DE69906713T2 - Auf dem sägeschwert montierbare sägekettenschärfvorrichtung und methode zum schärfen der unterseite der sägezähne - Google Patents
Auf dem sägeschwert montierbare sägekettenschärfvorrichtung und methode zum schärfen der unterseite der sägezähneInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein tragbare Kettensägen-Schärfvorrichtungen gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 28, worin die Schärfvorrichtung bevorzugt dazu ausgelegt ist, an einem an der Kettensäge angeordneten Beschlag entfernbar angebracht zu werden. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung auf eine unten-schärfende Kettensägen-Schärfvorrichtung gerichtet, in der die Unterseiten der Schneidzähne einer herkömmlichen unten-geschärften Sägekette bequem geschärft werden, ohne die Oberseiten der Sägekettenelemente zu stören, einschließlich dem Tiefenlehre-Hubelement, das vor jedem Schneidzahn angeordnet ist. Die Sägekette wird geschärft, indem die Kette unter Kraft durch die Schärfvorrichtung läuft, um die Schneidzähne der Sägekette schnell zu schärfen, bevorzugt innerhalb von 20 bis 30 Sekunden, ohne die Kette von dem Kettenschwert zu entfernen.
- Das Scharfhalten einer Sägekette ist besonders wichtig, um die Schneidwirkung beizubehalten und um Verletzungen zu verhindern, die vom Schlagen der Kette als Folge stumpfer Schneidzähne resultieren. Es ist gut bekannt, dass eine Sägekette ziemlich schnell stumpf werden kann, wenn die Kettensäge für moderate bis schwere Aufgaben eingesetzt wird, und es ist nicht unüblich für die Kette im schweren Einsatz, dass sie zweimal an einem Tag geschärft werden muss. Daher ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum schnellen und bequemen Schärfen einer Sägekette wichtig, um die Auszeit bei einer bestimmten Aufgabe zu minimieren. Es ist bevorzugt, dass die Sägekette geschärft werden kann, ohne die Kette von der Säge zu entfernen, um die Zeit und die Umstände zu reduzieren, die zum Schärfen der Säge notwendig sind. Zusätzlich ist es erwünscht, dass die Schärfvorrichtung leicht tragbar ist, so dass die Schärfvorrichtung zu fern gelegenen Aufgaben mitgebracht werden kann, wo eine Kettensäge häufig verwendet wird. Auch bevorzugt ist, dass die Schneidzähne der Kettensäge alle auf einmal geschärft werden können, ohne jedem Schneidzahn der Sägekette besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Für eine Kettenschärfvorrichtung ist es wichtig, dass sie in der Lage ist, eine herkömmliche Sägekette unten zu schärfen, wobei die Unterseiten der Schneidzähne geschliffen oder gehont werden, um die Verwendung oben-schärfender Sägeketten zu vermeiden, die in handelsüblichen Kettensägen ziemlich selten verwendet werden.
- Es sind große industriell bemessene Maschinen zum Schärfen von Sägeketten verfügbar, wobei diese Vorrichtungen erfordern, dass die Kette von der Säge entfernt wird und die Kette zum Schärfen durch einen erfahrenen Profi zur späteren Aufnahme belassen wird. Es versteht sich, dass dieses Verfahren zeitaufwendig und unbequem ist und erfordert, dass der intensive Kettensägenbenutzer eine Anzahl von Extraketten zur Hand hält, so dass im Einsatzgebiet eine scharfe Kette leicht zur Verfügung steht, um eine stumpfe Kette zu ersetzen.
- Es gibt eine Anzahl von Vorrichtungen, die den Kettensägenbenutzer beim Schärfen der Sägekette helfen, während die Kette an der Säge verbleibt. Solche Vorrichtungen verwenden häufig eine Halterung, die auf das Sägeschwert geklemmt werden muss, um das Ausrichten einer Handfeile zur richtigen Steigung zum Schärfen jedes der Schneidzähne zu unterstützen. Das US-Patent Nr. 4 404 871, "Portable Chain Saw Sharpening Kit With Cutting Link Alignment Means and Method for Using Same", für Fritz et al. offenbart eine Kettenschärfvorrichtung, in der die Schneidflächen jedes der Schneidzähne mittels eines handbetriebenen Drehschleifsteins einzeln geschärft werden. Der Schleifstein wird in eine von zwei Führungsbohrungen eingesetzt, in Abhängigkeit davon, ob ein linker oder rechter unten-geschärfter Schneidzahn geschärft werden soll, und die Halterung wird von Zahn zu Zahn bewegt, wenn jede der Unterseiten der Schneidzähne geschärft wird. Während diese Vorrichtung den Vorteil hat, dass sie konstruktiv einfach ist und zur Verwendung im Einsatzgebiet leicht tragbar ist, erfordert die Vorrichtung einen großen Zeitaufwand und Mühen, um jeden der 20 bis 30 Schneidzähne, die an der Kette angeordnet sind, einzeln mit der Hand zu schärfen.
- Dementsprechend ist eine Anzahl von "selbstschärfenden" Kettensägen entwickelt worden, in denen eine Schärfvorrichtung in das Gehäuse der Kettensäge derart eingebaut ist, dass die Kette entweder automatisch geschärft wird, wenn die Säge in Gebrauch ist, oder die Kette immer dann geschärft wird, wenn der Verwender einen Schärfhebel betätigt. Jedoch sind alle diese Schärfvorrichtungen oben-schärfende Vorrichtungen, in denen eine spezielle Kette verwendet werden muss, die Schneidzähne mit schärfbaren Flächen an der Oberseite hat. In dieser typischen selbstschärfenden Vorrichtung ist ein Schleifelement in dem Gehäuse der Kettensäge benachbart dem Antriebsritzel angeordnet, und das Schleifelement wird auf die Oberseiten der Schneidzähne gedrückt, um eine neue Kante zu schleifen, wenn die Kette unter Kraft um das Kettenschwert herumläuft. Typische Vorrichtungen dieses Typs sind in den US- Patenten Nr. 3 526 156, 4 506 565, 3 301 098, 3 040 602 und 4 457 069 offenbart.
- Eine typische selbstschärfende Vorrichtung ist in dem US-Patent Nr. 3 526 156, "Saw Chain Sharpener Means", von Condon et al. offenbart, worin ein bogenförmiger Schleifstein in dem Gehäuse der Kettensäge benachbart dem Antriebsritzel angeordnet ist, so dass ein an der Oberseite des Kettensägengehäuses angeordneter Knopf gedrückt werden kann, um den Schleifstein in Kontakt mit der Oberseite der Kette zu bringen, wenn sich die Kette unter Kraft um das Ritzel herumbewegt. Natürlich können nur die Oberseiten der Schneidzähne durch den Schleifstein geschärft werden, so dass die Vorrichtungen nur anwendbar sind, wenn an der Kettensäge eine oben-schärfende Sägekette verwendet wird. Somit kann eine Sägekette des Typs, der normalerweise bei den meisten handelsüblichen Kettensägen verwendet wird, worin die Unterseiten der Schneidzähne zur Herstellung einer Schneidkante geschliffen werden, an diesem Typ selbstschärfender Kettensägen nicht verwendet werden. Ein anderes Problem entsteht mit der selbstschärfenden Kettensäge, weil das Schleifrad bald abgenutzt wird, was zu einem ungleichmäßigen Schärfen der Sägekettenzähne führt. Wenn dies passiert, müssen sowohl die Sägekette als auch das Schärfelement ersetzt werden.
