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DE1122575B - - Google Patents

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Publication number
DE1122575B
DE1122575B DENDAT1122575D DE1122575DA DE1122575B DE 1122575 B DE1122575 B DE 1122575B DE NDAT1122575 D DENDAT1122575 D DE NDAT1122575D DE 1122575D A DE1122575D A DE 1122575DA DE 1122575 B DE1122575 B DE 1122575B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
windings
counting
circuit
input
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1122575D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1122575B publication Critical patent/DE1122575B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/04Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback
    • H03K3/16Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator with saturable core

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

QOC
DEUTSCHES
PATENTAMT
INTERNAT. KL. H 03 k
H 40171 VIII a/21 a1
ANM ELDETAG :
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT:
9. AUGUST 1960
25. JANUAR 1962
Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung für eine bistabile Kippschaltung mit zwei Transistoren. Diese bistabile Kippschaltung, im weiteren Flip-Flop genannt, kann beispielsweise eine Eccles-Jordan-Schaltung sein. An Stelle der Transistoren können auch Elektronenröhren Verwendung finden, da Transistoren und Elektronenröhren für den vorliegenden Zweck Äquivalente sind. Die Steuerschaltung hat die Aufgabe, unter der Wirkung eines Steuerimpulses den Flip-Flop von demjenigen seiner beiden stabilen Zustände, in welchem der Flip-Flop sich beim Eintreffen des Impulses befindet, in den anderen dieser Zustände zu kippen.
Die Richtung, in welcher der Flip-Flop gekippt wird, hängt also davon ab, in welchem der beiden stabilen Zustände der Flip-Flop sich beim Eintreffen des Impulses befindet. Die Berücksichtigung dieses Zustandes erfordert eine kurzzeitige Speicherung jedes Impulses. Es ist bekannt, diese Impulsspeicherung mittels einer Kapazität vorzunehmen. Schaltungen dieser Art haben den Nachteil, daß die Impulsdauer eine bestimmte Grenze nicht überschreiten darf. Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es bekannt, einen zusätzlichen zur Impulsspeicherung dienenden Flip-Flop als Steuerschaltung zu verwenden. Dadurch wird aber der Aufwand erheblich vergrößert.
Die Erfindung bezweckt, eine Schaltung der genannten Art zu schaffen, für deren Wirkungsweise keine Höchstdauer jedes Impulses vorausgesetzt werden muß und welche den Mehraufwand eines zusätzlichen, zur Impulsspeicherung dienenden Flip-Flops vermeidet.
Zu diesem Zwecke hat die erfindungsgemäße Steuerschaltung der bistabilen Kippschaltung ein Paar Magnetkerne mit in an sich bekannter Weise annähernd rechteckiger Hystereseschleife und jeder Magnetkern ein Stellwicklung mit einer zur Sättigung des Kerns ausreichenden Amperewindungszahl, eine Eingangswicklung mit mindestens der doppelten Amperewindungszahl der Stellwicklung und eine Ausgangswicklung. Die Eingangswicklungen sind in Reihe geschaltet und magnetisieren unter der Wirkung jedes der Steuerschaltung zugeführten Eingangsimpulses alle Kerne in einer Richtung. Die Stellwicklung jedes Magnetkerns liegt im gesteuerten Stromkreis eines der Transistoren und magnetisiert den Kern entgegengesetzt zur Wirkung der Eingangsimpulse. Die Ausgangswicklung jedes Magnetkerns liefert bei dessen durch deinen Eingangsimpuls bewirkter Ummagnetisierung eine den Flip-Flop kippende Spannung.
Bei dieser Schaltung löst eine Ummagnetisierung
Steuerschaltung für eine bistabile Kippschaltung
Anmelder:
Hasler A.-G., Werke für Telephonie und Präzisionsmechanik, Bern
Vertreter: Dipl.-Ing. Dr.-Ing. H. Idel und Dipl.-Phys. Dr. W. Andrejewski, Patentanwälte, Essen, Kettwiger Str. 36
Beanspruchte Priorität:' Schweiz vom 11. August 1959 (Nr. 76 772)
Dipl.-Ing. Rudolf Kühne, Bern, ist als Erfinder genannt worden
eines der Kerne ein Kippen des Flip-Flops aus, und die Kerne dienen zur magnetischen Speicherung jedes Impulses.
