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DE2364767A1 - Elektromagnetischer tonabnehmereinsatz - Google Patents

Elektromagnetischer tonabnehmereinsatz

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Publication number
DE2364767A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
wire
rear end
needle
damper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2364767A
Other languages
English (en)
Inventor
Yonezo Furuya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Micro Labo Co Ltd
Original Assignee
Micro Labo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP183973U external-priority patent/JPS5123295Y2/ja
Priority claimed from JP12005373U external-priority patent/JPS5316327Y2/ja
Application filed by Micro Labo Co Ltd filed Critical Micro Labo Co Ltd
Publication of DE2364767A1 publication Critical patent/DE2364767A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/16Mounting or connecting stylus to transducer with or without damping means
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • H04R11/12Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus signals being recorded or played back by vibration of a stylus in two orthogonal directions simultaneously

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Moving Of Heads (AREA)

Description

u.-iuj. Wilhelm Reichel
Dim-ing. WoKgrmg Rhl
6 Fraak'uit a.
Parksiraßa 13
7725
MICRO LABO CO., LTD. Tokio, Japan
Elektromagnetischer Tonabnehmereinsatz
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen Tonabnehmereinsatz mit einem Gehäusekörper, der einen elektromagnetischen Wandler mit zusammenwirkenden Polstücken und Spülen sowie einen in einer besonderen Lage angeordneten Dauermagneten enthält, und mit einer in den Gehäusekörper lösbar
einsetzbaren Nadelbaugruppe mit einem Nadelarm, einer am vorderen Ende des Nadelarms angeordneten Nadel, einem am hinteren Ende des Nadelarms angeordneten Anker und einer den Anker umgebenden Schutzhülse.
Die üblichen elektromagnetischen Stereotonabnehmereinsätze
haben im allgemeinen Schwingmagnete. Bei einem derartigen Tonabnehmereinsatz ist an dem einen Ende eines Nadelarms ein Magnet und an dem anderen Ende des Nadelarms eine Nadel vorgesehen. Der Magnet wird zwischen zwei Paaren von Polstücken
von einem Dämpfungsbauteil aus Gummi gehalten. Beim Betrieb
werden die von einer Tonrille einer Schallplatte der Nadel
mitgeteilten Schwingungen mechanisch zu dem Magneten übertra-
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gen,. der entsprechende Schwingungen ausführt und dadurch in den Polstücken Magnetflußschwankungen hervorruft. Die Magnetflußschwankungen werden von auf den Polstücken befindlichen Spulen in entsprechende Signalspannungen umgewandelt.
Diese herkömmlichen elektromagnetischen Schwingmagnet-Tonabnehmereinsätze sind mit mehreren Unzulänglichkeiten.behaftet. So ist beispielsweise die Masse der Schwinganordnung groß und demzufolge der Wirkungsgrad klein. Wenn man zur Überwindung dieses Nachteils den Dämpfungsgummi weich macht, um die Steifigkeit zu verringern, treten in dem System zur Festlegung des 'Magiietmittelpunktes Instabilitäten auf. Wenn man die Feldstärke des Magneten erhöht, kommt es zu Betriebsstörungen. So treten beispielsweise infolge der magnetischen Trägheit Signalverzerrungen und Unsymmetrien bei der linken und rechten Ausgangsspannung auf.
Andere bekannte elektromagnetische Tonabnehmereinsätze machen von Induktionsmagneten Gebrauch. Bei dieser Bauart ist im Tonabnehmereinsatzgehäuse ein feldstarker Magnet angeordnet, und nahe bei dem Magneten befindet sich ein am hinteren Ende des Nadelarms angebrachter Anker aus einem f erromagneti sehen Werkstoff. Beim Betrieb dieses Tonabnehmereinsatzes führt der von dem Magneten magnetisierte Anker mechanische Schwingungen aus, die den von der Nadel abgetasteten Schwingungen der Tonrille entsprechen. Die Spulen geben entsprechende Ausgangssignale., ab..,BeJ^ dieser Tonäbnehmereinsatzart tritt ein Problem auf, das dadurch hervorgerufen wird, daß infolge der beim Abtasten zwischen der Nadel und der Tonrille auftretendenReibungskraft eine Zugspannung auf die Schwinganordnung ausgeübt wird.
Bei diesem mit einem Induktionsmagneten ausgerüsteten elektromagnetischen Tonabnehmereinsatz tritt somit neben dem Vorteil einer kleinen Schwingmasse der Nadel baugruppe der Nachteil auf, daß der die Schwinganordnung halternde Dämpfer Kräften
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ausgesetzt ist und deformiert wird. Dies führt zu einem nicht vorhersehbaren und unbestimmten Halterungspunkt der Schwinganordnung. Dadurch nehmen einfache Schwingungsverläufe komplizierte Schwingungsformen an, und die modulierten Schwingungen der Tonrille werden verzerrt wiedergegeben.
