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Die
Erfindung betrifft Schleifmaschinen und insbesondere Schleifmaschinen
zum Wiederherstellen eines Anstellwinkels auf den teilweise spiralförmigen Rotorklingen
von Rasenmähern
des Typs mit einer zylindrischen Schneideeinheit. Die Erfindung stellt
ferner ein Verfahren zum Wiederherstellen eines Anstellwinkels auf
den teilweise spiralförmigen Rotorklingen
eines Rollenrasenmähers
bereit.
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Zylinder-
oder Rollenrasenmäher
umfassen einen oder mehrere Zylinder oder eine oder mehrere Rollen,
die eine Vielzahl von teilweise spiralförmigen Klingen tragen, und
sind für
eine Rotation um eine horizontale Achse angebracht, die quer zu
der Bewegungsrichtung des Rasenmähers
verläuft.
Jeder Zylinder oder jede Rolle schneidet das Gras zusammenwirkend
mit einer länglichen
Bodenklinge, üblicherweise
als Holländergrundwerk
(bedknife) bezeichnet, die in Ausrichtung mit der Rolle angeordnet ist
und derart positioniert ist, dass das Grass genau positioniert wird,
um der spiralförmigen
Klinge zu erlauben, das Gras in einer Quersensenbewegung zu schneiden.
Die Seiten der Rotorklingen werden während des Schneidens von Gras
abgenutzt und müssen
periodisch durch Schleifen geschärft
werden. Nach wiederholtem Schärfen
geht der Anstellwinkel verloren, der in die schneidende Seite der
Klinge geschliffen worden ist, als diese hergestellt wurde, was möglicherweise
die Effizienz des Mähvorgangs
beeinträchtigt.
Die vorliegende Erfindung verlängert
die Lebensdauer der Rotorklingen, indem der Anstellwinkel geschliffen
oder wiederhergestellt wird.
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Herkömmliche
Schleifvorrichtungen umfassen eine Schleifscheibe, die, während sie
rotiert, entlang einer Führungsschiene
hin- und herbewegt werden kann, um die Vorderseite einer Rotorklinge
zu schleifen. Um die Rotorklingen eines Mähers mit derartigen herkömmlichen
Maschinen zu schleifen, muss die Rolle von dem Mäher entfernt werden und auf
der Schleifvorrichtung angebracht werden; alternativ muss der Mäher oder
insbesondere für
den Fall eines Mähers,
der an einem Traktor angebracht ist, ein abgebauter Teil davon auf
der Schleifvorrichtung angeordnet werden.
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Bei
herkömmliche
Klingenschleifvorrichtungen ist es daher erforderlich, dass die
Mähmaschine oder
ein Teil der Mähmaschine
zu der Schleifvorrichtung gebracht werden muss. Mäher, die
an Traktoren angebracht sind, und oftmals Mäher zum Schieben müssen auseinander
gebaut werden, um zu ermöglichen,
dass die Rolle oder ein Teil der Mähmaschine einschließlich der
Rolle auf der Schleifvorrichtung angeordnet werden können.
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Ein
Beispiel für
eine tragbare Vorrichtung, die für
ein Schleifen in situ geeignet ist, wird in der
US-PS 2 245 968 (Erdman) beschrieben.
Die Vorrichtung ist gleitfähig
auf einer Schiene angebracht, die an den Mäher angepasst ist, um eine
hin und her verlaufende Schleifbewegung entlang entweder des Holländergrundwerks
oder der Rotorklingen eines Mähers
zu erlauben. Die Vorrichtung weist einen freigebbaren Gleitmechanismus,
um den Schleifwinkel der Klinge einzustellen, sowie eine Schraubeneinstellung
auf, um die Schleiftiefe zu variieren.
