und den restlichen, festen Polschuhteilen (11) nötigen Lage mit unmagnetischem liaterlal, .... beispielsweise Aluminium, zu: einem Block (14) vergossen werden, der sodann so bearbeitet wird, daß die abtrennbaren Polschuh-8 0980 7/02 48Verbindungsteile (8) an ihrem einen Ende die richtigen toiusifa^flächen (12) zu den restlichen, festen Polschuhteilen und an ihrem anderenEnde die richtigen Arbeitsflächen (28)'*™ Anker (3) aufweisen.19· Tonabnehmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auswechselbare mechanische Einheit als Montageeinheit ausgebildet "ist, in die die abtrennbaren Polschuhteile einsteckbar angeordnet sind.20.. Tonabnehmer nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß in der Montageeinheit für die restlichen, festen Polschuhteile zwangsläufige Führungen vorgesehen sind» ■21. Tonabnehmer nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinheit (29) hohl und zylindrisch ausgebildet ist, auf der einen Seite (37) zur Montage des Ankers (3) offen ist und auf der anderen Seite einen Boden (31) roi^ Öffnungen (32) zur zwangsläufigen Führung der restlichen, festen Polschuhteile (11) aufweist und im Mantel mit radial gerichteten Öffnungen zum Einstecken der abtrennbaren Polschuhteile (30) versehen ist.22. Tonabnehmer nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die einsteckbaren Polschuhteile (30) durch einen Gummiring auf der Außenwandung der Montageeinheit (23) federnd gehalten werden,.23· Tonabnehmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das elastische Lager (IQ) eine offene Hülse (17) aus809807/0248" 6~unmagnetisehern Material anschließt, die an dem anderen Ende (18) geschlossen ist, einen Teil ues Ankers (5) aufnimmt und mit einem Dämpfungsmittel (I9) gefüllt ist, das den eingeschlossenen Teil des Ankers (3) umgibt.24· Tonabnehmer nach Anspruch 23, dadurch' gekennzeichnet, daß die Hülse (17) an äem offenen Ende einen äußeren Flansch (20) aufweist, mit dem sie mit den abtrennbaren Polschuhteilen (8) oder der Einheit (I4) fest verbunden ist»25. Tonabnehmer nach den Ansprüchen I9 und 23» dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1?) mi* dem äußeren Flansch (20 ) und einem Dbekel (39) das elastische Lager (IO) umschließto26. Tonabnehmer nach Anspruch 24» dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch -(2O)- oder der Deckel (39) oder beide ganz oder zum Teil (41) federnd ausgebildet sind»27. Tonabnehmer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Griffstück (26) für die Auswechselung oder ein Schutz (27) für den nadelträger (2) oder beides mit der Einheit (14) a^s einem Ütück gefertigt oder mechanisch verbunden ist.ο Tonabnehmer-nach Anspruch.. 2, Ib x>der 19·, diidurch gekennzeichnet, daß an der die abtrennbaren Polschuhteile (8) umfassenden Einheit (14) Führungsteile., wie Führungsnase (24^) oder dergleichen vorgesehen sind, die vom Anker (3) weiter abliegen,■ -. - 0-,-r- ..-■■■-./■?.-X1Hf^j!φ λals die Polschuhteile und die Stellung der Einheit gegenüber dem Tonabnehmer ■ C1 ^ V ■ fixieren „ "' ·8θ'9807/02Λ8 BAD ORieiNAL
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