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DE1119103B - Vorrichtung zum intermittierenden Foerdern von bogenfoermigem Material aus Papier, Pappe od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum intermittierenden Foerdern von bogenfoermigem Material aus Papier, Pappe od. dgl.

Info

Publication number
DE1119103B
DE1119103B DEC19692A DEC0019692A DE1119103B DE 1119103 B DE1119103 B DE 1119103B DE C19692 A DEC19692 A DE C19692A DE C0019692 A DEC0019692 A DE C0019692A DE 1119103 B DE1119103 B DE 1119103B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
push rod
levers
lever
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19692A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Koss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLIAM CROSLAND Ltd
Original Assignee
WILLIAM CROSLAND Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLIAM CROSLAND Ltd filed Critical WILLIAM CROSLAND Ltd
Publication of DE1119103B publication Critical patent/DE1119103B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/02Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles
    • B65H29/04Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles the grippers being carried by endless chains or bands
    • B65H29/041Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles the grippers being carried by endless chains or bands and introducing into a pile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/02Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles
    • B65H29/04Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles the grippers being carried by endless chains or bands
    • B65H29/045Details of grippers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/17Nature of material
    • B65H2701/176Cardboard

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum intermittierenden Fördern von bogenförmigem Material aus Papier, Pappe od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum intermittierenden Fördern von bogenförmigem Material aus Papier, Pappe od. dgl. in einer Presse od. dgl. mit an zwei endlosen Förderelementen angeordneten Greiferstangen.
  • Diese bisher bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie eine verhältnismäßig begrenzte Greifkraft haben, so daß die Gefahr besteht, daß schwere Pappen od. dgl. während des Schneidens, Prägens usw. von den Greifern abgerissen werden und zu Betriebsstörungen führen. Hinzukommt, daß der Aufbau verhältnismäßig kompliziert ist und die Greiferstangen sowie die Greifer vor dem Einführen des Papieres od. dgl. in die genaue übernahmelage dazu gebracht werden müssen, was vielfach eine Verzögerung des Arbeitsvorganges bedingt.
  • Die Erfindung vermeidet die vorstehend in großen Zügen angegebenen Nachteile der bekannten Vorrichtungen, von denen sie sich vor allen Dingen dadurch unterscheidet, daß die Greiferstangen mit nach unten weisenden Haltedornen versehen sowie Einrichtungen zum Übernehmen und Ablegen der Bögen mit und von diesen Haltedornen vorgesehen sind.
  • Dadurch ergibt sich eine im Aufbau verhältnismäßig einfache und billige Greifervorrichtung, die mit Sicherheit die Blätter od. dgl. hält. Betriebsstörungen durch Abreißen der Blätter und umständliches Ausrichten der Greifer sind vermieden.
  • Ein weiterer Vorteil, der vor allen Dingen gegenüber einer nicht veröffentlichten Ausführung zu verzeichnen ist, die eine Greifervorrichtung mit zwei über Führungsscheiben laufenden, parallel zueinander angeordneten, mit Dornen oder Stiften zum Eingreifen in das Material besetzten Stahlbändern hat, besteht darin, daß das Material nicht wie dort an den Längskanten, also in Förderrichtung, sondern quer dazu über die ganze Bahnbreite an der Vorderkante erfaßt wird.
  • Dadurch ist ein geringerer Materialverlust als beim Erfassen des Materials an den Längskanten zu verzeichnen, da jetzt lediglich die kurze Querkante verlorengeht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung nach der Erfindung sind die Greiferstangen an der Greiferseite mit ausgesparten und vorspringenden Abschnitten versehen, wobei die Dorne in mindestens einigen der vorspringenden Abschnitte angeordnet sind. Dabei ist vorteilhaft die Anordnung derart, daß die Dorne in jedem zweiten vorspringenden Abschnitt sitzen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Einrichtung zum Eindrücken der Dorne in das einzuführende Blatt od. dgl. mit einer Schiebestange versehen, die unter der Zuführungsebene der Blätter od. dgl. sitzt und zum Andrücken des jeweils zu erfassenden Blattes od. dgl. nach oben gegen die Dorne der Greiferstange bewegt wird, wobei dornfreie, erhabene Abschnitte der Greiferstange ein unerwünszhtes Verformen der zwischen den Dornen liegenden Teile des Blattes beim Andrücken gegen die Dorne verhindern.