Ein Anwendungsgebiet der erfindungsgemäßen bistabilen Kippschaltung sind Zählschaltungen. In diesem Sinne betrifft die Erfindung auch eine Zählschaltung für binäre Impulszählung. Diese Schaltung kann zum Zählen in einer Richtung (also entweder zum Vorwärts- oder zum Rückwärtszählen) oder zum wahlweisen Vorwärts- oder Rückwärtszählen ausgeführt sein. Die Schaltung hat eine der Anzahl der Binärstellen entsprechende Anzahl in Kette geschalteter Zählstufen.
Bei der Zählschaltung nach der Ausgestaltung der Erfindung besteht jede Zählstufe aus einer bistabilen Kippschaltung der erfindungsgemäßen Art. Bei einer Ausführungsform zum Zählen in einer Richtung hat jede Steuerschaltung zwei Kerne mit Eingangs-, Stell- und Ausgangswicklung der genannten Art. Die Eingangswicklungen der Magnetkerne sämtlicher Zählstufen sind in Reihe geschaltet. Die Stromzuführung der Stellwicklung eines der Magnetkerne jeder Stufe ist durch die Eingangswicklungen aller in der Zählrichtung nachfolgenden Stufen geführt. Die Stromzuführung der Stellwicklung des anderen Magnetkernes jeder Stufe ist unmittelbar ausgeführt. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen bistabilen Kippschaltung und
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zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Zählschaltung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine bistabile Kippschaltung,
Fig. 2 eine Zählschaltung für binäre Impulszählung zum Vorwärtszählen, wobei jede Zählstufe aus einer Schaltung nach Fig. 1 besteht,
Fig. 3 eine erweiterte Ausführungsform der bistabilen Kippschaltung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Zählschaltung für binäre Impulszählung zum wahlweisen Vorwärts- oder_ Rückwärtszählen, wobei jede Zählstufe aus einer Schaitung; nach Fig. 3 besteht.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung hat einen Flip-Flop mit zwei Transistoren 1 und 2, deren Emitter geerdet sind. Bei dieser Schaltung liegt die i, Basis jedes Transistors 1, 2 in dessen steuerndem Stromkreis, der Kollektor im gesteuerten Stromkreis, während der Emitter sowohl im steuernden als auch im gesteuerten Stromkreis des Transistors liegt. Die Emitter der Transistoren 1 und 2 sind gemeinsam über einen Widerstand 19 geerdet. Jede Basis der Transistoren 1 und 2 ist über einen Widerstand 15 (bzw. 16) an Erde gelegt und über einen Widerstand 14 (bzw. 13) mit dem Kollektor des anderen Transistors verbunden. a
Die Steuerschaltung für die in Fig. 1 dargestellte Kippschaltung enthält zwei ringförmige Magnetkerne 3 und 4 aus ferromagnetischem Material mit annähernd rechteckiger Hystereseschleife. Jeder der Magnetkerne 3 und 4 trägt eine Eingangswicklung 7 bzw. 8, eine Stellwicklung 5 bzw. 6 und eine Ausgangswicklung 9 bzw. 10.
Die Stellwicklung 5 (bzw. 6) des Magnetkerns 3 (bzw. 4) ist einerseits an eine negative Spannung — Uc von etwa —6 bis —12 Volt, anderseits über einen Widerstand 17 (bzw. 18) an den Kollektor des Transistors 1 (bzw. 2) angeschlossen. Die Stellwicklung 5 (bzw. 6) liegt also im gesteuerten Stromkreis des Transistors 1 (bzw. 2). Die Amperewindungszahl der Stellwicklung 5 (bzw. 6) ist zur Sättigung des Kerns ausreichend.