- Das US-Patent Nr. 3 435 860, "Top Sharpening Floating Sprocket Chain Saw", von Silvon, offenbart ein bogenförmiges Schärfelement mit einer Krümmung, die angenähert identisch mit der Krümmung des Antriebsritzels ist. Das gekrümmte Schärfelement ist in dem Kettensägengehäuse benachbart dem Ritzel angeordnet, und das Schärfelement ist ausgestaltet, um durch einen Aktuator oder eine Taste zum Eingriff der Sägekette gedrückt zu werden. Das Schärfelement kann von dem Bediener gegen die Oberseiten der Schneidzähne an dem Ort des Kettenritzels gepresst werden, um die Oberseiten der Schneidzähne gleichmäßig zu schärfen, während die Kette um das Kettenschwert herumgetrieben wird. Hierbei schleift das Schärfelement nicht nur die Oberseiten der Schneidzähne, sondern schleift auch und reduziert die Höhe der Tiefenlehren-Elemente, die direkt vor jedem Schneidzahn angeordnet sind.
- Ein anderer Typ einer oben-schärfenden Sägekettenschärfvorrichtung ist in dem US-Patent Nr. 4 597 178, "Saw Chain Sharpener" von Dolata et al offenbart, worin ein bogenförmiges Schleifelement an dem Vorderabschnitt eines langgestreckten Kettenschutzgehäuses angeordnet ist, das über dem Kettenschwert entfernbar angeordnet werden kann. In dieser Schärfvorrichtung ist das Schleifelement in dem Hohlraum an der Vorderseite des Gehäuses angeordnet, und ein hinter dem Schleifelement angeordneter Knopf wird verwendet, um das Element auf die Oberseite der Kette zu pressen, während die Kette um das Kettenschwert herumgetrieben wird. Diese Schärfvorrichtung ist ebenfalls eine oben-schärfende Vorrichtung, die die Oberseiten der Schneidzähne schärft und die auch die Länge der Tiefenlehren reduziert, wie auch die Silvon-Vorrichtung. Weil diese Schärfvorrichtung nicht in dem Kettensägengehäuse angeordnet ist, kann die Kettensäge voraussichtlich leichter gemacht werden als jene Vorrichtungen, in die das Schärfvorrichtungs-Hubelement und die notwendige Tragstruktur in dem Gehäuse eingebaut ist. Jedoch schärft, wie alle oben beschriebenen "selbstschärfenden" Vorrichtungen, die Dolata et al-Schärfvorrichtung nur die Oberseiten der Schneidzähne, und die Höhe des Tiefenlehren-Hubelements wird bei jedem Schärfen reduziert.
- Eine detaillierte Offenbarung einer oben-schärfenden Sägekette ist in dem US-Patent Nr. 3 269 431, "Chain Saw Sharpening Mechanism", von Ehlen, angegeben, in der eine Sägekette mit einem Schleifelement, das in der Nähe des Antriebsritzel angeordnet ist, in Kontakt mit den Oberseiten einer Kette mit Schneidzähnen gebracht wird, die zur Schärfung von der Oberseite her speziell ausgestaltet sind. Um die Schneidzähne derart zu schärfen, dass die Hinterenden der Zähne um ein größeres Ausmaß geschliffen werden als die Vorderenden, ist das Ritzel in Ehlen so angeordnet, dass es Nocken aufweist, die die Zähne aufkanten, wenn sie sich um das Ritzel herumbewegen, um den richtigen Schleifwinkel für das Schärf-Hubelement vorzusehen.
- Die US 2 651 336 offenbart eine Sägeketten-Schärfvorrichtung und eine Kettensäge nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 28. Dort schleift ein Schleifrad die Oberseiten der Schneidzähne.
- Jedoch ist keine der oben diskutierten Vorrichtungen in der Lage, die Unterseiten der Schneidzähne der unten-schärfenden Sägeketten "automatisch" zu schärfen, die am häufigsten an Kettensägen verwendet werden, die für Profis und Hobbyisten im Handel erhältlich sind. In der Technik bekannte herkömmliche Vorrichtungen, in denen die Unterseite der Schneidzähne geschärft werden können, waren auf manuelle Vorrichtungen beschränkt, in denen jeder Zahn einzeln von Hand geschärft wird, während die Kette auf dem Schwert verbleibt, oder automatisch durch industriell bemessene Vorrichtungen, die die Kette nach Entfernung von dem Kettenschwert schärft. Das schwierige Problem des Schärfens der Unterseiten der Schneidzähne, während die Säge läuft, mittels einer tragbaren bevorzugt entfernbaren Schärfvorrichtung, ist durch die Vorrichtungen, die zuvor in der Technik bekannt waren, nicht gelöst worden.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Sägeketten-Schärfvorrichtung für eine Kettensäge gemäß Anspruch 1 angegeben, ein Verfahren gemäß Anspruch 23 und eine Kettensäge gemäß Anspruch 28.
- Die Schärfvorrichtung umfasst ein Gehäuse mit einer Vertiefung; eine Vorrichtung zum entfernbaren Anbringen des Gehäuses an dem Kettenschwert; eine Schärfvorrichtung, die in der Vertiefung zum Schärfen der Unterseiten der Schneidzähne angeordnet ist; sowie eine Hubvorrichtung zum Anheben der Schneidzähne in eine Schärfposition, in welcher Position die Unterseiten der Schneidzähne an die Schärfvorrichtung angreifen, so dass die Schneidzähne unten geschärft werden, wenn die Kettensäge in Betrieb ist. Die Schärfvorrichtung umfasst einen in der Vertiefung angeordneten Schaft sowie einen Schärfzahn, der eine Oberseite und eine Unterseite aufweist, wobei der Schärfzahn an dem Unterende des Schafts angeordnet ist und worin die Oberseite des Schärfzahns angeordnet ist, um mit der Unterseite der Zähne in Reibeingriff zu treten, um die Schneidzähne unten zu schärfen, wenn die Kettensäge in Betrieb ist. Der Schärfzahn ist bevorzugt aus gehärtetem Stahl hergestellt, obwohl er auch aus irgendeinem Material hergestellt sein kann, das hart genug ist, um den Schneidzahn der Kette zu schleifen oder zu honen, und kann Keramikmaterial enthalten und kann eine Beschichtung aufweisen, wie etwa Titannitrid oder dgl., um die Oberflächenhärte zu vergrößern. Der Schärfzahn kann durch verschiedene Verfahren gebaut werden, wie etwa durch spanende Bearbeitung aus Stanzmetall.