In der jüngsten Zeit breiten sich weltweit 4-^Kanal-Schallplatten aus, die als kompatible diskrete 4-Kanal-Schallplatten (CD-4) bekannt sind. Auf einer derartigen 4-Kanal-Schallplatte sind ein direktes Schwingungssignal mit einer Frequenz von 20 Hz bis 15 kHz und ein winkelmoduliertes Schwingungssignal mit einer Frequenz von 20 kHz bis 45 kHz in einem überlagerten Zustand aufgezeichnet. Zur getreuen Wiedergabe einer derartigen diskreten 4-Kanal-Schallplatte muß ein Tonabnehmereinsatz die folgenden Bedingungen erfüllen:
1. Die Frequenzcharakteristikabweichung muß in dem Frequenzbereich von 20 Hz bis 15 kHz innerhalb von +.1 dB und in dem Frequenzbereich von 20 kHz bis 45 kHz innerhalb von -5 dB liegen. .
2. Die mechanische Impedanz muß möglichst klein sein. '
3. Die Ausgangsspannung muß 2,5 mV/5 cm oder höher sein.
4. Die Ausgangsimpedanz des Tonabnehmereinsatzes muß möglichst klein sein.
5. Das Übersprechen zwischen dem linken und dem rechten Kanal sollte bei 30 kHz größer als 20 dB, jedoch mindestens größer als 15 dB sein,
6. Die Phasencharakteristikabweichung muß in dem Frequenzband von 20 kHz bis 45 kHz innerhalb von 5 /us liegen.
Wenn man bei einem herkömmlichen Schwingspulen-Tonabnehmereinsatz die obengenannten Bedingungen 1. und 2. erfüllen will, muß man die Schwinganordnung so klein wie möglich machen. Dem-
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zufolge muß die Masse des Magneten möglichst klein sein. Dadurch wird jedoch die Empfindlichkeit herabgesetzt, so daß die Bedingung 3. nicht erfüllt werden kann* Die Folge davon ist, daß der Rauschabstand des demodulierten Signals klein ist. Wenn man, um diese Unzulänglichkeit zu überwinden, die Windungsanzahl der Spulen groß macht, ist es nicht möglich, die Bedingung 4. einzuhalten. Ein elektromagnetischer Schwingspulen-Tonabnehmereinsatz ist daher zur guten Wiedergabe von diskreten 4-Kanal-Schallplatten nicht geeignet.
Wenn man bei einem elektromagnetischen Induktionsmagnet-Tonabnehmereinsatz den Bämpfungsgummi weich macht, um dieBedingung 2. zu erfüllen, kann man den Bedingungen 5. und 6. nicht nachkommen. Aus diesem Grund ist ein elektromagnetischer Induktionsmagnet-Tonabnehmereinsatz ebenfalls zur Wiedergabe von diskreten 4-Kanal-Schallplätten ungeeignet.
Es ist nun bereits ein Tonabnehmereinsatz mit variablem Fluß bekannt, der eine Abwandlungsart eines Induktionsmagnet-Tonabnehmereinsatzes darstellt und der die oben beschriebenen Unzulänglichkeiten überwindet, die bei herkömmlichen Schwingspulen- und Induktionsmagnet-Tonabnehmereinsätzen auftreten. Dieser Tonäbnehmereinsatz ist in der US-PS 3 538 266 beschrieben.
Bei diesem Tonabnehmereinsatz ist ein Magnet in einem geringen Abstand von dem hinteren Ende eines Ankers angeordnet, und die Funktionen des Magneten bestehen darin, den Anker zu magnetisieren bzw. den Anker einem magnetischen Feld auszusetzen und gleichzeitig auf den Anker eine nach hinten gerichtete Anziehungskraft auszuüben, um diejenige Kraft auszugleichen oder aufzuheben, mit der der Anker infolge der Reibungskraft zwischen der Nadel und der Schallplattenrille nach vorne gezogen wird.
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Dieser Tonabnehmereinsatz erfüllt weitgehend die Bedingungen 1. bis 6. und ist im Gegensatz zu den anderen beschriebenen herkömmlichen Tonabnehmereinsätzen insbesondere zur Wiedergabe von diskreten 4-Kanal-Schallplatten geeignet· Allerdings tritt auch hier ein noch ungelöstes Problem auf·
Bekanntlich ändert sich die Form der Schallplattenrille in Übereinstimmung mit dem aufgezeichneten Signal· Ferner ändert sich die relative Geschwindigkeit zwischen der Nadel und dem gerade von der Nadel abgetasteten Schallplattenteil in Abhängigkeit von der radialen Stelle der Nadel auf der Schallplatte. Dies hat zur Folge, daß die Reibungskraft zwischen der Nadel und dem zum Abspielen dienenden Schallplattenbelag nicht fortwährend konstant ist.