Jede Eingangswicklung 7,8 hat mindestens die doppelte Amperewindungszahl der Stellwicklung 5 bzw. 6. Der Windungssinn der Wicklungen 5 und 7 (bzw. 6 und 8) ist derart, daß die in diesen Wiek- < lungen fließenden Ströme einander entgegengesetzte magnetische Wirkungen auf den Kern 4 (bzw. 5) haben.
Die Ausgangswicklung 9 (bzw. 10) jedes der Kerne 3 und 4 hegt einerseits an den Emittern und ; anderseits über eine Diode 11 (bzw. 12) an der Basiselektrode (also im Eingangskreis) des Transistors 2 (bzw. 1), dessen Kollektorkreis (Ausgangskreis) die Stellwicklung 6 (bzw. 5) des anderen Kernes 4 (bzw. 3) enthält. Jede der Dioden 11 und 12 ; ist so gepolt, daß sie nur eine Spannung negativer Richtung an die Basiselektrode des Transistors 2 bzw. 1 überträgt.
Die Ausgangswicklung 9 (bzw. 10) hat einen solchen Windungssinn und eine solche Windungszahl, < daß jeder die Spule 7 (und die Spule 8) durchfließende Eingangsimpuls der Schaltung, wenn er den Kern 3 (bzw. 4) ummagnetisiert, an dessen Ausgangswicklung 9 (bzw. 10) ein Spannung induziert, welche das Potential der Basiselektrode des Transistors 2 (bzw. 1) kurzzeitig derart negativ verschiebt, daß dieser vorher gesperrte Transistor leitend wird und damit der Flip-Flop kippt.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 1 beschrieben. Dabei wird davon ausgegangen, daß der Flip-Flop sich in demjenigen seiner beiden stabilen Zustände befinde, in dem der Transistor 1 leitend und der Transistor 2 nichtleitend ist. Die Impulsleitung 20 sei zunächst stromlos. In den Ausgangswicklungen 9 und 10 fließt kein Strom.
In der Stellwicklung 5 fließt der Kollektorstrom des Transistors 1. Der Kern 3 ist unter der Wirkung dieses Stromes magnetisch. Die Richtung dieser Magnetisierung werde positiv angenommen. Die Stellwicklung 6 ist stromlos. Der Kern 4 ist remanent negativ magnetisch. Dieser Zustand des Flip-Flops entspreche beim binären Zählen der Zahl »1«.
Wenn in der Leitung 20 ein Impuls Io auftritt, welcher beide Kerne negativ magnetisiert, entsteht an der Ausgangswicklung 10 keine Spannung, weil der Kern 4 bereits vor Eintreffen des Impulses remanent negativ magnetisch war. Jedoch wird der vorher positiv magnetische Kern 3 ummagnetisiert, da die Amperewindungszahl der Eingangswicklung 7 mindestens doppelt so groß wie die Amperewindungszahl der Stellwicklung 5 ist. Bei dieser Ummagnetisierung entsteht an der Ausgangsspule 9 ein Stromstoß, für welchen die Diode 11 durchlässig ist. Während dieses Stromstoßes ist der Transistor 2 leitend. Der dadurch auftretende Kollektorstrom des Transistors 2 erzeugt einen Spannungsabfall am Widerstand 18. Dadurch wird die Basiselektrode des Transistors 1 positiver (relativ zum Emitter), der Transistor 1 sperrt, sein Kollektorstrom wird praktisch vernachlässigbar. Am Widerstand 7 tritt kein Spannungsabfall mehr auf, als Folge davon wird die Basiselektrode des Transistors 2 negativer (relativ zum Emitter), und der Transistor bleibt auch nach dem Ende des Induktionsstromstoßes der Ausgangswicklung 9 leitend. Der Flip-Flop befindet sich nun in dem anderen seiner beiden stabilen Zustände. Dieser andere Zustand entspreche beim binären Zählen der Zahl »0«.
Nach dem Ende des Impulses Io wird der Kern 4 von dem durch die Stellwicklung 6 fließenden Kollektorstrom des leitenden Transistors 2 positiv magnetisiert. Der Kern 3 bleibt remanent negativ magnetisch.
