DE1117600B - Verfahren zur Herstellung von gegen Nematoden wirksamen quaternaeren Ammoniumsalzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gegen Nematoden wirksamen quaternaeren AmmoniumsalzenInfo
- Publication number
- DE1117600B DE1117600B DEW20835A DEW0020835A DE1117600B DE 1117600 B DE1117600 B DE 1117600B DE W20835 A DEW20835 A DE W20835A DE W0020835 A DEW0020835 A DE W0020835A DE 1117600 B DE1117600 B DE 1117600B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- iodide
- methyl
- bromide
- melting point
- dimethyl
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01N—PRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
- A01N39/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing aryloxy- or arylthio-aliphatic or cycloaliphatic compounds, containing the group or, e.g. phenoxyethylamine, phenylthio-acetonitrile, phenoxyacetone
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Agronomy & Crop Science (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Plant Pathology (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Dentistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
W 20835 IVb/12 q
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 23. NOVEMBER 1961
Es wurde festgestellt, daß Verbindungen von der allgemeinen Formel
CHa
0-(CH2V-N-CH2-
CHa
(I)
in welcher R1 Wasserstoff, Chlor, Brom oder eine Methyl- oder Nitrogruppe, Ra Wasserstoff, Chlor,
Brom, Fluor oder eine Methylgruppe und A~ das Anion einer Säure, z. B. Bromid, Jodid oder Methosulfat,
bedeutet, wirksam sind gegenüber Darmparasiten, die eng verbunden sind mit Schleimhäuten in
Körperhöhlen. Beispiele hierfür sind die Trichostrongyliden bei Schafen und Rindern, d. h. Parasiten
von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Die Wirksamkeit der Verbindungen nach der Formel I wurde
festgestellt durch vergleichende Versuche mit Nippostrongylus muris bei Ratten. Ebenso sind die Verbindungen
z. B. wirksam gegenüber den Darmparasiten Aspiculuris tetraptera und Nematospiroides dubius bei
Mäusen.
Bei der Verabfolgung an Schafe wurde die Wirksamkeit verschiedener Glieder der Reihe festgestellt,
und zwar gegenüber schmarotzenden Organismen, wie Nematodirus sp., Ostertagia circumcincta, O. trifuracata,
Cooperia curticei und Trichostrongylus axei. Die Wirksamkeit gegenüber den ersten vier der genannten
Parasiten ist von besonderer Wichtigkeit, da gegen diese gewisse Phenothiazinpräparate, wie sie
häufig in der Veterinärmedizin verwendet werden, nur eine geringe Wirkung entfalten.
Die Verabfolgung der hier in Rede stehenden Verbindungen an Tiere, wie Schafe, Rinder u. dgl., ist
auch insoweit vorteilhaft, weil durch Bekämpfung und Beseitigung der im Darm der Tiere lebenden, praktisch
schon im Wirts-Gasttier-Verhältnis stehenden Nematoden aus verständlichen Gründen eine Erhöhung
der WoIl- bzw. Fleischausbeute erzielbar ist.
Aber auch zur Bekämpfung und Beseitigung von Darm- und Eingeweidewürmern in der Humanmedizin
haben sich die Verbindungen gemäß Formell bewährt.
Die Erfindung besteht demgemäß also in einem Verfahren zur Herstellung von gegen Nematoden wirksamen
quaternären Ammoniumsalzen dieser allgemeinen Formel I, in welcher R1 Wasserstoff, Chlor,
Brom, eine Methyl- oder Nitrogruppe ist, R2 Wasserstoff,
Chlor, Brom, Fluor oder eine Methylgruppe und A~ ein Anion außer Chlorid darstellt, dadurch
gekennzeichnet, daß ein tertiäres Amin, welches drei der
Verfahren zur Herstellung
von gegen Nematoden wirksamen
quaternären Ammoniumsalzen
Anmelder:
The Wellcome Foundation Limited, London
Vertreter: Dr. M. Eule, Patentanwalt,
München 13, Kurfürstenplatz 2
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 29. März 1956 (Nr. 9896/56)
und 24. Januar 1957 (Nr. 2595/57)
und 24. Januar 1957 (Nr. 2595/57)
Frederick Charles Copp, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
im Endprodukt gewünschten Stickstoffsubstituenten enthält, in an sich bekannter Weise unter Einführung
des vierten gewünschten Substituenten quaternisiert wird und gegebenenfalls das so erhaltene Salz in das
Salz eines anderen Anions in an sich bekannter Weise übergeführt wird.
