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DE1119557B - Interferometer nach Perot-Fabry mit einstellbarem Plattenabstand - Google Patents

Interferometer nach Perot-Fabry mit einstellbarem Plattenabstand

Info

Publication number
DE1119557B
DE1119557B DEC19657A DEC0019657A DE1119557B DE 1119557 B DE1119557 B DE 1119557B DE C19657 A DEC19657 A DE C19657A DE C0019657 A DEC0019657 A DE C0019657A DE 1119557 B DE1119557 B DE 1119557B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
parts
plate carrier
plates
parallelism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19657A
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Jacquinot
Renan Bellevue
Robert Chabbal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Commissariat a lEnergie Atomique et aux Energies Alternatives CEA
Original Assignee
Commissariat a lEnergie Atomique CEA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Commissariat a lEnergie Atomique CEA filed Critical Commissariat a lEnergie Atomique CEA
Publication of DE1119557B publication Critical patent/DE1119557B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B9/00Measuring instruments characterised by the use of optical techniques
    • G01B9/02Interferometers
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B2290/00Aspects of interferometers not specifically covered by any group under G01B9/02
    • G01B2290/25Fabry-Perot in interferometer, e.g. etalon, cavity

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Instruments For Measurement Of Length By Optical Means (AREA)

Description

  • Interferometer nach Perot-Fabry mit einstellbarem Plattenabstand Die Erfindung betrifft ein Interferometer nach Perot-Fabry mit zwei teilweise spiegelnden, durch eine Luftschicht getrennten lichtdurchlässigen Platten, die an oder in einem rahmen- oder ringförmigen Plattenträger sitzen und sowohl auf einen bestimmten Abstand als auch auf genaue Parallelität einstellbar sind. Es ermöglicht eine exakte und dauerhafte Justierung der beiden planparallelen Glasscheiben.
  • Bekanntlich hängt das Auflösungsvermögen von Perot-Fabry-Interferometern von der Planparallelität der die wesentlichen Bauteile darstellenden teildurchlässigen Glasoberflächen ab. Dabei werden an die Planparallelität der Anordnung sehr hohe Anforderungen gestellt. Es ist z. B. für sehr viele Zwecke erforderlich, daß die Abweichungen von der Parallelität nur Bruchteile einer Wellenlänge betragen. Derart geringe Unterschiede setzen eine genaue Einstellbarkeit der Platten und deren weitgehende Unabhängigkeit von Temperaturschwankungen, Vibrationen und ähnlichen Störungen voraus.
  • Wenn man überdies die Wellenlängeneinstellung ändern will, muß es möglich sein, die Dicke der Luftschicht zwischen den Spiegelflächen der beiden Glasplatten möglichst stetig verändern zu können.
  • Bei den üblichen Interferometern werden Zwischenlagen verwendet, mit deren Hilfe die Glaspatten in einem gegebenen Abstand voneinander gehalten werden. Die genau bearbeiteten Zwischenlagen werden entweder unmittelbar zwischen den Glasplatten oder zwischen metallenen, die Glasplatten tragenden, meist ringförmigen Rahmen angeordnet, und die Feineinstellung der Parallelität der Platten erfolgt durch entsprechendes Zusammendrücken der unterschiedlichen Zwischenlagen, deren Stärken bei der Herstellung wenigstens ungefähr gleich ausgeführt werden.
  • Derartige Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die Interferenzplatten nicht frei von Biegespannungen bleiben, so daß die Planheit der Oberflächen nicht gewährleistet ist.
  • Bei einem bekannten Interferometer für Dickenmessungen ist eine einstellbare, als Interferometerplatte ausgebildete Linse vorgesehen, die an diametral gegenüberliegenden Stellen auf Stützen schwenkbar und an einer normal und radial in bezug auf die Schwenkachse gelegenen Stelle auf einer Schraube gelagert ist, um die Parallelität zur anderen Platte herzustellen. Mit einer solchen Plattenbefestigung läßt sich keine große Genauigkeit erreichen. Diese hängt von der mechanischen Beschaffenheit der Einstellschrauben in sehr hohem Maße ab. Auch bei bestmöglicher Vermeidung von Spielräumen zwischen Schraube und Schraubenlagerung läßt sich keine Justierung der Interferometerplatte auf Bruchteile einer Lichtwellenmenge erreichen.