Beim Eintreffen eines weiteren Impulses wird in analoger Weise an der Ausgangswicklung 10 ein Stromstoß induziert, wodurch der Transistor 1 leitend wird, welcher seinerseits den Transistor 2 nichtleitend macht. Infolge des nichtleitenden Transistors 2 bleibt der Transistor 1 auch nach dem Abklingen des Induktionsstromes der Ausgangswicklung 10 leitend. Der Flip-Flop ist wieder in den oben als Ausgangszustand angenommenen stabilen Zustand (entsprechend der Zahl »1«) gekippt. Und nach dem Ende des Impulses Io wird der Kern 3 von dem durch die Stellwicklung 5 fließenden Kollektorstrom des leitenden Transistors 1 positiv magnetisiert, während der Kern 4 seine vom Impuls Io erhaltene negative Magnetisierung remanent behält.
Wie ersichtlich erfordert die Steuerung des Flip-Flops mittels der beiden Kerne nur einen geringen schaltungstechnischen Aufwand, und die Dauer des Impulses Io hat keinerlei Einfluß auf den Kippvorgang des Flip-Flops.
Die Zählschaltung nach Fkj2 ist zum binären Vorwärts-Zählen von Impulsenbiszu einer 4stelligen binären Zahl bestimmt. Der ersten Stelle dieser Zahl
ist die Zählstufe 2°, der zweiten Stelle ist die Stufe 21, der dritten Stelle die Stufe 22 und der vierten Stelle die Stufe 23 zugeordnet. Jede Stufe besteht aus einer bistabilen Kippschaltung nach Fig. 1. Die Eingangswicklungen 7 und 8 der ersten Stufe 2°, die Eingangs- wicklungen 7' und 8' der zweiten Stufe 21 und die entsprechenden (in Fig. 2 nicht dargestellten) Eingangswicklungen der dritten und vierten Stufe 22 und 23 sind in Reihe geschaltet. An das in der Zeichnung rechte Ende dieser Reihe ist die Spannung — Uc gelegt. Diese Spannung — Uc ist der Stellwicklung S der ersten Stufe 2°, der Stellwicklung 5' der zweiten Stufe 21 und der entsprechenden (in Fig. 2 nicht dargestellten) Stellwicklung der dritten und vierten Stufe 22 und 23 unmittelbar zugeführt. Die Spannung — Uc ist der Stellwicklung 6 der Stufe 2° und der entsprechenden Stellwicklung der anderen Stufen jeweils über die Eingangswicklungen aller Stufen höherer Ordnungszahl zugeführt, d. h. zum Beispiel die Spannung — Uc ist der Stellwicklung 6 über die Eingangswicklungen der Stufen 21, 22, 23, die Spannung — Uc ist der Stellwicklung 6' über die Eingangswicklungen der Stufen 22 und 23 zugeführt.
Durch diese Art der Zufuhr der Spannung -Uc zu den Stellwicklungen 6 und 6' der Stufen 2° und 21 und den entsprechenden Stellwicklungen der Stufen 22 und 23 wird folgendes erreicht:
Beim binären Vorwärtszählen soll unter der Wirkung eines Eingangsimpulses eine Zählstufe nur dann kippen, d. h. ihren Wert wechseln, wenn alle Stufen, welche niedrigeren Stellenwerten zugeordnet sind, sich in dem Zustand »1« befinden. Wenn nun eine Stufe sich in der Stellung »0« befindet, so fließt der Kollektorstrom des in dieser Stellung leitenden Transistors über alle Eingangswicklungen der Stufen höheren Stellwertes und verhindert damtt. daß die Kerne dieser Stufen durch den Stellstrom gestellt werden. Damit ist auch eine Rückstellung durch den Eingangsimpuls und ein Kippen des Flip-Flops verhindert.
Wenn die Stellwicklungen 5, 5' und die entsprechenden Stellwicklungen der Stufen 22 und 2-s so an die Leitung 20 angeschlossen sind, wie es in Fig. 2 für die Stellwicklungen 6 und 6' gezeigt ist, und die Stellwicklungen 6 und 6' sowie die entsprechenden Stellwicklungen der Stufen 22 und 23 so an die Spannung — Uc angelegt sind, wie es in Fig. 2 für die Stellwicklungen 5 und 5' gezeigt ist, dann zählt die beschriebene Zählschaltung rückwärts statt vorwärts.