  • Vorzugsweise steht die Schiebestange unter Federwirkung und wird durch einen aus Hebeln und Nocken bestehenden Antrieb betätigt, wenn das zu erfassende Blatt od. dgl. ausgerichtet worden ist.
  • Ferner sind zwei Fühler vorgesehen, die normalerweise gegen das ausgerichtete Blatt od. dgl. lieg---ri und den Antrieb der Schiebestangen abschalten, sobald mindestens einer von ihnen das Blatt od. dgl. nicht mehr berührt. Dabei findet ein Grenzschalter Verwendung, der über Hebel und Lenker betätigt, wird und die Maschine stillsetzt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sic,i aus der folgenden Beschreibung der in der Zeic'inalg dargestellten Ausführungsbeispiele.
  • Fig. 1 ist eine ausschnittsweise Ansicht eines Teileä einer Greifervorrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 ist ein Schnitt entlang der Linie II-11 in Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1; Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Teiles der Greifervorrichtung; Fig. 5 ist eine Vorderansicht eines - Teiles der Greifervorrichtung ; Fig. 6 ist eine Draufsicht eines Teiles der Greifervorrichtung; Fig. 7, 8 und 9 sind Ansichten eines Teiles der Greifervorrichtung in verschiedenen Stellungen; Fig. 10 ist eine Seitenansicht eines Teiles der Abnehmereinrichtung der Maschine; Fig. 11 ist eine Draufsicht, auf die Abnehmerein-_ richtung nach Fig. 9; Fig. 12 ist eine Ansicht eines Teiles des Greiferbalkens und der Tragkette der Vorrichtung nach der Erfindung in einer abgewandelten Form; Fig. 13 ist eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 12; Fig. 14 ist eine Vorderansicht eines Teiles des bei der abgewandelten Ausführungsform verwendeten Mechanismus; Fig. 15 ist eine teilweise geschnittene Ansicht des an der Vorrichtung angebrachten Mechanismus nach Fig. 14; Fig. 16 ist eine teilweise weggebrochene und teilweise geschnittene Ansicht der Vorrichtung bei der abgewandelten Ausführungsform in einer Stellung; Fig. 17 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 16 zur Veranschaulichung dieser Ausführungsform in einer anderen Stellung.
  • Die Pressen der beschriebenen Art sind an sich bekannt, so daß nur die Greiferstange, ihr Antrieb und ihre Wirkungsweise beschrieben werden.
  • Die Wirkkante der Greiferstange 10 ist entlang ihrer vollen Länge mit einem Falz versehen, so daß ein etwa 3 mm hoher Flansch mit abwechselnd erhabenen und ausgesparten Abschnitten 12 bzw. 13 gebildet ist. Die ausgesparten Abschnitte dienen dazu, die Verwendung eines im folgenden noch zu beschreibenden Abnehmers zum Abnehmen einer Tafel von der Greiferstange 10 nach dem Schneiden, Prägen od. dgl. zu ermöglichen. Die vorspringenden Abschnitte 12 sind mit Dornen 14 versehen, die gebogen ausgebildet oder mit Widerhaken versehen sein können, um eine wirksame Greiffähigkeit zu gewährleisten.
  • Die Greiferstange 10 ist oberhalb des Niveaus der Zufuhr der zu behandelnden Tafeln angeordnet. Unterhalb des Niveaus der Zufuhr der zu fassenden Tafeln befindet sich eine Schiebestange 15, die zum Andrücken der zuzuführenden Tafeln nach oben gegen die Dorne 14 hebbar bzw. senkbar ist. Die Wirkkante der Schiebestange 15 ist mit einem Puffer oder Kissen 17 ausgestattet, so daß das Auftreten von Spuren beim Ausüben des Greifdruckes an der Tafel verhindert wird.
