DE2132127A1 - Stereophoner Flussueberbrueckungs-Aufnehmer - Google Patents
Stereophoner Flussueberbrueckungs-AufnehmerInfo
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Description
DR. MDLLER-BOR6 DIPL-PHYS. OR.MANITZ DIPL-CHEM. DR. DEUFEL
DIPL-ING. FINSTERWALD DIPL-ING. GRÄMKOW
We/Sv - G 2161
JOSEPH GEADO
4614 Seventh Avenue, Brooklyn,
New York 11220, U.S.A.
Stereophoner "B1InBUberbrückungs-Aufnehmer
Die Erfindung betrifft allgemein phonographische Aufnehmer, bzw. !tonabnehmer und insbesondere einen verbesserten phonographischen
Aufnehmer oder eine elektromagnetische Patrone zur Wiedergabe von stereophonen und/oder einohrigen Schallaufzeichnungen.
Die Patronen herkömmlicher Systeme umfassen im allgemeinen ein Patronengehäuse, an welchem eine Nadelanker-Anordnung
befestigt ist, welche einen an einem Ausleger befestigten Nadelhebel besitzt, der in der erforderlichen Weise so ausgebildet
ist, daß seine Nadel die übliche 4-5°-45°-Rille einer
stereophonen Schallplatte abtasten kann. Es ist ein geeignetes magnetisches System vorgesehen, welches erste und
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zweite Spulenpaare aufweist, wobei jedes Spulenpaar in Reihe
geschaltet ist. In den Spulenpaaren werden Signale induziert, welche zu den zwei Modulationen in Beziehung stehen, die durch
die Nadel von der stereophonen Plattenrille abgetastet werden. Signale oder Spannungen werden gewöhnlich in den Spulen dadurch
induziert, daß eine bewegliche Eisenmasse oder ein beweglicher Eisenanker vorgesehen ist, welcher innerhalb eines magnetischen
Spalte angeordnet ist, der durch den Permanentmagneten und Polteile des magnetischen Systems festgelegt ist.
In einer typischen stereophonen Patrone des Typs, welche eine bewegliche Eisenmasse aufweist, umfaßt jeder Kanal zwei PoI-
" teile, welche jeweils Spulen tragen, die in Reihe geschaltet
sind. Ein magnetischer Anker ist in bezug auf die !Flächen der Polteile symmetrisch angeordnet, und er befindet sich in einem
magnetischen Kreis, wobei der Anker entweder in einem unabhängig vervollständigten Spalt angeordnet ist, der entgegengesetzte
Polaritäten aufweist oder seinerseits als entgegengesetzter Pol des Spaltes in bezug auf die Polteile dient. Wenn sich der Anker
bewegt, vergrößert sich der Spalt zwischen einer Polfläche und dem Anker, während sich der Spalt zwischen dem Anker und der
anderen Polfläche vermindert, wobei der Anker selbst den S1IuB
zwischen den zwei Spulenpolen überbrückt. In Abhängigkeit von der Konfiguration des Ankers und der zugeordneten Polteile
fc nimmt der Flußpfad verschiedene Richtungen ein, was die Möglichkeit
der magnetischen Verzerrung einführt (d.h., der magnetischen Hysteresis). Die Probleme der magnetischen Verzerrung
werden am höheren Ende des Frequenzspektrums deutlicher und bedeutsamer,
und sie können zu einer im wesentlichen totalen Signalverzerrung führen. Bei geringeren Frequenzen erfolgt die
mechanische Bewegung mit einer langsameren Bate, und die entsprechende
magnetische Verzerrung wird leicht durch die magnetische Schaltung ausgeglichen. Wenn die Frequenzen jedoch
ansteigen, werden die Flußänderungen in dem magnetischen Kreis
nicht mehr leicht ausgeglichen und werden somit verzerrt. Diese
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Situation wird mit ansteigenden Frequenzen im Verhältnis noch
extremer. In der stereophonen Wiedergabe, wo das Separationssignal bei 30 Dezibel unter dem Hauptsignal liegt, kann eine
magnetische Verzerrung zu einem eigentlich verzerrten Eestsignal
führen. Es wäre in höchstem Maße wünschenswert, dazu in der Lage zu sein, einen Aufnehmer von entweder einohrigem oder
stereophonem Typ zu schaffen, in welchem die Signale bei minimalen
Änderungen im Flußpfad induziert würfen, und zwar insbesondere dann, wenn es möglich wäre, dies in einer Arbeitsumgebung
zu erreichen, welche eine geringe Masse und einen hohen Aaslenkwert besitzt, und wobei die Möglichkeit einer Herstellung
als HasseiiproQukt mit verhältnismäßig geringen Kosten pro
Einheit besteht.