Die „jn^Ejjgss^largestellte Ausführungsform der bistabilen Kippschaltung unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten dadurch, daß die Steuerschaltung für den Flip-Flop zwei zusätzliche Magnetkerne 103 und 104 enthält, die ebenfalls aus ferromagnetischem Material mit annähernd rechteckiger Magnetisierungskurve bestehen. Der Kern 103 ist dem Kern 3, der Kern 104 ist dem Kern 4 zugeordnet. Jeder der Kerne 103 und 104 trägt eine Eingangswicklung 107 bzw. 108, eine Stellwicklung 105 bzw. 106 und eine Ausgangswicklung 109 bzw. 110. Die Amperewindungs- zahl und der Windungssinn jeder dieser Wicklungen ist so wie oben für die Eingangs-, Stell- und Ausgangswicklungen 7, 8; 5, 6 und 9, 10 der Kerne 3 und 4 angegeben.
Die Eingangswicklungen 107 und 108 der zusätzliehen Kerne 103 und 104 sind in Reihe geschaltet und unabhängig von den Eingangswicklungen 7 und 8 der Kerne 3 und 4. Die Stellwicklungen 5 und 105
(bzw. 6 und 106) der einander zugeordneten Kerne 3 und 103 (bzw. 4 und 104) liegen in Reihe mit dem Widerstand 17 (bzw. 18) im Kollektorkreis des Transistors 1 (bzw. 2). Die Reihenschaltung der Ausgangswicklung 109 (bzw. 110) des Kernes 103 (bzw. 104) mit einer Diode 111 (bzw. 112) liegt parallel zur Reihenschaltung der Ausgangswicklung 9 (bzw. 10) des zugeordneten Kernes 3 (bzw. 4) mit der Diode 11 (bzw. 12). Die Dioden 11, 111, 12, 112 sind übereinstimmend gepolt.
Die Zählschaltun^ nach Fi^1 4-ist zum bjnären, wahlweisen Vorwärts,- f)r]e,r Riirlrwärt^hlpn bis zu einer 4stelligen binären Zahl bestimmt. Es sind der ersten Stelle dieser Zahl die Zählstufe 2°*, der zweiten Stelle die Zählstufe 21*, der dritten Stelle die Zählstufe 22* und der vierten Stelle die Zählstufe 23* zugeordnet. Jede Stufe besteht aus einer bistabilen Kippschaltung nach Fig. 3.
Die Eingangswicklungen 7 und 8 der Stufe 2°*, die Eingangswicklungen 7' und 8' der Stufe 21* und die entsprechenden (in Fig. 4 nicht dargestellten) Eingangswicklungen der Stufen 22* und 23* sind in Reihe geschaltet. An das in der Zeichnung rechte Ende der Reihe ist eine Spannung — Uc gelegt. Die Eingangswicklungen 107 und 108 der Stufe 2°*, die Eingangswicklungen 107' und 108' der Stufe 21' und die entsprechenden Eingangswicklungen der Stufen 22* und 23* sind ebenfalls in Reihe geschaltet, und diese Reihe ist parallel zur Reihe der Eingangswicklungen 7, 8, 7', 8' usw. geschaltet. Die Spannung — Uc ist den in Reihe liegenden Stellwicklungen 5 und 105 der einander zugeordneten Kerne 3 und 103 der Stufe 2°* über die Eingangswicklungen 107', 108' der Stufe 21* und die entsprechenden Eingangswicklungen der Stufen 22* und 23* zugeführt. Den entsprechenden in Reihe liegenden Stellwicklungen 5' und 105' ist die Spannung — Uc über die den Eingangswicklungen 107 und 108 entsprechenden (in Fig. 4 nicht dargestellten) Eingangswicklungen der Stufen 22* und 23* geführt. In entsprechender Weise ist die Spannung — Uc an die den Wicklungen 5 und 105 entsprechenden (in Fig. 4 nicht dargestellten) Wicklungen der Stufe 22* durch die den Wicklungen 107 und 108 entsprechenden (in Fig. 4 nicht dargestellten) Wicklungen der Stufe 23* geführt.