Erfindungsgemäß kann also z. B. in der Weise vorgegangen werden, daß ein tertiäres Amin der
Formel II mit 1 Mol (oder einem geringen Überschuß) eines Methylierungsmittels wie Methyljodid
oder Dimethylsulfat quaternisiert wird; die hier in Rede stehenden Verbindungen können ferner hergestellt
werden durch die Reaktion eines sekundären Amins der Formel III mit zwei oder mehreren Mol
des Methyliermittels in Gegenwart eines die Säure bindenden Mittels wie Natriumcarbonat. Hierbei ist
zu beachten, daß diese Reaktion unter Bildung der Zwischenstufe des tertiären Amins der Formel II vor
sich geht und daher der gleichzeitig erfolgenden Herstellung dieses letzteren Amins und dessen Quaternisierung
gleichkommt. Beide Reaktionen können in einem Lösungsmittel, das wie Aceton oder Methanol
nicht in die Reaktion eintritt, vorgenommen werden.
0-(CHJi)2-N-CH2
Ο— (CH2).,- NH- CH
R2 (III)
109 740/548
3 4
Wahlweise Verfahren der Synthese ergeben sich aus den nachstehenden Gleichungen:
(a) ζ J—° — (CH^ - N(CH3)a + XCH2
(b) < V- O — (CHa)2X + N(CH3)2— CH
In diesen Formeln (a) und (b) stellt X eine geeignete worauf das Gemisch 5 Stunden lang auf einem Dampfreaktionsfähige Gruppierung dar, z. B. ein Halogen bade erhitzt wurde. Das ausgefällte Benzylamin~
(Chlor, Brom oder Jod) oder Methosulfat. *5 hydrobromid wurde abfiltriert und mit frischem
Die Reaktion (a) kann durch die Gegenwart von Benzol gewaschen. Das Filtrat wurde zusammen mit
Kaliumiodid unterstützt werden, da die gewünschte den Waschlaugen mit 4n-Natronlauge geschüttelt,
quaternäre Verbindung I gewöhnlich als Jodid isoliert Die wäßrige Schicht wurde entfernt, die Benzolschicht
wird. Beide Reaktionen — (a) und (b) — können wurde über festem Kaliumhydroxyd getrocknet,
zweckmäßigerweise in einem geeigneten Lösungs- 2° filtriert und abgedampft; der Rückstand wurde im
mittel wie Benzol vorgenommen werden. Die erstere Vakuum destilliert. Man erhielt 1-Benzylamino-Reaktion
geht rasch vor sich, während die letztere 2-phenoxyäthan als ein farbloses Öl mit einem Siedeein
Erhitzen auf längere Zeitdauer erfordert; sie kann punkt von 150 bis 154°/0,3 mm.
auch durch Erhitzen der Reagenzien miteinander ohne Verfahrensgemäß wurden 4 g dieser Base in 5 ml
auch durch Erhitzen der Reagenzien miteinander ohne Verfahrensgemäß wurden 4 g dieser Base in 5 ml
Gegenwart eines Lösungsmittels erfolgen. 25 Methanol aufgelöst, worauf 5,3 g feingepulvertes
Falls es gewünscht wird, können die jeweils re- wasserfreies Natriumcarbonat und 14,5 g Methyljodid
sultierenden Salze in der üblichen Weise in die Salze hinzugesetzt wurden. Nach halbstündigem Erhitzen
anderer geeigneter Säuren umgewandelt werden. am Rückfluß wurde das Gemisch filtriert, und dem
Bemerkenswerterweise hat sich gezeigt, daß die Filtrat wurde langsam Äther hinzugesetzt. Es schied
Wirksamkeit dieser Verbindungen mit der angegebenen 30 sich N-Benzyl-N: N-dimethyl-N-2-phenoxyäthylam-Struktur
eng verbunden ist. Man hat festgestellt, moniumjodid in farblosen Kristallen mit einem
daß Varianten, die von der allgemeinen Formel I Schmelzpunkt von 146 bis 147° aus.
abweichen, entweder giftig sind, so z. B. Chloride, .
abweichen, entweder giftig sind, so z. B. Chloride, .
oder aber — wenn beispielsweise R1 oder R2 Alkoxy- Beispiel 2
Gruppen oder höhere Alkyl-Gruppen als Methyl 35 23 gl-Benzylamino-2-phenoxyäthan wurden langsam
sind — keine Wirkung zeigen. Gleiches gilt bei Sub- einem gekühlten Gemisch aus 12 g wasserfreier
stituierung der Benzolringe in der meta- oder para- Ameisensäure und 9,5 ml 37%igen wäßrigen Form-Stellung.