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Die
vorliegende Erfindung strebt danach, eine tragbare Schleifmaschine
zum Schleifen eines Anstellwinkels auf einer Rotorklinge bereitzustellen, die
in einer Schneidevorrichtung enthalten ist. Die Schleifmaschine
kann daher auf der Schneidevorrichtung angebracht werden, wobei
die Maschine und die Schneidevorrichtung in geeigneter relativer Position
zum Schleifen der Klinge angeordnet sind, ohne die Schneidevorrichtung
vorher auseinander bauen oder anpassen zu müssen. Mit anderen Worten, die
Klinge kann geschliffen werden, während sich die Schneidevorrichtung
in einem vollständigen und
zusammengebauten Zustand befindet, und keine speziellen Veränderungen
oder lediglich minimale Anpassungen müssen an dem vollständigen Mäher vorgenommen
werden.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird eine tragbare Schleifmaschine bereitgestellt
zum Schleifen oder Wiederherstellen eines Anstellwinkels auf den
Rotorklingen einer Rollen- und Zylinderrasenmähermaschine in einer querverlaufenden
Hin- und Herbewegung in situ, wobei die Schleifmaschine, eine Schleifscheibe
und eine Klingenunterstützungseinrichtung
umfasst, um die Rotorklingen der Mähmaschine automatisch in Berührung mit
der Schleifscheibe während
der Hin- und Herbewegung der Schleifmaschine entlang einer Klinge
zu halten. Eine Führungsschiene
mit gegenüberliegenden
Enden ist bereitgestellt, die angepasst ist, an die Mähmaschine
befestigt zu werden, und die Schleifscheibe ist für eine Hin- und Herbewegung
entlang der Führungsschiene
montiert und ferner werden Einstellmittel umfasst, um die Schleifscheibe
relativ zu der Führungsschiene
linear einzustellen, um die Schleiftiefe einzustellen.
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Gemäß einem
optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung ist die Klingenunterstützungseinrichtung
angepasst, die Klinge zwischen dem Finger und der Schleifscheibe
zurückzuhalten.
Wahlweise ist die Führungseinrichtung
durch erste Einstellmittel relativ zu der Schleifscheibe einstellbar
montiert, um Klingen unterschiedlicher Dicke aufzunehmen. Vorzugsweise
endet die Führungseinrichtung
in einer Rolle, die die Unterseite der Klinge berührt.
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Gemäß einem
weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung ist die
Klingenunterstützungseinrichtung
relativ zu der Schleifscheibe elastisch voreingestellt, so dass
eine vergrößerte Kraft,
die auf die Schleifmaschine in einer Richtung senkrecht zu der Richtung
des Schleifens aufgebracht wird, zu einer größeren Schleiftiefe führt.
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Gemäß einem
noch weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung kann
die Schleifmaschine in der Hand gehalten werden.
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Gemäß einem
immer noch weiteren Merkmal dieses Aspekts der Erfindung ist eine
Führungsschiene
mit gegenüberliegenden
Enden und eine Schleifscheibenanordnung bereitgestellt, um die tragbare
Schleifmaschine aufzunehmen, wobei die Anordnung für eine Hin- und Herbewegung
entlang der Führungsschiene
angebracht ist und die Führungsschiene
leicht freigebbare Anbringelemente aufweist, um die Schleifvorrichtung
freigebbar auf der Mähmaschine
zu befestigen, so dass dann, wenn die Schleifscheibe entlang der
Führungsschiene
bewegt wird, die Schleifscheibe sich entlang einer Klingenseite
der Rotorklinge bewegen kann und diese schleifen kann. Wahlweise
sind erste Einstellmittel bereitgestellt, um die Position der Führungsschiene
angrenzend an deren gegenüberliegenden
Enden relativ zu der Rotorklinge einzustellen, sowie zweite Einstellmittel,
um die Schleifscheibenanordnung relativ zu der Führungsschiene und somit relativ
zu der Klingenseite der Rotorklinge einzustellen.
