[go: up one dir, main page]

DE1122525B - Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden

Info

Publication number
DE1122525B
DE1122525B DEK41011A DEK0041011A DE1122525B DE 1122525 B DE1122525 B DE 1122525B DE K41011 A DEK41011 A DE K41011A DE K0041011 A DEK0041011 A DE K0041011A DE 1122525 B DE1122525 B DE 1122525B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
organic
peroxides
production
aluminum
organic aluminum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK41011A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Herbert Jenkner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kali Chemie AG
Original Assignee
Kali Chemie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kali Chemie AG filed Critical Kali Chemie AG
Priority to DEK41011A priority Critical patent/DE1122525B/de
Publication of DE1122525B publication Critical patent/DE1122525B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/06Aluminium compounds
    • C07F5/069Aluminium compounds without C-aluminium linkages
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F246/00Copolymers in which the nature of only the monomers in minority is defined

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung der bisher unbekannten organischen Aluminiumperoxyde. Es wurde gefunden, daß aluminiumhaltige organische Peroxyde durch Umsetzung von Alkoxy- oder Aryloxyaluminiumhalogeniden mit organischen Hydroperoxyden in Gegenwart von säurebindenden Mitteln hergestellt werden können.
  • Als bevorzugte Verbindungen werden die Alkoxy-oder Aryloxyaluminiumchloride angegeben. Unter säurebindenden Mitteln werden beispielsweise wasserfreies Ammoniak, Pyridin und andere organische Amine verstanden.
  • Die Reaktion verläuft nach folgender Gleichung: Es scheint, daß sich bei der Umsetzung intermediär aus der Aluminiumverbindung und dem Aminogruppen enthaltenden säurebindenden Mittel eine Verbindung bildet, beispielsweise ein Alkoxy- oder Aryloxyaluminiumamin, welche dann mit dem organischen Hydroperoxyd reagiert. Es ist daher möglich statt von einem Alkoxy- oder Aryloxyaluminiumhalogenid auch von einem Alkoxy- oder Aryloxyaluminiumamin auszugehen.
  • Die erfindungsgemäße Umsetzung könnte mal auch mit Wasserstoffperoxyd an Stelle von organischen Hydroperoxyden durchführen, die dabe entstehenden Produkte sind jedoch nicht einheitlich.
  • Die Umsetzung wird im allgemeinen mit äquimolaren Mengen Alkoxy- oder Aryloxyaluminiumhalogenid und organischem Hydroperoxyd durchgeführt. Man kann aber auch mit einem großen ueberschuß an organischem Hydroperoxyd arbeiten. so daß das organische Hydroperoxyd gleichzeitig als Lösungs- und Verdünnungsmittel dient. Bei Verwendung von äquimolaren Mengen der Reaktionspartner wird die Umsetzung zweckmäßig in einem gegenüber den organischen Aluminiumverbindungen indifferenten Lösungs- oder Verdünnungsmittel durchgeführt, da die Reaktion, die gewöhnlich exotherm verläuft, sonst schwer zu beherrschen ist. Häufig ist es notwendig, Temperaturen unter 0" C einzuhalten.
  • Da die bei der Umsetzung sich bildenden organischen Aluminiumperoxyde durch Wasser sehr schnell hydrolysiert werden, muß unter absolutem Ausschluß von Feuchtigkeit gearbeitet werden.
  • Die neuen organischen Aluminiumperoxyde eignen sich besonders als Katalysatoren für die Herstellung von aluminiumhaltigen Kunstharzen, die entstehen, wenn man beispielsweise Aluminiumalkoholate, die ungesättigte Gruppen enthalten, mit Peroxyden polymerisiert. Auch als Treibmittel für Kunststoffe beispielsweise zur Herstellung von Schaumstoffen, können sie eingesetzt werden.
  • Beispiel 1 Zu einer Lösung von 16 Gewichtsteilen Diäthoxyaluminiumchlorid in 250 Gewichtsteilen Äther wurde eine Lösung von 9 Gewichtsteilen t-Butylhydroperoxyd in 50 Gewichtsteilen Äther zugetropft. Dann wurde die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 15° C gesenkt und solange wasserfreies Ammoniak in das Gemisch eingeleitet, bis nichts mehr aufgenommen wurde. Nach beendeter Einleitung des Ammoniaks wurde das Gemisch auf Zimmertemperatur erwärmt, die Lösung filtriert und der Rückstand mit Äther gewaschen. Anschließend wurde der Äther im Vakuum abdestilliert, wobei als Rückstand Diäthoxy-t-butylperoxyaluminium verblieb. Die Verbindung ist eine klare, gelbe und zähe Flüssigkeit, die durch Feuchtigkeit schnell zersetzt und dabei fest wird.
  • Beispiel 2 17,85 Gewichtsteile Äthoxyaluminiumdichlorid wurden in 200 Gewichtsteilen Diäthyläther aufgenommen und auf 15° C abgekühlt. Hierauf wurde eine Lösung von 22,45 Gewichtsteilen t-Butylhydroperoxyd in 45 Gewichtsteilen Äther langsam zugetropft. Anschließend wurde in das Gemisch unter Kühlung so lange wasserfreies, trockenes Ammoniak eingeleitet, bis nichts mehr aufgenommen wurde. Nach Beendigung der Umsetzung wurde das Reaktionsgemisch langsam auf Zimmertemperatur erwärmt. Hierauf wurde vom entstandenen Ammoniumchlorid abfiltriert und das Filtrat im Vakuum eingeengt. Der Destillationsrückstand wird in Hexan aufgenommen, filtriert, gewaschen und getrocknet.
  • Nach Entfernen des Hexans im Vakuum wurden 18,5 Gewichtsteile Äthoxydi-(t-butylperoxy)-aluminium erhalten. Umsetzung und Aufarbeitung wurde in Stickstoffatmosphäre durchgeführt. Das Produkt stellt eine goldgelbe harzige Masse dar, die an feuchter Luft schnell hydrolysiert. Die Analyse ergab einen Peroxydgehalt, der einem Wasserstoffperoxydgehalt von 240/0 entsprach, während nach der Theorie 27,20/0 erhalten werden sollten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden, dadurch gekennzeichnet, daß man Alkoxy- oder Aryloxyaluminiumhalogenide mit organischen Hydroperoxyden unter absolutem Ausschluß von Wasser und in Gegenwart von säurebindenden Mitteln sowie vorzugsweise in Gegenwart vol gegenüber den organischen Ali miniumverbindungen indifferenten Lösungs- oder Verdünnungsmitteln umsetzt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Journal of the Chemical Society, London, 1959, S. 3835 bis 3838.
DEK41011A 1960-06-23 1960-06-23 Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden Pending DE1122525B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK41011A DE1122525B (de) 1960-06-23 1960-06-23 Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK41011A DE1122525B (de) 1960-06-23 1960-06-23 Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1122525B true DE1122525B (de) 1962-01-25