Aus diesem Grund wird bei dem zuletzt beschriebenen Tonabnehmereinsatz der Spalt zwischen dem hinteren Ende des Ankers und dem Magneten größer, wenn die Nadel infolge der Reibung einer größeren Kraft ausgesetzt ist und der Anker stärker nach vorne gezogen wird. Bei einer solchen Betriebsbedingung sollte eigentlich der Magnet den Anker mit einer größeren Kraft nach hinten ziehen, um die größere Kraft nach vorne auszugleichen. Infolge des größeren Luftspalts zwischen dem Anker und dem Magneten ist es ,jedoch gerade umgekehrt. Die Anziehungskraft zwischen dem Magneten und dem Anker wird somit kleiner und ist nicht in der Lage, die nach vorne gerich-. tete Zugkraft zu kompensieren. --
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei allen Betriebsbedingungen einen möglichst vollständigen Ausgleich der infolge der Reibung zwischen der Nadel und der Schallplatte auf den Anker einwirkenden Kraft zu erzielen.
Nach der Erfindung ist der eingangs· beschriebene elektromagnetische Tonabnehmereinsatz dadurch gekennzeichnet, daß ein Dämpfer den Anker innerhalb der Schutzhülse derart haltert,
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daß der Anker um ein Schwingungszentrum frei schwingen kann, daß ein Draht mit seinem vorderen Ende an dem Anker in'einem Punkt befestigt ist, der in oder in der Nähe des Schwingungszentrums liegt, daß der Draht dem Anker sowie dem Nadelarm eine von vorne nach hinten gerichtete Zugspannung mitteilt, daß ein magnetischer Körper am hinteren Endabschnitt der Schutzhülse in einem solchen Abstand vom Anker angebracht ist, daß dessen Schwingungsbewegung nicht behindert wird, daß das hintere Ende des Drahtes an dein magnetischen Körper befestigt ist und daß bei in den Gehäusekörper eingesetzter Nadelbaugruppe der Anker den Polstücken gegenüberliegt und von dem Dauermagneten über den magnetischen Körper magnetisiert wird«
Bei dem erfindungsgemäßen elektromagnetischen Tonabnehmereinsatz wird der Anker von hinten von dem Magneten magnetisiert und gleichzeitig von dem Magneten angezogen und darüberhinaus von dem Draht mit einer nach hinten gerichteten Zugkraft beaufschlagt, so daß der Anker infolge der zwischen der Nadel und der Schallplatte auftretenden Reibungskraft an einer Verschiebung nach vorne wirksam gehindert wird.· Eine derartige Anordnung bietet den Vorteil, daß der* Schwingungsmittelpunkt des Ankers konstant festgelegt ist und daß darüberhinaus der auf den den Anker halternden Dämpfungsgummi ausgeübte Druck gleichmäßig verteilt ist, so daß keine Verzerrungen auftreten. Die Charakteristiken des linken und rechten Kanals sind ebenfalls gleichförmig, und das Übersprechen wird stark herabgesetzt. ^
Darüberhinaus kann man bei dem erfindungsgemäßen Tonabnehmereinsatz die Nädelbaugruppe sehr leicht auswechseln. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das hintere Ende des Drahtes, der die nach hinten gerichtete Kraft auf den Anker ausübt, an dem magnetischen Körper befestigt ist, der von dem Magneten gelöst werden kann und über dem der Anker von dem Magneten magnetisiert wird.
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Weiterhin wird bei dem erfindungsgemäßen elektromagnetischen Tonabnehmereinsatz der Anker über seinen gesamten Außenumfang von dem Dämpfer gehaltert und gleichförmig unterstützt.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise in Längsrichtung geschnittene Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines nach der Erfindung ausgebildeten Tonabnehmereinsatzes,
Fig. 2 eine teilweise in Längsrichtung geschnittene Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels mit konstruktiven Einzelheiten,
Fig. 3 eine Ansicht von unten auf den in der Fig. 2 dargestellten Tonabnehmereinsatz bei entfernter Nadelbaugruppe,
Fig. 4 eine in Längsrichtung geschnittene vergrößerte Seitenansicht mit den wesentlichen Teilen der Nadelbaugruppe des in der Fig. 2 dargestellten Tonabnehmereinsatzes,
Fig. 5 und 6 Querschnitte durch die Nadelbaugruppe längs der in der Fig. 4 eingezeichneten Schnittlinien V-V und VI-VI unter Beachtung der eingezeichneten Pfeilrichtungen,
Fig. 7 eine in Längsrichtung geschnittene vergrößerte Seitenansicht mit den wesentlichen Teilen eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Nadelbaugruppe,
Fig. 8 einen Querschnitt längs der.in der Fig. 7 eingezeichneten Schnittlinie VIII-VIII unter Beachtung der eingezeichneten Pfeilrichtung und
Fig. 9 einen Teilschnitt längs der in der Fig. 8 eingezeichneten Schnittlinie IX-IX unter Beachtung der eingezeichneten Pfeilrichtung.