- Die Hubvorrichtung umfasst linke und rechte Hubelemente, die an linken und rechten Seitenwänden des Gehäuses bewegbar angeordnet sind, worin die Kette über die Hubelemente hinwegläuft, um zu bewirken, dass die Unterseiten der Schneidzähne mit der Oberseite des Schärfzahns in Reibeingriff tritt, wenn sich die Kette entlang dem Kettenschwert bewegt. Die Schärfvorrichtung wird an dem Kettenschwert angeordnet, indem zuerst die Hubelemente in eine offene Stellung bewegt werden, um zu erlauben, dass Schärfgerät-Vertiefung die Kette und das Kettenschwert aufnimmt, und dann wird die Schärfvorrichtung an dem am Schwert angeordneten Montagebeschlag gesichert. Der Bediener hebt dann die Kette an, während er die Hubelemente schließt, so dass die Kette über die Oberseiten der Hubelemente hinwegläuft und die Schneidzähne der Kette in einer Schärfstellung sind, so dass die Unterseiten der Schneidzähne mit der Oberseite des Schärfzahns in Reibeingriff treten können. Der Bediener lässt dann die Kettensäge für eine Zeitdauer von fünf Sekunden bis einer Minute laufen, währenddessen der Bediener ein Schärfgemisch auf den Schärfzahn mittels eines Schärfgemischreservoirs aufbringen kann, das an einer Oberseite der Schärfvorrichtung angeordnet ist. Jedoch ist das Aufbringen des Schärfgemischs nicht notwendig, um die Schneidzähne zu schärfen, sondern es verbessert lediglich die Schärfwirkung der Schärfvorrichtung.
- Die Kettensägen-Schärfvorrichtung der vorliegenden Erfindung bietet eine Anzahl von Vorteilen gegenüber dem Stand der Technik. Die Schärfvorrichtung ist ausgestaltet, um die Zähne einer unten-geschärften Sägekette zu schärfen, die der Typ ist, der am häufigsten geliefert wird und in handelsüblichen Sägen verwendet wird. Ferner ist es nicht notwendig, die Kette von dem Schwert zu entfernen. Die Zeit, die zum Schärfen der Kette erforderlich ist, beträgt zwischen fünf Sekunden und einer Minute, und normalerweise kann die Kette innerhalb typischerweise zwanzig bis dreissig Sekunden geschärft werden, indem die Kette unter Kraft durch die Schärfvorrichtung läuft. Die Schärfvorrichtung kann dann von der Säge bequem und schnell entfernt werden. Die Kettensäge kann elektrisch angetrieben sein oder kann durch einen Verbrennungsmotor angetrieben sein.
- Die Vorrichtung zum entfernbaren Anbringen des Gehäuses an dem Kettenschwert umfasst einen Montagebeschlag, der zum Anbringen an dem Kettenschwert ausgelegt ist, sowie eine Vorrichtung zum entfernbaren Anbringen des Gehäuses an dem Montagebeschlag. Der Montagebeschlag umfasst erste und zweite Seitenwände, die einen Kanal zur Aufnahme des Kettenschwerts definieren; sowie eine Klemmvorrichtung, die an zumindest einer der Seitenwände des Montagebeschlags angeordnet ist, um den Montagebeschlag an dem Kettenschwert festzuhalten. Alternativ kann der Beschlag ein L-förmiges Hubelement aufweisen, das zum Anbringen an einer Seite des Kettenschwerts ausgelegt ist.
- Die Sägeketten-Schärfvorrichtung kann auch eine Vorrichtung enthalten, um während des Schärfens ein Schärfgemisch zu dem Schärfzahn zu liefern, die ausgestaltet ist, um die Schärfwirkung der Schärfvorrichtung zu verbessern. Jedoch ist es für die Wirksamkeit der Schärfvorrichtung nicht notwendig, das Schärfgemisch während des Schärfens zu verwenden.
- Bevorzugt kann das Schärfvorrichtungsgehäuse auseinander genommen werden, um den Austausch des Schafts und des daran angeordneten Schärfzahns zu gestatten.
- In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung umfasst die Erfindung eine Sägeketten-Schärfvorrichtung für eine Sägekette, die eine an einem Kettenschwert angeordnete Sägekette aufweist, worin die Sägekette eine Mehrzahl von Schneidzähnen mit Ober- und Unterseiten aufweist, wobei die Unterseite der Schneidzähne dem Kettenschwert näher ist als die Oberseite, wobei die Sägeketten-Schärfvorrichtung ein Gehäuse aufweist, das linke und rechte Seitenwände aufweist, die eine Vertiefung definieren; einen Schaft, der ein Oberende und ein Unterende aufweist, wobei der Schaft innerhalb der Vertiefung angeordnet ist; einen Schärfzahn mit einer Ober- und einer Unterseite, wobei der Schärfzahn an dem Unterende des Schafts angeordnet ist; linke und rechte Hubelemente, die an den linken und rechten Seitenwänden bewegbar angeordnet sind, wobei die Hubelemente in eine offene Stellung bewegbar sind, bevor das Gehäuse auf dem Kettenschwert angebracht wird, und in eine geschlossene Stellung bewegbar sind, nachdem das Gehäuse auf der Sägekette angebracht ist; sowie einen Montagebeschlag mit einer Vertiefung zur Aufnahme des Kettenschwerts, wobei der Montagebeschlag eine Vorrichtung zum Klemmen des Montagebeschlags an das Kettenschwert aufweist, zum entfernbaren Anbringen des Gehäuses am Ende des Montagebeschlags, um die Vertiefung des Gehäuses über der Sägekette im Wesentlichen zu zentrieren. Wie oben diskutiert, werden die Schneidzähne durch die Hubelemente in eine Schneidstellung angehoben, wo die Unterseiten der Schneidzähne an die Oberseite des Schärfzahns angreifen, so dass die Schneidzähne durch Lauf der Kettensäge unten geschärft werden.
- Bevorzugt ist der Schärfzahn dreieckig geformt, und die Oberseite umfasst erste und zweite Dreieckbereiche, worin der erste Bereich an die an einer ersten Seite der Sägekette angeordneten Schneidzähne angreift und der zweite Bereich an die an einer zweiten Seite der Sägekette angeordneten Schneidzähne angreift.
- Bevorzugt ist dem den Schärfzahn haltenden Schaft eine Stoßdämpfervorrichtung zugeordnet, um Energie zu verteilen, die während des Schärfens auf den Schärfzahn einwirkt. Die Stoßdämpfervorrichtung kann ein elastisches Material aufweisen, das zwischen dem Schaft und dem Gehäuse angeordnet ist. Zum Beispiel kann der Schaft in einer Gummikugel eingebettet sein, die selbst in einer kugelförmigen Vertiefung, die zwischen zwei Hälften des zusammengebauten Gehäuses ausgebildet ist, mittels Maschinenschrauben eingeklemmt ist. Alternativ kann der Schaft durch ein in dem Gehäuse angeordnetes Federelement vorgespannt sein. Es können auch andere Verfahren angewendet werden, um Energie zu verteilen, die auf den Schärfzahn einwirkt, welche für den Fachmann gut bekannt sind.
- Bevorzugt kann das Gehäuse leicht in zwei Hälften auseinander genommen werden, um den Austausch des Schafts und des darin angeordneten Schärfzahns zu ermöglichen. Das Gehäuse kann aus Stahl, Aluminium oder anderen geeigneten Materialien hergestellt sein, einschließlich stabilen Kunststoffen, wie etwa Polystyrol, ABS-Kunststoff oder PLEXIGLAS.
