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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kettensägenschärfer, bei
dem ein rundes, nach Art einer Welle geformtes, an einem Ende eines Elektromotors
angebrachtes Schleifwerkzeug gedreht wird, um an einem Seitenabschnitt
von ihm eine Schneidkante eines Schneidblattes einer Sägekette zu
schleifen und dadurch zu schärfen,
die an einer Kettensäge
vorgesehen ist. Sie bezieht sich insbesondere auf einen Kettensägenschärfer, welcher
ein Schärfen,
ausgerichtet auf einen genauen Schärfwinkel und Schneidkantenwinkel,
leicht in kurzer Zeit durch den einfachen Vorgang des Einpassens
in die Sägekette
von oben ermöglicht,
mit einer Ausrichtung, welche entweder dem linken oder dem rechten Schneidblatt
entspricht, und durch Vorwärtsdrücken.
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Stand der Technik
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Herkömmlich ist
an einer Kettensäge
eine Sägekette
angebracht, die eine Endlosform besitzt. Die Sägekette hat sowohl nach links
gerichtete Schneidblätter
als auch nach rechts gerichtete Schneidblätter, die in konstanten Intervallen
und in einander entgegengesetzten Richtungen vorgesehen sind. Die
oberen Blätter
unter diesen Blättern
haben einen Schärfungswinkel,
der beispielsweise um 30° zurückgekippt
ist. Die Schneidkanten der oberen Blätter haben einen Schneidkantenwinkel
von beispielsweise 60°.
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Diese
Schärfungswinkel
und Schneidkantenwinkel werden benötigt, um z.B. Holz zu schneiden. Wenn
eine Schneidkante abgesplittert oder abgenutzt ist, wird sie stumpf.
Dies kann dazu führen, dass
zusätzliche
Zeit zum Holzschneiden gebraucht wird und eine zusätzliche
Belastung für
den Arbeiter vorliegt, und es kann ferner die Sägekette daran hindern, zu Beginn
des Holzschneidens in genügendem Maß in das
Holz einzubeißen,
was zu der gefährlichen
Situation des Rückpralles
(Rüttelns)
führen kann.
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Aus
diesem Grunde ist es also nötig,
so zu schleifen, dass die Schneidkante scharf wird. In der folgenden
Beschreibung, soll „Schärfen" das Schleifen einer
Schneidkante, ausgerichtet auf einen genauen Schärfungswinkel und Schneidkantenwinkel, bedeuten.
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Herkömmlich wurde
dieses Schärfen
durch manuelle Arbeit besorgt, indem z.B. eine runde Schaftfeile
verwendet wurde. Schärfen
durch manuelle Arbeit ist jedoch wenig effizient und erfordert insbesondere
Erfahrung, um die Feile entsprechend einem genauen Schärfungswinkel
und dem Schneidkantenwinkel auszurichten. Falls der Schärfungswinkel
oder der Scheidkantenwinkel beim Schneiden eines dicken Baumes nicht
genau sind, mag es sein, dass er nicht gerade geschnitten werden
kann bzw. mag es ein Abstumpfen der Schneidkante verursachen. Eine
Technologie, um die Feile auf einen genauen Schärfungswinkel oder Schneidkantenwinkel auszurichten,
ist z.B. aus der japanischen Patentveröffentlichung Sho 44-29030 bekannt
geworden, die ein Schärfungsverfahren
für eine
Kettensäge
offenbart. Dieses Schärfungsverfahren
wendet eine Methode der Fixierung eines Halters zum Halten der Feile
an eine Sägeplatte
an, bei der eine Schraubzwinge eingesetzt wird. Dies aber erfordert
jedes Mal beim Schärfen
jedes Schneidblattes viel Mühe
mit dem Lösen
und Festziehen der Schraubzwinge.
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Neuerdings
wird immer häufiger,
statt des Schärfens
mit manueller Arbeit, ein Schärfer
mit einem Elektromotor handlicher Art angewandt.