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Ein Ausführungsbeispiel eines nach der Erfindung ausgebildeten Tonabnehmereinsatzes wird an Hand der Fig. 1 erläutert.
Bei diesem Tonabnehmereinsatz ist eine Nadel 12 am vordersten Ende eines rohrförmigen Nadelarms 11 befestigt, der aus einer Aluminiumlegierung hergestellt ist. Der Nadelarm endet in einem rohrförmigen. Anker 13» der auf das hintere Ende des Nadelarms 11 aufgeschoben ist und der aus einem ferromagnetischen Werkstoff besteht, beispielsweise aus Permalloy, Diese drei Bauteile bilden eine Schwinganordnung 14, die beweglich mit einem ringförmigen Gummidämpfer 15f der auf die Außenoberfläche des Ankers 13 aufgepaßt ist, innerhalb einer Hülse 16 gehaltert ist, die einen aus einem nicht magnetischen Werkstoff hergestellten Schutzkörper darstellt.
Ein aus einem magnetischen Werkstoff hergestelltes Joch 17 ist in die Hülse 16 eingepaßt und an ihrem hinteren Abschnitt befestigt. Die vordere Stirnseite des Jochs 17 ist gegenüber der hinteren Stirnfläche des Ankers 13 geringfügig getrennt, so daß die Schwingbewegung des Ankers nicht gestört oder beeinträchtigt wird. Die hintere Oberfläche des Jochs 17 liegt in derselben Querebene wie das hintere Ende der Hülse 16.
Ein aus einem Werkstoff geringer Dichte, beispielsweise Aluminium, hergestellter Stopfen 18 ist in das sich im Anker 13 befindliche hintere Ende des Nadelarms 11 fest eingepaßt. Das vordere Ende eines dünnen Drahtes 20 ist in der Mitte des Stopfens 18 fest verankert. Der Draht 20 läuft koaxial durch eine durchgehende Bohrung 19 im Joch 17 und ist mit seinem hinteren Ende am hinteren Ende der Durchgangsbohrung 19 am Joch 17 befestigt. Der Draht 20 befindet sich zwischen dem Stopfen 18 und dem hinteren Ende des Jochs 17 in einem gespannten Zustand.
Der Befestigungs- oder Verankerungspunkt 0 des Drahtes 20 am Stopfen 18 befindet sich sowohl in diametraler als auch axialer Richtung im Mittelpunkt des Dämpfers 15.
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Die beschriebene Schwinganordnung 14, die Hülse 16, das Joch 17, der Dämpfer. 15t de** Draht 20 und zugehörige Bauteile bilden eine Nadelbaugruppe, die herausnehmbar in einen Gehäusekörper (nicht gezeigt) einsetzbar ist. Wenn die Nadelbaugruppe in dem Gehäusekörper angeordnet ist, befindet sich die hintere Stirnoberfläche des Jochs 17 in inniger Berührung mit der vorderen Stirnfläche eines Dauermagneten 23· In dem Gehäusekörper sind zwei Paare von Polstücken 21 und auf Spulenkörper gewickelte Spulen 22 vorgesehen. Die Polstücke haben einen Abstand voneinander, so daß die Hülse 16 eingesetzt werden kann.
Beim Betrieb des oben beschriebenen Tonabnehmereinsatzes läuft die Nadel 12 in der Tonrille einer sich drehenden Schallplatte und tastet dabei die Tonrille ab, wobei die Schwinganordnung 14 eine der Form der Tonrille entsprechende Schwingbewegung ausführt. Da der Anker 13 über das Joch 17 von dem Magneten 23 magnetisiert ist, verursacht die Schwingbewegung des vom Dämpfer 15 gehalterten Ankers um den Hittelpunkt 0 ein der Schwingbewegung entsprechendes Ausgangssignal an den Spulen 22.
Während der Abtastung der Tonrille der Schallplatte durch die Nadel 12 ist die Schwinganordnung 14 einer Zugkraft in Vorwärtsrichtung ausgesetzt, d.h. bei der Darstellung nach der Fig. 1 einer nach links gerichteten Zugkraft. Diese Zugkraft wird durch die Reibungskraft zwischen der Nadel 12 und der Schallplatte hervorgerufen. Auf die Schwinganordnung 14 wirken aber auch über das Joch 17 eine vom Magneten 23 hervorgerufene magnetische Anziehungskraft und eine von dem gespannten Draht 20 erzeugte Zugkraft ein. Die sich überlagernden Kräfte führen zu dem Ergebnis, daß die durch die Reibungskraft bewirkte vorwärtsgerichtete Zugkraft aufgehoben wird.