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Gemäß einem
weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung umfassen
die ersten Einstellmittel Mittel, um die Position des Anbringelements
in einer ersten Richtung senkrecht zu der Längsachse der Führungsschiene
zu variieren. Vorzugsweise umfassen die ersten Einstellmittel einen Verriegelungshebel,
der an jedes Anbringelement befestigt ist und innerhalb einer jeweiligen
geschlitzten Auflage gleitbar ist, wobei die geschlitzten Auflagen
an der Führungsschiene
befestigt sind. Vorzugsweise umfassen die zweiten Einstellmittel
Einstellmittel in einer zweiten Richtung senkrecht zu der Längsachse
der Führungsschiene.
Vorzugsweise stellen die zweiten Einstellmittel die Schleiftiefe
ein.
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Gemäß einem
weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung umfassen
die zweiten Einstellmittel eine gleitbare Verriegelungseinrichtung sowie
einen drehbaren Steuerknopf, der an eine mit einem Gewinde versehene
Zuführschnecke
angebracht ist.
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Gemäß einem
noch weiteren optionalen Merkmal dieses Aspekts der Erfindung wird
der Schleifwinkel gesteuert, indem die ersten und zweiten Einstellmittel
eingestellt werden.
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Gemäß einem
noch weiteren Merkmal dieses Aspekts der Erfindung sind die Anbringelemente Magneten.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Schleifen eines
Anstellwinkels auf einer Rotorklinge eines Rollen- oder Zylindermähers bereitgestellt,
umfassend: Orientieren des gesamten Mähers, um die Rotorklingen freizulegen,
Anbringen einer tragbaren Schleifmaschine an den Mäher, wobei
die Schleifmaschine eine Führungsschiene
umfasst, eine Schleifscheibenanordnung, die eine drehende Schleifscheibe
aufnimmt, wobei die Anordnung für
eine Hin- und Herbewegung entlang der Führungsschiene montiert ist,
einschließlich
der Schritte: Einstellen von Einstellmitteln, um die Führungsschiene
relativ zu einer Rolle zu orientieren, auf der die Rotorklingen
montiert sind, so dass diese im Wesentlichen parallel zu der Achse
der Rolle ist und Einstellen der Schleifscheibenanordnung, um eine
Unterstützungseinrichtung
einzuführen,
um eine Berührung
zwischen den Schleifmitteln und einer einzelnen Rotorklinge beizubehalten,
so dass der Anstellwinkel der Rotorklinge über deren gesamte Länge geschliffen
werden kann, indem der Rolle ermöglicht
wird, zu rotieren, wenn die Schleifscheibenanordnung entlang der
Länge der
Führungsschiene
bewegt wird, und Wiederholen des Prozesses bis alle auf der Mäherrolle
montierten Klingen geschliffen worden sind.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Schleifen eines
Anstellwinkels auf einer Rotorklinge eines Rollenmähers bereitgestellt,
wobei das Verfahren die Schritte umfasst: Ausrichten des Mähers, um
die Rotorklingen freizulegen, Einstellen eines Fingers, der an einer
Schleifmaschine angebracht ist, um die Klinge zwischen dem Finger
und einer Schleifscheibe zu halten, Bewegen der Schleifmaschine
aus der Berührung
mit der Klinge heraus, Einschalten des Stroms bis mit der Schleifscheibe
verbunden, Halten der Klinge zwischen dem Finger und der Schleifscheibe
und Beginnen des Schleifens in einer hin und her verlaufenden Querbewegung,
Aufbringen einer Kraft auf die Schleifvorrichtung, bis die erforderliche
Schleiftiefe erreicht worden ist, und Wiederholen des Vorgangs, bis
alle auf der Mäherrolle
montierten Klingen geschliffen worden sind.
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Erfindungsgemäße Ausführungsformen
werden nachstehend beispielhaft unter Bezugnahme auf die Figuren
beschrieben.