Gewisse Verbindungen, welche mit denjenigen aldehyde hinzugesetzt. Beim Erhitzen auf einem
nach der allgemeinen Formel I strukturell eng ver- Dampfbade erfolgte eine rasche Entwicklung von Gas.
wandt sind, wurden bereits in der Literatur beschrieben, 40 Das Erhitzen wurde dann auf die Dauer von 14 Stunden
aber bei allen diesen Verbindungen mußte man fest- fortgesetzt, die Lösung wurde hierauf gekühlt, 15 ml
stellen, daß sie entweder keine für die vorliegenden konzentrierte Salzsäure wurden hinzugesetzt, und das
Verwendungszwecke geeignete Wirkung zeigen oder Gemisch wurde im Vakuum eingedampft. Der Rückaber
für die Verabfolgung in therapeutischen Dosen stand wurde in Wasser aufgelöst, Ammoniak wurde im
zu giftig sind. So ist beispielsweise das in der schwei- 45 Überschuß hinzugesetzt, und das ausgefällte Öl wurde
zerischen Patentschrift 256 345 beschriebene p-Lauro- mit Äther extrahiert. Der ätherische Extrakt wurde
phenoxyäthyldimethylbenzylammoniumchlorid gegen über festem Kaliumhydroxyd getrocknet, filtriert
Nippostrongylus muris völlig unwirksam und zeigt und eingedampft. Das verbleibende 1-(N-Benzylgegen
Nematospiroides dubius nur geringe Wirkung. N-methylamino)-2-phenoxyäthan wurde im Vakuum
Es war in keiner Weise vorhersehbar, daß durch so 50 destilliert; es hatte einen Siedepunkt von 116 bis
geringfügige Änderungen im Molekül völlig anders- 12270,04 mm.
artige Effekte erzielt werden können. Verfahrensgemäß wurden 3 g Dimethylsulfat zu
artige Effekte erzielt werden können. Verfahrensgemäß wurden 3 g Dimethylsulfat zu
Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen einer Lösung von 5 g dieser Base in 10 ml Aceton
können in Form von Tabletten, Suppositorien bzw. hinzugesetzt. Das Gemisch erwärmte sich spontan,
Zäpfchen, Kapseln oder (wenn die Verbindung un- 55 und .es kristallisierte N-Benzyl-N: N-dimethyllöslich
ist) in wäßriger Suspension, welche geeignete N-2-phenoxyäthylammoniummethylsulfat mit einem
Suspendierungsmittel enthalten kann, dargeboten Schmelzpunkt von 102° aus. Verwendete man an Stelle
werden. des Dimethylsulfats 3,7 g Methyljodid, dann erhielt
Die vorliegende Erfindung soll nunmehr an Hand man das entsprechende Jodid; es war identisch mit
der nachstehenden Beispiele, in welchen alle Tem- 60 dem im Beispiel 1 beschriebenen Produkt,
peraturen in Celsiusgraden angegeben sind und — .
peraturen in Celsiusgraden angegeben sind und — .
soweit erforderlich — auch die Herstellung der Beispiel 3
Ausgangsstoffe beschrieben wird, das näheren er- Eine Lösung von 10,0 g 2-Phenoxyäthylbromid und
läutert werden. 6,8 g N: N-Dimethylbenzylamin in 10 ml Benzol
Beispiel 1 6s mir(% 40Stunden lang auf einem Dampfbade erhitzt.