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Während dieser Arbeitsweise verhindert der Draht 20, daß der Abstand zwischen dem hinteren Ende des Ankers 13 und der vorderen Stirnfläche des Jochs 17 größer wird. Obwohl das vordere Ende des Drahtes 20 an der Schwinganordnung 14 befestigt ist, wird dadurch die Schwingbewegung der Schwinganordnung nicht beeinträchtigt, da sich der Schwingmittelpunkt auch bei nicht vorhandenem Draht 20 im Mittelpunkt des Ankers 13 befindet.
An Hand der Figuren 2 bis 6 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Tonabnehinereinsatz es nach der Erfindung beschrieben.
Der in den Figuren 2 und 3 dargestellte Tonabnehmereinsatz enthält einen Gehäusekörper 31 und eine Nadel baugruppe 38, die abnehmbar am Gehäusekörper befestigt ist. Das eigentliche Gehäuse des Gehäusekörpers 31 weist eine Metallschirmoder Metall schutzabdeckung 32 mit einem offenen hinteren Ende auf, das von einem Anschlußblock 36 abgedeckt ist, der aus einem elektrisch isolierenden Harz besteht und vier Anschlußstifte 37 trägt, die parallel zueinander aus dem hinteren Ende des Tonabnehi ereinsatzgehäuses ragen. Auf der Oberseite der Abdeckung 32 ist ein Flansch 35 angebracht, der dazu dient, beispielsweise mit Hilfe einer Schraube den Tonabnehmereinsatz an einem Tonarm eines Plattenspielers zu befestigen.
Am unteren Ende der Abdeckung 32 ist ein Harzblock 33 an der Innenfläche der Bodenwandung des Gehäuses befestigt und steht einer öffnung 61 gegenüber, die im vorderen Teil des Bodens der Schirmabdeckung 32 ausgebildet ist. Am hinteren Teil des Harzblocks 33 ist ein Dauermagnet 49 fest angebracht. Ferner weist der Harzblock eine prismenförmige öffnung 34 auf, in die eine Hülse 40 einer noch zu beschreibenden Nadelbaugruppe 38 eingesetzt ist. Die Öffnung 34 erstreckt sich nach hinten bis zur Stirnfläche des Magneten 49.
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Zwei Paare von Polstücken 43 und 44 sind in den Block 33 eingeschmolzen« Ihre unteren Enden stehen sich jeweils an der inneren Wandungsoberfläche der Öffnung 34 gegenüber. Zwei Paare von Spulen 46 und 47 sind oberhalb des Blocks 33 auf die Pölstücke 43 und 44 gewickelt. Die oberen Enden der .Polstücke 43 und 44 sind magnetisch mit einem Joch 45 verbunden. Anschlußdrähte 48 führen von den Spulen 46 und 47 zu den inneren Enden der Anschlußstifte 37.
Die Nadelbaugruppe 38 enthält im wesentlichen einen Harzknopf 39 f die an dem Knopf befestigte und aus Messing hergestellte prismaförmige Hülse 40 und eine Schwinganordnung 62, die innerhalb der Hülse 40 gehaltert ist. Zum Einsetzen der Nadelbaugruppe 38 in den Gehäusekörper 31 wird der Knopf 39 ergriffen und die Hülse 40 in die Öffnung 34 eingeschoben. Dabei wird der Knopf 39 an der Stirn- und Seitenfläche der Schirmabdeckung in eine passende Lage gebracht.
Ohne den Knopf 39 ist die Nadelbaugruppe 38 in einem größeren Maßstab in der Fig. 4 als Längsschnitt dargestellt. Die Figuren 5 und 6 zeigen Querschnitte längs den Schnittlinien V-V und VI-VI. Die Schwinganordnung 62 enthält eine Nadel 41, einen rohrförmigen Nadelarm 42, an dessen vorderem Ende die Nadel 41 fest angebracht ist, und einen rohrförmigen Anker 50, der auf den hinteren Abschnitt des Nadelarms 42 fest aufgepaßt ist. Der Anker 50 besteht aus einem ferromagnetisehen Werkstoff, beispielsweise Permalloy oder reinem Eisen, und er kann beispielsweise einen Außendurchmesser von 0,7 mm, einen Innendurchmesser von 0,5 mm und eine Länge von 3 mm aufweisen. Das hintere Ende bzw, bei der gewählten Darstellungsweise rechte Ende des Nadelarms 42 endet in der Nähe des inneren mittleren Bereichs des Ankers 50,
In das hintere Ende des rohrförmigen Nadelarms 42 ist ein Stopfen 60 fest eingesetzt, durch den das vordere Ende eines Drahtes 53 geführt ist, der am Stopfen 60 befestigt ist. Der
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Draht 53 erstreckt sich koaxial durch den Anker 50 und ist beim Zusammenbau etwas länger, so daß er sich über das' hintere aide des Ankers 50 hinaus erstreckt. Der Draht besteht beispielsweise aus Phosphorbronze und hat einen Durchmesser von 0,08 mm. " ." "
Um die äußere Oberfläche des rohrförmigen Ankers 50 und. an einer besonderen Stelle, die vor oder bei der Darstellung nach der Fig. 4 links von der Stelle liegt, wo sich das hintere Ende des Stopfens 60 befindet, ist ein flanschförmiger Halterungskörper an dem Anker 50 befestigt. Der Halterungskörper 59 kann einstückig mit dem Anker 50 ausgebildet sein.