Gemäß einer veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung wird eine elektromagnetische Patrone geschaffen, welche eine
bewegliche Nadel und ein magnetisches System aufweist, welche sich dadurch auszeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist,
welche in Paaren von gegenüberstehenden Flächen endet, welche erste und zweite Betriebsspalte festlegen, daß die entsprechenden
Paare der gegenüberstehenden Flächen eine entgegengesetzte Polarität aufweisen, daß ein erstes Polteil vorhanden ist, das
sich von einer Fläche des ersten Betriebsspaltes erstreckt,
daß ein zweites Polteil vorhanden ist, welches sich von einer Fläche des ersten Betriebsspaltes erstreckt, daß weiterhin ein
zweites Polteil vorhanden ist, welches sich von einer Fläche des zweiten ßutriebsspaltes erstreckt, daß weiterhin erste und
zweite Spulen vorgesehen sind, welche auf den ersten und den zweiten Polteilen angebracht sind und in Reihe geschaltet sind,
daß weiterhin eine Flußüberbrückungseinrichtung vorhanden ist,
welche betrieblich mit der sich bewegenden Nadel verbunden ist und im Bereich der ersten und zweiten Betriebsspalte angeordnet
ist, sich jedoch normalerweise außerhalb eines direkten Flußpfades zwischen den Flächen unterschiedlicher Polarität
109882/1281 *AD oaiGlNAL
.von Jedem der Betriebsspalte befindet, daß -sich die FIuB-überbrückungseinrichtung
in Reaktion auf die Nadelbewegung bewegt, um die feste Spaltlänge von einem der Betriebsspalte wirksam zu verkürzen und die feste Spaltlänge des
anderen der Betriebsspalte wirksam zu verlängern.
In dieser stereophonen Patrone ist die Flußüberbrückungseinrichtung
außerhalb des Profils der Polteile angeordnet, welche die zwei Paare der in Reihe geschalteten Betriebsspalte festlegt. Wenn die Nadel die stereophone Plattenrille
abtastet, erzeugt sie entsprechende Bewegungen der Flußüberbrückungseinrichtung,
wobei diese Bewegungen vom Standpunkt der entsprechenden Paare von Betriebsspalten voneinander unabhängig
sind, d.h., die Flußüberbrückungseinrichtung erzeugt
zwangsläufig eine Vektοrauflösung der Nadelbewegung derart,
daß ein Paar von Operationsspalten mit dem einen stereophonen Kanal in Beziehung gebracht wird und daß das andere Paar von
Operationsspalten mit dem anderen stereophonen Kanal in Beziehung gesetzt wird. Wenn eine bestimmte Nadelauslenkung betrachtet
wird, bewegt sich die Flußüberbrückungseinrichtung auf eines der Polteile zu, führt dadurch zusätzliches magnetisches
Material entlang dem Flußpfad des entsprechenden Betriebsspaltes, so daß dieser Spalt wirksam verkürzt wird und
induziert eine entsprechende Spannung in der Spule für diesen Spalt und dieses Polteil.
Der Partner-Betriebsspalt und das entsprechende Polteil, welches in Reihe geschaltet ist, bleiben im wesentlichen unbeeinflußt,
da die Flußüberbrückungseinrichtung außerhalb des Flußpfades angeordnet ist und nur das Randfeld überbrückt, wo seine
Bewegung einen minimalen Effekt hat.
Mit der vorliegenden Patronenausbildung werden weitere Vorteile νerwirktlicht, und zwar entweder stereophone oder einohrige. In
einer typischen Patrone ist es in starkem Maße erwünscht, über
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den Hörfrequenzbereich einen flachen Frequenzgang zu haben (d.h., von 20 Hz bis zu 20 000 Hz). Wenn der Frequenzgang
nicht flach ist, drückt sich dies in bestimmten Teilen des Hörbereiches aus und verzerrt die Wiedergabequalität der
Originalaufnahme. Wenn die bewegliche Masse einer solchen
Patrone nicht gedämpft ist, ist außerdem oft eine Resonanzspitze vorhanden, die von der Patronenausbildung abhängt,
welche entweder im Hörbereich oder jenseits von 20 000 Hz auftreten kann. Wenn eine solche Spitze innerhalb des Hörbereiches
auftritt, ist sie unerwünscht, da sie sich als Verzerrung bemerkbar macht. Selbst wenn sie außerhalb des hörbaren
Bereiches auftritt, macht sie sich indirekt als Verzerrung bemerkbar, da eine Spitze bei über 20 000 Hz Verzerrungen in
den hörbaren Bereich reflektiert. Es ist daher in der Praxis üblich geworden, die G-eneratorinasse zu dämpfen, um die Resonanzspitze
zu vermindern, unabhängig davon, wo sie auftritt. In einer solchen typischen gedämpften Patrone beginnt die
Dämpfungswirkung jedoch bei geringeren Frequenzen und kippt die gesarate Resonanzkurve, so daß die Verminderung der Resonanzspitze
bei höheren Frequenzen im allgemeinen sich als Äichtlinearität bei mittleren Frequenzen bemerkbar macht.
