DE1883503U - Industriekoffer, insbesondere phonokoffer. - Google Patents
Industriekoffer, insbesondere phonokoffer.Info
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- DE1883503U DE1883503U DE1963L0035058 DEL0035058U DE1883503U DE 1883503 U DE1883503 U DE 1883503U DE 1963L0035058 DE1963L0035058 DE 1963L0035058 DE L0035058 U DEL0035058 U DE L0035058U DE 1883503 U DE1883503 U DE 1883503U
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Description
Lohmann Werke KG-, Bielefeld, Walter-Rathenau-Straße
Industriekoffer, insbesondere Phonokoffer.
Die Erfindung betrifft einen Industriekoffer, der als Phonokoffer, Musterkoffer od.dgl. Verwendung findet.
Bisher sind derartige Koffer bekannt, deren Gehäuse aus formgepreßtem Kunststoff od.dgl., Holz, Holzwerkstoff
oder Metall besteht, die mit einem Anstrich, Überzug aus einer Kunststoffolie od. dgl. als Schutz und/oder Geschmackabstimmung
versehen sind. Diese Koffer passen sich jedoch oftmals wegen ihrer herstellungsmäßigen und damit
eigenwilligen formgebung, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit störend in das Raum- und Geschmacksbild eines Raumes ein. Yor allem verlangt der Stil der Möbel
einer Wohnung od.dgl. eine auf diesen abgestellte geschmackliche Abstimmung der in der Wohnung sichtbaren
eigenwilligen formgebung, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit störend in das Raum- und Geschmacksbild eines Raumes ein. Yor allem verlangt der Stil der Möbel
einer Wohnung od.dgl. eine auf diesen abgestellte geschmackliche Abstimmung der in der Wohnung sichtbaren
. - 2 - ... ■'.:■-. ■■■-■,■■ - -
Geräte und G-eg ens t and e. Dieses wird durch die. bisher
bekannten Koffer dieser Art nicht oder nur unvollkommen erreicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Industriekoffer, insbesondere
Phonokoffer zu schaffen, der sieh geschmacklich und durch seine !Formgebung harmonisch in das Bild eines
Raumes einordnet und trotzdem einfach in der Herstellung ist.
Gemäß der Erfindung sind bei einem Industriekoffer, insbesondere Phonokoffer, mit einem abnehm- oder abklappbaren Deckel und einem das Gerät, die Muster, od.dgl.
aufnehmenden Unterteil als getrennte Werkstücke hergestellte
Seitenwandungen mittels gesondert hergestellter Eckverbindungen zusammengesetzt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform können die Eckverbindungen
aus gespritztem oder stranggepreßtem Kunststoff
bestehen. Das Unterteil und/oder der Deekel läßt sich
beispielsweise aus Sperrholz öd'er^so^stigem Holzwerk- ;
stoff herstellen und mit !Furnier en wie":Edelfurnieren·'■■'—-:"
belegen» Zur Abdeckun^jles Innenraumes des Unterteils* ^
kann eine Geräteplatte vorgesehen sein, die sich .in^einen ,_
auf der Innenseite der Seitenwandungen eingearbeiteten
einlegen läßt.
Eine herstellungsmäßig besonders einfache und damit :
auf G-rund der" Vorteile bevorzugte Ausführungsform besteht,
darin, daß der Oeckel..;ge_g_enüb.er_ dem Unterkoffer durch
eine Zapfenverbindung geführt (gehalten) ist, wobei
zweckmäßig jeweils ein Zapfen in ein.Doch,der Eckleiste
eingesetzt ist und in ein Loch der benachbarten Eckleiste
einfaßt. Zuäsäzlich können außerdem, die Bodenplatte
und/oder die.Deckenplatte durch eine gesonderte, vorzugsweise flache Ecke aus Kunststoff, Gummi od-dgl*
gehalten sein, deren innenseitiger -Zapfen ebenfalls
in ein Loch der Eckleiste eingreift. . . . .. ' ■
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist .
die Boden- bzw. Deckelplattenecke im PaIz und in ihrer
Außenkante der Krümmung eines Präsers entsprechend .
gebogen, und die Eckleisteninnenflächen im" Querschnitt
dieser Krümmung angepaßt. Einerseits läßt.sich somit
die Deckel·* bzw. Bodenplatte durch Fräsen leicht .
herstellen und andererseits ergibt sich im zusammen-:.
gesetzten Zustande eine günstige innere Anlageflache , ■
dieser Platte mit den. benachbarten Eckleisten..