- Die an dem Schärfvorrichtungsgehäuse angeordneten linken und rechten Hubelemente, die die Kette in die Schärfstellung anheben, können auch Stabilisatoren enthalten, um das Gehäuse in Bezug auf das Kettenschwert zu stabilisieren. Alternativ oder zusätzlich zu den Stabilisatoren, die an den linken und rechten Hubelementen angeordnet sind, kann eine Vorrichtung zum Stabilisieren des Gehäuses in Bezug auf das Kettenschwert direkt an dem Gehäuse in der Form von Klemmschrauben angeordnet sein.
- Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zum Untenschärfen einer Sägekette, die an einem Kettenschwert einer Kettensäge angeordnet ist, ohne die Kette von dem Schwert zu entfernen, wobei die Sägekette eine Mehrzahl von Schneidzähnen aufweist, die Ober- und Unterseiten aufweisen, und worin die Unterseiten der Schneidzähne dem Kettenschwert am nächsten sind, umfassend die Schritte: Montieren einer Schärfvorrichtung an dem Kettenschwert; Anheben der Kette in eine Schärfstellung, wo die Unterseiten der Schneidzähne an die Schärfvorrichtung angreifen; und Schärfen der Schneidzähne durch Betrieb der Kettensäge für eine ausreichende Zeit, um die Unterseiten der Schneidzähne zu schärfen.
- Der Schritt des Montierens der Schärfvorrichtung umfasst das Anbringen eines Montagebeschlags an dem Kettenschwert und das entfernbare Anbringen der Schärfvorrichtung an dem Montagebeschlag, so dass das Gehäuse über dem Kettenschwert angeordnet ist. Der Schritt des Anhebens der Sägekette umfasst das Halten der Sägekette mittels linker und rechter Hubelemente, die an dem Gehäuse bewegbar angeordnet sind. Während des Schärfens laufen die Unterseiten der Kettenglieder über die Oberseiten der Hubelemente, so dass die Unterseiten der Schneidzähne an einen Schärfzahn richtig angreifen.
- Das Verfahren zum Schärfen der Sägekette kann auch enthalten, ein Schärfgemisch auf den Schärfzahn aufzutragen, während der Schneidzahn geschärft wird, obwohl das Schärfgemisch, während es in einigen Fällen bevorzugt ist, für die Wirksamkeit der Schärfvorrichtung nicht notwendig ist.
- Die vorliegende Erfindung umfasst auch eine Kettensäge, enthaltend ein Gehäuse; ein Kettenschwert, das an dem Gehäuse angebracht ist; eine Kette, die an einem Umfang des Kettenschwerts angebracht ist, wobei die Kette eine Mehrzahl von Schneidzähnen aufweist, die jeweils eine Ober- und eine Unterseite aufweisen, worin die Kette um den Umfang des Kettenschwerts herumbewegbar ist; sowie eine Schärfvorrichtung zum Schärfen der Unterseiten der Schneidzähne, wobei die Unterseiten durch die Schärfvorrichtung geschärft werden, während die Kette um das Kettenschwert herumläuft. Ein im Gehäuse angeordneter Motor wird dazu benutzt, die Kette um das Kettenschwert herumzubewegen. Der Motor kann elektrisch sein oder kann eine Brennkraftmaschine sein, der Art, die in der Technik gut bekannt ist. Die Schärfvorrichtung ist an dem Kettenschwert entfernbar angeordnet und umfasst einen Schaft, der in einer Vertiefung des Gehäuses angeordnet ist; einen Schärfzahn mit einer Oberseite und einer Unterseite, wobei der Schärfzahn an einem Unterende des Schafts angeordnet ist und wobei die Oberseite des Schärfzahns durch eine Hubvorrichtung positioniert wird, um mit der Unterseite des Schneidzahns in Reibeingriff zu treten, um den Schneidzahn unten zu schärfen, wenn die Kettensäge in Betrieb ist.
- Die Vorteile der Erfindung schließen ein, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Schärfen einer unten-schärfenden Kettensäge anzugeben, ohne jeden der Schneidzähne einzeln von Hand schärfen zu müssen, sind jedoch nicht hierauf beschränkt. Dementsprechend umfasst das Verfahren der vorliegenden Erfindung den Lauf der Kettensäge unter Kraft, so dass die Kette durch die an dem Kettenschwert entfernbar angebrachte Schärfvorrichtung hindurchläuft, wobei die Kette innerhalb von Sekunden geschärft wird.
- Ein anderer Vorteil der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schärfen einer unten-schärfenden Kettensäge anzugeben, ohne die Kette von dem Kettenschwert abzunehmen.
- Die Kettenschärfvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist leichtgewichtig und tragbar und kann schnell und bequem an dem Kettenschwert zum Schärfen angebracht werden und anschließend leicht entfernt werden, wenn die Kettensäge zum Sägen benutzt wird, mittels eines Montagebeschlags, der an dem Kettenschwert entfernbar angebracht werden kann, wobei der Beschlag eine Vorrichtung zum schnellen Anbringen der Schärfvorrichtung an dem Kettenschwert umfasst.
- Die Kettenschärfvorrichtung umfasst auch eine Vorrichtung zum Auftragen eines Schärfgemischs auf die Schneidzähne, wenn dies gewünscht ist, um die Schärfwirkung der Schärfvorrichtung zu verbessern.
- Die Erfindung wird nun in Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, worin:
- Fig. 1 stellt eine Kettensäge gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung dar, mit einem Montagebeschlag und einer ersten Ausführung des Schärfvorrichtungsgehäuses, das an dem Kettenschwert angeordnet ist.
- Fig. 2 ist eine Ansicht, die die von dem Kettenschwert angehobene Sägekette zeigt, wenn das Hubelement in einer geschlossenen Stellung ist.
- Fig. 3 zeigt die erste Ausführung des Schärfvorrichtungsgehäuses zum entfernbaren Anbringen an dem Kettenschwert.
- Fig. 4 ist eine detaillierte Darstellung einer ersten Ausführung eines Montagebeschlags, der auf das Kettenschwert geklemmt ist, um zu erlauben, dass das Schärfvorrichtungsgehäuse an dem Kettenschwert entfernbar angebracht wird.
- Fig. 5 ist eine Perspektivansicht der ersten Ausführung des Schärfvorrichtungsgehäuses, die ein Hubelement zeigt, das in Richtung des Pfeils öffenbar ist.
- Fig. 6 ist eine Ansicht der Unterseite der ersten Ausführung des Schärfvorrichtungsgehäuses, worin die Hubelemente an Seitenwänden angeordnet gezeigt sind, welche die Vertiefung definieren, in der der Schärfvorrichtungszahn angeordnet ist.
- Fig. 7 stellt eine zweite Ausführung des Schärfvorrichtungsgehäuses dar, in der Stabilisierungsschrauben zum Stabilisieren des Schärfvorrichtungsgehäuses an dem Kettenschwert gezeigt sind.
- Fig. 8 ist eine Ansicht der Unterseite der zweiten Ausführung des Schärfvorrichtungsgehäuses, worin die Hubelemente an Seitenwänden angeordnet gezeigt sind, welche die Vertiefung definieren, in der der Schärfvorrichtungszahn angeordnet ist.