  • Bei einer anderen bekannten Interferometermeßvorrichtung ist vorgesehen, bei einer Interferometerplatte durch an verschiedenen Stellen konzentrisch angreifende, verschieden starke Federkräfte die Parallelität der Spiegel zu beeinflussen. Diese Bauart behindert jedoch den Strahlengang und ist außerdem nur bei Interferometerplatten anzuwenden, die in ihren Fassungen auf zum Spiegelrand konzentrischen Kreise auf elastischen Zwischenlagen ringsum gleichmäßig aufliegend gelagert sind. Die Verwendung von elastischen Zwischenlagen ist jedoch für Interferometer, bei denen nicht nur eine Parallelität, sondern auch noch ein genauer Abstand der Interferometerplatten gegeben sein soll, nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tragkonstruktion für Interferometerplatten zu schaffen, bei der diese sich sehr genau und mit einem bestimmten, fest bleibenden Abstand parallel stellen lassen.
  • Die Erfindung geht aus von einem Interferometer nach Perot-Fabry, bei dem die Platten an oder in einem rahmen- oder ringförmigen Plattenträger sitzen.
  • Die Lösung der Aufgabe ist im wesentlichen darin zu sehen, daß jeder der beiden Piattenträger in an sich bekannter Weise aus je zwei über ein elastisch verformbares Glied miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen jeweils die ersten, vorzugsweise außenliegenden Teile beider Plattenträger zur festen gegenseitigen Verbindung derselben dienen, während die zweiten, vorzugsweise innenliegenden Teile je eine der Platten tragen und einer von ihnen durch Mittel zur Einstellung der Parallelität der Platten, der andere durch Mittel zur Änderung des Abstandes der Platten gegenüber dem ersten Teil des betreffenden Plattenträgers bewegbar ist, wobei die Mittel zur Einstellung der Parallelität wenigstens drei Druckorgane umfassen, die unabhängig voneinander auf mehreren Stellen des inneren Teiles eines der Plattenträger Druckkräfte ausüben und von denen jedes eine mittels einer Regelschraube belastbare Feder enthält, deren eines Ende an dem inneren Teil anliegt und deren anderes Ende an dem äußeren Teil des betreffenden Plattenträgers befestigt ist, und wobei die Mittel zur Änderung des Abstandes ein empfindliches, auf den inneren Teil des zweiten Plattenträgers wirkendes Übersetzungssystem bilden, das die folgenden Teile umfaßt: a) einen Bügel, der um eine parallel zur Platte angeordnete Achse schwenkbar ist und auf den inneren Teil des Plattenträgers entweder unmittelbar oder über elastische Zwischenglieder einwirkt; b) einen starr mit dem Bügel verbundenen Torsionsstab, dessen Achse die unter a) erwähnte Achse ist und dessen Enden festgehalten sind; c) eine flexible Strebe, deren eines Ende die Torsion des Torsionsstabes bewirkt, wenn an dem anderen freien Ende die zu untersetzende Betätigungsbewegung ausgeübt wird.
  • Als elastisches Glied ist vorzugsweise eine dünne membranartige Metallscheibe verwendet, die jeweils die beiden Teile eines Plattenträgers verbindet und geringe Bewegungen eines der Teile relativ zu dem anderen gestattet.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn die dünne Metallmembran mit den beiden Teilen einen einstückigen Körper bildet.
  • Zur Verbindung der beiden Plattenträger über ihre äußeren Teile sind am einfachsten Muttern und Gegenmuttern verwendet, welche den äußeren Teil eines der Plattenträger an in dem äußeren Teil des anderen Plattenträgers befestigten Gewindebolzen einstellbar festlegen.