  • Am Zufuhrende einer Presse ist ein Rahmenwerk vorgesehen, innerhalb dessen eine Einrichtung zum einwandfreien Pressen der den Tiegeln der Presse zuzuführenden Tafel an die Greiferstangen 10 montiert ist, die nacheinander durch die Presse hindurchwandern und dabei die Tafeln tragen.
  • Alle Greiferstangen 10 sind von gleicher Konstruktion und bestehen aus Leichtmetall, Legierung. oder aus Holz von hoher Dichte. Es wird nur eine Greiferstange 10 beschrieben.
  • Bei der zu beschreibenden Ausführungsform der Erfindung ist die Greiferstange 10 etwa 965 mm lang, 38 mm breit und 9,5 mm dick. Die Enden der Greiferstange sind mit Gewindebohrungen zur Aufnahme von Schrauben zum Befestigen der Greiferstange an durch die Presse hindurchlaufenden Ketten 11 versehen. Wenn erwünscht, kann die Greiferstange 10 in solcher Weise montiert sein, daß, wie im folgenden noch in Zusammenhang mit Fig. 12 bis 17 be- schrieben, eine Bewegung der Greiferstange in der Längsrichtung in bezug auf die Kette ermöglicht ist, so daß etwaige Längenänderungen der Ketten infolge von überdehnung oder Verschleiß während des Betriebes ausgleichbar sind, die möglicherweise zu einer fehlerhaften. Stellung der Greiferstange 10 in bezug auf die noch näher zu beschreibende Schiebestange führen könnten. Oberhalb der Schiebestange sind nicht dargestellte Anschläge vorgesehen, gegen die die Greiferstange anstößt, wenn sie sich oberhalb der Schiebestange in einwandfreier Stellung befindet.
  • Unter dem Niveau der zuzuführenden Tafeln sind Einrichtungen vorgesehen, die geeignet sind, das Aufdrücken der Tafel auf die Dorne 14 herbeizuführen und außerdem die Maschine stillzusetzen, wenn eine fehlerhafte Aufgabe der Tafeln auftritt oder die Zufuhr von Tafeln aussetzt.
  • Wie Fig. 4 bis 6 erkennen lassen, die einen Teil der oben allgemein beschriebenen Vorrichtung veranschaulichen, ist eine an einem U-förmigen Rahmen 16 montierte Schiebestange 15 vorgesehen. Die obere Fläche der Stange 15 ist, wie schon erwähnt, mit einem nachgiebigen Kissen oder Puffer 17 ausgestattet, und dieses Kissen sowie die Stange 15 sind an Stellen 18, die den von den Dornen 14 eingenommenen Stellen entsprechen, mit Schlitzen versehen, die gewährleisten, daß die Dorne 14 beim Anstechen der Tafeln keine Beschädigung erleiden.
  • Die Schiebestange 15 ist in der Nähe ihrer Enden mit Schlitzen und z. B. bei 15a mit Nuten versehen, deren Bedeutung im folgenden noch erläutert wird. Durch die Schlitze sind Schrauben 19 durchgesteckt, die in die oberen Enden von schwenkbar gelagerten Anschlaghebeln mit vorderen Widerlagern 20 eingeschraubt sind, gegen die die Tafeln jeweils vor dem Aufspießen anstoßen, vorausgesetzt, daß sie sich in einwandfreier Lage befinden. Die Anschlaghebel 20 sind an einem Punkt zwischen ihren Enden an einer Welle 21 schwenkbar gelagert, die mittels Konsolen 22 getragen ist, die an dem Rahmen 23 der Maschine befestigt sind. Ein freies Schwenken dieser Hebel 20 ist dadurch verhindert, daß die unteren Enden der einzelnen Stangen an der zugehörigen Konsole 22 einstellbar verankert sind.
