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DE1120685B - Verwendung von Emulgiermitteln in waessrigen Emulsionen aminoplastbildender Kunstharze - Google Patents

Verwendung von Emulgiermitteln in waessrigen Emulsionen aminoplastbildender Kunstharze

Info

Publication number
DE1120685B
DE1120685B DEB53998A DEB0053998A DE1120685B DE 1120685 B DE1120685 B DE 1120685B DE B53998 A DEB53998 A DE B53998A DE B0053998 A DEB0053998 A DE B0053998A DE 1120685 B DE1120685 B DE 1120685B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emulsifiers
aminoplast
synthetic resins
aqueous emulsions
forming synthetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB53998A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Werner Scheuermann
Guenter Uhl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB53998A priority Critical patent/DE1120685B/de
Publication of DE1120685B publication Critical patent/DE1120685B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/02Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques
    • C08J3/03Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques in aqueous media
    • C08J3/07Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques in aqueous media from polymer solutions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/39Aldehyde resins; Ketone resins; Polyacetals
    • D06M15/423Amino-aldehyde resins
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2361/00Characterised by the use of condensation polymers of aldehydes or ketones; Derivatives of such polymers
    • C08J2361/20Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description

  • Verwendung von Emulgiermitteln in wäßrigen Emulsionen aminoplastbildender Kunstharze Es sind mehrere Verfahren bekannt, durch die Lösungen von wasserunlöslichen, verätherten, härtbaren aminoplastbildenden Kunstharzen in organischen Lösungsmitteln in wässerige Emulsionen übergeführt werden können. Hierbei kann man z. B. Schutzkolloide, wie Leim, Gelatine oder Caseinate, oder aromatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Toluol oder Xylol, verwenden. Nachteilig ist dabei, daß Überzüge aus Schutzkolloide enthaltenden Emulsionen weniger gute Echtheitseigenschaften haben als solche, die ohne Schutzkolloide hergestellt sind, während im zweiten Fall die aromatischen Kohlenwasserstoffe bei der Verarbeitung der Emulsion häufig stören.
  • Es wurde nun gefunden, daß man beständige Emulsionen von in organischen Lösungsmitteln gelösten wasserunlöslichen, verätherten, härtbaren aminoplastbildenden Kunstharzen in Wasser erhält, welche diese Nachteile nicht haben, wenn man mit mindestens 40 Mol Äthylenoxyd umgesetzte aliphatische Alkohole, die in lösliche Salze saurer Schwefelsäureester übergeführt sind, als Emulgiermittel verwendet.
  • Als aminoplastbildende Kunstharze sind alle in üblicher Weise hergestellten Kondensationsprodukte aus Carbamiden, wie z. B. Harnstoffen, ferner aus Melamin und Aldehyden, insbesondere Formaldehyd, brauchbar. Geeignete Lösungsmittel für diese Harze sind z. B. aliphatische Alkohole mit mehr als 3 Kohlenstoffatomen, insbesondere Butanol, ferner Kohlenwasserstoffe, Äther oder Ketone, z. B. Cyclohexan, Anisol oder Aceton.
  • Besonders geeignete Emulgiermittel sind die Umsetzungsprodukte von etwa 70 bis 90 Mol Äthylenoxyd mit aliphatischen Alkoholen mit etwa 12 bis 20 und insbesondere bis 15 Kohlenstoffatomen, z. B. das Umsetzungsprodukt von 1 Mol Spermölalkohol mit 80 Mol Äthylenoxyd, die in lösliche Salze, insbesondere Alkalisalze, saurer Schwefelsäureester übergeführt sind.
  • Im allgemeinen enthalten die vorgeschlagenen Emulsionen etwa 600 bis 700 Gewichtsteile der Kunstharzlösung mit einem Feststoffgehalt zwischen etwa 50 und 80 Gewichtsprozent und etwa 10 bis 50 Gewichtsteile Emulgiermittel, beide bezogen auf 1000 Gewichtsteile der fertigen Emulsion. Es besteht natürlich die Möglichkeit, Kunstharzlösungen mit weniger als 50 Gewichtsprozent Harzgehalt einzusetzen.
  • Zur Herstellung der Emulsion kann man die Bestandteile in beliebiger Reihenfolge miteinander vermischen. Oft ist es besonders günstig, das Emulgiermittel zunächst in Wasser zu lösen und in diese Lösung die Lösung der verätherten aminoplastbildenden Kunstharze zu emulgieren. In die wässerige Phase der so erhaltenen zweiphasigen Emulsion können zusätzlich wasserlösliche, härtbare Anlagerungs- oder Kondensationsprodukte aus aminoplastbildenden Verbindungen, z. B. Harnstoff, Urethanen oder Melamin, und Aldehyden, insbesondere Formaldehyd, die nicht veräthert sind, eingearbeitet werden. Außerdem kann man wässerige Dispersionen von Polymerisationsprodukten, z. B. auf der Grundlage von Acrylester, Acrylnitril, Vinylchlorid, Vinyläthern oder Styrol mitverwenden.
  • Die vorgeschlagenen Emulsionen sind zurHerstellung von gefärbten oder ungefärbten Appreturen auf Textilien vorzüglich geeignet.
  • Die im folgenden Beispiel genannten Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel In eine Lösung von 50 Teilen eines Emulgiermittels, das durch Umsetzung von 1 Mol Spermölalkohol mit 80 Mol Äthylenoxyd, Sulfieren und Überführen in das Natriumsalz hergestellt ist, in 300 Teile Wasser, werden 650 Teile einer 600!0eigen Lösung eines mit Butanol verätherten Harnstoff-Formaldehyd-Kondensationsproduktes in Butanol emulgiert.
  • Man erhält eine sehr beständige, mit Wasser beliebig verdünnbare Emulsion.
  • Vergleichsversuche Nach den Angaben des Beispiels wurden Emulsionen des dort genannten Kunstharzes hergestellt. Als Emul- gatoren (jeweils 50 Gewichtsteile) wurden für die zu vergleichenden Ansätze folgende Stoffe verwendet: 0: Das Natriumsalz des sauren Schwefelsäureesters aus dem Umsetzungsprodukt von 1 Mol Spermölalkohol und 80 Mol Äthylenoxyd.
  • 1: Das Umsetzungsprodukt aus 1 Mol Spermölalkohol mit etwa 25 Mol Äthylenoxyd.
  • 2: Das Umsetzungsprodukt aus 1 Mol Stearylamin mit 10 Mol Äthylenoxyd.
  • 3: Das Umsetzungsprodukt aus 1 Mol Stearinsäure mit 8 bis 9 Mol Äthylenoxyd.
  • 4: Das Umsetzungsprodukt aus 1 Mol p-Isooctylphenol mit 7 Mol Äthylenoxyd.
  • 5: Seife.
  • 6: Natrium-Sulforicinoleat.
  • 7: Natriumlaurylsulfonat.
  • 8: Das mit Dimethylsulfat quaternierte Umsetzungsprodukt aus 1 Mol Stearinsäure mit 1 Mol Triäthanolamin.
  • 9: Casein.
  • 10: Das Umsetzungsprodukt aus 1 Mol Spermölalkohol mit 80 Mol Äthylenoxyd, das in den sauren Schwefelsäureester übergeführt ist.
  • Die so hergestellten Emulsionen zeigten während der Lagerung bei Raumtemperatur folgende Beständigkeiten: a) Die mit dem Emulgator 9 hergestellte Mischung koagulierte sogleich bei der Herstellung. Eine Emulsion war daher nicht zu erzielen. b) Mit den Emulgatoren 2 bis 6 und 8 ließ sich das Kunstharz zwar emulgieren, doch waren die Emulsionen nach spätestens 2 Stunden vollständig entmischt. c) Die mit dem Emulgator 7 hergestellte Emulsion war nach 30 Stunden vollständig entmischt. d) Die mit dem Emulgator 10 hergestellte Emulsion war nach 3 Tagen vollständig entmischt. e) Die mit dem Emulgator 1 hergestellte Emulsion entmischte sich nach 6 Tagen. f) Die mit dem Emulgator 0 hergestellte erfindungsgemäß hergestellte Emulsion war im Gegensatz zu allen anderen Emulsionen noch nach 5 Wochen vollkommen homogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verwendung von Umsetzungsprodukten von aliphatischen Alkoholen mit mindestens 40 Mol Äthylenoxyd, die in Salze saurer Schwefelsäureester übergeführt sind, als Emulgiermittel in zweiphasigen, wässerigen Emulsionen in organischen Lösungsmitteln gelöster wasserunlöslicher, verätherter, härtbarer aminoplastbildender Kunstharze.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 012 067.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1081660.
DEB53998A 1959-07-14 1959-07-14 Verwendung von Emulgiermitteln in waessrigen Emulsionen aminoplastbildender Kunstharze Pending DE1120685B (de)