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Bekannte
Beispiele dieser Art von Schärfern sind
z.B. ein Schleifer für
die oberen Blätter
einer Kettensäge,
wie er in der japanischen Gebrauchsmuster Veröffentlichung Sho 61-24121 beschrieben
wird, sowie ein Kettensägenschärfer, der
kein Schleifwerkzeug erfordert, wie er in der japanischen Gebrauchsmuster
Veröffentlichung
Sho 57-186227 beschrieben ist.
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Offenbarung der Erfindung
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Der
im Gebrauchsmusterdokument 2 beschriebene Schleifer (siehe japanische
Gebrauchsmuster Veröffentlichung
Sho 61-24121) und der im Gebrauchsmusterdokument 3 beschriebene
Schärfer
(siehe japanische Gebrauchsmuster Veröffentlichung Sho 57-186227)
werden in der Weise gebraucht, dass ein Halter oder ein Motor von
Hand aus gehalten werden, während
eine Deckplatte oder eine Winkelanpassplatte auf eine Sägekette
gelegt wird. Es versteht sich, dass das bloße Auflegen der Deckplatte
oder der Winkelanpassplatte auf die Sägekette nicht ausreicht, um
die Lage des Schleifers oder Schärfers
zu stabilisieren, und dass eine Hand während der Schärfungsarbeit
leicht wackelt, so dass es gar nicht leicht ist, die Schärfungsarbeit
in Ausrichtung auf einen genauen Schärfungswinkel oder Schneidkantenwinkel
fortzusetzen. Ein Versuch, auf einen genauen Schärfungswinkel oder Schneidkantenwinkel
auszurichten, macht es wahrscheinlich, dass die Hand nach und nach
ermüdet,
und führt
zu einer Schärfung
mit schlechtem Finish.
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Im
Hinblick darauf hat der vorliegende Erfinder eine intensive Studie über die
Konstruktion eines idealen Schärfers
versucht, der bei der Arbeit eine hohe Effizienz aufweist, und der
das Ausrichten und Positionieren auf den Schärfungswinkel und den Schneidkantenwinkel
leicht und genau ermöglicht, und
der das Schärfen
eines Schneidblattes während der
Schärfungsarbeit
ohne Flattern und Kippen (sic against) durchzuführen vermag.
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Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schärfer zu
schaffen, welcher es ermöglicht,
das Schärfen
mit hoher Effizienz auszuführen, indem
mit einer Schneidkante ein Schleifwerkzeug (runde Schaftfeile) in
Kontakt gebracht wird, welches mit hoher Geschwindigkeit von einem
Elektromotor gedreht wird, und welcher es ermöglicht, einen genauen Schärfungswinkel
bzw. Schneidkantenwinkel beinahe bloß mit einem Vorgang mit einem
Griff des Einpassens eines Führungskörpers in
eine Sägekette
in einer Ausrichtung zu erhalten, die dem linken und dem rechten
Schneidblatt entspricht, und dass seine nach unten gekehrten Wandflächen vorwärts gedrückt werden,
und der überdies
das zu schärfende
Schneidblatt vom Flattern oder Kippen bewahren kann.
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Um
die obige Aufgabe zu erfüllen,
sieht die vorliegende Erfindung einen Kettensägenschärfer mit einem runden, nach
Art einer Welle geformten, an einem Ende der Antriebswelle eines
Elektromotors handlicher Art angebrachtes Schleifwerkzeug vor, wobei
an und vor dem Elektromotor eines Schärferkörpers über einen Montageteil ein Führungskörper mit
einer angeformten oberen Plattenfläche und mit Wandflächen montiert
ist, der im wesentlichen in Draufsicht eine X-Form aufweist, die
sich in zwei Richtungen erstreckt, und die in und entlang des oberen
Teiles der Sägekette,
ausgerichtet auf den Schärfungswinkel
entweder eines linken oder eines rechten Schneidblattes der Sägekette,
eingepasst werden, wobei ferner ein freier, aus einer Öffnung oder einem
gekrümmten
Stück oder
von beiden gebildeter Teil an einer im wesentlichen zentralen Fläche des Führungskörpers ausgebildet
ist, der es ermöglicht, von
oben her das Schleifwerkzeug und wenigstens eine Schneidkante des
zu schärfenden
Schneidblattes zu überwachen,
und wobei an der Innenseite oder an der Seite des freien Teiles
ein Führungsteil
vorgesehen ist, um das zu schärfende
Schneidblatt von oben her zu pressen, um so das Schneidblatt am Flattern
oder Kippen zu hindern und überdies
einen genauen Schneidkantenwinkel zu definieren.