  • Die Bedeutung der Schwenkbarkeit der Hebel 20 liegt in der Schaffung einer Einstellmöglichkeit ihrer Stellung bei Bedarf. Die Mittel zum Einstellen der Stellung der Hebel 20 bestehen aus je einem schwenkbaren Verbindungsstück 24 mit Innengewinde am Ende jedes Hebels 20.
  • In das Verbindungsstück ist eine Gewindespindel 25 eingeschraubt, die durch ein Lager 26 an der Konsole 22 hindurchgeführt ist. An der einen Seite des Lagers 26 ist ein Stellring 27 und an seiner anderen Seite ein Zahnrad oder Schneckenrad 28 vorgesehen. Das Rad 28 des einen Hebels 20 steht im Eingriff mit einem Zahnrad oder Schneckenrad 29, das an einer mit einem Handrad 31 ausgestatteten Welle 30 montiert ist, während das andere Zahn- oder Schneckenrad 28 mit einem Zahnrad oder einer Schnecke 32 im Eingriff steht, das bzw. die an einer mit einem Handrad 34 ausgestatteten Welle 33 montiert ist. Beide Anschlaghebel 20 sind auf diese Weise voneinander unabhängig einstellbar. Um zu gewährleisten, daß eine übermäßige Bewegungsfreiheit an den Hebeln 20 z. B. infolge Verschleißes verhindert wird, sind Federn 35 vorgesehen, die an den Hebeln 20 und den Konsolen 22 befestigt sind.
  • An jedem Hebel 20 ist eine Führungskonsole 36 montiert, durch die ein Arm des U-förmigen Rahmens 16 hindurchragt. Die Konsole ist mit einem Schlitz versehen, um eine hin- und hergehende Bewegung des Rahmens 16 und somit der Stange 15 zu gestatten.
  • Die Einrichtung zum Hin- und Herbewegen der Schiebestange 15 ist mit einer Reihe von Hebeln und Gelenkgliedern ausgestattet, die von zwei Nocken 37 antreibbar sind. Die Nocken 37 sind an einer angetriebenen Welle 38, je einer in der Nähe jedes Endes derselben, befestigt. Die Welle 38 ist mit einem Kettenrad 39 od. dgl. ausgestattet. Am Maschinenrahmen sind in der Nähe der Welle 38 gekröpfte Hebel 40 schwenkbar montiert, und an den freien Enden dieser Hebel sind Nockenfolgerrollen 41 vorgesehen. In der Nähe der Kröpfung jedes Hebels 40 ist eine Zugstange 42 angelenkt, die durch einen Ring oder eine Öse 43 hindurchgeführt ist, die an einem weiteren Hebel 44 befestigt ist, und die Zugstange 42 endet ein Stück unterhalb dieses Hebels. An der Seite des Ringes 43, die dem Hebel 40 zugewendet ist, ist ein Stellring 45 befestigt, und an der anderen Seite der Öse 43 ist die Zugstange 42 von einer Feder 46 umgeben, die an der Öse 43 abgestützt ist und an der Zugstange 42 mittels einer Mutter 47 und einer Verriegelungsmutter 48 gehalten ist. Die Hebel 44 sind an einem Stab 49 befestigt, der im Rahmen der Maschine hin- und herschwenkbar montiert ist, und diese Schwenkbewegung wird bei der Drehung der Welle 38 hervorgerufen, die eine Bewegung der Zugstange 42 erzeugt. Die Feder 46 ist stark genug, um ihrer Druckverformung Widerstand zu leisten, wenn keine übermäßige Belastung auf sie wirkt. Sie ist jedoch, wie im folgenden beschrieben, in solcher Weise zusammendrückbar, daß sie ein Stillsetzen der Maschine herbeiführt, wenn eine Tafel in nicht einwandfrei ausgerichteter Lage liegt. Die Hebel 44 versetzen also den Stab 49 in eine Hin- und Herschwenkbewegung, und an diesem Stab sind weitere Hebel 50 befestigt, die an ihren freien Enden mit Ausschnitten 51 zur Aufnahme von Zapfen 52 versehen sind, die am Rahmen 16 befestigt sind, so daß, wenn die Hebel 50 sich auf und ab bewegen, auch der Rahmen 16 und mit ihm die Schiebestange 15 eine Auf- und Abbewegung ausführen, die die Tafel auf die Dorne 14 des Greiferbalkens 10 aufschiebt. Das Ausschalten der Maschine bei nicht einwandfrei ausgerichteter Lage der Tafel ist dadurch gewährleistet, daß ein Grenzschalter 53 vorgesehen ist, der mittels eines Kniehebeltriebes (Fig. 4, 7, 8 und 9) betätigbar ist.