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1 zeigt eine perspektivische
Darstellung einer Schleifmaschine gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung, die von einer kompletten Mähmaschine (nicht gezeigt) getragen
wird.
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1A zeigt einen schematischen
verschnitt einer teilweise spiralförmigen Rotorklinge eines Mähers.
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2 zeigt eine teilweise perspektivische Darstellung
der Schleifmaschine nach 1,
die die Klingenunterstützungseinrichtung
und die Einstellmittel zum Ändern
der Schleiftiefe zeigt.
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3 zeigt eine Seitenansicht
einer Schleifmaschine gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung.
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4 zeigt eine vergrößerte Darstellung
der Anordnung, die dazu verwendet wird, die Schleifmaschine nach 3 zu führen.
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5 zeigt eine Ansicht der
Schleifmaschine von der Position "X" in 3.
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In 1 ist im allgemeinen mit
dem Bezugszeichen 1 eine Rolle eines Rollenmähers gezeigt, wobei
die Rolle mit einer Vielzahl von teilweise spiralförmigen Klingen 2 bereitgestellt
ist. Der Mäher
umfasst ferner eine Bodenklinge oder Holländergrundwerk 3, die
derart positioniert ist, dass im Gebrauch Gras angezogen wird und
durch die Klingen 2 geschnitten wird und durch das Holländergrundwerk 3a einer
Vorderseite 4 des Holländergrundwerks 3 gehalten
wird. In der dargestellten Ausführungsform wird
der Mäher
auf seinem Rahmen (nicht gezeigt) auf seinen Rücken gedreht, so dass die Unterseite des
Mähers
und sein Holländergrundwerk 3 freigelegt
sind. Der Mäher
befindet sich in seinem vollständig
zusammengebauten Zustand. Der Einfachheit halber sind lediglich
die Rolle 1 und das Holländergrundwerk 3 des
Mähers
gezeigt. Die Erfindung erlaubt es, dass der Mäher derartig geschliffen wird, dass
es nicht erforderlich ist, dass der Mäherkopf wesentlich von seiner
normalen Schneideposition bewegt werden muss.
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Die 1 und 2 zeigen in einer Teilansicht eine Schleifmaschine
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung, die von einer kompletten Mähmaschine (nicht gezeigt) ge tragen
wird, um deren Rotorklinge zu schleifen. Insbesondere wird eine tragbare
Schleifmaschine zum Schleifen oder Wiederherstellen eines Anstellwinkels 34 auf
den Rotorklingen einer Rasenmähermaschine
gezeigt. Die Schleifmaschine umfasst eine Klingenunterstützungseinrichtung,
um die Rotorklingen 2, 102 der Mähmaschine
automatisch in Berührung
mit der Schleifscheibe 5, 105 während der
Hin- und Herbewegung der Schleifmaschine entlang der Klinge 2, 102 beizubehalten.
Die Figuren zeigen ferner eine Schleifmaschine zum Schleifen einer
im wesentlichen linearen, teilweise spiralförmigen oder im wesentlichen
linearen Rotorklinge, die in einer Schneidevorrichtung enthalten
ist.
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In
dieser Ausführungsform
umfasst die Schleifmaschine eine Schleifscheibe, die für eine lineare
Hin- und Herbewegung angeordnet ist, sowie Mittel, um die Schleifmaschine
einstellbar jedoch sicher auf der Schneidevorrichtung zu tragen,
so dass die Schleifscheibe sich entlang der Klinge bewegen kann
und diese schleifen kann. In einer Klasse von Ausführungsformen
ist eine Schleifscheibenanordnung bereitgestellt, wobei die Schleifscheibenanordnung
einen Rahmen 7 umfasst, um eine rotierende Schleifscheibe 5 zu
halten, die angeordnet ist, sich quer hin und her entlang der Seite
34 relativ zu der Vorderseite 13 von einer Rotorklinge 2 zu
einer Zeit in die Richtungen zu bewegen, die durch einen Doppelpfeile 6 gekennzeichnet
sind. Die rotierende Schleifscheibe 5 ist somit mit Rotationsantriebsmitteln
verbunden. Es ist vorstellbar, dass die Antriebsmittel durch einen
elektrischen Motor oder durch andere bekannte, geeignete Mittel
bereitgestellt werden.