Ein derartiger Industriekoffer,wie beispielsweise ein
Phonokoffer, ordnet sieh durch die Art seiner Pormgebung
harmonisch in das Bild einer Wohnung ein. Sin "besonderer
Vorteil liegt darin, daß. durch die variierbaren. Mög-.,' _.;
lichkeiten des Belegens mit furnieren eine günstige "■. Anpassung an den Möbelstil des betreffenden Eaum.es.:,
erzielt werden kann. Insbesondere läßt sich ein solcher Koffer rationell fertigen und damit eine "besonders vorteilhafte
Produktionsleistung erreichen. Ein derartiger Koffer zeichnet sich durch große Stabilität aus* Sin
besonderer Vorteil liegt auch darin, daß er in seinen Einzelteilen zerlegt und damit raumsparend transportiert
und gelagert werden kann. In einfacher Weise kann er
am Ort seiner Verwendung in den verschiedensten, geschmack*-
Iicn oder formmäßigen Variationen zusammengesetzt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigen: ""■'.".-..-'■
3?ig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Industriekoffers,
.
Pig. 2 eine Draufsicht auf eine Eckverbindung äa? Bodenplatte,
Hg. 2a einen Querschnitt durch she Eckverbindung mit
— 5 - : ■■■■- ,
Schutzecke entsprechend der ^Schnittlinie I, -». I
in Fig. 2, . ■. .-..·■".
3 eine perspektivische Ansicht des Unterkoffers (Geräteteils)
desselben Industriekoffers, ■"..."
I1Ig. 4 eine Draufsicht auf eine Eckverbindung zwis.ohen
Unterkoffer und Deckel und , - ..■ ■
11g. 5 eine Teilansicht einer Seitenansicht 'desselben.
Industriekoffers-. . ■."-..- ■. . ..
Das G-ehäuse eines Industriekoffers,■ insbesondere Phonokoffer, besteht aus einem Unterteil (Unterkoffer) 10a
und einem das Oberteil bildenden Deckel 10b. Diese sind...
in ihrer Raumform vorzugsweise gleich geahalten und kastenförmig ausgebildet, wobei die untere Plachseite des
Unterteils 10a als Bodenplatte -11 und. die obere. Plachseite
des Deckels 10b---als Deckelplatte 12 ausgebildet sind»
Das Unterteil 10a besteht aus dem Boden. 11,. zwei stirnseitigen
Wänden 13a, 13b und zwei Seitenwänden 14a, 14b>
die sieh auf demEandbereich des Bodens 11 erheben, der
- 6
zu diesem Zweck "bis zu einer gewissen Tiefe eingefalzt
ist, womit eine erhöhte Haltbarkeit des Unterteils |Oa
erreicht, wird. - -
Die Wände 13a, 1313»: 14a, 14b und der Boden 11 können aus
Holz, Holzwerkstoff oder Kunststoff gefertigt sein und
zeigen durch aufgeklebte Pollen* wie !Furniere von Edelhölzern,
ein geschmacklich ansprechendes Äußeres. Eine Verbindung Ton Boden 11 und Wänden 13a, 13b, 14a, 14b läßt
sich beispielsweise durch Kleben oder Leimen erzielen, während die 'Seitenwandungen untereinander zwecks"■ eines
besseren und stabileren Zusammenhaltens durch Eokleisten miteinander verbunden sind. Diese Eckleisten 15 können -.
aus Holz, Holzwerkstoff, vorzugsweise aber aus Kunststoff in einem rationellen Strangpress- oder Spritzverfahren
gefertigt sein. Sie wirken durch farbliche Abstimmung mit
den !Furnieren geschmacklich ansprechend.