Bei der vorliegenden Patrone hat sich gezeigt, daß kein elastomeres
Material zu Dämpfungszwecken erforderlich ist und daß ein
im wesentlichen flacher Frequenzgang über den gesamten Hörfrequenzbereich geschaffen wird. Zusätzlich ist eine gesteuerte
magnetische Dämpfung vorhanden, welche nur bei hohen Frequenzen auftritt und eine Dämpfung bei Frequenzen oberhalb des oberen
Endes des Hörbereiches erzeugt, welche die Ausgangsspannung
bei solchen höheren Frequenzen derart dämpft, daß die entsprechende Rückführung der Verzerrung in der Frequenz oberhalb
der hörbaren Frequenzen wesentlich in dem hörbaren Bereich vermindert ist. Wenn beispielsweise die Auslegung so gewählt ist,
daß die Spiijzenmassenresonanz bei 40000 Hz liegt, und zwar unabhängig
davo4, welche Verzerrung bei sub-Harmonischen reflektiert
würde, so würde diese Verzerrung durch die ßpannungsverminderung
bei solch hohen Frequenzen wesentlich verringert.
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Weiterhin wird bei einer konventionellen Patrone die Amplitude der Resonanzspitze aufgrund der Spitzenmasse vollständig durch
das elastomere Dämpfungsmaterial gesteuert, und die Konsistenz solchen Dämpfungsmaterials ist ein wesentlicher Paktor in der
gesamten Qualitätskontrolle. In der vorliegenden Ausführungsform ist dieser Parameter jedoch wesentlich weniger wichtig,
und die vorliegende Ausbildung gestattet es, daß die Spitzenmasse auf 40 000 Hz vermindert werden kann und daß dabei der
Frequenzgang bis zu 20 000 Hz im wesentlichen flach ist. Wenn eine konventionelle elastomere Dämpfung und eine konventionelle
Patronenausbildung verwendet wurden, um die Resonanzspitze bei 40 000 Hz zu vermindern, würde eine Nicht-Linearität im mittleren
Frequenzbereich auftreten (1-10 kHz). Indem jedoch die kritische Stelle des elastomeren Dämpfungsfaktors entfernt
wurde, wurde ein flacher Frequenzgang bis zu 20 000 Hz erzielt. Zu diesem Zweck wird die Stellung des Generators innerhalb der
vier magnetischen Spalte, jedoch außerhalb des Spaltprofils und
des entsprechenden direkten Flußpfades, ein wesentlicher Faktor bei der Verminderung der Amplitude der Resonanzspitze, und dies
vermindert tatsächlich den Spannungsausgang oberhalb des Bereiches von 20 000 Hz weiter. Da die Flußüberbrückungsbewegung im
wesentlichen unter rechten Winkeln zu der Flußrichtung arbeitet, erzeugt der Fluß jetzt eine magnetomcborische Kraft, indem die
Stellung der Flußüberbrückungseinrichtung gesteuert wird. Das
Ergebnis ist eine magnetische Dämpfungswirkung auf die Flußüberbrückung,
welche in hohem Maß steuerbar ist und natürlich in ihrer Stabilität konstant ist. Das Maß der an die Flußüberbrückung
angelegten magnetomotorischen Kraft, welche in erster Linie durch den Strom durch die Spulen und/oder die Permeabilität
der Flußüberbrückung steuerbar ist, bestimmt die Frequenz, bei welcher die Dämpfung einsetzt, sowie das Maß der dann auftretenden
Dämpfung. Durch geeignete Wahl dieser Steuerparameter ist es somit möglich, eine magnetische Dämpfung zu erreichen,
welche am oberen Ende des hörbaren Spektrums anfängt, ohne den Frequenzgang im mittleren Band zu beeinflussen und es ist weiterhin
möglich, danach einen raschen Abfall des Signalausgangs ζμ erreichen und die entsprechende Unterdrückung einer unerwünschten
fiückführung der Verzerrung in den Frequenzen oberhalb
des Hörspektrums in den hörbaren Bereich zu erreichen.
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Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der
Zeichnung beschriebenj in dieser zeigt:
Zeichnung beschriebenj in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Längsansicht eines typischen stereophonen Aufnehmer-
oder Patronen-systems, welches Merkmale der
Erfindung verkörpert, aus dem normalen zugehörigen
Patronengehäuse herausgenommen,
Patronengehäuse herausgenommen,
Fig. 2 eine Vorderansicht, gemäß derDarstellung der Fig. 1
von links gesehen,
Fig. 3 einen Schnitt unter im wesentlichen 45° gegenüber der
Horizontalen und entlang der Linie 3-3 der Fig. 2, in Pfeilrichtung gesehen und mit weggebrochenen und geschnittenen
Teilen sowie in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen Schnitt im wesentlichen entlang der Linie 4-4 der Fig. 1 und in Pfeilrichtung gesehen,
Fig. 5 in schematischer Darstellung ein Diagramm, welches
die Betriebsspalte des Aufnehmers darstellt, um das Verständnis der Arbeitsweise des Flußüberbrückungsteils zu unterstützen,
die Betriebsspalte des Aufnehmers darstellt, um das Verständnis der Arbeitsweise des Flußüberbrückungsteils zu unterstützen,
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5, welche jedoch das
Flußüberbrückungsteil in einer typischen Aufnahmestellung während des Betriebes darstellt,
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3» welche jedoch ein
modifiziertes stertjphones Patronen- oder Aufnehmer-System
darstellt, welches weitere Merkmale der Erfindung verkörpert,
Fig. 8 einen der Fig. 3 ähnlichen Schnitt, welcher jedoch
ein weiter modifiziertes sterophones Patronen- oder Aufnehmer-System darstellt, welches weitere Merkmale der Erfindung verkörpert, und
ein weiter modifiziertes sterophones Patronen- oder Aufnehmer-System darstellt, welches weitere Merkmale der Erfindung verkörpert, und
Fig. 9 einen Schnitt im wesentlichen entlang der Linie 9-9 der Fig. 8, jedoch gegenüber der Fig. 8 in aufgerichteter
Stellung.