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Bei
der Arbeit des Schärfens
unter Benützung
des Schärfers
nach der vorliegenden Erfindung wird eine Seite des sich mit hoher
Geschwindigkeit drehenden Schleifwerkzeuges zum Schleifen mit der Schneidkante
eines Schneidblattes in Kontakt gebracht, wobei die obere Plattenfläche des
Führungskörpers auf
den oberen Teil der Sägekette
gesetzt wird, und wobei die Wandflächen an der zunächst liegenden
Seite gegen eine Leitschiene (Sägeplatte) der
Kettensäge
gedrückt
werden. Bei einer Sägekette
sind die Schneiblätter
in konstanten Intervallen so vorgesehen, dass sie alternierend nach
links und rechts sehen. Demgemäß ist es
notwendig, die Ausrichtung des Schleifwerkzeuges je nach dem zu ändern, ob
die linken oder die rechten Schneidblätter geschärft werden. Beim Schärfer nach
der vorliegenden Erfindung hat der Führungskörper entsprechend den verschiedenen
Ausrichtungen des Schleifwerkzeuges in Draufsicht eine X-Form, so
dass ein genauer Schärfungswinkel
bzw. Schneidwinkel dadurch erhalten werden kann, dass der Führungskörper von oben
in Ausrichtung auf eine der beiden Richtungen der X-Form eingepasst
wird und er dann vorwärts
gedrückt
wird.
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Im
Besonderen wird ein Schleifwerkzeug nicht immer genau auf einen
Schärfungswinkel
ausgerichtet, indem ein Führungskörper in
eine Sägekette
bloß von
oben eingepasst und platziert wird, weil der Führungskörper mit einer Toleranz für die Breite des
Führungskörpers von
vorne bis hinten relativ zu der Breite der Sägekette von links nach rechts
konstruiert ist, um es so leicht zu machen, den Führungskörper von
oben in die Sägekette
einzupassen. So wurde eine Konstruktion gemacht, welche die beiden Richtungen
der X-Form (in Draufsicht) so einstellt, dass sie diejenigen Richtungen
sind, in welche das Schleifwerkzeug auf den Schärfungswinkel ausgerichtet ist,
wodurch ein genauer Schärfungswinkel bzw.
Schneidkantenwinkel erhalten werden kann, indem der Führungskörper von
oben in Ausrichtung auf eine der Richtungen der X-Form und fluchtend
mit der Ausrichtung des linken oder des rechten Schneidblattes in
die Sägekette
eingepasst wird, und indem er vorwärts gedrückt wird. Aus diesem Grund werden
nach unten gerichtete und gegen die Führungsschiene (Sägeplatte)
für die
Ausrichtung auf einen genauen Schärfungswinkel zu pressende Wandflächen an
der zunächst
liegenden Seitenkante des Führungskörpers entsprechend
der X-Form, wie sie in Draufsicht zu sehen ist, ausgebildet. Indem
die Wandflächen
vorwärts
gedrückt
werden, wird er Führungskörper am
Flattern gehindert.
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Es
sei bemerkt, dass bei vielen Arten von Kettensägen die Sägekette eine derartige Form
besitzt, dass ihr zentraler Teil sich in Richtung nach oben bzw.
unten erweitert. Somit ist es mit einem freien Teil, der aus einer Öffnung oder
einem gekrümmten
Stück gebildet
ist, um ein zu schärfendes Schneidblatt
sowie das Schleifwerkzeug von oben her überwachen zu können, und
der an einem im wesentlichen zentralen Ort in einer oberen Fläche des Führungskörpers ausgebildet
ist, auf Grund des Kontaktes mit dem mit hoher Geschwindigkeit rotierenden
Schleifwerkzeuges noch nicht möglich,
ein Schneidblatt vom Flattern oder Kippen zu bewahren. Beim Führungskörper des
Schärfers
nach der vorliegenden Erfindung ist jedoch ein Führungsteil zum Pressen des
zu schärfenden
Schneidblattes von oben an der Innenseite oder der Seite des freien
Teiles so vorgesehen, dass das Schneidblatt am Flattern oder Kippen
gehindert wird.