Ein Öl schied sich langsam aus und kristallisierte
30 g 2-Phenoxyäthylbromid wurden einer Lösung anschließend. Nach dem Abkühlen wurde dieser feste
von 50 g Benzylamin in 50 ml Benzol hinzugesetzt, Körper abfiltriert, mit frischem Benzol gewaschen
Claims (1)
- 5 6und aus einem Gemisch von Propanol-(2) und Äthyl- ammoniumjodid mit einem Schmelzpunkt von 166 bis acetat umkristallisiert. Man erhielt N-Benzyl-N: N-di- 167°.methyl-N-2-phenoxyäthylammoniumbromid als einen Beisoiel 9farblosen festen Körper mit einem Schmelzpunktvon 144,5 bis 146°. 5 7,5 g o-Chlorobenzylbromid und 6 g Kaliumiodid.Beisrjiel 4 wurden zu einer Lösung von 4,5 g 1-Dimethylamino-2-phenoxyäthan in Methanol hinzugesetzt. DasDem Beispiel 1 entsprechend wurde aus 2-Phenoxy- Gemisch wurde 30 Minuten lang am Rückfluß erhitzt äthylbromid und o-Methylbenzylamin 1-o-Methyl- und filtriert; dem Filtrat wurde Äther hinzugesetzt. benzylamino-2-phenoxyäthan hergestellt und nach io Es schied sich ein ziemlich harziges Produkt aus. Dieses der Arbeitsweise von Beispiel 2, Absatz 1, in das wurde abfiltriert und aus Propanol-(2) umkristallisiert, l-(N-Methyl-N-o-methylbenzylamino)-2-phenoxyäthan um reines N-o-Chlorobenzyl-N: N-dimethyl-N-2-mit einem Siedepunkt von 128°/0,06 mm übergeführt. phenoxyäthylammoniumjodid mit einem Schmelz-Bei der verfahrensgemäßen Quaternierung reagierte punkt von 122 bis 123° zu ergeben, diese Base gelinde mit Methyljodid in Acetonlösung 15und ergab dabei N: N-Dimethyl-N-o-methylbenzyl- Beispiel 10N-2-phenoxyäthylammoniumjodid mit einem Schmelz- Entsprechend Beispiel 9 wurde 1-Dimethylamino-punkt von 144 bis 145°. 2-o-methylphenoxyäthan mit o-Chlorbenzylbrqmidin Gegenwart von Kaliumiodid umgesetzt, umBeispiel 5 ao N-o-Chlorbenzyl-N: N-dimethyl-N-(2-o-methylphen-l-Benzylamino-2-o-methylphenoxyäthan mit einem oxyäthyl)-ammoniumjodid zu ergeben; es kristallisierte Siedepunkt von 200 bis 204719 mm wurde in ähnlicher aus Propanol-(2) mit einem Schmelzpunkt von 176 Weise hergestellt aus 2-o-Methylphenoxyäthylbromid bis 177° aus. und Benzylamin und umgewandelt in das 1-(N-Benzyl- Beisniel 11N-methylamino)-2-o-methylphenoxyäthan mit einem 25Siedepunkt von 198°/16mm. Mit Methyljodid ergab Aus l-Dimethylamino-2-phenoxyäthanund o-Fluor-diese Base verfahrensgemäß N-Benzyl-N: N-dimethyl- benzylbromid wurde N-o-Fluorbenzyl-N: N-dimethyl-N-(2-omethylphenoxyäthyl) - ammoniumjodid mit N-2-phenoxyäthylammoniumbromid mit einem einem Schmelzpunkt von 153 bis 154°. Schmelzpunkt von 142 bis 144° erhalten und analog30 mit o-Brombenzylbromid das N-o-Brombenzyl-Beispiel 6 N: N-dimethyl-N-2-phenoxyäthylammoniumbromid.mit einem Schmelzpunkt von 101 bis 102°. 1 - ο - Methylbenzylamino - 2- ο - methylphenoxyäthanmit einem Siedepunkt von 144 bis 148°/0,3 mm wurde Beispiel 12in ähnlicher Weise hergestellt aus 2-o-Methylphenoxy- 35äthylbromid und o-Methylbenzylamin und umge- 250 g 2-o-Nitrophenoxyäthylbromid und 450 mlwandelt in das l-(N-Methyl-N-o-methylbenzylamino)- einer 50%igen Lösung von Dimethylamin in Methanol 2-o-methylphenoxyäthan mit einem Siedepunkt von wurden in einem Autoklav 2 Stunden lang bei 80° 138 bis 140°/0,l mm. Verfahrengemäß mit Methyl- miteinander zur Reaktion gebracht. Das Reaktionsjodid umgesetzt, ergab diese Base N: N-Dimethyl- 40 gemisch wurde dann eingedampft, der Rückstand mit N-o-methylbenzyl-N-(2-o-methylphenoxyäthyl)-am- Ammoniak im Überschuß basisch gemacht und das moniumjodid mit einem Schmelzpunkt von 182 bis abgeschiedene Öl mit Äther extrahiert. Der Rückstand 183°. aus der Verdampfung dieses ätherischen Extrakteswurde mit 2n-Salzsäure im Überschuß behandeltBeispiel 7 45 und die sich dabei ergebende Lösung