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Die
Schleifscheibenanordnung kann ferner Mittel umfassen, um die Tiefe
der Schleifscheibe 5 relativ zu der führenden Kante 13 der
Rotorklinge einzustellen, was nachstehend detaillierter beschrieben wird.
In dieser Ausführungsform
bewirken die Tiefeneinstellmittel das miteinander Verbinden der
Schleifscheibe 5 mit einem quer verlaufenden Schlitten 9 über eine
Unterstützungseinrichtung 8,
wobei der Schlitten 9 gleitfähig durch eine Führungsschiene 10 der
Schleifmaschine getragen wird. Die Führungsschiene 10 ist
in der Form eines gewinkelten Eisens gezeigt, kann jedoch prinzipiell
jedwedes, geeignete Querschnittsprofil aufweisen.
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Es
wird sich daher nachstehend ergeben, dass die Schleifscheibenanordnung
einen Schlitten 9 umfasst, der entlang der Führungsschienen 10 hin und
her gleiten kann, wobei der Schlitten 9 die Schleifscheibe 5 über eine
Unterstützungseinrichtung 8 trägt.
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Es
ist nicht erforderlich, dass die Schleifmaschine eine derartige
Schleifscheibenanordnung aufweist; jedwede geeignete Anordnung zum
Bereitstellen einer linear hin- und her bewegbaren und tiefeneinstellbaren
Rotationsschleifscheibe kann verwendet werden.
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Die
Führungsschiene 10 kann
von einem Rahmen (nicht gezeigt) getragen werden, an den ein Antriebsmotor
oder manuelle Mittel (nicht gezeigt) geeignet angebracht sein können, um
eine Hin- und Herbewegung des quer verlaufenden Schlittens 9 entlang
der Führungsschiene 10 zu
bewirken. Der Fachmann kennt Antriebsmechanismen für den quer verlaufenden
Schlitten einer Schleifvorrichtung mit Holländergrundwerk und als ein Beispiel
für ein
derartiges System können
Kettenantriebe genannt werden, die von elektrischen Motoren angetrieben
werden. Begrenzungsstopper können
an den gegenüberliegenden
Endbereichen der Führungsschiene 10 bereitgestellt
sein, falls dies erwünscht
wird.
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Die
erste Ausführungsform
zeigt, dass die Schleifmaschine von der Mähmaschine getragen wird und
abnehmbar mit der Bodenklinge verbunden ist, um die Schleifscheibe
zu stabilisieren. Hierzu ist die Schleifmaschine mit Befestigungs-
oder Anbringmitteln 12 bereitgestellt, um die Schleifmaschine
an den Mäher
zu befestigen oder anzubringen. Die Anbringmittel 12 können jedwede
Vorrichtung umfassen, die dazu geeignet ist, die Schleifmaschine
freigebbar mit der Mähmaschine
zu verbinden. In der dargestellten Ausführungsform umfassen die Anbringmittel
ein Paar von beabstandeten, starken Permanentmagneten 12.
Vorteilhafterweise sind die Magneten oder andere Anbringmittel 12 angeordnet,
um auf dem Holländergrundwerk 3 derart
angebracht zu werden, dass diese nicht den Schleifvorgang stören. Somit
kann, wie gezeigt, die Schleifmaschine mit einem oder mehreren Magneten 12 bereitgestellt
sein, die für
eine Anbringung an die Unterseite des Holländergrundwerks 3 angeordnet
sind. In anderen Ausführungsformen
ist die Schleifmaschine mit Anbringmitteln bereitgestellt, die für eine Anbringung
an anderen Teilen der Mähmaschine
angeordnet sind. Als Alternative zu den dargestellten Magneten 12 kann es
sich bei den Anbringmitteln um mechanische Fixierungsmittel handeln,
beispielsweise um Bolzen, Klammern oder Klemmen.