Eine Eckleiste 15 zeigt zwei äußere, senkrecht aneinanderstoßende !Flachseiten und eine innere, gewölbte !Fläche,
die zwischen sich wiederum senkrecht zueinander gerichtete Euten 15a, 15b einschließen, die.die Eckleiste
15 in Parallelität zueinander: ihrer !Länge nach
durchlaufen. Die Muten 15a,;/-l5b iiehmenvdie" Stirnseiten
der jeweils angrenzenden Wände 13a|^f3:fcT^fe und/oder
14-b auf, die in diesen eingespannt oder beispielsweise.
eingeleimt sind. . * -
Diese Sckleisten 15 besitzen ein durchgehendes loch Ϊ5ο|
in die Sokleisten 15 des Unterteils 10a sind τοη oben
Zapfen 16 eingelassen? die ein wenig über den lckleistenkopf
hinwegragen und zur Halterung und Sicherung des Deckels tOTo bestimmt .sind, in dem sie: in das lioch i:5c
der Eckleiste 22 des Deckels einfassen. Bei einer anderen Ausführungsform kann der Deckel iOb auch durch
Scharniere od.dgl. mit dem Unterteil 10a verbunden sein.
Die in der Zeichung dargestellte Ausführungsform zeigt
ein besonders -vorteilhaftes Beispiel. Hierbei ist die
innere Iiängsfläche der Eckleiste 15 ~ im Querschnitt .-...
gesehen - gewölbt,- und zwar entsprechend der Krümmung eines !rasers als Herstellungswerkzeug, mit dem der
Falz bzw. die innere Kante der Bodenplatte 11 bzw.
Deckelplatte 12 gebogen gefräst ist,- so daß diese !Fläche ohne wesentlichen Spalt aneinanderliegen. Diese
— Pl 1-4
gewölbten7 flächen-laufen seitlich geschwungen aus, so :";
daß in den Hüten t:5a, 15To bzw. im Falz der Boden-
und Deckelplatte die Seitenwandungen günstig gehalten werden. - - . . " "-. "
und Deckelplatte die Seitenwandungen günstig gehalten werden. - - . . " "-. "
Das Unterteil 10a eignet sich insbesondere zur Aufnahme eines IPhonogerätes 18, dessen laufwerk, Antrieb, !lautsprecher
u.dgl. sich innerhalb der Ausmaße des Unterteils 10a befinden. Nach oben hin schirmt eine Geräteplatte
19 den Innenraum des Unterteils 10a ab. -.- "
Im Bereich ihrer Ecken ist die Geräte plat te 19 Vorzugs-■weise
ebenfalls gewölbt abgerundet. Auf bzw, über dieser sind.das Schaltwerk, die Bandteller u.dgl. des Phonogerätes
18 angeordnet, Mir diese bzw. deren Antriebsvorrichtungen können Aussparungen in, der G-eräteplatte
19 vorgesehen sein. . "
Is liegt im Rahmen der Erfindung,, die Eckleisten oder
Eckprofilverbindungen auch anders zu gestalten, ζ B.
in der Weise, daß Eckleisten und Seitenwandungen an der Außenseite bündig miteinander, abschließen. " ". .
in der Weise, daß Eckleisten und Seitenwandungen an der Außenseite bündig miteinander, abschließen. " ". .
<m 9 -»
¥ie Pig. 2 und 2a zeigen, sind die_ Deckeplatte f1
und die Eckieisten 15 und 22 zusätzlich durcn eine
Schutzecke 23 verbunden/ die mit einem inneren'Zapf en
23a in das. durchgehende, loch 15o der Eckeleisten 15
und 22 einfaßt und sowohl die Stirnfläche der Eekleisten
als auch die Ecke der Deckelplatte übergreift,
leben ihrer zusätzlichen Haltefunktion schützt,diese
Ecke 23 gegen Beschädigungen. Diese/Ecke ist als ■ .
Schutzecke für die Bodenplatte Yorgesehen; sie kann
dazu zusätzlich mit Hocken od.dgl. als Füße Torgesehen
sein. -
Die Seitenwandungen können gerade oder auch gewölbt
ausgebildet sein.