  • Der Kniehebeltrieb besteht aus einem Glied 54, das einerseits am Hebel 40 und andererseits an einem Glied 55 aasgelenkt ist, das seinerseits mit dem zugeordneten Hebel 44 gelenkig verbunden ist. An der Gelenkstelle zwischen den Gliedern 54 und 55 ist ein weiteres Glied 56 aasgelenkt, das mit einem Winkelhebel 57, der auf der Welle 49 drehbar gelagert ist, gelenkig verbunden ist Das Ausschalten tritt ein, wenn eine Tafel sich in nicht einwandfrei ausgerichteter Lage befindet, und, wie im folgenden noch beschrieben, wird dadurch eine Aufwärtsbewegung der Stange 15 verhindert. Wenn dies eintritt, ist der Hebel 40 immer noch auf und ab bewegbar, jedoch kann der Hebel 44 die Aufwärtsbewegung nicht mitmachen. Die Zugstange 42 bewegt sich jedoch aufwärts, drückt die Feder 46 zusammen, und infolge der Aufwärtsbewegung des Hebels 40 wächst der Abstand zwischen diesem und dem Hebel 44, so daß die Glieder 54 und 55 eine Bewegung in die Strecklage erfahren, durch die das Glied 56 bewegt wird und seinerseits den Winkelhebel in solcher Weise bewegt, daß dieser den Grenzschalter 53 betätigt, der die Maschine stillsetzt. Das Ausschalten erfolgt in der in Fig. 9 veranschaulichten Stellung der oben beschriebenen Teile.
  • Wie oben bereits erwähnt, ist die Maschine durch eine nicht einwandfrei ausgerichtete Lage einer Tafel selbsttätig stillsetzbar. Diese nicht einwandfrei ausgerichtete Lage kann auftreten, wenn die Tafel keinen der beiden vorderen Anschläge oder nur einen derselben berührt. Diese letzteren sind mit maschinell bearbeiteten Flächen 58 ausgestattet, gegen die die Tafel anstößt, wenn sie einwandfrei ausgerichtet ist, und diese Flächen liegen unterhalb der Kante des Falzes im Balken 10.
  • Es ist .eine Einrichtung zum Anzeigen der einwandfreien Ausrichtung bzw. einer fehlerhaften Lage der Tafel vorgesehen, und diese besteht aus einem Füh-ler 59 neben jedem der vorderen Anschläge 20. Diese Fühler sind mit maschinell bearbeiteten vorderen Flächen 60 ausgestattet und sind an der Welle 21 aasgelenkt. Wie die Fig. 4 und 6 zeigen, stehen die Flächen 60 der Fühler 59 normalerweise unter einer Belastung, die bestrebt ist, sie in eine Stellung zu führen, in der sie sich dem Stapel von Tafeln näher befinden als die Flächen 58 der vorderen Anschläge 20. Jeder Fühler ist in seiner Stellung mittels einer Feder 61 gehalten, von der ein Abschnitt um die Welle 21 herumgewunden ist, während der Rest ihrer Länge sich entlang der Fühler 59 erstreckt und sein Ende um die Hinterkante des Fühlers (in bezug auf die Richtung der Zufuhr der Tafeln) herumgelegt ist.