Ein scheibenförmiger Gummidämpfer 51 mit einer besonderen Dicke ist auf der Rückseite bzw, bei der Darstellung nach der Fig. 4 auf der rechten Seite des Halterungskörpers 59 auf die äußere Oberfläche des Ankers 50 aufgepaßt.
Ein hohlzylindrisches Abstandsstück 56 mit einem Außendurchmesser, dessen Kreisbahn in die prismenförmige Hülse 40 eingeschrieben ist, ist konzentrisch in das hintere Ende der Hülse 40 eingesetzt· Ein Halterungskörper 57 mit einem quadratischen Außenumriß, der der inneren Wandoberfläche der Hülse 40 im Querschnitt entspricht, weist eine zentrische öffnung 58 mit einem Durchmesser auf, der etwas größer als der Außendurchmesser des Ankers 50 ist. Der Halterungskörper 57 ist vom vorderen Ende der Hülse- 40 aus in diese eingesetzt.
Ein aus einem plattenförmigen magnetischen Werkstoff hergestelltes Joch 52 mit einem quadratischen Umriß, der der inneren Wandoberfläche der Hülse 40 entspricht, ist in das hintere Ende der Hülse 40 eingepaßt und weist eine mittige Durchgangsbohrung 55 mit einem kleinen Durchmesser auf. Das Joch 52 hat eine ebene hintere Oberfläche, die die vordere Stirnfläche des Magneten 49 innig berührt, wenn die Nadelbaugruppe 38 in den Gehäusekörper 31 eingesetzt ist. Die hintere
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Oberfläche des Jochs 52 weist in der Mitte eine Ausnehmung auf, in der das hintere Ende des Drahtes 53 derart befestigt ist, daß das hintere Drahtende über die hintere Oberfläche des Jochs nicht hinausragt.
Beim Zusammenbau der in der Fig. 4 dargestellten Nadelgruppe aus dem Draht 53» dem Halterungskörper 59> der mit dem Dämpfer 51 versehenen Schwinganordnung 62, dem Abstandsstück 56, der mit dem Halterungskörper 57 versehenen Hülse 40 und dem Joch 52 wird das hintere Ende der Schwinganordnung 62 von der Vorderseite her in die Hülse 40 eingeschoben. Dabei wird die hintere Hälfte des Ankers 50 durch die im Halterungskörper 57 vorgesehene Öffnung 58 gesteckt. Dabei wird dann der Dämpfer 51 in eine solche Lage gebracht, daß er von den Halterungskörpern 57 und 59 eingeklemmt ist.
Als nächstes wird das hintere Ende des Drahtes 53» der mit seinem vorderen Ende an dem Stopfen 60 befestigt ist und sich durch das Innere des Ankers 50 sowie durch das hintere Ende der Hülse 40 erstreckt, in die in dem Joch 52 vorgesehene Durchgangsöffnung 55 eingeführt. Daraufhin wird das Joch 52 in das hintere Ende der Hülse 40 eingepaßt und daran befestigt. Die hintere Oberfläche des Jochs 52 liegt dann in derselben Ebene wie das hintere Ende der Hülse 40 oder ragt geringfügig nach hinten bzw. in der Fig. 4 nach rechts über das hintere Ende der Hülse 40 hinaus..
Als nächstes wird das durch die Öffnung 55 des Jochs 52 ragende hintere Ende des Drahts 53 mit einer bei der Darstellung nach der Fig. 4 nach rechts gerichteten geeigneten Spannung, beispielsweise in der Größenordnung von 90 g, beaufschlagt. Im gespannten Zustand wird das hintere Ende des Drahts innerhalb der Ausnehmung 54 am Joch 52 befestigt, und zwar durch Löten, Kleben oder Anwenden eines anderen geeigneten Befestigungsverfahrens bzw. Befestigungsmittels. Infolge der Spannung im Draht 53 wird der Dämpfer 51 an die
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Halterungskörper 57 und 59 angedrückt. Darüberhinaus wird der Halterungskörper 57 gegen das vordere Ende des Abstandsstücks 56 gedrückt. Das hintere Ende des Abstandsstücks 56 wird gegen die vordere Stirnfläche des Jochs 52 gedrückt. Wenn man daher das Abstandsstück 56 bei seiner Herstellung auf eine genau vorgeschriebene Länge bringt, kann man den Halterungskörper 57 mit Hilfe des Ab stands Stücks 56 sehr genau anordnen. Wenn daher die auf diese Weise zusammengesetzte Nadelbaugruppe in den Gehäusekörper 31 eingesetzt wird, ist es stets möglich, den Anker 50 in bezug auf die Polstücke 43 und 44 in eine genau vorgeschriebene Lage zu bringen.