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Gemäß der Darstellung in der Zeichnung und insbesondere gefcß der Darstellung in der 3fig. 1 ist ein verbessertes
elektromagnetisches Patronen- oder .Aufnehmer-System für die stereophone Wiedergabe dargestellt, welches allgemein
mit dem Be zug sz eichen 10 bezeichnet ist, das innerhalb eines
geeigneten Gehäuses lösbar angebracht ist, das seinerseits auf einem Tonarm eines drehbaren Plattenspielers angeordnet
ist, wie es allgemein der Fall ist.
Die Patrone 10 umfaßt ein symmetrisches magnetisches tDonabnehmer-System
12, welches vier Polteile 14, 16 und 18, 20
t aufweist, welche in Polteilflächen 14a, 16a und 18a, 20a
enden. Die Polteile 14·, 16 stellen ein erstes diametral ·
gegenüberstehendes Paar dar, bei welchem beide Teile ihre Längsmittellinien in einer im wesentlichen gemeinsamen Ebene
unter 45° gegenüber der Horizontalen geneigt aufweisen, (siehe den 45°-Schnitt der Fig. J), und die Polteile 18, 20 stellen
ein zweites diametral gegenüberstehendes Paar dar, in welchem die Polteile ihre Längsmittellinien in einer im wesentlichen
gemeinsamen zweiten Ebene unter 45° gegenüber der Horizontalen
geneigt und in rechten Winkeln zu dem ersten Paar aufweisen. Ein erstes Spulenpaar 22, 24 ist auf dem ersten Polteilpaar
14, 16 angebracht und ist so geschaltet, daß sich die Spannung addiert und die Welligkeit kompensiert. Ein ähnliches
P zweites Spulenpaar 26, 28 ist auf dem zweiten Polteilpaar
18, 20 angebracht und so geschaltet, daß sich die Spannung addiert und die Welligkeit kompensiert. Typischerweise um-'
faßt Jede der Spulen 22, 24 und 26, 28 einen Spulenkörper
wie 22a, welcher aus einem JfcLcht-Eisenmetall hergestellt ist
und die eigentliche Spule wie 22b. Gegenüberstehende Spulenpaare besitzen eine im wesentlichen identische Konfiguration,
um zu vermeiden, daß die elektrische Symmetrie der Anordnung gestört wird.
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Die Vielzahl der Polteile 14, 16 und 18, 20 stellt einen Teil des symmetrischen magnetischen Tonabnehmer-Systems 12 dar,
welches außerdem eine rückwärtige Magnetplatte 30 aufweist, welche als Polteilhalter dient (siehe Fig. 1 und 3)» weiterhin
eine vordere Magnetplatte 32 besitzt, welche parallel auf
Abstand zu der rückwärtigen Magnetplatte 30 angeordnet ist sowie einen Permanentmagneten 34 besitzt, welcher dazwischen
angeordnet ist.
Die rückwärtige Fläche 32a der vorderen Magnetplatte 32 ist parallel auf Abstand in bezug auf die vorderen Flächen 14a,
16a und 18a, 20a der jeweiligen Polteile angeordnet, wobei die Polteilflächen zueinander koplanar angeordnet sind und
mit der Fläche 32a zusammenwirken, um vier Betriebsspalte festzulegen, welche in bezug auf die Mittellängsachse des
Abnehmers symmetrisch angeordnet sind, wobei die Spalte für die Polflächen 14a, 16a jeweils bei G^ und Gg angegeben sind.
Ähnliche dritte und vierte Betriebsspalte werden durch die Polteilflächen 18a, 20a und die entsprechenden gegenüberliegenden
Abschnitte der Fläche 32a gebildet. Wie aus den Fig. 5 und 6
ersichtlich ist, legen die Profile der entsprechenden Polteile 14, 16 und 18, 20 und die entsprechenden gegenüberliegenden
Teile der vorderen Magnetplatte 32 im wesentlichen die radiale Ausdehnung der entsprechenden Betriebsspalte fest, die etwas
größer sind als die physikalische Größe der Polteilflächen,
und zwar wegen der Randeffekte der Magnetfelder über die jeweiligen Spalte, die allgemein auftreten.
In radialer Ausdehnung zu dem Abnehmer 10 und in symmetrischer Anordnung in bezug auf das Magnetsystem 12 ist eine Nadel-Flußüberbrückungs-Anordnung
vorgesehen, welche allgemein mit dem Bezugszeichen 38 bezeichnet ist, die in einer allgemein mit 40
bezeichneten Nadel-FlußüberbrückungB-Halterung angebracht ist.