  • Die Nuten 15 a in der Stange 15 sind in solcher Lage angebracht, daß, wenn die Flächen 60 der Fühler sich in der in Fig. 6 dargestellten Stellung befinden, die unteren Kanten der Fühlerfiächen in den Nuten liegen und eine Bewegung der Stange 15 verhindern. Wenn eine Tafel sich in einwandfrei ausgerichteter Lage befindet, werden die Fühler nach hinten geschoben und liegen dann in der in Fig. 7 gezeigten Lage, und die Flächen 60 sind in bezug auf die Flächen 58 der vorderen Anschläge 20 fluchtend ausgerichtet. Die Stange 50 kann sich dann unter der Wirkung des oben beschriebenen Hebeltriebes heben und ermöglicht das Angreifen der Dorne 15 an der Tafel in der in Fig. 8 dargestellten Weise. Wenn die Zufuhr der Tafel in fehlerhafter Weise erfolgt, bleibt der eine der Fühler oder bleiben beide Fühler in der in Fig. 9 gezeigten Weise in der Nut zurück, und die Stange 15 kann nicht gehoben werden. Auf diese Weise wird die Feder 46 druckverformt, während der Kniehebeltrieb in Tätigkeit gesetzt und die Maschine ausgeschaltet wird, und sie entspannt sich gegebenenfalls, nachdem die Tafel einwandfrei ausgerichtet ist. Diese Feder dient auch dazu, im Verein mit einer Hilfsfeder 62 jegliches Bestreben der Teile des Mechanismus zu überwinden, die Stellung zu blockieren, die sie einnehmen, wenn das Anstechen stattfindet. Nachdem die Tafel die Presse durchlaufen hat, wird sie von der Greiferstange 10 zu einem Stapel bearbeiteter Tafeln gebracht und dort von der Greiferstange 10 abgenommen. Die Abnahmeeinrichtung besteht aus einem Nocken 63 (Fig. 10) und einem Nockenfolger 64, der zwischen den Enden eines Nokkenarmes 65 angeordnet ist. Das eine Ende des Armes ist an einem Stab 66 befestigt, der zwei weitere Arme 67 trägt, und diese tragen eine Abnehmerstange 68, die in der insbesondere aus Fig. 11 ersichtlichen Weise entsprechend der Greiferstange 10 ausgebildet ist. Der Nocken 63 wird dauernd von einem außenliegenden Antrieb und einem Kettenrad 69 in Drehung gehalten, und sein Antrieb ist derart synchronisiert, daß er die Bewegung der Stange 68 zum Abnehmen der Tafel von der Greiferstange 10 herbeiführt, wenn sich letztere am Ende ihrer wirksamen Bewegungsstrecke befindet.
  • Am freien Ende des Nockenarmes 65 ist eine Feder 70 befestigt, die den Nockenfolger mit dem Nocken 63 in Berührung hält.
  • An der Ein- und Austrittsstelle sind Führungen 71 zum Führen der Greiferstange 10 in einwandfreier Lage und zum Verhindern von übermäßigen Verformungen desselben bei den Vorgängen des Greifens und des Abnehmens vorgesehen.