  • Die Genauigkeit der Parallelität der Glasplatten wird nicht gemindert oder beseitigt, wenn man den lichten Abstand zwischen den beiden Platten verändert.
  • Die gemäß der Erfindung zu erhaltenden Vorteile sind: sehr genaue Einstellbarkeit der Parallelität der beiden Glasplatten; stetige Änderung des Abstandes der beiden Glasplatten, was die Einstellung innerhalb eines größeren Spektralbereiches möglich macht; einwandfreies Einhalten der Parallelität bei Anderung des lichten Abstandes zwischen den Glasplatten.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnung wird nun ein Ausführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung ausgeführten Interferometers beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der beiden zusammengebauten Plattenträger, Fig. 2 einen Axialschnitt durch die beiden Plattenträger, Fig. 3 einen Querschnitt durch denjenigen Plattenträger, in dem die Regelung der Parallelität erfolgt, Fig. 4 eine perspektivische Darstellung desjenigen Teiles der Vorrichtung, an dem die Regelung oder Einstellung des Abstandes der Platten erfolgt, Fig. 5 eine von unten gesehene Ansicht der Tragvorrichtung des Interferometers, Fig. 6 eine abweichende Ausführung einer Einzelheit der Druckübertragung von dem Bügel an den Träger.
  • Es sind in den Figuren der Zeichnung lediglich diejenigen Elemente und Teile dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind; einander entsprechende Elemente sind in den unterschiedlichen Figuren mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet worden.
  • Die Fig. 1 zeigt die Zusammenstellung der beiden Plattenträger 1 und 2, die miteinander unter Verwendung dreier Gewindebolzen 3 fest verbunden sind.
  • Die Gewindebolzen 3 sitzen starr in dem Plattenträger 1, und zwar senkrecht zu seiner Grundebene; die Achsen der drei Bolzen liegen an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks. Der Plattenträger 2 ist auf den Gewindebolzen durch Einstellmuttern 4 und Gegenmuttern 5 festgelegt, mit deren Hilfe der Plattenträger 2 in dem gewünschten Abstand von dem Plattenträger 1 festgelegt werden kann. Dabei erfolgt gleichzeitig eine grobe Einstellung der Parallelität der beiden Plattenträger bzw. der in ihnen sitzenden Glasplatten.
  • Die Fig. 2 zeigt, daß jeder der beiden Plattenträger aus einem kräftigen und infolgedessen sehr steifen äußeren Ring 6 bzw. 7 und aus einem inneren, als Buchse ausgebildeten Ring 8 bzw. 9 besteht, der ebenfalls in sich relativ steif ist. Zwischen den äußeren Ringen 6 und 7 und den inneren Ringen 8 und 9 befindet sich je eine dünnwandige Ringscheibe 10 bzw. 11, die jeweils den inneren mit dem äußeren Ring verbindet und eine leicht verformbare elastische Membran bildet.
  • Die Vorrichtung für die Feineinstellung der Parallelität der beiden Platten ist in Fig. 3 dargestellt.
  • Die Fassung der Glasplatte 12 in dem Plattenträger 2 besteht aus dem inneren Ring 9 und der Stahlbuchse 13, die in den Ring 9 eingebaut ist. Um eine Parallelität der beiden einander gegenüberliegenden Glasplatten zu erzielen, läßt man drei einstellbare Kräfte auf den 1 Flansch der Buchse 13 wirken, und zwar an drei Punkten (val. Punkt in Fig. 3) dieses Flansches, die an den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks liegen. Die Kräfte werden von drei Federn 14 ausgeübt, die mit ihrem einen Ende auf dem Außenring 7 befestigt sind und deren Verformung durch drei Regelschrauben 15 durchgeführt wird.