Alle Teile werden maschinell hergestellt und ineinandergesetzt
und ^-soweit notwendig' - in einfacher Weise :
miteinander verleimt. - :
10 -
Claims (1)
- PA 472 588*217.63S c M u t"z""a η s ρ r ü c h· e .-__.- - . . ■1. Industriekofferj insbesondere Phonokoffer, mit einem . abnehmbaren Deckel und einem das Gerät aufnehmenden Unterkoffer, dadurch gekennzeichnet, daß als getrennte Werkstücke hergestellte Seitenwandungen mittels gesondert hergestellter Eckverbindungen zusammengesetzt sind, die mit vorzugsweise durchgehenden löchern und stirnseitig zur Führung des Deckels gegenüber dem TJnterkoffer eingesetzten Yerbindungszapfen ausgestattet sind*2* Industriekoffer nach dem. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lckverbindungen (Eckleisten) zur : Aufnahme der Stirnseiten der Seitenwandungen mit senkrecht zueinander stehenden, parallellaufenden läuten- ausgestattet sind. . ..-"■■" - .' ■-3. Industriekoffer nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet* daß die Eckverbindungen zwei äußere senkrecht aneinanderstoßende .Flachsexten aufweisen. -.4. Industriekoffer nach den Ansprüchen ί bis 3, dadurch« 11 -gekennzeichnet, daß die Boden- und/oder De ok e Ip latte, η-ecke im PaIz und/oder ihrer Äulenkantjen -der Krümmung: eines Fräsers entsprechend gebogen ist und die Eckeleistenflache - im Querschnitt gesehen - dieser Krümmung angepaßt ist. - ."-.-■"5. Industriekoffer nach den Ansprüchen. 1 bis 4, dadureh gekennzeichnet, daß die gekrümmten Flächen nach außen ausgeschwungen ausgebildet sind. ■. ■ ■.6. Industriekoffer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadureh gekennzeichnet, daß in dem oberen stirnseitigen Ende der Eckverbindungen des Unterteils Zapfen eingearbeitet sind, die in die Eckleistenlöcher des Deckels einfassen,7. Industriekoffer, nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadureh gekennzeichnet, daß das Unterteil und/oder der Deckel mit Folien wie 3? vorzugsweise Furnieren belegt- sind.8. Industriekoffer nach den Ansprüchen 1 bis 7* dadureh gekennzeichnet, daß der Innenraum des Unterteils mittels einer G-eräteplatte. abdeckbar ist.- 12 -ψ, Industriekoffer nach den Ansprüchen l.VMs ff, därdurch gekennzeichnet, daß die .äußeren Ecken der Bodens lanii/ Deckelplatte mittels gesonderter Schutzeoken zusätzlicli gehalten sind, deren innenseitiger Zapfen in die Iiöclier der lckleisten einfassen. ". ' '. '10. Industriekoffer nach den Ansprüchen 1 bis 9? dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzecken der Bödenplatte mit lüßen ausgestattet sind. -11. Industriekoffer nach den Ansprüchen 1 Ms 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen in den durchgehenden löchern eingeklebt oder eingespannt sind.;12. Industriekpffer nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Eokverbindungen (Eckleisten) aus gespritztem oder stranggepreßtem. Kunststoff bestehen-.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963L0035058 DE1883503U (de) | 1963-07-23 | 1963-07-23 | Industriekoffer, insbesondere phonokoffer. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963L0035058 DE1883503U (de) | 1963-07-23 | 1963-07-23 | Industriekoffer, insbesondere phonokoffer. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1883503U true DE1883503U (de) | 1963-11-28 |
Family
ID=33175123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963L0035058 Expired DE1883503U (de) | 1963-07-23 | 1963-07-23 | Industriekoffer, insbesondere phonokoffer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1883503U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3900410A1 (de) * | 1989-01-09 | 1990-07-12 | Peter Hauser | Eckverbinder zum aufbau von koffern und gehaeusen |
-
1963
- 1963-07-23 DE DE1963L0035058 patent/DE1883503U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3900410A1 (de) * | 1989-01-09 | 1990-07-12 | Peter Hauser | Eckverbinder zum aufbau von koffern und gehaeusen |
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