  • Bei der in Fig. 12 bis 17 dargestellten abgewandelten Ausführungsform ist die Greiferstange 10 an jedem Ende mittels einer Kettenkonsole 72 und einer Schraube 73 an den Ketten 11 befestigt. Die Schraube 73 ist durch Langlöcher der Greiferstange 10 durchgesteckt und gestattet eine Querbewegung der Greiferstange um eine Strecke von ungefähr 4,5 mm, und durch Anordnung einer Feder 74 an der Schraube 73 ist eine Beweglichkeit in der Längsrichtung um eine Strecke von etwa 6,3 mm ermöglicht. An zwei Stellen entlang der Vorderkante der Greiferstange 10 sind V-förmige Kerben 75 vorgesehen, und diese nehmen Anschläge 76 auf, wenn der Balken einwandfrei ausgerichtet ist. Die Anschläge 76 gewährleisten, daß die Greiferstange 10 in Griffstellung und Bearbeitungsstellung, z. B. Schneidstellung, einwandfrei ausgerichtet ist. Jeder der Anschläge 76 an der Greifstelle ist an einem Halter 77 (Fig. 16) montiert, der seinerseits an einer geschlitzten Lasche 78 befestigt ist. Die Lasche 78 hat zwei Schlitze, durch deren einen ein Gewindestift 79 durchgesteckt ist, der an dem beweglichen Tiegel der Presse befestigt ist. Zwischen dem Tiegel und der Lasche 78 ist ein Distanzstück 80 vorgesehen, das die richtige Lage der Lasche gewährleistet. Am unteren Ende der Lasche 78 ist durch den anderen Schlitz eine Schraube 81 durchgesteckt, die in eine Konsole 82 eingeschraubt ist, die ihrerseits an der Führung des beweglichen Tiegels befestigt ist.
  • Während der Tiegel sich auf und ab bewegt, gleitet der Gewindestift 79 in dem ersten Schlitz der Lasche 78, und wenn er das obere Ende dieses Schlitzes (Fig. 16) erreicht, bewirkt er ein Heben der Lasche 78 und somit des Anschlages 76 in eine Stellung, bei der die V-förmigen Kerben 75 der Greiferstange 10 an dem Anschlag 76 angreifen. Die Schraube 81 dient zum Führen des unteren Endes der Lasche 78. Dank der Form der Kerben 75 und der Anschläge 76 ist die Greiferstange 10 einwandfrei ausgerichtet, wenn die Anschläge 76 sich mit den Kerben 75 vollständig im Eingriff befinden.
  • Eine ähnliche Anordnung wie die eben beschriebene ist an der Schneidstellung der Presse vorgesehen, nur ist hier der Halter 77 ausgelassen. Im übrigen sind die gleichen Bezugszeichen verwendet. Der Halter 77 an der Eintrittsstelle ist dadurch bedingt, daß die Zufuhrstelle von den Tiegeln etwas entfernt ist.
  • Der Betriebszyklus der beschriebenen Presse ist folgender: (a) Wenn sich der Tiegel am oberen Ende seiner Bewegungsstrecke befindet, stehen die Greiferstangen 10 still, und die Anschläge 76 stehen mit den Schlitzen 75 im Eingriff: (b) Der Tiegel bewegt sich abwärts über die erste Hälfte seiner Bewegungsstrecke, nimmt dabei die Anschläge 76 mit, und die Greiferstangen 10 sind durch die Presse bewegbar.
  • (c) Am unteren Ende der Bewegungsstrecke befinden sich die Anschläge 76 in ihren untersten Stellungen.
  • (d) Der Tiegel beginnt seine Aufwärtsbewegung und nimmt die Anschläge 76 mit.
  • (e) Nach halber Aufwärtsbewegung des Tiegels befinden sich die Anschläge in ihrer oberen Stellung und beenden ihre Bewegung.
  • (f) Die Greiferstangen 10 setzen bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Tiegels ihre Bewegung fort und führen die richtige Lage der Stange in bezug auf die Anschläge herbei.
  • (g) Die Greiferstangen stehen still.
