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DE1121305B - Falttuer - Google Patents

Falttuer

Info

Publication number
DE1121305B
DE1121305B DEC20557A DEC0020557A DE1121305B DE 1121305 B DE1121305 B DE 1121305B DE C20557 A DEC20557 A DE C20557A DE C0020557 A DEC0020557 A DE C0020557A DE 1121305 B DE1121305 B DE 1121305B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
panels
panel
plastic
folding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC20557A
Other languages
English (en)
Inventor
John Sigmar Stark
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Clopay Corp
Original Assignee
Clopay Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Clopay Corp filed Critical Clopay Corp
Publication of DE1121305B publication Critical patent/DE1121305B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/48Wings connected at their edges, e.g. foldable wings
    • E06B3/481Wings foldable in a zig-zag manner or bi-fold wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Falttür Die Erfindung bezieht sich auf zusammenfaltbare Türen.
  • Aus Holz gefertigte faltbare Türen werden häufig als das Auge mehr ansprechend empfunden, als dies bei aus Kunststoffolien gefertigten Türen der Fall ist. Aus Holz gefertigte zusammenfaltbare Türen sind je- doch, selbst wenn sie aus dem billigsten Holz bestehen, zur Verwendung in einer Durchschnittswohnung sehr teuer, wobei noch hinzukommt, daß derartige Holztüren, abgesehen von ihrem ansprechenden Äußeren, gegenüber den aus Plastikstoffen bestehenden Falttüren eine Anzahl von Nachteilen besitzen. Hierzu gehört nicht zuletzt die Pflege der Holztüren. Während aus Holz bestehende Türen gewachst und poliert oder von Zeit zu Zeit gefimißt werden müssen, können aus Kunststoff hergestellte Türen einfach abgewaschen werden. Aus Plastik bestehende Türen sind zudem wesentlich leichter als solche aus Holz, so daß bei der Anbringung der Kunststofftüren einfachere und billigere Befestigungsschienen und Rollen- oder Gleitstückanordnungen verwendet werden können. Da Plastiktüren wesentlich weniger Gewicht besitzen, sind sie auch leichter zu betätigen, d. h. zu öffnen oder zu schließen. Schließlich können aus Plastikmaterial gefertigte Türen von Nichtfachkräften in Serienproduktion hergestellt werden, während im Gegensatz dazu aus Holz bestehende Türen zumeist von Fachkräften gearbeitet werden müssen.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Falttür vorzuschlagen, welche die Vorzüge einer aus Kunststoff bestehenden Tür mit dem Äußeren einer Holztür vereinigt-Dieses Ziel wird bei der erfindungsgemäßen Falttür dadurch erreicht, daß die Tür aus einer Keinschicht aus biegsamem Kunststoff besteht, welche im wesentlichen die gesamte Türfläche einnimmt und an der vorzugsweise zwischen oberer und unterer Türkante verlaufende, parallele und mit Abständen angeordnete dünne Holzplatten befestigt sind, die zwischen sich nur schmale Streifen der Kunststoffschicht als Scharniere zum Zusammenfalten der Tür unbedeckt lassen.
  • Vorzugsweise besteht jede Tafel aus zwei dünnen Holzplatten, welche die Kunststoffschicht zwischen sich einschließen.
  • Die Tür kann auf einer oder beiden Seiten mit einer Schicht aus im wesentlichen durchsichtigem Plastikmaterial belegt sein, welches vorzugsweise dünner als die Kernschicht ist.
  • Als Holz wird bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Türen vorzugsweise Furnier in Streifenform verwendet. Derartige Streifen sind selbst wenn sie aus kostbareren Hölzern, wie z. B. Mahagoni, Nußbaum, Kirschbaum oder Ahorn bestehen, im Vergleich zu massiven Holzplatten, die bei der Anfertigung einer üblichen hölzernen Falttür verwendet werden, außerordentlich preiswert.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine erfindungsgemäße, in einer Türöffnung eingebaute Falttür in der Ansicht, Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie 11-11 nach Fig. 1, Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie 111-111 nach Fig. 1, Fig. 4 einen halbschematischen Querschnitt durch die in Fig. 1 dargestellte Tür, Fig. 5 eine Ansicht einer Tafel der Tür und Fig. 6 eine weitere, der Fig. 5 entsprechende Ansicht einer Türtafel.