Family

ID=7222260

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK41011A Pending DE1122525B (de) 1960-06-23 1960-06-23 Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1122525B (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2512514C2 (de) Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Isocyanaten
DE3808174C2 (de) Verfahren zur Herstellung sulfonierter Organosiliciumverbindungen
DE2254117C2 (de) N-substituierte β-Aminoethylsilane und deren Verwendung
DE2642271A1 (de) Verfahren zur herstellung von organischen vanadaten
DE2642270C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Äthylvanadat
DE1122525B (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Aluminiumperoxyden
DE2226774C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Distannanen der Formel R↓3↓Sn-Sn R↓3↓
DE3120621A1 (de) Verfahren zur verbesserung der filtrierbarkeit von hexabromcyclododecan
DE2824648C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Isocyanaten
DE1121617B (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrahydropyrimidin-2-onderivaten
DE1174788B (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Cyano-1, 2, 4-triazinen
DE1123667B (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-Chloraethanphosphonsaeuredichlorid
DE1668076C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Isocyanatocarbonsäuretrialkylsilylestern
DE962796C (de) Verfahren zur Herstellung quartaerer Ammoniumverbindungen
DE1029156B (de) Verfahren zur Herstellung modifizierter phosphorhaltiger Polymerisate
US2942020A (en) Nu-substituted di-imido triphosphoric acid esters, and a process of making same
DE1568203C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Phenyl-N-methyl-N-(2.3-dibrom-l-methylallyl)-harnstoffen
DE953013C (de) Verfahren zur Herstellung von Polykondensationsprodukten
DE937731C (de) Verfahren zur Polykondensation von Methylen-, Alkyliden- und Aralkyliden-bis-halogencarbonsaeureamiden
AT297741B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Harnstoff-Silizium-Verbindungen
DE1768407C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfitobetainen
DE1127899B (de) Verfahren zur Herstellung von aliphatischen Borheterocyclen
DE1030345B (de) Verfahren zur Herstellung von siliciumhaltigen Peroxyden
DE1183483B (de) Verfahren zur Herstellung von Fluorsulfonylisocyanat
DE2408725A1 (de) Reduktionsverfahren