  • (h) Der Tiegel beendet seine Aufwärtsbewegung und führt einen Schnitt oder einen Prägevorgang aus. Es hat sich gezeigt, daß bei Verwendung der beschriebenen abgewandelten Ausführungsformen die Greiferstange 10 mit besonders hoher Genauigkeit in die richtige Lage überführbar ist, und zwar ohne Rücksicht auf etwaige Längenänderungen, die in den Ketten 11 auftreten können.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum intermittierenden Fördern von bogenförmigem Material aus Papier, Pappe od. dgl. in einer Presse mit an zwei endlosen Förderelementen angeordneten Greiferstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferstangen (10) mit nach unten weisenden Haltedornen (14) versehen sowie Einrichtungen zum übernehmen und Ablegen der Bogen mit und von diesen Haltedornen (14) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferstangen (10) an der Greiferseite mit ausgesparten und vorspringenden Abschnitten (12) versehen sind, wobei die Dorne (14) in mindestens einigen der vorspringenden Abschnitte angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne (14) in jedem zweiten vorspringenden Abschnitt (12) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schiebestange (15) unter der Zuführungsebene der Blätter od. dgl. vorgesehen ist zum Anheben des betreffenden Blattes nach oben gegen die Dorne (14) der Greiferstange (10) und daß dornfreie Abschnitte (12) an der Greiferstange (10) vorgesehen sind zum Verhindern unerwünschter Verformungen der zwischen den Dornen (14) liegenden Teile des Blattes od. dgl. beim Andrücken gegen die Dorne.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebestange (15) indirekt durch eine Feder (62) belastet und durch Hebel (40, 42, 44, 50) und Nocken (37) betätigbar ist, wenn das zu erfassende Blatt od. dgl. ausgerichtet ist, wobei die Hebel (40) direkt durch die Nocken (37) angetrieben sind und über den Hebel (42) den Hebel (50) bewegen, wodurch ein Rahmen (16) betätigt wird und die Schiebestange (15) in Arbeitsstellung bringt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zwei Fühler (59) zum Anlegen gegen das ausgerichtete Blatt od. dgl. und Abschalten der Bewegung der Schiebestange (15) über Anschlaghebel (20) beim Nichtanliegen mindestens eines von ihnen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Grenzschalter (53) zum Abschalten der Maschine bei Behinderung der Bewegung der Schiebestange (15) vorgesehen ist, der durch einen Winkelhebel (57) auslösbar ist, dessen Antrieb durch die Schwingbewegung der Hebel (40) über den Lenker (54, 55) erfolgt. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebestange (15) mit einem Rahmen (16) verbunden ist, der Stifte (52) aufweist, welche in Ausschnitten (51) angeordnet sind, die in den Enden der durch Zugstangen (42) in Schwingbewegung versetzbaren Hebel (50) gebildet sind, welche die Schiebestange (15) heben und senken.
  9. 9. Vorrichtung nach Ansprüchen 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (50) gleitbar mit den Zugstangen (42) verbunden sind, welche, an den Hebeln (40) angelenkt, die Nockenfolger (41) tragen, die gegen Nocken (37) liegen, welche auf-einer von außen kontinuierlich angetriebenen Welle (38) sitzen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Zugstangen (42) Federn (46) zum Andrücken gegen die Hebel (50) sitzen, die zum Antrieb des Stabes (49) dienen, welche über Lenker (54, 55) die Schiebestange (15) treibt, falls sie nicht durch die Fühlerstangen (59) arretiert ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Fühlerstangen (59) vorgesehen sind, deren Enden normalerweise in Aussparungen (15 a) der Schiebestange liegen und daß eine Verschiebung beider Fühlerstangen in eine Stellung außerhalb der Aussparungen durch ein Blatt od. dgl. erforderlich ist, um eine Betätigung der Schiebestange (15) durch die Nocken- (37) und die Hebelanordnung (40, 42, 44, 50) zu ermöglichen.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Abstreifer (68) zum. Abstreifen der Blätter von den Dornen (14) der Greiferstange (10).
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (68) an Hebeln (67) sitzt, die durch eine durch einen Nocken (63) zu betätigende Welle (66) in Schwingbewegung versetzbar sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (68) eine der Greiferstange (10) komplementäre Form hat.
  15. 15. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne (14) der Greiferstange (10) gekrümmt oder widerhakenähnlich ausgebildet sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Führungen (71) zum genauen Festlegen der Greiferstangen (10) in den Greifer-und Abstreifstellungen und zum Verhindern unerwünschter Deformationen der Greiferstangen (10) vorgesehen sind. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr.1074 963.
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