Vie aus äep Fig. 3 ersichtlich istj kann die Halterung 40 als
ein Plaetik-Spritzgußteil ausgebildet sein und eine Basis 40a
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umfassen, welche mit der rückwärtigen Magnetplatte 30 zusammengefaßt
ist, durch welche die Polteile hindurchgehen, wobei in axialer Eichtung sich ein Stift 40b zwischen den Polteilen
erstreckt und ebenfalls in axialer Richtung eine Stiftverlängerung 40c mit geringerem Durchmesser als der Stift vorgesehen
ist und sich über die Polteile hinaus erstreckt. Das vordere Ende der Stiftverlängerung 40c endet in einer konischen Spitze
4Od, welche ihrerseits einen sich axial erstreckenden flexiblen Stift 42 trägt, welcher einen Drehpunkt für den Nadelhebel
44 bildet. Der Nadelhebel 44 erstreckt sich durch den zentralen Ausschnitt 32b in der vorderen Magnetplatte 32 und trägt an
seinem vorderen Ende die übliche Spitze oder die Nadel 46. An seinem rückwärtigen Ende weist der Nädelhebel 44 einen im
wesentlichen konischen Befestigungsabschnitt 44a auf, in welchen sich die Stiftverlängerung 40c und der Stift 42 hinein
erstrecken, wobei der Stift 42 in dem Nadelhebel 44 in geeigneter Weise befestigt ist, um ein wohl definiertes Drehgelenk
für den Nadelhebel 44 im Bereich des konischen Befestigungsabschnittes zu bilden, typischerweise an der Stelle P in den
2pig. 5 und 6. Der Nadelhebel 44 kann aus einem geeigneten
Nicht-Eisenmaterial wie Plastik oder Aluminium hergestellt
a ei.
Mit dem Nadelhebel 44 ist betrieblich ein Plußüberbrückungsteil
46 verbunden, welches im Bereich der vier Betriebsspalte des Abnehmers angeordnet ist, jedoch außerhalb des direkten
Flußpfades zwischen den entgegengesetzt polarisierten Flächen von jedem der Betriebs spalte (siehe beispielsweise !"ig. 5 u*1«3·
6 mit den jeweiligen Spalten G^, Gv,). Das Plußüberbrückungsteil
46 bewegt sich in Reaktion auf die Nadelbewegung, um den festen Spalteffekt auf dem zugehörigen Betriebsspalt wirksam
zu verkürzen.
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Obwohl in der veranschaulichten Ausführungsform das Flußüberbrückungsteil
46 als ein einzelnes Toroid im Querschnitt dargestellt ist, könnte eine ähnlich arbeitende Patrone so
ausgebildet sein, daß {jeder Spalt einen individuellen magnetischen
Überbrückungsstab aufweist, welcher auf einem gemeinsamen nicht-magnetischen Träger angeordnet ist. In dieser
segmentierten Anordnung würde jeder Überbrückungsstab für jeden Spalt eine individuelle magnetomotorische Einheit
in bezug auf den Abnehmer bilden. Die Arbeitsweise und die-, Wirkung eines solchen segmentierten Flußüberbrückungsteils
ist im wesentlichen dieselbe wie diejenige der veranschaulichten Ausführungsform, mit der Ausnahme, daß möglicherweise
eine bessere Isolation der entsprechenden jeweiligen Flußpfade und demgemäß eine verminderte Wechselwirkung zwischen
den Kanälen auftritt. Die praktische Erfahrung zeigt jedoch, daß die Kosten und der Aufwand der Herstellung eines
solchen segmentierten Flußüberbrückungsteils durch die entsprechenden verhältnismäßig geringen Verbesserungen in
der Patronenleistung nicht gerechtfertigt sind, jedoch in solchen Fällen, in welchen höhere Ordnungen der Kanalisolation
vom Kostenstandpunkt her gerechtfertigt sind, wird in Betracht gezogen, daß ein segmentiertes Flußüberbrückungsteil
eine perfektere Länge von einem der Betriebsspalte von jedem Paar erreichen würde und demgemäß die feste Spaltlänge
der anderen der Betriebsspalte in wirksamer Weise verlängern würde, wobei zu beachten ist, daß die Nadelbewegung automatisch
eine Vektorauflösung dieser Bewegung in bezug auf die vier Spalte des stereophonen Abnehmers erzeugt.
Das Flußüberbrückungsteil 46 weist die Konfiguration eines Kegelstumpfes auf und umfaßt eine äußere konische Fläche 46a
und eine innere Zylinderfläche 46b und ist so dimensioniert und angeordnet, daß es sich außerhalb des Profils der vier
Betriebsspalte befindet. Das Flußüberbrückungsteil ist auf
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* dem konischen Befestigungsabschnitt 44a des Nadelhebels 44
an dem flachen Teil 44b angebracht, welcher eine ringförmige Befestigungsfläche darstellt, die so dimensioniert ist, daß
sie die innere Zylinderfläche 46b des Plußüberbrückungsteils aufnimmt. Diese Befestigung kann in einer beliebigen geeigneten
Art durchgeführt werden, beispielsweise durch einen zwischengeschalteten
Klebstoff. Wie am testen aus den Pig. 5 und
6 hervorgeht, ist das Ende mit dem größeren Durchmesser 46c des ITlußüberbrückung steil s 46 dem Bewegungszentrum oder dem
Gelenk P für die Nadel am nächsten, während das Ende mit dem geringeren Durchmesser davon entfernt ist. Zwischen dem STußüberbrückungsteil
46 und der Stiftverlängerung 40c mit dem geringeren Durchmesser ist ein elastomeres Teil 48 angeordnet,
welches dazu dient, die Stiftüberbrückungs-Anordnung 58 nach
an sich bekannten Prinzipien zu zentrieren.