  • In der Fig. 4 sieht man die. Vorrichtung, mit der die Parallelverschiebung des inneren Ringes 8 des Plattenträgers 1 durchgeführt wird. Die Glasplatte 16, die auch »bewegliche Glasplatte« genannt wird, sitzt sitzt fest in dem inneren Ring 8. Die senkrecht zur Ebene dieser Glasplatte auszuübenden Kräfte wirken auf die Stirnfläche des inneren Ringes 8 in zwei Zonen oder Flächenbereichen B und B', die am Umfang dieses inneren Ringes 8 einander genau gegenüberliegen. An diesen beiden Stellen stützen sich die Arme eines gabelartigen Bügels 17 auf den inneren Ring ab, der eine Schwenkbewegung mit geringem Schwenkwinkel um eine parallel zur Ebene des Platz tenträgers 1 angeordnete Achse 18 ausführen kann.
  • Unter der Wirkung der von dem Bügel 17 ausgeübten Drücke wird der innere Ring 8 axial verschoben, da sich die dünne, membranartige Ringscheibe 10 relativ leicht verformen läßt.
  • Der Bügel 17 ist starr an dem zylindrischen Torsionsstab 18 befestigt, dessen beide Enden in Klemmstücken 19 und 20 festgelegt sind, die ihrerseits starr an einer Tragkonstruktion der gesamten Vorrichtung befestigt sind.
  • Durch die Torsion des Torsionsstabes 18 wird die Schwenkbewegung des Bügels 17 ermöglicht, und die Schwenkachse dieses Bügels ist gleichzeitig die Achse des Torsionsstabes. Die Torsion wird durch ein Drehmoment herbeigeführt, das mittels einer federnden Metallbandstrebe 21 auf den Torsionsstab 18 ausgeübt wird. Diese Metallbandstrebe 21 ist an dem unteren kurzen Hebelarm des Bügels 17 festgelegt und wird an ihrem freien Ende durch irgendein Betätigungsmittel, beispielsweise eine Kurvenscheibe oder eine Einstellschraube (die nicht in der Zeichnung dargestellt sind), belastet und geschwenkt. Die Bewegung des Endes der Federstrebe 21 wird mehrfach untersetzt auf den inneren Ring 8 übertragen. Man kann durch dieses Untersetzungssystem die Glasplatte 16 um wenige Mikron verschieben, so daß es möglich ist, einen spektralen Bereich zu durchforschen, der mehrere aufeinanderfolgende Interferenzordnungen enthält.
  • Die Fig. 5 zeigt den die ganze Vorrichtung tragenden Sockel oder Grundteil, der aus einer Platte 22 besteht, auf welcher der Plattenträger 1 an zwei einander genau gegenüberliegenden Punkten C und C' befestigt ist. Die beiden Punkte C und C' liegen in einer senkrecht zur Fläche des Plattenträgers 1 liegenden Axialebene, in der auch die Druckpunkte B und B' liegen, in denen die Enden des Bügels 17 auf den inneren Ring 8 einwirken. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die in den Punkten C und C' angreifenden Reaktionskräfte der Drücke des Bügels keine unsymmetrischen Verformungen erzeugen und die Bewegung der Glasplatte 16 tatsächlich eine reine axiale Verschiebung ist. Der äußere Umfang des Außenringes 6 des Plattenträgers 1 ist durch eine gestrichelte Linie dargestellt.
  • Der Schnitt gemäß Fig. 6 liegt in der Mittelebene eines der beiden Arme des Bügels 17 und senkrecht zu dem Torsionsstab 18. Man sieht in dieser Figur die Bandfeder 23, die das elastische Element bildet, das an einem Arm des Bügels 17 befestigt ist und sich über eine Druckwarze 24 auf die Zone B des inneren Ringes 8 abstützt; der andere Arm des Bügels 17 trägt das gleiche elastische Druckelement. Das System der Übertragung des Bügeldruckes auf den inneren Ring 8 gemäß dieser besonderen Ausführungsform gestattet es, noch eine weitere Untersetzung der Bewegungsamplituden zu erreichen und die Stabilität des Gesamten zu verbessern.
  • Die freie Länge der Buchse 13 kann bei geeigneter Wahl des Materials so bemessen werden, daß man eine Kompensation der durch Temperatureinflüsse bedingten Längenänderungen der Gewindebolzen einerseits und der Summe der änderungen der Buchse 13 und der Glasplatte 16 anderseits erzielt.