Den anderen in Reihe geschalteten Stellwicklungen einander entsprechender Kerne jeder Stufe ist die Spannung — Uc durch die Eingangswicklungen der erstgenannten Kerne aller Stufen höherer Ordnungszahl zugeführt. Beispielsweise ist die Spannung -Uc den Stellwicklungen 6 und 106 durch die Eingangswicklungen 7', 8' der Stufe 21* und die entsprechenden (in Fig. 4 nicht dargestellten) Wicklungen der Stufen 22* und 23* geführt.
Die Ausgangswicklungen 9, 10, 9', 10' und die entsprechenden Ausgangswicklungen der Stufen 22* und 23* sind an ihrem der Diode (z. B. 11, 12) abgewandten Ende über einen Schalter an eine die Emitter aller Transistoren verbindende Leitung gelegt. Der Schalter ist in Fig. 4 im einzelnen nicht dargestellt und mit 21 bezeichnet. In derselben Weise ist das der Diode (z.B. 111, 112) abgewandte Ende der Ausgangswicklungen 109, 110, 109', 110' und der entsprechenden Ausgangswicklungen der Stufen 22* und 23* über einen Schalter an die die Emitter aller Dioden verbindende Leitung gelegt. Dieser Schalter ist mit 121 bezeichnet. Als Schalter in den Einheiten 21 und 121 können Transistoren dienen.

Claims (7)

Zum Vorwärtszählen wird der Schalter der Einheit leitend gemacht und der Schalter der Einheit 121 gesperrt. Dann sind die Stromkreise der Wicklungen 9, 10, 9', 10' und der entsprechenden Wicklungen der Stufen 22* und 23* angeschlossen, und die Stromkreise der Wicklungen 109, 110, 109', 110' und der entsprechenden Wicklungen der Stufen 22* und 23* nicht angeschlossen. Diese letzteren Wicklungen (109, 110, 109' usw.) liefern dann keine Spannung an die Transistoren, und die Schaltung arbeitet wie im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben. Zum Rückwärtszählen wird der Schalter 21 gesperrt und der Schalter 121 leitend gemacht. Dann liefern nur die Ausgangswicklungen 109, 110, 109', 110' Steuerspannungen an die Transistoren, und die Schaltung zählt rückwärts, wie im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben. Dabei genügt es, wenn der Schalter bzw. der als Schalter wirkende Transistor der betreffenden Einheit 21 bzw. 121 für die Dauer des von den Ausgangswicklungen ausgehenden Impulses, das sind einige Mikrosekunden, geschlossen wird. Die Steuerung dieser Schalter kann durch die Vor- bzw. Rückwärtswählimpulse erfolgen. Durch entsprechende Verbindungen der Stufen untereinander und durch zusätzliche Wicklungen kann mit Schaltungseinheiten der in Fig. 1 und 3 gezeigten Art auch nach anderem Zahlensystem, z. B. dekadisch, gezählt werden. Auch können Sehiebemgijter mit der beschriebenen bistabilen "Krppscnaltung^aufgebaut werden. PATENTANSPRÜCHE:
1. Steuerschaltung für eine bistabile Kippschaltung mit zwei Transistoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung ein Paar Magnetkerne (3, 4) mit in an sich bekannter Weise annähernd rechteckiger Hystereseschleife und jeder Magnetkern eine Stellwicklung (5, 6) mit einer zur Sättigung des Kerns ausreichenden Amperewindungszahl, eine Eingangswicklung (7, 8) mit mindestens der doppelten Amperewindungszahl der Stellwicklung und eine Ausgangswicklung (9, 10) hat, daß die Eingangswicklungen in Reihe geschaltet sind und unter der Wirkung jedes der Steuerschaltung zugeführten Eingangsimpulses alle Kerne in einer Richtung magnetisieren, die Stellwicklung jedes Magnetkerns im gesteuerten Stromkreis eines der Transistoren (1, 2) liegt und den Kern entgegengesetzt zur Wirkung der Eingangsimpulse magnetisiert und die Ausgangswicklung jedes Magnetkerns bei dessen durch einen Eingangsimpuls bewirkter Ummagnetisierung eine den Flip-Flop kippende Spannung liefert (Fig. 1).