  • Die erfindungsgemäße Falttür, wie sie in den Zeichnungen erscheint, besteht aus einer Kernschicht 10, die aus einem einzelnen Bogen aus Plastikmaterial besteht, welcher durchgehend die Höhe und Breite der Tür besitzt. Das verwendete Plastikmaterial muß leicht biegsam sein, da die Kernschicht die Scharniere bildet, in denen sich die Tür faltet. Auf dem Kein werden Furnierholzstreifen 11 befestigt, und zwar jeweils in zusammenpassenden Paaren, deren einzelne Streifen auf gegenüberliegenden Seiten der Kernschicht angeordnet sind. Die Streifen eines jeden Paares sind untereinander gleich und spiegelbildlich zueinander angeordnet, so daß sie die Kernschicht zwischen sich einschließen. Jedes dieser Streifenpaare bildet zusammen mit dem in der Mitte liegenden Streifen der Keinschiebt eine »Tafel«, die in lotrechter Richtung über die gesamte Türhöhe verläuft.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Tür ist für eine übliche Türöffnung bestimmt und besteht aus 6 Tafeln, die über schmale Streifen des aus Plastikmaterial bestehenden Kerns miteinander verbunden sind, wobei sich diese Streifen über die gesamte Höhe der Tür zwischen den Tafeln erstrecken. Auf der linken Seite der Tür, wie sie in der Zeichnung erscheint, ist ein weniger breites Anschlagbrett 12 angebracht, welches an der TürfüHung (siehe Fig. 4) befestigt wird. Das Anschlagbrett 12 ist an seiner einen Seitenkante mit einer Tafel von halber Breite mittels der Kernschicht verbunden, welche ihrerseits an ihrer rechten Kante mit einer Tafel von voller Breite in Verbindung steht. Am rechten Rand der Tür ist wiederum, wie in der Zeichnung zu sehen ist, eine halbbreite Tafel 15 angeordnet, die der halben Tafel auf der linken Türseite entspricht. Zwischen den einzelnen Tafeln der Tür sind nur geringe Abstände vorgesehen, so daß nur außerordentlich wenig von dem die Kernschicht bildenden Plastikmaterial zu sehen ist. Die Tür kann so zusammengefaltet werden, daß sich die eine Tafel durch Einknicken des zwischen ihr und der benachbarten Tafel liegenden Streifens aus biegsarnem Kernmaterial, der die Tafeln miteinander verbindet, auf die andere Tafel legt.
  • Das Plastikmaterial, welches die Kernschicht bildet, kann auf bekannte Weise beidseitig bedruckt werden, damit es soweit wie möglich äußerlich dem für die Streifen 11 verwendeten Furnier entspricht. Da von der Kernschicht nur außerordentlich schmale Streifen zwischen den Tafeln zu sehen sind, bemerkt der Betrachter die Bedruckung nicht, und das Gesamtbild der Tür entspricht einer solchen aus massivem Holz. Auf jeden Fall ist das Bild der Tür durch die von der Kernschicht gebildeten linienförrnigen Schamierstreifen ansprechender, als der Anblick von Metallscharnieren, wie sie bei den herkömmlichen massiven hölzernen Falttüren verwendet werden. Das vorteilhafte Aussehen der erfindungsgemäßen Tür wird dadurch eher verbessert als verschlechtert.
  • Die Tür ist beidseitig mit einer dünnen Schicht 17 aus durchsichtigem Plastikmaterial überzogen, das auf die Oberfläche der Tür aufgeklebt ist. Der durchsichtige Überzug aus Plastikmaterial beeinträchtigt die Naturfarbe und Maserung des Holzes keineswegs, sondern stellt lediglich einen Schutzfilm dar, so daß die Tür ohne Beeinträchtigung der Furniere abgewaschen werden kann.
  • Dünne Furniere brechen außerordentlich leicht. Es ist jedoch festgestellt worden, daß ein nur auf einer Seite mit aufgeklebtern Plastikmaterial überzogenes Furnier ziemlich scharf gebogen werden kann, ohne zu reißen. Wenn darüber hinaus das Furnier beidseitig überzogen ist, kann es auch bei unachtsamer Behandlung keinen Schaden nehmen. Bei Versuchen hat sich gezeigt, daß derartige mit Kunststoffolie überzogene Furniere schlechte und unsachgemäße Behandlung in einem überraschenden Umfang ohne äußere Beschädigungen überstehen.