- Fig. 9 ist eine Perspektivansicht des am Ende des Schafts angeordneten Schärfzahns.
- Fig. 10 ist eine Seitenansicht des Schärfzahns und eines Teils des Schafts, worin der Nasenwinkel so gezeigt ist, dass er in Bezug auf die Horizontale nach oben weist.
- Fig. 11 ist eine Draufsicht, die den Schneidzahn zeigt, wenn er sich dem Hubelement und dem Schärfzahn annähert, wenn die Kette um das Kettenschwert herumläuft.
- Fig. 12 ist eine Draufsicht, die den Schneidzahn von Fig. 11 zu dem Zeitpunkt zeigt, wenn der Frontabschnitt des Schneidzahns gerade an dem Frontabschnitt des Schärfzahns ankommt.
- Fig. 13 ist eine Draufsicht, die den Schneidzahn von Fig. 12 zu dem Zeitpunkt zeigt, wenn der Schneidzahn durch das Hubelement in eine Schärfstellung für den Reibeingriff der Unterseite des Schneidzahns mit einer Oberseite des Schärfzahns angehoben ist.
- Fig. 14 ist eine Perspektivansicht eines Schärfzahns, in der der Nasenwinkel so gezeigt ist, dass er von der Horizontalen nach unten gewinkelt ist.
- Fig. 15 ist eine Draufsicht einer zweiten Ausführung eines Montagebeschlags, der zum Anbolzen an das Kettenschwert ausgestaltet ist, um das Schärfvorrichtungsgehäuse an dem Kettenschwert entfernbar anzubringen.
- Fig. 16 ist eine Seitenansicht der zweiten Ausführung eines Montagbeschlags, der zum Anbolzen an das Kettenschwert ausgestaltet ist, um das Schärfvorrichtungsgehäuse an dem Kettenschwert entfernbar anzubringen.
- Fig. 17 ist eine Seitenansicht des am Ende eines Schafts angeordneten Schärfzahns, die den Schaft zeigt, der durch ein in dem Schärfvorrichtungsgehäuse angeordnetes elastisches Material umgeben ist.
- Fig. 18 ist eine Seitenansicht des am Ende eines Schafts angeordneten Schärfzahns, die den Schaft zeigt, der durch ein in dem Schärfvorrichtungsgehäuse angeordnetes Federelement vorgespannt ist.
- Es versteht sich, dass in sämtlichen Zeichnungen gleiche Bezugszahlen gleiche Teile betreffen.
- In Fig. 1 ist das Schärfvorrichtungsgehäuse 2 an der Kettensäge 4 montiert gezeigt. Die Kettensäge 4 hat einen Motor 1, der ein Elektromotor oder eine Brennkraftmaschine sein kann. Ein Beschlag 6 ist an das Kettenschwert 8 entfernbar geklemmt, und das Schärfvorrichtungsgehäuse ist an dem Beschlag 6 entfernbar angebracht, wenn die Kette 9 geschärft werden muss. Der Beschlag 6 kann permanent an dem Kettenschwert 8 angebracht sein, ohne sich mit dem Sägebetrieb der Säge zu stören. Das Schärfvorrichtungsgehäuse 2 kann aus irgendeinem passenden Material hergestellt sein, einschließlich Metallen, wie etwa Stahl, Messing oder bevorzugt Aluminium, um das Gewicht des Gehäuses zu minimieren, oder stabilen Kunststoffen, wie etwa Polystyrol oder PLEXIGLAS.
- Eine detaillierte Ansicht des Beschlags 6 und des Schärfvorrichtungsgehäuses 2 ist in den Fig. 3 und 4 gezeigt. Wie in Fig. 3 ersichtlich, kann das Schärfvorrichtungsgehäuse 2 an dem Beschlag 6 mittels eines Stifts 10 entfernbar angebracht werden, der in das Durchgangsloch 12 eingesetzt ist, welches in dem hinteren Abschnitt des Schärfvorrichtungsgehäuses 2 ausgebildet ist. Der Stift 10 durchsetzt Löcher 14 und 16, die in dem U-förmigen Kanal 18 des Beschlags 6 angeordnet sind. Der Stift 10 ist mit einem kurzen Gewindeabschnitt 20 versehen, der in einen entsprechenden Gewindeabschnitt in der Oberseite des Durchgangslochs 12 eingreift. Auf diese Weise kann das Schärfvorrichtungsgehäuse 2 schnell und bequem an der Kettensäge montiert werden, wennimmer die Kette geschärft werden muss, indem das Schärfvorrichtungsgehäuse 2 auf den Beschlag 6 aufgesetzt wird und der Stift 10 in das Durchgangsloch 12 und die Durchgangslöcher 14 und 16 eingesetzt wird. Der Stift 10 kann um einige Umdrehungen gedreht werden, um ihn mit passenden Gewinden in der Oberseite des Durchgangslochs 12 in Eingriff zu bringen, um ein Losvibrieren zu verhindern, während die Schärfvorrichtung in Gebrauch ist. Die Kette 22, die zwischen dem Schärfvorrichtungsgehäuse 2 und dem Stift 10 angebracht ist, verhindert, dass der Stift verloren geht, wenn die Schärfvorrichtung nicht in Gebrauch ist. Es werden Klemmschrauben 24, 26, 28 und 30 verwendet, um den Beschlag 6 an dem Kettenschwert 8 festzuklemmen, und diese Schrauben können mit entsprechenden Löchern oder Vertiefungen (nicht gezeigt), die in dem Kettenschwert angeordnet sind, in Passung gebracht werden.
- Ein Schärfzahn 3 ist in einem Hohlraum 40 des Gehäuses 2 angeordnet. Wie in den Fig. 17 und 18 gezeigt, ist der Schärfzahn 3 an einem Schaft 42 angeordnet, und der Schaft kann in einem Stoß absorbierenden Material 44 eingebettet sein, wie in Fig. 17 gezeigt, oder kann durch eine Feder 46 vorgespannt sein, wie in Fig. 18 gezeigt, um während des Schärfens Vibrationsenergie zu absorbieren und zu verteilen. Der Schaft 42 ist bevorzugt an dem Gehäuse 2 mittels eines Bolzens oder Bolzen (nicht gezeigt) angebracht, die das Oberende des Schafts und entsprechende Löcher (nicht gezeigt) in dem Gehäuse in einer Weise durchsetzen, wie sie dem Fachmann bekannt sind. Der Schärfzahn 3 ist bevorzugt aus Stahl oder gehärtetem Stahl hergestellt oder irgendeinem anderen geeigneten hochfesten Material, wie etwa Keramik, und der Schärfzahn 3 kann an zumindest einer Schärffläche eine Nitridbeschichtung, wie etwa Titannitrid, aufweisen, oder eine andere Beschichtung oder Beschichtungen, die in der Technik bekannt sind, um die Härte des Zahns zu verbessern und eine übermäßige Abnutzung während des Schärfens zu verhindern.