  • Die Temperaturkompensation ist genau genommen nur für eine bestimmte Dicke der Luftschicht zwischen den beiden Glasplatten gültig7 sie ist aber auf jeden Fall in einem gewissen Dickenbereich dieser Luftschicht praktisch ausreichend.
  • Die Möglichkeit, Buchsen 13 mit unterschiedlicher Länge zu verwenden, gestattet es schließlich, diese Kompensation bei unterschiedlichen Dicken der Luftschichten stets möglichst genau zu machen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Interferometer nach Perot-Fabry mit zwei teilweise spiegelnden, durch eine Luftschicht getrennten lichtdurchlässigen Platten, die an oder in einem rahmen- oder ringförmigen Plattenträger sitzen und sowohl auf einen bestimmten Abstand als auch auf genaue Parallelität einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Plattenträger in an sich bekannter Weise aus je zwei über ein elastisch verformbares Glied miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen jeweils die ersten, vorzugsweise außenliegenden Teile beider Plattenträger zur festen gegenseitigen Verbindung der beiden Plattenträger dienen, während die zweiten, vorzugsweise innenliegenden Teile je eine der Platten tragen und einer von ihnen durch Mittel zur Einstellung der Parallelität der Platten, der andere durch Mittel zur Änderung des Abstandes der Platten gegenüber dem ersten Teil des betreffenden Plattenträgers bewegbar ist, wobei die Mittel zur Einstellung der Parallelität wenigstens drei Druckorgane sind, die unabhängig voneinander auf mehreren Stellen des inneren Teiles eines der Plattenträger Drücke ausüben und von denen jedes eine mittels einer Regelschraube belastbare Feder enthält, deren eines Ende an dem inneren Teil anliegt und deren anderes Ende an dem äußeren Teil des betreffenden Plattenträgers befestigt ist, und die Mittel zur Änderung des Abstandes ein empfindliches, auf den inneren Teil des zweiten Plattenträgers wirkendes Untersetzungssystem bilden, das die folgenden Teile umfaßt: a) einen Bügel, der um eine parallel zu der Platte angeordnete Achse schwenkbar ist und auf den inneren Teil des Plattenträgers entweder unmittelbar oder über elastische Zwischenglieder einwirkt; b) einen starr mit dem Bügel verbundenen Torsionsstab, dessen Achse die unter a) erwähnte Achse ist und dessen Enden festgehalten sind; c) eine flexible Strebe, deren eines Ende die Torsion des Torsionsstabes bewirkt, wenn an dem anderen, freien Ende die zu untersetzende Betätigungsbewegung ausgeübt wird.
  2. 2. Interferometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Glied eine dünne membranartige Metallscheibe ist, die die beiden Teile der Plattenträger verbindet und kleine gegenseitige Bewegungen eines der Teile relativ zu dem anderen gestattet.
  3. 3. Interferometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Metallmembran mit beiden Teilen einen einstückigen Körper bildet.
  4. 4. Interferometer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindimg der beiden Plattenträger über ihre äußeren Teile Muttern und Gegenmuttern verwendet sind, welche den äußeren Teil eines der Plattenträger an in dem äußeren Teil des anderen Plattenträgers befestigten Gewindebolzen einstellbar festlegen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2743 645, 2462292, 2571937; deutsche Patentschrift Nr. 818 877; französische Patentschrift Nr. 687748; österreichische Patentschrift Nr. 128072; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 021595; J. Opt Soc. Am, 47 (1957), S. 1097; J. Scient. Instr., 33 (1956), S. 478 bis 482.
DEC19657A 1958-08-30 1959-08-21 Interferometer nach Perot-Fabry mit einstellbarem Plattenabstand Pending DE1119557B (de)

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DE1203493B (de) 1964-05-25 1965-10-21 Jenoptik Jena Gmbh Vorrichtung zur Halterung, Justierung und Verschiebung mindestens einer von zwei nach Fabry-Perot angeordneten optischen Platten

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