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Ferner
spielt dieser Führungsteil
auch eine große
Rolle beim Pressen eines zu schärfenden Schneidblattes
von oben, um das Schleifen in Flucht mit dem Schneidkantenwinkel
des Schneidblattes zu ermöglichen.
Mit anderen Worten wird die relative Lage zwischen dem Führungsteil
und dem Schleifwerkzeug definiert, um einen genauen Schneidkantenwinkel
zu erhalten. Überdies
spielt dieser Führungsteil
ebenso eine Rolle, um das Gesicht eines Arbeiters vor Metallstaub
und Funken zu schützen, die
bei der Schärfungsarbeit
erzeugt werden.
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Der
Schärfer
nach der vorliegenden Erfindung besitzt eine Konstruktion, wie sie
oben beschrieben ist, so dass er die Ausrichtung auf einen genauen
Schärfungswinkel
bzw. Schneidkantenwinkel bloß mit
einem Vorgang des Einpassens von oben in die Sägekette in Ausrichtung auf
eine zentrale Position eines zu schärfenden Schneidblattes, und mit
einem Vorwärtsdrücken ermöglicht.
So kann selbst eine Person, welche im Schärfen unerfahren ist, leicht
ein genaues Schärfen
in kurzer Zeit durchführen.
Bei diesem Schärfer
wird ein Elektromotor benützt,
der eine Zufuhr für
Haushaltsenergie von 100V Wechselstrom oder eine wieder aufladbare Batterie
anwendet. Als Beispiel für
ein bevorzugtes Schleifwerkzeug sei ein Diamant-Schleifstein angeführt, der
aus einer runden Welle geformt ist, die an ihrer äußeren Umfangsfläche Diamantenpartikel
fixiert trägt,
mit Ausnahme ihres hinteren Abschnittes.
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Der
Kettensägenschärfer nach
der vorliegenden Erfindung ermöglicht
das Schärfen
mit hoher Effizienz unter Verwendung eines Elektromotors handlicher
Art. Da der Führungsteil
eine X-Form besitzt, um in Ausrichtung mit dem Schärfungswinkel der
linken oder der rechten Schneidkante der Sägekette eingepasst werden zu
können,
kann insbesondere ein genauer Schärfungswinkel beinahe mit einem
Vorgang mit nur einem Griff des Einpassens des Führungskörpers in den oberen Teil der
Sägekette
in Ausrichtung auf eine Richtung erhalten werden, die mit der Ausrichtung
eines zu schärfenden
Schneidblattes fluchtet, sowie des Pressens desselben gegen die
Führungsschiene
der Kettensäge.
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Als
Ergebnis der Tatsache, dass an der oberen Plattenfläche des
Führungskörpers der
Führungskörper zum
Definieren eines genauen Schneidkantenwinkels durch Anpressen von
oben an das zu schärfende
Schneidblatt vorgesehen ist, wird es möglich, das Schneidblatt am
Flattern oder Kippen zu hindern und das Schärfen ausgerichtet auf einen
genauen Schneidkantenwinkel durchzuführen, selbst wenn das sich
mit hoher Geschwindigkeit drehende Schleifwerkzeug mit dem zu schärfenden
Schneidblatt erst in Kontakt gebracht wird. Im Resultat der obigen
Ausführungen
kann selbst ein Mann oder eine Frau, welche im Schärfen unerfahren
sind, ein genaues Schärfen
innerhalb kurzer Zeit durchführen, was
es unnötig
macht, unter Verwendung einer schon stumpf gewordenen Kettensäge weiterhin
damit fortzufahren.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Perspektivansicht, welche einen Kettensägenschärfer gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Perspektivansicht des Schärfers,
diagonal von unten gesehen;
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3 ist
eine Draufsicht, welche den Hauptteil des Schärfers veranschaulicht;
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4 ist
eine Ansicht von hinten;
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5 ist
eine Ansicht der rechten Seite;
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6 ist