- In einer alternativen Ausführung ist der Schärfzahn 3 aus Stanzmetall konstruiert, das erlaubt, dass der Schärfzahn dünner gemacht wird. Zusätzlich erfordert der Herstellungsprozess, der zum Konstruieren des Schärfzahns aus Stanzmetall erforderlich ist, weniger Maschinenarbeit und ist daher schneller und weniger teuer als jener, der zum Konstruieren des Schärfzahns aus massivem Metall erforderlich ist. Ferner hat das Stanzmetall die Tendenz, sich selbst zu verstärken und gerade so stabil wie ein Schärfzahn zu werden, der aus Gussmetall hergestellt ist.
- Fig. 9 zeigt die Unterseite des Schärfzahns 3, der eine Nut 60 aufweist, durch die Spannmitnehmer (53' und 53" in Fig. 2, die den linken und rechten Schneidzähnen 50' und 50" zugeordnet sind) hindurchlaufen, wenn die Kette geschärft wird.
- Die Fig. 10 und 14 stellen zwei bevorzugte Formen für den Schärfzahn dar. In Fig. 10 ist die Nase 5 des Schärfzahns 3 so gezeigt, dass sie mit einem Winkel θ in Bezug auf die Unterseite 7 des Zahns 3 nach oben zeigt, wobei θ bevorzugt in einem Bereich von etwa 10º bis etwa 45º liegt. In Fig. 14 ist die Nase 5 des Schärfzahns 3 so gezeigt, dass sie mit einem Winkel α in Bezug auf die Oberseite 11 des Zahns nach unten zeigt, wobei α bevorzugt in einem Bereich von etwa 10º bis etwa 45º liegt.
- Fig. 5 und 6 zeigen linke und rechte Hubelemente 32 und 34, die an Seitenwänden 36 und 38, welche den Hohlraum 40 definieren, bewegbar angeordnet sind. Bevor das Schärfvorrichtungsgehäuse 2 an dem Kettenschwert 8 angebracht wird, werden die Hubelemente 32 und 34 nach außen gezogen, wie in Fig. 5 gezeigt, so dass das Kettenschwert 8 durch den Hohlraum 40 aufgenommen werden kann und das Schärfvorrichtungsgehäuse 2 an dem Beschlag 6 verriegelt werden kann, wie in Fig. 1 gezeigt. Stabilisierungsabschnitte 37 und 39 linker und rechte Hubelemente 34 und 36 stabilisieren jeweils das Schärfgehäuse 2 gegenüber dem Kettenschwert 8, wenn die Hubelemente 34 und 36 in den geschlossenen Stellungen sind, wenn die Stabilisierungsabschnitte 37 und 39 gegenüber den linken und rechten Seitenflächen 13 und 15 des Kettenschwerts 8 fluchten, wenn die Hubelemente 34 und 36 in einer geschlossenen Stellung sind.
- In Fig. 2 ist das Hubelement 34 so gezeigt, dass es in eine geschlossene Stellung bewegt ist, um eine Kette über das Kettenschwert anzuheben. Konventionelle unten-schärfende Kettensägeketten umfassen linke und rechte Schneidzähne 50' und 50" (vom Kettensägenbediener aus gesehen), die abwechselnd entlang der Kette angeordnet sind, wie in Fig. 2 gezeigt.
- Nachdem der Schärfkörper 2 an dem Montagebeschlag 6 angebracht ist, wird ein loser Abschnitt der Kette 9 vom Verwender in den Hohlraum 40 gezogen. Die Hubelemente 32 und 34 werden dann in eine geschlossene Stellung bewegt, wie durch das Hubelement 34 in Fig. 6 dargestellt, so dass Oberseiten (nicht gezeigt) einwärts weisender Abschnitte 33 und 35 der jeweiligen Hubelemente 32 und 34 Unterseiten von Gliedern 51' und 51" der Kette 9 in dem Hohlraum 40 abstützen, und die Kette über die Oberseiten der einwärts weisenden Abschnitte 33 und 35 hinwegläuft, wenn die Kette während des Schärfens läuft. Die Hubelemente 32 und 34 und der Schärfzähne 3 sind relativ zueinander so angeordnet, dass die unteren Abschnitte der Schneidzähne 50' und 50" der in Fig. 13 gezeigten Kette 9 mit der Oberseite 54 des Schneidszahns 3 in Reibeingriff treten, wenn die Kette unter Kraft um das Kettenschwert herumläuft.
- Der Schärfprozess der vorliegenden Erfindung ist in den Fig. 11-13 detailliert, die zur leichteren Darstellung nur rechte Schneidzähne 50" zeigen. In Fig. 11 ist einer der Schneidzähne 50" so gezeigt, dass er in Richtung des Pfeils läuft, wenn die Kette unter Kraft um das Kettenschwert herumbewegt wird. Fig. 12 zeigt einen der Schneidzähne zu einer Zeit, wenn ein vorderer Abschnitt des Schneidzahns gerade dabei ist, den Schärfzahn 52" zu erreichen. Weil die Kettenglieder 51' und 51" dazu gebracht werden, über die Oberseiten (nicht gezeigt) der einwärts weisenden Abschnitte 33 und 35 der jeweiligen Hubelemente 32 und 34 hinwegzulaufen, werden die Schneidzähne 50" in eine Schärfstellung angehoben, in der die unteren Abschnitte 52" der Schneidzähne 50" mit dem oberen Abschnitt 54 des Schärfzahns 3 in Reibeingriff treten (wie in Fig. 13 gezeigt), um die Schneidzähne 50" unten zu schärfen. In den Fig. 11-13 ist nur der einwärts weisende Abschnitt 33 des Hubelements 32 sichtbar.
- In Fig. 3 ist eine Vorrichtung zum Liefern eines Schärfgemischs zu den Schneidzähnen während des Schärfens in der Form eines Reservoirs 23 gezeigt, das ein abrasives Schärfgemisch enthält. Das Reservoir 23 ist in einer Oberseite des Schärfgehäuses 2 angeordnet, so dass das Gemisch durch ein Rohr 27 auf einen Bereich aufgetragen werden kann, der während des Schärfens der Oberseite des Schärfzahns 3 benachbart ist, um die Schärfwirkung zu verbessern. Eine Kappe 25, die an das Reservoir 23 angeschraubt ist, wird benutzt, um das Schärfgemisch durch ein Rohr mittels einer Feder (nicht gezeigt), die innerhalb des Reservoirs angeordnet ist, unter Druck zu setzen. Die Feder drückt auf das Gemisch oder auf einen Kolben (nicht gezeigt), wenn die Kappe 25 auf das Reservoir 23 geschraubt wird. Das Schärfgemisch kann Silizium- oder Diamantstaub sein, Korund oder irgendein anderes verschiedener Schleif- und Schärfgemische, die dem Fachmann gut bekannt sind. Während die Vorrichtung zum Liefern des Schärfgemischs die Schärfwirkung der Erfindung verbessern, ist sie für die Erfindung nicht notwendig und kann weggelassen werden, um die Konstruktion und den Betrieb der Vorrichtung zu vereinfachen.