Priority Applications (1)

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DEB53998A DE1120685B (de) 1959-07-14 1959-07-14 Verwendung von Emulgiermitteln in waessrigen Emulsionen aminoplastbildender Kunstharze

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DEB53998A DE1120685B (de) 1959-07-14 1959-07-14 Verwendung von Emulgiermitteln in waessrigen Emulsionen aminoplastbildender Kunstharze

Publications (1)

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DE1120685B true DE1120685B (de) 1961-12-28

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DEB53998A Pending DE1120685B (de) 1959-07-14 1959-07-14 Verwendung von Emulgiermitteln in waessrigen Emulsionen aminoplastbildender Kunstharze

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012067B (de) * 1954-04-05 1957-07-11 Ciba Geigy Verfahren zum Emulgieren von Loesungen haertbarer, wasserunloeslicher, veraetherter Carbamid-Aldehyd-Harze
DE1081660B (de) 1957-03-06 1960-05-12 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von stabilen waessrigen Harzemulsionen vom OEl-in-Wasser-Typus

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012067B (de) * 1954-04-05 1957-07-11 Ciba Geigy Verfahren zum Emulgieren von Loesungen haertbarer, wasserunloeslicher, veraetherter Carbamid-Aldehyd-Harze
DE1081660B (de) 1957-03-06 1960-05-12 Ciba Geigy Verfahren zur Herstellung von stabilen waessrigen Harzemulsionen vom OEl-in-Wasser-Typus

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