eingedampft. Manerhielt l-Dimethylamino-2-o-nitrophenoxyäthanhydro-l-Benzylamino-2-o-chlorophenoxyäthan mit einem chlorid, welches aus Äthanol mit einem Schmelzpunkt Siedepunkt von 138 bis 144°/0,05 mm wurde in von 174 bis 175° auskristallisierte, ähnlicher Weise hergestellt aus Benzylamin und Dieses Hydrochlorid wurde mit wäßrigem Ammoniak2-o-Chlorophenoxyäthylbromid und umgewandelt in 50 im Überschuß behandelt, um die freie Base zu. erdas l-(N-Benzyl-N-methylamino)-2-o-chlorophenoxy- halten, welche in der üblichen Weise mit Äther äthan mit einem Siedepunkt von 144 bis 148 o/0,07 mm. isoliert und in 500 ml Aceton aufgelöst wurde. Ver-Verfahrensgemäß mit Methyljodid umgesetzt, ergab fahrensgemäß mit 115 g Benzylchlorid umgesetzt, diese Base N-Benzyl-N-(2-o-chlorophenoxyäthyl)-N: kristallisierte N-Benzyl-N: N-dimethyl-N-o-nitrophen-N-dimethylammoniumjodid mit einem Schmelzpunkt 55 oxyäthylammoniumchlorid aus. Dieses Chlorid wurde von 119 bis 120°. nach 72 Stunden abfiltriert, mit frischem Acetongewaschen und sofort im Vakuum getrocknet. Da dasBeispiel 8 Salz zerfließlich ist, wurde es in 700 ml Wasser gelöstund mit einer Lösung von 170 g Kaliumjodid inl-o-Chlorophenoxy-2-o-methylbenzylaminoäthan 60 200mlWasser behandelt, um das entsprechende Jodid mit einem Siedepunkt von 146 bis 150°/0,l mm wurde zu ergeben, welches sich aus dem wäßrigen Gemisch in in ähnlicher Weise hergestellt aus 2-o-Chlorophenoxy- Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 140 bis 141 ° äthylbromid und o-Methylbenzylamin und umge- rasch abschied, wandelt in das l-o-Chlorophenoxy-2-(N-methyl-N-o-methylbenzylamino)-äthan mit einem Siedepunkt 65 PATENTANSPRUCH·von 146 bis 15070,2 mm. Verfahrensgemäß mitMethyljodidumgesetzt,ergabdieseBaseN-(2-o-Chloro- Verfahren zur Herstellung von gegen Nema-phenoxyäthyl)- N: N- dimethyl-N-ο-methylbenzyl- toden wirksamen quaternären Ammoniumsalzender allgemeinen FormelCHa-0-(CHs)2-N-CH2-A"in welcher R1 Wasserstoff, Chlor, Brom, eine Methyl- oder Nitrogruppe ist, R2 Wasserstoff, Chlor, Brom, Fluor oder eine Methylgmppe und A- ein Anion außer Chlorid darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß ein tertiäres Amin, welches drei der im Endprodukt gewünschten Stickstoffsubstituenten enthält, in an sich bekannter Weise unter Einführung des vierten gewünschten Substituenten quaternisiert wird und gegebenenfalls das so erhaltene Salz in das Salz eines anderen Anions in an sich bekannter Weise übergeführt wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 627 880;
britische Patentschrift Nr. 703 477;
schweizerische Patentschrift Nr. 258 716;
USA.-Patentschrift Nr. 2 734 918;
Comptes rendus, 1955, S. 2155.109 740/548 11.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1117600X | 1956-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1117600B true DE1117600B (de) | 1961-11-23 |
Family
ID=10875345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW20835A Pending DE1117600B (de) | 1956-03-29 | 1957-03-21 | Verfahren zur Herstellung von gegen Nematoden wirksamen quaternaeren Ammoniumsalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1117600B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1238485B (de) | 1959-03-13 | 1967-04-13 | Wellcome Found | Verfahren zur Herstellung von quartaeren Ammoniumsalzen |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE627880C (de) * | 1933-03-04 | 1936-03-28 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren zur Gewinnung quaternaerer Stickstoffverbindungen |
| CH258716A (de) * | 1944-11-24 | 1948-12-15 | Ciba Geigy | Verfahren zur Herstellung einer neuen Phenoxyalkyl-ammoniumverbindung. |