eine Seitenansicht, gesehen von rechts, im Querschnitt;
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7A ist
eine Draufsicht, welche den Zustand beim Schärfen eines Schneidblattes veranschaulicht,
das an der linken Seite einer Sägekette gelegen
ist (an der zunächst
liegenden Seite, gesehen vom schärfenden
Arbeiter), und in ähnlicher
Weise ist die 7B eine teilweise, vergrößerte Ansicht;
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8 ist
eine Querschnittsansicht, welche den Zustand beim Schärfen einer
Schneidkante eines Schneidblattes an der linken Seite darstellt;
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9 ist
in ähnlicher
Weise eine Vorderansicht im Querschnitt, welche einen Zustand zeigt,
bei dem ein Schneidkantenwinkel durch ein Schleifwerkzeug und einen
Führungsteil
definiert wird;
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10A ist eine Vorderansicht, welche den Zustand
beim Schärfen
eines Schneidblattes an der rechten Seite der Sägekette veranschaulicht, wogegen
die 10B eine teilweise, vergrößerte Ansicht ist;
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11 ist
eine Querschnittsansicht, welche den Zustand beim Schärfen eines
Schneidblattes an der rechten Seite veranschaulicht; und
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12 ist
eine Vorderansicht im Querschnitt, welche einen Zustand zeigt, bei
dem ein Schneidkantenwinkel durch ein Schleifwerkzeug und einen
Führungsteil
definiert wird.
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Beste Art der Ausführung der
Erfindung
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Nachstehend
wird eine beste Art der Ausführung
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben.
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Die 1 bis 6 zeigen
einen Kettensägenschärfer entsprechend
einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Wie in diesen Zeichnungen gezeigt ist, ist
ein Kettensägenschärfer 1 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in einer Art ausgestaltet, dass ein Führungskörper 8 an der
Vorderseite eines Schärferkörpers 2 lösbar befestigt
ist, der ein rundes, nach Art einer Welle geformtes, an einem Teil
des vorderen Endes der Antriebswelle eines Elektromotors 3 montiertes
Schleifwerkzeug 7 aufweist.
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Der
Elektromotor 3 ist von handlicher Art, um von einer Energiezufuhr
mit Gleichstrom oder einer Energiezufuhr mit Wechselstrom angetrieben
zu werden, die von außen
kommt, oder von einer wieder aufladbaren Batterie. Die 1 und 2 zeigen
einen Elektromotor 3, der von einer Zufuhr für Haushaltsenergie
angetrieben wird. Der verwendete Elektromotor 3 hat ein
Gehäuse
mit einem Energiezufuhrschalter 4, der derart verschoben
werden kann, dass er die Energiezufuhr einschaltet oder ausschaltet, und
mit einem Bremsknopf 5, um die Drehung der Antriebswelle
zu bremsen; ferner besitzt er ein Kabel 10 für die Energiezufuhr,
welches von seinem hinteren Ende weg erstreckt, um die Energiezufuhr
von außen
her aufzunehmen.
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Ein
Vorderteil des Gehäuses
des Elektromotors 3 hat eine verengte Form und besitzt
ein Vorderende, das aus einem zylindrisch geformten Montageteil 3a mit
einer Schraubennut gebildet ist, die an seiner äußeren Umfangsfläche zum
Montieren des Führungsteiles 8 eingeschnitten
ist. Unter Anwendung eines Spannfutters 6 am Vorderende
der Antriebswelle des Elektromotors 3 wird das aus einer runden
Welle mit daran fixierten Diamant-Schleifkörpern gebildete Schleifwerkzeug 7 montiert
und so der Schärfungskörper 2 ausgebildet.