- Eine andere Ausführung der Erfindung ist in den Fig. 7 und 8 gezeigt, in denen das Schärfgehäuse 2 mit jeweiligen linken und rechten Stabilisierungsschrauben 27 und 29 versehen ist, die in absteigenden Vorderabschnitten der linken und rechten Seitenwände 36 und 38 angeordnet sind. Die Stabilisierungsschrauben 27 und 29 werden anstatt der oder zusätzlich zu den Stabilisatoren 37 und 39 verwendet (in Fig. 6 gezeigt), die an den Hubelementen 32 und 34 angeordnet sind, um den vorderen Abschnitt des Schärfkörpers mit dem Kettenschwert streng ausgerichtet zu halten.
- Ein alternativer Montagebeschlag 56 ist in Fig. 15 gezeigt, der angenähert L-förmig ist, so dass der Unterabschnitt des Beschlags an dem Kettenschwert mittels Bolzen (nicht gezeigt) angebracht werden kann, die Löcher 58 durchsetzen, die mit entsprechenden Löchern (nicht gezeigt) zusammenpassen, die in das Kettenschwert gebohrt sind. Der obere Abschnitt des Beschlags umfasst einen U-förmigen Kanal 18, der mit dem Kanal identisch ist, der zuvor in Bezug auf den Montagebeschlag 6 beschrieben wurde und am klarsten in Fig. 4 gezeigt ist. Fig. 15 ist eine Oberansicht dieses Beschlags, in der das Durchgangsloch 14 des U-Kanals 18 gezeigt ist.
Claims (33)
1. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge (4), die eine auf
einem Kettenschwert (8) angeordnete Sägekette (9) aufweist,
worin die Sägekette (9) eine Vielzahl von Schneidzähnen (50)
aufweist, die Ober- und Unterseiten aufweisen, wobei die
Unterseiten der Schneidzähne (50) dem Kettenschwert (8) näher sind als
die Oberseiten, und wobei die Sägekettenschärfvorrichtung ein
eine Vertiefung (40) umfassendes Gehäuse (2) aufweist, wobei die
Sägekettenschärfvorrichtung umfasst:
Mittel (27, 29; 6, 10, 18; 56) zum entfernbaren Anbringen
des Gehäuses (2) an dem Kettenschwert (8); und
ein Schärfmittel (3), das in der Vertiefung zum Schärfen der
Schneidzähne (50) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schärfmittel (3) zum Schärfen
der Unterseiten der Schneidzähne (50) angeordnet ist,
worin die Unterseiten der Schneidzähne (50) an das
Schärfmittel (3) angreifen, um die Unterseiten der Schneidzähne (50) zu
schärfen, wenn die Kettensäge (4) in Betrieb ist.
2. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
1, worin das Schärfmittel (3) umfasst:
einen Schaft (42), der in der Vertiefung (40) angeordnet ist;
einen Schärfzahn (3), der eine Oberseite und eine Unterseite
aufweist, worin der Schärfzahn (3) am Unterende des Schafts (42)
angeordnet ist, und worin die Oberseite des Schärfzahns (3) zum
Reibeingriff mit der Unterseite des Schneidzahns (50) positioniert
ist, um den Schneidzahn unten zu schärfen, wenn die Kettensäge
(4) in Betrieb ist.
3. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
2, die ferner umfasst:
linke und rechte Elemente (32, 34), die an linken und
rechten Seitenwänden des Gehäuses (2) beweglich angeordnet sind,
worin die Kette (9) durch die Hubelemente (32, 34) angehoben
wird, um zu bewirken, dass die Unterseiten der Schneidzähne (50)
mit der Oberseite des Schärfzahns (3) in Reibeingriff treten, wenn
sich die Kette (9) entlang dem Kettenschwert (8) bewegt.
4. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
1, worin das Mittel zum entfernbaren Anbringen des Gehäuses (2)
an dem Kettenschwert (8) umfasst:
einen Montagebeschlag (6), der an dem Kettenschwert (β)
entfernbar anbringbar ist; und
Mittel (10, 18) zum entfernbaren Anbringen des Gehäuses
(2) an dem Montagebeschlag.
5. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
4, worin der Montagebeschlag (6) umfasst:
erste und zweite Seitenwände, die einen Kanal zur
Aufnahme des Kettenschwerts definieren;
Klemmmittel (24, 26, 28, 30), die in zumindest einer der
Seitenwände des Montagebeschlags (6) angeordnet sind, um den
Montagebeschlag (6) fest an dem Kettenschwert (8) zu halten.
6. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
4, worin der Montagebeschlag (6) umfasst:
ein L-förmiges Hubelement (56), das an einer Seite des
Kettenschwerts (8) anbringbar ist.
7. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
1, die ferner umfasst:
Mittel (27) zum Ausgeben einer Schärfmischung zu dem
Schärfzahn (3) während des Schärfens.
8. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
2, worin das Gehäuse (2) auseinandernehmbar ist, um den
Austausch des Schafts (42) und des Schärfzahns (3), die darin
angeordnet sind, zu gestatten.
9. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
2, worin der Schärfzahn (3) aus gehärtetem Stahl hergestellt ist.
10. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
2, worin der Schärfzahn (3) aus gestanztem Metall hergestellt ist.
11. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
2, die ferner umfasst:
ein Stoßdämpfermittel (44, 46), das an dem Schaft (42)
angeordnet ist, um Energie zu verteilen, die während des
Schärfens auf den Schärfzahn (3) einwirkt.
12. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
11, worin das Stoßdämpfermittel (44) ein elastisches Material
umfasst, das zwischen dem Schaft (42) und dem Gehäuse (2)
angeordnet ist.
13. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
1, worin das Gehäuse (2) linke und rechte Seitenwände umfasst,
welche die Vertiefung (40) definieren;
wobei das Schärfmittel (3) umfasst:
einen Schaft (42) mit einem Oberende und einem Unterende,
worin der Schaft (42) innerhalb der Vertiefung (40) angeordnet
und am Oberende des Gehäuses (2) befestigt ist;
einen Schärfzahn (3) mit einer Ober- und einer Unterseite,
worin der Schärfzahn (3) am Unterende des Schafts (42)
angeordnet ist;
worin das Mittel zum entfernbaren Anbringen einen
Montagebeschlag (6) umfasst, der eine Vertiefung zur Aufnahme des
Kettenschwerts (8) aufweist, worin der Montagebeschlag (6)
Mittel (24, 26, 28, 30) umfasst, um den Montagebeschlag (6) an dem
Kettenschwert (8) festzuklemmen, und worin das Gehäuse (2) an
einem Ende des Montagebeschlags (6) entfernbar anbringbar ist,
um die Vertiefung des Gehäuses (2) im Wesentlichen über der
Sägekette (9) zu zentrieren; und
worin der Schärfzahn (3) an einer Schneidposition
positioniert ist, so dass die Unterseiten der Schneidzähne (50) an die
Oberseite des Schärfzahns (3) angreifen, um die Unterseiten der
Schneidzähne (50) zu schärfen, indem die Kettensäge (4) läuft.
14. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 13, die ferner
umfasst:
Mittel (27) zum Ausgeben einer Schärfmischung zu dem
Schärfzahn (3) während des Schärfens.
15. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 13, worin der
Schärfzahn (3) allgemein dreieckförmig ist und die Oberseite erste und
zweite Dreieckbereiche umfasst, worin der erste Bereich an
Schneidzähne (50') angreift, die an einer ersten Seite der
Sägekette (9) angeordnet sind, und ein zweiter Bereich an
Schneidzähne (50") angreift, die an einer zweiten Seite der Sägekette (9)
angeordnet sind.
16. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 13, die ferner umfasst:
Stoßdämpfermittel (44, 46), die an dem Schaft (42)
angeordnet sind, um Energie zu verteilen, die während des Schärfens
auf den Schärfzahn (3) einwirkt.
17. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 16, worin das
Stoßdämpfermittel (44) ein elastisches Material umfasst, das zwischen
dem Schaft (42) und dem Gehäuse (2) angeordnet ist.
18. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 16, worin das
Stoßdämpfermittel (46) ein Federelement (46) aufweist, das in dem
Gehäuse (2) am Oberende des Schafts (42) angeordnet ist.
19. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 13, worin das
Gehäuse (2) auseinandernehmbar ist, um den Austausch des Schafts
(42) und des Schärfzahns (3), die darin angeordnet sind, zu
gestatten.
20. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 13, worin die linken
und rechten Hubelemente (32, 34) jeweils Mittel umfassen, um
das Gehäuse (2) in Bezug auf das Kettenschwert (8) zu
stabilisieren.
21. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 13, worin die Mittel
zum Stabilisieren des Gehäuses (2) in Bezug auf das
Kettenschwert (8) an dem Gehäuse (2) angeordnet sind.
22. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 13, worin der
Schärfzahn (3) aus gehärtetem Stahl hergestellt ist.
23. Verfahren zum unterseitigen Schärfen einer Sägekette (9), die auf
einem Kettenschwert (8) einer Kettensäge (4) angeordnet ist, ohne
die Kette (9) von dem Schwert (8) zu entfernen, worin die
Sägekette (9) eine Vielzahl von Schneidzähnen (50) aufweist, die Ober-
und Unterseiten aufweisen, und worin die Unterseiten der
Schneidzähne (50) dem Kettenschwert (8) am nächsten sind, wobei das
Verfahren die Schritte umfasst:
Montieren einer Schärfvorrichtung an dem Kettenschwert
(8), und
Schärfen der Schneidzähne (50) durch den Betrieb der
Kettensäge (4) für eine ausreichende Zeit, um die Unterseiten der
Schneidzähne (50) zu schärfen.
24. Verfahren zum Schärfen einer Sägekette nach Anspruch 23, worin
der Schritt des Montierens der Schärfenvorrichtung umfasst:
Montieren eines Gehäuses (2) über dem Kettenschwert (8),
worin das Gehäuse einen Schärfzahn (3) enthält.
25. Verfahren zum Schärfen einer Sägekette nach Anspruch 23, das
ferner umfasst, die Sägekette (9) mittels linker und rechter
Hubelemente (32, 34), die an dem Gehäuse (2) bewegbar angeordnet
sind, anzuheben und zu stützen.
26. Verfahren zum Schärfen einer Sägekette nach Anspruch 23, worin
der Schritt des Montierens einer Schärfvorrichtung an dem
Kettenschwert die Schritte umfasst:
Anbringen eines Montagebeschlags (6) an dem
Kettenschwert (8); und
entfernbares Anbringen der Schärfvorrichtung an dem
Montagebeschlag (6).
27. Verfahren zum Schärfen einer Sägekette nach Anspruch 23, die
ferner den Schritt umfasst:
Auftragen einer Schärfmischung auf den Schärfzahn (3),
während die Schneidzähne (50) geschärft werden.
28. Kettensäge, die ein Gehäuse (2), ein einen Umfang aufweisendes
Kettenschwert (8), das am Gehäuse (2) angebracht ist, einen
Motor (1), der in dem Gehäuse (2) angeordnet ist, eine Kette (9), die
an dem Umfang des Kettenschwerts (8) angeordnet ist, aufweist,
worin die Kette (9) eine Vielzahl von Schneidzähnen (50) umfasst,
wobei jeder Schneidzahn (50) eine Ober- und eine Unterseite
aufweist, und worin die Kette (9) um den Umfang des Kettenschwerts
(8) herum bewegbar ist, wobei die Kettensäge (4) umfasst:
eine Schärfvorrichtung, die an dem Kettenschwert (8) in
einer Position angeordnet ist, um die Schneidzähne (50) zu
schärfen, während die Kette (9) unter Antrieb des Motors (1) um das
Kettenschwert (8) herumläuft,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schärfmittel (3) angeordnet ist,
um die Unterseiten der Schneidzähne (50) zu schärfen, wobei die
Unterseiten durch das Schärfmittel (3) geschärft werden.
29. Kettensäge nach Anspruch 28, die ferner ein Hubmittel (32, 34;
56) umfasst, um die Schneidzähne (50) in eine Schärfposition
anzuheben.
30. Kettensäge nach Anspruch 29, worin die Schärfvorrichtung
umfasst:
einen Schaft (42), der in einer Vertiefung (40) des Gehäuses
(2) angeordnet ist;
einen Schärfzahn (3), der eine Oberseite und eine Unterseite
aufweist, worin der Schärfzahn (3) an einem Unterende des
Schafts (42) angeordnet ist, und worin die Oberseite des
Schärfzahns (50) durch das Hubmittel (32, 34; 56) positioniert wird, um
mit den Führungsrändern der Schneidzähne (50) in Reibeingriff zu
treten, um die Schneidzähne (50) unten zu schärfen, wenn die
Kettensäge (4) in Betrieb ist.
31. Sägekettenschärfvorrichtung für eine Kettensäge nach Anspruch
1, die ferner umfasst:
ein Hubmittel (32, 34; 56), das der Vertiefung (40)
zugeordnet ist, um die Schneidzähne (50) in eine Schärfstellung
anzuheben, worin die Unterseiten der Schneidzähne (50) an das
Schärfmittel (3) angreifen, um die Unterseiten der Schneidzähne (50) zu
schärfen, wenn die Schneidzähne durch das Hubmittel angehoben
werden.
32. Sägekettenschärfvorrichtung nach Anspruch 13, die ferner
umfasst:
linke und rechte Hubelemente (32, 34), die an den linken
und rechten Seitenwänden bewegbar angeordnet sind, worin die
Hubelemente (32, 34) in eine offene Position drehbar sind, bevor
das Gehäuse (2) über dem Kettenschwert (8) angebracht wird, und
in eine geschlossene Stellung drehbar sind, nachdem das Gehäuse
über der Sägekette (4) angebracht ist;
worin die Schneidzähne (5) durch die Hubelemente (32, 34)
in eine Schneidstellung anhebbar sind, so dass die Unterseiten der
Schneidzähne (50) an die Oberseite des Schärfzahns (3) angreifen,
um die Unterseiten der Schneidzähne (50) zu schärfen, indem die
Kettensäge (4) läuft.
33. Verfahren zum Schärfen einer Sägekette nach Anspruch 23, das
ferner umfasst:
Anheben der Kette (9) in eine Schärfstellung, wodurch die
Unterseiten der Schneidzähne (50) an die Schärfvorrichtung (3)
angreifen;
worin der Schärfschritt umfasst, die Schneidzähne (50) zu
schärfen, während die Kette (9) in dem Hebeschritt angehoben
wird.
Applications Claiming Priority (2)
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