Die Abmessungen des Dämpfers 51 sind derart gewählt, daß der zwischen die Halterungskörper 57 und 59 gepreßte Dämpfer mit seiner äußeren Umfangsflache die innere Wandoberfläche der Hülse 40 nicht berührt. Selbst wenn es zwischen der inneren Wandoberfläche der Hülse und dem Außenumfang des Dämpfers zu einer Berührung käme, würde dadurch infolge der Ausgestaltung der inneren Wandoberfläche keine beachtliche Reaktionskraft auftreten. Ferner ist das hintere Ende des Ankers 50 von der vorderen Stirnfläche des Jochs 52 um einen geringen Abstand getrennt, der vca einer solchen Größenordnung ist, daß die Schwingbewegung des Ankers 50 gerade nicht behindert wird.
Infolge des beschriebenen Zusammenbaus der verschiedenartigen Teile wird die Schwinganordnung 62 mit einer vorgegebenen Kraft durch den Draht 53 nach hinten bzw. bei der Darstellung nach der Fig. 4 nach rechts gezogen und darüberhinaus durch den Dämpfer 51 in einer solchen Lage gehalten, daß sie sich frei bewegen bzw. freie Schwingungsbewegungen ausführen kann. Es sei bemerkt, daß der Schwingungsmittelpunkt 0 der Schwingungsanordnung 62 in axialer und diametraler Richtung mit der Mittelpunktslage des Dämpfers 51 und mit dem Befestigungspunkt des Drahtes 53 am Stopfen 60 zusammenfällt.
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Darüberhinaus sei bemerkt, daß der Mittelpunkt O nahezu mit dem Schwerpunkt der Schwingungsanordnung 62 zusammenfällt. Von der Nadel 41 aus betrachtet ist daher die äquivalente Masse der Schwingungsanordnung 62 äußerst klein.
Die beschriebene Nadelbaugruppe 38 wird dadurch in den Gehäusekörper 31 eingesetzt, daß die.Hülse 40 in die öffnung eingeschoben wird. Dabei kommt die hintere Oberfläche des Jochs 52 in innige Berührung mit der vorderen Stirnfläche des Magneten 49, mit der Wirkung, daß der Anker 50 über das Joch 52 von dem Magneten 49 magnetisiert wird. Gleichzeitig nimmt der Anker 50 eine genau vorgegebene Lage in bezug auf die Polstücke 43 und 44 ein. Die Arbeitsweise dieses beispielshalber beschriebenen Tonabnehmsreinsatzes entspricht der Arbeitsweise des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiels und braucht daher nicht erläutert zu werden.
Wenn man zum Auswechseln oder aus irgendeinem anderen Grund die Nadelbaugruppe 33 aus dem Gehäusekörper 31 herausnehmen will, ergreift man den Knopf 39 und zieht ihn nach vorne bzw. bei den Darstellungen in den Zeichnungen nach links. Dabei löst sich das Joch 52 von dem Magneten 49, und durch Herausziehen der Hülse 40 aus der öffnung 34 kann man die Nadelbaugruppe 38 leicht von dem Gehäusekörper 31 trennen.
Die wichtigsten Teile einer Nadelbaugruppe eines weiteren Ausführungsbeispiels sind in den Figuren 7, 8 und 9 dargestellt. In diesen Figuren sind Teile, die den in der Fig. 4 dargestellten Teilen entsprechen, mit gleichen Bezugszahlen versehen. Auf eine, ausführliche Beschreibung dieser Teile wird verzichtet*
An besonderen Stellen längs der inneren Oberfläche der vier Wandungen der prismaförmigen Hülse 40 sind einstückig mit der Hülse 40 ausgebildete Flansche 71 vorgesehen. Der Halterungskörper 57 legt sich mit seiner hinteren Stirnfläche an
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die vier Flansche 71 art und wird auf diese Itfeise in einer genauen Lage gehalten* Demzufolge kann man "bei diesem Alisführungsbeispiel auf das Abstandsstück 56 verzichten. Ferner ist bei diesem Aüsführungsbeispiel ein dem Halterüngskörper 59 entsprechender flanschartiger Halterungsring 72 einstückig mit dem Anker 50 ausgebildet.