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Wie
in den 1 bis 6 gezeigt wird, besitzt der
Führungskörper 8 eine
obere Plattenfläche 80,
die in Draufsicht im wesentlichen eine X-Form aufweist. Unter Verwendung
von Schrauben 11, 11, wird ein Montageelement 9,
das als große
Mutter ausgebildet ist, an den Teilen 88a, 88b der
Montageplatte angebracht, die am zentralen, hinteren Teil derselben
ausgebildet sind und von links und rechts von der oberen Plattenfläche 80 diagonal
nach unten gebogen sind. Das Montageelement 9 wird auf
den Montageteil des Vorderendes des Elektromotors 2 (bzw. 3)
derart angeschraubt, dass der Elektromotor 2 (bzw. 3)
und der Führungskörper 8 als
Ganzes zusammengebaut sind.
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Ferner
sind die Flächen 80a, 80b, 80c, 80d jedes
Armes, welche zusammen die obere Plattenfläche 80 des Führungskörpers 8 bilden,
so ausgestaltet, dass sie in einem gewissen Maße breiter sind, als der Breite
einer Sägekette 8 (sic)
entspricht. Beispielsweise haben die Flächen 80a, 80b, 80c, 80d jedes
Armes, gemäß einem
Prototypen eines Führungskörpers 8,
den der Erfinder angefertigt hat, eine Breite von etwa 16 mm.
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In
einer Lage entlang einer Vorderkante der beiden Armflächen 80a, 80b,
die diagonal nach vorne gerichtet sind, ist eine Rippe 82 ausgebildet
und nach unten gebogen. Gemäß dem Prototypen
eines Führungskörpers 8,
den der Erfinder angefertigt hat, hatte die Rippe 82 beispielsweise
eine Höhe
von ungefähr
9mm.
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Ferner
ist eine nach unten gebogene Rippe 83 in einer Lage entlang
einer Kante der rechten Seite der Armflächen 80b, 80c ausgebildet,
die – wie
ersichtlich – vom
Motor 3 aus diagonal nach rechts vorne und diagonal nach
rechts hinten gerichtet sind. In ähnlicher Weise ist ebenso eine
nach unten gebogene Rippe 83a in einer Lage entlang einer
Kante der linken Seite der Armflächen 80a, 80d ausgebildet,
die diagonal nach links vorne und diagonal nach links hinten gerichtet
sind. Gemäß dem Prototypen
eines Führungskörpers 8,
den der Erfinder angefertigt hat, hatten diese Rippen 83b, 83a beispielsweise
eine Höhe
von ungefähr
5 mm. Die Vorderkante und die Kanten der linken und der rechten
Seite sowie die Rippen 82, 83b, 83a haben
eine Bogenform.
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Überdies
sind Flächen 81a, 81b, 81d, 81c von
Andruckplatten, die als Wandflächen
zum Anpressen gegen eine Führungsschiene
(Sägeplatte) der
Kettensäge
dienen, und die nach unten gerichtet sind, an den vorderen Endflächen der
Rippen 83a, 83b ausgebildet sowie an den hinteren
Endkanten der linken und rechten Armflächen 80d, 80c,
die an den linken und rechten Armflächen 80b, 80a nach hinten
gerichtet sind, die ihrerseits diagonal nach vorne gerichtet sind.
Teile dieser Flächen 81a, 81b 81d, 81c der
Andruckplatten sind so abwärts
gerichtet, dass sie über
etwa zwei Drittel der Breite der jeweiligen Armflächen 80a, 80b, 80c, 80d nach
vorne stehen und erst dann abwärts
gerichtet sind. Gemäß dem Prototypen
eines Führungskörpers 8,
den der Erfinder angefertigt hat, hatten diese Flächen 81a, 81b, 81d, 81c von
Andruckplatten eine Höhe
von ungefähr
27 mm.