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Für die Zwecke
der Stabilität
wird es bevorzugt, dass eine Vielzahl von beabstandeten Anbringelementen
oder Magneten 12 bereitgestellt ist. Die Anzahl der Anbringelemente
kann zwei betragen. Auf diese Art und Weise kann die Führungsschiene
und somit die Bewegungsbahn der Schleifscheibe relativ zu der führenden
Kante 13 der Rotorklinge eingestellt werden, so dass sich
die Schleifscheibe in Berührung mit
einer Rotorklinge 2 über
die gesamte Länge
der Rotorklinge befindet, ungeachtet von dessen Orientierung innerhalb
des Rahmens des Mähers.
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1 zeigt eine Anordnung,
in der jeder Magnet 12 mit der Führungsschiene 10 durch
Mittel verbunden ist, die die Einstellung der Führungsschiene 10 relativ
zu den Magneten 12 in einer Richtung Y senkrecht zu der
Längsachse
der Führungsschiene 10 erlauben,
die durch die Doppelpfeile gekennzeichnet ist. Insbesondere erlauben
die dargestellten Einstellmittel die Bewegung der Magneten 12 in
einer Richtung senkrecht zu der Führungsschiene, die parallel
mit der Bodenseite des Holländergrundwerks 3 verläuft.
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Um
die Führungsschiene
in der Richtung Y anzupassen, sind erste Einstellmittel bereitgestellt, beispielsweise
eine geschlitzte Auflage 15, die sich in eine Richtung
senkrecht zu der Richtung der Führungsschiene 10 erstreckt
und mit der Führungsschiene
durch eine Unterstützungsplatte
und geeignete Verriegelungsmittel, beispielsweise einer Griffverriegelung 16,
verbunden ist. Die Griffverriegelung 16 wirkt mit der Stützauflage
zusammen, um eine manuelle Einstellung der Führungsschiene 10 relativ zu
dem Magneten 12 zu erlauben. Eine Feineinstellung in dieser
Ebene wird durch eine Nockenanordnung einschließlich eines Nockengriffs 35 bereitgestellt,
der zwischen dem Magneten 12 und der Stützauflage angeordnet ist.
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Wie
sich 2 entnehmen lässt, sind
zweite Einstellmittel bereitgestellt, um die Schleifvorrichtung in
einer Ebene einzustellen, die durch den Buchstaben X gekennzeichnet
ist und durch die Doppelpfeile angezeigt wird. Ein Unterstützungsrahmen 8,
der einen Schlitz 24 enthält, in dem gleitfähig eine
Verriegelungseinrichtung angeordnet ist, ist in dieser Ausführungsform
durch einen Verriegelungshebel 25 bereitgestellt. Der Verriegelungshebel 25 ist
an die Schleifanordnung über
die Unterstützungsanordnung 7 angebracht,
um die Schleifvorrichtung in der gewünschte Position festzustellen.
Der Verriegelungshebel 25 wirkt zusammen mit einem Führungsstift 26, um
sicherzustellen, dass die Bewegung in der Richtung X linear verläuft.
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Die
Schleiftiefe in der Ebene X wird durch geeignete Einstellmittel
eingestellt, beispielsweise einem drehbaren Steuerknopf 21,
der mit einem Ende einer mit Gewinden versehenen Zuführschnecke 22 verbunden
ist. Ein weiblicher Abschnitt 23, der durch Schweißen oder
andere bekannte Mittel an die Schleifunterstützungsanordnung 7 befestigt
ist, bewegt sich entlang der Länge
der mit Gewinden versehenen Zuführschnecke 22,
wenn der Steuerknopf 21 gedreht wird, was eine relative
Bewegung der Schleifscheibe 5 hinsichtlich des Schlittens 9,
der Unterstützungseinrichtung 8 und
der Führungsschiene bewirkt.