  • Die Seitenkanten aller Streifen sind, wie in Fig. 2 gezeigt wird, abgerundet. Dies ergibt eine bessere äußere Erscheinung der Tür, erleichtert ihr Zusammenfalten und erleichtert ebenfalls die Anbringung der Deckfohen.
  • Die Randleiste 16 der erfindungsgemäßen Tür fiegt in einer massiven Holzleiste 18, in die eine Nut 19 eingeschnitten ist, von der die an dieser Kante der Tür liegende Tafel aufgenommen wird (Fig. 3). Eine Schraube 20 wird dazu benutzt, zwei langgestreckte Holzstücke 21 und 22 an den gegenüberliegenden Seiten der Leiste 18 zu befestigen, die zugleich den Handgriff bilden und die Leiste 18 in ihrer Lage halten. Das für die Leiste 18 und die beiden Handgriffe 21 und 22 verwendete Holz wird vorzugsweise gut passend zu den Türtafeln ausgewählt.
  • Das äußere überzugsmaterial 17 ist nicht von ausschlaggebender Wichtigkeit und kann, wie in Fig. 4 gezeigt ist, nach Wunsch fortgelassen werden.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Vorschlag hergestellte Falttüren können sehr dünn ausgeführt werden. Trotz dieser Ausbildung sind jedoch die vorstehend beschriebenen Türen auf Grund der aus Kunststoff und Furnier bestehenden Lamellenkonstruktion widerstandsfähig und für die beabsichtigten Zwecke ausreichend steif.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Falttür aus einer Anzahl auseinandergelenkter Tafeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür aus einer Kernschicht aus biegsamern Kunststoff besteht, welche im wesentlichen die gesamte Türfläche einnimmt und an der vorzugsweise in lotrechter Richtung dünne Holzplatten in Abständen befestigt sind, die zwischen sich nur schmale Streifen der Kunststoffschicht als Scharniere zum Zusammenfalten der Tür unbedeckt lassen.
  2. 2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tafel aus zwei dünnen Holzplatten besteht, welche die Kunststoffschicht zwischen sich einschließen. 3. Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der zwischen den Tafeln frei gelassenen Streifen der Kunststoffschicht so behandelt sind, daß sie im Aussehen dem Holz der Tafel gleichen. 4. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer oder beiden Seiten der Tür eine dünne, durchsichtige Kunststoffschicht befestigt ist, welche die Holzplatten bedeckt. 5. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten der Holzplatten abgerundet sind. 6. Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tafel an ihrem oberen Ende n-üt einer Vorrichtung zur Befestigung an einer Laufrolle od. dgl. versehen ist, mit deren Hilfe die Tür hängend in einer Laufschiene geführt ist.
DEC20557A 1959-02-04 1960-01-13 Falttuer Pending DE1121305B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US79106559A 1959-02-04 1959-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1121305B true DE1121305B (de) 1962-01-04

Family

ID=25152575

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC20557A Pending DE1121305B (de) 1959-02-04 1960-01-13 Falttuer

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE587236A (de)
DE (1) DE1121305B (de)
FR (1) FR1249571A (de)
GB (1) GB874782A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3476630A (en) * 1966-08-04 1969-11-04 Gunter Viol Method of making foldable wooden lamellae for folding doors and the like

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3476630A (en) * 1966-08-04 1969-11-04 Gunter Viol Method of making foldable wooden lamellae for folding doors and the like

Also Published As

Publication number Publication date
BE587236A (fr) 1960-08-03
GB874782A (en) 1961-08-10
FR1249571A (fr) 1960-12-30

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