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In
Richtung von links nach rechts ist in der Mitte der oberen Plattenfläche ein
freier, aus einer Öffnung 85 gebildeter
Teil mit einer Größe vorgesehen,
die es einem schärfenden
Arbeiter ermöglicht, beim
Schärfen
das Schleifwerkzeug 7 und eine Schneidkante eines (nicht
dargestellten) Schneidblattes zu überwachen. Ferner ist auch
ein freier, aus einer Öffnung 86 gebildeter
Teil nahe der Öffnung 85, rechts
von ihr ausgebildet. In einem verengten Abschnitt der oberen Plattenfläche ist
ein Führungsteil 87 zwischen
den Öffnungen 85, 86 ausgebildet,
der sich in Richtung von vorne nach hinten erstreckt, und der von
oben gegen das zu schärfende
Schneidblatt zu drücken
ist, um das Schneidblatt an jenem Flattern oder Kippen zu hindern,
das sich auf Grund des Kontaktes zwischen dem sich mit hoher Geschwindigkeit
drehenden Schleifwerkzeug 7 und dem Schneidblatt ergäbe, und
um einen genauen Schneidkantenwinkel zu definieren. Der Führungsteil 87 dient
als Markierung, um eine Seitenkante des Schleifwerkzeuges 7 auf
die Schneidkante des Schneidblattes auszurichten, und es dient ferner
dazu, Metallstaub, der beim Schleifen entsteht, daran zu hindern,
nach oben zu fliegen.
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Als
nächstes
wird an Hand der 7 bis 12 ein
Verfahren zur Anwendung des Kettensägenschärfers 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel nach
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Wie
in den 7A, 7B und
der 8 gezeigt ist, wird es beim Schärfen eines
Schneidblattes 31, das an der linken Seite der Sägekette
gelegen ist (an der zunächst
liegenden Seite, gesehen von dem schärfenden Arbeiter), auf die
A-A-Richtung des Führungskörpers 8 und
den Verlauf der Sägekette 30 ausgerichtet
und von oberhalb den im Zentrum der oberen Plattenfläche 8 ausgebildeten Öffnungen 85, 86 in
und auf die Sägekette 30 eingepasst
bzw. gelegt.
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Es
wird die Position des Schleifwerkzeuges 7 auf eine Schneidkante 31b eines oberen
Blattes 31a des Schneidblattes 31 an der linken
Seite ausgerichtet und danach der gesamte Schärfer 1 vorwärts gedrückt. Dadurch
wird die horizontale Lage des Schleifwerkzeuges 7 gesichert,
und der Schärfungswinkel
kann genau bestimmt werden. Wie ferner in 9 gezeigt
ist, wird das obere Blatt 31a des zu schärfenden
Schneidblattes 31 von oben her vom Führungsteil 87 angedrückt. Demgemäß wird das Schneidblatt 31 am
Flattern und Kippen selbst dann gehindert, wenn das sich mit hoher
Geschwindigkeit drehende Schleifwerkzeug 7 mit dem Schneidblatt 31 erst
in Kontakt gebracht wird.
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Somit
wird ein genauer Schneidkantenwinkel entlang der Schneidkante 31b präzise auf
der Basis der Relativlage zwischen dem Führungsteil 87 und dem
Schleifwerkzeug 7 bestimmt. In diesem Zustand wird das
Schneidblatt 31 an der linken Seite geschärft.
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Wie
in den 10A, 10B und 11 anderseits
gezeigt wird, werden beim Schärfen
eines Schneidblattes 32, das an der rechten Seite der Sägekette
(gesehen vom schärfenden
Arbeiter: an der abgewandten Seite) gelegen ist, die Armflächen 80d, 80b der
oberen Fläche 80 des
Führungskörpers 8 von
oberhalb der Sägekette 30 in
und auf Sägekette 30 in
Ausrichtung auf die Richtung B-B des Führungskörpers 8 und dem Verlauf
der Sägekette 30 eingepasst
bzw. gelegt.
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Dann
wird die Lage des Schleifwerkzeuges 7 auf die Schneidkante 32b eines
oberen Blattes 32a des Schneidblattes 32 an der
rechten Seite ausgerichtet, und danach wird der gesamte Schärfer 1 vorwärts gedrückt. Dadurch
wird die horizontale Lage des Schleifwerkzeuges 7 gesichert,
und der Schärfungswinkel
kann genau bestimmt werden. Wie ferner in 12 gezeigt
ist, wird das obere Blatt 32a des zu schärfenden
Schneidblattes 32 von oben her vom Führungsteil 87 angedrückt. Demgemäß wird das
Schneidblatt 32 am Flattern und Kippen selbst dann gehindert,
wenn das sich mit hoher Geschwindigkeit drehende Schleifwerkzeug 7 mit
dem Schneidblatt 32 erst in Kontakt gebracht wird.