Nachfolgend wird ein tpyischer Betriebsablauf beschrieben, um ein gründlicheres Verständnis der Erfindung zu erleichtern:
Normalerweise wird das Plußüberbrückungsteil 46 der Anordnung
38 außerhalb des Profils der vier Polteile 14, 16 und 18, 20 angeordnet, welche die zwei Paare von in Reihe geschalteten
Betriebsspalten für das veranschaulichte stereophone Patronensystem
10 darstellen. Der Nadelhebel 44 erstreckt sich gegen- w über dem Drehgelenk P nach vorn, während sich das Iflußüberbrückungsteil
46 dem_gegenüber nach hinten erstreckt, wobei das Ende mit dem größeren Durchmesser am nächsten am Drehge-•
lenk angeordnet ist und wobei das Plußübertragungsteil einen
fortschreitend abnehmenden Querschnitt an Punkten aufweist, welche in Längsrichtung nach rückwärts vom Drehgeink P entfernt
sind. Wenn die Nadel 56 auf dem Nadelhebel 44 die Rille
der üblichen stereophonen Schallplatte abtastet, erzeugt sie entsprechende Bewegungen der Anordnung' 38 und des Flußiibertragungsteils
46, welche vom Standpunkt der entspreeilenden
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Paare von Betriebsspalten voneinander unabhängig sind. Somit erzeugt zwangsläufig das Flußüberbrückungsteil 46 eine Vektorauflösung
der Nadelbewegung derart, daß ein Paar von Betriebsspalten mit dem einen Kanal des stereophonen Abnehmers in Beziehung
gesetzt wird (d.h., Spalte G^, Gp) und das andere
Paar von Betriebsspalten mit dem anderen Kanal in Verbindung gebracht wird. Gemäß der Darstellung in den Fig. 5 und 6 wird
bei einer bestimmten Auslenkung der Nadel das Ende mit dem kleineren Durchmesser des Flußüberbrückungsteils zu einem der
Polteile bewegt (d.h., Polteil 14 in der Fig. 6), so daß dadurch zusätzliches magnetisches Material entlang dem Flußpfad
des entsprechenden Betriebsspaltes eingeführt wird (d.h. Spalt G^) und dieser Spalt in wirksamer Weise verkürzt wird und eine
entsprechende Spannung in seiner Spule induziert wird (d.h. Spule 22). Der Partner-Betriebsspalt und das entsprechende
Polteil, welches in Serie geschaltet ist, bleiben im wesentlichen unbeeinflußt, da das Flußüberbrückungsteil sich im
wesentlichenextern zu dem Flußpfad befindet und nur das Bandfeld überbrückt, in welchem seine Bewegung einen geringen Einfluß
auf den Partner-Betriebsspalt hat.
Gemäß der Darstellung der Fig. 7 iß* eine weitere Ausführungsform eines elektromagnetischen Patronen- oder Tonabnehmer-Systems
gemäß der Erfindung dagestellt, welches im allgemeinen mit der Bezugszahl 110 bezeichnet ist. Da in vieler Hinsicht die Patrone
110 der in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform der
Erfindung in konstruktiver Hinsicht gleich ist, ist sie als Teil einer Serie "100" bezeichnet, und die Beschreibung wird
auf die konstruktiven Unterschiede zwischen der Hauptausführung und dieser Ausführung konzentriert. Anstatt den Nadelhebel
144 in einem Drehgelenk zu befestigen, welches vor dem Flußüberbrückungsteil 146 angeordnet ist, erstrecken sich in dieser
Ausführungsform die' Polteile 114, 116 und 118, 120 gegenüber dem sich axial erstreckenden Stift 140b der Überbrückungshalterung
140 nach vorn und der Gelenkstift 142 ist hinter dem
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Flußüberbrückungsteil 146 angeordnet. Zu diesem Zweck endet
der Stift 140b in einem Flansch 140c und in ähnlicher Weise endet der zylindrische Befestigungsabschnitt 144a des Nadelhebels
144 in einem gegenüberstehenden Flansch 144c. Der Gelenkstift 142 erstreckt sieh axial zum Stift 140b und zum
Nadelhebel 144 und ist an seinen gegenüberliegenden Enden in den Teilen 140 und 144 mit den Flanschen 140c und 144c
in geeigneter Weise angebracht, welche voneinander auf Abstand angeordnet sind und wobei der Zwischenraum durch ein
elastomeres Material 148 ausgefüllt ist. Weiterhin ist in dieser Ausführungsform das Flußüberbrückungsteil 146 ein
einfacher Zylinder aus magnetischem Material, welcher in . geeigneter Beziehung zu verschiedenen Betriebsspalten angeordnet
ist, wie es oben bereits beschrieben wurde. Da die Arbeitsweise der in der Fig. 7 dargestellten Ausführungsform
im wesentlichen dieselbe ist wie die bereits beschriebene, mit der Ausnahme, daß das Drehgelenk und die Konfiguration
des Flußüberbrückungsteils unterschiedlich angeordnet sind, wird auf eine weitere Erläuterung im Interesse der Kürze
der Beschreibung verzichtet.