Irgendwelche anderen, geeigneten Tiefeneinstellmittel können jedoch
gleichfalls bereitgestellt sein. Die Schleifanordnung ist vorzugsweise
an den Schlitten 9 mittels Bolzen 27 oder anderer
geeigneter Befestigungsvorrichtungen befestigt.
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Die
Schleifscheibenanordnung kann ferner einen Seitenschutz 17 umfassen,
der gleitfähig
relativ zu der Schleifscheibe 5 befestigt ist. Die Verriegelungsmittel 20 stellen
die ge wünschte
Position des Seitenschutzes 17 relativ zu der Schleifscheibe 5 ein. Eine
Klingenunterstützungseinrichtung
ist bereitgestellt, beispielsweise durch ein Element 18,
das drehbar um einen Punkt 28 auf dem Seitenschutz 17 angebracht
ist und das durch die Verriegelungsmittel 19 verriegelt
werden kann. Geeignete Führungsmittel, vorzugsweise
ein Finger 11, stehen von dem Element 18 ab und
sind drehbar eingestellt, um eine Klinge 2 zwischen diesem
und der Schleifscheibe 5 zurückzuhalten. Die drehbare Einstellung
erlaubt es, einen Bereich von unterschiedlichen Klingendicken unterzubringen.
Der Finger 11, 111 kann in einer Rolle oder einer ähnlichen
Konfiguration zu 130, 131 (in den 4 und 5 gezeigt)
enden oder kann eine Beschichtung mit geringer Reibung aufweisen,
um die hin und her verlaufende Querbewegung zu erleichtern.
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Ein
Vorteil der ersten Ausführungsform
besteht darin, dass, indem alle der vorstehend beschriebenen Einstellmittel
verwendet werden, es möglich
ist, die Schleifmaschine derart einzustellen, dass die Klinge 2 eine
unendliche Anzahl von Positionen auf der Schleifscheibe 5 berühren kann
und daher der Anstellwinkel 34 innerhalb eines großen Bereichs
von bekannten Anstellwinkelparametern wiederhergestellt werden kann.
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Die 3 bis 5 zeigen eine Schleifmaschine gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung. Diese Ausführungsform
zeigt eine mit einer Hand bedienbare Einrichtung zum Schleifen einer
im wesentlichen linearen Klinge, die in einer Schneidevorrichtung
enthalten ist.
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Wie
in der ersten Ausführungsform
wird im allgemeinen mit dem Bezugszeichen 101 eine Rolle eines
Rollemähers
gezeigt, wobei die Rolle mit einer Vielzahl von teilweise spiralförmigen Klingen 102 bereitgestellt
ist. Wiederum befindet sich der Mäher in seinem vollständig zusammengebauten
Zustand. Der Einfachheit halber wird jedoch lediglich die Rolle 101 gezeigt,
und die Erfindung erlaubt es wiederum, dass der Mäher derart
geschliffen wird, dass es nicht erforderlich ist, dass der Mäherkopf
von seiner normalen Schneideposition entfernt wird.
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Eine
Klingenunterstützungseinrichtung,
beispielsweise ein Seitenschutz 117, ist an den peripheren
Schleifscheibenschutz angebracht. Auf dem Seitenschutz 117 ist
ein Element 118 angebracht, das um den Punkt 128 gedreht
werden kann. Geeignete Führungsmittel,
beispielsweise ein Finger 111, stehen von dem Element 118 in
Richtung der Klinge 102 ab. Der Winkel des Elements 118 wird
durch die Verriegelungsmittel 119 eingestellt.