2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis jeder Ausgangswicklung (9, 10) eine Diode (11, 12) liegt (Fig. 1).
3. Steuerschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der beiden Magnetkerne (3, 4) ein zusätzlicher Magnetkern (103, 104) mit annähernd rechteckiger Hystereseschleife und mit einer Eingangs- (107, 108), einer Stell- (105, 106) und einer Ausgangswicklung (109, 110) der genannten Art zugeordnet ist, wobei die Eingangswicklungen der zusätzlichen Magnetkerne in einem von den Eingangswicklungen der erstgenannten Kerne unabhängigen Stromkreis in Reihe geschaltet sind, die Stellwicklungen einander zugeordneter Kerne in Reihe geschaltet sind und die Ausgangswicklungen einander zuge ordneter Kerne in einem gemeinsamen Stromkreis liegen (Fig. 3).
4. Steuerschaltung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis jeder Ausgangswicklung (109,110) der zusätzlichen Magnet- kerne (103, 104) eine Diode (111, 112) liegt (Fig. 3).
5. Zählschaltung für binäre Impulszählung mit einer der Anzahl der Binärstellen entsprechenden Anzahl in Kette geschalteter Zählstufen, dadurch
ao gekennzeichnet, daß jede Zählstufe aus einer bistabilen Kippschaltung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4 besteht.
6. Zählschaltung nach Anspruch 5 für binäre Impulszählung in einer Zählrichtung unter Veras Wendung einer bistabilen Kippschaltung nach Anspruch 1 oder 2 in jeder Zählstufe, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswicklungen (7, 8, 7', 8'. . .) der Magnetkerne (3, 4, 3', 4'.. .) sämtlicher Zählstufen (2°, 21, 22, 23) in Reihe geschaltet sind, die Stromzuführung ( — Uc) der Stellwicklung (z. B. 6) eines Magnetkerns (4) jeder Stufe (2°) durch die Eingangswicklungen (7', 8'.. .) aller Stufen größeren Stellenwertes führt und die Stromzuführung der anderen Stell wicklungen (5, 5'. . .) unmittelbar ausgeführt ist (Fig. 2).
7. Zählschaltung nach Anspruch 5 für binäre Impulszählung zum wahlweisen Vorwärts- oder Rückwärtszählen unter Verwendung einer bi stabilen Kippschaltung nach Anspruch 3 oder 4 in jeder Zählstufe, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswicklungen (7, 8, 7', 8'.. ., 107, 108, 107', 108'.. .) aller Magnetkerne (3, 4, 3', 4'. . ., 103, 103', 104'. . .) in einem gemein samen Stromkreis liegen, die Stromzuführung der in Reihe liegenden Stellwicklungen (z. B. 5, 105) zwei einander zugeordneter Kerne (3, 103) jeder Zählstufe (z. B. 2°*) über die Eingangswicklungen (107', 108' . ..) des einen Ringkernpaares (103', 104'. . .) aller Zählstufen höherer Ordnungszahl führt und die Stromzuführung der in Reihe liegenden Stellwicklungen (z.B. 6, 106) der beiden anderen Ringkerne (4, 104) jeder Stufe (z. B. 2°*) über die in Reihe liegenden Eingangswicklungen (7', 8'.. .) der anderen Ringkernpaare (3', 4'. . .) aller Stufen höherer Ordnungszahl geführt ist und daß der Stromkreis der Ausgangswicklungen (9, 10, 9', 10' .. .) aller erstgenannten Magnetkerne (3, 4, 3', 4'. . .) über erste Schaltmittel (21) und der Stromkreis der Ausgangswicklungen (109, 110, 109', 110' . ..) aller zusätzlichen Magnetkerne (103, 104, 103', 104' . ..) über zweite Schaltmittel (121) geschlossen ist (Fig. 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
787/2Ϊ7 1.62
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