In den Fig. 8 und 9 ist eine weitere Ausführungsfοrm des
Abnehmersystems dargestellt, welches weitere Merkmale der
Erfindung veranschaulicht, welches im allgemeinen mit der Bezugszahl 210 bezeichnet ist und durch eine Reihe von weite-
\ ren Bezugszeichen, welche der Reihe "200" angehören, um Vergleichbare
Teile leichter identifizieren zu können. In dieser Ausführungsform ist das Drehgelenk 242 des Nadelhebels
244 hinter dem Flußüberbrückungsteil 246 gemäß der Darstellung in der Fig. 7 angeordnet, jedoch ist der übrige Teil
des Tonabnehmers im wesentlichen derselbe, wie er bei der Hauptausführungsform beschrieben wurde mit der Ausnahme, daß
die Konstruktion des Flußüberbrückungsteils 246 unterschiedlich ist. In den vorausgegangenen Ausführungsformen ist das
Flußüberbrückungsteil ein kontinuierliches Toroid eines Mag-
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netmaterials, während in der in den Pig. 8 und 9 veranschaulichten
Ausführungsform eine Patrone dargestellt ist, deren Flußüberbrückungsteil 246 segmentiert ist und individuelle
magnetische Einrichtungen für die jeweiligen Betriebsspälte aufweist. Insbesondere ist in dem Flußüberbrückungsteil 246
ein im wesentlichen zylindrisches Befestigungsteil 246a vorgesehen, welches in einer beliebigen geeigneten Weise auf dem
Nadelteil 244· angebracht ist und aus einem nicht-aagneti sehen
Material wie einem geeigneten Plastikmaterial hergestellt ist. Das Befestigungsteil 246a trägt gegenüberstehende Paare von
Flußüberbrückungsstäben 246b, 246c und 246d, 246e, welche einander gegenüberstehend und in der erforderlichen 4-5-Grad-Orientierung
angeordnet sind, so daß separate magnetische Teile im Bereich der vier Betriebsspalte des Tonabnehmers
angeordnet sind, jedoch außerhalb des direkten Flußpfades zwischen den Flächen entgegengesetzter Polarität von jedem
der Betriebsspalte. Wie bei der vorausgegangenen Ausführungsform bewegt sich das Flußüberbrückungsteil 246 in Reaktion
auf die Nadelbewegung derart, daß seine Flußüberbrückungsstäbe in wirksamer Weise die feste Spaltlänge von einem der
Betriebsspalte von jedem Paar verkürzen und demgemäß die feste Spaltlänge des anderen der Betriebspaare wirksam verlängern.
Es dürfte deutlich geworden sein, daß das segaiantierte Flußüberbrückungsteil
246 eine individuelle magnetomotorische Einheit in bezug auf jeden Spalt des Tonabnehmers bildet und daß
daher die Höglichkeit besteht, eine verbesserte Isolation der entsprechenden Flußpfade zu erreichen und demgemäß die Wechselwirkung
zwischen Kanälen zu vermindern. In solchen wirtschaftlichen Situationen, in welchen hohe Ordnungen von Isolation
erforderlich sind und die zusätzlichen Herstellungskosten des segmentierten Flußüberbrückungsteils akzeptiert werden können,
läßt sich mit dieser Ausbildung eine vollkommenere Kanalisolation erreichen.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- PatentansprücheElektromagnetische Patrone mit einer beweglichen Nadel und einem magnetischen System, dadurch g e k e η η ζ ei chnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche in Paaren von gegenüberstehenden Flächen endet, welche erste und zweite Betriebsspalte festlegen, daß die entsprechenden Paare der gegenüberstehenden Flächen eine entgegengesetzte Polarität aufweisen, daß ein erstes Polteil vorhanden ist, das sich von einer Fläche d=s ersten Betriebsspaltes erstreckt, daß ein zweites Polteil vorhanden ist, welches sich von einer Fläche des ersten Betriebsspaltes erstreckt, daß weiterhin ein zweites Polteil vorhanden ist, welches sich von einer Fläche des zweiten Betriebsspaltes erstreckt, daß weiterhin erste und zweite Spulen vorgesehen sind, welche auf den ersten und den zweiten Polteilen angebracht sind und in Reihe geschaltet sind, daß weiterhin eine Flußuberbruckungseinrichtung vorhanden ist, welche betrieblich mit der sich bewegenden Nadel verbunden ist und im Bereich der ersten und zweiten Betriebsspalte angeordnet ist, sich Jedoch normalerweise außerhalb eines direkten Flußpfades zwischen den Flächen unterschiedlicher Polarität von Jedem der Betriebsspalte befindet, daß sich die Flußuberbruckungseinrichtung in Reaktion auf die Nadelbewegung bewegt, um die feste Spaltlänge von einem der Betriebsspalte wirksam zu verkürzen und die feste Spaltlänge des anderen der Betriebsspalte wirksam zu verlängern.Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich bewegende Nadel einen Nadelhebel aufweist, welcher normalerweise symmetrisch zu und zwischen den ersten und den zweiten Betriebsspalten angeordnet ist, daß die Hebelachse normalerweise in x'echten Winkeln zu den Paaren der gegenüberliegenden Flächt«verläuft und daß die109882/128Flußüberbrückungseinrichtung im allgemeinen ein zylindrisches Flußüberbrückungsteil aus magnetischem Material ist, welches koaxial zu dem Nadelhebel angeordnet ist.3· Patrone nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Flußüberbrückungsteil ein Kegelstumpf ist.4. Patrone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Flußüberbrückungsteil so dimensioniert ist, daß es sich außerhalb des Profils der ersten und zweiten Betriebsspalte befindet.5- Patrone nach Anspruch 4·, dadurch gekennz eichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche ein Bewegungszentrum für die Nadel festlegt und daß das Flußüberbrückungsteil mit seinem Ende des größeren Durchmessers am nächsten an dem Bewegungszentrum angeordnet ist.6. Patrone nach .Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß eine elastomere Dämpfungseinrichtung zwischen dem Flußüberbrückungsteil und der Nadel an einem Punkt vorgesehen ist, welcher vom BewegungsZentrum entfernt ist.7. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennz eichnet, daß das Flußüberbrückungsteil zylindrisch ausgebildet ist und aus einem elektromagnetischen Material hergestellt ist.8. Patrone nach Anspruch 7 » dadurch gekennz eichnet, daß die S1IuBUberbrückungseinrichtung einen Träger aus einem nicht-magnetischen Material aufweist und daß einzelne Flußüberbrückungsteile aus elektromagnetischem Material jeweils im Bereich der ersten und der zweiten Betriebsspalte angeordnet sind.109882/12819· Patrone nach Anspruch 1, welche für stereophonen Betrieb ausgebildet ist, dadurch gekennz ei c h η e t, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche <ü&te und vierte Betriebsspalte festlegt, daß sich die ersten und zweiten Betriebsspalte symmetrisch zu einer ersten Ebene unter einem Winkel von 45° erstrecken und daß die dritten und vierten Betriebsspalte sich symmetrisch zu einer zweiten Ebene unter einem Winkel von 4-5° "und in rechten Winkeln zu der ersten Ebene erstrecken, daß weiterhin ein Polteil vorhanden ist, welches sich von einer fläche von jedem der Betriebsspalte erstreckt, daß eine Spule auf jedem der PoI-teile angeordnet ist, daß die Spulen für die dritten und vierten Betriebsspalte in Eeihe geschaltet sind, daß die sich bewegenden Nadel symmetrisch zwischen den Betriebsspalten angeordnet ist, daß sie einen Sadelhebel aufweist, dessen Achse normalerweise parallel zu der Längsabmessung der Betriebsspalte verläuft, daß weiterhin eine Einrichtung vorgesehen ist, durch welche der Nadelhebel auf dem Träger so angeordnet ist, daß er sich um ein BewegungsZentrum drehen kann, daß die JFlußüberbrückungseinrichtung betrieblieh mit dem Nadelhebel verbunden ist und so dimensioniert und angeordnet ist, daß sie sich außerhalb des direkten Flußpfades von Jedem der Betriebsspalte, jedoch im Bereich der Eandfeider derselben, derart befindet, daß eine Nadelbewegung und die entsprechende Bewegung der ilußübertragungseinrichtung die feste Spaltlänge von einem Betriebsspalt von jedem der in Eeihe geschalteten Spulenpaare verkürzt und die feste Spaltlänge des anderen Spaltes der in Eeihe geschalteten Spulenpaare ebenso wirksam verlängert.10. Patrone nach ,Anspruch 9» dadurch gekennzei chnet, daß der Nadelhebel sich vom Bewegungszentrum aus nach vorn erstreckt und daß das Elußüberbrückungsteil sich da"»n nach rückwärts erstreckt.109882/128111. Patrone nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das FlußÜbertragungsteil ein Kegelstumpf ist und sich normalerweise koaxial zum Nädelhebel erstreckt.12. Patrone nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende mit großem Durchmesser des Flußübertragungsteils sich am nächsten am BewegungsZentrum befindet.13. Patrone nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Plußüberbruckungseinrichtung zylindrisch ist und aus einem elektromagnetischen Material hergestellt ist.Patrone nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Flußübertragungseinrichtung eine Halterung aus nicht-magnetischem Material aufweist und daß einzelne i'lußüberbrückungsteile aus elektromagnetischem Material im Bereich von jedem der Betriebsspalte angeordnet sind.109882/1281
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|---|---|---|---|
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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