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Wie
es sich deutlicher den 4 und 5 entnehmen lässt, sind
wahlweise eine Unterstützungsrolle 130 und
eine Unterstützungsführung 131 auf Führungsmitteln 111 angebracht,
die gleichfalls die Form einer Rolle einnehmen kann. Es ist vorstellbar, dass
die mittlere Unterstützungsrolle 130 und
die Führungsrollen 131 durch
irgendwelche geeigneten alternativen Führungsmittel ersetzt werden
können. Beispielsweise
können
abstehende Abschnitte, die eine Beschichtung mit geringer Reibung
aufweisen, verwendet werden. Im Gebrauch werden die Führungsmittel
111 um den Drehpunkt 128 eingestellt, so dass die Klinge 172 zwischen
der Schleifscheibe 105 und der Unterstützungsrolle 130 zurückgehalten wird,
die in Ausrichtung mit der Schleifscheibe 105 angebracht
ist.
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Vorzugsweise
wird die Schleifmaschine sodann aus Sicherheitsgründen von
der Klinge 102 entfernt, Antriebsmittel werden gestartet
und die Schleifmaschine wird sodann zurück auf der Klinge 102 platziert,
wobei die Klinge 102 zwischen der Schleifscheibe 105 und
der mittleren Unterstützungsrolle 130 zurückgehalten
wird. Die Schleifmaschine wird sodann entlang der Länge der
Klinge 102 hin und her bewegt, um den Anstellwinkel 134 zu
schleifen. Ein Drücken der
Schleifmaschine in Richtung der Klinge 102 bewirkt, dass
die führende
Kante der Klinge 113 die Führungen 131 in Eingriff
nimmt und somit gegen den Seitenschutz 117 drückt.
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In
einigen Ausführungsformen
ist der Schutz 117 in Richtung der Rolle 101 durch
geeignete elastische Mittel, beispielsweise eine Feder 132,
derart vorgespannt, dass dann, wenn der Seitenschutz gedrückt wird,
dieser gegen die Kraft der Federvorspannung 132 relativ
zu der Schleifscheibe 105 zurück bewegt wird, um mehr von
der Scheibe freizulegen. Ein einstellbarer Stoppen 120,
der in einem Schlitz 113 auf dem Seitenschutz 117 angebracht
ist, begrenzt die maximale Schleiftiefe.
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Schleifmaschinen
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung sind tragbar und können freigebbar
an der Unterseite irgendeines kompletten Mähers befestigt werden, sei
es, dass dieser an einem Traktor befestigt ist, oder sei es, dass
dieser geschoben wird. Gemäß der zweiten
Ausführungsform der
Erfindung können
die Schleifmaschinen mit der Hand benutzt werden. Die bevorzugten
Schleifmaschinen erlauben daher das Schleifen des Anstellwinkels
der Rotorklingen irgendeiner Mähmaschine, ohne
die Notwendigkeit für
irgendein Auseinanderbauen der Mähmaschine
oder ein Verbringen der Mähmaschine
und ein Platzieren dieser auf der Schleifmaschine. Indem die Bodenklinge
und/oder die dünner
werdende Klinge verwendet wird, wird außerdem die Stabilität für den Schneide-
bzw. Schleifkopf verbessert, um einen Anstellwinkel auf der Klinge
zu schleifen. Die neue Schleifmaschine gemäß der Erfindung ist daher insbesondere
vorteilhaft für Golfplätze oder
städtische
Verwal tungen, die eine Vielzahl von Mähmaschinen möglicherweise
an unterschiedlichen Orten besitzen.
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Man
erkennt, dass die Schleifmaschine der Erfindung unter Bezugnahme
auf zwei bestimmte Ausführungsformen
beschrieben worden ist und dass zahlreiche Modifikationen innerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung möglich sind, wie dieser durch
die Ansprüche
definiert ist. Die Schleifmaschine der Erfindung ist vorteilhaft
beim Schleifen eines Anstellwinkels auf den Rotorklingen jedweder
Maschine, die derartige Klingen aufweist.