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Claims (10)

  1. Patentansprüche
    f 1J Elektromagnetischer Tonabnehmereinsatz iait einem Gehäusekörper, der einen elektromagnetischen Wandler mit zusammenwirkenden Polstücken und Spulen sowie einen in einer besonderen Lage angeordneten Dauermagneten enthält, und mit einer in den Gehäusekörper lösbar einsetzbaren Nadelbaugruppe mit einem Nadelarm, einer am vorderen Ende des Nadelarms angeordneten Nadel, einem am hinteren Ende des Nadelarms angeordneten Anker und einer den Anker umgebenden Schutzhülse, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dämpfer (15; 51) den Anker (13; 50) innerhalb der Schutzhülse (16; 40) derart haltert, daß der Anker um ein Schwingungszentrum frei schwingen kann, daß ein Draht (20; 53) mit seinem vorderen Ende an dem Anker in einem Punkt (0) befestigt ist, der in oder in der Nähe des Schwingungszentrums liegt, daß der Draht dem Anker sowie dem Nadelarm eine von vorn nach hinten gerichtete Zugspannung mitteilt, daß ein magnetischer Körper (17; 52) am hinteren Endabschnitt der Schutzhülse in einem solchen Abstand vom Anker angebracht ist, daß dessen Schwingungsbewegung nicht behindert wird, daß das hintere Ende des Drahtes an dem magnetischen Körper befestigt ist und daß bei in den Gehäusekörper eingesetzter Nadelbaugruppe der Anker den Polstücken (21; 43, 44) gegenüberliegt und von dem Dauermagneten (23; 49) über den magnetischen Körper (17; 52) magnetisiert wird.
  2. 2. Tonabnehmereinsätζ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (13; 50) rohrförmig ausgebildet ist, daß der Nadelarm ("11; 42) rohrförmig ausgebildet und mit seinem hinteren Ende in den Anker fest eingepaßt ist, daß der Draht (20; 53) mit seinem vorderen Ende an einem Stopfen (18; 60) befestigt ist, der in den hinteren Endabschnitt des Nadelarms fest eingepaßt ist, und daß der Dämpfer (15; 51) den Anker in einer solchen Weise haltert, daß der Befestigungspunkt des Drahtes
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    an dem Stopfen mit dem Schwingungszentrum des Ankers zusam- Λ menfällt.
  3. 3. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Körper (17; 52) eine magnetische Platte mit einer mittigen Durchgangsbohrung (19; 55) aufweist und daß das hintere Ende des Drahtes durch diese Durchgangsbohrung geführt und an der dem Dauermagneten gegenüberliegenden Rückseite der magnetischen Platte befestigt ist»
  4. 4. Tonabnehmereinsatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegenüberliegenden Oberflächen des Permanentmagneten (23; 49) und des magnetischen Körpers (17; 52) eben ausgebildet sind und in vollständiger inniger Berührung miteinander stehen, wenn die Nadelbaugruppe in den Gehäusekörper eingesetzt ist.
  5. 5. Tonabnehmer einsät ζ nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halterungseinrichtung (56, 57, 59; 71, 72) vorgesehen ist, die den Anker trotz der Zugspannung des Drahtes in einer besonderen Lage derart haltert, daß in axialer Richtung das hintere Ende des Ankers durch einen geringen Abstand von dem magnetischen Körper getrennt ist.
  6. 6. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Halterungskörper (59) an einer besonderen Stelle am Anker angebracht ist, daß ein zweiter Halterungskörper (57) an einer besonderen Stelle in der Schutzhülse vorgesehen ist und daß der Dämpfer (51) zwischen diesen beiden Halterungskörpern eingeklemmt ist.
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  7. 7. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch 6, dadurch ge kennzeichne t , daß zwischen dem zweiten Halterungskörper (57) und dem magnetischen Körper (52) ein Abstandsstück (56) angeordnet ist und daß die Lage des Ankers durch die infolge der Zugkraft des Drahtes bewirkte innige Aufeinanderfolge des ersten Haiterungskörpers, des Dämpfers, des zweiten Halterüngskörpers, des Abstandsstücks und des magnetischen Körpers in der genannten Reihenfolge bestimmt ist..
  8. 8. Tonabnehmereinsätζ nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem ersten und zweiten Halterungskörper ein* geklemmte Dämpfer (51) den Anker in einem frei schwingbaren Zustand hält und einen hinreichend kleinen Außendurchmesser hat, so daß die äußere Umfangsoberflache des Dämpfers von der inneren Wandoberfläche der Schutzhülse (40) beabstandet ist.
  9. 9. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet* daß mehrere aus der Wandung der Schutzhülse (4ö) ausgeschnittene und nach innen gebogene flanschartige Teile (71) Vorgesehen sind und daß die Lage des Ankers durch eine infolge der Zugspannung des Drahtes bewirkte innige Aufeinanderfolge des ersten Halterungskörpers> des Dämpfers, des zweiten Halterungskörpers und der flanschartigen Teile in der genannten Reihenfolge bestimmt ist.
  10. 10. Tonabnehmereinsatz nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet* daß der erste Halterungskörper ein flansehartiges Halterungsteil (72) ist, das einstückig mit dem Anker (50) hergestellt ist und von der äußeren Umfangsöberfiäche des Ankers radial nach außen ragt.
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    L e e r s e 11 e
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