| GB703477A (en) * | 1950-07-28 | 1954-02-03 | Ward Blenkinsop & Co Ltd | Quaternary ammonium compounds |
| US2734918A (en) * | 1956-02-14 | Quaternary salts of chlorphenoxy |
-
1957
- 1957-03-21 DE DEW20835A patent/DE1117600B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2734918A (en) * | 1956-02-14 | Quaternary salts of chlorphenoxy | ||
| DE627880C (de) * | 1933-03-04 | 1936-03-28 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Verfahren zur Gewinnung quaternaerer Stickstoffverbindungen |
| CH258716A (de) * | 1944-11-24 | 1948-12-15 | Ciba Geigy | Verfahren zur Herstellung einer neuen Phenoxyalkyl-ammoniumverbindung. |
| GB703477A (en) * | 1950-07-28 | 1954-02-03 | Ward Blenkinsop & Co Ltd | Quaternary ammonium compounds |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1238485B (de) | 1959-03-13 | 1967-04-13 | Wellcome Found | Verfahren zur Herstellung von quartaeren Ammoniumsalzen |
| DE1238485C2 (de) * | 1959-03-13 | 1967-10-26 | Wellcome Found | Verfahren zur Herstellung von quartaeren Ammoniumsalzen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE848503C (de) | Verfahren zur Darstellung von basischen Estern | |
| DE1545575C2 (de) | N, N'-Bis- eckige Klammer auf 3"(3', 4', 5'-trimethoxybenzoyloxy)-propyl eckige Klammer zu -homopiperazin | |
| AT201581B (de) | Verfahren zur Herstellung neuer quaternärer Ammoniumsalze | |
| DE2704690C2 (de) | Triphenylalkenderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel | |
| DE1117600B (de) | Verfahren zur Herstellung von gegen Nematoden wirksamen quaternaeren Ammoniumsalzen | |
| DE2822473C2 (de) | Alkanolaminderivate und pharmazeutische Mittel, welche diese Alkanolaminderivate enthalten | |
| DE2166270B2 (de) | Nicotinoylaminoäthansulfonyl-2amino-thiazol | |
| DE825416C (de) | Verfahren zur Herstellung von tertiaeren Aminen | |
| DE1158083B (de) | Verfahren zur Herstellung basisch substituierter Phenylacetonitrile | |
| DE3643991A1 (de) | Optisch aktive 2-(chlor)-12-(3-(dimethylamino)-2-(methyl)-propyl)-12h-dibenzo(d,g)(1,3,6)dioxazocine sowie ihre saeureadditionssalze, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel | |
| DE2515548A1 (de) | Quaternaere ammoniumsalze von n-dialkylaminoalkyl-n-(2-indanyl)-anilinen und verfahren zu ihrer herstellung | |
| AT274843B (de) | Verfahren zur Herstellung von N-Benzyl-N',N"-dimethylguanidin und seinen Säureadditionssalzen | |
| DE1518230C (de) | Verfahren zur Herstellung von N Benzyl N", N" dimethylguamdin | |
| DE952715C (de) | Verfahren zur Herstellung neuer antihistaminwirksamer basischer AEther | |
| DE1643459C3 (de) | 1 -(2-Methoxyphenoxy) -3-tert-butylamino-2-propanol und dessen Salze, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel | |
| AT249650B (de) | Verfahren zur Herstellung des Dimethylaminoäthylmonoesters der Bernsteinsäure in Form seines inneren Salzes | |
| DE2518516C3 (de) | 2-(3,45-Trimethoxybenzyl)-3,4-dimethylpyridin | |
| AT265530B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Isochinolinderivaten | |
| DE169746C (de) | ||
| DE1518207C (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Phenylcyclopropandenvaten bzw deren Salzen und quaternaren Ammomumverbin düngen | |
| DE1695695C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von 2-Aminofuro eckige Klammer auf 2,3-d eckige Klammer zu thiazolen | |
| DE1200288B (de) | Verfahren zur Herstellung von Farnesylverbindungen | |
| DE2355917A1 (de) | Verfahren zur herstellung von hochreinem 1.3-bis-(beta-aethylhexyl)-5-amino- 5-methyl-hexahydropyrimidin | |
| DE1051842B (de) | Verfahren zur Herstellung von AEthyl-N-bis-(2-chlorpropyl)-carbamat | |
| DE1518230B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von N-Benzyl-N',N"-dimethylguanidin |