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Somit
wird ein genauer Schneidkantenwinkel entlang der Schneidkante 31b (bzw. 32b)
präzise
auf der Basis der Relativlage zwischen dem Führungsteil 87 und
dem Schleifwerkzeug 7 bestimmt. In diesem Zustand wird
das Schneidblatt 32 an der rechten Seite geschärft.
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Es
sei bemerkt, dass zum Schärfen
der linken und rechten Schneidblätter 31, 32 unter
Benutzung des Schärfers 1 es
möglich
ist, alternierend die linken und die rechten Schneidblätter 31, 32 zu schärfen. Es
ist aber ebenso möglich,
erst alle Schneidblätter 31 der
linken Seite (oder die Schneidblätter 32 an
der rechten Seite) und danach alle Schneidblätter 32 an der rechten
Seite (oder die Schneidblätter 31 an
der linken Seite) zu schärfen.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Der
Kettensägenschärfer nach
der vorliegenden Erfindung dient zum Schärfen der Scheidkanten einer
in einer Kettensäge
vorgesehenen Sägekette
durch Schleifen oder Abschmirgeln. Er hat eine geringe Größe, ist
leicht zu benützen
und ermöglicht
unter Ausrichtung auf einen genauen Schärfungs- bzw. Schneidkantenwinkel
das Schärfen
eines Schneidblattes, indem bloß die
Erstreckung eines nur mit einer Hand gehaltenen Elektromotors auf
die horizontale Richtung entweder links oder rechts ausgerichtet
und er vorwärts
gedrückt
wird. So kann selbst ein Benützer,
der keine Erfahrung im Schärfen einer
Sägekette
hat, das Schärfen
gut durchführen. Da
er ferner eine einfache Konstruktion aufweist, und zwar eine Konstruktion,
bei der es unwahrscheinlich ist, dass sie ein Versagen verursacht,
kann er zu geringem Preis dem Konsumenten angeboten werden, so dass
nicht nur eine neue Nachfrage zu erwarten ist, sondern auch der
Ersatz herkömmlicher
Produkte.
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ZUSAMMENFASSUNG
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An
einem Kettensägenschärfer ist
ein rundes, nach Art einer Welle geformtes Schleifwerkzeug (7),
an einem Ende einer Antriebswelle eines Elektromotors (3)
handlicher Art angebracht. An und vor dem Elektromotor eines Schärferkörpers (2)
ist über einen
Montageteil (9) ein Führungskörper (8)
mit einer angeformten oberen Plattenfläche (80) und mit Wandflächen (81a bis 81e)
montiert, der im wesentlichen in Draufsicht eine X-Form aufweist,
die sich in zwei Richtungen erstreckt, und die in und entlang des oberen
Teiles der Sägekette,
ausgerichtet auf den Schärfungswinkel
entweder eines linken oder eines rechten Schneidblattes (31, 32)
der Sägekette
(30) eingepasst werden. Ein freier, aus Öffnungen
(85, 86) gebildeter Teil ist an einer im wesentlichen
zentralen Fläche
des Führungskörpers (8)
ausgebildet, der es ermöglicht,
von oben her das Schleifwerkzeug (7) und wenigstens eine
Schneidkante des zu schärfenden
Schneidblattes zu überwachen.
An der Innenseite oder an der Seite des freien Teiles ist ein Führungsteil
(87) vorgesehen, um das zu schärfende Schneidblatt von oben
her zu pressen, um so das Schneidblatt am Flattern oder Kippen zu
hindern und überdies
einen genauen Schneidkantenwinkel zu definieren. Gemäß dieser
Konstruktion ist es bloß mit dem
Vorgang des Positionierens des Führungskörpers entlang
einer auf den Schärfungswinkel
entweder des linken oder des rechten Schneidblattes ausgerichteten
Position und dem Vorwärtsdrücken möglich, die
Lage des Schneidblattes zu stabilisieren, wodurch ein Schärfen unter
Ausrichtung auf einen genauen Schärfungswinkel bzw. Schneidkantenwinkel sowie
eine effiziente Ausführung
der Arbeit des Schärfens
möglich
wird.